Bergkamener Feuerwehrleute erkunden das politische Berlin

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek war eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger für drei Tage zu Gast in Berlin. Darunter auch eine Gruppe Frauen und Männer aus Bergkamen, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich einsetzen. Mit ihrem Engagement leisten sie eine unverzichtbare Arbeit für die Stadt.

Mitglieder der Bergkamener Feuerwehr erkundeten das politische Berlin.
Mitglieder der Bergkamener Feuerwehr erkundeten das politische Berlin.

Auf dem Programm der politischen Bildungsfahrt, die vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert wurde, stand am vergangenen Mittwoch der Besuch des Deutschen Bundestages. So hatte die Gruppe die Gelegenheit, in einer einstündigen Diskussion mit ihrem Wahlkreisabgeordneten mehr über seine Arbeit als Parlamentarier zu erfahren und über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Daneben konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Reichstagskuppel besichtigen und eine Plenarsitzung des Deutschen Bundetages besuchen.
Weitere Programmpunkte der Reise waren eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt sowie eine Führung mit Informationsgespräch in der ehemaligen Stasi-Zentrale. Ein Informationsgespräch im Bundesministerium des Innern sowie individuelle Rundgänge im Zentrum Berlins rundeten die Reise ab.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der politischen Bildungsfahrt zeigten sich beeindruckt angesichts des umfangreichen Programms und der Betreuung durch ihren Bundestagsabgeordneten. Als Fazit bemerkte Oliver Kaczmarek: „Ich freue mich über so viel politisches Interesse und Engagement und hoffe, dass die Gruppe spannende Einsichten und Anregungen mit nach Hause nehmen konnte.“




Künstlergruppe bereitet sich auf Jubiläum vor

„Kunstwerkstatt sohle1″ absolviert Mammutprogramm während der diesjährigen Klausurtagung in Oberwerries

KünstlerViel vorgenommen hatten sich die Teilnehmer der diesjährigen Klausurtagung, musste doch nicht nur das Stadtjubiläum gewürdigt werden, sondern auch das eigene 20-Jährige im Jahr 2017 vorbereitet werden. Und dabei stand durchaus die eine oder andere Neuerung im Mittelpunkt. So wird in diesem Jahr letztmalig die traditionelle Kunstnachten-Veranstaltung, wie sie hinlänglich bekannt ist, stattfinden. Besondere Highlights der bisherigen Veranstaltungen sollen zitiert werden, den Besuchern letztmalig die Gelegenheit gegeben werden, am ersten Adventswochenende Vertrautes zu genießen. Im Jubiläumsjahr wird eine neue Veranstaltung im Herbst an den Start gehen.

Weiterhin wurden die zahlreichen Vorschläge für das Wegmarken-Thema 2016, die die Besucher der vergangenen Wegmarke gemacht hatten, gewürdigt. Bekanntlich hatte die Künstlergruppe unter dem letztjährigen Thema „Dialog“ auch die Besucher zum Dialogmit ihnen aufgerufen, nämlich über das nächste Thema für die Wegmarke: 31 eingegangene Vorschläge galt es nun zu sichten.

Drei Vorschläge wurden herausgefiltert, unter denen die gesamte Mitgliederschar in der nächsten Sitzung einen auswählen und damit zum kommenden Thema küren wird. Darüber hinaus wurde bereits ein weiterer Vorschlag für das Jahr 2017 ins Auge gefasst.

Neben Aktionen, die die Öffentlichkeit betreffen, wurden natürlich auch die Möglichkeiten ausgelotet, wie man sich intern weiterentwickeln kann.

Wie auf das Stadtjubiläum einzugehen ist und welche Aktionen das eigene Jubiläum im Folgejahr begleiten sollen, wurde gleichfalls heftig und kreativ diskutiert, wir jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten.

Eine wieder einmal gelungene Veranstaltung – so waren sich die Teilnehmer einig – nur der traditionelle gemeinsame Spaziergang fiel zum Leidwesen aller dieses Mal buchstäblich ins Wasser.

