Bachkreis-Spende ein Dankeschön für DRK-Flüchtlingshelfer

Anlässlich des 11. Galakonzertes des Bachkreises zum Abschluss der Jubiläumsfeier des Gymnasiums am 20. September hatte der Vorsitzende des Orchesters Peter Schäfer um Spenden zugunsten des DRK-Ortsvereins Bergkamen gebeten. Zusammengekommen ist ein Betrag in Höhe von 501,00 €, den Peter Schäfer am Montag an die Rotkreuzleiterin Monika May und den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Andreas Kray übergab. Mit dabei waren 
Schulleiterin Bärbel Heidenreich sowie der Leiterinnen des Bachkreises Bettina Jacka und Dorothea Langenbach.

Bachkreis-Spende für die Flüchtlingshelfer des Bergkamener DRK (v.l.): Andreas Kray, Monika May, Dorothea Langenbach, Bettina Jacka, Bärbel Heidenreich und Peter Schäfer.
Bachkreis-Spende für die Flüchtlingshelfer des Bergkamener DRK (v.l.): Andreas Kray, Monika May, Dorothea Langenbach, Bettina Jacka, Bärbel Heidenreich und Peter Schäfer.

Entsprechend dem Aufruf von Peter Schäfer soll das Geld für die Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Bergkamen sowie die vielen zusätzlichen freiwilligen Helfer genutzt werden, die seit dem 10. August bei der
Essenausgabe an die Flüchtlinge im Einsatz sind, die zurzeit in der Turnhalle in der Lessingstraße untergebracht sind. Die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer  sind  dreimal täglich an sieben Wochentagen damit beschäftigt, Essen an die zum Teil über 50 Flüchtlinge auszugeben. Die Essenausgabe findet im DRK-Heim in
Bergkamen-Mitte statt. 




Bürgerreise führt Bergkamener zum Zwiebelmarkt in Hettstedt

Eine 40-köpfige Gruppe von Bergkamener Bürgerinnen und Bürger besuchte vom 15. bis 18. Oktober die sachsen-anhaltinische Partnerstadt Hettstedt und die Region Mansfelder Land. Anlass war der traditionelle Zwiebelmarkt.

Zwiebelkönigin Anna-Maria I. und Hettstedts Bürgermeister Danny Kavalier wurden beim Festumzug in einer Kutsche gefahren.
Zwiebelkönigin Anna-Maria I. und Hettstedts Bürgermeister Danny Kavalier wurden beim Festumzug in einer Kutsche gefahren.

Nach einer angenehmen Anreise wurde die Bergkamener Gruppe in einem Hotel in einem Nachbarort untergebracht. Eine Stadtführung am Nachmittag unter der Leitung des Ortschronisten der Stadt Hettstedt Otto Spieler, der einigen Bergkamenern schon seit vielen Jahren bekannt ist, ließ keine Fragen zu unserer Partnerstadt offen.

Am Freitagmorgen stieß auch Bürgermeister Roland Schäfer dazu und gemeinschaftlich begab man sich in Eisleben zunächst auf die Spuren Luthers, um dann bei einer Fahrt in den Schacht Röhrig in Wettelrode am Nachmittag auf anschauliche Weise etwas über den Kupfschieferbergbau und damit auch über die Unterschiede zu „unserem“ Steinkohlebergbau zu erfahren.

Bergkamener im Festzelt des Zwiebelmarkts.
Bergkamener im Festzelt des Zwiebelmarkts.

Am Samstag nahmen alle Bergkamener am traditionellen Zwiebelmarkt in Hettstedt teil. Das ist ein Stadtfest rund um das Thema Zwiebel und auch die größte Festivität dieser Art in der Region – teil.

Bürgermeister Roland Schäfer nutzte die Gelegenheit, um Gespräche zur Weiterführung der bereits seit 25 Jahren gelebten Städtefreundschaft mit Hettstedt zu führen.

