Baubetriebshof reinigt Teilabschnitt der Ebertstraße
Am kommenden Dienstag, 14. Juli, führt der Baubetriebshof der Stadt Bergkamen in einem Teilabschnitt der Ebertstraße in Bergkamen-Mitte eine „Grundreinigung“ durch. Im Bereich zwischen der Landwehrstraße und dem Projekt „Frauen planen Wohnungen“ werden die Gosse, der Randstein und die Straßeneinläufe/Sinkkästen gereinigt bzw. geleert. Überdies wird der Gehweg in diesem Abschnitt gereinigt und ausgebessert. Es kommen ein Sinkkastenreiniger und Asphaltkocher des Baubetriebshofes als auch die Groß- und Kleinkehrmaschine des EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) zum Einsatz.
Die Maßnahme dient neben der allgemeinen Sauberkeit auch der Sicherstellung der Entwässerungsfunktion der Straßenoberfläche sowie der vorbeugenden Gefahrenabwehr im Gehwegbereich.
In der Zeit von 7.00 bis 13.00 Uhr ist daher ein Parken im dem Bereich nicht möglich. Eine entsprechende Beschilderung wird dort aufgestellt.
Das Baudezernat bitte um Verständnis für die Maßnahme.
Serie von Einbrüchen am Wochenende
Eine Serie von Einbrüchen meldet die Polizei am Wochenende in Bergkamen: Zwischen Freitagnachmittag, 3. Juli, und Montagmorgen, 6. Juli, verschafften sich Unbekannte Zutritt zum Außengelände eines Metallbaubetriebes an der Industriestraße. Sie brachen Lagercontainer und Metallkäfige auf und nahmen mehrere Platten aus Aluminium und Messing mit.
Im gleichen Zeitraum brachen unbekannte Täter in das Büro eines Bildungsdienstleisters an der Präsidentenstraße ein. Hier ließen sie Bargeld aus einer Geldkassette mitgehen.
In der Zeit von Samstagmorgen, 4. Juli, bis Sonntagabend, 5. Juli, verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Dachgeschosswohnung Auf den Birken. Sie durchsuchten die Wohnung und entwendeten Bargeld, eine Spielekonsole und ein Laptop.
In der Nacht zu Montag, 6. Juli, hebelten Einbrecher eine Stahltür eines Kiosks Am Stadtmarkt auf. Aus dem Verkaufsraum stahlen sie Tabakwaren und alkoholische Getränke.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise in allen Fällen bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Berufliche Perspektive für junge Menschen
Mit 2,75 Millionen Euro fördern die Europäische Union und das Land NRW in diesem Jahr das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“. Einen entsprechenden Bescheid übergab Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann am 26. Juni an Vertreter des Bildungsträgers TÜV NORD Bildung.
Das Projekt richtet sich an junge Frauen und Männer, die bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Die Jugendlichen werden im ersten Lehrjahr von TÜV NORD Bildung – unter anderem am Standort Bergkamen – ausgebildet und im Anschluss an ein Unternehmen in der Region vermittelt, damit sie dort ihre betriebliche Ausbildung fortsetzen können.
Förderbescheid aus EU- und Landesmitteln für das „Kohleprogramm“
„Mit dem Projekt Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten sollen Betriebe dafür gewonnen werden, jungen Menschen in der Region eine berufliche Perspektive zu geben“, erklärt Magnus Gross, der bei TÜV NORD Bildung für die Koordinierung des Programms zuständig ist. „Zudem ist dies ein ganz konkreter Beitrag, den dringend notwendigen Fachkräftebedarf zu decken und so die Wirtschaftskraft in den betroffenen Regionen zu stärken.“
Aktuell werden die jungen Frauen und Männer in rund 35 gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Neben der Vermittlung von Ausbildungsinhalten des ersten Ausbildungsjahres wird auch der Ausbau der persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer unterstützt.
