Dorrey Lin Lyles singt beim Sparkassen Grand Jam am 2. Dezember

Dorrey Lin Lyles ist die Gastsängerin beim nächsten Sparkassen Grand Jam am Mittwoch, 2. Dezember, ab 20 Uhr in der Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling Landwehrstraße 160 in Overberge.

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Dorrey Lin Lyles
Dorrey Lin Lyles

Dorrey kommt nach Bergkamen! Als Tochter des populären Pastors Charles Lyles wurde Dorrey Lin Lyles 1970 in den USA geboren. In jungen Jahren begann sie als Alto Sängerin in verschiedenen Gospelchören und war 1997 auf dem 1. Platz beim „Best Gospel Award“ als wichtigste Stimme beteiligt. Später tourte sie mit den „Harlem Gospel Singers“ durch Europa und war über Jahre neben „Queen Ester“ die Solostimme des Chores.

Inzwischen ist die temperamentvolle Künstlerin, die unter anderem bei den „Weather Girls“ singt, in vielen Stilarten der Black Music zu Hause. Sie lebt vorzugsweise in Berlin, wo sie eine eigene Band hat, mit der sie all ihre Erfahrungen zu einer explosiven Mischung zusammenbraut. Dorrey Lin Lyle erhielt diverse Auszeichnungen und ist seit 2007 festes Chormitglied bei „The Very Best Of Black Gospel“. Ein perfekter Mix aus Gospel, Jazz, Soul & Blues garantiert einen sexy und berauschenden Abend.

Preis: 12  €, ermäßigt: 9 €

Tickets für dieses Konzert erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen, im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Weitere Kartenvorverkaufsstellen sind die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, Bergkamen-Overberge.

Telefonische Kartenvorbestellung und weitere Informationen bei:  Andrea Knäpper  Tel.: 02307/965-464.




SPD legt sich fest: Zentralbad vom Tisch – Schonfrist für die Eishalle

Bei ihren Klausurtagungen am Wochenende haben die beiden SPD-Fraktionen im Kamener und Bergkamener Stadtrat getrennt über die Zukunft der Bäder in beiden Städten beraten. Sie kamen zu ähnlichen Ergebnissen und stellten sie erstmals seit Menschengedenken in einer gemeinsamen Pressekonferenz vor.

Gemeinsame Pressekonferen der Bergkamener und Kamener SPD-Fraktion (v.l.): Michael Krause, Julia Rehers (Fraktionsgeschäftsführerin Bergkamen) und Bernd Schäfer.
Gemeinsame Pressekonferen der Bergkamener und Kamener SPD-Fraktion (v.l.): Michael Krause, Julia Rehers (Fraktionsgeschäftsführerin Bergkamen) und Bernd Schäfer.

Demnach wird es kein Zentralbad für Bergkamen und Kamen geben, wie es der GSW-Gutachter als kostengünstigste Lösung vorgeschlagen hatte. Die Schwimmsportvereine und auch Vertreter der Schulen hätten vorher klar gemacht, dass diese Lösung nicht praktikabel sei, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Michael Krause (Kamen) und Bernd Schäfer (Bergkamen).

Stattdessen kommen zwei Kombi-Bäder mit Freibadanteil in Kamen und Bergkamen. Beide Fraktionen wollen jetzt in den Stadträten über Prüfaufträge entscheiden lassen, bei denen es um die Standortfrage geht. Demnach sollen die Verwaltungen die jeweiligen Standorte der Hallenbäder und der Freibäder untersuchen, ob dort sinnvoll die fehlende Komponente, also ein Freibadanteil zum Hallenbad oder ein neues Hallenbad am Freibad bzw. Hallenbad, ergänzt werden kann. Der Prüfauftrag für Bergkamen beinhaltet auch aufzuzeigen, welche Nachfolgenutzungen möglich sind, wenn das Hallenbad in Bergkamen-Mitte oder das Wellenbad in Weddinghofen bei der einen oder bei der anderen Lösung aufgegeben wird.

