Antrittsbesuch bei der neuen Rektorin Martina Hoppe
Seit fast einem Monat ist die neue Rektorin der Gerhart-Hauptmann-Grundschule Martina Hoppe im Amt. Am Freitag erhielt sie den ersten offiziellen Besuch von Schuldezernentin Christine Busch und dem Leiter des Bergkamener Amts für Schule, Sport und Weiterbildung Andreas Krey.
Blumen für die neue Schulleiterin (v.l.): Martina Hoppe, Andreas Kray und Christine Busch.
Neue Besen sollen ja bekanntlich besonders gut kehren. Doch Martina Hoppe winkte entschieden ab, als sie von den beiden nach neuen Projekten an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule gefragt wurde. „Das, was angefangen wurde, soll zunächst mit allen Beteiligten weiterentwickelt werden“, betonte die Schulleiterin.
Dazu gehören natürlich die beiden Themen, die in allen Kollegien heißt diskutiert werden: die Inklusion und der Unterricht von Flüchtlingskindern. Immerhin muss diese Grundschule nicht bei null anfangen. Kinder mit besonderen Förderbedarf werden an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule seit über zehn Jahren unterrichtet. Neu ist allerdings die Bandbreite des Förderbedarfs.
Auch mit Kindern, die kaum ein Wort Deutsch sprechen, wissen die Lehrerinnen und Lehrer seit einigen Jahren umzugehen. Wie alle Bergkamener Grundschulen ist die Gerhart-Hauptmann-Grundschule eine sogenannte „Go-In-Schule“. Das heißt: Kinder, die aus dem Ausland zuziehen, nehmen soweit es geht am normalen Unterricht teil. Sie erhalten aber dazu eine spezielle Sprachförderung. Neu ist aber die große Zahl dieser Mädchen und Jungen. Zurzeit sind es 24
Seit ihr Vorgänger Walter Teumert im Sommer des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist, leitete seine Konrektorin Martina Hoppe die Gerhart-Hauptmann-Grundschule kommissarisch. Anfang dieses Jahres wählte die Schulkonferenz sie einstimmig zur neuen Rektorin.
Ihre Bewerbung für diese Position wie auch der Umstand, dass nun alle Schulleiterstellen an Bergkamener Schulen besetzt sind, werten Christine Busch und Andreas Kray als Wertschätzung des Stadt Bergkamen als Schulträger. Allerdings ist jetzt wieder eine Schulleitungsstelle frei geworden: die der Konrektorin oder des Konrektors an Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Sie solle nun ausgeschrieben werden, berichtete Martina Hoppen ihren Gästen.
„Unser Windpark in der Nordsee ist seit dem ersten März genau ein halbes Jahr in Betrieb. Die ersten Ertragsdaten zeigen, dass die Windräder solide arbeiten und sich unser Engagement auf hoher See positiv entwickelt“, fasst Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der an dem Windpark beteiligten Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) die bisherige Leistungsbilanz des Trianel Windpark Borkum zusammen. Die technische Verfügbarkeit des Windparks liegt bei über 90 Prozent und die bisherige Einspeisemenge deutlich über den Erwartungen.
In den ersten sechs Monaten nach der Inbetriebnahme am 1. September 2015 hat der Offshore-Windpark bereits 452 Gigawattstunden (GWh) (452 Mio. Kilowattstunden) Strom produziert. Dabei war der Januar 2016 mit 95,12 GWh der bisher ertragreichste Monat. Baudrexl: „Mit dem Schritt auf hohe See haben wir Neuland betreten und die Bauphase war alles andere als leicht, aber das Durchhalten hat sich gelohnt.“ Im laufenden Betriebsjahr wird der Trianel Windpark Borkum voraussichtlich auf deutlich über 4.000 Vollbenutzungsstunden kommen, so die Prognosen. Die Marke von einer Milliarde Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugtem Strom wird damit aller Voraussicht nach im Herbst 2016 erreicht werden.
Die GSW sind mit etwa fünf Megawatt am Windpark beteiligt. Damit können bei einer optimalen Windausbeute rechnerisch mehr als 5.000 Haushalte jährlich mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. An dem ersten rein kommunalen Offshore-Windpark in der Nordsee sind neben den GSW und der Trianel GmbH weitere 32 Stadtwerke und Regionalversorger aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz beteiligt.
