Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht wegen eines Küchenbrands
Ein Küchenbrand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Grünen Weg in Bergkamen-Weddinghofen hat in der Nacht zu Donnerstag einen Großalarm der Feuerwehr ausgelöst. Alarmiert wurden um 0.24 Uhr die Löschgruppen Weddinghofen, Mitte und Oberaden mit rund 50 Einsatzkräften. In den drei Stadtteilen heulten dann auch die Sirenen.
Auslöser war ein warmes Essen, das auf dem Herd verkochte und Feuer fing. Die Flammen waren, als die Rettungskräfte eintrafen, bereits in die Dunstabzugshaube geschlagen und hatten auf die Küchenmöbel in der Nähe des Herds übergegriffen. Den Brand hatten die Feuerwehrleute schnell im Griff.
Wie Einsatzleiter Peter Budde berichtet, war der Mieter zunächst eingeschlafen, nachdem er das Essen auf den Herd gestellt hatte. Glücklicherweise wurde er, als es in der Küche brannte, wieder wach. Danach verhielt er sich vorbildlich. Er verschloss die Tür zur Küche, drehte die Sicherungen heraus, verständigte die Mitbewohner und alarmierte die Feuerwehr.
Deshalb wurde zwar seine Wohnung durch den Rauch unbewohnbar, doch seine Nachbarn konnte nach der Evakuierung während des Feuerwehreinsatzes wieder in ihre Wohnungen.
Der Mann wurde anschließend vom Notarzt untersucht. Der konnte keine Verletzungen und auch keine Rauchvergiftung feststellen. Die Nacht verbrachte er dann bei einem Nachbarn, der sich sofort bereits erklärte, ihn aufzunehmen.
Nach Einschätzung von Peter Budde sind durch das Feuer keine gravierenden Gebäudeschäden entstanden, die Wohnung muss aber gründlich renoviert werden.
Neuer Chef das Stadtmuseums: Bergkamen ist mehr als Römer und Kohle
Am 1. April tritt Mark Schrader offiziell seinen Dienst als Leiter des Bergkamener Stadtmuseums an. Er kommt zu einer Zeit, in der sich das Museum im Jahr seines 50-jährigen Bestehens, in einer Umbruchphase befindet.
Vorstellung de neuen Leiters des Bergkamener Stadtmuseums (v.l.): Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel, Kai-Uwe Semrau (Technische Leitung Stadtmuseum/ städt. Galerie „sohle 1“), Mark Schrader, Thorsten Büsing (Programmplanung, Ausstellungsorganisation Stadtmuseum/ städt. Galerie „sohle 1“), Ludwika Gulka-Höll, (Museumspädagogin Stadtmuseum / städt. Galerie „sohle 1“) und Kulturdezernent Holger Lachmann.
Schrader ist 35 Jahre alt und hat provinzial-römisches Archäologie und Geologie in Köln und Bonn studiert. Bis feststand, dass er der Nachfolger von Barbara Strobel wird, war er Geschäftsführer des „Teams Zeitreise“, das unter anderem die Besucher der Eröffnungsfeier der Holz-Erde-Mauer mit Gladiatoren-Kämpfen begeisterte. Am Sonntag bezieht er nun seine neue Wohnung in einer Oberadener Bergarbeitersiedlung.
„Ein Stadtmuseum stellt die Identität einer Stadt dar“, erklärte er am Mittwoch, als Kulturdezernent Holger Lachmann und Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel den neuen Museumsleiter Mark Schrade vorstellten.
