Könnes kämpft … gegen PCB und andere Giftstoffe unter Tage
„Könnes kämpft“ heißt eine beliebte Sendereihe des WDR-Fernsehens. Spätestens seit Dienstag hat Dieter Könnes auch den Kampf gegen gesundheitsgefährdende Stoffe aufgenommen, die in den zurückliegenden Jahren der Bergbau unter Tage zurückgelassen hat und jetzt an die Erdoberfläche kommen oder kommen könnten. Am Dienstag besuchte der engagierte Journalist mit seinem Team den Bergkamener Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr.
Dieter Könnes (m.) mit seinem Team im großen Ratssaal
Anlass war der Vortrag von Dr. Harald Friedrich. Der Umweltexperte hatte im Auftrag des Ehepaars Schulze-Bergcamen die Antrags- und Genehmigungsunterlagen für die Verbringung hochgiftiger Filterstäube unter Tage auf Grillo 4 in Overberge in den 90er Jahren untersucht. Sein Ergebnis: Diese Reststoffe hätten nie in die ausgekohlten Flöze gepresst werden dürfen, weil die Gefahr zu groß sei, dass sie in das Grundwasser eindringen könnte. Das war auch der Grund, dass die Bundesregierung 2002 diese Praxis verboten hatte.
Die Ergebnisse aktueller PCB-Messungen des Grubenwasser von Haus Aden sind laut Harald Friedrich besorgniserregend.
Eine derartige Entsorgungspraxis gab es in den 90er Jahren auch auf anderen Bergwerken des Ruhrgebiets. Bergkamen habe den Vorteil, dass das Bergwerk noch „trocken“ sei, also noch nicht geflutet wurde. „Hier kann man noch nachschauen, was tatsächlich unter Tage gebracht wurde“, erklärte Friedrich im Ausschuss. Dafür will er sich auch als Mitglied einer Gutachtergruppe der Landesregierung stark machen, das das weitere Vorgehen in Sachen Giftstoffe in Bergwerken begleitet.
Probleme machen hier nicht nur die Filterstäube, sondern auch das mit dem krebserregenden PCB durchsetzte Hydrauliköl. Rund 12.000 Tonnen sollen sich noch in den Ruhrgebietsbergwerken unter Tage befinden. Über das Grubenwasser, das ständig abgepumpt wird, gelangt es auch in die Lippe. Das haben laut Friedrich Messungen des Landesumweltamts und auch der RAG ergeben.
Hierbei handelt es sich zwar um kleinste PCB-Mengen. Doch sie gelangen laut Friedrich über die Nahrungskette bis zum Menschen. Sie lagern sich dort im Fettgewebe ab und werden nicht abgebaut. Er fordert deshalb, dass das Grubenwasser noch unter Tage gereinigt wird.
Eine längere Diskussion kam im Ausschuss nach dem Vortrag von Harald Friedrich nicht auf. Technischer Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters erinnert daran, dass die Resolution des Stadtrats zur Untertagedeponierung immer noch gelte. Darin wird nicht nur eine lückenlosen Aufklärungen durch die Landesregierung gefordert, sondern auch alle Maßnahmen, die zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger dienen
Filmaufnahmen durften Dieter Könnes und sein Team während der Ausschusssitzung nicht machen. Ein Ausschussmitglied hatte sich dagegen ausgesprochen – und das reicht. Den Filmbeitrag wird man vermutlich erst im nächsten Jahr sehen können, wie Dieter Könnes erklärte. Bis dahin werden die Themen Untertagedeponierung und PCB-haltiges Hydrauliköl mit Sicherheit aktuell bleiben.
Weitere Infos zur Sendereihe „Könnes kämpft“ gibt es hier.
Helios Theater gastiert im studio theater für Kinder ab 2
Am kommenden Sonntag, 15. November kommt das HELIOS Theater auf Einladung der Jugendkunstschule Bergkamen in das studio theater bergkamen. Wie in den vergangenen Jahren präsentiert das Theater aus Hamm sonntags um 11 Uhr und um 15 Uhr ein Stück für Kinder ab zwei Jahren.
Das Helios Theater zeigt am Sonntag im studio theater zwei Mal das Stück „Spuren“.
Das Theaterstück „Spuren“ wurde speziell für Kinder ab zwei Jahren konzipiert. Das HELIOS Theater beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Theater für die Allerkleinsten und ist auf diesem Gebiet europaweit ein gefragter Partner.
