Vor 40 Jahren gegründet: Bergkamener Zupforchester präsentiert Rock- , Pop- und Filmmusik
Am kommenden Sonntag, 21. Juni, lädt die Musikschule der Stadt Bergkamen zum Zupforchesterkonzert in die Auferstehungskirche ein. Ab 16 Uhr werden sowohl das im Jahr 1975 gegründete Zupforchester, sowie das vor wenigen Monaten neu gegründete Kinderzupforchester zu hören sein.
Wer glaubt, dass Zupforchestermusik langweilig ist, wird sich irren. Im letzten halben Jahr hat sich das Zupforchester ausschließlich auf Rock- Pop und Filmmusik konzentriert. Gespielt werden sowohl Klassiker von den Beatles wie z. B. Hey Jude als auch vor wenigen Jahren veröffentlichte Songs wie z.B. Viva La Vida der Alternative-Rock-Band Coldplay aus dem Jahr 2008. Das Orchester konnte sicherlich auch aufgrund der Rock- und Pop Stücke viele neue jugendliche Mitspieler hinzugewinnen.
Ein besonderes Highlight verspricht der Auftritt der Sängerin Julia Ebbinghaus, die zusammen mit dem Zupforchester zwei Stücke präsentieren wird. Zusätzlich werden Solisten und ein Duo aus dem Orchester ihr Können zeigen.
Die beiden Orchesterleiter Ralf Beyersdorff und Philipp Schlüchtermann waren selbst viele Jahre Gitarristen im Zupforchester, bevor sie im Jahr 2014 nach dem Weggang von Stefan Prophet an die Musikschule Recklinghausen die Orchesterleitung übernommen haben. Daher können sie bestätigen, dass das Orchester zwar in der Vergangenheit auch schon Stücke aus dem Rock- und Popbereich gespielt hat, jedoch sich noch nie so intensiv, wie im letzten halben Jahr, damit beschäftigt hat.
Der Eintritt zu der Konzertveranstaltung ist frei.
Letzte Entlassfeier – Zehner der Hellwegschule verabschieden sich fröhlich
So manchem Lehrer und auch der ehemaligen Schulleiterin Gudrun Münnemann war es am Montagmorgen doch etwas wehmütig ums Herz: Die Hellweg-Hauptschule in Rünthe verabschiedete zum letzten Mal ihre 10er und entließen sie in eine hoffentlich ebenso erfolgreiche berufliche oder weitere schulische Ausbildung. Bekanntlich wird die Hellweg-Hauptschule mit Beginn der Sommerferien geschlossen. Die heutigen Neuner wechseln zur Hauptschule nach Kamen. Im nächsten Jahr wird in das Gebäude eine Förderschule des Kreises Unna einziehen.
Den 52 erfolgreichen Abschlussschülern soll das egal sein. Sie haben ihren Abschluss in der Tasche und freuen sich mit ihren Eltern darüber. „Ein Hoch auf uns“ sangen sie auch am Ende der Feierstunde. Dass sie dazu auch allen Grund hatten, bestätigten Bürgermeister Roland Schäfer und die kommissarische Schulleiterin Dr. Beatrix Günnewig in ihren Ansprachen. Dazu gab es vom Bürgermeister noch ein weiteres Lob. „Ihr seht alle sehr gut aus“, lobte er die jungen Damen und Herren der drei Abschlussklassen.
Sockentheater
Im kulturellen Teil gab es das berühmte Sockentheater, ein Gedicht über die gemeinsam verbrachten Jahre an der Hellwegschule, Sketche, die die Eigenarten der Lehrer etwas aufs Korn nahmen, und ein Rückblick in Bildern auf die Klassenfahrt nach Scharbeutz sowie anderer gemeinsamer Aktivitäten. Und wenn nach der Zeugnisausgabe bei dem einen oder anderen doch etwas wie Trennungsschmerz aufgekommen war, dann half sicherlich der abschließende Sektempfang für alle Gäste darüber hinweg.