Vorher hatte er sich im Haus schon gründlich umgesehen und hat im Keller-Archiv erstaunliches entdeckte: Fund aus dem Bergkamener Stadtgebiet die bis in die Bronze- und Steinzeit und noch weiter zurückreichen. Die will er nun in einem ersten Schritt der Öffentlichkeit zugänglich machen und damit verdeutlichen: „Bergkamen ist mehr als Römer und Bergbau.“ Die geschichtlichen Zusammenhänge reichen mehrere Jahrtausende zurück bis in die Neuzeit
Ein weiterer Schwerpunkt wird das Mittelalter sein. Davon zeugen die Bumannsburg in Rünthe und die drei Gräber, ein Fürstengrab, ein Frauengrab und ein Kindergrab aus der Zeit, als sich Franken und Sachsen in dieser Region bekriegten. Erstmals gezeigt werden sie in Bonn im Rahmen einer großen Ausstellung. Etwa in zwei Jahren erhält Bergkamen die Chancen, die Gräber im Original zu präsentieren.
Bis dahin wird Platz geschaffen. Unter anderem ist geplant, die Druckwerkstatt von Oberaden ins Pestalozzi-Haus in Bergkamen-Mitte umzusiedeln. In der ehemaligen Grundschule sollen die Jugendkunstschule und die kreative Erwachsenenbildung.
An eine räumliche Verlagerung der Galerie „sohle 1“ werde nicht gedacht, betonte Holger Lachmann. Gearbeitet werde aber an einem Konzept zur Betreuung der Kunstausstellungen im Stadtmuseum. Hier wird, anders als seine Vorgängerin Barbara Strobel der neue Chef Mark Schrade wohl keine große Rolle spielen. Er kann zwar vieles, zum Beispiel auch Unterwasserarchäologie. Von moderner Kunst verstehe er aber, wie er am Mittwoch gestand, recht wenig.
Fahnen auf Halbmast: Bergkamen trauert um Opfer des Flugzeugabsturzes
Die Fahnen vor dem Rathaus sind auf Halbmast gesetzt. Bergkamen trauert um die Opfer des Flugzeugabsturzes am Dienstagmorgen in den französischen Alpen und zeigt Mitgefühl mit deren Angehörigen.
Viele Bergkamener Facebook-Nutzer haben in zwischen als Zeichen ihrer Anteilnahme ihr Profilbild durch eine schwarze Trauerschleife ausgetauscht mit der Flug-Nummer des Germanwings-Flugs 4U9525 von Barcelona nach Düsseldorf. Am Morgen danach wird in den sozialen Medien aber auch Kritik laut an der Fernsehberichterstattung. Viele halten die Art und Weise der Befragung von Experten in den Studios für unangemessen.
Besonders nahe geht ihnen das Schicksal der 16 Schülerinnen und Schüler eines Spanischkurses und zweier Lehrerinnen aus Haltern. Wie „DerWesten“ berichtet, befindet sich unter den 150 Todesopfern auch die in Lünen geborene 26-jährige Chef-Stewardess, die erst vor wenigen Monaten nach Essen gezogen ist
Drei ehemalige Bayer-Auszubildende unter den Besten des IHK-Bezirks
Silvia Wadepohl, Esther Fiona Grelak und Dennis Heiland sind überglücklich. Und das aus gutem Grund: Die drei Bayer-Mitarbeiter haben ihre Ausbildung nicht nur um zwölf Monate verkürzt, sondern Anfang des Jahres auch noch mit der Traumnote Eins beendet. Als Anerkennung für ihre ausgezeichneten Leistungen wurden sie kürzlich im Rahmen einer Feierstunde der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK) von IHK-Präsident Udo Dolezych und Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz mit einer Urkunde und einer dekorativen Trophäe geehrt.
