Musik aus West-Sumatra im Trauzimmer der Marina Rünthe

Am Montag, 16. November, steht ab 20.00 Uhr, die Band „Talago Buni“ aus Indonesien auf der Konzertbühne im Trauzimmer der Marina.

Talago - Flute Das Ensemble Talago Buni bringt zeitgenössische Klänge vom Indischen Ozean, die in uralten musikalischen Traditionen Indonesiens verwurzelt sind, ins Trauzimmer an der Marina Rünthe. Als sechstgrößte Insel der Welt ist Sumatra vor allem als Heimat von Orang-Utans und Tigern und durch seine vielen aktiven Vulkane bekannt. Sie liegt auf halben Weg zwischen Indien und Australien und erstreckt sich auf 1.700 km Länge.

Talago Buni nimmt die Zuhörer mit in das westliche Hochland der Insel, in die Heimat der Minangkabau. Diese bilden die größte noch existierende matrilineare Gesellschaft dieser Welt. Das Besitztum geht von der Mutter auf die Tochter über, für Erbfolge und Erziehung sind die Frauen verantwortlich und bei Heirat zieht der Mann, für den auch ein Bräutigampreis gezahlt wird, zur Familie der Frau. Gleichzeitig sind die Minangkabau seit dem 16. Jahrhundert überzeugte Anhänger des Islam und religiöse und politische Geschäfte liegen in der Hand der Männer. Das spiegelt sich auch in den musikalischen Traditionen der Minangkabau wider.

Die Musiker von Talago Buni schöpfen aus dem melancholisch-mystischen Hochland-Repertoire genauso wie aus den islamisch-religiösen Liedern und der Musikkultur der Küste, die als sehr lebendig und offen gilt. Sie spielen auf traditionellen Instrumenten wie kleinen Gongs (Talempong und Canang) oder der Zither Kecapi, entwickeln Instrumente wie traditionelle Flöten weiter oder erfinden ganz neue, wie zum Beispiel eine große Trommel aus Kokosnussbaumholz. Auch lokale Dialekte und spezielle Techniken des Trance-Gesangs spielen in ihren neuen Kompositionen eine wichtige Rolle. Was dabei entsteht, ist ein einzigartiger Minangkabau-Sound des 21. Jahrhunderts: Zwischen Trance und Tanz, Meditation und beflügelnden Liedern.

Tickets sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Weitere Infos unter www.bergkamen.de und www.klangkosmos-nrw.de

 




„Werde Entdecker“ beim EC Bergkamener Bären

Der Eissportclub EC Bergkamener Bären e. V. freut sich am Samstag, 31. Oktober, in der Zeit von 14:00-17:00 Uhr, auf einen wunderschönen Nachmittag in lockerer Atmosphäre mit vielen interessierten kleinen und großen Gästen. Die Veranstaltung findet in der Eissporthalle am „Freizeitzentrum im Häupen“, Häupenweg 29, in Bergkamen-Weddinghofen statt.

EC Bergkamen 1„Eiskalten Sport“ erleben

Selbst ausprobieren ist am kommenden Wochenende angesagt – bei der vorletzten „Werde Entdecker“-Aktion für dieses Jahr steht Eishockey auf dem Programm. Ilona Pollmer, 1. Vorsitzende des Vereins, gewährt den „Entdeckern“ gemeinsam mit einigen Vereinsmitgliedern der EC Bergkamener Bären einen Blick hinter die Kulissen dieses Mannschaftssports. Nach einer kleinen Führung, u. a. durch die Kabinen, können die „Entdecker“ die Ausrüstung der Eishockey-Mannschaft genauer unter die Lupe nehmen und das Eishockey-Spielen selbst ausprobieren. Dazu gibt es Kaffee und Kaltgetränke. Die „Entdecker“ treffen sich um 14:00 Uhr am Eingang zur Eissporthalle. Schlittschuhe werden bei Bedarf gestellt. Der Eintritt ist frei.

