Realschule Oberaden strebt das FAIR-TRADE-Siegel an!

Die Realschule Oberaden strebt das FAIR-TRADE-Siegel an! Um dieses zu erreichen, muss die Schule verschiedene Kriterien erfüllen, wie z.B. den Verkauf von fair gehandelten Produkten, Integration von Unterrichtsreihen zum Thema in den internen Schullehrplan sowie die Durchführung von Projekten.

Die Realschule Oberaden will Fair-Trade-Schule werden.
Die Realschule Oberaden will Fair-Trade-Schule werden.

Dazu nahm der inklusive Hauswirtschaftsunterricht der 6. und 7. Jahrgänge am diesjährigen Fairtrade-Frühstück mit ihren Lehrern Herr Westenberg und Herr Holtmann teil. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Interkulturelles Frühstück“ bildete dieser Tag somit den Start in das Vorhaben, FAIR-TRADE-Schule zu werden. Die Fotos zeigen den Kurs bei der praktischen Umsetzung und dem Verzehr des selbst hergestellten Frühstückes.




Fitte RSOler absolvieren Sportfest

Bei herrlichem Sonnenschein absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Oberaden (RSO) ihr Sportfest 2015. Die jüngeren Jahrgänge bewiesen ihr Talent beim Sprint, Weitsprung, Wurf sowie 800m Lauf. Die Jahrgänge 7-9 stießen statt des Schlagball-Wurfs die Kugel möglichst weit. Als Riegenführer und zusätzliche Helfer sorgten die Abschlussschülerinnen und -schüler aus guter Tradition für einen reibungslosen Ablauf.

Sportfest der Realschule Oberaden im Römerbergstadion.
Sportfest der Realschule Oberaden im Römerbergstadion.

Neben den angestrebten Bestzeiten und – weiten kam auch der Spaß für die Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz. Alle waren mit viel Begeisterung und Ehrgeiz bei der Sache. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Freitag in der ersten großen Pause in würdigem Rahmen geehrt.




Abschlussjahrgang der RSO fordert Lehrer zum Wettbewerb heraus

Anlässlich ihres Abschlusses haben die Schülerinnen und Schüler des 10.Jahrgangs der Realschule Oberaden (RSO) in alter Tradition  am Montagmorgen schon ab 6:30 Uhr die RSO in Beschlag genommen. Mit Absperrband wurden die jüngeren Schülerinnen und Schüler, aber insbesondere die eintreffenden Lehrerinnen und Lehrer in die „Wettkampfarena“ auf dem Schulhof geleitet.

Abschluss1Abschluss2Dort mussten sich die Lehrerinnen und Lehrer, vor den Augen der gesamten Schülerschaft, den verschiedensten Wettbewerben stellen, so etwa der „Poolnudel-Kloppe“, Schüler gegen Lehrer, auf der umgedrehten Langbank aus der Sporthalle. Bloß nicht von der Bank fallen war hier die schwierige Aufgabe. Die hart erkämpften ersten Plätze gingen, wegen der reihenweisen Niederlagen der Lehrer, unter dem tosenden Applaus der gesamten Schülerschaft an die Schüler.

Beim folgenden Stopptanz-Wettbewerb zwischen den Schülern und Lehrern konnten jedoch die Lehrerinnen und Lehrer, wider erwarten, zumindest der Schülerschaft, locker einen Punkt einfahren, so dass die Entscheidung über den Gesamtsieg erst beim Schubkarren-Parcours fallen musste. Hier trugen letzlich, trotz des vollen Einsatzes der Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schüler den alles entscheidenden Punkt davon, … so wie im Jahr davor und davor und …!




Uwe Reichelt weiter 1. Vorsitzender der SPD Overberge

Uwe Reichelt ist in der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Haus Schmülling als 1. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Overberge wiedergewählt worden. Er  zeigte sich besonders stolz darauf, dass im Vorstand mit Linda Römke, Karsten Quabeck, Carsten Scheer und Christoph Kühling wieder junge Genossinnen und Genossen sich in den Ortvereinsvorstand haben wählen lassen. Reichelt ist deshalb sicher, dass die Arbeit in diesem kleinen Ortsverein desdhalb auch in Zukunft auf
soliden Beinen steht.