Das Projekt findet in den Bildungszentren in Bergkamen, Datteln, Essen, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Oberhausen und Recklinghausen statt. „Für die Unternehmen ergeben sich durch das Projekt viele Vorteile“, erläutert Magnus Gross. „So können sie zum einen auf die zeit- und kostenintensive Azubi-Auswahl verzichten. Zum anderen sparen sie sich die Kosten des ersten Ausbildungsjahres.“
Im Rahmen eines mehrwöchigen Betriebspraktikums erhalten die Betriebe darüber hinaus die Möglichkeit, die Auszubildenden kennen zu lernen, um im Anschluss über eine mögliche Übernahme zu entscheiden.
Infos zum Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“
Das Projekt „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“ geht auf eine Initiative der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) zurück. 2008 wurde es von der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit finanzieller Unterstützung durch die RAG-Stiftung aufgelegt, um die im Zuge der kohlepolitischen Beschlüsse im Jahr 2007 erfolgte kurzfristige Reduzierung der Ausbildungskapazitäten zu kompensieren. Fördergeber sind das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union. Bei den Projektteilnehmern handelt es sich im Wesentlichen um sogenannte Konsenslinge – das sind Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen im vorhergehenden Lehrjahr keine Ausbildung beginnen konnten.
Klangspielgeräte für Kindergarten Grüner Weg
Eine Spende in Höhe von 300 Euro haben die Vorstandsmitglieder des evangelischen Männervereins, Berthold Boden, Hans-Joachim Kiel und Karl-Ludwig Borbach, jetzt an die Leiterin des Kindergartens Grüner Weg, Ilka Belling, übergeben. Das Geld ist bereits für Klangspielgeräte verwendet worden, die die Kinder schon eifrig nutzen und die der Vorbereitung auf die musikalische Erziehung dienen.
Der ehemalige Kassierer des Männervereins, Karl-Ludwig Borbach, hat im vergangenen Jahr bei Zusammenkünften regelmäßig ein Spendensparschwein aufgestellt – das denn auch gefüllt wurde von den Männern. Seit Jahren unterstützen die Männer mit ihrem finanziellen Beitrag aus dem Forum die Arbeit des Kindergartens.
Regelmäßig unterstützt der Männerverein die Kindergartenkinder. Foto: Privat
Übung: Feuer in Mehrfamilienhaus, 13 Menschen in Gefahr
Zu einer gemeinsamen Übung in der Straße Am Römerberg in Oberaden trafen sich Freitagabend, 3. Juli, die Feuerwehren aus Oberaden, Heil und Bönen. Nutzen konnten die Feuerwehrleute ein leer stehendes Mehrfamilienhaus, für das sich die Übungsleiter Dirk Meyer-Jürgens und Matthias Scholz folgendes Szenario ausdachten: Wohnungsbrand im 2. Obergeschoss, eine Person ist bereits aus dem Fenster gesprungen, durch die starke Rauchentwicklung – mehrere Wohnungen und der Treppenraum wurden eingenebelt – waren die anderen Hausbewohner in unmittelbarer Gefahr. Zehn Angehörige der Jugendfeuerwehr und drei Dummys schlüpften in die Rollen der „gefährdeten“ Hausbewohner.
Dummy im Schrank versteckt
Als das erste Fahrzeug der Löschgruppe Oberaden mit Gruppenführer Sven Stein eintraf, riefen die „Hausbewohner“ bereits laut um Hilfe. Stein, der Einsatzleiter der Übung war, musste nun schnell reagieren und erste Maßnahmen einleiten. Er ließ sofort nachalarmieren, ließ den Teleskopmast ausfahren und forderte Atemschutztrupps zur Menschenrettung an. Parallel dazu leitete er die Brandbekämpfung sowie die Wasserversorgung ein.
Als Übungsort diente der Feuerwehr ein leer stehendes Haus in Oberaden.
Erschwerend bei der Rettung der Hausbewohner war, dass ein Dummy in einer Wohnung im Schrank versteckt war und die übrigen Personen willkürlich an den Fenstern über mehrere Etagen verteilt waren. Am Ende konnten aber alle Personen geretten werden; zehn über den Teleskopmast und drei über das Treppenhaus. Auch der im Schrank versteckte Dummy wurde von einem Trupp gefunden.