Rund 30 Schüler der neunten Klassen werden nach den Sommerferien in der Kamener Hauptschule eine eigene „Bergkamener“ Klasse beziehen. Begleitet werden sie von den Klassenlehrern, die sie auch weiter unterrichten werden, und von Schulsozialarbeiterin Gabriele Scholz. So soll die Eingewöhnung in die neue Umgebung etwas einfacher werden. Wer nun genau in diese neue Klasse gehen wird, steht noch nicht genau fest. Das wird erst in der kommenden Zeugniskonferenz entschieden.
Zeugnisausgabe
Dass an der Hellweghauptschule auch in ihrem letzten Jahr eine sehr gute pädagogische Arbeit geleistet wurde, wird auch daran deutlich, dass von den 52 Abschlussschülern elf die Fachoberschule mit Qualifikation geschafft haben. Das heißt: Wenn sie wollen können sie ihre Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe mit dem Ziel Abitur fortsetzen.
Ihre Abschlusszeugnisse erhielten in der Feierstunde:
Zehntklässler der Realschule Oberaden feiern sich und ihren erfolgreichen Abschluss
Nach einem sehr stimmungsvollen Gotttesdienst in der St. Barbara Kirche fanden sowohl die Zeugnisübergabe als auch die anschließende Abschlussfeier des 10. Jahrgangs der Realschule Oberaden im Kolpinghaus in Werne statt.
Die erfolgreichen Absolventen der Realschule Oberaden.
Nach den Grußworten von Schulleiter Godehard Stein sowie Schulamtsleiter Andreas Kray erhielten deutlich mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler Abschlusszeugnisse mit dem Qualifikationserwerb zum Besuch der Oberstufe. Anschließend feierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Teilen des Lehrpersonals harmonisch ihren Abschluss.
Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Realschulzeit in Oberaden erfolgreich abgeschlossen:
Celina Beyer, Nico Biallas, Malik Domurcuk, Tom Dück, Yannik Fehst, Markus Fischhofer, Anna Lena Foltys, Tobias Grünke, Jennifer Hufer, Lara Sophie Jahn, Max Kneifel, Michael Leon Martin, Robin Marutt, Riaan Neutzner, Evelyn Nikolaus, Georg Pesch, Tamara Riethmüller, Diana Schander, Ines Schroeter, Tim Smandzik, Muhammed Recep Uysal, Marvin Varnau, Patrick Vollendorf, Tim Walter
Sefa Ala, Lukas Altenberg, Alper Arslan, Tobias Bracklo, Enes Demir, Kai Alexander Glass, Niklas Kaiser, Eray Karakas, Eren Kaya, Vincent Klesz, Frederic Knüpp, Lucas Korte,Dariusz Lassotta, Dominik Mahner, Kai Mallmann, Nico Meinke, Hatice Onurlu, Ramon Schong, Helena Schramm, Lukas Maximilian Suttrop, Calvin Tyler Taube, Shanice Tollknäpper, Giuliana Francesca Torrente, Janic Zitzmann,
Pascal Bähr, Louisa Böhnke, Nazlican Camoglu, Gino Crescenzi, Oktay Domurcuk, Anna-Lena Freye, Franziska Heitmann, Sarah Herrmann, Michelle Linda Jotzo, Enes Kök, Carlo Kortenbruck, Joanna Christin Latte, Robin Lehmann, Kim-Lara Nieckandt, Stefan Rehl, Darleen Rösch, Daniel Schrimpf, Lea Schulte, Justin Simmes, Saskia Voß, Nick Welke, Ibrahim Yörük, Jonas Zilk.
Aus Hanf und Weide: Mit dem eigenen Boot auf die Lippe
Mit dem Messer geht es an die Weidenrute. Die klassische Schere zerlegt die Hanfseile in Teile von passender Länge. Die Endstücke für das Gerippe sind aus passenden Ästen gesägt. Was hier zu einem Boot zusammengesetzt wird, stammt fast ausschließlich aus der Natur. Der erste Workshop für Erlebnisbootsbau auf der Ökologiestation ging ganz neue Wege.
