Bergkamener Jubiläumswald wächst weiter – Pflanztermin am 7. November
Bereits zum 20. Mal findet am Samstag, 7. November, auf Einladung von Bürgermeister Roland Schäfer ein Pflanztermin im Bergkamener Jubiläumswald statt. Nachdem bei der jüngsten Pflanzaktion im Frühjahr 21 Bäume gepflanzt wurden, liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt 20 Anmeldungen vor. Somit wird bei diesem Termin die Marke von 500 Bäumen geknackt!
Auf der Fläche zwischen Hauptfriedhof und Kuhbachtrasse können Interessierte an festgelegten Terminen im Frühjahr und Herbst einen Baum für ein ganz besonderes Ereignis, wie z.B. Geburt, Taufe, runde Geburtstage, pflanzen.
Zur Auswahl stehen im Herbst heimische Gehölze wie Ahorn, Buche, Eiche, Esche oder Linde. Die Kosten belaufen sich auf 120,00 € bis 140,00 €.
„Mit der Pflanzung eines Baumes in unserem Wald können Bergkamenerinnen und Bergkamener eine bleibende Erinnerung an ihren besonderen Tag im Leben schaffen“ sagt Bürgermeister Roland Schäfer. „Wer sich noch bis zum 28.10.2015 anmeldet, kann bei der Herbstpflanzung dabei sein“.
Für das leibliche Wohl der Baumpaten nebst Gästen bzw. Familienangehörigen wird natürlich gesorgt – vor Ort können kleine Speisen und Getränke erworben werden. Auch Live-Musik in angenehmer Lautstärke wird wieder durch die mobile Band Mava Acoustic geboten.
Interessierte können sich bei Karsten Rockel, Tel. 02307/965-397, über weitere Details informieren.
Bergkamener zu Besuch bei Hubert Hüppe in Berlin
Drei ereignisreiche Tage verbrachte eine Gruppe aus Bergkamen unter der Leitung der CDU-Ratsfrau Rosemarie Degenhardt im schon kalten Berlin. Viel Zeit nahm sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe und lies es sich nicht nehmen, die Gruppe nach einer ausführlichen Diskussionsrunde auch noch persönlich durch den Reichstag und auf die Kuppel zu führen.
Bergkamener in Berlin.
Dabei gab es auch Zeit für das ein oder andere Gespräch. So erfuhren die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre neben Privatem aus dem Leben des Abgeordneten auch seinen Standpunkt in aktuellen politischen Fragen wie der Flüchtlingssituation, der Griechenlandkrise oder auch zum Freihandelsabkommen TTIP.
Während des Aufenthaltes in Berlin erwartete die Besucherinnen und Besucher ein interessantes Programm. Neben dem Besuch im Bundestag machte die Gruppe eine Rundfahrt unter politischen Aspekten durch die ehemaligen Ost- und Westgebiete der Stadt. Zudem nahmen sich die Besucher auch Zeit für die Ausstellung im Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“. Deutlich wurde hier, wie sich Diktaturen entwickeln können und welches Leid dadurch entstehen kann. Hubert Hüppe freut sich immer auf den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern aus seinem Wahlkreis. Diesen direkten Kontakt lobt auch Rosemarie Degenhardt: „Einfach toll, wie viel Zeit sich Hubert Hüppe für die Gruppe genommen hat und welche Einblicke er in das aktuelle politische Geschehen geben konnte.“
Konzert im Yellowstone „Loud Against Racism“
Am kommenden Freitag, 23. Oktober, heißt es im Jugendzentrum Yellowstone „Loud Against Racism“. Das Konzert wird von Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Yellowstone-Team im Rahmen eines Workshops der Jugendkunstschule Bergkamen veranstaltet.
Mit dabei: Addicted to Machines
Die Mitglieder der Jugendband Shock Out organisieren diesen Konzertabend und haben auch das Motto „Loud Against Racism“ ausgesucht. „Rassismus hat weder in Bergkamen noch sonst wo etwas zu suchen“, meinen die jungen Musiker. Um das deutlich zu machen, haben die befreundeten Bands Skittle Alley, Addicted to Machines, Berlusconis Headshot und Zerod ebenfalls zugesagt.
