9. Jahrgang des Gymnasiums auf großer Fahrt: Skifreizeit und Berlinbesuch

Auf ereignisreiche und abwechslungsreiche Tage blicken die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs des Städtischen Gymnasiums Bergkamen zurück. Während 89 Jugendliche sich für die Schulskifahrt nach Saalbach-Hinterglemm in Österreich entschieden, fuhren 39 in die Bundeshauptstadt Berlin.

Gymnasium SkiBereits Freitagabend machten sich die Skifahrerinnen und Skifahrern nebst zehn Begleiterinnen und Begleitern per Reisebus auf nach Österreich und bezogen im Jugendgästehaus „Hinterronach“ Quartier. Auf circa 800 Metern Höhe hatten die Schülerinnen und Schüler direkte Pistenanbindung und konnten nach einem reichhaltigen Frühstück sofort auf die Bretter und an ihren Skifertigkeiten feilen. Eingeteilt in unterschiedliche Niveaustufen von Anfänger über Fortgeschrittene bis Profis lernten die Pennäler je nach Leistungsstand unter fachkundiger Anleitung Skifahren oder bauten ihre Fähigkeiten aus.

Abends wartete dann Hüttenwirtin „Linde“ mit bester österreichischer Hausmannskost, um die hungrigen Wintersportlerinnen und Wintersportler zu versorgen. Abends hatten die Kolleginnen und Kollegen des Städtischen Gymnasiums unterschiedliche Angebote vorbereitet: Ein Spiele- und Singabend stand ebenso auf dem Programm wie der Bau einer Schneebar für die spätere Apres-Ski-Party, ein Kinoabend sowie der Besuch der Ski-Show in Saalbach. Dort präsentierten professionelle Ski- und Snowboard-Akrobaten ihre verrückten Stunts, die allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen waren. Das war glücklicherweise auch den Schülerinnen und Schülern klar.

Gymnasium Berlin

Am Sonntag brach die Gruppe „Berlin“ für fünf Tage via ICE auf in die Bundeshauptstadt. Erstmals wohnten die Bergkamener nicht im Meininger Hotel am Hauptbahnhof, sondern in dem etwas kleineren Pendant an der Oranienburger Straße, einer der bekanntesten und beliebtesten Amüsiermeilen der Hauptstadt. Direkt vor der Tür hielten Tram und U-Bahn, außerdem waren Hackescher Markt, Alexanderplatz und viele andere „Hotspots“ Berlins quasi fußläufig erreichbar.

Von der „Oranienburger“ starteten die 39 Schülerinnen und Schüler in das Abenteuer Berlin, lernten viel über die beeindruckende Geschichte Berlins von der Zeit des Nationalsozialismus über die deutsche Teilung bis zur Wiedervereinigung. Eines der Highlights war dabei sicherlich der Besuch des „Berlin Dungeon“, einer Mischung aus Geschichtsunterricht und Horrorkabinett. Besonderen Eindruck hinterließen die Zeitzeugenberichte im ehemaligen STASI-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Dort gab es auch ein Wiedersehen mit Rainer Dellmuth, der bereits zweimal am SGB für einen Vortrag zu Besuch war.

Natürlich wurden auch die wichtigen politischen Institutionen besucht. Die Landesvertretung NRW war ebenso Ziel, wie auch Bundesrat und Bundestag. Im Bundestag traf die Gruppe auch MdB Oliver Kaczmarek für ein kurzes „Meet and Greet“, ein ausführlicheres Gespräch ist für die kommenden Wochen anvisiert.

Das Abendprogramm gestaltete sich abwechslungsreich. Bowling stand ebenso auf dem Programm wie auch die „Blue Man Group“, dessen Darsteller sich zur Freude der Schülerinnen und Schüler nach der Show für Fotoshootings unter die Leute mischten.




Volksbank unterstützt das Zirkusprojekt der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Eine Woche lang werden die Kinder der Gerhart-Hauptmann-Grundschule mit dem Zirkus Paletti die kleine Turnhalle am Friedrichsberg in eine Manege verwandeln. Damit die Kosten für die Eltern erträglich bleiben, hat der Förderverein in die eigene Kasse gegriffen. Am Mittwoch brachten der Prokurist der Volksbank Kamen-Werne Martin Eikel und Thomas Gickel vom Marketing der Volksbank eine Spende über 1000 Euro vorbei.