Der neuen Vorstand der SPD Overberge (v.l.): Bernd Schäfer, Linda Römke, Frank Menzel, Silvia von Depka, Christoph Kühling, Uwe Reichelt. und als Gast Rüdiger Weiß, MdL.
Der neuen Vorstand der SPD Overberge (v.l.): Bernd Schäfer, Linda Römke, Frank Menzel, Silvia von Depka, Christoph Kühling, Uwe Reichelt. und als Gast Rüdiger Weiß, MdL.

Die Vorstandswahlen hatten folgendes Ergebnis: 1.Vorsitzender Uwe Reichelt, stellv. Vorsitzender Willi Muche, Hauptkassierer Rainer Bartkowiak, stellv. Hauptkassierer  Frank Menzel, Schriftführer Christoph Kühling, stellv. Schriftführer Carsten Scheer, Bildungsobfrau Linda Römke sowie als Beisitzer Silvia von Depka, Bernd  Schäfer und Karsten Quabeck. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.




Tennisnachwuchs präsentierte sich beim 3. Sparkassen-Kids-Cup des TV Bergkamen

Zur 3. Auflage des Sparkassen Kids-Cup (9. Kids-Cup) hatte der TV Bergkamen 79 bei heißen Temperaturen die Tennis-Jugend der Region am letzten Wochenende auf die Anlage an der Unteren Erlentiefenstrasse eingeladen.

Jungen und Mädchen U 18: Laura Ballion, Corinna Sudhaus, Gianluca Michels, Saskia Driesner, Dennis Lunemann, Katharina Marek, Anna Bolland, Mika Bolland, Jimm Zipp.
Jungen und Mädchen U 18: Laura Ballion, Corinna Sudhaus, Gianluca Michels, Saskia Driesner, Dennis Lunemann, Katharina Marek,
Anna Bolland, Mika Bolland, Jimm Zipp.

Es waren viele neue Gesichter dabei. Die weiteste Anreise hatte wohl Shona Ramroth aus Mülheim (Bezirk Niederrhein). Eigentlich für die U 12 gemeldet. Da aber dieses Feld nicht zustande kam, hat sie sich für die U15 Kategorie entschieden. Für die Sieger gab es Pokale, Präsente und Leistungsklassenpunkte des Westfälischen Tennisverbandes.

Jungen und Mädchen U 12: Florian Brandt, Justus Heustädter, Corinna Sudhaus, Ben Langhorst, Saskia Driesner, Fynn Eudenbach, Mica Witthüser, Florian Brosch
Jungen und Mädchen U 12: Florian Brandt, Justus Heustädter, Corinna Sudhaus, Ben Langhorst, Saskia Driesner, Fynn Eudenbach, Mica Witthüser, Florian Brosch

64 Jungen und Mädchen folgten der Einladung und zeigten in spannenden Spielen ihr Können. Eröffnet wurde das Turnier am Freitag von Bürgermeister Roland Schäfer, der auch gleichzeitig die Schirmherrschaft übernahm und Sparkassenvorstand Martin Weber von der Stadtsparkasse Bergkamen-Bönen.

In der Altersklasse U12 setzte sich der Vorjahressieger Ben Langhorst vom TC RW Waltrop gegen Florian Brandt vom TC Milstenau mit 6:4, 6:1 durch. Platz 3 sicherte sich Justus Heustädter vom SV BW Alstedde gegen Fynn Eudenbach vom TC Unna 02 GW mit 6:0, 6:3.

In der Nebenrunde U 12 Jungen siegte Mica Witthüser vom TC Kamen-Methler gegen Florian Brosch vom TC Rot-Weiß Bochum-Werne mit 6:2 und 6:4.