Am Nachmittag ging es dann in die Museums- und Traditionsbrauerei Wippra, in der die historische Braukunst auch heute noch praktiziert wird und von Jedermann erlebt werden kann.

Mit vielen positiven Eindrücken von der Stadt Hettstedt und dem Mansfelder Land trat die Gruppe am Sonntagnachmittag ihre Heimreise an und genoss zum Abschluss noch eine beschauliche Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn.

Die Bergkamener Reisegruppe
Die Bergkamener Reisegruppe




Dampfwolken überm Bauernhof führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

Wo "Rauch" ist, muss es nicht immer brennen. Diese Wolken über dem Dach des Hofes Darenberg bestand glücklicherweise nur aus Dampf.
Wo „Rauch“ ist, muss es nicht immer brennen. Diese Wolken über dem Dach des Hofes Darenberg bestand glücklicherweise nur aus Dampf. Foto: Feuerwehr

Rauch stieg am Freitagnachmittag aus einem Dach des Hofes Darenberg an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte. Das führte um 16.42 Uhr zu einem Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr unter Beteiligung der Löschgruppen Mitte, Weddinghofen, Oberaden und Overberge.

Ursache für diese Rauchentwicklung war aber glücklicherweise kein Feuer, sondern eine Maistrocknunganlage. Feuchte warme Luft stieg nach oben und verdampfte an den kalten Dachziegeln. Dass dort nichts brennt, zeigte abschließende die Kontrolle der Dachfläche durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera.




VW-Abgasskandal: Caddy aus Bergkamen im Deutschen Bundestag

Viele Bergkamener Dieselfahrzeuge sind vom VW-Skandal betroffen. Ein Caddy mit dem 1,6 Liter Motor der Baureihe EA 189 erlangte inzwischen einen größeren Bekanntheitsgrad, weil er Gegenstand der Beratungen im Deutschen Bundestag war.

So oder so ähnlich könnte der Caddy aussehen.
So oder so ähnlich könnte der Caddy aussehen.

Dieses Auto gehört zum Bestand des Bergkamener Biohofes Ostendorff und wird als Lieferfahrzeug genutzt. Bauer und Bundestagsabgeordneter Friedrich Ostendorff beklagte in der Beratung des Antrags seiner Fraktion „Aus dem Pkw-Abgasskandal Konsequenzen ziehen – Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie sichern“ die möglichen negativen wirtschaftlichen des Diesel-Skandals für seinen Betrieb. Vielleicht könne er mit dem Fahrzeug bald nicht mehr die Kunden in der Umweltzone Ruhrgebiet beliefern, sagte er zum CDU-Verkehrsexperten Oliver Wittke. Auch befürchtet er einen Wertverlust seines Caddys. Scharf kritisierte er die Informationspolitik von VW.

Oliver Wittke zeigte sich in seiner Antwort optimistisch. Wenn die Autos mit den betroffenen Diesel-Motoren in der Werkstatt nachgebessert worden, dann hätten der Besitzer Autos, die den gesetzlichen Anforderungen genügten und ein Wertverlust trete nicht.

Frage und Antwort können Interessierte in der Mediathek sehen und hören. Hier sind die Links:

Frage von Friedrich Ostendorff Bündnis 90/Die Grünen):

http://www.bundestag.de/mediathek/?contentArea=common&isLinkCallPlenar=1&categorie=Plenarsitzung&action=search&instance=m187&mask=search&ids=5974896

Antwort von Oliver Wittke (CDU): http://www.bundestag.de/mediathek/?contentArea=common&isLinkCallPlenar=1&categorie=Plenarsitzung&action=search&instance=m187&mask=search&ids=5974897




Eishockey-Frauen kämpfen mit Online-Petition für den Erhalt „ihrer“ Eissporthalle

Die Bergkamener Bärinnen kämpfen zurzeit nicht nur um Punkte in der Frauen-Eishockeybundesliga, sondern auch um den Erhalt ihrer Spielstätte, der Eissporthalle am Häupenweg in Weddinghofen. An diesem Freitag hat Kira Kanders, Stürmerin des EC Bergkamen und Mitglied der Frauennationalmannschaft, in dieser Sache eine an Bürgermeister Roland Schäfer gerichtete Online-Petition gestartet: https://www.openpetition.de/petition/online/zum-erhalt-der-eissporthalle-am-haeupenweg-in-bergkamen.