Silvia Wadepohl, Dennis Heiland und Esther Fiona Grelak (v. l.) haben allen Grund zum Jubeln: Sie gehören zu den besten Auszubildenden des IHK-Bezirks Dortmund. (Foto: Bayer)
„Für unsere ehemaligen Auszubildenden hat sich das Lernen gleich doppelt gelohnt“, macht Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer deutlich. Denn: Die jungen Mitarbeiter haben neben soliden Kenntnissen und Fertigkeiten für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben zusätzlich die Zusage für einen Arbeitsvertrag erhalten. Sie profitieren davon, dass Bayer mehr Auszubildende übernimmt – wobei Azubis mit einem sehr guten Abschluss die besten Chancen auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis haben. Silvia Wadepohl, die mittlerweile als Chemikantin in der Kontrastmittelproduktion arbeitet, weiß diesen Aspekt besonders zu schätzen: „Gerade für junge Menschen ist Sicherheit wichtig. Wie soll man sonst langfristig planen?“. Diese Frage muss sie sich nun nicht mehr stellen, denn mit Einsatz und Disziplin hat sich die Bergkamenerin bei Bayer ihren Traum verwirklicht: „Alles, was ich mir nach der Schule vorgenommen habe, ist in Erfüllung gegangen – attraktiver Arbeitgeber, sicheres Einkommen, gute berufliche Perspektive.“
Keine Bange vor Abmahnungen: Bei uns darf auf Facebook geteilt werden!
Gern werden Beiträge auf unserer Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“ geteilt. Das kann ohne Sorge weiter geschehen. Niemand muss befürchten, dass mit einer Abmahnung gerechnet werden muss, wie es jetzt im Falle einer auf Facebook geteilten Meldung der Bild geschehen ist.
Da hat jemand, wie Media berichtet, einen Bericht über Marco Reus geteilt. Mit geteilt wurde ein Foto, das zeigt, wie Marco Reus aus einem Auto aussteigt. Das Bild wurde als Beistellbild auf Facebook mitgeteilt, ohne dass der Name des Autors genannt wurde. Dafür wurden jetzt fast 1000 Euro fällig, die derjenige, der geteilt hatte, nun zahlen musste.
Die Fotos, die wir auf unsere Facebook-Seite und auf unserer Nachrichten-Internetseite „bergkamen-infoblog.de“ veröffentlichen, stammen entweder von uns oder wurden uns mit dem Zweck der Veröffentlichung – auch auf Facebook – zur Verfügung gestellt. Andere Fotos verwenden wir nicht. Deshalb kann unbesorgt geteilt werden.
Anders sieht es allerdings bei der Verwendung unserer Fotos und auch Beiträge aus. Wer sie verwenden möchte, muss uns zumindest fragen. Die Kontaktdaten stehen im Impressum.
Letzte JeKi-Anmeldephase gestartet – JeKits kommt und alle Grundschulen machen mit
Nachdem der Kulturausschuss der Stadt Mitte Februar die Weichen für eine Fortsetzung des instrumental-musikalischen Bildungsprogramms JeKi gestellt hatte, haben sich inzwischen alle Bergkamener Grundschulen für JeKits, das vom Land NRW geförderte JeKi-Nachfolgeprogramm, beworben.
Jeki fördert junge Musiktalente in den Grundschulen. (Archiv-Bild)
Ab August werden also alle Bergkamener Erstklässler wie bisher in den Genuss eines kostenfreien musikalischen Grundlagenunterrichts kommen, den Lehrkräfte von Musikschule und Grundschule gemeinsam durchführen und der u.a. auch auf die Wahl eines eigenen Instruments vorbereitet.
Im darauffolgenden zweiten und dritten Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler dann ihr Lieblingsinstrument direkt in ihrer Grundschule erlernen und parallel in der zusätzlichen Orchesterstunde zum Einsatz bringen.
JeKits zieht somit zwar die Möglichkeit des Orchesterspiels ins zweite Schuljahr vor, verzichtet dafür aber im Vergleich zum alten JeKi auf das vierte Schuljahr. Ab dem Schuljahr 2018/19 wird das Programm nochmals um ein Schuljahr verkürzt werden, also nur noch ein Jahr Instrumental- und Orchesterunterricht umfassen. Die Musikschule plant allerdings bereits Ersatzangebote, um den JeKits-Teilnehmern auch nach dem Programm Instrumentalunterricht in der Grundschule zu ermöglichen und die Schulorchester aufrechtzuerhalten.
Alle bereits laufenden Grundschuljahrgänge werden das JeKi-Programm zu den alten Bedingungen weiterführen können. Derzeit dürfen sich die aktuellen 1., 2. und 3. Jahrgänge für den Instrumentalunterricht in ihrer Schule an- bzw. weitermelden.