Teamwork ist beim gemeinsamen Bootsbau gefragt.
Fleißig muss geschnitzt werden, damit die Weidenruten in die vorgebohrten Löcher passen.
Wege, die schon seit Jahrtausenden beschritten werden. Andreas Tilg weiß, wie’s geht. Kanadier werden noch immer gern aus Birkenrinden geformt – erst zum Schluss wird das „Innenleben“ gebaut. Umiaks heißen die arktischen Frauenboote, die eher Transportmittel waren und mit Wallrosshaut verkleidet wurden. Sie können gerudert, gepaddelt und sogar mit einem Segel fortbewegt werden. Schon lange widmet sich der Werklehrer an einer Waldorfschule in Hamm der Kunst, aus den Materialien, die von der Natur zur Verfügung gestellt werden, schwimmfähige Boote zu bauen. Sogar in Venedig ging er mit seinen Schülern bei einer Regatta an den Start. Am Wochenende bot er seine Kunst zum ersten Mal interessierten Bootsbauern auf der Ökologiestation an. Einzig einige Holzlatten hatte er bereits mit der Säge vorbereitet.
Männerwochenende und Teamwork am Boot
Gar nicht so leicht: Weidenruten in Spanden verwandeln.
Drei Freunde ließen sich das nicht zwei Mal sagen. Sie machten aus dem Workshop ein Männerwochenende. Nur einer von ihnen ist seit 25 Jahren eine echte Wasserratte mit Freude am Paddeln und Sportbootführerschein. Die übrigen Freunde ließen sich von der Begeisterung anstecken. Das andere Team sind Vater, Sohn und dessen zwei Freunde. Gemeinsam hat man schon viel unternommen. Diesmal soll es das eigene Boot sein. „Der Workshop war einfach interessant“, sind sich alle vier einig. Wenn das Boot fertig ist, soll es auf der Lippe oder auf der Ruhr ausprobiert werden. Der Bau war nicht so schwer wie gedacht, aber auch bei weitem nicht so leicht. „Man braucht schon eine Anleitung – vieles muss nach Gefühl gemacht werden.“
Kraft war auch gefragt, wenn die Naturmaterialien nicht so wollten wie sie sollten.
Die Boote nehmen beide Teams mit nach Hause. Lange allerdings werden sie nicht halten, auch wenn LKW-Plane die wasserfeste Hülle bilden wird. „Die Boote aus Naturmaterialien sind meist nur für eine Saison zu verwenden“, erläutert Andreas Tilg. Der Vorteil: „Alles kann anschließend naturnah entsorgt oder recycelt werden.“ Gespannt waren alle, ob ihre Boote beim Praxistest auf der Lippe auch tatsächlich alle acht Teilnehmer über Wasser halten. Dafür gab es eigens eine Sondergenehmigung. „Bisher hat das immer geklappt“, verspricht Andreas Tilg.
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Stillstand bei BergGalerie: Charterhaus-Chefin schwer erkrankt
Beim Thema „BergGalerie“ und Restabbruch des Wohnturms wird inzwischen eine Reihe von Bergkamener unruhig. Einige zweifeln sogar am Erfolg der geplanten Reaktivierung des Einkaufzentrums. Dass es dort nicht weitergeht, hat vermutlich den Grund, dass die Geschäftsführerin von CharterHaus, Brigitte von der Jagd, schwer erkrankt ist. Das berichtet jedenfalls die Online-Ausgabe der Rheinischen Post für Moers.
So könnte sie aussehen, die BergGalerie in Bergkamen
Offensichtlich ist der Gesundheitszustand der 58-Jähren derart angeschlagen, dass sie sich schon seit Monaten in den Niederlanden aufhält und nicht in der Konzernzentrale, die zur Jahreswende von Frankfurt nach Moers verlegt worden ist. Wichtige Entscheidungen treffe nur sie allein. Deshalb gebe es Stillstand – nicht nur in Bergkamen, sondern auch an anderen Projektstandorten. Auch die Eröffnung des Einkaufszentrums SchlossGalerie in Rastatt fand Ende April ohne sie statt.