Skittle Alley stellen ihre aktuelle CD mit Pop-Punk und Stadion-Rock aus Datteln vor. Ebenfalls eine neue Vinyl-Schallplatte haben die Dortmunder Addicted to Machines unlängst veröffentlicht und bringen die neuen Songs auf die Soundclub-Bühne. Shock Out aus Lünen machen Punkrock, der aber auch um viele andere Musikstile erweitert wurde. Berlusconis Headshot aus Wiesbaden haben die weiteste Anreise. Die Band präsentiert Hardcore-Punk mit einer energiegeladenen Sängerin. Zerod aus Lünen eröffnen den Abend mit Punk und Alternative Rock.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, die Türen öffnen sich bereits um 19.00 Uhr.
Alevitische Jugend präsentiert Spitzen-Comedy: Rassismus wird ausgelacht
Erst im März hat sich die Jugendgruppe des Alevitischen Kulturvereins neu gegründet. Am Samstag, 14. November, präsentiert sie einen echten Knüller für alle, die Stand-Up-Comedy mögen. Gleich vier Comediens kommen nach Bergkamen, und zwar für einen guten Zweck: Tamika Campbell sowie Khalid und Pu von „Rebell Comedy“ und ein Überraschungsgast. Ihr Programm heißt: „Rassismus wird ausgelacht“.
Khalid
Mit einem Teil des Erlöses will die Alevitische Jugend, wie die Vorsitzende Isilay Isilar erklärt, eine Art Weihnachtsfest für die Flüchtlinge auf dem Wellenbad-Parkplatz organisieren. Der andere Teil soll die Kasse der Jugendgruppe ein bisschen füllen. Da war nämlich beim Start im März nichts drin.
Damit diese Comedy-Veranstaltung überhaupt organisiert werden konnte, war eine Reihe von Sponsoren notwendig. Dafür ging Isilay Isilar „Klinken putzen“ und war dabei sehr erfolgreich. Dieses Engagement habe sie einfach unterstützen müssen, erklärt Claudia Röttger. Ein anderer Grund ist inhaltlich. Auch sie habe etwas gegen Rassismus. In den Geschäftsräumen ihres Gartencenters wirbt ein Plakat für diese Veranstaltung.
Islay Islar (m.) präsentiert mit ihren Unterstützern das Programm des Comedy-Abends der Alevitischen Jugend am 14. November.
Möglich wird dieser Comedy-Abend aber auch, weil die Künstlerinnen und Künstlern wegen des guten Zwecks von ihren üblichen Honorarforderungen abgerückt sind – und natürlich, weil sich die Veranstaltung gegen Rassismus wendet. Den spürt Isilay Isilar auch. Dabei hat sie einen deutschen Pass, sie fühlt sich hier zuhause und auch wohl. „Mit den Aktivitäten der Jugendgruppe wollen wir Bergkamen etwas zurückgeben.“
Fans der „Ladies Night“ von Gerburg Jahnke oder „Nightwash“ im WDR werden vor allem Tamika Campbell kennen. Sie wurde in New York geboren und weiß ihr Publikum sowohl auf Deutsch als auch Englisch prächtig zu unterhalten. Eine Kostprobe gibt dieser Ausschnitt aus „Nightwash“:
Khalid von Rebell Comedy ist sehr vielseitig. Ob als Moderator einer Show oder als Entertainer spielt hierbei keine Rolle. Comedy ist sein Mittel um sich selbst, seine familiären Erlebnisse und seine Heimateindrücke auf komische Weise dem Publikum zu erklären. Durch Gesang, multikulturelle Tanzstile und mitreißende Imitationen und Gedichte, aber auch durch seine Spontanität und Kreativität begeistert er das Publikum von Jung bis Alt.
Pu
Pu wurde übrigens 1987 im wunderschönen Münster in Westfalen geboren. Stand-Up Comedy macht er seit 2008 und das zunehmend erfolgreicher. Er ist der Rebell mit der treuesten Fanbase. In Münster hatte er sich auf Poetry Slams bereits früh einen Namen gemacht und auch als Songwriter und Drehbuchautor (für Comedy) ist er so Manchem bekannt. Neben seiner Hyperaktivität ist eines seiner Hauptmerkmal auch: sein Bababauch und sein gesteigertes Selbstbewusstsein.
Eintrittskarten gibt es für 10 Euro beim Alevitischen Kulturverein, Buchfinkenstraße 8, in Bergkamen-Weddinghofen. An der Abendkasse kosten sie dann 15 Euro. Einlass ist am Samstag, 14. November, ab 17.30 Uhr. Los geht es um 20 Uhr.
Weiter Infos über die Alevitische Jugend und zum Comedyabend telefonisch unter 0176 90266750.