 




Knut Bommer neuer Vorsitzender des TuS Weddinghofen

Eine neue Ära ist beim TuS Weddinghofen angebrochen, denn zwei langjährige Mitglieder stellten ihre Ämter zur Verfügung. Nach 38 Jahren reichte Christa Josephs ihr Amt, an die frisch gewählte Sara Wetter weiter. Christa Joseph ließ es sich all die Jahre nicht nehmen jede Vereinsveranstaltung aktiv zu unterstützten.

Die Jubilare des TuS Weddinghofen.
Die Jubilare des TuS Weddinghofen.

Nach 23 Jahren Vorsitzender des TuS Weddinghofen reicht nun Wolfgang Plewka sein Amt an Knut Bommer weiter, der nun seit mehr als 40 Jahren Mitglied im Verein ist. Der Vorstand ernannte Wolfgang Plewka in Anerkennung seiner geleisteten Arbeit und seiner Verdienste für den Verein zum Ehrenvorsitzenden.

Der neue Vorsitzende Knut Bommer (r.) und Geschäftsführerin Ellen Wiemhoff (l.) mit den beiden langjährigen Vorstandsmitgliedern Christa Josephs und Wolfgang Plewka, der zu Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.
Der neue Vorsitzende Knut Bommer (r.) und Geschäftsführerin Ellen Wiemhoff (l.) mit den beiden langjährigen Vorstandsmitgliedern Christa Josephs und Wolfgang Plewka, der zu Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Den Vorstand verließen außerdem die bisherige Pressewartin Yvonne Schneider und die Beisitzerin Kirstin Wandel. Jan Wiemhoff, der bisher die Facebook-Seite betreut wurde als neuer Pressewart gewählt. Neu in den Vorstand wurde Sabrina Wernau als Beisitzerin gewählt.

Ehrungen

Neben den Vorstandswahlen stand die Ehrung treuer Mitglieder auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung.

  • Geehrt wurden für 10-jährige Mitgliedschaft: Steffen Bieder, Dr. Erich Danzmann, Johanna Düchting, Julia Dunkel, Alina Grimm, Janine Grimm, Ebru Gümüs, Ulrike Hupe, Marion Lindenborn-Schmidt, Finn Matthies, Monika Niedel, Bernhard Pischka, Svenja Plewka, Ann-Kristin Riemann, Roswitha Schmidt, Silvia Schmitz, Bastian Schön, Thea Schulzki, Marek Tobor und Hannah Rebecca Zimehl.
  • Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden: Victoria Baues, Heike Berentz, Günter Grunert, Erwin Poremba, Beate Riller, Doris Thomanek und Andreas Wiese.
  • 35 Jahre im Verein sind: Günter Freiberg, Ilse und Manfred Ott.
  • Bereits 40 Jahre im Verein sind: Egon Seifert und Dirk Thomaszewski.
  • Monika Mürmann ist für 45 Jahre und Giesela Stoltefuß für 55 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt worden.

Vereinsaktivitäten

Der Vorstand ließ die Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins im Jahr 2015 Revue passieren. Seit Jahresbeginn bietet der TuS Weddinghofen mit Kangoo-Jump und Problemzonengymnastik zwei neue Angebote an. Die Freiluftsaison startete im April, mit dem alljährlichen Sternenlauf durch den Fitnesspark in Bergkamen und dem Firmenlauf in Zusammenarbeit mit der Sonnenapotheke und der AuK Born im August. Es gab einen Aktionstag für Kinder, einen Familientag, sowie die traditionelle Rad- und Wandertour.

Die Volleyballer richteten das Pokalfinale des Westfälischen Volleyball-Verbandes aus und unterstützten den SuS Oberaden beim 31. Internationalen Volleyballturnier. Im November wurden im feierlichem Rahmen die Sportabzeichen verliehen. Das Vereinsinterne Volleyballturnier rundete das Jahr ab.

Seit September können alle Informationen rund um den TuS Weddinghofen nicht nur wie gewohnt bei Facebook oder tus-weddinghofen.de verfolgt werden, sondern auch in unserem neuen Schaukasten. Dieser steht auf der Schulstraße an der Änderungsschneiderei Birgit Wetter.

Für das Jahr 2016 stehen bereits diese Veranstaltungen auf dem Programm: Die Eröffnung der Freiluftsaison durch den Sternenlauf. Die Sportabzeichenabnahme startet am 12. Mai auf dem Sportplatz am Häupenweg um 17:00 Uhr.