Kartenvorbestellungen für das Stück „Spuren“ nimmt die Jugendkunstschule unter 02307 965462 und 02307 9835027 entgegen. Die Karten können direkt an der Tageskasse entgegengenommen werden. Der Eintritt für die Vorstellungen beträgt 3 Euro pro Person.
Neben dieser Produktion zeigt das HELIOS Theater bereits am Donnerstag, 12. November um 11:00 Uhr das Stück „Wundermauer“ und Freitag, 13.11. um 11:00 Uhr das Stück „Alter-Mann-Kojote. Diese Produktionen werden jeweils als Schulvorstellungen gezeigt.
Seit 1997 hat das HELIOS Theater seinen Arbeitsmittelpunkt nach Hamm verlegt. Von Anfang an in die Konzeption der regionalen Kulturförderung miteinbezogen, konnte sich das Theater immer stärker als „Theater der Region“ profilieren. Ein engagiert arbeitender Veranstalterkreis sorgt gemeinsam mit dem HELIOS Theater für eine stetige Fortentwicklung kleiner und großer Projekte, die jährlich das junge Publikum in der Region mit den unterschiedlichsten Aspekten des Theaters in Berührung bringen.
Nähere Informationen zum Stück „Spuren“ entnehmen Sie bitte der angehängten Stückbeschreibung.
Info-Veranstaltung zum Neubau der Lippebrücke B 233 – Behelfsbrücke kommt
Die Pläne für den Neubau der Lippebrücke (B 233) auf der Stadtgrenze Bergkamens zu Werne werden am kommenden Dienstag, 17. November, ab 18.30 Uhr in einer Informationsveranstaltung im großen Bergkamener Ratssaal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wichtiges Detail ist hierbei, dass während der Bauzeit der Straßenverkehr über eine Behelfsbrücke geleitet wird.
Die Behelfsbrücke soll zwischen die alte Lippebrücke und die ehemalige Zechenbahnbrücke gesetzt werden.
Gegen solch eine Ersatzbrücke hatte sich zunächst Straßen NRW aus Kostengründen gesperrt. Bauausschussvorsitzender Marco Morten Pufke (CDU) wertete das Umschwenken der Behörde als einen Erfolg, der erreicht worden sei, weil alle Betroffenen sich laut für eine Ersatzbrücke ausgesprochen hätten. Dass eine Vollsperrung nicht möglich sein wird, wurde aber schon während der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange klar. Die Rettungswege würden dadurch viel zu lang, erklärten sie. Jüngstes Beispiel: Beim Brand eines Mehrfamilienhauses an der Feldstraße in Rünthe hätte die Drehleiter der Feuerwehr Werne nicht so schnell zur Hilfe kommen können.
Pufke Aufruf zur Geschlossenheit zielte offensichtlich auch auf einen anderen Tagesordnungspunkt, bei dem die Ortsumgehung L 821 n im Mittelpunkt stand. Er berichtete, dass das Land 2016 nur 32 Mio. Euro für den Straßenbau zur Verfügung stellen wird. Ob damit die L 821n finanziert wird, werde erst mit der Verabschiedung des Landeshaushalts fürs kommende Jahr entschieden.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant die Erneuerung der Lippebrücke im Verlauf der B233 auf den Stadtgebieten von Werne und Bergkamen. Die über 70 Jahre alte Brücke hat erhebliche Schäden, welche durch Instandsetzungsmaßnahmen nicht mehr behoben werden können.
Vorgesehen ist die Erneuerung des Bauwerks in alter Lage mit einem breiteren Querschnitt, um den vorhandenen Linksabbiegestreifen von der B233 in die L736 zu verlängern. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes optimiert und somit die Staubildung reduziert. Durch das neue Brückenbauwerk wird sich außerdem die Gewässersituation für die Lippe verbessern.
An der Imo-Waschstraße darf weiter gebaut werden
An der Imo-Waschstraße an der Werner Straße in Bergkamen-Mitte darf lauf Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen von Dienstag weiter gebaut werden. „Es besteht praktisch Baurecht“, erklärte der Leiter des Bergkamener Rechtsamts Bernd Roreger, der am Dienstag den Mitgliedern des Bergkamener Bau- und Umweltausschusses das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts vorstellte.