Mit dem Bau der ersten Ausbaustufe des rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums gelegenen Windpark mit 40 Windenergieanlagen wurde im September 2011 mit der Errichtung der Fundamentstrukturen und dem Setzen der Tripods begonnen. Innerhalb von knapp elf Monaten wurden ab Juli 2013 alle Windenergieanlagen des Typs AREVA Wind M5000-116 mit einer Gesamtleistung von 200 MW errichtet. Durch die mehrfache Verschiebung der Netzanbindung durch den Übertragungsnetzbetreiber verzögerten sich allerdings der geplante Bauablauf und damit die Inbetriebnahme des Windparks.
VKU ist auf den Hund gekommen: Hundebusschule ist riesig nachgefragt
Wenn der beste Freund des Menschen sich nicht traut, in den Bus einzusteigen, dann fährt auch sein Herrchen oder Frauchen nicht mit dem Bus. Deshalb ist die VKU auf den Hund gekommen.
Hundetrainer Ernst Schnübbe von der Hundeschule „Freude fürs Leben“ und Melanie Strohschein von der VKU-Busschule NimmBus leiten die VKU-Hundebusschule. Foto: VKU/Volkmer
In der Hundebusschule werden Hund und Herrchen bzw. Frauchen für die Busfahrt fit gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Hundetrainer Ernst Schnübbe von der Hundeschule „Freude fürs Leben“ aus Kamen veranstaltete die VKU die Hundebusschule. Und das mit großem Erfolg.
In einem ersten theoretischen Teil wurden allgemeine Informationen, zum Beispiel zur Informationsbeschaffung und Tarif, vermittelt sowie Sicherheitshinweise gegeben – alles um hundespezifische Aspekte ergänzt. Im praktischen Teil begann dann auch für die Hunde ein mitunter hartes Stück Arbeit. Denn einige von ihnen standen dem großen und lauten Bus anfangs sehr skeptisch gegenüber. So lag es nun an Hundetrainer Schnübbe, mit vielen Tipps und Hilfestellungen die Hundebesitzer anzuleiten, wie sie ihren Hund zum Einstieg bewegen können.
Darüber hinaus wird im praktischen Bustraining auf das Verhalten an der Haltestelle und im Bus eingegangen. Das Thema Rücksicht auf andere Fahrgäste steht dabei natürlich auch im Mittelpunkt, schließlich gibt es bei etlichen Mitreisenden Vorbehalte und Ängste gegenüber Hunden.
Wegen der enormen Nachfrage führt die VKU die Hundebusschule regelmäßig durch. In 2016 findet sie am 20.04 (10:00 Uhr) in Lünen, am 25.04. (18:00 Uhr) in Kamen sowie am 04.05. (10:00 Uhr) in Schwerte statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,- Euro. Dafür gibt es u.a. neben dem Training ein TestTicket und einen faltbaren Fressnapf. Eine Anmeldung kann über die jeweilige Volkshochschule Lünen, Kamen oder Schwerte erfolgen. Und weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine schnelle Anmeldung sehr empfohlen.
VKU bietet an: Mit dem Ferienticket durch ganz NRW
So machen die Osterferien einfach mehr Spaß: Mit dem „SchöneFerienTicket NRW“ sind jetzt nicht mehr nur Schülerinnen und Schüler, sondern alle jungen Leute bis einschließlich 20 Jahren mit dem Nahverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen mobil – und das für nur 30 Euro.
Das Angebot gilt während der Osterferien, also vom 19. März bis 3. April 2016. Mit dem attraktiven Ticket können alle Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie die Nahverkehrszüge (Regionalbahn (RB), Regional-Expresszüge (RE) und S-Bahn) in der 2. Klasse genutzt werden.
Erhältlich ist das SchöneFerienTicket NRW direkt im Bus oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
Tanzformation „Who´s the Boss?!“ gewinnt bei Duisburger Tanztagen
Mit dem Ergebnis der Duisburger Tanztagen 2016 kann die Bergkamener Jugendkunstschule mehr als zufrieden sein. Ihre Tanzformation „Who´s the Boss?!“ hat beim größten Amateurtanzfestival Deutschlands in der Kategorie Hip-Hop und Breakdance Adults den 1. Platz gewonnen.