Jawort mit Schlosskulisse ist auch 2016 begehrt

von Katja Burgemeister

Eigentlich wollte der Ehemann am Samstag die Hochzeitsmesse am Heerener Schloss besuchen. Jetzt sitzt er in der Sporthalle und schaut beim Fußball zu. Simone Vestweber hat ihre Mutter mitgenommen, um sich für den schönsten Tag des Lebens Inspiration zu holen. Eine riesige Tasche ist bereits mit Infomaterial überfüllt. Fehlt noch der Termin beim Standesamt.

Hochzeitsmesse3„Wir wollen am 1.7.2017 heiraten“, erzählt die 28-Jährige. „Das ist aber gar nicht so einfach, weil das viele an diesem besonderen Datum wollen.“ Sie und ihr Zukünftiger sind Heerener – da versteht es sich von selbst, dass sie sich hier, in den rustikalen und romantischen Räumen im Seitenflügel der Vorburg des Heerener Schlosses, das Jawort geben wollen. „Es ist doch wirklich traumschön hier und macht auch was her“, ist sie sich mit ihrer Mutter einig.

Das finden viele Brautpaare. Fast die Hälfte der insgesamt 231 Eheschließungen hat im vergangenen Jahr am Trautisch in der Vorburg des Schlosses stattgefunden. Darunter viele Ehepaare, die aus dem Umkreis und auch aus größerer Entfernung eigens dafür nach Heeren-Werve gekommen sind. Auch am Samstag standen die Interessenten fast Schlange am Tisch von Standesbeamtin Anette Perret. Sie vermählt Ehepaare schon seit 1979.  „Juni, Juli und August sind auch in diesem Jahr schon wieder sehr begehrt“, schildert sie. Sogar im Dezember hat sie hier in der Außenstelle des Kamener Standesamts ihr Amt ausgeübt. Für 2017 gibt es schon die ersten Anfragen.

Keine Frage: Das Schloss als Alternative zur nüchternen Amtsstube und für viele auch als romantischer Ausweg für das kirchliche Jawort ist längst kein Geheimtipp mehr. Das hat die Ideengeberinnen Dorothea von Plettenberg und Britta Timm bewogen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Auch die übrigen Räume des Seitenflügels der Vorburg werden jetzt ausgebaut. Der schon länger gestellt Bauantrag wurde jetzt genehmigt, im März sollen die Bauarbeiten beginnen. Dann können Ehepaare hier künftig nicht nur heiraten, sondern auch in den benachbarten Saal, der dann ca. 150 Gäste aufnehmen kann, feiern.

Am Wochenende stand jedoch auf der Hochzeitsmesse das Drumherum im Mittelpunkt. Vom federleichten Traumkleid über die Hochzeitsreise bis zum perfekt geschmückten Tisch, der Traumfrisur und den passenden Eheringen gab es an den Tischen der 20 Aussteller alles, was das verliebte Herz begehrt. Klaviermusik und Gesang, Catering, Hochzeitsfotos, Tischdeko und herzige Luftballons: Sie alle fanden Interessenten, auch wenn der Regen stetig an die historischen Scheiben schlug. Britta Timm und Dorothea von Plettenberg waren zufrieden mit dem stetigen Strom an Gästen und den vielen Fragen, die hier in aller Ruhe beantwortet werden konnten.




Löschgruppe Oberaden fuhr im vergangenen Jahr 114 Einsätze

Neben dem Jahresbericht der Wehrführung standen Ehrungen und Beförderungen im Mittelpunkt der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Oberaden am Samstagabend im Gerätehaus an der Jahnstraße.

LG Oberaden114 Einsätze hat die Löschgruppe im vergangenen Jahr mit ihren 38 aktiven Mitgliedern im vergangenen Jahr gefahren. Insgesamt haben 1309 Kameraden 1053 Stunden geleistet. Elf Kameraden gehören zurzeit der Ehrenabteilung an.

Viel Beifall erhielten die Jubilare der Löschgruppe Oberaden. Hermann Prinz gehört jetzt stolze 60 Jahre der Freiwilligen Feuerwehr an, Christian Wagner 40 Jahre und Martin Schober 10 Jahre.