Die Einsatzleiter waren zufrieden mit dem Ablauf der Übung.
Bei der anschließenden Besprechung waren die Übungsleiter sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Vor allem die Menschenrettung habe sehr gut funktioniert, resümierten die Verantwortlichen. Überdies seien die Standorte der Fahrzeuge gut durchdacht und sei die Wasserversorgung schnell aufgebaut gewesen.
NRW-Verkehrsminister hält weiterhin nichts vom Neubau der Ortsumgehung L 821n
Vertreter der SPD-Fraktion Bergkamen haben sich höchstpersönlich auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um bei Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Verkehr und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen, mit Nachdruck nochmals den Bau der L 821 n einzufordern. Die Antwort des Ministers fiel ernüchternd aus.
Aufforderung zum Bau der L 821n an der Kampstraße in Weddinghofen.
Das Land NRW sieht angesichts des immensen Investitionsstaus den Schwerpunkt im Erhalt und in der Sanierung von Straßen. Der Straßenneubau spielt in diesem Zusammenhang in den kommenden Jahren eine eher untergeordnete Rolle. Die Finanzierung der L 821 n durch das Land bleibt weiter mit einem großen Fragezeichen verbunden. Kostenprognosen für die geplante 1,9 km lange L 821 n gehen von 12 Mio. Euro aus. Der Etat für Neubauprojekte für Gesamt-NRW betrug im Jahr 2015 insgesamt 37 Mio. Euro. Für das kommende Jahr ist mit einer weiteren Reduzierung des Gesamtetats für Straßenneubau in NRW zu rechnen.
„Die Zahlen sprechen für sich! Wir können nicht ewig nur abwarten. Ob die Straße jemals vom Land realisiert wird, ist mehr denn je fraglich. Unseren Bürgerinnen und Bürgern ist nicht allein damit geholfen, weiterhin auf einen Bau der L 821 n zu hoffen“, resümiert Julian Deuse, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weddinghofen.
„Insbesondere Verkehrslärm ausgehend von der Kampstraße nahmen Anwohner im Mai des Jahres zum Anlass, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Der Rat der Stadt Bergkamen hat daraufhin in seiner Sitzung am 21. Mai auf Initiative der CDU einen Aufruf an die Landesregierung beschlossen, die Realisierung der L 821 n wieder mit höchster Priorität zu verfolgen.
SPD und Grüne suchen Alternativen
Anlieger fordern, den Lkw-Verkehr von der Kampstraße zu verdrängen.
Die SPD-Fraktion hatte schon in der Ratssitzung zu bedenken gegeben, dass das Land die Sanierung und Instandhaltung vorhandener Straßen bevorzugt und somit kaum Mittel für Neubauten zur Verfügung stehen. „Vor diesem Hintergrund haben wir das persönliche Gespräch mit dem Minister gesucht. Wir wollten eine klare Aussage vom Land. Die jedoch wird es vor dem Hintergrund der nicht zur Verfügung stehenden Finanzmittel kurz- und mittelfristig nicht geben. Bevor wir in Bergkamen ewig auf den Bau einer Straße hoffen, die vielleicht nie kommen wird, machen wir uns doch besser Gedanken über alternative Verkehrsführungen. Nur so können wir eine kurzfristige Entlastung für unsere Bürgerinnen und Bürger herbeiführen“, ist sich Bernd Schäfer, Vorsitzender der SPD-Fraktion sicher. „Wir werden direkt nach der Sommerpause einen entsprechenden Antrag gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die diesbezüglich bereits Kontakt mit uns aufgenommen haben, in den Rat einbringen“, so Schäfer weiter.
Organisiert wurde der Termin mit dem Minister in Düsseldorf durch den hiesigen Landtagsabgeordneten, Rüdiger Weiß. Auch Weiß plädiert für eine kurzfristige Entlastung der Anwohner in Bergkamen. „Ob dabei finanzielle Hilfen von Bund und Land, zum Beispiel aus dem zugesagten Investitionsförderungsfonds eine Rolle spielen können, werden wir prüfen“, versichert MdL Weiß.