Mittlerweile melden sich jedes Jahr über 5000 Teilnehmer an und rund 15.000 Besucherinnen kommen zu den Veranstaltungen. Der Danceroom Bergkamen der Jugendkunstschule war in diesem Jahr auf Initiative der Dozenten Rudi Boger und Diana Hahn mit drei Formationen bei dem Wettbewerb vertreten:
„Little Diamondz“ – in der Kategorie Teens – Street & Videoclip
„Diamondz“ – in der Kategorie Adults – Street & Videoclip
„Who´s the Boss ?!“ – in der Kategorie Adults – Hip-Hop und Breakdance
An den oben genannten Tanzgruppen, die zusätzlich zu den regulären Kursen und kostenlos durchgeführt werden, nehmen besonders motivierte und talentierte Teilnehmerinnen aus den Tanzkursen in der Jugendkunstschule teil.
Die Mitglieder von „Who´s the Boss ?!“ sind zwischen 16 und 26 Jahren alt. Diese Tanzformation ist mittlerweile eine gefragte Crew. So gibt es Nachfragen talentierter Tänzer und Tänzerinnen aus NRW mit Wettbewerbserfahrung, die mittanzen wollen. Es sind in der jetzigen Zusammensetzung, die aus neun Tänzerinnen und zwei Tänzern besteht, bereits Mitglieder aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland dabei.
„Who´s the Boss ?!“ hat die letzten vier Monate gezielt für den Wettbewerb trainiert. Jedes Wochenende vier Stunden und häufig zusätzlich unter der Woche. Die junge Formation trainiert seit September 2015 intensiv für Wettbewerbe. Trainingsort ist der neue Tanzraum der Jugendkunstschule im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte.
Nach dem 1. Preis bei den Duisburger Tanztagen hat „Who´s the Boss ?!“ ein klares Ziel vor Augen. Die nächste Station ist die Westdeutsche Meisterschaft beim T.A.F. (The Actiondance Federation) in Arnsberg, bei der der Trainer, Tänzer und Choreograf Rudi Boger bereits mit einer anderen Formation in den Jahren 2012 und 2013 erfolgreich war. Rudi Boger hat u.a. schon zweimal den Deutschlandcup und die http://www.duisburger-tanztage.deDeutsche Meisterschaft gewonnen.
Zur Zeit besuchen knapp 70 Tänzerinnen und Tänzer die regelmäßig stattfindenden Tanzkurse der Jugendkunstschule
Nähere Infos zu den Duisburger Tanztagen gibt es im Internet: www.duisburger-tanztage.de
Unfall mit zwei Lkw und zwei Pkw auf der A1: Feuerwehr findet ein Trümmerfeld vor
Zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Bremen wurde der Zug 1 Rünthe/Overberge der Feuerwehr Bergkamen am Donnerstagabend um 22.47 Uhr gerufen. Gemeldet wurde ein Unfall kurz vor dem Rastplatz An der Landwehr mit Beteiligung von zwei Lkw und zwei Pkw.
Weiter sollte eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sein. Der Verkehr wird immer noch einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Polizei rechnet mit einer Aufhebung der Sperrung gegen 15 Uhr.
Fotos: Feuerwehr Bergkamen
Bei der Ankunft an der Einsatzstelle fand die Feuerwehr ein Trümmerfeld vor. In einem Lkw, der nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist, befand sich noch der Fahrer im Führerhaus. Dieser war allerdings nicht eingeklemmt, sondern konnte wegen der starken Verformung der Kabine diese nicht verlassen. Die Feuerwehr musste mit dem hydraulischen Rettungsspreizer die Kabine öffnen, damit der Fahrer durch den Rettungsdienst versorgt werden konnte.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen sind am Donnerstag (17.3.) auf Höhe des Parkplatzes An der Landwehr zwei Personen leicht verletzt worden. Es entstand ein Sachschaden von rund 140.000 Euro.
Nach bisherigen Erkenntnissen verlor ein 44-jähriger Fahrer aus Büsum gegen 22.45 Uhr den mitgeführten Anhänger seines Lkw, möglicherweise aufgrund eines technischen Defektes. Dieser blieb unbeleuchtet auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn stehen. Der 28-jährige Fahrer eines nachfolgenden Sattelzugs aus Hamburg erkannte das Hindernis offenbar zu spät. Er wich nach links aus und streifte den Anhänger, so dass dieser auf die Seite kippte und einen Teil seiner Ladung verlor. Anschließend steuerte der Fahrer nach rechts, durchbrach die Leitplanke auf einer Länge von etwa 50 Metern und kam an der Böschung zum Stehen.