Laut Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen dürfen die Bauarbeiter wieder zur Imo-Waschanlage an der Werner Straße anrücken.
Genauer gesagt waren es zwei Urteile, die in Gelsenkirchen gefasst wurden. Bei der Klage eines Nachbarn gegen die ursprüngliche Baugenehmigung schlossen sich die Richter dem Spruch des Oberverwaltungsgerichts Münster aus dem Januar 2015 an. Seitdem liegt die Baustelle für die Waschanlage still.
Die zweite Klage gegen die zweite Baugenehmigung auf der Grundlage durch Imo nahgebesserten Bauantrag wie das Verwaltungsgerichts allerdings ab. Nach den Antragsunterklagen will Imo die Waschanlage mit einer leiseren Technik betreiben, die Schallschutzwand soll höher werden, auf eine Anlage zum Ausklopfen von Matten wird verzichtet. Außerdem werden die Öffnungszeiten von montags bis samstags von 7 bis 19 Uhr beschränkt.
Gegen dieses Urteil habe der klagende Nachbar jetzt noch die Möglichkeit, eine Zulassungsbeschwerde einzureichen, erklärte Roreger.
Energieverbrauch gesenkt: Stadt investiert jetzt kräftig ins Gymnasium
Über 5 Mio. Euro erhält die Stadt Bergkamen an zusätzlichen Bundesmitteln. Das Geld soll wie schon in den Vorjahren in die energetische Sanierung städtische Gebäude investiert werden, kündigte Bürgermeister Roland Schäfer bei der Vorstellung des Energieberichts 2015 an. Ein Schwerpunkt wird hier die Sanierung des Städtischen Gymnasiums sein.
Geld vom Bund! Das Gymnasium wird jetzt auf Vordermann gebracht.
Das Gymnasium gehört mit seinen zwei Sporthallen, die auch von Vereinen genutzt werden, zu den Großverbrauchern unter den Schulen. Was solch eine energetische Sanierung bringt, erläuterte der Energiefachmann der Stadtverwaltung Wilhelm Becker, am Beispiel der Willy-Brandt-Gesamtschule. Rund 2,7 Mio. Euro sind dort in die Abteilung 5-7 in den zurückliegenden drei Jahren investiert worden.
Ergebnis ist eine Verringerung der Heizenergie um 34 Prozent und jährliche Einsparungen bei den Heizkosten von 28.630 Euro. Um 43 Tonnen wurde der Ausstoß des Klimakillers CO2 reduziert.
Vorausgegangen war die Sanierung der Abteilung 8 bis 10 aus Mitteln des Konjunkturpakets. Hier ging der Verbrauch an Heizenergie sogar um 71 Prozent und die Kosten um 58 Prozent zurück.
Größter Energieverschwender ist nach wie vor, und das nicht nur wegen seiner sieben Stockwerke, das Bergkamener Rathaus. Eine energetische Sanierung würd hier nach Preisen von 2011 rund 8 Mio. Euro kosten. Hinzu kommt eine Million Euro für Container, in die die Veraltung während der Arbeiten umziehen müsste.
Dieses Geld hat die Stadt Bergkamen nicht. Deshalb heißt es „Warten auf die nächsten Bundesmittel“. Die müssten aber noch deutlich höher ausfallen als bisher. Immerhin hat das Rathaus inzwischen im Keller eine neue Heizungsanlage erhalten. Allein dadurch verringerte sich der Verbrauch an Heizenergie um ein Drittel. Das bringt eine jährliche Ersparnis von rund 27.700 Euro.
Den Energiebericht kann man zum Beispiel in der Stadtbibliothek einsehen oder in ein paar Tagen von der städtischen Homepage herunterladen. Er solle auch ein Anstoß für private Hausbesitzer sein, in ihre Gebäude zu investieren, damit der Energieeinsatz und die damit verbundenen Kosten gesenkt werden, betonte Bürgermeister Roland Schäfer und Wilhelm Becker.
„Metal Show“ im Yellowstone
Am Freitag, 13. November, gibt es einen speziellen Klangkosmos der ganz harten Gitarrenmusik für die Konzertgänger aus Bergkamen und Umgebung. Diverse Spielarten des Metals sind vertreten, mit Anleihen an die Musikstile Hardcore und Progrock. Der Abend wird durch deutsche Szenegrößen, regionale Acts und lokale Supports abgerundet. Das Konzert wird gemeinsam mit Jugendlichen, die Teilnehmer des Workshops „Konzertgruppe“, einer Kooperation der Partner Jugendkunstschule Bergkamen, Horror Business Records und des JZ Yellowstone, organisiert.