Ausschnitt aus der Online-Petition des EC Bergkamen.
Ausschnitt aus der Online-Petition des EC Bergkamen.

920 Unterstützer aus der Region sind notwendig, damit die Macher der Internetseite „OpenPetition“ von Bürgermeister Schäfer offiziell eine Stellungnahme einholt. Wie es scheint, könnte dies bis April 2016 locker zu schaffen sein.

Wörtlich heißt es in der Petition: „Die Eissporthalle Bergkamen Weddinghofen ist nicht nur der Heimatort für mehrere Sportmannschaften. Auch die Eisdisco und die öffentliche Eislaufzeit generell sind in der Stadt sehr beliebt. Ob jung oder alt, die Eishalle ist in den Wintermonaten ein beliebter Ort für diverse Aktivitäten. In den vergangenen Jahren wurde leider wenig an der Eishalle renoviert, so dass sich die Kosten zur Erhaltung angehäuft haben. Mit DEINER Stimme für den Erhalt unserer Trainings- und Spielstätte können wir vielleicht zeigen, wie viel Zuspruch die Eishalle in Bergkamen erhält!

Begründung:

Die Eishalle ist als öffentliche Einrichtung von wesentlicher Bedeutung für die Stadt Bergkamen und wird von ca. 30.000 Besuchern in der Saison genutzt. Wir, der Eishockey Club Bergkamener Bären, sind ein Damen Eishockey Traditionsverein, der in der 1. Bundesliga spielt und somit ein Aushängeschild für Bergkamens Sport darstellt. Wir kämpfen für den Fortbestand der EISHALLE.“

Die Petition hat auch schon auf der Facebook-Seite der Bärinnen ein großes Echo erhalten. Hier erklären die Bärinnen:

„Vielen Dank für eure Unterstützung!
PS: die Mannschaften haben auch schon angeboten in einigen Bereichen selber Hand anzupacken um dort Kosten einzusparen!
Wir würden uns freuen, wenn wir auch weiterhin in unserem Zuhause spielen können und Bergkamens Bürger, ob jung oder alt, unsere Spiele und vor allem auch die öffentlichen Eislaufzeiten in Zukunft besuchen können!“

Übrigens: Die Bärinnen kann man auch sportlich unterstützen. Am Samstag, 17. Oktober, wird um 18.30 Uhr das nächste Heimspiel angepfiffen. Die Gegnerinnen kommen von den Hannover Lady Scorpions.




VfK Weddinghofen spielt gegen Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises

Der VfK Weddinghofen wird am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen die Flüchtlinge der Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises aus Bergkamen ausrichten.

Die Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises beim Training auf dem VfK-Platz.
Die Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises beim Training auf dem VfK-Platz.

Diese Veranstaltung wird die erste ihrer Art sein, die „öffentlich“ ist. Dort haben Bergkamener Bürger in einem lockeren sportlichen Rahmen die Chance, mit den Flüchtlingen in Berührung zu kommen. Bisher hat der Flüchtlingshelferkreis nur gesonderte Veranstaltungen für die Flüchtlinge organisiert.

„Die Idee des VfK ein Freundschaftsspiel auszurichten, wird sehr gut aufgenommen und könnte wieder ein kleiner und wichtiger Schritt sein, die Menschen in Bergkamen zu integrieren und Berührungsbarrieren zu überwinden. Dadurch, dass auch das Fußballspiel im Focus steht und nicht die Flüchtlinge per se, soll die Aktion als freundschaftliche und integrative Geste gelten. Unser Motto ist dabei ‚Aus Fremden werden Nachbarn'“, so der Sportkoordinator des Flüchtlingshelferkreises Christian Stadtler.