Brigitte van der Jagt stellte im April 2014 im Ratstrakt des Rathauses die Einzelheiten des Abrisses vor.
Während in Moers beim CharterHaus-Projekt „Grafengalerie“ Stillstand herrscht, sieht es möglicherweise in Bergkamen anders aus. „Ich habe gehört, dass es nächste Woche weitergehen soll“, zitiert RP-Online den Bergkamener 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters.
Wer den Artikel von RP-Online lesen möchte, findet ihn hier.
Hardcore Show – Desolated Summertour im Yellowstone
Am Freitag, 19. Juni, legt die Band „Desolated“ einen Stopp auf ihrer Sommertour im Bergkamener Soundclub Yellowstone ein. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen des Workshops „Konzertgruppe“, in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen, organisiert. Der Abend wird durch Bands aus der Region abgerundet. Für jeden, der mit Gitarrenmusik etwas anfangen kann ist etwas dabei!
Die Band „Desolated“ legt einen Stopp auf ihrer Sommertour im Bergkamener Soundclub Yellowstone ein.
Desolated aus Southampton, Großbritannien, sind die Entdeckung der letzten Jahre und sind bereits jetzt eine feste Größe in der europäischen Hardcore – Szene. Durch tief gestimmte Gitarren und eingängige Riffs, lädt die Band zum Kopfnicken und Tanzen ein. Sänger Paul sticht durch seine Stimme heraus und motiviert das Publikum auf jeder Show zum mitsingen. Die Band ist ab Juni auf Europatour und spielt auf diversen Festivals und Clubshows von Portugal bis nach Deutschland.
Fighting Chance
Fighting Chance kommen aus Dortmund und haben sich bereits im vergangenen Jahr einen Namen in der lokalen Szene gemacht. Die Band formierte sich aus ehemaligen Mitgliedern der Selmer Metalband „A Kings Worthy Mustache“ sowie Mitgliedern der Hardcoreband „May the Force be with You“. Fighting Chance mischen Hardcore mit melodischen Metal-Elementen. Dadurch entsteht ein außergewöhnliches Gesamtpaket, das an Szenegrößen wie Stick to your Guns, Napoleon oder Architects erinnert.
My Defense
My Defensespielen schnellen und geradlinigen Hardcore mit einer Prise Punk in ihren Songs. Die Band aus Köln besteht bereits seit 2005 und spielte diverse Shows und Touren, unter anderem mit Bands wie Madball, Strike Anywhere, 7 Seconds und Terror. Die Band möchte mit ihrer Musik ihre Leidenschaft für die Musik ausleben. Alle Mitglieder sind auch anderweitig in der Kölner Hardcoreszene unterwegs und organisieren Veranstaltungen im Kölner Raum.
Mossatist ein 5-köpfiges Projekt diverser Bands aus dem Raum Hamm. In ihren Texten setzt sich die Band mit Rechtsextremismus und alltäglichen Problemen auseinander.
No Temperist eine junge Band aus dem Großraum des Münsterlands. Ihre Songs beschäftigen sich größtenteils mit Ereignissen aus dem privaten Umfeld der Musiker. Mit harten Riffs baut die Band eine düstere Stimmung rund um negative Erlebnisse aus dem Alltag auf. Diese düstere Atmosphäre spiegelt sich im ganzen Set der Band wieder.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, die Türen öffnen sich bereits um 19.00 Uhr.
Wenige Restkarten für Frauensalon mit Kabarettistin Ulrike Böhmer
„Und sie bewegt sich doch“ heißt das neue Programm der Kabarretistin Ulrike Böhmer, das sie am Mittwoch, 17. Juni, um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus im Rahmen des Frauensalons vorstellt. Es sind noch einige wenige Restkarten vorhanden.
