Sonntagserlebnis: Hannes Weyland singt im Skippers-Treff der Marina

Seit Juli 2015 werden dem Publikum an jedem zweiten Sonntag eines Monat in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr verschiedene künstlerische und musikalische Darbietungen im geschmackvoll eingerichteten Skippers-Treff in der Marina Rünthe geboten. Detlef Göke und das Stadtmarketing begrüßen am Sonntag, 8. November, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mein/Dein Sonntagserlebnis“den Sänger und Songwriter Hannes Weyland.

Hannes WeylandHannes Weylands Lieder handeln von Kaugummiautomaten, Fluchtwagen, Kreuzungen und  dem betrunkenen Heimweg. Sie klingen nach einer Mischung aus amerikanischer Wildnis und Hamburger Schule. Der Songwriter aus Dortmund schreibt auf Deutsch und spielt um sein Leben.

Schon in der Kindheit werden die Weichen gestellt, die Weylands Gleise ohne Umwege auf die Bühne führen: Klavierunterricht. Sein Lehrer ist ein kettenrauchender Westfale, der seinen Schüler während der Lehrstunden regelmäßig am Kiosk Zigaretten kaufen schickt. Und Hannes klimpert lieber eigene Melodien als Etüden herunterzuleiern, was auch nachfolgende Lehrer vollkommen um den Verstand bringt. Kein Wunder also, dass Hannes, damals 16 Jahre alt, bei seinem ersten Auftritt kein Instrument auf die Bühne bringt, sondern nur seine Stimme. Als Rapper und MC. Erst Jahre später bemerkt er, was noch in ihm steckt. Der erste Griff zur Gitarre und Bob Dylan’s The Times They Are A-Changin‘  fördern es zutage. Über viele Bands und Genres landet Hannes schließlich beim amerikanischen Folk.




Jubiläumskalender zeigt Bergkamen von oben

Die ersten Vorläufer lassen langsam aber sicher das große Bergkamener Jubiläumsjahr in 2016 erahnen. Pünktlich kurz vor dem Jahresende hat der Fachbereich Stadtmarketing einen Jahreskalender 2016 mit dem Titel „Stadtansichten: Früher und Heute“ herausgebracht und bietet-diesen ab sofort zum Verkauf an.

KalenderDie jeweiligen Kalenderseiten zeigen diverse Motive aus den verschiedenen Ortsteilen des früheren Bergkamens. Dank Unterstützung des städtischen Archives werden teilweise Foto­materialien aus den späten 20’er Jahren auf den zwölf Kalenderblättern präsentiert.

Aus gleicher Perspektive wurde aus der Luft mittels einer Drohne das aktuelle Bergkamen abgelichtet und ne­ben das Archiv-Foto gelegt – hier bilden sich nun einige interessante Vergleiche zum frühe­ren und heutigen Bergkamen. Freunde des Wohnturms werden sich zum Beispiel freuen: Zu sehen ist ein Fuß des Turms mit einem Abstand von rund vier Jahrzehnten – beim Aufbau und beim Abbruch

Thomas Hartl, Amtsleiter zentrale Dienste, Bürgermeister Roland Schäfer und Karsten Quabeck vom Stadtmarketin (v.l.) präsentieren den Bergkamen Jubiläumskalender.
Thomas Hartl, Amtsleiter zentrale Dienste, Bürgermeister Roland Schäfer und Karsten Quabeck vom Stadtmarketin (v.l.) präsentieren den Bergkamen Jubiläumskalender.

Darüber hinaus ist jedes Kalenderblatt mit einem QR-Code versehen – mit der entsprechen­den App besteht die Möglichkeit, sich zu jedem Foto einen gut ein-minütigen Film zur dortigen Umgebung über den Video-Kanal „Youtube“ auf dem Handy oder Tablet anzusehen.