Zwei nachfolgende Pkw wurden durch Teile des umgestürzten Anhängers beschädigt. Hierbei verletzte sich die 36-jährige Fahrerin aus Ahlen in ihrem Fiat leicht. Der 55-jährige Fahrer aus Dortmund blieb unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 140.000 Euro.
Poco lässt zum 24. Mal in den Kitas die Puppen tanzen
Poco lässt im April zum 24. Mal in den 20 Bergkamener Kitas die Puppen tanzen. Kommen werden fünf Puppenbühnen mit sechs spannenden Geschichten. Themen wie Freundschaft oder Einsamkeit werden hier kindgerecht aufbereitet.
Die Kinder aus dem Familienzentrum Bodelschwinghhaus war bei der Vorstellung des Programms der 24. Auflage von „Poco lässt die Puppen tanzen“ dabei.
Das Figurentheater Marmelock aus Hannover mit „Eliot und Isabella“
Wer sich die Zahlen etwas genauer anschaut, kann sich leicht ausrechnen, dass dieses kulturelle Angebot für die Jüngsten 2017 das Silberjubiläum feiern kann. „Natürlich haben wir auch schon darüber gesprochen“, erklärten Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel und der Verwaltungsleiter des Poco-Hauses in Rünthe Markus Luft. Wie konkret schon dies Planungen, blieb unklar. Sicher ist nur, dass das Möbelhaus weiterhin in den Kitas und Familienzentren die Puppen tanzen lassen will.
Das Theater Wilde Hummel aus Bochum zeigt „Mausekuss für Bär“
Markus Luft hat in den vergangenen Jahren einige der Aufführungen miterlebt. Bemerkenswert findet er, dass die Kinder in der Lage sind, den Stücken, die immerhin bis zu 45 Minuten dauern, gebannt zu folgen und dabei auch erstaunlich diszipliniert sind. Für ihn ist das Figurentheater ein wirksamer Gegenentwurf zu Handy und Internet.
Simone Schmidt-Apel hat von den Erziehrinnen des Familienzentrums Bodelschwinghhaus erfahren, dass die Kinder es als ein Geschenk ansehen, wenn die Puppenspieler mit ihren Puppen zu ihnen in die Kita kommen: „Das ist für sie das Größte“.
Städt. Kindergarten „Tausendfüssler“, Im Sundern 7, 59192 Bergkamen-Oberaden
Beginn: 10.00 Uhr
Mittwoch, 27. April
Puppentheater Pulcinella: „Der kleine Drache, der nicht feuerspucken konnte“
AWO-Kindergarten „Wackelzahn“, Am Wiehagen 34, 59192 Bergkamen-Mitte
Beginn: 10.00 Uhr
Folgende Aufführungen werden in dem Zeitraum 06.04. – 27.04.2016 in den Kindergärten gezeigt:
Figurentheater Marmelock aus Hannover:
Britt Wolfgramm ist Grafik Designerin und Mathias Müller-Wolfgramm Innenarchitekt. Der Tourneebetrieb führt ins gesamte Bundesgebiet und ins benachbarte Ausland zu renommierten Theaterfestivals und Kulturveranstaltungen. Seit 2006 führt Marmelock mit dem Vampir Heini in Kooperation mit der Staatsoper Hannover Kinder an das Medium Oper heran. In den letzten zwei Jahren war Marmelock zu Auslandsgastspielen in Italien, Österreich, Schweiz und Norwegen eingeladen. Das Theater ist beliebt wegen seiner originellen und außergewöhnlichen Umsetzung von Geschichten.
„Eliot und Isabella“ (ab 3 Jahre)
Eine Rattengeschichte für Kinder und Familien ab 3 Jahre
Bahnhof von Ratzekoog! Au Backe, der Rattenjunge Eliot sitzt im Zug und ist stinksauer, weil er seine Ferien auf der blöden Insel Ratzekoog verbringen soll. Doch wie es der Rattenzufall will, ist auch Isabella in Ratzekoog einquartiert. Die Idylle währt nicht lange, denn schon bald rücken den beiden Rattenkindern Bocky Bockwurst und seine Bande übel auf die Pelle. Als es dann im alten Leuchtturm noch zu spuken anfängt, wird es richtig gruselig. Zum Glück hilft Fiete Flunder den beiden Rattenkindern aus der Patsche. Ein rattenscharfes Abenteuer über Freundschaft.