Garten-Center Röttger nimmt neue Freilandhalle in Betrieb
Das Garten-Center Röttger hat jetzt an der Erlentiefenstraße die neue Freilandhalle in Betrieb genommen. Geschäftsführerin Claudia Röttger sieht in dieser Investition einen wichtigen Schritt zur Sicherung und Erhaltung der Arbeitsplätze und des Standortes in Bergkamen. Immerhin beschäftigt das Familienunternehmen 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie sechs Auszubildende.
Die Mitarbeiterinnen und der neuen Freilandhalle des Garten-Centers Röttger.
Die neue Freilandhalle wurde in der Fläche etwas erweitert und hat jetzt eine Gesamtfläche von ca 1600 Quadratmeter und das Überdach für die Baumschule bietet nun auf 920 Quadratmeter Platz für Stauden und Gartenpflanzen. Das neue Gebäude hat eine Höhe von über fünf Metern und ist mit moderner Klimatechnik ausgestattet – so haben alle „Blümchen“ in der Freilandhalle optimale Bedingungen, die die die Belüftung und Schattierung betreffen.
Blütenpracht in der neuen Freilandhalle.
In der neuen Freilandhalle befinden sich ebenfalls die für alle Röttger-Kunden wichtigen „Service-Tische“ an denen zum Beispiel Schalen und Kästen individuell nach Wunsch bepflanzt werden. „Eine Wieder-Eröffnung der Verkaufsfläche in der Freilandhalle im Verlauf des März war für uns sehr wichtig“, erklärt Claudia Röttger, „die Gartensaison beginnt jetzt und lockt viele Pflanzenfreunde nach draußen“.
Der kalendarische Frühlingsanfang war da genau das richtige Datum für den Einzug in die erneuerten Verkaufsflächen – auch wenn es am vergangenen Wochenende noch recht kühl war. Einige wenige kleine „Baustellen“ wird das Team vom Garten-Center noch bearbeiten – so ist das Blumenerden-Sortiment noch nicht vollständig an Ort und Stelle.
Die meisten Sortimente machen jedoch schon „Lust auf den Garten“ und so findet sich beispielsweise auch ein tolles Angebot an Obstgehölzen oder Gartenstauden im Freigelände. Claudia Röttger freut sich: „Wir planen für die Zukunft auch Gartenseminare anzubieten und sind schon in den Vorbereitungen für ein großes Gartenfest-Event“.
Ziel fast erreicht: Bergkamen auf dem Weg zur Stadt des fairen Handels
Bergkamen ist auf dem besten Weg, Stadt des fairen Handels zu werden. Bürgermeister Roland Schäfer hat jetzt auch die letzte der notwendigen Bedingung erfüllt, um von „Fair Trade Deutschland“ anerkannt zu werden: Er hat jetzt im Beisein von Mitgliedern des Bergkamener Lenkungsausschusses den offiziellen Antrag unterschrieben.
Unterschrift unter Antrag an „Fair Trade Deutschland“ (v.l.): Pfarrerin Sabine Sarpe (Lenkungsausschuss), Thomas Hartl (Koordinator der Stadt), Bürgermeister Rolnad Schäfer, Elke Grziwotz (Lenkungsausschuss) und Angelika Mohlzahn (Vorsitzende des Lenkungsausschusses)
Die offizielle Anerkennung wird in etwa drei bis vier Wochen erfolgen. Sie gilt zunächst für zwei Jahre. Danach prüft Fair Trade Deutschland, ob die Bedingungen weiterhin erfüllt werden.
Hauptziel von Fair Trade ist es, Produkte wie Kaffee, Kakao, Bananen und anderes mehr, was nach Deutschland importiert werden muss, zu Preisen und Bedingungen an Kunden zu verkaufen, dass die Produzenten gut davon leben und ihre Zukunft gestalten können. Ein für Bergkamen wichtiger Aspekt ist, dass dadurch ausbeuterische Kinderarbeit verhindert wird. Kinder sind es übrigens auch – etwa in Pakistan, die die meisten Fußbälle namhafter Marken herstellen. Natürlich gibt es auch fair gehandelte Fußbälle.