In ihrer Paraderolle als Erna Schabiewsky spielt Ulrike Böhmer die „rechte und die linke Hand des Pastors“, wobei ihr der Pfarrer mittendrin abhanden gekommen ist.
Anspielungen auf die immer größer werdenden Kirchenverbünde, das abgehobene wirklichkeitsferne Selbstverständnis der Kirchenoberen, die Rolle der Frauen in der Kirche sind nur einige der Themen, die Böhmer auf kritische, aber doch äußerst charmante und humorvolle Weise anspricht.
Ob die Kirche sich am Ende doch bewegt oder wer sich wohin bewegt, das wird sich am Ende zeigen!
Friedenskirchengemeinde hat ihren Organisten gefunden
Die Friedenskirchengemeinde hat ihren neuen Organisten gefunden. Es ist Dr. Hans-Christian Tacke. Er ist 52 Jahre alt und ist „nebenher“ auch noch Chorleiter und Musikwissenschaftler. Er wird seinen Dienst in Bergkamen am 15. August antreten.
Das Bewerbungs-Vorspiel von Dr. Hans-Christian Tacke wurde übrigens vom WDR aufgezeichnet und gesendet. Wer es noch nicht gesehen hat, kann das hier > nachholen.
„Gemeinde, Chor und Besetzungsausschuss hat Hans-Christian Tacke voll überzeugt. Und auch er selbst kann sich sein Kommen sehr gut vorstellen“, heißt es von der Friedenskirchengemeinde.
Zum 15. August wird Dr. Hans-Christian Tacke seinen Dienst in der Friedenskirchengemeinde beginnen. Schon jetzt fängt er an, die ersten Veranstaltungen zu planen.
„Wir freuen uns, einen so kompetenten und engagierten Musiker als Verstärkung für unser Team gewonnen zu haben. – Seinen ersten Gottesdienst wird er direkt am 15. August, einem Samstag, in der Auferstehungskirche begleiten“, teilt die Gemeinde weiter mit.
Letzte Prüfung bestanden: Disco-Fox für den Abi-Ball
Ihre letzte Prüfung haben die erfolgreichen Abiturienten des Bergkamener Gymnasiums erfolgreich bestanden: den Crash-Tanzkurz für den Abi-Ball in der Kamener Stadthalle am Freitagabend.
Crash-Kurs für den Abiball.
Damit der Eröffnungstanz im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu einem Crash wird, wurden Abiturienten auf dem Tanzparkett der Sporthallen des Gymnasiums im Disco-Fox und Langsamer Walzer durch Kerstin Larm und Michael Krause sowie ihrem Team fit gemacht. Beim Abi-Ball gibt es dann keine Ausreden mehr.
Bergkamener Musikschultag auf dem Nordberg mit zwei Bühnen
Der „Deutscher Musikschultag 2015“ und „Tag der Musik“ am Samstag, 20. Juni, findet auch in Bergkamen statt – ab 10 Uhr auf dem Nordberg mit zwei Bühnen.
Da das Programm der rund 250 Musikerinnen und Musiker sehr vielfältig ist, gibt es hier einen Überblick:
Am bundesweiten „Tag der Musik“ am 20. Juni werden im Rahmen des 13. Bergkamener Musikschultags Musiker von jung bis alt wieder den Nordberg musikalisch beleben. An diesem Wochenende werden überall in Deutschland die öffentlichen und gemeinnützigen Musikschulen den Deutschen Musikschultag begehen. Bundesweit werden Menschen in den Städten, Gemeinden und Kreisen ihre Freude am Musizieren und ihr Können demonstrieren und die Bevölkerung unter dem Motto „MusikLeben – Erbe.Vielfalt.Zukunft“ begeistern.