Vergil aus Dortmund stellt bald eine neue CD vor.
The Sovereign geben ihr Yellowstone-Debut. Die sechsköpfige Band aus Hamm wird den Abend mit einer Mischung aus schnellem Deathmetal und einer ordentlichen Portion Deathcore eröffnen. Die Band Kings of Forlorn Lands aus Essen sagen von sich selbst „not making music since 2013“. Eine spannende Mischung aus Hardcore, Crust und Punk mit guten Texten und einer coolen Bühnenperformance warten auf das Publikum.
Miles Beneath sind wohl momentan der Geheimtipp in der modernen Metalcore-Szene. Sie zeichen sich durch eine Mischung aus Breakdowns, melodischen Riffs und gutem Gesang aus. In den letzten Monaten wurden von ihnen auch einige Shows mit größeren Bands gespielt.
Vergil verkörpern mit ihrer Musik die kraftvolle Grundhaltung des Metals: schnell, langsam oder auch vertrackt. Präsentiert wird Progressive Metal, wie er besser und technischer kaum sein kann. Die Dortmunder werden in Kürze ihr Album „OMEGA“ veröffentlichen.
Die Band The Sleeper kommen aus Leipzig, um den Abend mit höchster Qualität zu beenden. Sie spielen Musik, die mit Bands großer Majorlabes leicht mithalten kann. Durch hohen technischen Anspruch und gutes Songwriting haben sich die Leipziger bereits vor ihrem Debut „Aurora“ in Metaldeutschland einen Namen gemacht.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5,00 Euro, Beginn ist 20.00 Uhr, Einlass zum „Chillen“: 19.00 Uhr.
Bergkamener Stadtjubiläum: Wer entwickelt das schönste Logo?
Das Jahr 2016 steht ganz im Zeichen des Jubiläums der Stadt Bergkamen – ein Jahr für Bürger und von Bürgern. Mit dem Motto: „Junge Stadt – verwurzelte Gemeinschaft“ soll das Wir-Gefühl in den Vordergrund gestellt werden.
Dies wäre ein einfaches Beispiel für ein Logo. Das geht bestimmt noch besser.
Zur Stärkung dieses Wir-Gefühls ruft die Stadt auf,Ideen und seiner Kreativität für die Erstellung eines Jubiläumslogos freien Lauf zu lassen und einen Entwurf einzureichen. Das Gewinnerlogo wird anschließend in Print- und Onlinemedien (Broschüren, Flyern, städtischen Schreiben, Plakaten, im Internet) u.v.m. verbreitet.
Inhaltliche Anforderungen
Das Logo soll die Stadt Bergkamen in Verbindung mit dem 50-jährigenxJubiläum präsentieren.
Es soll einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert haben, damit das Stadtjubiläum klar und einheitlich beworben werden kann.
Das Logo kann eine Ergänzung zum bestehenden Wappen und Logo der Stadt Bergkamen sein.
Bauten, Landschaft, die einzelnen Ortsteile usw. können Bestandteil des Jubiläumslogos sein.
Ein kurzer, prägnanter und aussagekräftiger Slogan, zu Stadt und Jubiläum passend, kann enthalten sein.
Technische Anforderungen
Das Logo muss in einem Größenbereich von minimal eines Stempels über Plakatgröße bis max. einer Großwandplakatierung erkennbar, einsetzbar und übertragbar sein.
Es sollte sowohl im Farb- als auch im Schwarz-Weiß-Druck einsetzbar sein.
Format
Der Logoentwurf ist auf Papier Größe DIN A4 und in digitaler Form als Bild-Datei auf einer beschrifteten CD oder auf einem mit Namen markierten USB-Stick einzureichen.
Wünschenswert wäre es, dem Entwurf eine textliche Beschreibung beizufügen, welche die Gedanken und die Bedeutung des Entwurfs erläutert.
Anzahl
Es können mehrere Entwürfe eingereicht werden, allerdings wird jeder Entwurf einzeln bewertet.