Über den Verein EC Bergkamener Bären e. V.

EC Bergkamen 2Wenn man vom EC Bergkamener Bären e. V. spricht, so geht es eigentlich um „Bärinnen“, denn der Eishockey-Club aus Bergkamen besteht ausschließlich aus Damenmannschaften. Die „Bärinnen“ sind bundesweit bekannt, sie stellen den einzigen Bundesliga-Verein in ganz NRW. Der Verein EC Bergkamener Bären e. V. wurde 1982 gegründet und ist im Damen Eishockey Sport ein Traditionsverein. Bei der ersten Deutschen Meisterschaft 1983/84 in Ratingen wurde der ECB gleich Deutscher Vizemeister. Kein anderer Damen Eishockeyverein ist so lange im Spielbetrieb und kann eine so konstante Arbeit für den Eishockeysport vorweisen. Der EC Bergkamen ist auch der einzige Bundesligist, der eine zweite Mannschaft hat, die in der zweithöchsten Spielklasse vertreten ist und dort ebenfalls schon viele Titel errungen hat. Derzeit sind ca. 45 aktive Spielerinnen im Verein EC Bergkamener Bären e. V. aktiv.

 

 

Zur „Werde Entdecker“-Reihe

Einmal Kühe melken, Robin Hood sein, in die Tiefe eines Stollens hinabsteigen oder idyllische Kaffeeträume auf dem Kartoffelhof genießen? Natur pur und vieles mehr erleben alle interessierten Bergkamener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Reihe „Werde Entdecker 2015“, die jeweils einmal im Monat von März bis einschließlich November diesen Jahres stattfindet. Gemeinsam mit dem „Kleinen Arbeitskreis Tourismus“ öffnen Betriebe und Vereine wie bereits 2013 ihre Türen und zeigen einmal mehr, dass die Stadt ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot bereithält. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Generationen offen. Nähere Informationen zur Reihe erhalten Interessierte bei Simone Krämer, Tourismusförderin der Stadt Bergkamen, unter Tel. 02307-965-229, per E-Mail unter tourismus@bergkamen.de und im Internet: www.bergkamen.de/werde-entdecker.




Neuer Bildband zeigt Bergkamen von den besten Seiten

Bergkamen hat sich in den zurückliegenden 13 Jahren mächtig verändert. Grund genug, einen neuen, aktualisierten Bildband über die Stadt herauszugeben. Ab kommenden Samstag ist er zum Preis von 8,90 Euro zu haben. Wer ihn haben möchte, sollte sich sputen. Die Erstauflage von 500 Exemplaren wird sicherlich schnell vergriffen sein.

Bürgermeister Roland Schäfer und Monika Lichtenhof stellen den neuen Bergkamener Bildband vor.
Bürgermeister Roland Schäfer und Monika Lichtenhof stellen den neuen Bergkamener Bildband vor.

Ein Anlass, Bergkamen neu ins rechte Bild zu setzen, ist sicherlich der 50. Geburtstag, den die Stadt im kommenden Jahr feiern wird. Eigentlich können sich die Bergkamener gleich zwei Mal zuprosten. Am 1. Januar 1966 gab es plötzlich die Großgemeinde Bergkamen und am 22. Juni 1966 erhielt die Stadt vom Land Nordrhein-Westfalen die Stadtrechte.

Der allererste Bildband erschien im Jahr 1990 und war im Jahr 2002 längst vergriffen, so dass nach einer Initiative von Gisela und Natalie Münter, ehemalige Inhaberinnen der Buchhandlung am Nordberg die Idee zur Schaffung eines Bergkamener Bildbandes entstand. Diese Ausgabe erschien im Dezember 2002 mit einer Auflage von 1.000 Stück über den Stadtbild-Verlag Leipzig.

Dieser zweite Bildband hatte nur 48 Seiten. Der neue kommt auf 61. Der Fotograf Stefan Milk hat den Auftrag zur Erstellung des Bildbandes erhalten.