Folgende Beförderungen wurden in der Jahresdienstbesprechung ausgesprochen:

  • Mandy Meidenstein zur Feuerwehrfrauanwärterin und Tobias Krause zum Feuerwehrmannanwärter;
  • Gianna Stückmann zur Feuerwehrfrau und Mario Schäfer zum Feuerwehrmann (Beide stammen aus der Jugendfeuerwehr.);
  • Jan Schilase und Pascal Fülbier zum Brandmeister;
  • Matthias Scholz zum Unterbrandmeister und
  • Ulrich Sander zum Brandinspektor.



Bezirksregierung erklärt Flüchtlingen den deutschen Karneval

NarrenkappeDie heiße Karneval-Phase naht und die Behörden sind nach den Ereignissen in der Silvesternacht bereits in großer Sorge, dass sich solche Szenen wie vor dem Kölner Hauptbahnhof wiederholen könnten. Die Bezirksregierung in Arnsberg hat deshalb jetzt vorsorglich „Hinweise für Flüchtlinge rund um die närrische Zeit“ in deutscher, französischer, englischer und arabischer Sprache veröffentlich. Zu finden sind sie hier.

Im Kern enthält der Text vier wichtige Hinweise:

  • Die Waffenattrappen der Prinzengarden dürfen nicht ungefragt angefasst werden.
  • Wenn Frauen sich aufreizend kostümieren, ist dies keine Einladung.
  • Frauen dürfen nur geküsst werden, wenn sie damit unmissverständlich einverstanden sind.
  • Die Uniformen von Polizisten sind keine Kostüme – Anweisungen der echten Polizisten muss Folge geleistet werden.

Hier nun die Mitteilung der Bezirksregierung im Wortlaut:  

„Karneval ist ein traditionelles Fest in Deutschland. Es hat seine Wurzeln im katholisch geprägten Christentum. Dieses Fest dauert mehrere Tage und endet in diesem Jahr am 10. Februar. Die Zeit des Karnevals ist geprägt von ausgelassenen, feiernden Menschen, von denen sich die Meisten ausgefallen kostümieren. Unter diesen Kostümen finden sich auch immer wieder ausländische Polizisten, historische Soldaten oder selbst genähte Militäruniformen.

Zu einigen dieser Kostüme gehören auch Waffenattrappen. Diese sind aus Holz oder Plastik und natürlich nicht funktionsfähig. Wichtig ist, dass man jeden in Ruhe feiern lassen sollte. Auch wenn die Gewehre der Karnevalssoldaten nicht echt sind, sind sie kein Spielzeug, das man ungefragt anfassen sollte.

Ein wichtiger Grundsatz an Karneval ist Toleranz und Respekt. Das gilt für jeden der feiern will. Für Männer genauso wie für Frauen. Deshalb gilt: Feiern ist erlaubt, aber nur so, dass sich davon niemand gestört fühlt. Das gilt ganz besonders für den Umgang mit Mädchen und Frauen. Auch wenn diese sich reizvoll oder provokant kleiden. Das ist keine Einladung oder Aufforderung!

Wer im Karneval viel Spaß hat, der verteilt auch gerne mal freundschaftliche Küsschen. Meistens sind es Frauen, die anderen Männern einen Kuss auf die Wange geben. Das aber ist nur eine Begrüßung im Karneval und nur akzeptiert, wenn die Frau damit eindeutig einverstanden ist.

Die echte Polizei ist außerdem während der Karnevalszeit vermehrt im Einsatz. So wird sichergestellt, dass die Menschen den Karneval sicher feiern können. Die Polizei stellt so aber auch sicher, dass Ausschreitungen, Diebstähle und sexuelle Übergriffe wie zu Silvester unterbunden werden. Die Anweisungen der echten Polizei sind daher auch im Karneval auf jeden Fall zu befolgen.