Bei Interesse ist der Kalender ab Freitag im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen und bei den drei Buchhandlungen Hopp auf dem Nordberg,  Brocke in Rünthe und Best-Harder in Oberaden zu einem Preis von € 7,50 erhältlich. Das Stadtmarketing kann sich gut vorstellen, dass das ein oder andere Exemplar sicherlich als Geschenk verpackt einen Platz unter dem Tannenbaum finden wird.




Großes Jubiläum: 40 Jahre Zupforchester Bergkamen

Die Musikschule der Stadt Bergkamen lädt zu einem besonderen Konzert ein: „40 Jahre Zupforchester Bergkamen“. Das Jubiläumskonzert findet am Sonntag, 8. November, um 16 Uhr in der Auferstehungskirche in Bergkamen-Weddinghofen (Goekenheide) statt.

zupforchester.v01Das Zupforchester der Musikschule Bergkamen entstand im Jahr 1975, als dessen Gründer Lorenz Engelhardt seine Mandolinen-AGs mit der Gitarrenklasse der Musikschullehrerin Heide Potthoff zu einem Ensemble vereinigte. Seit dem Ruhestand des Gründers im Jahr 2000 übernahm zunächst Stefan Prophet die Probenarbeit und seit 2013 spielt das Zupforchester unter der Leitung von Ralf Beyersdorff, Melanie Scharne und Philipp Schlüchtermann.

Das Publikum erwartet ein raffinierter Mix aus internationaler Folklore und Rock- und Popmusik. Gespielt werden u. a. der in den USA bekannte Country-Song „Louisiana Saturday Night“ und Klassiker von den Beatles (z. B. „Hey Jude“). Auch vor wenigen Jahren veröffentlichte Songs, wie z. B. „Viva La Vida“ der Band Coldplay, kommen nicht zu kurz. Solisten aus dem Orchester haben ebenfalls Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch das Kinderzupforchester wird drei Stücke präsentieren.

Interessierte sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.




Weihnachtslieder-Workshop für Blockflötenspieler

Unter dem Motto „Fit für den Heiligen Abend“ bietet die Musikakademie Bergkamen am Samstag, 21. November einen Weihnachtslieder-Workshop für Erwachsene an, die früher einmal Blockflöte gespielt haben.

Angela Waldmann
Angela Waldmann

Die Blockflötendozentin der Musikschule, Angela Waldmann, lädt von 10.00 bis 13.00 Uhr interessierte Spielerinnen und Spieler des „Instrumentes der Engel“ zu weihnachtlichen Flötentönen ein. Alle Typen der Blockflötenfamilie, also auch Alt-, Tenor- und Bassblockflötenspieler, sind herzlich willkommen. Bei Bedarf kann an der Musikschule für den Workshop eine Sopranblockflöte ausgeliehen werden.

Unter sachkundiger Leitung können instrumentale Wiedereinsteiger ihre Lieblingsweihnachtslieder einstudieren oder neue Weihnachtslieder kennen lernen. Der Workshop eignet sich für Spieler/innen auf Anfänger- wie auf Fortgeschrittenenniveau. Das Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt.

Der Workshop findet in der Preinschule in Bergkamen-Oberaden statt. Die Kosten betragen 25,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule der Stadt Bergkamen telefonisch unter der Nr. 02306/307730 entgegen. Anmeldeschluss ist der 13. November 2015.




Gesucht: Gute Ideen zur Rettung der Eissporthalle

Die drei Bergkamener Eissportvereine ziehen alle Register zur Rettung ihrer Eissporthalle am Häupenweg. Jetzt hatten sie die WDR-Lokalzeit zu Gast. Gesendet wurde der Beitrag am Mittwochabend. Dabei ist auch Bürgermeister Roland Schäfer zu Wort gekommen. Gesucht werden Nutzungsmöglichkeiten für die Eissporthalle in den Monaten April bis September.

Ausschnitt aus dem Bericht der Lokalzeit Dortmund über die Bergkamener Eissporthalle
Ausschnitt aus dem Bericht der Lokalzeit Dortmund über die Bergkamener Eissporthalle

Schäfer forderte vor laufender Kamera dazu auf, dass sich diejenigen melden, die eine gute Idee für eine Nutzungsmöglichkeit außerhalb der Eislaufsaison haben. Einzige Bedingung sei, sie müsse zusätzliche Einnahmen bringen. Wer eine gute Idee hat, kann sich zum Beispiel an das Bürgertelefon der Stadt Bergkamen wenden, Tel. 02307/965 444, oder schreibt eine Mail an buergermeister@bergkamen.de.

Bürgermeister Roland Schäfer stand der Lokalzeit Rede und Antwort.
Bürgermeister Roland Schäfer stand der Lokalzeit Rede und Antwort.

Natürlich könnten möglicherweise die Einnahmen auch während der Eislaufsaison gesteigert werden. In der guten Zeit zählte man in der Eissporthalle rund 90.000 zahlende Besucher. Damals galt die Eissporthalle als „Bergkamens größte Jugend-Freizeitstätte“. Laut Gutachter ist die Besucherzahl aktuell auf 30.000 gesunken. Viel zu wenig, wie er meint. Die 500.000 Euro, die die Eishalle jährlich als Zuschuss erfordert, sei ein Luxus, den sich eine Stadt in der Größenordnung Bergkamens  eigentlich nicht leisten kann.

Dringend notwendig wäre ein Marketingkonzept. Auch spielt, wie der Gutachter ebenfalls feststellt, die Eissporthalle bei den Bergkamener Schulen nur eine untergeordnete Rolle. Hinzu kommt, dass die Präsenz der drei Eissportvereine in der Öffentlichkeit stark verbesserungswürdig ist. Mit dem Argument als Beispiel, dass Bundesliga-Eishockey längst nicht so zuschauerträchtig sei wie bei den Männern, sollte man sich nicht abfinden.

Das größte Problem für die Vereine ist, das ihnen jetzt die Zeit wegrennt. Die Gutachteraussagen zur Eissporthalle sind eine Art Nebengutachten zum Bädergutachten. Wie es mit Hallen- und Wellenbad in Bergkamen weitergeht, soll bis zum Jahresende feststehen. Vielleicht lässt sich ja das Problem „Eissporthalle“ noch ausklammern. Ob dies möglich ist, wird sich bereits in wenigen Wochen zeigen. Dann nämlich, wenn Kämmerer Holger Lachmann seinen Entwurf für den nächsten Doppelhaushalt 2016/17 vorlegt. Dann werden wir wissen, wie dringend die Stadt Bergkamen auf die 500.000 Euro angewiesen ist.

Immerhin trifft es sich gut, dass das Stadtmarketing und der EC Bergkamen am kommenden Samstag, 31. Oktober, um 14 Uhr zur nächsten Station der Reihe „Werde Entdecker“ in die Eissporthalle einladen.

Wer den Lokalzeit-Beitrag am Mittwoch verpasst hat, findet ihn hier in der WDR-Mediathek: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videolokalzeitausdortmund1564.html.




Gesamtschule und Atatürk Schule in Silifke/Türkei werden Partner

Zwischen der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und der Atatürk Schule in Silifke/Türkei bahnt sich eine feste Schulpartnerschaft an. Schulleiterin Ilka Detampel, die Abteilungsleiterin 5-7 Manuela Scharfenberg und der Integrationsbeauftragte Bilgehan Fonk führten zusammen mit Thomas Hartl, Amtsleiter Zentrale Dienste, in der türkischen Partnerschaft erfolgreiche Gespräche. Die Partnerschaftsurkunden sollen nun bei einer weiteren Begegnung im Januar kommenden Jahres unterzeichnet werden.

Ilka Detampel und Emre Emre Duru, im Hintergrund über 1000 Schülerinnen und Schüler der Atatürk-Schule, die die Delegation aus Bergkamen auf das Herzlichste begrüßen.
Ilka Detampel und Emre Emre Duru, im Hintergrund über 1000 Schülerinnen und Schüler der Atatürk-Schule, die die Delegation aus Bergkamen auf das Herzlichste begrüßen.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule trat Ende 2013 zum ersten Mal an die Stadt Bergkamen mit dem Anliegen heran, im Rahmen der interkulturellen Öffnung, die im Integrationskonzept der Schule verankert ist, Schulpartnerschaften mit weiterführenden ausländischen Schulen anzustreben. „Dabei boten sich die Bergkamener Partnerstädte an“, berichtet Thoams Hartl.

Nachdem in diesem Zusammenhang bereits erste Kontakte zu einer polnischen Schule in Wieliczka geknüpft wurden, gab es in der vergangenen Woche erste konkrete Schritte mit der Atatürk Schule in Silifke. Die Gespräche mit Emre Duru, dem Direktor der künftigen Partnerschule, seien sehr fruchtbar gewesen, berichteten die Teilnehmer nach ihrer Rückkehr nach Bergkamen.

Von links nach rechts: Manuela Scharfenberg, Bilgehan Fonk, Ilka Detampel, Emre Duru (Direktor der Atatürk Schule), Thomas Hartl
Von links nach rechts: Manuela Scharfenberg, Bilgehan Fonk, Ilka Detampel, Emre Duru (Direktor der Atatürk Schule), Thomas Hartl

Die Bergkamener Abordnung wurde sehr herzlich und mit viel Beifall sowohl vom Lehrerkollegium wie auch von den Schülern begrüßt und beide Seite waren sich darüber einig, die Begegnungen noch in diesem Schuljahr starten zu lassen.

Um die Zusammenarbeit auf eine fundierte Basis zu stellen, wird es bereits im Januar 2016 ein erneutes Treffen geben, bei dem der entsprechende Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Schulen geschlossen wird. Angestrebt wird der inhaltliche Austausch zum Thema Solartechnik, die in unserer türkischen Partnerstadt noch in den Kinderschuhen steckt und die der Willy-Brandt-Gesamtschule im Zuge ihrer Aktivitäten zur Attraktivitätssteigerung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei Schülern und Schülerinnen sehr wichtig ist.

Zum Abschluss dieser ergebnisreichen Begegnung besuchte die Delegation noch eine Dorfschule in Kirobasi, das ca. 50 km von Silifke entfernt auf 1.500 Meter Höhe im Taurus-Gebirge liegt und konnte sich von deren Funktionsweise überzeugen.

Hartl: „Ein ereignisreicher Aufenthalt, der auf eine langfristige Zusammenarbeit auf schulischer Ebene hoffen lässt!“

 




Musik aus West-Sumatra im Trauzimmer der Marina Rünthe

Am Montag, 16. November, steht ab 20.00 Uhr, die Band „Talago Buni“ aus Indonesien auf der Konzertbühne im Trauzimmer der Marina.

Talago - Flute Das Ensemble Talago Buni bringt zeitgenössische Klänge vom Indischen Ozean, die in uralten musikalischen Traditionen Indonesiens verwurzelt sind, ins Trauzimmer an der Marina Rünthe. Als sechstgrößte Insel der Welt ist Sumatra vor allem als Heimat von Orang-Utans und Tigern und durch seine vielen aktiven Vulkane bekannt. Sie liegt auf halben Weg zwischen Indien und Australien und erstreckt sich auf 1.700 km Länge.

Talago Buni nimmt die Zuhörer mit in das westliche Hochland der Insel, in die Heimat der Minangkabau. Diese bilden die größte noch existierende matrilineare Gesellschaft dieser Welt. Das Besitztum geht von der Mutter auf die Tochter über, für Erbfolge und Erziehung sind die Frauen verantwortlich und bei Heirat zieht der Mann, für den auch ein Bräutigampreis gezahlt wird, zur Familie der Frau. Gleichzeitig sind die Minangkabau seit dem 16. Jahrhundert überzeugte Anhänger des Islam und religiöse und politische Geschäfte liegen in der Hand der Männer. Das spiegelt sich auch in den musikalischen Traditionen der Minangkabau wider.

Die Musiker von Talago Buni schöpfen aus dem melancholisch-mystischen Hochland-Repertoire genauso wie aus den islamisch-religiösen Liedern und der Musikkultur der Küste, die als sehr lebendig und offen gilt. Sie spielen auf traditionellen Instrumenten wie kleinen Gongs (Talempong und Canang) oder der Zither Kecapi, entwickeln Instrumente wie traditionelle Flöten weiter oder erfinden ganz neue, wie zum Beispiel eine große Trommel aus Kokosnussbaumholz. Auch lokale Dialekte und spezielle Techniken des Trance-Gesangs spielen in ihren neuen Kompositionen eine wichtige Rolle. Was dabei entsteht, ist ein einzigartiger Minangkabau-Sound des 21. Jahrhunderts: Zwischen Trance und Tanz, Meditation und beflügelnden Liedern.

Tickets sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Weitere Infos unter www.bergkamen.de und www.klangkosmos-nrw.de

 




„Werde Entdecker“ beim EC Bergkamener Bären

Der Eissportclub EC Bergkamener Bären e. V. freut sich am Samstag, 31. Oktober, in der Zeit von 14:00-17:00 Uhr, auf einen wunderschönen Nachmittag in lockerer Atmosphäre mit vielen interessierten kleinen und großen Gästen. Die Veranstaltung findet in der Eissporthalle am „Freizeitzentrum im Häupen“, Häupenweg 29, in Bergkamen-Weddinghofen statt.

EC Bergkamen 1„Eiskalten Sport“ erleben

Selbst ausprobieren ist am kommenden Wochenende angesagt – bei der vorletzten „Werde Entdecker“-Aktion für dieses Jahr steht Eishockey auf dem Programm. Ilona Pollmer, 1. Vorsitzende des Vereins, gewährt den „Entdeckern“ gemeinsam mit einigen Vereinsmitgliedern der EC Bergkamener Bären einen Blick hinter die Kulissen dieses Mannschaftssports. Nach einer kleinen Führung, u. a. durch die Kabinen, können die „Entdecker“ die Ausrüstung der Eishockey-Mannschaft genauer unter die Lupe nehmen und das Eishockey-Spielen selbst ausprobieren. Dazu gibt es Kaffee und Kaltgetränke. Die „Entdecker“ treffen sich um 14:00 Uhr am Eingang zur Eissporthalle. Schlittschuhe werden bei Bedarf gestellt. Der Eintritt ist frei.

Über den Verein EC Bergkamener Bären e. V.

EC Bergkamen 2Wenn man vom EC Bergkamener Bären e. V. spricht, so geht es eigentlich um „Bärinnen“, denn der Eishockey-Club aus Bergkamen besteht ausschließlich aus Damenmannschaften. Die „Bärinnen“ sind bundesweit bekannt, sie stellen den einzigen Bundesliga-Verein in ganz NRW. Der Verein EC Bergkamener Bären e. V. wurde 1982 gegründet und ist im Damen Eishockey Sport ein Traditionsverein. Bei der ersten Deutschen Meisterschaft 1983/84 in Ratingen wurde der ECB gleich Deutscher Vizemeister. Kein anderer Damen Eishockeyverein ist so lange im Spielbetrieb und kann eine so konstante Arbeit für den Eishockeysport vorweisen. Der EC Bergkamen ist auch der einzige Bundesligist, der eine zweite Mannschaft hat, die in der zweithöchsten Spielklasse vertreten ist und dort ebenfalls schon viele Titel errungen hat. Derzeit sind ca. 45 aktive Spielerinnen im Verein EC Bergkamener Bären e. V. aktiv.

 

 

Zur „Werde Entdecker“-Reihe

Einmal Kühe melken, Robin Hood sein, in die Tiefe eines Stollens hinabsteigen oder idyllische Kaffeeträume auf dem Kartoffelhof genießen? Natur pur und vieles mehr erleben alle interessierten Bergkamener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Reihe „Werde Entdecker 2015“, die jeweils einmal im Monat von März bis einschließlich November diesen Jahres stattfindet. Gemeinsam mit dem „Kleinen Arbeitskreis Tourismus“ öffnen Betriebe und Vereine wie bereits 2013 ihre Türen und zeigen einmal mehr, dass die Stadt ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot bereithält. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Generationen offen. Nähere Informationen zur Reihe erhalten Interessierte bei Simone Krämer, Tourismusförderin der Stadt Bergkamen, unter Tel. 02307-965-229, per E-Mail unter tourismus@bergkamen.de und im Internet: www.bergkamen.de/werde-entdecker.




Neuer Bildband zeigt Bergkamen von den besten Seiten

Bergkamen hat sich in den zurückliegenden 13 Jahren mächtig verändert. Grund genug, einen neuen, aktualisierten Bildband über die Stadt herauszugeben. Ab kommenden Samstag ist er zum Preis von 8,90 Euro zu haben. Wer ihn haben möchte, sollte sich sputen. Die Erstauflage von 500 Exemplaren wird sicherlich schnell vergriffen sein.

Bürgermeister Roland Schäfer und Monika Lichtenhof stellen den neuen Bergkamener Bildband vor.
Bürgermeister Roland Schäfer und Monika Lichtenhof stellen den neuen Bergkamener Bildband vor.

Ein Anlass, Bergkamen neu ins rechte Bild zu setzen, ist sicherlich der 50. Geburtstag, den die Stadt im kommenden Jahr feiern wird. Eigentlich können sich die Bergkamener gleich zwei Mal zuprosten. Am 1. Januar 1966 gab es plötzlich die Großgemeinde Bergkamen und am 22. Juni 1966 erhielt die Stadt vom Land Nordrhein-Westfalen die Stadtrechte.

Der allererste Bildband erschien im Jahr 1990 und war im Jahr 2002 längst vergriffen, so dass nach einer Initiative von Gisela und Natalie Münter, ehemalige Inhaberinnen der Buchhandlung am Nordberg die Idee zur Schaffung eines Bergkamener Bildbandes entstand. Diese Ausgabe erschien im Dezember 2002 mit einer Auflage von 1.000 Stück über den Stadtbild-Verlag Leipzig.

Dieser zweite Bildband hatte nur 48 Seiten. Der neue kommt auf 61. Der Fotograf Stefan Milk hat den Auftrag zur Erstellung des Bildbandes erhalten.

Zu haben ist der Bildband für 8,90 Euro im Bürgerbüro, im Online-Shop der Stadt, im Stadtmuseum sowie in der Buchhandlung Christian Hopp am Nordberg. Verkaufsstart ist am Samstag, 31. Oktober 2015 zu erwerben.




Stadtbahn Dortmund-Bergkamen-Hamm wird wieder ein Thema

Bleibt die Stadtbahn Dortmund-Bergkamen-Hamm ein Traum? Mag sein, doch die Stadt Bergkamen lässt nicht locker. Sie will jetzt dieses Zukunftsprojekt für den neuen ÖPNV-Bedarfsplan NRW  ab 2017 anmelden.

So könnte es in Zukunft an Rathaus und Busbahnhof aussehen: Die Stadtbahn rollt ein. (Fotomontage: Kreis Unna)
So könnte es in Zukunft an Rathaus und Busbahnhof aussehen: Die Stadtbahn rollt ein. (Fotomontage: Kreis Unna)

Die Bezirksregierung hatte die Kommunen aufgefordert, Vorschläge für diesen Bedarfsplan zu entwickeln. Das soll jetzt für die Stadtbahn Dortmund-Unna-Hamm geschehen. Sollte hier der Regionalrat und das Landes-Verkehrsministerium positiv zustimmen und ihn in die Stufe 1 befördern, heißt das allerdings nicht, dass in zwei Jahren Baustart ist. Der neue Bedarfsplan hat eine Laufzeit bis 2030.

Hier glaubt aber die Stadt, gute Argumente auf ihrer Seite zu haben. In der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 3. November steht das Projekt Stadtbahn auf der Tagesordnung. Hierzu heißt es in der Vorlage:

„Das Projekt ist für Bergkamen aufgrund der derzeit fehlenden Schienenanbindung für den Personenverkehr von grundsätzlicher Wichtigkeit. Darüber hinaus hat das Projekt gegenüber der früheren IGVP-Anmeldung durch die Lage benachbart zur Wasserstadt Aden weiter an Bedeutung gewonnen. Zudem hat die RegionalStadtBahn bereits textlich und zeichnerisch Eingang in verschiedene Planwerke gefunden. Neben einer Darstellung im gültigen Regionalplan (Gebietsentwicklungsplan (GEP) Regierungsbezirk Arnsberg, Teilabschnitt Oberbereich Dortmund, westlicher Teil (Dortmund – Kreis Unna – Hamm)) ist der Trassenverlauf in den 2014 beschlossenen und von der Bezirksregierung Arnsberg genehmigten Flächennutzungsplan der Stadt Bergkamen aufgenommen worden und damit Ziel der Stadtentwicklung. Aus diesen Gründen soll es erneut für den neuen ÖNPV-Bedarfsplan gemeldet werden.“




Selbstbehauptungstraining für Mädchen in der Pestalozzi-Turnhalle

„Selbstbehauptung für Mädchen“ heißt es wieder am Samstag, 28. November, während eines Trainingstages in der Turnhalle Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6, in Bergkamen-Mitte. Die Tagesveranstaltung spricht Mädchen von 10 bis 13 Jahren an, die lernen sollen, sich in unterschiedlichen Situationen zu behaupten.

SelbstbehauptungDer Alltag mit den Gefahren von grenzüberschreitender oder sexualisierter Gewalt prägt die Bewegungsfreiheit und das Lebensgefühl von Mädchen in allen Lebensbereichen. Hinzu kommt, dass ein einfaches „Nein“ von Mädchen nicht viel zählt. Brave Mädchen sind bequem, weil sie nicht gelernt haben, Signalen der Gewalt angemessen zu begegnen und sich zu schützen.

Ziel der Übung wird es sein, Wege zur persönlichen Einstellung „Ich bin Stark“ zu finden. Die Mädchen kommen hierbei in Kontakt mit ihren Fähigkeiten und Stärken, um sie neu zu entdecken oder um sie wieder für sich nutzbar zu machen. Sie lernen, wie sie sich im Alltag durchsetzen und mit Stimme, Mimik und Gestik angemessen behaupten können.

Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 5 Euro. Hierin ist auch ein Mittagessen enthalten. Für den sportlichen Teil sollen die Teilnehmerinnen dementsprechende Bekleidung mitbringen. Persönliche Anmeldungen nimmt ab sofort das Kinder und Jugendbüro der Stadt Bergkamen, Tel.: 02307/965381, Zimmer 208, entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Mädchen begrenzt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gleichstellungsstelle und der Streetwork der Stadt Bergkamen sowie dem Fachbereich „Kriminalprävention und Opferschutz“ der Kreispolizeibehörde in Unna durchgeführt.

Allgemeine Information zum Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk

Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk existiert seit 1998. In ihm sind Vertreterinnen von über 19 Beratungseinrichtungen vertreten, von der Agentur für Arbeit über die AWO und das Frauenforum bis hin zu Beratungseinrichtungen der Kommune selbst.

Das Netzwerk bündelt und verstärkt die Aktivitäten für Mädchen und Frauen. Die einzelnen Mitglieder wirken als Multiplikatorinnen und sorgen für die Vertretung von Frauenbelangen in ihren einzelnen Einrichtungen und auch darüber hinaus durch gezielte Aktionen in der gesamten Stadt.