Teilnehmer/-innen
Alle Kreativen sind zum Mitmachen eingeladen – Bürger/-innen, Schüler/-innen, Werbegrafiker/-innen, Vereine, Schulen, sonstige Gemeinschaften undandere Institutionen. Ob alleine oder als Gruppe – jeder Entwurf wird gespannt erwartet!
Für minderjährige Teilnehmer/-innen ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.
Inhalt
In dem Umschlag muss diese Teilnahmeformular, Teilnahmeformular, unterschrieben enthalten sein.
Bei Minderjährigen ist ebenfalls die Zustimmungserklärung eines Erziehungsberechtigten beizufügen.
Abgabetermin
Entwürfe können per Post an folgende Adresse geschickt werden: Stadt Bergkamen, Zentrale Dienste – Stadtmarketing, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen – oder können persönlich im Rathaus, Zimmer 113, abgegeben werden.
Einsendeschluss: Freitag, 8. Januar 2016
Das Auswahlverfahren
Das Siegerlogo wird von einer Jury ermittelt.
Die mit dem Empfang beauftragten Personen der Stadtverwaltung dürfen der Jury keine Angaben über Teilnehmerin bzw. Teilnehmer machen.
Die Gewinnerin, der Gewinner oder die Gewinner wird/werden anschließend schriftlich benachrichtigt.
Preise
1. Preis: 500,00 Euro
2. Preis: 250,00 Euro
3. Preis: 100,00 Euro
Die Stadt Bergkamen wünscht allen Teilnehmer/-innen viel Spaß, eine große Portion Kreativität und viel Glück!!!
„Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ im studio theater
Die Kindertheatersaison 2015/16 des Jugendamtes wird am Donnerstag, 17. Dezember, im studio theater mit der Aufführung „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ des Wittener Kinder- und Jugendtheaters fortgesetzt.
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Und darum geht es: Weihnachten steht vor der Tür und Pippi möchte ihren Freunden eine ganz besondere Freude machen: Sie lädt zu einem großen „Weihnachtsbaum-Plünder-Fest“ ein. Doch natürlich verläuft nicht alles nach Plan. Bis der Baum geschmückt, das Haus dekoriert und der Weihnachtskuchen gebacken ist, muss Pippi noch einige Abenteuer überstehen. Aber Pippi wäre wirklich nicht das stärkste Mädchen der Welt, wenn sie am Ende nicht als strahlende Siegerin dastehen würde. Und Annika, Tommi, der Kleine Onkel und Herr Nilsson unterstützen ihre Freundin dabei selbstverständlich mit viel Geduld.
Ein Stück voller spannender Unterhaltung und vorweihnachtlicher Besinnlichkeit erwartet kleine und große Zuschauer
Beginn ist um 15 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der Saison 2015/16 außerdem noch folgende Stücke an:
„Das tapfere Schneiderlein“ (Theater 1+1) am 27.01.2016
„Aladin und die Wunderlampe“ (Trotz-Alledem-Theater) am 24.02.2016
Die Eintrittskarten sind sechs Wochen vor der jeweiligen Aufführung im Vorverkauf erhältlich.
Stadtbibliothek unterstützt mit neuen Medienboxen Deutschunterricht für Flüchtlingskinder
Die Stadtbibliothek Bergkamen bietet ab sofort zwei Medienkisten den weiterführenden Schulen an, die den Deutschunterricht für Kinder aus Zuwandererfamilien unterstützen sollen. Bürgermeister Roland Schäfer sowie Bibliotheksleiterin Jutta Koch und Victoria Baues stellten am Donnerstag die beiden Medienkisten vor.
Stellten die neuen Medienboxen vor (v.l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Victoria Baues und Jutta Koch
Ein eigens dafür entworfener Flyer informiert über dieses Angebot. Ausgelegt wird dieser Flyer in den Schulen, im Flüchtlingshelferkreis und im Integrationsbüro der Stadt Bergkamen.
Eine Medienbox ist für Kinder und Jugendliche in den Jahrgangsstufen 5.-10. Klasse gedacht, die andere für die Oberstufenschülern. Beide Medienboxen enthalten Medien die eine Orientierungshilfe für den Sprachunterricht mit Flüchtlingen geben sollen.
Bepackt sind beide Boxen jeweils mit einem kompletten Lehrwerk, Wörterbüchern, Übungsmaterialien und Spielen zum Spracherwerb und können von Lehrern und Leitern von Sprachkursen für acht Wochen ausgeliehen werden.