Für viele Menschen gehört auch Alkohol zu Karneval dazu. Hier muss man vorsichtig sein: Alkohol wirkt wie ein Gift auf den Körper und sollte deshalb nur in kleinen Mengen getrunken werden. Wer zu viel Alkohol trinkt, verliert die Kontrolle über seinen Körper. Man kann schwer stürzen, sich verletzen und am nächsten Tag geht es einem meistens sehr schlecht. Auch kann es unter Alkoholeinfluss zu Vorfällen kommen, für die man sich nachher schämt oder die strafrechtlich verfolgt werden können. Hier gilt: Weniger ist mehr. Denn Karneval ist ein ausgelassenes, freundliches Fest an das sich alle so auch erinnern wollen.“




Aus „Marina Hafenfeuer“ kann etwas richtig Großes werden

Aus dem Marina Hafenfeuer, dem jüngsten Veranstaltungsformat des Stadtmarketings und Gastronomen des Rünther Yachthafens, könnte durchaus etwas werden. Darin waren sich alle einig, die den Auftakt am Freitagabend miterlebt hatten. Allerdings wird mit einiger Sicherheit das Wetter bei dieser ursprünglich als Freiluftveranstaltung sich nicht von der freundlichen Seite zeigen.

Nigel Pricket sorgte vom Start an mit seiner Gitarre und vielen Hits für Stimmung.
Nigel Pricket sorgte vom Start an mit seiner Gitarre und vielen Hits für Stimmung.

Hafenfeuer 1Wer einen Besuch der Marina am heutigen Samstag oder Sonntag eingeplant hat, sollte sich aber von Regen und Wind nicht abschrecken lassen. Die Veranstaltung findet dann weitestgehend im Saale statt, besser gesagt: im Skippertreff des Nauticus. Dort war es auch schon Freitagabend muckelig warm. Doch der blieb zunächst leer. Denn die Musik spielte draußen. Der Sänger und Gitarrist Nigel Prickett erwies sich als wandelnde Musikbox. Er lieferte die Hit von Robbie Williams bis zu den Beatles auf Zuruf. Und wer sich in einer der vor dem Wind schützenden Strandkörbe in Decken eingemummelt hatte, wollte sie schnell nicht verlasseHafenfeuer 2n.

Hier nun das weitere Programm

Öffnungszeiten: Samstag, 30. Januar, von 15:00 bis ca. 23:00 Uhr

ab 19:00 Uhr: Hafenfeuer-Party mit M&M Showtechnik

Zur Hafenfeuer-Party am Samstagabend heizt DJ Möck von M&M Showtechnik die Stimmung richtig an. Der Skipper-Treff im Neumanns Nauticus öffnet ebenfalls seine Türen.

Sonntag, 31. Januar, von 12:00 bis ca. 18:00 Uhr

14:00-17:00 Uhr: Radiolukas

Bekannte Hits und Songs, die viel zu schade sind um in Vergessenheit zu geraten, präsentiert der Vollblutmusiker neben seinen eigenen Werken in einfühlsamer Art und Weise ‚unplugged‘ auf seinem Klavier oder der Akustikgitarre.

Weitere Höhepunkte:

Fackelwanderung durch Marina und Beverseegebiet am Samstag um 18:00 Uhr.

Motto-Nachmittage mit der Eiskönigin: Der Disney Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ mit den Geschwistern Elsa und Anna  und dem witzigen und liebevollen Schneemann Olaf, begeistert Jung und Alt. Hier erwarten die Kids u.a. diverse Kreativangebote zum Thema. Außerdem wird es eine besondere Überraschung für alle Olaf-Fans geben. (Samstag: 15:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 14:00 – 17:00 Uhr)

Poi-Workshop bei Einbruch der Dunkelheit:

Poi kommt aus Neuseeland und bedeutet „Ball“. Es ist ein neuer Sport mit Leuchtkugeln, die den Feuerkugeln der Feuerkünstler nachempfunden sind. Bei diesem Workshop erlernen interessierte Kinder den Umgang mit den leuchtenden Kugeln. Nicht nur für Kinder ein großer Spaß, sondern auch medial ein toller Anblick.

An allen drei Tagen:

Ein passendes Speisen- und Getränkeangebot kann an neun Ausgabeständen genossen werden (z.B. kalte und heiße Cocktails, Glühwein, frische Waffeln, Flammkuchen uvm.)

Stockbrot selber backen

Während der gesamten Veranstaltung musikalische Untermalung

 




9. Klasse des Gymnasiums besucht ihren Abgeordneten in Berlin

 

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besuchten die Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse des Gymnasiums Bergkamen am Donnerstag den Deutschen Bundestag in Berlin.