Bachkreis-Spende ein Dankeschön für DRK-Flüchtlingshelfer
Anlässlich des 11. Galakonzertes des Bachkreises zum Abschluss der Jubiläumsfeier des Gymnasiums am 20. September hatte der Vorsitzende des Orchesters Peter Schäfer um Spenden zugunsten des DRK-Ortsvereins Bergkamen gebeten. Zusammengekommen ist ein Betrag in Höhe von 501,00 €, den Peter Schäfer am Montag an die Rotkreuzleiterin Monika May und den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Andreas Kray übergab. Mit dabei waren Schulleiterin Bärbel Heidenreich sowie der Leiterinnen des Bachkreises Bettina Jacka und Dorothea Langenbach.
Bachkreis-Spende für die Flüchtlingshelfer des Bergkamener DRK (v.l.): Andreas Kray, Monika May, Dorothea Langenbach, Bettina Jacka, Bärbel Heidenreich und Peter Schäfer.
Entsprechend dem Aufruf von Peter Schäfer soll das Geld für die Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Bergkamen sowie die vielen zusätzlichen freiwilligen Helfer genutzt werden, die seit dem 10. August bei der Essenausgabe an die Flüchtlinge im Einsatz sind, die zurzeit in der Turnhalle in der Lessingstraße untergebracht sind. Die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer sind dreimal täglich an sieben Wochentagen damit beschäftigt, Essen an die zum Teil über 50 Flüchtlinge auszugeben. Die Essenausgabe findet im DRK-Heim in Bergkamen-Mitte statt.
Bürgerreise führt Bergkamener zum Zwiebelmarkt in Hettstedt
Eine 40-köpfige Gruppe von Bergkamener Bürgerinnen und Bürger besuchte vom 15. bis 18. Oktober die sachsen-anhaltinische Partnerstadt Hettstedt und die Region Mansfelder Land. Anlass war der traditionelle Zwiebelmarkt.
Zwiebelkönigin Anna-Maria I. und Hettstedts Bürgermeister Danny Kavalier wurden beim Festumzug in einer Kutsche gefahren.
Nach einer angenehmen Anreise wurde die Bergkamener Gruppe in einem Hotel in einem Nachbarort untergebracht. Eine Stadtführung am Nachmittag unter der Leitung des Ortschronisten der Stadt Hettstedt Otto Spieler, der einigen Bergkamenern schon seit vielen Jahren bekannt ist, ließ keine Fragen zu unserer Partnerstadt offen.
Am Freitagmorgen stieß auch Bürgermeister Roland Schäfer dazu und gemeinschaftlich begab man sich in Eisleben zunächst auf die Spuren Luthers, um dann bei einer Fahrt in den Schacht Röhrig in Wettelrode am Nachmittag auf anschauliche Weise etwas über den Kupfschieferbergbau und damit auch über die Unterschiede zu „unserem“ Steinkohlebergbau zu erfahren.
Bergkamener im Festzelt des Zwiebelmarkts.
Am Samstag nahmen alle Bergkamener am traditionellen Zwiebelmarkt in Hettstedt teil. Das ist ein Stadtfest rund um das Thema Zwiebel und auch die größte Festivität dieser Art in der Region – teil.
Bürgermeister Roland Schäfer nutzte die Gelegenheit, um Gespräche zur Weiterführung der bereits seit 25 Jahren gelebten Städtefreundschaft mit Hettstedt zu führen.
Am Nachmittag ging es dann in die Museums- und Traditionsbrauerei Wippra, in der die historische Braukunst auch heute noch praktiziert wird und von Jedermann erlebt werden kann.
Mit vielen positiven Eindrücken von der Stadt Hettstedt und dem Mansfelder Land trat die Gruppe am Sonntagnachmittag ihre Heimreise an und genoss zum Abschluss noch eine beschauliche Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn.
Die Bergkamener Reisegruppe
Dampfwolken überm Bauernhof führt zu Großeinsatz der Feuerwehr
Wo „Rauch“ ist, muss es nicht immer brennen. Diese Wolken über dem Dach des Hofes Darenberg bestand glücklicherweise nur aus Dampf. Foto: Feuerwehr
Rauch stieg am Freitagnachmittag aus einem Dach des Hofes Darenberg an der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte. Das führte um 16.42 Uhr zu einem Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr unter Beteiligung der Löschgruppen Mitte, Weddinghofen, Oberaden und Overberge.