Jungen und Mädchen U 15: Leonard Sattler, Jonathan Sattler, Corinna Sudhaus, Vincent Luig, Merle Krohn, Liliane Mizel, Saskia Driesner, Shona Ramroth
Jungen und Mädchen U 15: Leonard Sattler, Jonathan Sattler, Corinna Sudhaus, Vincent Luig, Merle Krohn, Liliane Mizel, Saskia Driesner, Shona Ramroth

Bei den Jungen U15 gewann in diesem Jahr Vincent Luig vom Skiclub Werl gegen Leonard Sattler vom Ruderclub Hamm mit 6:2, 6:0. Bei den Mädchen setzte sich Liliane Mizel vom TC Neheim-Hüsten gegen Shona Ramroth vom Hockey- und Tennis-Club Uhlenhorst e.V.mit 6:2, 4:6, 10:8. durch. Um Platz 3 spielten Merle Krohn vom SV BW Alstedde und Nina-Sophie Ziegler vom TC im TuS Brackel. Merle Krohn gewann 6:1, 6:1.

In der U 18 Jungen-Konkurrenz kam es im Finale um Platz 1 zu einem Ortsduell zwischen Mika Bolland TC Blau-Weiß Werne und Dennis Lunemann vom Werner TC. Mika Bolland setzte sich mit 6:3, 6:3 durch. Um Platz 3 spielten Jimm Zipp vom TC Freigrafendamm und Gianluca Michels vom TC Kamen-Methler. Gianluca Michels gewann das Match mit 0:6, 7:6, 10:8.

Bei den Mädchen U 18 siegte Katharina Marek vom Werner TC gegen Laura Ballion vom TV Bergkamen 79 mit 6:4, 6:3. Um Platz 3 spielten Anna Bolland vom Werner TC und Mira Havers vom TC Kamen-Methler. Hier setzte sich Anna Bolland mit 6:4, 3:6, 10:8 durch.

Auch in diesem Jahr sahen die Zuschauer wieder viele schöne und spannende Spiele, genau wie schon in den Jahren zuvor.

Es gab sogar schon Zusagen für das nächste Jahr und ein Vater meinte, es hätte ihm sehr gut gefallen und 2016 bringe er die ganze Mannschaft seines Sohnes mit.

Die Turnierleitung und der TV Bergkamen 79 freuen sich schon auf den nächsten (4.) Sparkassen-Kids-Cup 2016!




Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen setzt Zeichen gegen Rassismus

Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen der Willy-Brandt-Gesamtschule formierten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf dem Schulhof zu dem Motto „WBG = BUNT“. Die Schule, die seit einiger Zeit das Siegel „Schule ohne Rassismus“ trägt, beteiligte sich damit an den landesweiten Aktionen anlässlich des 20-jährigen Jubiläums dieser Zielsetzung nordrhein-westfälischer Schulen.

WBG=BUNT
WBG=BUNT

Im Juni 1995 war die erste Schule mit diesem Siegel ausgezeichnet worden. „Eine Schule ohne Diskriminierung sein zu wollen, dieser Aufgabe hat sich auch unsere Schule verpflichtet“, so die Aussage der Schülervertretung der Willy-Brandt-Gesamtschule, die die Aktion plante und durchführte. „Bunt“ zu sein, das heißt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der Willy-Brandt-Gesamtschule, gemeinsam und ohne Diskriminierung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, religiöser oder sexueller Orientierung Schule zu leben und zu gestalten. „Diese Zielsetzung bildet einen der Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit“, betont die Schulleiterin Ilka Detampel, die sich über die Aktion ihrer Schülerinnen und Schüler sehr erfreut zeigte.




Drususcamp für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien

 

„Nomisma iacta est – der Groschen ist gefallen“ lautet das Motto des Drususcamps 2015 des Stadtmuseums Bergkamen in den Sommerferien.

Drusus24In diesem Jahr wartet auf die Kinder und Jugendlichen während der Ferienaktion „Drusus Camp“ eine besondere Aufgabe. Vom 18. bis zum 19. Juli, jeweils in der Zeit 10 – 15 Uhr, errichten die jungen Legionäre eine Münzwerkstatt und erlernen das Münzgießen unter professioneller Leitung.