Fair gehandelte Produkte im Einkaufswagen. (Foto: Fair Trade Deutschland)
Zwei wesentliche Bedingungen auf dem Weg zur „Fair Trade Town“ ließen sich relativ einfach erfüllen: ein ausreichendes Angebot an fair gehandelten Produkten im Bergkamener Einzelhandel. Ob Kaufland, Lidl, Aldi, Rewe oder Rossmann: In diesen Geschäften findet man in den Regalen eine Menge fair gehandelter Produkte. Es hat sich auch eine Reihe von Gastronomiebetriebe überzeugen lassen, ihren Gästen zum Beispiel fair gehandelten Kaffee und Zucker oder andere Getränke anzubieten.
Ausbaufähig sind sicherlich in Bergkamen die Bereiche Schulen und Vereine. So wollen die Freiherr-von Ketteler-Schule und das Gymnasium „Fair Trade“ im Unterricht behandelt. Besucher von Veranstaltungen der KAB, des BUNDS oder der Oase können sich mit Fair-Trade-Produkten stärken. Die Martin-Luther-Kirchengemeinde, die zusammen mit der Friedenskirchengemeinde vor rund eineinhalb Jahren einen entsprechenden Antrag an den Bergkamener Stadtrat gestellte hatte, überlegt nun, wie auch in Kindergärten „Fair Trade“ ein Thema werden könnten.
Diese Beispiele zeigen, dass mit der Unterzeichnung des Antrags an Fair Trade Deutschland durch Bürgermeister Roland Schäfer die Aktionen und die Arbeit des Bergkamener Lenkungsausschusses längst nicht abgeschlossen sind.
Sparkassen Grand Jam mit der Tommy Schneller Band
Darauf freuen sich schon viele Blues-Freunde: Die Tommy Schneller Band spielt am Mittwoch, 8. April, ab 20 Uhr beim nächsten Sparkassen Grand Jam im Haus Schmülling.
Die Tommy Schneller Band
Der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, zwei „German Blues Awards“ und regelmäßig ein Publikum, das es nicht auf den Stühlen hält: Tommy Schnellers Markenzeichen sind hochkarätiger Blues, Funk, Soul und bestes Live-Entertainment. Mit seiner siebenköpfigen Band ist der Saxophonist und Sänger in ganz Europa unterwegs, verströmt jede Menge Spaß und gute Laune. Und wenn Songs eines deutschen Musikers es in die TOP 20 der Living Blues US-Charts schaffen, nennt man das einen internationalen Ritterschlag.
Tommy Schneller (Pieron Photography)
Tommy ist authentisch bis auf die Knochen und mit einer erstklassigen Band ausgestattet. Mit dem erdigen Ton seines Tenorsaxophons, seiner Stimme und der Energie seiner Band, begeistert der Musiker Kritiker wie Fans gleichermaßen. Das „Jazzpodium“ beschreibt ihn als Sänger, der den Blues und Soul mit Herz und Seele singt und das „Penthouse“ nennt ihn einfach „Deutschlands Premier Blue Eyed Groover“ – und genau das ist er auch! Jetzt ist er mit seinem neuen Album „Cream Of The Crop“ unterwegs, das wie der Vorgänger „Smiling For A Reason“ von Hendrik Freischlader für dessen Label Cable Car produziert wurde. Der Tonträger überzeugt einmal mehr durch mitreißende Songs, coole Grooves, knackige Bläsersätze und feinste Gitarrenarbeit.