Bernd Schäfer geht davon aus, dass am Ende des ersten Quartals 2016 ein Ergebnis vorliegen wird, auf dessen Grundlage dann zügig eine Entscheidung für Bergkamen fallen kann. Auch Michael Krause rechnet damit, dass man in Kamen etwa zur Jahresmitte 2016 klarer sehen wird. Für die beiden kleinen Hallenbäder in Heeren-Werve und Methler soll sich seiner Auffassung erstmal nichts ändern bis die große Lösung in Kamen-Mitte realisiert wird.

Bezüglich der Eissporthalle in Weddinghofen sicherte Bernd Schäfer den Eissportvereinen zu, dass sie in jedem Fall noch bis zum Ende der nächsten Saison im März/April 2017 ihnen zur Verfügung stehen soll. Am liebsten wäre ihm und ähnlich hatte sich auch Bürgermeister Roland Schäfer schon vorher geäußert, wenn für die Eishalle ein privater Betreiber gefunden würde, der dann auch in der Lage sei, die Halle in den Sommermonaten so zu nutzen, dass sie nennenswerte Einnahmen bringt.

Zwei Mal gab es inzwischen Treffen von SPD und Eissportvereine. Sie hätten zugesagt, die Suche nach solch einem privaten Betreiber zu unterstützen.




20 Jahre Förderverein – neue Wackelbrücke für die Kinder der Gerhart-Hauptmann-Schule

Sein 20-jähriges Bestehen feierte der Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Grundschule am Mittwochnachmittag. Der Vorsitzende Stefan Klußmann  überreicht im Anschluss an seine Festrede den Gründungsmitgliedern Gerd Kook und Wolfgang Ehresmann einen Blumenstrauß. Einige Kinder der Schule haben sich an der Feierstunde mit zwei Liedern beteiligt. Stefan Klußmann
überreicht dann das Geburtstagsgeschenk für die Kinder der Schule: Der Förderverein finanziert eine Wackelbrücke für das Außengelände.

 

Stefan Klußmann zeigt den Kindern, wie die Wackelbrücke aussehen wird.
Stefan Klußmann zeigt den Kindern, wie die Wackelbrücke aussehen wird.

Diese Wackelbrücke passt zu den Zielen des Förderverein: die ideelle und materielle Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule. Gefördert wurden in den zurückliegenden 20 Jahren zahlreiche schulische und sportliche Veranstaltungen  sowie die Beschaffung von Lehr- und Sportgeräten, Einrichtungsgegenständen, Musikinstrumenten, Büchern, Schallplatten und Geräten zur kindgerechten Gestaltung von Klassen und Schulhöfen.

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Stefan Klußmann überreicht den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Wolfgang Ehresmann (l.) und Gerd Kook (m.) je einen Blumenstrauß.

In den zurückliegenden 20 Jahren unterstützte der Förderverein auch viele Projekte und Schulveranstaltungen wie z. B. das Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch „Mein Körper gehört mir“, Zirkusprojekte, Theateraufführungen, Autorenlesungen, Arbeitsgemeinschaften oder Projektwochen zu unterschiedlichen Themen finanziell. Ferner konnte durch Unterstützung des Fördervereins die Leseinsel eingerichtet werden. Angeschafft wurden zusätzlich z. B. jährlich Pausenspielzeug für die Klassen, Materialien zur Differenzierung und zum selbstständigen Lernen, Musikinstrumente, Klassenlektüren, Materialien für den Sportunterricht oder Einrichtungsgegenstände für Klassen und Fachräume. Auch die Ausstattung der Schule mit PC und Laptops sowie Software ist ohne die Unterstützung des Fördervereins kaum denkbar.




46. Weihnachtsmusik am Gymnasium

Wie in den vergangenen Jahren bereiten sich auch in diesem Jahr die musikalischen Gruppen und die Musiklehrerinnen und Musiklehrer des Städt. Gymnasiums Bergkamen und der Musikschule auf die traditionelle Weihnachtsmusik vor. Die Aufführungen sind jeweils um 19.00 Uhr am Freitag, 11. Dezember, und am Donnerstag, 17. Dezember 2015, im PZ des Städtischen Gymnasiums.