Inhalt: Freundschaft ist für jedes Kind wichtig. Sich auf seine Freunde verlassen können und sich gegen eine geheime Rattenbande zur Wehr setzen – das geling Eliot und Isabella! Manchmal müssen sie Angst überwinden und ihre Stärke entwickeln, sich gegenseitig aus der Klemme helfen. Es begegnen ihnen auch komische Tiere, die ihre Heimat suchen, die nur einen Arm haben oder die sehr gerne Kekse klauen. Humor und Mut hilf den beiden Rattenkindern, auch noch weitere Freunde zu finden.
Theater Petersilie aus Essen:
Das Theater Petersilie wurde 2003 von Kathrin Krone und Eckart Görner mit der Inszenierung von den „Drei Spinnerinnen“ gegründet. 2004 folgte die Premiere von „Suche Freund“. 2006 folgte ‚Bär und Maus, Eine Freundschaft geht weiter“. Und dann endlich im Jahr 2008 eine Geschichte mit den Trullewups: „Blume ist krank!“.
Kathrin Krone, geb. 1979, Ausbildung zur Kreativ Therapeutin. Ab 2002 Fortbildung im Bereich Figurenspiel in Bochum. Tätigkeit für Mus-e (Yehudi Menuhin Stiftung) an Schulen im Ruhrgebiet. Gründungsmitglied des „Theater Petersilie“.
Eckart Görner, geb. 1968, Ausbildung zum Tischler. Erfahrener Zauberer für Kinder und Close-Up. Ab 2000 Fortbildung im Bereich Figurenspiel (Figurentheater Kolleg in Bochum), Gründungsmitglied des „Theater Petersilie“.
Die Stücke vom „Theater Petersilie“ zeichnen sich durch einen liebevollen Umgang mit den Figuren und den Requisiten aus. Diese sind mit Bedacht und großer Sorgfalt ausgewählt, so dass die Kinder nicht überfordert, sondern in ihrer Phantasie angeregt werden. Das Figurenspiel wird bereichert durch Zauberei, kleine Mitspielaktionen und Liedern, die die Kinder so faszinieren und aktivieren, dass sie immer wieder ins Stück einsteigen, selbst wenn die Konzentration schon ein bisschen nachlässt.
„Troll Geschichten“ (ab 3 Jahre)
Aki hat eine Kiste mitgebracht. Naja, eigentlich ist es keine Kiste, sondern ein altes Paket aus der Zeit, als noch alles aus Holz war. Das hat er von seinem Urgroßvater geerbt. Der hatte ein Geschäft in der Innenstadt, in dem er Strümpfe und Socken verkaufte. Die hatte Uropa Josef in der ganzen Welt bestellt. Er hatte auch Socken in Norwegen bestellt, und als er das Paket aus Norwegen öffnete, fand Uropa Josef zwischen den Socken, an eine Socke gekuschelt, etwas Lebendiges: Klein, süß, lieb, … jedenfalls meistens … ein Zauberwesen … einen Troll! Ja, wirklich, da lag ein Troll! Der Troll konnte sogar zaubern … Eigentlich kann er das noch immer! Eigentlich wohnt der Troll auch noch immer im Paket. Aki hat also mit dem Paket auch den Troll geerbt
Puppentheater Pulcinella aus Bielefeld:
Das Theater Pulcinella unter der Leitung der Puppenspielerin, Theaterpädagogin und Figurenbauerin Kirsten Roß existiert seit 1999. Von Anfang an hat sich das Theater der Vielseitigkeit verschrieben und arbeitet mit den verschiedensten Figurenarten und Theaterformen, seien es Marionetten, Stab- und Klappmaulfiguren, Handpuppen, Tischfiguren, Schatten- oder auch Schauspiel. Die künstlerisch anspruchsvolle und kreative Umsetzung von bekannten und hochwertigen Geschichten für Kinder liegt dem Puppentheater ebenso am Herzen, wie die Entwicklung eigener Geschichten – gerne auch in seinen Puppenspielprojekten gemeinsam mit Kindern jeder Altersstufe. Kirsten Roß betrachtet das Figurentheater als ideales Medium zum visuell unterstützten Erzählen und als idealen Einstieg für Kinder in die Welt der darstellenden und der bildenden Künste. In jedem Stück, egal für welches Alter, steckt ein wenig von den eigenen Erfahrungen des Theaters und der ganz persönlichen Art und Weise die Welt zu betrachten.