Eine positive Auswirkung der Fokussierung des Landes auf Sanierungsarbeiten schlägt sich kurzfristig auch in Bergkamen nieder: Voraussichtlich noch im Herbst diesen Jahres werden auf einer Strecke von 0,75 km Sanierungsarbeiten im Bereich des Kraftwerkes an der Landesstraße 736 (Westenhellweg) erfolgen.
Es war mehr als Kohle: 125 Jahre Bergkamener Bergbaugeschichte auf 84 Seiten
Vor 125 Jahren begann mit dem ersten Spatenstich für das Bergwerk Grimberg 1/2 die Bergkamener Bergbaugeschichte. Dies war Thema des Neujahrsempfangs der Stadt Bergkamen im Januar im Ratssaal. Daran erinnert auch die aktuelle Fotoausstellung mit Arbeiten von Ulrich Bonke im Stadtmuseum. Jetzt liegt auch das 84 Seiten starke Begleitheft mit dem Titel „Es war mehr als Kohle – 125 Jahre Bergbau in Bergkamen“ von Heino Baues vor.
Foto: Ulrich Bonke / Gestaltung: Thorsten Büsing
Als Redakteur der Westfälischen Rundschau veröffentlichte er 2009 und 2010 zum Ende des ehemaligen Bergwerks Ost eine Artikelserie über den Bergbau in Bergkamen. Ziel war es, deutlich zu machen, wie der Bergbau zunächst den ehemaligen selbstständigen Gemeinden und ab 1966 der Stadt Bergkamen seinen Stempel aufgedrückt hat.
Die erste Bergkamener Zeche Grimberg 1/2 im Jahr 1927
Wie die Artikelserie ist auch diese mit vielen historischen Fotos bespickte Zusammenfassung eine journalistische Arbeit. Das heißt: Sie soll leicht zu lesen sein. Deshalb verzichtete der Autor auch auf formalwissenschaftliches Beiwerk. Vielleicht, so seine Hoffnung, motiviert dieses Heft angehende Historiker sich im Rahmen einer Master- oder Doktorarbeit, sich wesentlich intensiver mit der Bergkamener Bergbaugeschichte zu befassen. „Es lohnt sich bestimmt“, ist er sicher.
Auf jeden Fall sollten es die Bergkamener lesen. Denn das Heft erklärt so manches, was dem einen oder anderen etwas seltsam vorkommt. Es ist ab sofort zum kleinen Preis von 4,50 Euro im Stadtmuseum Bergkamen während der Öffnungszeiten zu haben. Etwaige Überschüsse aus dem Verkauf werden dem Stadtmuseum, bzw. dem Förderverein zur Verfügung gestellt.
Theaterfahrt nach Dortmund: Bunter Cocktail aus Oper, Musical sowie Ballett
Auch in der Saison 2015/2016 wartet ein spannendes Programm im Dortmunder Opernhaus auf die Abonnentinnen und Abonnenten der Theaterfahrt Dortmund. An sechs Terminen kann man mit dem Theaterbus aber auch als „Selbstfahrer“ zu anregenden, spannenden und begeisternden Theaterabenden fahren. Durch den Theaterbesuch im Sonderabo Bergkamen sind die Tickets erheblich günstiger zu erhalten. Der Preis der Busfahrt hängt von der Teilnehmerzahl ab.