Zu haben ist der Bildband für 8,90 Euro im Bürgerbüro, im Online-Shop der Stadt, im Stadtmuseum sowie in der Buchhandlung Christian Hopp am Nordberg. Verkaufsstart ist am Samstag, 31. Oktober 2015 zu erwerben.




Stadtbahn Dortmund-Bergkamen-Hamm wird wieder ein Thema

Bleibt die Stadtbahn Dortmund-Bergkamen-Hamm ein Traum? Mag sein, doch die Stadt Bergkamen lässt nicht locker. Sie will jetzt dieses Zukunftsprojekt für den neuen ÖPNV-Bedarfsplan NRW  ab 2017 anmelden.

So könnte es in Zukunft an Rathaus und Busbahnhof aussehen: Die Stadtbahn rollt ein. (Fotomontage: Kreis Unna)
So könnte es in Zukunft an Rathaus und Busbahnhof aussehen: Die Stadtbahn rollt ein. (Fotomontage: Kreis Unna)

Die Bezirksregierung hatte die Kommunen aufgefordert, Vorschläge für diesen Bedarfsplan zu entwickeln. Das soll jetzt für die Stadtbahn Dortmund-Unna-Hamm geschehen. Sollte hier der Regionalrat und das Landes-Verkehrsministerium positiv zustimmen und ihn in die Stufe 1 befördern, heißt das allerdings nicht, dass in zwei Jahren Baustart ist. Der neue Bedarfsplan hat eine Laufzeit bis 2030.

Hier glaubt aber die Stadt, gute Argumente auf ihrer Seite zu haben. In der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 3. November steht das Projekt Stadtbahn auf der Tagesordnung. Hierzu heißt es in der Vorlage:

„Das Projekt ist für Bergkamen aufgrund der derzeit fehlenden Schienenanbindung für den Personenverkehr von grundsätzlicher Wichtigkeit. Darüber hinaus hat das Projekt gegenüber der früheren IGVP-Anmeldung durch die Lage benachbart zur Wasserstadt Aden weiter an Bedeutung gewonnen. Zudem hat die RegionalStadtBahn bereits textlich und zeichnerisch Eingang in verschiedene Planwerke gefunden. Neben einer Darstellung im gültigen Regionalplan (Gebietsentwicklungsplan (GEP) Regierungsbezirk Arnsberg, Teilabschnitt Oberbereich Dortmund, westlicher Teil (Dortmund – Kreis Unna – Hamm)) ist der Trassenverlauf in den 2014 beschlossenen und von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigten Flächennutzungsplan der Stadt Bergkamen aufgenommen worden und damit Ziel der Stadtentwicklung. Aus diesen Gründen soll es erneut für den neuen ÖNPV-Bedarfsplan gemeldet werden.“




Selbstbehauptungstraining für Mädchen in der Pestalozzi-Turnhalle

„Selbstbehauptung für Mädchen“ heißt es wieder am Samstag, 28. November, während eines Trainingstages in der Turnhalle Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6, in Bergkamen-Mitte. Die Tagesveranstaltung spricht Mädchen von 10 bis 13 Jahren an, die lernen sollen, sich in unterschiedlichen Situationen zu behaupten.

SelbstbehauptungDer Alltag mit den Gefahren von grenzüberschreitender oder sexualisierter Gewalt prägt die Bewegungsfreiheit und das Lebensgefühl von Mädchen in allen Lebensbereichen. Hinzu kommt, dass ein einfaches „Nein“ von Mädchen nicht viel zählt. Brave Mädchen sind bequem, weil sie nicht gelernt haben, Signalen der Gewalt angemessen zu begegnen und sich zu schützen.

Ziel der Übung wird es sein, Wege zur persönlichen Einstellung „Ich bin Stark“ zu finden. Die Mädchen kommen hierbei in Kontakt mit ihren Fähigkeiten und Stärken, um sie neu zu entdecken oder um sie wieder für sich nutzbar zu machen. Sie lernen, wie sie sich im Alltag durchsetzen und mit Stimme, Mimik und Gestik angemessen behaupten können.

Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 5 Euro. Hierin ist auch ein Mittagessen enthalten. Für den sportlichen Teil sollen die Teilnehmerinnen dementsprechende Bekleidung mitbringen. Persönliche Anmeldungen nimmt ab sofort das Kinder und Jugendbüro der Stadt Bergkamen, Tel.: 02307/965381, Zimmer 208, entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Mädchen begrenzt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gleichstellungsstelle und der Streetwork der Stadt Bergkamen sowie dem Fachbereich „Kriminalprävention und Opferschutz“ der Kreispolizeibehörde in Unna durchgeführt.

Allgemeine Information zum Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk

Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk existiert seit 1998. In ihm sind Vertreterinnen von über 19 Beratungseinrichtungen vertreten, von der Agentur für Arbeit über die AWO und das Frauenforum bis hin zu Beratungseinrichtungen der Kommune selbst.

Das Netzwerk bündelt und verstärkt die Aktivitäten für Mädchen und Frauen. Die einzelnen Mitglieder wirken als Multiplikatorinnen und sorgen für die Vertretung von Frauenbelangen in ihren einzelnen Einrichtungen und auch darüber hinaus durch gezielte Aktionen in der gesamten Stadt.




WK-II-Fußballer des Gymnasiums spielen um den Kreismeistertitel

Die Schulmannschaft des Städtischen Gymnasiums Bergkamen hat in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2000-2002) die Endrunde der Fußball-Kreismeisterschaften erreicht. Damit spielt das Team im April 2016 um den Kreistitel.

GymDie von Alexander Kreth und Matthias Fahling betreute Mannschaft hatte sich vor den Herbstferien durch den Gewinn der Stadtmeisterschaft für die Zwischenrunde der Kreismeisterschaften qualifiziert.

In der Zwischenrunde, die jetzt in Werne stattfand, sahen sich die SGB-Kicker der Gesamtschule Fröndenberg, der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen und Gastgeber Anne-Frank-Gymnasium Werne gegenüber. Im ersten Spiel trafen die Bergkamener auf Fröndenberg und gewannen durch ein Eigentor und einen Strafstoß souverän mit 2:0. Im zweiten Spiel trennte man sich 0:0 von der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen, so dass die Ausgangssituation vor dem entscheidenden letzten Spiel gegen Werne folgende war: Dem SGB reichte ein Punkt für Platz zwei und damit zum Weiterkommen, ein Sieg  bedeutete den Gruppensieg. In einer spannenden Partie behielten die SGB-Fußballer letztendlich die Nerven und erzielten in der Schlussphase per Konter den entscheidenden Treffer zum letztlich verdienten 1:0-Erfolg. Damit trifft das SGB im Halbfinale im April nun auf den Gruppenzweiten der anderen Zwisch




Tag des Apfels zieht die Massen an

Die Äpfel sehen toll aus, schmecken auch gut. Aber das Ehepaar hat überhaupt keine Ahnung, was sie eigentlich genau essen. Deshalb sitzen sie bei den Pomologen am Tisch und hoffen auf eine Antwort. „Tja“, sagt Sabine Fortak und wiegt einen der mitgebrachten Äpfel in den Händen, „das ist gar nicht so leicht“. Ihr Kollege Martin Czygan wälzt inzwischen die Fachliteratur. Auch er hat vorerst keine Lösung. Einig sind sich alle: „Die Äpfel schmecken wirklich prima!“ Ihre genaue Identität bleibt dagegen weiterhin im Dunkeln.

Warteschlangen mit Apfelbesitzern bildeten sich bei den Pomologen.
Warteschlangen mit Apfelbesitzern bildeten sich bei den Pomologen.

Ungeahnte Einblicke beim Flötenbauen.
Ungeahnte Einblicke beim Flötenbauen.