Alle drei Jahre ruft der Verband deutscher Musikschulen, dem die rund 950 öffentlichen Musikschulen angehören, zum Deutschen Musikschultag auf. „Die Musikschule Bergkamen beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dieser bundesweiten Aktion, um zu zeigen, dass auch in Bergkamen das Engagement vieler Menschen groß ist, sich musikalisch zu betätigen“, erläutert Musikschulleiter Werner Ottjes, „zu hoffen ist nur, dass das Wetter wie auch in der Vergangenheit mitspielt.“
Anknüpfend an den Erfolg des Musikschultages 2012, der bereits auf dem Herbert-Wehner-Platz über die Bühne ging, werden am kommenden Samstag rund 250 Mitwirkende in ungezwungener Open-Air-Atmosphäre den Nordberg zum Klingen bringen. So kommen auch Besucher des parallel stattfindenden Wochenmarktes am Nordberg an diesem Tag in den Genuss der musikalischen Darbietungen und lassen sich neben der Erledigung ihrer Wochenendeinkäufe vielleicht zum Verweilen einladen.
Rund fünf Stunden sind die „Straßenmusiker“ an diesem Tag zu hören. Los geht es um 10 Uhr auf der Bühne vor der Sparkasse auf dem Herbert-Wehner-Platz. Das Blasorchester der Musikschule „BOB“ unter Leitung von Thorsten Lange-Rettich eröffnet den Musikschultag, Bürgermeister Roland Schäfer wird die Zuschauer und Gäste persönlich begrüßen. Auf der zweiten Bühne auf dem Platz von Gennevilliers wird dann ab 10.15 Uhr das „Orchester Kunterbunt“ der Schillerschule und der Overberger Schule zu hören sein. Und so präsentieren sich im ständigen Wechsel über den Tag verteilt auf beiden Bühnen Ensembles der Bergkamener Grundschulen, die am Programm Jeki („Jedem Kind ein Instrument“) teilnehmen und weitere Musikschulensembles. Mit dem Kinderzupforchester der Musikschule unter Leitung von Melanie Scharne und den „Bobbies“, dem jungen Bläserensemble sind auch Nachwuchsensembles der Musikschule zu hören. „Jeki zeigt mittlerweile seine Auswirkungen“, so Ottjes, „wir bemerken seit einiger Zeit gesteigerten Bedarf von jungen Musikern, die unter fachkundiger Leitung im Ensemble musizieren wollen.“
Neben den Beiträgen der Gesangsklasse von Jane Franklin und Rudolf Helmes gegen 11.30 Uhr gibt es noch diverse Bläserensemble und das Zupforchester unter Leitung von Ralf Beyersdorff und Philipp Schlüchtermann. Mit dem Auftritt der Big Band „Triple B“ unter Leitung von Sandra Horn zwischen 14 und 15 Uhr wird der Musikschultag dann ausklingen. So ist musikalischer Genuss auf hohem Niveau bis zuletzt garantiert. Der 13. Bergkamener Musikschultag findet statt am 20. Juni, 10 – 15 Uhr, Präsidentenstraße, Herbert-Wehner-Platz und Platz von Gennevilliers.
Realschule Oberaden strebt das FAIR-TRADE-Siegel an!
Die Realschule Oberaden strebt das FAIR-TRADE-Siegel an! Um dieses zu erreichen, muss die Schule verschiedene Kriterien erfüllen, wie z.B. den Verkauf von fair gehandelten Produkten, Integration von Unterrichtsreihen zum Thema in den internen Schullehrplan sowie die Durchführung von Projekten.
Die Realschule Oberaden will Fair-Trade-Schule werden.
Dazu nahm der inklusive Hauswirtschaftsunterricht der 6. und 7. Jahrgänge am diesjährigen Fairtrade-Frühstück mit ihren Lehrern Herr Westenberg und Herr Holtmann teil. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Interkulturelles Frühstück“ bildete dieser Tag somit den Start in das Vorhaben, FAIR-TRADE-Schule zu werden. Die Fotos zeigen den Kurs bei der praktischen Umsetzung und dem Verzehr des selbst hergestellten Frühstückes.