Die Kinder der Gerhart-Hauptmann-Grundschule freuen sich über die Volksbank-Spende - die Erwachsenen natürlich auch (v.l.): Schullleiterin Martina Hoppe, der Vorsitzende des Fördervereins Stefan Klußmann, der Schatzmeister des Fördervereins Wolfgang Ehresmann, Schulpflegschaftsvorsitzende Silja Reiß,
Die Kinder der Gerhart-Hauptmann-Grundschule freuen sich über die Volksbank-Spende – die Erwachsenen natürlich auch (v.l.): Schullleiterin Martina Hoppe, der Vorsitzende des Fördervereins Stefan Klußmann, der Schatzmeister des Fördervereins Wolfgang Ehresmann, Schulpflegschaftsvorsitzende Silja Reiß, Thomas Gickel und Martin Eikel (beide Volksbank Kamen-Werne.)

Zum dritten Mal unterstützt die Volksbank das Zirkusprojekt der Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Dabei gibt es zwei Neuerungen: Die Schule hat den Zirkus-Partner gewechselt und erstmals wird für das Zirkusabenteuer nicht in einem Zelt stattfinden.

Die Kinder können eine aus sieben Artistenrollen wählen, die sie ab dem 15. Februar in einer Akrobatikstunde pro Tag unter Anleitung der Profis trainierende., erklärt die kommissarische Schulleiterin Martin Hoppe.  Auch im Unterricht der Schule steht in dieser Woche das Thema Zirkus fächerübergreifend im Mittelpunkt.

Ziele des Projektes sind die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit, insbesondere das Kennenlernen des eigenen Körpers, Austesten der eigenen Leistungsgrenzen und Erproben der eigenen Fähigkeiten, das Entwickeln und Erleben von Teamgeist sowie das Spielen und Sprechen vor Publikum. Ferner ist der Umgang mit Tieren, in diesem Fall sind es Tauben, für viele Kinder eine wichtige Erfahrung.

Folgende Darbietungen werden eingeübt und präsentiert: Trapez, Drahtseil, Jonglage, Akrobatik, Hula-Hoop, Clownerie und eine Tiernummer mit Tauben.

Das alles können die Zuschauer, abwechselnd dargeboten von den Kindern und den Artisten, in vier verschiedenen Vorstellungen am Freitag, 19. Februar, um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr sowie am Samstag, 20. Februar, um 11 und um 14.30 Uhr in der Turnhalle erleben.

Eintrittskarten zum Preis von 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder gibt es an der Tageskasse.

 




Geschädigte Eichen und Buchen eine Gefahr für Verkehr und benachbarte Häuser

An der Schulstraße starten am Mittwochmorgen umfangreiche Holzfällarbeiten. Es wird praktisch auf einer Länge von rund 150 Metern ein 10 Meter breiter Streifen freigelegt, der im Herbst wieder beflanzt werden soll. Allerdings wird es dort keine hochwachsenden Eichen und Buchen mehr geben.

Was Revierförsterin Christiane Günthe in den Händen hält, ist der Rest eines Porlings, eines äußerst aggressiven Pilzes, den die bereits gekennzeichnete Eiche befallen hat.
Was Revierförsterin Christiane Günthe in den Händen hält, ist der Rest eines Porlings, eines äußerst aggressiven Pilzes, den die bereits gekennzeichnete Eiche befallen hat.

Was wegkommt, ist bereits deutlich sichtbar. Die Bäume, die gefällt werden, sind mit einer Signalfarbe durch die Mitarbeiter des Ruhr-Grün-Pflegestützpunktes Ost markiert worden. Zusätzlich sind die Stämme von Tobias Hamann und Veit Venhoff mit einem Metalldetektor abgesucht worden. In einigen befinden sich noch Metallsplitter und Krampen.

Als die betroffenen Bäume noch jung waren, hieß dieses Stück der Schulstraße noch Landwehrstraße. Die Fahrbahn war nicht Asphaltiert und längst auch nicht so breit. Jetzt werden ihre Wurzeln nicht mehr ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Deshalb werden Äste schnell morsch und drohen auf die Fahrbahn und auf den Gehweg zu stürzen. Ruhr-Grün-Försterin Christiane Günther sieht sogar die Gefahr, dass insbesondere bei einem Orkan Bäume auf die Häuser auf der anderen Seite der Schulstraße stürzen könnten.