Der Helferkreis bietet nun seit einigen Wochen den Fußballtreff auf dem VfK-Platzan, der unter den Flüchtlingen sehr gut ankommt. Dort haben die Menschen die Möglichkeit aus ihrem tristen Alltag und auch ihrer problematischen persönlichen Situation für kurze Zeit herauszubrechen und ein wenig Spaß beim Fußballspielen zu haben. Stadtler: „Wir kooperieren da mit dem VfK Weddinghofen, der sich sehr offen zu diesem Thema zeigt und viele Ideen hat, auch die Flüchtlinge in das eigene Vereinstraining zu integrieren. Vom Verein haben wir schon viele Sachspenden bekommen, denn die Menschen haben meist keine Fußballausrüstung.“

Bürgermeister Roland Schäfer ist auch eingeladen und wird einige begrüßende Worten sprechen. REWE Liebendahl in Oberaden unterstützt den Helferkreis mit 300 Würstchen, die an dem Tag kostenlos an die Flüchtlinge ausgegeben werden.




Stadt Bergkamen bildet 2016 aus – Bewerbungen bis zum 15. November

Die Stadt Bergkamen bietet im Einstellungsjahr 2016 Ausbildungsplätze in den Berufen Gärtnerin / Gärtner (Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau) und Bachelor of Arts „Soziale Arbeit (B.A.). Bewerbungen werden bis zum 15. November 11.2015 entgegengenommen.

RathausDie angehende Gärtnerin oder Gärtner sollte einen Hauptschulabschluss mitbringen. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Für die Ausbildung zum Bachelor of Arts „Soziale Arbeit (B.A.“ ist das Abitur oder ein vergleichbarer Abschluss notwendig. Auch sie dauert drei Jahre. Ausbildungsorte sind das Jugendamt der Stadt Bergkamen und die SJR Hochschule in Hamm.

Weitere Infos zu den Ausbildungsberufen gibt es hier.

Die Bewerbungsunterlagen sollten zwingend enthalten:

  • unterschriebenes Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie der letzten beiden Zeugnisse
  • ggf. Nachweise über bisherigen beruflichen Werdegang oder andere Qualifikationen

Zudem sollten die Bewerbungsunterlagen postalisch und in einem ausreichend frankierten Umschlag eingereicht werden. Ein Online-Bewerbungsverfahren gibt es bei der Stadt Bergkamen nicht.

„Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen“, heißt es in dem Ausschreibungstext.

Hierhin sollte die Bewerbung per Post geschickt werden:

Stadt Bergkamen

Zentrale Dienste – Personal –

Postfach 15 60

59179 Bergkamen




Ensemble DRAj spielt jiddische Musik im Trauzimmer der Marina Rünthe

Am Montag, 26. Oktober, um 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) präsentiert das  Ensemble DRAj im Rahmen des Jazzfestivals am Hellweg „Take 5“ jiddische Musik im Trauzimmer an der Marina Rünthe.

Seit mehr  als zehn Jahren beschäftigt sich das Trio, bestehend aus dem Akkordeonisten  Ralf Kaupenjohann, dem Cellisten Ludger Schmid und der Sängerin Manuela  Weichenrieder, mit jiddischer Musik abseits der bekannten Klezmer-Pfade.