Ungeahnte Einsichten gewinnen derweil auf dem inzwischen 21. Tag des Apfels der Ökologiestation ein Mädchen und ihre Großeltern. „Schau mal, so funktioniert das“, rufen sie gemeinsam erstaunt aus. Ein Stück Holz verwandelt sich vor ihren Augen mithilfe einer kleinen Säge und eines Bohrers blitzschnell in eine Flöte. Die wird auch gleich vor Ort ausprobiert und lockt Schaulustige an einen von insgesamt fast 60 Ständen. Auch hier wird man garantiert angesprochen, wenn man gerade den Stand der „Brauzwerge“ besucht hat. „Was haben Sie da denn in der Hand?“, fragt eine völlig Unbekannte. Bierlikör hat sie noch nie gesehen. Schon gar nicht in einer derart ausgefallenen Flasche. Es entsteht ein angeregte Diskussion unter Wildfremden.

Der leckere Apfelsaft wird produziert.
Der leckere Apfelsaft wird produziert.

Genau das macht den Tag des Apfels aus. Hier warten regelrechte Entdeckungsreisen auf jeden Besucher – und garantiert neue Erkenntnisse. Allerdings musste auch am Samstag zunächst ein Problem bewältigt werden: Überhaupt erst bis zur Ökologiestation vorzudringen. Der Andrang war einmal mehr so groß, dass sich die Fahrzeuge in alle Winkel zwängten und einige Verkehrsdurchsagen für Ordnung sorgen mussten. Aber für frisch gepresste Apfelsäfte, ungewöhnliche Sorten von Apfelbäumen und mehrere Tüten randvoll mit seltenen Äpfeln nahm mancher gern auch längere Fußmärsche in Kauf.

Geschmackserlebnisse und Lückenfüllen

Irmgard Kirsche gehört mit ihrem Stand schon zum Inventar.
Irmgard Kirsche gehört mit ihrem Stand schon zum Inventar.

Wie etwa für ein Geschmackserlebnis aus einem der Gläser von gut 50 verschiedenen Gelee- und Konfitüre-Sorten, die ausschließlich aus dem Garten von Irmgard Kirschke kommen. Seit 21 Jahren steht sie mit den Früchten ihrer eigenen Hände in der gleichen Verkaufsecke beim Tag des Apfels. Auf 1.500 Quadratmetern und in zwei Gewächshäusern legt sie auch mit 85 Jahren noch immer Nachschichten ein, wenn es Zeit zum Ernten und Einmachen ist. Denn der Garten ist ihre große Leidenschaft. Auch wenn ihrer wichtigsten Helferinnen mit 90 und 89 Jahren inzwischen nicht mehr mit helfen können.

Auch das hat Tradition: Die Jury testet die Kandidaten beim Apfelkuchenwettbewerb.
Auch das hat Tradition: Die Jury testet die Kandidaten beim Apfelkuchenwettbewerb.

Zum ersten Mal dabei ist Rolf Humbach mit den Früchten seiner Arbeit. Wildsalami hat er im Gepäck und muss kaum etwas wieder zurücktransportieren. Der Bergkamener hält ca. 140 Tiere in drei Zucht- und zwei Schaugehegen in Bergkamen, Lünen, Dortmund und Hamm. Was inzwischen sein Beruf ist, entstand vor rund zehn Jahren als Hobby. „Ich half bei einem Freund mit, bekam dafür Tiere geschenkt – daraus ist inzwischen eine Vollzeitbeschäftigung entstanden.“ Als einziger von mehr als 20 Anbietern im Kreis Unna züchtet er jetzt hauptberuflich Dam- und Rotwild, tötet die Tiere selbst stressfrei in gewohnter Umgebung und lässt sie in einer Metzgerei in Kamen-Methler verarbeiten. „Ich wollte immer gern etwas in der Landwirtschaft machen. Jetzt habe ich meine Nische gefunden“, erzählt er.