Sehr gute Erfahrungen hat die Stadtbibliothek mit den Medienboxen gesammelt, die im Rahmen des Bildungskonzepts der Stadt Bergkamen für die Grundschulen zusammengestellt wurden. Oft fehlt es an passenden Materialien für die Erteilung von Sprachkursen für Zuwanderer. Das Angebot der Stadtbibliothek soll als Orientierungs- und Auswahlhilfe für weitere Anschaffungen der Schulen und Einrichtungen dienen.
Da es derartige Medienboxen auf dem Markt noch nicht gibt, hat die Stadtbibliothek in Kooperation mit Lehrern aus den Bergkamener Schulen, dem Flüchtlingshelferkreis und der Einkaufszentrale für Bibliotheken echte Pionierarbeit geleistet.
Die Stadtbibliothek steht im stetigen Dialog mit den umliegenden Bibliotheken des Kreises Unna. Die Stadtbibliothek in Unna hat bereits Interesse für eine Literaturliste gezeigt.
Auch für 2016 sind weitere Anschaffungen geplant, diesmal jedoch als direkte Ergänzung für den Jugendbereich, der offen zugänglich ist.
Interessierte können sich telefonisch mit der Stadtbibliothek, Victoria Baues, Tel.: 02307/9835021, in Verbindung setzen.
Klimaschutzflagge für Klimaschutz-Bungalows der UKBS in Bergkamen
Besondere Auszeichnung für die kreiseigene UKBS: Die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsellschaft wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. für ihr besonderes Engagement in Sachen Klimaschutz mit der Klimaschutzflagge ausgezeichnet.
Landrat Makiolla und Fachbereichsleiter Holzbeck (2. und 3.v.l.) überreichten bei einer kleinen Feier die Klimaschutzflagge an UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (r.). Foto: M. Gluth – Kreis Unna
Im Beisein von Landrat Michael Makiolla überreichte Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis, die Flagge. Konkret ausgezeichnet wurde damit der Bau von zwölf klimafreundlichen und barrierefreien Bungalows. Die Häuser werden durch ein zentrales Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Wärme und Strom versorgt.
Oft wohnen Senioren noch im zweigeschossigen nicht energetisch sanierten Eigentum mit Garten. Ihre Wohnung ist für sie inzwischen eigentlich zu groß und nicht barrierefrei bzw. rollstuhlgerecht umgebaut. Ausgehend von einer solchen Situation, verwirklichte die UKBS ein Projekt, dass für alle Beteiligten ein Gewinn ist.
Mit dem Angebot von 12 Bungalows bietet das kreiseigene Unternehmen die Möglichkeit, ein barrierefreies Haus mit einer Wohnfläche von ca. 87 m² zu mieten. Die vorhandene, parkähnliche Außenanlage wird vom Vermieter betreut, so dass dank dieser Serviceleistung auch den älteren Menschen das Wohnen im Grünen ermöglicht wird.
Der bauliche Standard dieser Häuser entspricht dem eines KfW 70 Effiezienzhauses. Damit liegt der Endenergiebedarf für Strom, Heizung und Warmwasser von rund 7830 kWh, bzw. rund 780 Liter Heizöl oder 780 m³ Erdgas, pro Haus.
Besonders bemerkenswert ist die Art, wie die Energie bereitgestellt wird: Wärme und ein Großteil des Stroms werden für alle zwölf Häuser zentral von einem Erdgas Blockheizkraftwerk (BHKW) produziert. Das Prinzip der Kraftwärmekopplung ermöglicht die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad von rund 80 Prozent.
Die Wärme, die das BHKW abgibt, wird in Bergkamen in zwei 1.000 Liter großen Wärmespeichern zwischengespeichert und den Häusern durch eine hochgedämmte Zirkulationsleitung zur Verfügung gestellt. In jedem Haus greift dann ein Wärmetauscher die benötigte Wärme für die Heizung und für das Brauchwasser ab. Das System hat den Vorteil, dass nur die notwendige Menge an warmem Wasser produziert wird, also keine Gefahr einer Verkeimung besteht.
Bei der Produktion der Wärme fällt in einem BHKW auch Strom an. Er wird in Bergkamen nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch den Bungalow-Bewohnern zur Verfügung gestellt. Bis zu 60 Prozent des Strombedarfes sollen so direkt über das BHKW abgedeckt werden.