Termine und Programm der Theaterfahrt Dortmund Saison 2015 / 2016
SA. 24.10.2015 / 18.00 UHR
Der Nussknacker
Ballett von Benjamin Millepied
Musik von Peter I. Tschaikowsky
SA. 14.11.2015 / 19.30 UHR
Kiss me, Kate
Musical von Cole Porter
SA. 05.12.2015 / 18.00 UHR
Hänsel und Gretel
Oper, Musik von Engelbert Humperdinck
SA. 02.01.2016 / 19.30 UHR
La Traviata
Oper, Melodrama von Giuseppe Verdi
SA. 06.02.2016 / 19.30 UHR
Rinaldo
Oper, Musikdrama von Georg Friedrich Händel
SA. 28.05.2016 / 19.30 UHR
Next to Normal (Fast normal)
Rock-Musical, Musik von Tom Kitt
Weitere Informationen und auch ein Informationsblatt/Anmeldeformular gibt’s beim Kulturreferat unter Tel.: 02307.965-464 und beim Theater Dortmund, Aboservice für Abonnenten, Tel. 0231/50 22 442, Fax: 0231/ 50 22 443, aboservice@ theaterdo.de.
Im Internet finden Sie alle Informationen unter: www.bergkamen.de
Bestellungen werden gerne entgegengenommen und an das Opernhaus Dortmund weitergeleitet!
Azubis und Ausbilder von Bayer spenden 600 € an Verein für Reitherapie
Große Freude beim Verein für Reittherapie in Werne: Die Kinder und Betreuer erhielten kürzlich einen symbolischen Scheck über 600 Euro – eine Spende der Auszubildenden von Bayer HealthCare in Bergkamen. Diese hatten den stattlichen Betrag zuvor durch den fleißigen Verkauf von Getränken und Würstchen am Tag der offenen Tür ihrer Abteilung selbst erwirtschaftet.
Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer (Mitte) und Ausbilder Christiaan Kuipers übergaben den symbolischen Spendenscheck an Marion Acar (l.), Renate Schwerbrock und Conny Waterhues vom Verein für Reittherapie.
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung“, dankte die Vereinsvorsitzende Marion Acar den Bayer-Azubis für ihr uneigennütziges Engagement. „Die Kosten für die tierärztliche Behandlung der Therapiepferde sind sehr hoch. Gerade in Frühjahr und Sommer passiert erfahrungsgemäß viel, was eine Behandlung erforderlich macht. Dank der Spende haben wir jetzt ein finanzielles Polster für derartige Belastungen.“
„Mona & Dino“ starten neue Veranstaltungsreihe im Skipper-Treff in der Marina Rünthe
„Mein und Dein Sonntagserlebnis“ heißt eine neue Veranstaltung des Bergkamener Stadtmarketings mit der Firma „Dextrella in Zusammenarbeit mit dem „Skipper-Treff“ in der Marina Rünthe. Es handelt es sich hierbei um einen unterhaltsamen Frühschoppen sonntags von 11 bis 14 Uhr, wie Thomas Hartl und Karsten Quabeck vom Stadtmarketing sowie Detlef Göke von Dextrella erklären. Los geht es am 12. Juli musikalisch mit „Mona & Dino“. Dies sind das bekannte Trio mit Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck und Norbert Grüger.
Thomas Hartl, Detlef Göke und Karsten Quabeck (v.l.) stellten die neue Veranstaltungsreihe „Mein/Dein Sonntagserlebnis“ vor.
Mona Lichtenhof
Ab Juli 2015 werden dem Publikum an jedem 2. Sonntag eines Monats in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr verschiedene künstlerische und musikalische Darbietungen im geschmackvoll eingerichteten Skipper’s-Treff in der Marina Rünthe geboten. Nach dem Start mit „Mona & Dino“ geht es am 9. August weiter mit Andreas Obering – besser als „Der Obel“ bekannt – gebucht. Er wird auf charmante und lustige Art und Weise sein Programm „Obeipackung“ präsentieren.
Weitere Beispiele für zukünftige Veranstaltungen sind:
sanfte Tischmusik verbunden mit einer stilvollen Weinprobe
ein temperamentvoller spanischer Liedervormittag mit landestypischen Köstlichkeiten
komödiantische Mittagsstunden unter freiem Himmel im Sonnenschein mit trendiger Modenschau etc.
Gut eingepackt präsentiert „Der Obel“ sein Programm „Obelpackung“.