Ensemble DRAj Ralf Kaupenjohann: Akkordeon Manuela Weichenrieder: Gesang Ludger Schmidt: Violoncello Foto: Rolf K. Wegst
Ensemble DRAj
Ralf Kaupenjohann: Akkordeon
Manuela Weichenrieder: Gesang
Ludger Schmidt: Violoncello
Foto: Rolf K. Wegst

Der Begriff draj ist die jiddische Bezeichnung für drei. Das Ensemble  versucht, mit seinen kammermusikalischen Arrangements den jiddischen  Liedtexten gerecht zu werden. Die eingesetzten musikalischen Stilmittel  entsprechen dabei jedoch nicht denen der üblichen Klezmermusik. Die
Mitglieder bringen dazu ihre Erfahrungen aus der Klassik, der Moderne und dem Jazz ein. Bereits im Jahr 1996 gegründet, blickt die Gruppe auf die  Veröffentlichung zahlreicher Tonträger zurück, u. a. die erste CD „Lieder aus dem Ghetto“ (2000, Label Ethno Art) oder die aktuelle CD „Ale  shvestern“ (2011, Label Laika). Bei verschiedenen Auftritten, Tourneen und  Festivals (u. a. Lissabon Festival Europa, 1. Bremer Klezmer Festival,  International Yewish Festival (Amsteram, NL), „son del aire“ (Spanien) etc.
Gelungene Interpretationen hinterlassen ein begeistertes Publikum!

Ticket-Preise:
10,- Euro (ermäßigt 8,00 Euro)




Am Montag, 26. Oktober, um 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr) präsentiert das  Ensemble DRAj im Rahmen des Jazzfestivals am Hellweg „Take 5“ jiddische Musik im Trauzimmer an der Marina Rünthe.

Seit mehr  als zehn Jahren beschäftigt sich das Trio, bestehend aus dem Akkordeonisten  Ralf Kaupenjohann, dem Cellisten Ludger Schmid und der Sängerin Manuela  Weichenrieder, mit jiddischer Musik abseits der bekannten Klezmer-Pfade.

Ensemble DRAj Ralf Kaupenjohann: Akkordeon Manuela Weichenrieder: Gesang Ludger Schmidt: Violoncello Foto: Rolf K. Wegst
Ensemble DRAj
Ralf Kaupenjohann: Akkordeon
Manuela Weichenrieder: Gesang
Ludger Schmidt: Violoncello
Foto: Rolf K. Wegst

Der Begriff draj ist die jiddische Bezeichnung für drei. Das Ensemble  versucht, mit seinen kammermusikalischen Arrangements den jiddischen  Liedtexten gerecht zu werden. Die eingesetzten musikalischen Stilmittel  entsprechen dabei jedoch nicht denen der üblichen Klezmermusik. Die
Mitglieder bringen dazu ihre Erfahrungen aus der Klassik, der Moderne und dem Jazz ein. Bereits im Jahr 1996 gegründet, blickt die Gruppe auf die  Veröffentlichung zahlreicher Tonträger zurück, u. a. die erste CD „Lieder aus dem Ghetto“ (2000, Label Ethno Art) oder die aktuelle CD „Ale  shvestern“ (2011, Label Laika). Bei verschiedenen Auftritten, Tourneen und  Festivals (u. a. Lissabon Festival Europa, 1. Bremer Klezmer Festival,  International Yewish Festival (Amsteram, NL), „son del aire“ (Spanien) etc.
Gelungene Interpretationen hinterlassen ein begeistertes Publikum!

Ticket-Preise:
10,- Euro (ermäßigt 8,00 Euro)




„Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg“ im studio theater

Die Kindertheatersaison 2015/16 des Jugendamtes wird am Mittwoch, 4. November, im studio theater mit der Aufführung „Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg“ fortgesetzt. Das Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg interpretiert hier das berühmte Grimmsche Märchen neu.

„Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg“ im studio theater
„Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg“ mit dem  Theater „Kreuz & Quer“ im studio theater

Und darum geht es: „Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg“ ist ein Stück über das ins Bett gehen müssen und nicht wollen. Am liebsten geht Grimm früh ins Bett, liest noch ein bisschen in seinem Märchenbuch und dann wird geschlafen, denn der Schlaf vor Mitternacht ist ja der Gesündeste.