Ursache für diese Rauchentwicklung war aber glücklicherweise kein Feuer, sondern eine Maistrocknunganlage. Feuchte warme Luft stieg nach oben und verdampfte an den kalten Dachziegeln. Dass dort nichts brennt, zeigte abschließende die Kontrolle der Dachfläche durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera.
VW-Abgasskandal: Caddy aus Bergkamen im Deutschen Bundestag
Viele Bergkamener Dieselfahrzeuge sind vom VW-Skandal betroffen. Ein Caddy mit dem 1,6 Liter Motor der Baureihe EA 189 erlangte inzwischen einen größeren Bekanntheitsgrad, weil er Gegenstand der Beratungen im Deutschen Bundestag war.
So oder so ähnlich könnte der Caddy aussehen.
Dieses Auto gehört zum Bestand des Bergkamener Biohofes Ostendorff und wird als Lieferfahrzeug genutzt. Bauer und Bundestagsabgeordneter Friedrich Ostendorff beklagte in der Beratung des Antrags seiner Fraktion „Aus dem Pkw-Abgasskandal Konsequenzen ziehen – Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie sichern“ die möglichen negativen wirtschaftlichen des Diesel-Skandals für seinen Betrieb. Vielleicht könne er mit dem Fahrzeug bald nicht mehr die Kunden in der Umweltzone Ruhrgebiet beliefern, sagte er zum CDU-Verkehrsexperten Oliver Wittke. Auch befürchtet er einen Wertverlust seines Caddys. Scharf kritisierte er die Informationspolitik von VW.
Oliver Wittke zeigte sich in seiner Antwort optimistisch. Wenn die Autos mit den betroffenen Diesel-Motoren in der Werkstatt nachgebessert worden, dann hätten der Besitzer Autos, die den gesetzlichen Anforderungen genügten und ein Wertverlust trete nicht.
Frage und Antwort können Interessierte in der Mediathek sehen und hören. Hier sind die Links:
Frage von Friedrich Ostendorff Bündnis 90/Die Grünen):
Eishockey-Frauen kämpfen mit Online-Petition für den Erhalt „ihrer“ Eissporthalle
Die Bergkamener Bärinnen kämpfen zurzeit nicht nur um Punkte in der Frauen-Eishockeybundesliga, sondern auch um den Erhalt ihrer Spielstätte, der Eissporthalle am Häupenweg in Weddinghofen. An diesem Freitag hat Kira Kanders, Stürmerin des EC Bergkamen und Mitglied der Frauennationalmannschaft, in dieser Sache eine an Bürgermeister Roland Schäfer gerichtete Online-Petition gestartet: https://www.openpetition.de/petition/online/zum-erhalt-der-eissporthalle-am-haeupenweg-in-bergkamen.
Ausschnitt aus der Online-Petition des EC Bergkamen.
920 Unterstützer aus der Region sind notwendig, damit die Macher der Internetseite „OpenPetition“ von Bürgermeister Schäfer offiziell eine Stellungnahme einholt. Wie es scheint, könnte dies bis April 2016 locker zu schaffen sein.
Wörtlich heißt es in der Petition: „Die Eissporthalle Bergkamen Weddinghofen ist nicht nur der Heimatort für mehrere Sportmannschaften. Auch die Eisdisco und die öffentliche Eislaufzeit generell sind in der Stadt sehr beliebt. Ob jung oder alt, die Eishalle ist in den Wintermonaten ein beliebter Ort für diverse Aktivitäten. In den vergangenen Jahren wurde leider wenig an der Eishalle renoviert, so dass sich die Kosten zur Erhaltung angehäuft haben. Mit DEINER Stimme für den Erhalt unserer Trainings- und Spielstätte können wir vielleicht zeigen, wie viel Zuspruch die Eishalle in Bergkamen erhält!