Das Lager befindet sich im Aufbau, die feindlichen Stämme geben Ruhe. Im Lager jedoch macht sich Unruhe breit. Wo bleibt der versprochene Sold für die geleisteten Dienste? Da kommt Kunde aus Rom. Der Imperator Augustus will eine Münzwerkstatt im Lager errichten lassen, um den Germanen das römische Bezahlsystem vorzuführen und den Handel voranzutreiben. Die Legionäre horchen auf: Endlich Ablenkung vom eintönigen Leben und vielleicht sogar die Gelegenheit, die ein oder andere Münze zusätzlich zu verdienen. Dennoch üben sich die römischen Soldaten jeden Tag in militärischen Techniken wie Bogenschießen und Steinschleudern. Nach einem harten Tag gibt es nahrhafte und kräftige Gerichte aus der römischen Legionärsküche.

Begleitet wird die Aktion von erfahrenen Museumspädagogen unter Mitwirkung einzelner Mitglieder der „Classis Augusta Drusiana“ (Römerfreunde Bergkamen), der „Vexillatio Veteranorum Legionis XIX“ und der „1. Nervana“. Am Sonntag gegen 14 Uhr endet das Drusus Camp im Römerlager Oberaden mit der Verleihung von Militärdiplomen.

Eingeladen dazu sind Kinder und Jugendliche von 7 bis 12 Jahren, die in die Welt der Römer eintauchen wollen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 € (einschl. Mittagsimbiss). Festes Schuhwerk und wetterbedingte Kleidung sind mitzubringen. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen entgegen (Tel. 02306/30 60 210).




Unruhiges Wochenende für die Feuerwehr – Beim Abflämmen von Unkraut geriet Hecke in Brand

Die Löschgruppe Rünthe hatte ein recht unruhiges verlängertes Wochenende. Beim Abflämmen von Unkraut geriet eine Hecke in Brand, eine Person musste aus einem Aufzug befreit werden und es wurde eine Ölsperre in der Marina Rünthe gelegt.

Hecke brenntAm Freitag wurde die Löschgruppe Rünthe um 16.48 Uhr zur Gustav-Heinemann-Straße gerufen. Dort hatte sich in Rahmen von Unkrautbeseitigungsmaßnahmen mit einem Gasbrenner eine Zypressenhecke entzündet. Bei Ankunft der Feuerwehr wurden bereits eigene Löschmaßnahmen durch den Verursacher unternommen, so dass durch die Feuerwehr weitestgehend nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten. Für die 16 ausgerückten Feuerwehrleute war der Einsatz nach 15 Minuten beendet.

Zwei weitere Einsätze gab es in der Nacht zu Samstag bzw. am Morgen für die Löschgruppe Rünthe.
Um 0.18 Uhr sollte auf der Gökenheide im Ortsteil Weddinghofen ein Bus brennen. Nach Rückmeldung der Kollegen aus Weddinghofen handelte es um eine heißgelaufende Radtrommel. Mit einem Schnellangriff gelang es den Feuerwehrleuten aus Weddinghofen, das Rad wieder abzukühlen. Die anrückenden Einsatzkräfte aus Rünthe konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Gegen 5.20 Uhr wurde die Löschgruppe abermals alarmiert. Hier war die gemeldete Lage eine Person im festsitzenden Aufzug im Hafenweg. Es wurde eine Person aus dem Aufzug befreit.

Nach der recht unruhigen Nacht ließ der nächste Einsatz am Samstag nicht lange auf sich warten. Im Laufe des Vormittags Wurde im Bereich des Marina Yachthafen eine Gewässerverunreinigung auf dem Kanal festgestellt. Nach Entschluss der Unteren Wasserbehörde und dem Ordnungamt wurde durch die Feuerwehr eine Ölsperre  verlegt. Im Einsatz befand sich die Brandsicherheitswache der Feuerwehr die eigens für das Hafenfestgeleände abgestellt wurde mit Unterstützung  der Löschgruppe Oberaden und dem THW.