 




Weddinghofer Hundebesitzer wollen ein Hundewiesen im Stadtteil

In Weddinghofen tun sich jetzt Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer zusammen. Ihr Ziel ist es, dass es bald auch in diesem Stadtteil eine Hundewiese gibt, die für sie und ihre vierbeinigen Freunde gut zu Fuß zu erreichen ist.

Hundewiese 2Mitstreiter hoffen sie vor allem über ihre neue offene Facebook-Gruppe zu bekommen (https://www.facebook.com/groups/440740649445976/) Dort haben sie ganz aktuelle eine Umfrage gestartet für und wider solche eine eingezäunte Fläche, auf der Hunde frei laufen können.

In der Beschreibung der Gruppe durch die beiden Administratoren heißt es:

„Hallo zusammen, leider wie viele andere mussten wir feststellen, dass es hier in Bergkamen Weddinghofen keine Hundewiese gibt, die eingezäunt ist. Und wer einen Hund selbst hat, weiß es zu schätzen, wenn man mit seinen Liebling auf eine Hundewiese gehen kann, um diesen dann einfach mal freien Lauf zu lassen. Es gibt Alternativen wie zum Beispiel in Rünthe etc…aber einfach nichts in Bergkamen-Weddinghofen. Wir zum Beispiel sind nicht Mobil…sprich wir haben kein Kfz… Und ich denke, dass sind nicht nur wir alleine. Somit ist es fast unmöglich, die Hundewiesen in weiter Entfernung zu erreichen. Wir denken hier an die Sozialisierung unserer Hunde…denn ein Hund, der nur alleine ist, fühlt sich auch auf einer Art und Weise einsam. Und das ist einfach schade. Ich möchte hiermit probieren „wenn wir uns zusammen tun“ eine Hundewiese in Weddinghofen durchzusetzen. Bitte helft uns dabei! Wir wären jeden dankbar wenn es klappen würde.“




Bürgermeister Schäfer zeichnet Bergkamener mit Silbermedaillen, Ehrennadeln und Ehrenamtskarten aus

Im feierlichen Rahmen hat am Freitagnachmittag Bürgermeister Roland Schäfer im Veranstaltungssaal des Bayer-Werks zahlreiche Bergkamener Bürgerinnen und Bürger für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt. Sie alle haben sich im besonderen Maß um die Stadt und um ihre Mitmenschen verdienst gemacht, betonte Schäfer.

Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete diese Bürgerinnen und Bürger mit der Ehrennadel aus.
Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete diese Bürgerinnen und Bürger mit der Ehrennadel aus.

Verleihung der Silbermedaille der Stadt Bergkamen in 2015

Verleihung der Silbermedaille (v.l.): Bürgermeister Roland Schäfer, CDU-Fraktionschef Thomas Heinzel, Weischenberg, SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer, Uwe Frickenstein und Grünen-Fraktionschef Jochen Wehmann.
Verleihung der Silbermedaille (v.l.): Bürgermeister Roland Schäfer, CDU-Fraktionschef Thomas Heinzel, Horst Weischenberg, SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer, Uwe Frickenstein und Grünen-Fraktionschef Jochen Wehmann.

Mit der Silbermedaille werden Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich um die Stadt Bergkamen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, sozialem oder sportlichem Gebiet verdient gemacht haben.

Dazu gehören Uwe Frickenstein, Engagement für die IG BCE Oberaden / Kameradschaftsnothilfe Haus Aden, Renate Sudhaus, Engagement für den Frauenchor Overberge, und Horst Weischenberg, Engagement für den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen – Kreis 32 Unna-Hamm

Verleihung der Ehrennadel der Stadt Bergkamen in 2015

Mit der Ehrennadel werden Bürgerinnen und Bürger geehrt, die auf eine mindestens 15-jährige aktive ehrenamtliche Mitarbeit in Bergkamener Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückblicken können. Darüber hinaus können Personen, die sich durch uneigennützigen Einsatz oder persönliche Hilfeleistung innerhalb und außerhalb der Stadt Bergkamen im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich verdient gemacht haben, durch die Verleihung der Ehrennadel geehrt werden.