Weihnachts-Gym 1Es findet in diesem Jahr bereits die 46. Weihnachtsmusik im Gymnasium Bergkamen statt. Auf dem Programm steht u. a. traditionell die Aufführung der „Sternendreher“ der Jahrgangsstufe 5. Wie immer werden sehr viele Engel, Hirten und Könige auftreten. Beim „Transeamus“ wird das Publikum wieder herzlich zur Mitwirkung eingeladen sein.

Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 5 a/b und 6 a gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren. Alle beteiligten Ensembles werden sowohl besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen.

 

Zu diesen beiden Veranstaltungen laden wir neben den Mitgliedern der Schulgemeinde alle Ehemaligen und ihre Familien, alle Freunde der Schule und die interessierte Bergkamener Bevölkerung herzlich ein.

Nummerierte Platzkarten für die Aufführungen zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche sind im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich.

Ab 18.00 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert ins PZ wird ab 18.30 Uhr sein.

 

Im Anschluss an die Weihnachtsmusik führen wir auch in diesem Jahr wieder eine Sammlung für das Sozialwerk der evangelischen Gemeinde in Bogotá (Kolumbien) durch.




Sirenenalarm: Rauchmelder und Nachbarn verhindern Schlimmeres

Der Rauchmelder in der Küche und aufmerksame Nachbarn haben vermutlich Schlimmeres am Dienstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus am Birkenweg verhindert. „Noch mal Glück gehabt“, sagte Stadtbrandmeister Dietmar Luft.

Feuerwehreinsatz am Dienstagnachmittag am Birkenweg in Weddinghofen.
Feuerwehreinsatz am Dienstagnachmittag am Birkenweg in Weddinghofen.

Nach bisherigen Erkenntnissen blieb ein Feld der Cerankochplatte unter Strom, als die Mieter ihre Wohnung verlassen hatten. Auf der Kochplatte befand sich ein Gegenstand, der heiß geworden war und anfing, zu „kokeln“. Die Rauchentwicklung löste dann den Rauchmelder aus. Den schrillen Ton hörten die Nachbarn, die sofort gegen 16.15 Uhr die Feuerwehr alarmierten.

Das führte dann zum Sirenenalarm in den Stadtteilen Weddinghofen, Oberaden und Bergkamen-Mitte. Die drei Löschgruppen waren dann auch innerhalb weniger Minuten mit allen verfügbaren Einsatzkräften vor Ort. Da sie in einem sehr frühen Stadium alarmiert worden waren, hatten sie das sich anbahnende Feuer sofort im Griff. Nach dem Einsatz eines Hochleistungslüfters konnte Einsatzleiter Dietmar Luft schnell Entwarnung geben.

Die Polizei hat jetzt die weiteren Ermittlungen aufgenommen.




IG BCE Regionalforum: 1. Mai 2016 mit einem Familienfest

Das IG BCE Regionalforum Bergkamen / Kamen wird die Maikundgebung 2016 in Oberaden anders gestalten als bisher: Im Anschluss an die traditionelle und in der Region größten Kundgebung in der Römerbergsporthalle findet diesmal ein Familienfest statt.

1. Mai Bergkamen (31)Auf dem Vorplatz der Römerbergsporthalle gibt es Live- Musik. Damit die Erwachsenen sich auch einmal entspannt zurücklehnen können, wird den Kindern zahlreiche Spielmöglichkeiten geboten. Darüber hinaus werden am Nachmittag Kaffee, Kuchen und Waffeln gereicht. Des Weiteren warten auf die Teilnehmer Pommes, Brat- und Currywurst vom Grill, Reibekuchen und türkische Spezialitäten. Für Getränke ist natürlich gesorgt. Die Erbsensuppe, die uns im nächsten Jahr wieder das DRK Bergkamen zubereiten wird, wird es selbstverständlich auch wieder geben.