 




In 20 Jahren Altenpflegeausbildung der Diakonie über 600 Fachkräfte ausgebildet

„20 Jahre und fachlich immer up to date“, so lautete das musikalische Resümee der Schülerinnen und Schüler vom Fachseminar für Altenpflege der Diakonie Ruhr-Hellweg in Bergkamen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Ausbildungseinrichtung hatte die Diakonie zu einer Feierstunde Kooperationspartner sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung eingeladen, um gemeinsam mit dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern zu feiern. Dazu gestalteten die Auszubildenden unter Leitung der Dozentin Sabine Hübscher ein unterhaltsames Programm aus Musik, Tanz und Theater.

20 Jahre Fachseminar für Altenpflege: Leiterin Heike Brauckmann-Jauer begrüßte an dem neuen Standort Bergkamen zahlreiche Festgäste. Foto: Diakonie/Flaspöhler
20 Jahre Fachseminar für Altenpflege: Leiterin Heike Brauckmann-Jauer begrüßte an dem neuen Standort Bergkamen zahlreiche Festgäste. Foto: Diakonie/Flaspöhler

„Heute haben wir doppelten Anlass zu feiern – unseren 20. Geburtstag und die Einweihung unserer neuen Räumlichkeiten“ erklärte Fachseminarleiterin Heike Brauckmann-Jauer bei der Begrüßung der Gäste. Der Umzug von Lünen in die Ebertstraße nach Bergkamen habe sich gelohnt: „Wir fühlen uns hier im ehemaligen Gemeindehaus sehr wohl. Durch die Renovierung verfügen wir über optimale räumliche Bedingungen.“

Nicht nur räumlich zeigte sich auf dem Fest die Verbundenheit zur Evangelischen Kirche. In der Andacht stellte Pfarrer Bernd Ruhbach fest: „Auch an den Rändern des Lebens ist der Mensch ein Ebenbild Gottes. Sein Wert hängt nicht von seinen Leistungen oder Fähigkeiten ab“.

Dieses Postulat griff auch Diakonie-Vorstand Steffen Baumann auf und machte deutlich, dass die Ausbildung im Fachseminar von diesem Geist getragen ist: „Unser Ziel ist es, dass jeder Mensch auch die letzte Phase seines Lebens so würdevoll und selbstbestimmt wie möglich gestalten kann. Wir bevormunden nicht, wir unterstützen und beseitigen Barrieren“, so Baumann.

Diese Grundhaltung gelte auch für die ambulanten und stationären Hilfeangebote im Fachbereich Gesundheit und Pflege wie etwa für die Diakoniestationen. Die hohe Fachlichkeit der Ausbildung würdigte auch Klaudia Grebenstein als Vertreterin der Ausbildungsträger in ihrem Grußwort.

Fotos und eine Präsentation im Foyer luden dazu ein, die vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Das Fachseminar eröffnete seinen Schulbetrieb in Lünen im Mai 1995. Seit dieser Zeit hat die Diakonie ca. 600 Fachkräfte ausgebildet. Aktuell befinden sich ca. 80 Schülerinnen und Schüler in der dreijährigen Ausbildung zur Altenpflegefachkraft und weitere 23 in der einjährigen Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflegehilfe. „Sie haben exzellente Berufsaussichten, über 90 Prozent der Auszubildenden finden im direkten Anschluss einen Job“, warb Heike Brauckmann-Jauer für Nachwuchs in dieser Branche.




Hafenfest verabschiedet sich mit Sommerlaune in die Jahrespause

Wo gibt’s das schon: Ganz Lummerland samt Lokomotive und Vulkan auf großer Fahrt direkt vor dem Friedenspanzer und hinter dem feuerspeienden Drachen. Dazu liegen Shanty-Klänge in der Luft und die Wellen des Kanals haben sich gerade erst von akrobatischen Einlagen auf Wasserskiern beruhigt. Shanty-Festival, Flying-Dutchman, Wasserski-Show: Das Hafenfest verabschiedete sich mit viel Tradition in die erstmalige Jahrespause.

Spannende Formationen konnten die Besucher bei der Wasserski-Show bestaunen.
Spannende Formationen konnten die Besucher bei der Wasserski-Show bestaunen.