Der Fällkran vor einigen Monaten am Kleiweg in Aktion.
Der Fällkran vor einigen Monaten am Kleiweg in Aktion.

Wegen der sehr ungünstigen Lage der Bäume, wird am Mittwoch und am Donnerstag ein sogenannter Fällkran eingesetzt. Der Fällkran verbindet technische Innovation mit Effizienz: sein Multifunktionsgreifer erledigt das Halten, Sägen, Wegheben und Ablassen von Ast- und Stammstücken in einem Arbeitsgang. An viel befahrenen innerstädtischen Straßen können Fällarbeiten so wesentlich zügiger erledigt werden als mit traditionellen Techniken, d.h. mit seiner Hilfe ist die Maßnahme zeitsparend durchführbar (Dauer max. 2 Tage). Er ist optimal für enge Verhältnisse. Durch seine kompakte Größe benötigt der Fällkran wenig Standraum. Die erforderlichen Sicherheitsbereiche sind kleiner als bei herkömmlichen Fällmethoden. Großräumige Absperrmaßnahmen entfallen weitgehend. Fällarbeiten mithilfe des Fällkrans bergen weniger Sicherheitsrisiken als andere Fällmethoden. Die Greifzange arbeitet punktgenau und kontrolliert unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften. Durch seinen langen Teleskoparm (seitliche Reichweite bis 21 m + Arbeitshöhe bis 24 m) kommt der Fällkran an Stellen zum Einsatz, in denen ein Maschineneinsatz schwierig oder gar unmöglich ist (z.B. im Bereich der Ferngasleitung, auf labilen Böden, im Bereich von Wohnbebauung oder an stark befahrenen Straßen).

Für die Durchführung der Maßnahme sind 2 Tage angesetzt. Die Maßnahme beginnt am Mittwoch, den 03.02.16 und endet voraussichtlich am Donnerstag, den 04.02.16. Im Bereich der Schulstraße wird eine Wanderbaustelle mit Ampelanlage eingerichtet, so dass es hier kurzzeitig zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Der Fußgängerverkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Wegeanbindungen durch das Waldgebiet „Lüttkeholz“, die in Richtung Schulstraße führen sind während der 2-tägigen Maßnahme für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Und noch ein letzter Hinweis an die Bevölkerung: Halten sie sich zur eigenen Sicherheit in jedem Fall an die vorhandenen Absperrungen bzw. an etwaige Anweisungen der Baustellenleitung oder des Forstpersonals.




Bergkamener verkauft gestohlene Fahrräder im Internet

Ein regelrechtes Fahrradlager hat die Polizei bei einem Bergkamener entdeckt. Sie geht davon aus, dass die Fahrräder gestohlen sind und sucht deshalb nach den rechtmäßigen Eigentümern.

Wem gehört dieses Hercules-Herranrad?
Wem gehört dieses Hercules-Herranrad?

Dass die Polizei dem Bergkamener auf die Schliche gekommen ist, ist „Kommissar Zufall“ zu verdanken.  Am 20. Dezember 2015 wurde in Lünen ein grünes Rennrad entwendet. Der Besitzer erkannte sein Rennrad später auf der Seite eines Online-Verkaufsportals eindeutig wieder.

Er informierte die Polizei, die im Rahmen der Ermittlungen bei dem Anbieter in Bergkamen  insgesamt 17 Fahrräder in dessen Schuppen, 7 Fahrräder im Keller und 14 weitere Fahrräder auf dem Grundstück verteilt entdeckte. Drei dieser aufgefundenen Fahrräder konnten zwischenzeitlich eindeutig Diebstählen zugeordnet werden. Bei den 35 weiteren Fahrrädern besteht der Verdacht, dass sie ebenfalls gestohlen wurden.

Anzeigen, anhand derer die Fahrräder eindeutig zugeordnet werden könnten, liegen der Polizei jedoch nicht vor. Die Kreispolizeibehörde Unna veröffentlicht daher Fotos der aufgefundenen Fahrräder. Diese Bildergalerie finden Sie hier.

Wer erkennt sein gestohlenes Fahrrad wieder? Bitte möglichst schriftliche Eigentumsnachweise beibringen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02307/921-7320 oder 921-0 entgegen.