Wie in den vergangenen Jahren auch, präsentieren sich Parteien ,Vereine und andere Institutionen präsentieren.

Folgender Ablauf ist somit geplant:

  • 10.15 Uhr Treffen der Kundgebungsteilnehmer auf dem Museumsplatz.
  • 10.30 Uhr Abmarsch des Demonstrationszuges zur Römerbersporthalle
  • 11.00 Uhr Kundgebungsbeginn
  • 12.30 Ende der Kundgebung und Mittagessen ( Erbsensuppe )
  • Anschließend Beginn des Familienfestes
  • Ende: ca.17.00 Uhr



Kinderschokolade und Bier gestohlen – Bergkamener greift Polizisten an

Ein 34-jähriger Taschendieb aus Bergkamen entwendete stahl am Montagabend im Dortmunder Hauptbahnhof Süßigkeiten und Alkohol. Als Bundespolizisten ihn kontrollieren wollten, griff er sie an und bespuckte einen Beamten. Zur Ausnüchterung kam er später in das Polizeigewahrsam.

festnahmeGegen 20:00 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem kleinen Supermarkt im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Ein Ladendieb hatte dort Sieben Tafeln Kinderschokolade und 16 Dosen Bier gestohlen. Dabei wurde er durch einen Mitarbeiter beobachtet, der die Bundespolizei informierte.

Als Einsatzkräfte den Mann aus Bergkamen überprüfen wollten, schrie dieser in französischer Sprache lautstark herum und flüchtete dann vor den Bundespolizisten. Diese konnten den 34-Jährigen festhalten, woraufhin er sich heftig wehrte. Nachdem diese die Gegenwehr gebrochen hatten, spuckte er einen Beamten auf die Uniform.

In der Wache ergab ein Atemalkoholtest, dass er mit 1,3 Promille erheblich alkoholisiert war. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er die Wache verlassen.

Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Widerstands eingeleitet.




RUHR.TOPCARD 2016 ein nettes Weihnachtsgeschenk: ab Mittwoch im Bergkamener Bürgerbüro

Die neue RUHR.TOPCARD 2016 ist da! Die Karte bietet kostenfreien oder ermäßigten Eintritt in über 90 Attraktionen im Ruhrgebiet und im angrenzenden Sauerland und ist das ganze Jahr über gültig. Mit der RUHR.TOPCARD ist z. B. auch der kostenfreie Eintritt in das Stadtmuseum Bergkamen möglich. Am Mittwoch, 25. November, startet der Verkauf im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen.

Ruhr.TopCardDer Vorteil der RUHR.TOPCARD liegt nicht nur in dem vergünstigten oder kostenfreien Eintritt, der sich besonders für Familien mit Kindern lohnt. Vielmehr bekommen die Nutzer der RUHR.TOPCARD ein ganzes Bündel an Freizeitmöglichkeiten und Veranstaltungen offeriert, auf welche sie ohne die Karte sicherlich nicht so schnell aufmerksam geworden wären.

Im Rahmen einer Weihnachtsaktion der Ruhr Tourismus GmbH werden treue Kunden besonders belohnt. Bei Vorlage der RUHR.TOPCARD 2015 gibt es in der Zeit vom 25.11. bis 31.12.2015 die neue RUHR.TOPCARD 2016 exklusiv zum besonderen Aktionspreis von 44,90 Euro für Erwachsene (regulär 49,90 Euro) und 34,90 Euro für Kinder.

Die Kinderkarten sind zwar nicht ermäßigt, gelten aber im Vergleich zur regulären Karte in 2016 für alle Kinder aus den Jahrgängen 2002-2011. Es können beliebig viele Karten gekauft werden. Die Karten sind im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen zu den üblichen Öffnungszeiten und auf der Internetpräsenz der RUHR.TOPCARD unter http://www.ruhrtopcard.de/infomaterial_bestellung/infomaterial_bestellung.php erhältlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch bei Simone Krämer, Bürgermeisterbüro – Tourismus unter Tel. 02307-965-229 bzw. tourismus@bergkamen.de.