„Der kleine Drache, der nicht feuerspucken konnte“ (ab 3 Jahre)
Der kleine Drache Floritzel kann nicht feuerspucken und das, obwohl er an seinem 500. Geburtstag die große Drachenprüfung ablegen muss! Und wie wird man ein furchterregender Drache, wenn man am liebsten Gänseblümchen pflückt und bunten Schmetterlingen hinterherjagt? In seiner Ratlosigkeit begibt sich Floritzel auf die Wanderschaft. Im Wald trifft er seine Freundin, die uralte Schildkröte Kassandra und den Riesen Goldauge. Beide versuchen, Floritzel mit guten Ratschlägen beizustehen, doch er muss feststellen, dass sich heutzutage niemand mehr so schnell von einem kleinen Drachen ins Bockshorn jagen lässt. Was nun? Mit Hilfe der Kinder im Publikum raubt Floritzel eine liebliche Königstochter, erschreckt einen wackeren Ritter fast zu Tode und löst zu guter Letzt auch das Geheimnis des Feuerspuckens …
Theater Wilde Hummel aus Bochum:
Das Theater Wilde Hummel wurde 1995 gegründet. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Kindertheaterstücke mit Figuren, Masken und Schauspiel zu inszenieren. Die „Wilde Hummel“ bedient sich dabei einer reichen Bildersprache, schafft mit einfachen Mitteln viel Wirkung und verzichtet bewusst auf „laute“ Effekte.
„Mausekuss für Bär“ (ab 3 Jahre)
Der eigenbrötlerische Bär ist gerne alleine. Sein Akkordeon, sein Honig und viel schlafen, das genügt ihm zum Glücklichsein, oder nicht? Eines Morgens bringt eine neugierige, kleine Maus sein ganzes, schönes, gemütliches Leben durcheinander … Es muss erst einiges passieren, bis Bär sein Frühstück mit Maus teilt und dabei eine unglaubliche Entdeckung macht: Zu zweit ist es viel schöner als Allein! Die Geschichte wird mit Schauspiel und Figuren erzählt. Sorgsam komponierte Musik und Geräusche runden die Inszenierung ab
Werksleitung und Betriebsrat von Bayer unterzeichnen „Charta der Gleichstellung“
Die Gleichstellung der Geschlechter ist für Bayer selbstverständlich. Management und Arbeitnehmervertretung verfolgen dabei dasselbe Ziel: Sie setzen sich für eine Kultur ein, in der sich Frauen und Männer gleichberechtigt entwickeln können. Diesen Anspruch dokumentierten Standortleiter Dr. Stefan Klatt und Betriebsratsvorsitzender Heinz Georg Webers kürzlich mit der Unterzeichnung der von der Gewerkschaft IG BCE initiierten „Charta der Gleichstellung“.
Gemeinsam für eine gute Sache: Dr. Stefan Klatt, Heinz Georg Webers, Betriebsrätin Eveline Leitmann und Heike Arndt, stellvertretende Landesbezirksleiterin der IG BCE (v. l.), bekennen sich zur Charta der Gleichstellung.
Die gleichberechtigte Förderung von Frauen ist bei Bayer in Bergkamen seit Langem Programm. „Besonders in chemietypischen Berufsbildern – in der Vergangenheit eine reine Männerdomäne – zeigen diese Anstrengungen ermutigende Erfolge“, erklärte Dr. Stefan Klatt. Mit der Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich der Standort, die Chancengleichheit weiter fördern.
„Chancengleichheit ist ein hohes Gut und verdient noch mehr Unterstützung“, betonte Heinz Georg Webers. Der Betriebsrat unterstreicht deshalb mit der Charta, dass er „nicht nur über gleiche Chancen für Frauen redet, sondern sich selbst in die Pflicht nimmt.“ Gemeinsam mit der Standortleitung möchten die Bergkamener Arbeitnehmervertreter die Gleichstellung der Geschlechter weiter vorantreiben – wofür es viele Handlungsfelder gebe. Von einer familienbewussten Personalpolitik über die Förderung des weiblichen Nachwuchses und flexible Arbeitszeitmodelle bis hin zu einem höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen.
„Wir in Weddinghofen“ hat sich für 2016 viel vorgenommen
Am vergangenen Montag fand die Jahreshauptversammlung von „Wir in Weddinghofen e.V.“ statt. Die Mitglieder ließen das zurückliegende Jahr Revue passieren. 1. Vorsitzenden Christian Weischede stimmte dann auf das neue Weddinghofer Jahr ein.