Tommy tourte in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Projekten durch ganz Europa und arbeitete schon mit Größen wie Larry Garner, Ron Williams und Henrik Freischlader zusammen. Wichtig sind dem Saxophonisten dabei nicht Klischees oder vielbekannte Standards, sondern er will sich mit seinem eigenen Stil, seinem ureigenen Verständnis für Blues und Soul präsentieren. Starke Unterstützung hat er dabei mit Jens Filser (Gitarre, Gesang), Gregory Barrett (Keyboard, Gesang), Garry Winters (Trompete, Flügelhorn), Dieter Kuhlmann (Posaune), Bernhard Weichinger (Schlagzeug) und Maik Reishaus (Bass) gefunden. Die Bandmitglieder verstehen es nicht nur, die mit Tradition verbundenen und gleichzeitig modernen Bläsersätze von Tommy Schneller auf den Punkt zu bringen, sondern sie liefern ihm auch die Basis für sein Solospiel und seine vielschichtigen Texte.
Preis: 12 €, ermäßigt: 9 €
Tickets für dieses Konzert erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen, im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Weitere Kartenvorverkaufsstellen sind die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, Bergkamen-Overberge.
Telefonische Kartenvorbestellung und weitere Informationen erhalten Sie bei: Andrea Knäpper Tel.: 02307/965-464
Ostermarkt lockte mit Superlativen und Kontrastwelten
1,25 Meter hoch, 86 Zentimeter Durchmesser, mit 3.025 Briefmarken aus 172 Staaten beklebt: Dieses Osterei ist ganz und gar kolossal – nicht nur für Philatelisten. Auf dem traditionellen Ostermarkt im Stadtmuseum war das riesige Kunstwerk von Bärbel und Lothar Pfüller der Besuchermagnet unter den 40 Ständen.
Beeindruckende Ostereierkunst aus Briefmarken präsentierten Bärbel und Lothar Pfüller.
Überdimensional: Das riesige Osterei aus mehr als 3.000 Briefmarken.
Ein Dreivierteljahr lang hat das Ehepaar an dem ganz und gar ungewöhnlichen Ei gewirkt. Die Idee entstand aus purer Philatelisten-Not heraus. Irgendwann reichten die Briefmarken-Alben für die Sammel-Leidenschaft einfach nicht mehr aus. „Wegschmeißen kann ich Briefmarken einfach nicht“, sagt Lothar Pfüller. Der Dresdner, der in Aachen lebt, trommelte also Freunde zusammen, ließ die Kettensäge sprechen und formte aus einem kapitalen Stück Styropor ein riesiges Ei. Was folgte, war ein monatelanges akribisches Puzzle aus Briefmarken. Ob Charly Chaplin, Elvis Presley, Staatsmänner aus aller Welt: Briefmarken im Katalogwert von 2.081,80 Euro wollten Stück für Stück passend auf dem Ei verteilt werden.
Mit dem Sonderzug nach Pankow Ostern einläuten
Auch für Wachteleier findet sich ein passendes Motiv.
Das Riesenexemplar ist aber nur die Krönung einer filigranen Briefmarkeneier-Kunst. Hühnereier, Gänseeier, sogar ein Wachtelei verwandelt das Ehepaar in Briefmarken-Themeninseln. Ob ganz und gar in Udo Lindenbergs Sonderzug nach Pankow gehüllt, ob in das Antlitz der Nofretete oder botanische Landschaften eingeklebt: An diesem Stand taten sich am Sonntag Welten auf.
Wie im gesamten Stadtmuseum. Die mit archäologischen Relikten römischen Lagerlebens gefüllten Vitrinen kontrastierten heftig blau-weißen Häkel-Eulen im Schalke-Ambiente. Echte Römer hätten sich über die ungewöhnlichen Lesezeichen gewundert, die mit selbstgenähten Hasen- und Kükenköpfen vor ihrer Taverne auslagen. Ob Strick-Hasen im Blumenmeer, Filz-Pilze neben Osterhasen-Schulklassen auf Blumenkränzen oder geklöppelte Eierwärmer: Es osterte sehr in allen Ecken und Winkeln des Stadtmuseums.
Teddys kontra Fußball-Häkelleidenschaft
Teddywelten als klassisches Kontrastprogramm.