Bergkamener Grundschüler erweisen sich als kleine Forscher

Bereits zum dritten Mal nach ihrer Einführung im Schuljahr 2013/2014 ehrte die Willy-Brandt-Gesamtschule am vergangenen Mittwoch die Teilnehmer an der Arbeitsgemeinschaft „Kleine Forscher“.

Stolze „Kleine Forscher“ mit ihren Urkunden
Stolze „Kleine Forscher“ mit ihren Urkunden

Rund 35 Grundschulkinder der vierten Klasse der sechs kooperierenden Bergkamener Grundschulen experimentierten, forschten und lernten in diesem Schuljahr wöchentlich in verschiedenen naturwissenschaftlichen Themengebieten. So wurden in der an der Willy-Brandt-Gesamtschule stattfindenden Arbeitsgemeinschaft Fragestellungen aus den Bereichen der Chemie, Biologie, Physik, Technik und Geographie behandelt.

Dabei stand jeder Projekttag unter einem übergeordneten Thema (z.B. „Kunststoffe“, „Feuer und Flamme“, „Im Kriminallabor“, „Winterliches“, „Nachhaltigkeit – Wir denken auch an morgen“, „Elektrizität“ oder „Stärke – eine starke Verbindung?!“). Betreut wurden die „Kleinen Forscher“ von zehn zuvor ausgebildeten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 sowie den zwei Naturwissenschaftslehrern Onur Karaosman und André Schuhmann. Auch im nächsten Jahr bietet die als MINT-Schule zertifizierte Willy-Brandt-Gesamtschule die AG für die neuen Viertklässler an.  

Das Ziel dieses Angebotes liegt darin, den jungen SchülerInnen ergänzend zum regulären Schulunterricht den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen (scientific literacy) zu ermöglichen und das Interesse der Kinder an der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen zu fördern. Es geht nicht darum, Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts der weiterführenden Schulen vorwegzunehmen. In erster Linie soll der Spaß am Experimentieren und am naturwissenschaftlichen Arbeiten im Vordergrund stehen.




Mord am Hellweg: Kartenvorverkauf startet am 3. Februar

Die Krimi-Freunde können es kaum noch erwarten: Am 17. September startet das Krimifestival „Mord am Hellweg“. Der Vorverkauf für eine Reihe von Veranstaltungen, für die es Eintrittskarten nur beim i-Punkt in Unna, bei Westfälischen Literaturbüro oder über die Festivalwebsite www.mordamhellweg.de gibt, beginnt am 3. Februar.

Mord am HellwegWer Sebastian Fitzek, Rita Falk, Joy Fielding und andere unbedingt erleben möchte, sollte nicht so lange zögern. Hier ist eine kleine Auswahl der Lesungen und Veranstaltungen in den Nachbarorten. Der Vorverkauf für Lesungen in Bergkamen startet erst später.

Unna

Samstag, 17. September: Eröffnungsgala „Circus Criminale“ mit Fritz Eckenga, Joe Bausch u.a. – 19 Uhr, Circus Travados, Kurpark 10, Tickets: 27,90 €, ermäßigt 24,90 € (Frühbucheroption: 24,90 € / ermäßigt 22,90 €).

Donnerstag, 06. Oktober: Rita Falk liest (1) mit/ohne Führung Lichtkunstzentrum Unna – Beginn Führungen 18.00 Uhr, Beginn Lesung 19.30 Uhr, Säulenkeller, Zentrum für Internationale Lichtkunst, Lindenplatz 1, Tickets mit Führung: 19,90 € / ermäßigt 17,90 €, Tickets ohne Führung: 17,90 € / ermäßigt 15,90 €.

Sonntag, 16. Oktober: Sebastian Fitzek liest – 18.00 Uhr, Erich Göpfert Stadthalle, Parkstraße 44, Tickets: 21,90 €, ermäßigt 18,90 €

Bönen

Samstag, 08. Oktober: Verdammt heiß! Die große MAH-Wellness-Krimi-Nacht – 19.00 Uhr (Einlass 18.15 Uhr), Bad & Sauna Bönen, Wolfgang-Fräger Straße 4, Tickets: 21,90 €, ermäßigt 19,90 €.

Hamm

Montag, 19. September: Glaube.Liebe.Leichenschau – Mord auf Bestellung: Buchpremiere „Mord am Hellweg“-Krimiband Nummer 8 mit Mechtild Borrmann u.a. – 19.30 Uhr, Thomas KulturKirche Hamm, Lohauserholzstraße 18, Tickets: 15,00 €, ermäßigt 13,00 €.

Freitag, 30. September: Joy Fielding liest – 19.30 Uhr, Kurhaus Bad Hamm, Ostenallee 87, Tickets: 19,00 €, ermäßigt 17,00 €.

Holzwickede

Freitag, 28.Oktober: Gisa Pauly liest – 19.30 Uhr, Forum Schulzentrum, Opherdicker Straße 44, Tickets: 14,90 €, ermäßigt 12,90 €.

Iserlohn

Dienstag, 25. Oktober: Petra Hammesfahr liest – 19.30 Uhr, Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf, Haus A, Baarstraße 220 – 226, Tickets: 14,90 €, ermäßigt 12,90 €.

Kamen

Freitag, 14. Oktober: Dora Heldt liest – 20.00 Uhr, Bürgerhaus Kamen-Methler, Heimstraße 3, Tickets: 14,90 €, ermäßigt 12,90 €.

Lünen

Samstag, 01. Oktober: Mord mit Mutter!, Kriminacht mit Marie-Luise Marjan und Ralf Kramp –19.30 Uhr, Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, Holtgrevenstraße 2-6, Tickets: 18,90 €, ermäßigt 16,90 € (Frühbucheroption: 16,90 € / ermäßigt 14,90 €).

Vorverkauf – Infos – Tickets

Tickets ab dem 03. Februar erhältlich über die Festivalwebsite www.mordamhellweg.de. Karten und Informationen gibt es zudem beim i-Punkt, Kreisstadt Unna (02303) 10 37 77 und beim Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V.: (02303) 96 38 50.

Im Vorverkauf sind ab dem VVK-Start am 03. Februar bisher folgende Termine von „Mord am Hellweg VIII“ (Festivalzeitraum: 17. September bis 12. November 2016):

 




Unbekannte werfen in Methler von einer Brücke Steine auf Regionalexpress

Mit vermutlich Steinen bewarfen bislang unbekannte Täter den RE 6, im Bereich der Bahnstrecke an der Robert-Koch-Straße, in Methler. Hierdurch wurde die Frontscheibe des Triebfahrzeugs beschädigt.

Die zerstörte Frontscheibe des RE6.
Die zerstörte Frontscheibe des RE6.

Gegen 0:05 Uhr befuhr der RE 6 am Sonntagmorgen die Strecke Kamen – Dortmund. Von einer Brücke (Robert-Koch-Straße) warf mindestens ein Tatverdächtiger, Gegenstände, auf den mit 155 Km/h schellen RE und beschädigte neben der Frontscheibe auch die Scheibenreinigungsanlage des Triebfahrzeugs. Daraufhin leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein. Nach derzeitigem Kenntnisstand kamen hierbei keine Reisenden zu Schaden.

Bundespolizisten nahmen den Schaden im Dortmunder Hauptbahnhof auf und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Zeugen des Vorfalls, die Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Robert-Koch-Straße in Kamen Methler, am 31. Januar gegen 0:05 Uhr beobachten konnten, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei, unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Lebensgefahr hin, in die Täter unbeteiligte Personen, durch ihr Handeln bringen. Durchschlagen Gegenstände die Frontscheibe eines mit 155 Km/h schnellen Zuges, kann der Triebfahrzeugführer lebensgefährlich verletzt werden. Weiter können Personen, im Umfeld der Strecke, durch vom Zug abprallende Gegenstände getroffene werden. Nicht umsonst kann der Gesetzgeber den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu 10 Jahren ahnden!




AG „Natur und Technik“ am Gymnasium: Wer baut den höchsten Turm?

Besonderer Beliebtheit bei den Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern des Städtischen Gymnasium erfreut sich zur Zeit die AG „Natur und Technik“.