Begründung:
Die Eishalle ist als öffentliche Einrichtung von wesentlicher Bedeutung für die Stadt Bergkamen und wird von ca. 30.000 Besuchern in der Saison genutzt. Wir, der Eishockey Club Bergkamener Bären, sind ein Damen Eishockey Traditionsverein, der in der 1. Bundesliga spielt und somit ein Aushängeschild für Bergkamens Sport darstellt. Wir kämpfen für den Fortbestand der EISHALLE.“
Die Petition hat auch schon auf der Facebook-Seite der Bärinnen ein großes Echo erhalten. Hier erklären die Bärinnen:
„Vielen Dank für eure Unterstützung! PS: die Mannschaften haben auch schon angeboten in einigen Bereichen selber Hand anzupacken um dort Kosten einzusparen! Wir würden uns freuen, wenn wir auch weiterhin in unserem Zuhause spielen können und Bergkamens Bürger, ob jung oder alt, unsere Spiele und vor allem auch die öffentlichen Eislaufzeiten in Zukunft besuchen können!“
Übrigens: Die Bärinnen kann man auch sportlich unterstützen. Am Samstag, 17. Oktober, wird um 18.30 Uhr das nächste Heimspiel angepfiffen. Die Gegnerinnen kommen von den Hannover Lady Scorpions.
VfK Weddinghofen spielt gegen Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises
Der VfK Weddinghofen wird am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen die Flüchtlinge der Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises aus Bergkamen ausrichten.
Die Fußballgruppe des Flüchtlingshelferkreises beim Training auf dem VfK-Platz.
Diese Veranstaltung wird die erste ihrer Art sein, die „öffentlich“ ist. Dort haben Bergkamener Bürger in einem lockeren sportlichen Rahmen die Chance, mit den Flüchtlingen in Berührung zu kommen. Bisher hat der Flüchtlingshelferkreis nur gesonderte Veranstaltungen für die Flüchtlinge organisiert.
„Die Idee des VfK ein Freundschaftsspiel auszurichten, wird sehr gut aufgenommen und könnte wieder ein kleiner und wichtiger Schritt sein, die Menschen in Bergkamen zu integrieren und Berührungsbarrieren zu überwinden. Dadurch, dass auch das Fußballspiel im Focus steht und nicht die Flüchtlinge per se, soll die Aktion als freundschaftliche und integrative Geste gelten. Unser Motto ist dabei ‚Aus Fremden werden Nachbarn'“, so der Sportkoordinator des Flüchtlingshelferkreises Christian Stadtler.
Der Helferkreis bietet nun seit einigen Wochen den Fußballtreff auf dem VfK-Platzan, der unter den Flüchtlingen sehr gut ankommt. Dort haben die Menschen die Möglichkeit aus ihrem tristen Alltag und auch ihrer problematischen persönlichen Situation für kurze Zeit herauszubrechen und ein wenig Spaß beim Fußballspielen zu haben. Stadtler: „Wir kooperieren da mit dem VfK Weddinghofen, der sich sehr offen zu diesem Thema zeigt und viele Ideen hat, auch die Flüchtlinge in das eigene Vereinstraining zu integrieren. Vom Verein haben wir schon viele Sachspenden bekommen, denn die Menschen haben meist keine Fußballausrüstung.“
Bürgermeister Roland Schäfer ist auch eingeladen und wird einige begrüßende Worten sprechen. REWE Liebendahl in Oberaden unterstützt den Helferkreis mit 300 Würstchen, die an dem Tag kostenlos an die Flüchtlinge ausgegeben werden.
Stadt Bergkamen bildet 2016 aus – Bewerbungen bis zum 15. November
Die Stadt Bergkamen bietet im Einstellungsjahr 2016 Ausbildungsplätze in den Berufen Gärtnerin / Gärtner (Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau) und Bachelor of Arts „Soziale Arbeit (B.A.). Bewerbungen werden bis zum 15. November 11.2015 entgegengenommen.
Die angehende Gärtnerin oder Gärtner sollte einen Hauptschulabschluss mitbringen. Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Für die Ausbildung zum Bachelor of Arts „Soziale Arbeit (B.A.“ ist das Abitur oder ein vergleichbarer Abschluss notwendig. Auch sie dauert drei Jahre. Ausbildungsorte sind das Jugendamt der Stadt Bergkamen und die SJR Hochschule in Hamm.
Weitere Infos zu den Ausbildungsberufen gibt es hier.
Die Bewerbungsunterlagen sollten zwingend enthalten:
unterschriebenes Bewerbungsschreiben
tabellarischer Lebenslauf
Kopie der letzten beiden Zeugnisse
ggf. Nachweise über bisherigen beruflichen Werdegang oder andere Qualifikationen
Zudem sollten die Bewerbungsunterlagen postalisch und in einem ausreichend frankierten Umschlag eingereicht werden. Ein Online-Bewerbungsverfahren gibt es bei der Stadt Bergkamen nicht.
„Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen“, heißt es in dem Ausschreibungstext.
Hierhin sollte die Bewerbung per Post geschickt werden: