Bergkamener Schüler macht Praktikum bei Hubert Hüppe in Berlin

Zweieinhalb spannende Wochen im Berliner Politikalltag verbrachte der Bergkamener Schüler Nils Biermann im Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe. Biermann hatte Hüppe als Referent zum Thema Bioehtik bei der sogenannten Ehemaligenakademie an seiner Schule, dem Sankt Christophorus Gymnasium in Werne, kennengelernt. Der angehende Abiturient interessierte sich sehr für die Arbeit des Bundestagsabgeordneten der CDU und auf Anhieb einigte man sich auf ein Praktikum in Berlin.

Niels Biermann mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (l.) und Hubert Hüppe (r.).
Niels Biermann mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (l.) und Hubert Hüppe (r.).

Anfang des Jahres bestritt Biermann nun sein Praktikum bei Hüppe, um einen Einblick in die Arbeitsweise der Politik zu bekommen. Vor allem an ethischen Fragen der Medizin und Forschung am Menschen war er sehr interessiert. Der junge Bergkamener kam genau rechtzeitig zur ersten Sitzungswoche 2016 und konnte das volle Spektrum des Bundestages erleben. So gab es nicht nur umfassende Erklärungen von den Mitarbeitern über die politischen Geschehen und Strukturen, sondern auch viele Sitzungen und eine Anhörung, an denen der 17-jährige Schüler teilnehmen konnte.

Besonders erwähnenswert war die Debatte um die E-Zigarette, bei der es nicht nur Stellungnahmen zu Lesen gab, sondern auch jede Menge Bürgerbriefe und eine große öffentliche Anhörung, an der der Gymnasiast seine Freude fand: „Es ist schön mit all den Politikern und Experten in einem Raum zu sitzen und behaupten zu könne: Ich verstehe, was ihr da sagt. Zumal es kein Randthema war, sondern eine sehr publike Diskussionsfrage.“

Ebenfalls hatte Biermann die Chance Hubert Hüppe in den Gesundheitsausschuss zu begleiten und sich im Plenum einen intensiven Eindruck von der deutschen Gesetzgebung zu verschaffen. Zudem konnte er ein paar Fotos mit dem ein oder anderen prominenten Gesicht ergattern.

Am Ende verließ er den deutschen Regierungssitz sehr positiv gestimmt: „Die Mitarbeiter und vor allem Politiker waren sehr freundlich und keines Wegs abgehoben. Im Gegenteil: jeder hier hat sich Zeit für mich genommen, um mir einen besseren Einblick in unsere Politik zu gewähren. Dafür bin ich sehr dankbar.“

 

Schüler und Studierenden, die Interesse an einem Praktikum im Berliner Abgeordnetenbüro von Hubert Hüppe haben, können sich gern mit ihrer Bewerbung an folgende Adresse wenden: hubert.hueppe@bundestag.de.




Flüchtlinge, Islamismus, Rechtsextreme – Themen des Projektages an der Gesamtschule

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ führt die Willy-Brandt-Gesamtschule ihren jährlichen Projekttag am Donnerstag, 28. Januar, mit einer Fülle von Aktivitäten in Form von Projekten, Workshops, Vorträgen, Lesungen und Gesprächsrunden durch. Schwerpunktthemen sind dabei Migration, Extremismus und die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Das Aufnahmezelt von außen.
Schüler der Gesamtschule werden am Donnerstag eine Flüchtlingsunterkunft besuchen.

In den Jahrgängen 5 bis 9 stehen dabei u. a. Workshops zum Thema ‚Heimat‘ und ‚Herkunft‘, Lernstationen zum Thema ‚Flüchtlinge‘ oder ‚Rassismus‘ und die Produktion von Videoclips, Kurzfilmen, Collagen, Bildern und Plakaten im Vordergrund. Eine 6. Klasse wird zudem eine Flüchtlingsunterkunft besuchen, während zwei weitere Klassen auf Einladung des Abgeordneten Rüdiger Weiß zum Düsseldorfer Landtag fahren.

Im 10. Jahrgang finden zum Thema „Islamismus und Salafismus / muslimische Radikalisierung von Jugendlichen“ ein Vortrag, eine Filmvorführung und ein Gespräch mit der Polizeioberkommissarin Ciler Durmus, Kontaktbeamtin der Kreispolizeibehörde Unna, statt (ab 8.00 Uhr im Multimedia-raum).

Der 11. Jahrgang setzt sich mit der Fotoreportage „Syrien – Bilder aus der Hölle des Krieges“ (Raum K 204) auseinander und nimmt an einer Lesung (Buchtitel: „Zurück aus der Hölle: Vom Gewalttäter zum Sozialarbeiter“) und Gesprächsrunde mit Sascha Bisley, einem ehemaligen Mitglied der rechtsextremen Szene, teil (8.30 – 10.00/10.30 – 12.00 Uhr im Raum M 115).

Im 12. Jahrgang steht das Thema „Die Flüchtlingssituation in unserer Region“ im Zentrum. Zu Vortrag und Gesprächsrunde werden der Bürgermeister Roland Schäfer und die Beigeordnete Christine Busch von 9.00 – 10.00 Uhr in der Mensa erwartet.

Die Leistungskurse im Fach ‚Sozialwissenschaften‘ erarbeiten ab 8.30 Uhr in einem Workshop unter der Leitung der Schwarzkopf-Stiftung das Thema „EU-Flüchtlingspolitik“ (Räume M 104 – M 108).




Schulministerin Sylvia Löhrmann spricht am 1. Mai in Bergkamen

Wenn Landesministerin Sylvia Löhrmann in die Provinz reist, geht es normalerweise um das Thema „Schule“. Bei ihrem ersten offiziellen Besuch in Bergkamen ist das ganz anders: Das IGBCE Regionalform Kamen/Bergkamen hat die prominente Grünen-Politikerin als Hauptrednerin zur Kundgebung zum 1. Mai in der Römerbergsporthalle eingeladen.

Schulministerin Sylvia Löhrmann
Schulministerin Sylvia Löhrmann

Das IG BCE Regionalforum wird diese anders gestalten als bisher: Im Anschluss an die traditionelle und in der Region größten Kundgebung in der Römerbergsporthalle findet diesmal ein Familienfest statt.

Auf dem Vorplatz der Römerbergsporthalle gibt es Live- Musik. Damit die Erwachsenen sich auch einmal entspannt zurücklehnen können, wird den Kindern zahlreiche Spielmöglichkeiten geboten. Darüber hinaus werden am Nachmittag Kaffee, Kuchen und Waffeln gereicht. Des Weiteren warten auf die Teilnehmer Pommes, Brat- und Currywurst vom Grill, Reibekuchen und türkische Spezialitäten. Für Getränke ist natürlich gesorgt. Die Erbsensuppe vom DRK wird es selbstverständlich wieder geben.

Wie in den vergangenen Jahren auch, präsentieren sich Parteien, Vereine und andere Institutionen präsentieren.

Folgender Ablauf ist somit geplant:

  • 10.15 Uhr Treffen der Kundgebungsteilnehmer auf dem Museumsplatz.
  • 10.30 Uhr Abmarsch des Demonstrationszuges zur Römerbersporthalle
  • 11.00 Uhr Kundgebungsbeginn
  • 12.30 Ende der Kundgebung und Mittagessen ( Erbsensuppe )
  • Anschließend Beginn des Familienfestes
  • Ende: ca.17.00 Uhr



Stadt investiert in die Feuerwehr und in Sicherheit ihrer Bürger

Die Stadt Bergkamen wird auch in 2016 in ihre Freiwillige Feuerwehr und damit in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger investieren. Da unterstrichen am Samstag bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr-Führungskräfte Bürgermeister Roland Schäfer und Stadtbrandmeister Dietmar Luft.

Stadt und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand (v.l.): Roland Schäfer, Dietmar Luft, Ralf Klute und die zuständige Beigeordnete Christine Busch.
Stadt und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand (v.l.): Roland Schäfer, Dietmar Luft, Ralf Klute und die zuständige Beigeordnete Christine Busch.

Eindeutiger Schwerpunkt ist hier die Löschgruppe Bergkamen-Mitte. Sie wir für rund 300.000 Euro ein neues Löschfahrzeug erhalten, einen LF 20 Kat-S. Das älteste Fahrzeug der Löschgruppe, ein LF 20, bringt es immerhin auf stolze 30 Dienstjahre.

Etwa älter ist das Gerätehaus an der Bambergstraße, das vor 33 Jahren eingeweiht wurde. Hier sollen aus dem Investitionsförderprogramm des Bundes weitere 300.000 Euro in die energetische Sanierung des Gebäudes investiert werden.

Wesentlich preisgünstiger ist der sogenannte Bootslifter, der noch in diesem Frühjahr in der Marina in Dienst genommen werden sollen. Dort soll dann das Feuerwehrboot der Löschgruppe Rünthe stationiert werden. Es kann innerhalb weniger Sekunden zu Wasser gelassen werden. Wichtig sei, so Dietmar Luft, dass sich die Zeit bis zum Einsatz von zurzeit 15 Minuten auf einen Bruchteil verkürzen lässt.

Wie notwendig das ist, haben die zahlreichen Einsätze der Feuerwehr auf dem Datteln-Hamm-Kanal im vergangenen Jahr gezeigt. Für die dicksten Schlagzeilen haben gesorgt: die Rettung eines Wildschweins aus den Fluten, der Untergang der MS Hildegart und die Zerstörung eines Starkstrommastens durch den Ladekran eines Kohletransporters.

Das waren 2015 nur drei von insgesamt 382 Einsätze der 208 Bergkamener Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Dafür sprach Bürgermeister Roland Schäfer den Rettungsexperten den besonderen Dank stellvertretend für alle Bergkamener Bürgerinnen und Bürger aus. Er wie auch Dietmar Luft und sein Stellvertreter Ralf Klute lobten dabei nicht nur die große Einsatzbereitschaft, sondern auch den hohen Ausbildungstand bei der Feuerwehr.

Besonders stolz sind Luft und Klute darauf, dass der Altersdurchschnitt weiterhin unter 40 Jahren liegt. Eine besondere Bedeutung komme hier der Jugendfeuerwehr zu, aus der im vergangenen Jahr vier Nachwuchskräfte in die aktive Feuerwehr gewechselt seien. Nach wie vor bemühe man sich, Bürgerinnen und Bürger um die 50 zu gewinnen. Frauen und Männer, die Interesse haben an diesem anspruchsvollen „Hobby“ sollten sich einfach bei ihrer zuständigen Löschgruppe melden.

 




Einbruch in Gehege mit Damwild – trächtiges Tier ist verschwunden

Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag in das Wildgehege von Rolf Humbach mit Damwild zwischen der Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden eingedrungen. Offensichtlich wollten die Täter ein oder mehrere Tiere fangen.

Das Gehege mit Damwild zwischen Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden.
Das Gehege mit Damwild zwischen Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden.

Das ist ihnen vermutlich nicht gelungen. „Damwild lässt sich nicht einfangen“, erklärt der Züchter. Nähert sich ein Mensch bis auf 50 Meter, ergreifen sie sofort die Flucht. Deshalb geht er davon aus, dass das trächtige Tier, dass nach dem Einbruch in das Gehege fehlt, von den Täter nicht erbeutet wurde, sondern geflohen ist.

Deshalb bittet er Spaziergänger vor allem im Bereich zwischen Oberaden und Weddinghofen, sich sofort bei der Polizei zu melden, wenn sie das Tier sehen sollten. Das Gleiche gilt für diejenigen, die in der Nacht zu Freitag im Umfeld des Wildgeheges etwas Verdächtiges bemerkt haben.




Gesprächskonzert und Workshop „Modern Drumming“

Kaum ein Instrument ist so vielseitig und wichtig in der Popularmusik wie das Schlagzeug, das maßgeblich an der Entwicklung der Musik des 20. Jahrhunderts beteiligt war. Im zweiten Gesprächskonzert der Musikakademie Bergkamen am Dienstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr in der Galerie „sohle 1″ im Stadtmuseum Bergkamen führt der Schlagzeuger Martin Blume in die faszinierende Welt des Rhythmus ein.

BlumeFreunde von Rock, Funk, Latin und Jazz erwartet ein spannendes und informatives Programm über die Entwicklung des modernen Schlagzeugspiels. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 7,50 €.

Schlagzeug-Workshop startet am 10. Februar

Wer sich von dem Konzert inspirieren lässt oder schon immer mal ein Percussionsinstrument oder Schlagzeug spielen wollte, kann in einem Workshop von Martin Blume die wichtigsten Rhythmen des Rock und Pop spielerisch erlernen. Vom 10. Februar bis 16. März bietet die Musikakademie Bergkamen einen sechsteiligen Kurs jeweils mittwochs von 19.00 bis 20.00 Uhr im Schlagzeugraum des Städt. Gymnasiums, Hubert-Biernat-Str. 1 in Bergkamen an. Notenkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Die Kosten für den Workshop betragen 50,00 €.

Anmeldung ab sofort möglich

Zu dem Gesprächskonzert und zu dem Workshop ist eine Anmeldung erforderlich und ab sofort über die Musikschule Bergkamen unter Tel. 02306/307730 möglich.

 




Kabarettist Mathias Tretter präsentiert sein neues Programm „Selfie“

Am Freitag, 15. Februar, gastiert ab 20 Uhr der Kabarettist Mathias Tretter in Bergkamen und präsentiert sein neues Programm „Selfie“ im studio theater.

Kabarettist Mathias Tretter
Kabarettist Mathias Tretter

Der Kabarettist, der mit immensem kreativen Potenzial ausgestattet ist, der satirisch geistvoll, sprachlich auf höchstem Niveau und darüber hinaus hervorragende Unterhaltung bietet, heißt: MATHIAS TRETTER. Nun präsentiert er in Bergkamen sein neues Programm „Selfie“.

Wer nicht weiß, was „Selfie“ heißt, der hat den neuesten Hype komplett verschlafen und muss auf jeden Fall vorbei kommen! „Selfie“ ist der Name der Französischen Bulldogge von Mathias Tretter, die der frischgebackene Hundeversteher und Medizinkabarettist in seiner neuen Kochshow live auf der Bühne hypnotisieren und in einen langhaarigen Deutsch-Türken verwandeln will.

Eingeweihte sagen, es sei sein politischstes Programm bisher. Mit „Selfie“, so auch der Titel des Abends, geißelt Tretter den Zwang zur Selbstinszenierung in der postdemokratischen Gesellschaft. Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur, aber auch das Private sind zunehmend Schauplatz der schamlosen Überhöhung des eigenen Ichs. Selbst Systemadministratorinnen und Kindergärtner präsentieren heute Lebensläufe und Hobbys, wie man sie vormals aus der Gala kannte. Dazu werden Selbstporträts ins Netz gestellt, die Kate Moss und George Clooney aussehen lassen wie fränkische Jugendherbergseltern.

Mathias Tretter selbst, immerhin Träger des renommierten Deutschen-Kleinkunstpreises, gibt sich dagegen sympathisch bescheiden. Auf die Frage von Peter Scholl-Latour, ob er mit seinem neuen Solo die Welt nicht vielleicht doch ein bisschen verändern könnte, antwortete der Kabarettist damals: „Das müssen  andere beurteilen. Ich kann Ihnen höchstens sagen, was die New York Times geschrieben hat: „Tretter’s Selfie – more fun than is healthy“. Und nach dem Inhalt gefragt: „Le Cabaret c’est moi!“

Weitere Informationen unter www.bergkamen.de und www.mathiastretter.de.

Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Es sind noch Karten in der III. Kategorie erhältlich!

(Preis: 13,- €; ermäßigt: 10,- €)

 




Röttger hat Deutschlands beste Floristikabteilung

Deutschlands beste Floristik-Abteilung befindet sich nach dem Befund des Berufsverband Gartencenter in Bergkamen. Unangekündigt sahen sich die unabhängigen sachverständigen Prüfer bei Röttger in Overberge um. Rund 400 Positionen galt es zu begutachten. Als die bundesweite Begutachtung der angemeldeten Betriebe abgeschlossen und ausgewertet war, stand das fürs Gartencenter Röttger letztlich doch überraschende Ergebnis fest.

Claudia Röttger (3.v.r.) mit einem Teil ihres Floristik-Teams.
Claudia Röttger (3.v.r.) mit einem Teil ihres erfolgreichen Floristik-Teams.

„Wir schneiden nicht nur Schnittblumen – Wir schneiden auch gut ab“, witzelt Firmenchefin Claudia Röttger, die sich zusammen mit ihren 15 Floristinnen über diese Ehre riesig freut. Auf den Prüfstand kam nicht nur die Kreativität der Floristinnen, sondern auch Standards wie der Zustand der Parkplätze, die ausreichende Anzahl von Einkaufswagen, der Aufritt der Mitarbeiterinnen und auch die Zufriedenheit der Kunden.

„Der Prüfer erkennt sowohl Schwachstellen als auch besonders positive Merkmale eines Garten-Centers“, erklärt Claudia Röttger. Anhand der Auswertung kann sie sehen, wo es noch Verbesserungspotentiale gibt.

Unter den 15 Mitarbeiterinnen befinden sich drei Auszubildende. Sich um den Berufsnachwuchs zu kümmern, ist Claudia Röttger besonders wichtig. Ein wesentlicher Grund: In der Region gibt es noch wenige andere Betriebe, die ausbilden. Gern hätte sie auch einen oder mehrere männlich Azubis. Doch für sie scheint der Umgang mit schönen Blumen nicht erstrebenswert zu sein. Daran hat der Boy’s Day, an dem die Jungs in Frauenberufe hineinschnuppern können, nichts geändert. Bei einem Boy’s Day hatte sie sogar ein ausgesprochenes Talent entdeckt. „Er hat sich aber später für einen anderen Beruf entschieden“, bedauert Claudia Röttger.




Mittwochsmix mit Olivier Sanrey aus Belgien: Alles garstig

Olivier Sanrey ist derzeit mit seinem ersten Bühnenprogramm „Alles garstig!“ auf Tournee und gastiert am Mittwoch, 17. Februar, um 19.30 Uhr nun auch auf der Kleinkunstbühne in der Städt. Galerie „sohle 1″.

So lange haben wir darauf gewartet und endlich ist er da: der erste belgische Kabarettist in Deutschland! Olivier Sanrey ist neu auf der deutschen Comedybühne, kann aber bereits auf erfolgreiche erste Jahre zurückblicken: sein Programm ist bereits preisgekrönt (Kabarett Kaktus 2012, Freistädter Frischling 2013, Amici Artium 2014, 2. Quatsch Comedy Club Talentschmiede 2014, etc.) und es gibt keine Mixed-Show in München, bei der er noch nicht schon von sich reden machte.

Bevor er entschied, aus beruflichen Gründen nach München zu ziehen, ist er in Belgien in zahlreichen Impro-Shows aufgetreten und hat sich bis an die Spitze der Improvisations-Bundesliga hochgespielt. In seinen Sketchen thematisiert Olivier Sanrey nicht nur seine Herkunft, er beschäftigt sich auch mit sozialen und wissenschaftlichen Themen: Warum sind Eltern Junkies? Warum streiken Glockengießer nie? Wie sieht der Terminkalender einer Eintagsfliege aus? Dabei trifft man auch berühmte Leute: William Shakespeare im Fast-Food Restaurant, Julius Cäsar als Straßenarbeiter, Hannibal als Steinbockherdenführer, Nikolaus beim Bewerbungsgespräch und viele mehr. Und … alle garstig!

Der Kabarettist nimmt sein Publikum mit auf eine Reise außerhalb des Politikalltags. Alles oberhalb der Gürtellinie und beleidigungsfrei. So arbeiten auch die Künstler, die ihn am meisten inspirieren: Jerry Seinfeld, Eddie Izzard, Gad Elmaleh oder Mike Birbiglia. Scharfsinníger als Hercule Poirot, verführerischer als eine Pralinenschachtel und schlagkräftiger als Jean-Claude Van Damme – Olivier Sanrey ist vor allem der einzige belgische Comedian Deutschlands. Schon weil er auch der letzte sein könnte, lohnt es sich, ihn zu sehen!

Weitere Infos unter

Oliver Sanrey
Oliver Sanrey

und oliviersanrey.ws

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.

 




VKU-Flyer „Welcome!“ richtet sich in vier Sprachen an Flüchtlinge

Welcome! So lautet der Titel des neuesten Info-Flyers der VKU. Die Tipps und Infos „How to ride the bus“, so der Untertitel, richten sich an Flüchtlinge im Kreis Unna und erklären, wie das Fahren mit dem Bus bei uns funktioniert.

„Welcome!“ sagt die VKU. Foto VKU
„Welcome!“ sagt die VKU. Foto VKU

Die Informationen sind in den Sprachen deutsch, englisch, farsi und arabisch aufbereitet. Weiterführende Infos gibt es auf der Internetseite der VKU, auf die ein auf dem Flyer abgebildeter QR-Code (englisch: Quick Response, „schnelle Antwort“) hinführt. Auch hier unter www.vku-online.de/easy  sind die umfangreichen Informationen inklusive Tarifrechner neben der deutschen ebenfalls in den Sprachen englisch aufbereitet sowie in Kürze in arabisch und Farsi.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max.  60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.

Hier ist der neue Flyer: FlyerWelcome




Bayer-Mitarbeitern gestalten Fotokalender – Erlös geht an Bergkamener Lernwerkstatt

Kann man mit Fotos Gutes tun? Ja, das geht tatsächlich! Den Beweis erbrachten kürzlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bergkamer Bayer-Standorts. Aus privaten Aufnahmen, die sie eigens für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hatten, entstand ein Kalender, dessen Verkauf insgesamt 606 Euro einbrachte. „Der Erlös kommt in voller Höhe dem hiesigen Verein für Kinder- und Jugendhilfe zugute“, berichtet Heinz Georg Webers, Betriebsratsvorsitzender bei Bayer in Bergkamen.

Ein Fotokalender, den Bayer-Betriebsratsvorsitzender Heinz Georg Webers bei der Spendenübergabe präsentierte, erbrachte Erlöse in Höhe von 606 Euro – sehr zur Freude von Gaby Wehmann und Gerd Duscha vom Verein für Kinder- und Jugendhilfe und Kindern der Lernwerkstatt.
Ein Fotokalender, den Bayer-Betriebsratsvorsitzender Heinz Georg Webers bei der Spendenübergabe präsentierte, erbrachte Erlöse in Höhe von 606 Euro – sehr zur Freude von Gaby Wehmann und Gerd Duscha vom Verein für Kinder- und Jugendhilfe und Kindern der Lernwerkstatt.

Die Bayer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter stellen damit zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ihre große Hilfsbereitschaft unter Beweis. Bereits im Dezember hatten sie 100 Weihnachtsgeschenke für jugendliche Flüchtlinge in Bergkamen gespendet – von Bastel- und Malutensilien über Fußbälle und Spielzeug bis hin zu zwei Kickertischen. „Die Fürsorge der Kolleginnen und Kollegen ist nicht selbstverständlich und verdient großen Respekt“, dankte Webers allen Teilnehmern der Spendenaktion.

Dankbar für die jüngste Spende zugunsten des Vereins für Kinder- und Jugendhilfe äußerte sich auch der Vereinsvorsitzende Jochen Wehmann: „Spenden und Sponsoren machen einen erheblichen Teil unserer Finanzierung aus und sind daher überaus willkommen.“ Vom sozialen Engagement der Bayer-Mitarbeiter profitiert in diesem Fall vor allem die Lernwerkstatt, die der Verein betreibt. Dort fördert er junge Menschen aller Altersstufen ebenso gezielt wie individuell, um ihr Selbstwertgefühl aufzubauen und ihnen einen möglichst hochwertigen Schulabschluss zu ermöglichen.

Da der Verein die Lernwerkstatt erst vor einem Jahr eingerichtet hat, gibt es dort noch einiges zu tun. „Mit der Spende sind wir jetzt in der Lage, die Planungen voranzutreiben und dringend erforderliche Anschaffungen – Laptop, Lernsoftware, eine kleine Bibliothek – auf den Weg zu bringen“, zeigte sich Wehmann für die Unterstützung erkenntlich. Bei den noch zu erledigenden Aufgaben setzt er auf zusätzliche Förderung durch Bayer. So hat der Verein bereits einen Antrag bei der Unternehmensstiftung in Leverkusen eingereicht, von dem er sich weitere finanzielle Mittel für eine bessere Ausstattung und ein umfangreicheres pädagogisches Angebot der Lernwerkstatt erhofft.