Im vergangenen Jahr hat der Verein zwei eigene Feste veranstaltet und am Weltkindertag mitgewirkt. Das Johannisfeuer und der Weihnachtsmarkt in Weddinghofen wurden gut besucht und durch neue kreative Ideen der mitwirkenden Vereine, Institutionen und Parteien, haben diese Feste nicht nur dazu beigetragen, dass man sich in Weddinghofen trifft und feiert, sondern dadurch konnten auch Gewinne erwirtschaftet werden, die an die Jugend in Weddinghofen und die Tafel weitergeleitet werden konnten. Dieses Engagement wurde außerdem noch durch große Einzelspenden unterstützt, so dass der Kassierer Werner Matiak Grund zur Freude hatte und „Wir in Weddinghofen“ weiterhin gute Projekte in Weddinghofen unterstützen kann. Beim Weltkindertag hat der Verein mit einer Seifenblasenaktion teilgenommen und anschließend den Seifenblasentisch der Pfalzschule zu weiteren Verwendung überlassen. Bevor die einzelnen Jahresziele besprochen wurden, wählte die Gemeinschaft noch Silvana Horstmann von der Alevitischen Gemeinde zur zweiten Schriftführerin.
In diesem Jahr stehen viele herausragende Veranstaltungen an. „Wir in Weddinghofen“ wird am Samstag vor dem 1. Advent wieder den traditionellen Weihnachtsmarkt veranstalten. Außerdem beteiligt sich der Verein an der Jubiläumsveranstaltung zum 50jährigen Jubiläum der Stadt Bergkamen vom 3.-5. Juni und an dem Feuerwehrfest 112 Jahre Löschgruppe Weddinghofen am 27.August.
Aber auch anhand Präsentation und Kommunikation wird sich der Verein dieses Jahr neu aufstellen. Die Außendarstellung soll durch verschiedene Plattformen wie Homepage, Facebook etc. verbessert werden, so soll auch hier die Vernetzung der einzelnen Vereine in Weddinghofen im Vordergrund stehen. „Jeder ist herzlich eingeladen, in diesem gemeinnützigen Verein mitzuwirken und kann sich gerne beim 1. Vorsitzenden in der St. Barbara-Apotheke melden, denn GEMEINSAM GEHT MEHR!“, betont der Verein.
Klimawochen Ruhr 2016: Aktionstag auf der Ökologiestation in Bergkamen
Allein die Welt retten – das ist vielleicht ein bisschen viel verlangt. Wenn es darum geht, unser Klima zu schützen, müssen alle mit anpacken. Viele gute Beispiele, wie sich zusammen Großes bewirken lässt, gibt es bei den KLIMAWOCHEN RUHR 2016. Auch im Kreis Unna finden zahlreiche Aktionen statt, unter anderem ein großer Aktionstag auf der Ökologiestation in Heil und die Verleihung der Klimaschutzflagge an die Firma Bulten in Rünthe.
Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck, hier mit Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, vertrat den Kreis Unna und seine Kooperationspartner bei der regionalen Pressekonferenz zum Auftakt der KLIMAWOCHEN RUHR 2016 in Essen. Foto: RVR
„Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sind eine tolle Gelegenheit, alle einzuladen, sich an unseren vielfältigen Aktivitäten rund um den Klimaschutz zu beteiligen“, sagt Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt, der am 16. März 2016 in Essen bei der regionalen Pressekonferenz zum Auftakt der KLIMAWOCHEN den Kreis Unna vertrat. „Denn Mitmachen wird bei uns großgeschrieben.“
Bis der Kreis gemeinsam mit seinen Partnern, den Städten Bergkamen, Kamen und Unna, den Verbraucherzentralen Kamen und Unna, den Stadtwerken Lünen und Unna sowie dem Katharinen-Hospital Unna, den AWO-Radstationen im Kreis und dem Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne an der Reihe ist, dauert es allerdings noch etwas: In der Woche vom 6. bis 12. Juni wird der Staffelstab ins Kreisgebiet weitergereicht. Und dabei gibt es nicht nur viel Service, jede Menge zu sehen und zum Mitmachen, sondern auch einiges zu erleben.