Natur und TechnikIn jeder AG-Doppelstunde schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von kleinen Forschern und finden selbstständig Antworten auf naturwissenschaftliche Fragestellungen aus sehr lebensnahen Kontexten. Neben dem Bereich Technik umfasst die AG „Natur und Technik“ auch die Naturwissenschaften Bio, Chemie und Physik. So tauchen die Kinder zunächst in die „Welt des Kleinsten“ ein und vergrößern Bereiche der Natur mit Lupe und Mikroskop. Anschließend werden sie selbst zu kleinen Kriminalbiologen und sind dem Täter auf der Spur. Im chemischen Teil stellen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel selbst Brause her, können einen Luftballon aufblasen ohne hineinzupusten und lassen eine Brausepulver-Rakete steigen.

Eine Teamaufgabe aus dem Bereich „Technik“ bestand z.B. darin, aus 30 Trinkhalmen und 30 Büroklammern einen möglichst hohen Turm zu bauen, der von alleine steht. Voller Elan entwickelten die SchülerInnen und Schüler Ideen und gewannen auf ganz unterschiedliche Weise ein Verständnis dafür, wie der Turm nicht nur hoch, sondern auch stabil wird.

Abgerundet wird die AG durch Phänomene aus der Bionik. Wer weiß zum Beispiel, dass bei manchen Schwimmanzügen eine Haifischhaut nachgeahmt wird?

„Die Kinder kommen mit großer Begeisterung und Neugier. Die AG bietet ihnen Raum ihre Kreativität, aber vor allem ihr naturwissenschaftliches Interesse auszubauen und zu fördern“, erklärt Biologie-Lehrerin Julia Emmerich, die die AG ins Leben gerufen hat und leitet.

 




Neuer Vorstand der Grünen will stärkere Akzente setzen

Der neu gewählte Vorstand des Ortsverbands Bergkamen von Bündnis 90/Die Grünen hat seine Arbeit aufgenommen. Er will mit Initiativen und Veranstaltungen in der Öffentlichkeit stärker als bisher präsent sein, kündigte die gleichberechtigte Doppelspitze, Irina Ehlermann und Gökhan Kabaca, an.

Der neue Vorstand der Bergkamener Grünen (v.l.): Oliver Schröder, Irina Ehlermann und
Der neue Vorstand der Bergkamener Grünen (v.l.): Oliver Schröder, Irina Ehlermann und

Beide sind wie auch der ebenfalls neue Geschäftsführer des Ortsverbands Oliver Schröder in verschiedenen Ausschüssen des Bergkamener Stadtrats tätig. Die enge Kooperation zwischen dem Ortsverein der Grünen und der Fraktion wird deshalb auch weiterhin gewährleistet sein.

Auch in Zukunft wird der neue Vorstand auf die Erfahrungen der erfahrenen Mitglieder zurückgreifen können. Der langjährige Vorsitzende des Ortsverbands Jochen Wehmann gehört jetzt wie der ehemalige Fraktionsvorsitzende Harald Sparringa dem Beirat an. Dazu gesellen sich Anita Greinke und Rolf Humbach.




WBG und Atatürk-Schule setzen auf deutsch-türkische Bildungspartnerschaft

Fast 28 Jahre nach ihrer Gründung hat die Willy-Brandt-Gesamtschule eine Partnerschule: Emre Duru, Leiter der Atatürk-Schule in Bergkamens Partnerstadt Silifke und Gesamtschulleiterin Ilka Detampel unterzeichneten am Montag im studio theater unter dem Jubel von 400 Schülerinnen und Schüler den Partnerschaftsvertrag.

Ilka Detampel und Emre Duru bei der Vertragsunterzeichnung.
Ilka Detampel und Emre Duru bei der Vertragsunterzeichnung.

Emre Duru und sie hätten am Wochenende an Formulierungen gefeilt, berichtete Ilka Detampel in ihrer kurzen Ansprache. Wichtig sei, dass die Zusammenarbeit auf beiden Seiten zu einem tieferen Verständnis von Menschen und Kultur führe. Eine Kooperation soll es auch bei den sogenannten MINT-Fächern geben (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Der Vertragstext spricht deshalb ausdrücklich von einer Bildungspartnerschaft.

Was das bedeutet, erfuhr die Delegation aus der Türkei mit Lehrerinnen und Lehrer sowie einem offiziellen Vertreter der Stadt Silifke. Neben einer Führung durch das Schulgebäude hatten zwei Oberstufenschüler einen Vortrag über Solarenergie in deutscher und türkischer Sprache vorbereitet. Auf die Theorie folgte die Praxis: Jeder Gast erhielt einen Bausatz für ein Solarauto. Dann durfte geschraubt, geklebt und gelötet werden.