Fantasievoll waren die Erfinder der Flying Dutchman - wie in diesem Fall mit ganz Lummerland auf einem Gefährt.
Fantasievoll waren die Erfinder der Flying Dutchman – wie in diesem Fall mit ganz Lummerland auf einem Gefährt.

Wer sich am Samstag keinen Sonnenbrand geholt hatte, war an diesem zweiten Festtag fällig. Zu spannend waren die Einlagen auf flitzenden Einsitzern, von menschlichen Pyramiden und Nixen in Ballett-Formation. Zu fantasievoll waren die teils erstaunlich flinken selbstgebauten Themenlandschaften, die in Wassergefährte verwandelt kleine Geschichten erzählten und gegen das Kentern im selbst produzierten Wellengang ankämpften. Selbst wer eigentlich Schatten an diesem erneut prallen Sommertag brauchte, kam vor lauter Augenweiden nicht dazu.

Eine kugelrunde Sache war das Kinderparadies mit schwimmenden Riesenbällen für das etwas andere Wassertreten.
Eine kugelrunde Sache war das Kinderparadies mit schwimmenden Riesenbällen für das etwas andere Wassertreten.

Schon gar nicht Kinder und damit zwangsläufig auch die Eltern. Wo kann man schon an Gummiseilen in ungeahnte Höhen schnellen, in riesigen Plastikkugeln auf dem Wasser laufen und sich rasant eine Riesenrutsche hinunterstürzen – das alles quasi in einem Atemzug. Da kam die Shanty-Musik gerade recht, um den Puls wieder ein wenig zu entschleunigen. Auch die wandernden Steel-Drums halfen dabei kräftig mit.

Erlesene Band-Musik, Hafenrundfahrten, Musik der Jeki-Kinder, Siegerehrungen der Wettbewerbe und die abschließende Bootsparade: Das Hafenfest klang gemütlich aus und ließ mit fulminantem Sommerfeeling, dichtgedrängten Menschenmengen und prächtiger Stimmung ein wenig Wehmut zurück. Denn das nächste Hafenfest wird es erst 2017 wieder geben.




Kita „Sprösslinge“ in Overberge soll das nächste Familienzentrum werden

Die städtische Kita „Sprösslinge“ in Overberge soll das zehnte Bergkamener Familienzentrum werden. Mit sehr großer Mehrheit beschloss am Mittwoch der Jugendhilfeausschuss dem Land NRW, diese Kindertageseinrichtung in das Zertifizierungsverfahren für 2015 aufzunehmen.

Beworben hatten sich drei Kitas: neben den „Sprösslingen“ die AWO-Kita „Wackelzahn“ am Wiehagen und der kath. Kindergarten „St Elisabeth“ an der Pestalozzistraße. Jeder dieser Einrichtung erfüllen nach Auffassung der Verwaltung die Voraussetzungen für ein Familienzentrum. Bei der SPD und bei der CDU gibt es aber zwei wichtige Argumente, die für die „Sprösslinge“ sprechen: Einerseits werde mit Overberge ein weiterer Stadtteil ein Familienzentrum erhalten. Andererseits bekommen die Sprösslinge im Gegensatz  zu den beiden anderen beiden Kitas keine weiteren Fördermittel. Bei der Kita Wackelzahn und bei St. Elisabeth machen die zusätzlichen Fördermittel jeweils 40.000 Euro aus. Nach der Zertifizierung werden die Sprösslinge zusätzlich vom Land pro Jahr 13.000 erhalten.

Gökhan Kabaca von den Grünen und Gemeindereferent Markus Brinkmann vom Pastoralverbund favorisierten hingegen die Kita St. Elisabeth. Kabaca wies auf die besonderen Anstrengungen in der Sprachförderung hin. Brinkmann erklärte, dass die unmittelbare Nähe zum Pestalozzihaus und die Möglichkeiten für eine enge Zusammenarbeit sich positiv auswirken würden.

Für sie hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel einen Trost: Er geht davon aus, dass in Bergkamen künftig noch weitere Kitas in Familienzentren umgewandelt werden.

Weiter Infos zu den Familienzentren in NRW gibt es hier.