Geht aber nicht, denn da ist Gebrr. Und Gebrr will mal wieder nicht ins Bett. Er ist nicht müde, hat Hunger, hat Angst alleine im Bett und findet eine Ausrede nach der anderen, um ja nicht schlafen zu müssen. Obwohl Grimm so müde ist, muss er Gebrr mal wieder vorlesen: das Märchen von Schneewittchen.

Und wie es bei den beiden so geht, sind sie bald mitten drin in der Geschichte. Da tummeln sich Schneewittchen, die böse Stiefmutter, der Jäger, die sieben Zwerge und der Prinz in ihren Betten und an Schlaf ist nicht zu denken.

Zum Schluss gibt es den obligatorischen Kuss und Gebrr schläft dann auch endlich ein. Nur Grimm liegt hellwach im Bett.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der Saison 2015/16 außerdem noch folgende Stücke an:

  • „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ (Wittener Kinder- und Jugendtheater) am 17.12.2015
  • „Das tapfere Schneiderlein“ (Theater 1+1) am 27.01.2016
  • „Aladin und die Wunderlampe“ (Trotz-Alledem-Theater) am 24.02.2016.

Die Eintrittskarten sind sechs Wochen vor der jeweiligen Aufführung im Vorverkauf erhältlich.  




Kürbis-Cup der GWA-Abfallberatung: 2. Platz fürs Familienzentrum Mikado

Beim fünften kreisweiten, von der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH ausgelobten Kürbiswettbewerb, hat das Bergkamener Familienzentrum Mikado den zweitgrößten Kürbis herangezogen. Mit einem Umfang von 145 cm belegte die Einrichtung den zweiten Platz und heimste 150 € Preisgeld ein.

KürbisDer Kürbis der Königsborner Tageseinrichtung für Kinder KEEP maß im Umfang 162 cm und sicherte der Einrichtung den Hauptpreis von 200 €. Platz drei belegte der Kath. Kindergarten St. Martin in Unna mit einem Kürbisumfang von 142 cm (100 €). Neben den Preisgeldern für die drei Erstplatzierten erhalten die Plätze vier bis zehn als Sachpreis jeweils ein schönes Insektenhotel.

Im Frühjahr waren insgesamt 58 Kindergärten und Schulen, teilweise mit mehreren Gruppen bzw. Klassen, in den Wettbewerb gestartet. Dazu hatte die GWA-Abfallberatung allen teilnehmenden Einrichtungen Kürbissamen einer bestimmten Sorte, Pflanzempfehlungen und Gutscheine für Kompost zur Verfügung gestellt. Eigener Kompost durfte selbstverständlich auch verwendet werden. Ab April wurden die Samen vorgezogen und anschließend ausgepflanzt. Von da an verfolgten die Kinder gespannt das Wachstum der Pflanzen. 26 Einrichtungen haben schließlich Kürbisse ins Ziel gebracht. „Zahlreiche Kürbispflanzen fielen leider den Schnecken zum Opfer“, erläutert GWA-Abfallberaterin Regine Hees. Rund 1200 Kinder waren an dem Projekt beteiligt.

Ziel des Wettbewerbs war es, Kindern auf spannende Weise zu vermitteln, wie wertvoll Kompost aus Küchen- und Gartenabfällen für das Wachstum von Pflanzen und Gemüse ist. So wollte die GWA mit dem Wettbewerb Kinder dafür sensibilisieren, dass Küchen- und Gartenabfälle nicht achtlos weggeworfen werden, sondern gesammelt, kompostiert und anschließend weiterverwendet werden können. Das sei zweifelsohne gelungen: „Die Kinder haben das Wachsen der Kürbisse mit Begeisterung verfolgt“, berichtet Regine Hees weiter. Einige Einrichtungen hatten die einzelnen Wachstumsstadien dokumentiert, Rezepte gesammelt oder sogar einen Projekttag veranstaltet.