Die Delegation aus Silifke stellt sich vor.
Die Delegation aus Silifke stellt sich vor.

Entspannen konnten sich dann die Gäste aus der Türkei bei der Festveranstaltung im studio theater. Die „Teach Boys“ spielten „Purple Rain“ in einer Country-Version. In einer lockeren Talkrunde, die wie die Veranstaltung von den beiden Schülersprechern in Deutsch und Türkisch moderiert wurde, konnten sich die Delegationsmitglieder den Bergkamener Schülern vorstellen. In dieser Partnerschaft würden die beste Schule in Bergkamen und die beste Schule in Silifke nun zusammenarbeiten, erklärte Emre Duru. Zwei Gesamtschüler spielten auf der Saz. Gezeigt wurden auf einer Leinwand Fotos vom Besuch der Bergkamener Delegation in Silifke im vergangenen Herbst. Zu diesen Bildern sang Peter Quinders „Memories“ aus Cats. Geradezu programmatisch war das Lied der Unterstufenschüler: „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen.“

Damit nun wirklich nichts mehr schiefgehen kann, sagte der Vorsitzende des Bergkamener Schulausschusses Rüdiger Weiß den Willy-Brandt-Gesamtschule die volle Unterstützung durch Politik und Verwaltung zu.

Die Unterstufenschüler singen: „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen.“
Die Unterstufenschüler singen: „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen.“




Bäume und Sträucher weichen geplantem Gesundheitshaus auf Grimberg 3/4

Große Dinge brauchen in Bergkamen offensichtlich immer etwas mehr Zeit. Das gilt auch für das geplante Gesundheitshaus auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 in Weddinghofen. Immerhin tut sich etwas auf dem Bergwerksgelände. Bäume und Sträucher werden dort zurzeit im großen Umfang vor Beginn der Brutzeit gerodet.

Vorboten des geplanten Gesundheitshauses: Fäll- und Rodungsaktion auf Grimberg 3/4.
Vorboten des geplanten Gesundheitshauses: Fäll- und Rodungsaktion auf Grimberg 3/4.

Im September 2013 hatte der Geschäftsführer der PueD GmbH Wolfgang Barenberg seine Pläne für das Gesundheitshaus dem Bergkamener Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Das 8 Millionen Euro teure Projekt sollte eine medizinische Rundum-Grundversorgung mit Haus- und Fachärzten, Therapieeinrichtungen, einer Apotheke, ein Sanitätshaus sowie einer Kurzzeitpflege und ein bis zu 36 Betten umfassendes Pflegeheim bieten. Geplant war außerdem der Bau von rund 50 Wohnungen. Ursprünglicher Eröffnungstermin: Anfang 2015 – also vor genau einem Jahr.

So könnte nach den Plänen des Architekten das Gesundheitshaus Bergkamen aussehen.
So könnte nach den Plänen des Architekten das Gesundheitshaus Bergkamen aussehen.

Offensichtlich soll nun gebaut werden. Ob es bei den damals vorgestellten Plänen bleibt, werden die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag kommender Woche, 9. Februar, erfahren. Dann stellt Barenberg ihnen die Inhalte seiner Bauvoranfrage für dieses Objekt vor. Diese Sitzung im großen Ratssaal beginnt um 16.30 Uhr.

„PueD“ ist übrigens die Abkürzung für „Partner unter einem Dach“. Dass es ausgesprochen wir „Pütt“ klingt, ist durchaus Programm. Auch in Eving ist es auf einem ehemaligen Bergwerksgelände angesiedelt. Auch der Begriff „Gesundheitshaus“ hat in Weddinghofen historische Wurzeln. Auf der Zeche Grimberg 3/4 hatte das Bergbauunternehmen für seine Mitarbeiter und deren Familien ein Gesundheitshaus errichtet, in dem zum Beispiel Moorbäder und Massagen zur schnelleren Gesundung angeboten wurden. Das Gebäude steht noch heute. Es beherbergte nach der Schließung der Zeche die „Entwicklungsagentur östliches Ruhrgebiet“, eine Ausbildungseinrichtung der Altenpflege und zuletzt eine Schule. Nach deren Umzug steht es leer und ist auch nicht Bestandteil des neuen „Gesundheitshauses Bergkamen“.