Schließlich sind es häufig die kleinen Dinge, die in der Summe einiges bewirken können: Umsatteln aufs Fahrrad ist eines von vielen Beispielen, wie sich aktiver Umweltschutz kinderleicht leisten lässt. „Radfahren ist nicht nur eine klimaschonende Möglichkeit, von A nach B zu kommen und damit ein Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie LebensWerte, sondern macht Spaß und hält fit“, sagt Holzbeck. „Deshalb spielen Aktionen rund ums Rad bei unserer KLIMAWOCHE natürlich eine große Rolle.“ Von einem ganzen Nachmittag unter dem Motto „Radfahren bringt’s“ über eine geführte Klima-Tour bis hin zu Testfahrten mit E-Bikes – in der Aktionswoche kann jeder prima ins Rollen kommen.
Eine von mehreren Gelegenheiten zum E-Bike-Test gibt es übrigens beim Aktionstag „UNsere Energie für gutes Klima“ am Donnerstag, 9. Juni auf der Ökostation in Bergkamen-Heil. Diesen Termin vorzumerken lohnt sich also schon jetzt. Das komplette Programm rund um die KLIMAWOCHE im Kreis findet sich im Internet unter www.kreis-unna.de/klimawoche.
Hintergrund:
Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sind ein Format des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die klimametropole RUHR 2022 soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen und als „regionales Schaufenster“ fungieren. Das Programm umfasst mehr als 250 Veranstaltungen in zehn Wochen.
Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 demonstrieren die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole RUHR. Sie lenken den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge. Es geht um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse.
Der Kreis Unna beteiligt sich zusammen mit den Städten Bergkamen, Kamen und Unna, den Verbraucherzentralen Kamen und Unna, den Stadtwerken Lünen, den Stadtwerken Unna, dem Katharinen-Hospital Unna, den AWO-Radstationen im Kreis Unna und dem Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne an den KLIMAWOCHEN RUHR 2016.
Infos und das komplette Programm der #KWR 2016 unter www.ruhr2022.de
Flugreise in die Ferien: Kinder brauchen einen Kinderreisepass
Gerade in der Ferienzeit stellt die Bundespolizei am Dortmunder Flughafen immer wieder Familien fest, die nicht die erforderlichen Ausweisdokumente für Ihre Kinder mitführen. Oftmals wird versucht, mit der Geburtsurkunde der Kinder, die Urlaubsreise anzutreten. Auch gibt es noch Reisedokumente, in denen die eigenen Kinder eingetragen sind.
Foto: Bundespolizei
Beide Varianten reichen jedoch nicht mehr aus! Weder mit einer Geburtsurkunde, noch mit der Eintragung im Reisepass der Eltern, dürfen Kinder eine Flugreise antreten. Mit dem Inkrafttreten einer europäischen Vorgabe vom 26.Juni 2012, benötigen Kinder, unabhängig Ihres Alters, bei Auslandsreisen ein eigenes Reisedokument, den sogenannten Kinderreisepass.
Dieses Dokument, was optisch die Ähnlichkeit mit normalen deutschen Reisepässen hat, wird von den zuständigen Einwohnermeldeämtern ausgestellt. Es besitzt grundsätzlich eine Gültigkeitsdauer von 6 Jahren. Er kann einmalig verlängert werden, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Wie beim elektronischen Reisepass muss das Lichtbild des Kindes biometrisch sein, wobei für Kinder und insbesondere für Kleinkinder und Säuglinge Ausnahmen von den Anforderungen an das Lichtbild zugelassen sind.
Außerdem empfiehlt es sich, den Kindern, die ohne oder nur mit einem Erziehungsberechtigten ins Ausland reisen, eine unterschriebene Vollmacht aller Erziehungsberechtigten mitzugeben. Diese einfache Maßnahme erspart Zeit und Erklärungen bei der Grenzkontrolle.
Sollte man am Flughafen widererwartend doch feststellen, dass der Reisepass oder Personalausweis abgelaufen ist, ist die Bundespolizei berechtigt, nach Prüfung der Sachlage für deutsche Staatsangehörige einen sogenannten Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Jedoch gibt es hierbei einen kleinen Wehmutstropfen; das Passersatzdokument wird leider nicht von allen Staaten anerkannt. So dass die Behörde die Ausstellung eines solchen urlaubsrettenden Dokumentes oftmals versagen muss.
Um ein vorzeitiges Ende der Urlaubsreise auf einem Flughafen zu verhindern, rät die Bundespolizei allen Reisewilligen, die Urlaubsvorbereitung mit der Überprüfung der Reisedokumente zu beginnen. Es erspart viel Ärger, Lauferei und Geld.
Nützliche Informationen zum Reiseausweis als Passersatz, finden sich unter www.bundespolizei.de