Rainer Bartkowiak (Seifenkistenverein „Immer auf Achse“), Gabi Güldenhaupt (Seifenkistenverein „Immer auf Achse“), Klaus Bergbauer (Knappenverein „Glück-Auf-Germania 1889“), Hans Jürgen Schulz (Knappenverein „Glück-Auf-Germania 1889“), Petra Dähne (Kleingartenverein Immergrün e.V.), Heidi Hausner (Kleingartenverein Immergrün e. V.), Gerda Scherer (Kleingartenverein Immergrün e.V.), Norbert de West (Kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth), Ursula Eggenstein (Verein der Freunde u. Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V.), Arno Winterholler (Verein der Freunde u. Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V., Reinert Gosewinkel (Schützenverein Ostenfeldmark-Overberge 1892 e. V.), Wolfgang Grothaus (FC TuRa Bergkamen), Norbert Gruchot (NABU Kreisverband Unna e. V.), Jutta Keding (Karnevalsgesellschaft Rot-Gold Bergkamen), Kunibert Klima (Sozialverband SoVD), Monika Simon (Sozialverband SoVD Weddinghofen), Gerhard Seidel (Sozialverband SoVD Weddinghofen), Bettina Limanski (Schreberjugend Bergkamen), Michael Ludwig (Kleingartenverein „Im Krähenwinkel“), Rainer Rönne (Jukuren Karate-Do Club),

Verleihung der Ehrenamtskarte NRW in 2015

Mit der Ehrenamtskarte NRW können Personen ausgezeichnet werden, die sich langjährig und überdurchschnittlich für das Bergkamener Gemeinwohl einsetzen. Darüber hinaus können auch Bergkamener Bürgerinnen und Bürger geehrt werden, die sich außerhalb der Stadt Bergkamen ehrenamtlich engagieren.
Dazu gehören Elke Brückner (Sozialverband Deutschland SoVD), Svenja Enkelmann (SuS Oberaden, Volleyball), Joachim Felgenhauer (SuS Oberaden, Leichtathletik), Manfred Heinz (SuS Oberaden, Handball), Wolfgang Schneider (SuS Oberaden, Tischtennis), Petra Knippschild (SuS Oberaden, Jugendabteilung), Anna Katharina Fenzl (Friedenskirchengemeinde Bergkamen), Marie Zeruch (Friedenskirchengemeinde Bergkamen), Robin Franke (Martin-Luther-Kirchengemeinde), Timo Güldenhaupt (Martin-Luther-Kirchengemeinde), Nils Orlowski (Martin-Luther-Kirchengemeinde), Kristina Oesterling (Martin-Luther-Kirchengemeinde), Sayder Günes (Alevitische Gemeinde Krs. Unna e. V.), Isilay Isilar (Alevitische Gemeinde Krs. Unna e. V.), Volkan Kaya (Alevitische Gemeinde Krs. Unna e. V.), Miriam Czarnitzki (Karnevalsgesellschaft Rot-Gold), Jutta Keding (Karnevalsgesellschaft Rot-Gold), Lisa Kirsch (Schreberjugend Bergkamen), Jana Krabs (Ev. Kinder- u. Jugendzentrum „John“), Denny-Maurice Lange (Ev. Kinder- u. Jugendzentrum „John“), Merle Lukas (Ev. Kinder- u. Jugendzentrum „John“), Saskia Voß (Ev. Kinder- u. Jugendzentrum „John“), Mona Wunderlich (Ev. Kinder- u. Jugendzentrum „John“), Rainer Rönne (Jukuren Karate-Do Club Rünthe e. V.), Nicole Scheerer (Amb. Kinder- und Jugendhospizdienst), Werner Turk (TuRa Bergkamen, Abtlg. Tennis), Wilma Zaulich (Tageseinrichtung „Tausendfüßler).