Gymnasium BergkamenDie Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen einer fünftägigen Klassenfahrt nach Berlin gekommen. Im Bundestag nahmen sie zuerst an einer Plenardebatte teil und trafen dann den heimischen Abgeordneten Oliver Kaczmarek zu einem kurzen Gespräch.

Vertieft werden soll das Gespräch bei einem Gegenbesuch von Kaczmarek in der Schule. „Ich freue mich, wenn ich mit jungen Leuten über Politik ins Gespräch komme“, so Oliver Kaczmarek nach dem Treffen. „Deshalb besuche ich die Klasse Neun gern noch einmal Zuhause im Klassenzimmer, um den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Diese Art von Austausch gibt mir wichtige Anregungen für meine Arbeit.“

Berlin, 29.01.2016

Politik im Gespräch

 




Reaktion auf Kölner Übergriffe: Wie Frauen Stärke zeigen können

Wie Frauen Stärke zeigen können, das war Thema einer Infoveranstaltung im Kreishaus, zu der Gleichstellungsbeauftragte und Kreispolizeibehörde eingeladen hatten. Denn: „Täter suchen Opfer, keine Gegner“, erläuterte Petra Landwehr vom Kriminalkommissariat Vorbeugung und Opferschutz.

 Bildzeile: Heidi Bierkämper-Braun, Petra Landwehr und Josefa Redzepi (v.l.) hatten zu der Veranstaltung „Jetzt erst recht – Frauen zeigen Stärke“ eingeladen. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Bildzeile: Heidi Bierkämper-Braun, Petra Landwehr und Josefa Redzepi (v.l.) hatten zu der Veranstaltung „Jetzt erst recht – Frauen zeigen Stärke“ eingeladen. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Sie machte den interessierten Frauen deutlich, dass eine selbstsichere Haltung in einer bedrohlichen Situation wirksamer sei als eine Waffe: „Die kann Ihnen abgenommen und dann gegen Sie verwendet werden.“ Besser sei es, sich mit allem zu wehren, was man könne: „Treten, kratzen oder beißen kann jeder“, so Landwehr, die vor allem riet, laut zu werden, denn: „Der Täter will keine Öffentlichkeit. Und genau die müssen Sie herstellen.“

Heidi Bierkämper-Braun, die Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, und Josefa Redzepi, ihre Kollegin bei der Stadt Unna, hatten die Veranstaltung mitinitiiert. „Nach den Vorfällen in Köln gehen bei den Gleichstellungsstellen viele Anfragen zum Thema Sicherheit und Selbstverteidigung ein. Mit der Veranstaltung wollten wir die Möglichkeit bieten, Antworten auf offene Fragen zu bekommen“, nannte Heidi Bierkämper-Braun das Ziel.




Schulpartnerschaft wird jetzt besiegelt

Am Montag, 1. Februar, erhält die Willy-Brandt-Gesamtschule ganztägigen Besuch von der Delegation ihrer zukünftigen türkischen Partnerschule aus Bergkamens Partnerstadt Silifke. Dabei werden der Schulleiter Emre Duru von der Atatürk-Mittelschule und seine türkischen Kolleginnen und Kollegen zunächst an einer Schulführung und Unterrichtsbesuchen, u. a. am Projekt „Solar-Werkstatt“, teilnehmen.

Ilka Detampel und Emre Duru, im Hintergrund über 1000 Schülerinnen und Schüler der Atatürk-Schule.
Ilka Detampel und Emre Duru im Herbst 2015 in Silifke, im Hintergrund über 1000 Schülerinnen und Schüler der Atatürk-Schule.

Im Rahmen eines umfangreichen musikalischen Begleitprogramms soll anschließend in einer Feierstunde der Kooperationsvertrag zwischen der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und der Atatürk Ortaokulu Müdürü in Silifke unterzeichnet werden. Im Zentrum der Schulpartnerschaft sollen ein regelmäßiger deutsch-türkischer Schüleraustausch und die inhaltliche Fokussierung auf naturwissenschaftlich-technische Themenbereiche, z. B. Solarenergie, stehen. Daneben dienen die gegenseitigen Besuche natürlich auch der Verständigung und dem kulturellen Austausch und enthalten Unterrichtshospitationen, Ausflüge in die Umgebung, Besichtigungen von landes-typischen Institutionen und die Teilnahme an sozialen Veranstaltungen; die besuchenden Schülerinnen und Schüler werden dabei vorzugsweise in Gastfamilien untergebracht.