Geplant sind insgesamt sechs Frühschoppen bis zum Jahresende. Unterstützt wird diese Veranstaltungsreihe durch kleine Bergkamener Unternehmen, die sich mit kleinen Videos dem Publikum vorstellen werde.
Für die Veranstaltung wird ein Eintrittsgeld in Höhe von € 6,00 pro Person inkl. Begrüßungsgetränk erhoben – Kinder bis zu 12 Jahren haben freien Zutritt.
Während der Pausenzeiten werden über das Restaurant diverse kleine Speisenangebote nebst Getränke zur Verköstigung angeboten (exklusive).
Stadt investiert kräftig in Schulgebäude: Schwerpunkt ist die Willy-Brandt-Gesamtschule
Wie in jedem Jahr, so werden auch die Sommerferien 2015 dazu genutzt, zumindest an einigen Bergkamener Schulen größere Baumaßnahmen durchzuführen. Aufgrund des Arbeitsumfangs handelt es sich um solche Baumaßnahmen, die nicht während des laufenden Schulbetriebes vorgenommen werden können.
Die Willy-Brandt-Gesamtschule.
An der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen wird die energetische Sanierung in der Abteilung 5 – 7 fortgesetzt. In dem zwei- und dreigeschossigen Trakt sind aus Brandschutzgründen 32 Innentüren ausgetauscht worden. Zudem werden in diesem Trakt umfangreiche Elektroarbeiten durchgeführt. Ziel ist es hier, Stromkosten einzusparen. So schalten sich die Lampen in den Klassenräumen zum Beispiel nur dann an, wenn nicht ausreichend Helligkeit von außen vorhanden ist bzw. wenn sich in dem Raum auch Personen aufhalten.
Des Weiteren werden in diesem Bauabschnitt die Fenster ausgetauscht. Dazu ist das gesamte Gebäude eingerüstet. Die Gesamtkosten für diese drei Gewerke liegen bei rund 370.000,00 €. Hinzu kommen Aufwendungen für sich aus den Arbeiten ergebende Maurer- und Malerarbeiten.
Als Vorbereitung für die energetische Sanierung der Lehrküche muss eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden. Die Kosten hierfür liegen bei rund 50.000,00 €. Bei Nichteinbau einer solchen Lüftungsanlage würde automatisch Schimmel in dem entsprechend gedämmten Bauteil entstehen. Immerhin steht die Lehrküche der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen aus fünf einzelnen Küchenzeilen. Genutzt wird die Küche übrigens nicht nur von der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen, sondern auch von zahlreichen Kursen der Volkshochschule Bergkamen.
Geplant ist im Jahr 2016, die Fassade und das Dach der Abteilung 5 – 7 (zweigeschossiger Trakt) zu sanieren. Damit wäre die energetische Sanierung der Abteilung 5 – 7 an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen abgeschlossen.
Im Haupttreppenhaus der Pfalz-Grundschule in Bergkamen-Weddinghofen soll aus brandschutztechnischen Gründen eine Abtrennung des Flures erfolgen. Zusätzlich wird im Treppenhaus ein Fenster, das auch als Rauchabzug fungieren kann, eingebaut. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 40.000,00 €.
Am Städt. Gymnasium Bergkamen werden mehrere Räume untereinander verbunden. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, die der Förderung der Inklusion dienen soll. Es besteht so im Unterricht immer wieder die Möglichkeit, einzelne Klassen bei entsprechender Doppelbesetzung mit Lehrkräften auch getrennt zu unterrichten.
Ansonsten werden die Ferien in diesem Jahr dazu genutzt, das Schulgebäude der Hellweg-Hauptschule in Bergkamen-Rünthe auszuräumen. Ein Großteil des Mobiliars wird an die anderen Bergkamener Schulen verteilt. Aber auch die freiwillige Feuerwehr Bergkamen, Löschgruppe Rünthe, hat Interesse an Einrichtungsgegenständen geäußert. Insgesamt wird sich das Ausräumen des Gebäudes über einen längeren Zeitraum hinziehen.