Susanne Zarske baute an ihrem Stand dagegen ein eher klassisches Programm auf. Die vielen Teddybären mit unterschiedlichstem Fell, verschiedenster Bekleidung, beweglichen Gliedern und sogar mit Brummstimmen sind ihre Leidenschaft. Dabei sind Teddys nicht mehr unbedingt die klassischen Kindheitsbegleiter. Erst Recht nicht ihre Schöpfungen, die sich an den Vorbildern ihrer eigenen Kindheit in den 50er Jahren orientieren. Sechs bis acht Stunden sitzt sie an einem Exemplar, das in allen Einzelheiten handgemacht ist. „Moderne Teddys sind viel flacher und werden fast ausnahmslos in Asien hergestellt“, schildert sie. Ihre Kreationen sind dagegen etwas für Sammler und Liebhaber.
Gehäkelte Fußball-Leidenschaft gab es bei Waltraud Hilker.
Kleine Konflikte hat Waltraud Hilker mit ihrer Häkel-Leidenschaft in der eigenen Familie ausgelöst. Fußball ist das Thema, das sich in allen ihren Häkel-Entwürfen wiederfindet. Die Kinder sind BvB-Fans, der Gatte ist eher der Schalker Konkurrenz zugetan. Im Garten in Castrop-Rauxel ist es deshalb strickt Schwarz-Gelb angesagt, im Haus dagegen hat Blau-Weiß das Sagen. Auf ihrem Tisch sind die Borussen-Eulen dann auch lieber mittels anderer Häkel-Produkte von den Schalke-Bären räumlich getrennt.
Für den Ostermarkt ist die Ausstellung „Frei“ der Künstlergruppe Reflex kurzfristig unterbrochen. Die Werke sind abgebaut, kehren am Dienstag aber zurück an die Ausstellungswände. Schließlich hat das Markttreiben längst seine eigene Tradition. Aus ganz Nordrhein-Westfalen kommen die Teilnehmer und Besucher – auch für einen Abstecher in den vom Museumsförderverein betreuten Nostalgiemarkt oder in die Druckwerkstatt, wo Ostermotive aus der Druckerpresse rollten.
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Bergkamener Himmelsbooten starten in die neue Saison
Pünktlich zum Frühlingsanfang in Nordrhein-Westfalen startete am Samstag das Bergkamener Drachenbootteam „Himmelsbooten“ in die neue Regatta-Saison 2015.
Das Mixedteam der Bergkamener Himelsbooten.
Nachdem sich das Team den ganzen Winter über mit verschiedenen Trainingseinheiten fit hielt, stand als erster Termin die Teilnahme am 13. Drachenboot-Halbmarathon auf dem Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen an. Ausrichter des über 21,5km langen Verfolgerrennens war der örtlich ansässige TC 1869 Oberhausen. Neben einigen Teams aus Nordrhein-Westfalen fanden auch Teams aus Niedersachsen, Hessen und Saarbrücken den Weg ins Ruhrgebiet.
Die Himmelsbooten bildeten gemeinsam mit dem KEL Datteln ein Mixedteam. Gemeinsam legten sie eine Strecke über 21,5 Kilometer – ab dem Bootshaus vorbei am Gasometer und CENTRO Richtung Essen-Dellwig zur 1. Wende, dann zurück, am Bootshaus vorbei bis Lirich (2. Wende) und zurück zum Bootshaus – innerhalb von 1:53h zurück.
Damit belegten sie Platz 7 in der Gesamtwertung. Teamchef Martin Lehmköster zeigte sich mit dem Motto „Ankommen ist alles“ zufrieden mit der Platzierung seiner Mannschaft. Das Wintertraining habe sich somit gelohnt und man könne mit Freude der neuen Saison entgegen sehen.
Ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern freut man sich über jeden, der einmal Lust hat herein zu schnuppern und Teil des Teams zu werden. Infos dazu gibt es unter www.himmelsbooten.de.