Als Gäste der Veranstaltung, auf der auch noch sechs Kolleginnen und Kollegen der Willy-Brandt-Gesamtschule ihre Urkunde zur Verbeamtung auf Lebenszeit erhalten, werden Rüdiger Weiß, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung, und die zuständige Schuldezernentin Maria Büse-Dallmann erwartet. Im Anschluss sind alle Gäste um 14.30 Uhr zu einem Stehempfang mit Imbiss in der Mensa eingeladen.




Gesamtschüler und Bürgermeister diskutieren über das Thema Flüchtlinge

Am Mittwoch saß er als Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an einem Tisch, um über Auswege aus der Flüchtlingskrise zu beraten. Am Donnerstagmorgen stand Bürgermeister Roland Schäfer zusammen mit der Beigeordneten Christine Busch den Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs der Willy-Brandt-Gesamtschule zum gleichen Thema Rede und Antwort.

Bürgermeister Roland Schäfer informiert die Schüler des 12. Jahrgang über die aktuelle Flüchtlingslage.
Bürgermeister Roland Schäfer informiert die Schüler des 12. Jahrgang über die aktuelle Flüchtlingslage.

Diese Info-Veranstaltung fand im Rahmen des Projekttags „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“, zudem zahlreiche Referentinnen und Referenten eingeladen waren. Einige Schülergruppen betätigten sich aber auch praktisch. So stand der Besuch der Flüchtlingsunterkunft am Wellenbad ebenso auf dem Programm wie die Befragung von Passanten auf dem Nordberg.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule muss sich aber auch pädagogisch mit den in Bergkamen lebenden Flüchtlingen auseinandersetzen. Rund 100 Kinder aus Syrien, Afghanistan  und anderen Kriegsländern werden zurzeit an Bergkamener Schulen unterrichtet oder besuchen eine Kindertagesstätte, wie Christine Busch berichtete. Ein Teil davon natürlich auch die Gesamtschule. Sie nehmen wie auch die Kinder aus Polen, Costa Rica oder Cuba am normalen Unterricht teil. Zusätzlich gibt es pro Tag für die Schüler der sogenannten „Go-In-Klassen“ drei zusätzliche Stunden Deutschunterricht.

WBG Projekttag 2In einem Punkt unterscheiden sie sich von den Kindern, die in Deutschland geboren, überhaupt nicht. „Einige lernen sehr schnell und andere eher langsam“, berichtete Schulleiterin Ilka Detampel. Die größten Probleme haben natürlich diejenigen, die in ihrer Heimat noch nie zur Schule gegangen sind.

Wesentlich einfacher gestaltet sich das Zusammenleben offensichtlich in den Kitas. Kleine Kinder gingen vorbehaltlos aufeinander zu, spielten zusammen und unterhielten sich. Erwachsene hingegen hegten lieber ihre Vorbehalte, sagte Bürgermeister Roland Schäfer, als er von den Gesamtschülern nach den Ursachen von Fremdenfeindlichkeit gefragt wurde. Nach seiner Beobachtung sei das in allen Ländern so. In Deutschland sei es allerdings weniger stark ausgeprägt.

Schäfer setzt darauf, dass sich auch das in Zukunft noch geben wird. Vor allem in der Stadt Bergkamen, die durch seine Zuwanderer groß geworden sei. Es gebe kaum einen Bergkamener, der hier in der dritten Generation lebt. Schäfers Vater wurde übrigens in Wien geboren und seine Mutter in Schlesien, heute Polen.

Bei den Gesprächen mit der Bundeskanzlerin ist inzwischen eins erreicht worden, wie Schäfer den Schülern erklärte. Die Kosten, die Bergkamen durch die Aufnahme der zurzeit 610 Flüchtlinge hat, werden von Bund und Land fast vollständig getragen. Befürchtungen, wie sie einige Bergkamener vor noch einem halben Jahr in die sozialen Netzwerke getragen hatten, nun würden wieder die Grundsteuern erhöhten, sind so gegenstandslos geworden.