Alle, die derzeit auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für ihre Liebsten sind, finden unter den verschiedenen Mitbringseln und Geschenkartikeln im Stadtmuseum in Oberaden, im Bürgerbüro und im Online-Shop der Stadt sicherlich noch die passende Inspiration.




Bayer hat die Produktionskapazität für MRT-Kontrastmittel deutlich erweitert

Die Magnetresonanztomographie (MRT) gewinnt als Verfahren zur bildlichen Darstellung von Körperorganen und -gewebe zunehmend an Bedeutung. Der Markt für entsprechende Kontrastmittel wächst daher seit Jahren konstant – und Bayer in Bergkamen wächst mit. „Aufgrund des gestiegenen weltweiten Bedarfs haben wir die Produktionskapazität unseres wichtigsten Wirkstoffs angepasst und in den vergangenen beiden Jahren nahezu verdoppelt“, sagt Dr. Stefan Klatt, Leiter des Bergkamener Bayer-Standorts. „Damit sind wir auf mögliche weitere Mengensteigerungen der kommenden Jahre gut vorbereitet.“

Gina Rosenthal, Mitarbeiterin des Kontrastmittelbetriebs, bei der routinemäßigen Kontrolle eines Rührwerks
Gina Rosenthal, Mitarbeiterin des Kontrastmittelbetriebs, bei der routinemäßigen Kontrolle eines Rührwerks

Die Kapazitätserweiterung erfolgte in zwei Stufen und konnte kürzlich nach zweijähriger Bau-, Rüst- und Programmierzeit termingerecht abgeschlossen werden. Obwohl die sehr aufwändigen Änderungen bei laufendem Betrieb der Anlage erfolgen mussten, ist es dem Projektteam gelungen, Produktionsstillstände vollständig zu vermeiden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen gab es somit keinerlei Ausfallzeiten.

Daneben waren weitere technische Herausforderungen zu bewältigen. Beispielsweise die Installation zweier zusätzlicher Ionenaustauscher-Säulen in der Entsalzungsanlage. Darüber hinaus wurde die Ultrafiltration ausgetauscht und erweitert – eine wesentliche Voraussetzung, um die strengen gesetzlichen Vorgaben an die Prozesswasserqualität auch künftig zuverlässig einzuhalten.

Und das nächste Projekt ist schon in Sicht: 2017 stattet Bayer den Kontrastmittelbetrieb mit einem neuen, noch leistungsfähigeren Prozessleitsystem aus. Die Vorplanungen dafür sind bereits angelaufen.




Marode Heideschule und Turnhalle weichen einem neuen Baugebiet für Eigenheime

Die ehemalige Heideschule in Weddinghofen wird einem künftigen Baugebiet weichen. Auch zur Turnhallen sollen die Abrissbagger anrollen. Auch sie sei baufällig, lautet das Urteil des Ersten Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peter.

Die ehemalige Heideschule in Weddinghofen soll abgerissen werden und einem Wohngebiet weichen.
Die ehemalige Heideschule in Weddinghofen soll abgerissen werden und einem Wohngebiet weichen.

Das Schulgelände soll künftig zu einer Siedlung mit rund 65 Eigenheimen gehören, das sich von der Goekenheide bis zur Straße Am Hauptfriedhof zieht. Das sieh jedenfalls ein Bebauungskonzept vor, das am 1. Dezember dem Stadtentwicklungsausschuss zur Diskussion vorliegt.

Johannisfeuer
Fürsd Johannisfeuer soll laut Julian Deuse in der neuen Siedlung immer noch Platz sein.

Die Weddinghofer SPD begrüßt dieses Vorhaben. „Besonders erfreulich“, nennt Ortsvereinsvorsitzender Julian Deuse es, dass es gelungen sei, in enger Kooperation mit dem Baudezernenten Dr. Hans-Joachim Peters „auch zukünftig eine großzügige Fläche von 2700 qm als Festwiese und Veranstaltungsort für die Weddinghofer Bürger zu erhalten. Insbesondere die als Standort des Johannisfeuers genutzte Fläche ist dadurch langfristig gesichert. Dies sei bereits im Planungsstadium seitens der Verwaltung bereits zugesagt worden.