Die neuen Inhaber der Ehrenamtskarte.
Die neuen Inhaber der Ehrenamtskarte.

Einige Geehrte mussten vor den offiziellen Fotos die Veranstaltung verlassen. Einige Geehrte konnten an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen und werden deshalb in einem anderen Rahmen zu einem späteren Zeitpunkt ausgezeichnet.




Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Helfen und Gewinnen

Auch in diesem Jahr präsentiert der Lions Club BergKamen einen Weihnachtskalender mit Bergkamener und Kamener Motiven. Die zehnte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders ist ab sofort in vielen Bergkamener Geschäften erhältlich. Ein Exemplar brachten Kalender-Organisator Ernst Schregel und Lions-Präsident Robert Stams jetzt Bürgermeister Roland Schäfer.

Kalender-Organisator Ernst Schregel,   Bürgermeister Roland Schäfer und Lions-Präsident Robert Stams. Die   beiden Lions  überreichen BM Schäfer einen der ersten Kalender.
Kalender-Organisator Ernst Schregel, Bürgermeister Roland Schäfer und Lions-Präsident Robert Stams. Die
beiden Lions überreichen BM Schäfer einen der ersten Kalender.

Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Kamen und Bergkamen gefördert.

Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von über 9000 Euro. Allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.

Zu den 240 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro, und  wertvolle Sachpreise.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1. bis 24. Dezember auf dem Bergkamen-Infoblog/Bergkamener Nachrichten, auf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht.

Zu haben sind die Kalender auch am kommenden Donnerstagabend, 29.10., beim Late Night Shopping im Kaufhaus Schnückel, wo der Lionsclub BergKamen an einem Stand auch gerne über seine Arbeit informieren wird.

 

Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finan-

ziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugend-liche in Bergkamen und Kamen zukommt.

 




Verbale Hiebe auf der Bühne mit Kriszti Kiss & Stefan Keim

Am 11. 11. um 19.30 Uhr stehen Kriszti Kiss und Stefan Keim auf den Brettern der Kleinkunstbühne in der Städt. Galerie „sohle 1“ und präsentieren ihr Programm „Man steckt nicht drin“.  Nicht das erste Mal zeigen die beiden Vollblut-Bühnenmenschen den Bergkamenern, welche Kraft die ausdrucksstarke, hervorragend akzentuierte Stimme verbunden mit guten Texten hat:

Kriszti Kiss und Stefan Keim
Kriszti Kiss und Stefan Keim

Es könnte alles so einfach sein. Ist es aber nicht. Sobald Frau und Mann aufeinander treffen, knallt es. Am Anfang hält man es für Liebe. Später fragt man sich, ob sich der ganze Stress eigentlich lohnt. Und macht immer weiter. Kriszti Kiss und Stefan Keim spielen und singen, dichten und denken, meckern und motzen seit vielen Jahren über verwilderte Ehen, festgefahrene Flirts und leidenschaftliche One-Night-Erschlaffungen. Nun zeigen sie die größten Peinlichkeiten und schlimmsten Erkenntnisse komprimiert mit an einem Abend.

Dieses Kabarettprogramm bietet Lebenshilfe in allen Bereichen des Paar-Verhaltens. Wie man eine Scheidung super hinkriegt, wie man im Speed Dating schnell neue Leute kennen lernt und wie man das Gewicht hält – all das vermitteln Kiss und Keim mit Szenen und Songs. Nebenbei enthüllen sie anhand der berühmten Gretchen-Szene, dass Goethes „Faust“ eigentlich für Enten geschrieben wurde. Und die Künstler rappen! Uns zwar absolute Wahrheiten über Frauen und Männer.

Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen und sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.

Stefan Keim ist Journalist, Moderator und Kabarettist. Er arbeitet regelmäßig für die Kultursendungen des WDR-Radios, das Deutschlandradio und die „Welt“. Keim moderiert Galas, Shows und Diskussionen und schreibt und spielt eigene Kabararettprogramme.

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.