Auch bei Thema Sporthalle, die nun abgerissen werden soll, lobte Deuse ausdrücklich das Verhalten der Verwaltung. „Sie hat in enger Absprache mit den ansässigen Vereinen und der lokalen Politik gute und schnelle Lösungen erarbeitet und alternative Standorte zu der nicht mehr nutzbaren Sporthalle der Heide-Hauptschule gefunden“.

„Wir freuen uns, dass ein wichtiger Bereich des Ortsteils Weddinghofen eine neue Nutzung erhält. Dies ist nach der Zeit des Leerstands der Heide-Hauptschule ein positives Signal an die Bürger in Weddinghofen. Die Kombination zwischen Bebauungsplanung, der in das Wohnumfeld eingebetteten Festwiese und ein geplanter Spielplatz passen sehr gut in die Entwicklung Weddinghofens, und das begrüßen wir sehr,“ so der Vorsitzende der SPD Weddinghofen Julian Deuse.

Anlage_1_zur_Drucksache_Nr_11-0454 (2)
Zeichnerische Darstellung des Bebauungskonzepts. Links oben befindet sich die Straße Am Hauptfriedhof, links unten die Goekenheide mit dem Einmündungsbereich Kampstraße.




Kleiner Dreh an der Gebührenschraube: Mustermanns zahlen nur 1,95 € mehr in 2016

Die sogenannte „zweite Miete“ wird in Bergkamen nach den Vorstellungen der Verwaltung nur sehr geringfügig steigen. Die Familie Mustermann, die in einem Einfamilienhaus wohnt, 180 Kubikmeter Frischwasser verbraucht, eine versiegelte Fläche von 120 Quadratmeter abrechnet und über eine jeweils 120-Liter fassende grüne und graue Tonne verfügt, wird 2016 nur 1,95 Euro oder 0,16 Euro pro Monat mehr an Gebühren zahlen müssen. Die Grundsteuer für Wohnhäuser wird nicht verändert.

Erster Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters (l.) und der Leiter des Baubetriebshofs Stefan Polplatz.
Erster Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters (l.) und der Leiter des Baubetriebshofs Stefan Polplatz.

Das letzte Wort wird hier allerdings der Bergkamener Stadtrat in seiner Sitzung am 15. Dezember haben, der die Gebühren und Steuern noch beschließen muss.

In einer Pressekonferenz stellte der Erste Beigeordnete Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters die geplanten Gebührensätze im Bereich Abwasser, Müllabfuhr und Stadtreinigung vor. Dr. Peters, der sowohl Betriebsleiter des EBB (EntsorgungsBetriebBergkamen) als auch des SEB (Stadtbetrieb Entwässerung Bergkamen) ist, fasste sichtlich zufrieden zusammen: Es wird im Jahre 2016 keine Mehrbelastung für Familie Mustermann geben. Die Einsparungen im Bereich der Biotonne (minus 7,80 € pro Jahr) können die leichte Steigerung beim Restmüll (plus 3,60 € pro Jahr) mehr als kompensieren.

Auch Straßenreinigung / Winterdienst werden fast 10 % günstiger. Lediglich im Bereich der Abwasserbeseitigung kommt es zu einer geringfügigen Steigerung (pro cbm Frischwasserverbrauch von 4,38 € auf 4,40 €).

„Ich freue mich, dass es im Saldo gelungen ist, bei den Gebührenhaushalten des SEB und des EBB die Gesamtbelastung für Familie Mustermann auf dem Vorjahresniveau zu halten; dies ist einmal mehr der Beweis, wie leistungsfähig die Eigenbetriebe der Stadt Bergkamen aufgestellt sind,“ so der Erste Beigeordnete.

Gebühr
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