Zirkus und LandArt – Osterferienprojekte der Jugendkunstschule

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Jugendkunstschule Bergkamen zwei Ferienprojekte für Kinder und Jugendliche.

Zirkus

Vom 21. bis 24. März wird die Sporthalle der Pestalozzischule zur Manege für junge Künstler. Das diesjährige Zirkusprojekt steht unter dem Motto ZirkusWERKSTATT – Alles dreht und bewegt sich!  Die Zirkuspädagogin Andrea Kruck wird wieder erfahrene Zirkusleute um sich scharen und mit den Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren in die Welt der Akrobatik eintauchen.

In der zweiten Ferienwoche geht es raus in die Natur. Die aus Dortmund stammenden Kulturpädagoginnen Silke Bachner und Birgit Schwennecker werden vom 29. März bis 01. April das LandArt Projekt leiten, das in Kooperation mit dem Umweltzentrum Westfalen und der Naturfördergesellschaft des Kreis Unna auf der Ökologiestation in Bergkamen Heil durchgeführt wird. Kinder von 7 bis 12 Jahre können hier mit allen Sinnen die Natur erleben und ihre fantastischen Ideen mit vorhandenen Naturmaterialien kreativ umsetzen. So werden fantasievolle Kunstwerke, Skulpturen und skurrile Wesen aus Rinden, Ästen, Lehm und vielem mehr entstehen. Darüber hinaus erfinden die Kinder gemeinsam mit der Theaterpädagogin Birgit Schwennecker Geschichten zu den Objekten.

Beide Projekte finden täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Eine Präsentation des LandArt Projekts ist für Freitag, 01. April um 13:00 Uhr vorgesehen. Die Teilnahme kostet jeweils 30 Euro. Interessierte Kinder können bei der Jugendkunstschule Bergkamen angemeldet werden. Informationen gibt es unter 02307/9835027 oder 02307/965462.




Klavierabend mit Johannes Wolff

Tänze aus verschiedenen Epochen und verschiedenen Kulturkreisen stehen auf dem Programm des Klavierabends mit Johannes Wolff, Fachbereichsleiter für Tasteninstrumente an der Musikschule Bergkamen. Er ist in Bergkamen schon vielfach als Pianist aufgetreten und hat sich mit CD-Veröffentlichungen mit Werken von Thomas Wilson und Theodor Kirchner einen Namen gemacht.

Johannes Wolff ist der Pianist des Klavierabends am 4. März  in der Sparkasse
Johannes Wolff ist der Pianist des Klavierabends am 14. März in der Sparkasse

Im ersten Teil spielt er die Englische Suite a-Moll von Johann Sebastian Bach, die nach dem einleitenden Prélude fünf barocke Tänze enthält. Die Sonate A-Dur KV 311 von Wolfgang Amadeus Mozart beginnt mit einem umfangreichen Variationssatz, dem ein Menuett und der berühmte Türkische Marsch folgen. Mit diesem Marsch hat Mozart versucht, die Klänge auf das Klavier zu übertragen, die in Wien bei der Besetzung durch türkische Truppen von deren Musikkapellen zu hören waren. Sie klangen sehr verschieden von dem, was man bis dahin in Wien an Musik kannte, und haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Der zweite Teil des Konzerts beginnt mit den „Cinco Danzas Gitanes“ von Joaquin Turina, einem spanischen Komponisten aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie stellen ein musikalisches Portrait der Stadt Granada dar mit dem über der Altstadt gelegenen Berg „Sacro monte“ und dem zur Alhambra gehörenden arabischen Garten „Generalife“. Die hier erklingenden Tänze werden dem Flamenco zugeordnet.

Der Furiant aus den „Tschechischen Tänzen“ von Bed?ich Smetana ist ein typisches Beispiel für die Beschäftigung der Komponisten des 19. Jahrhunderts mit der Volksmusik. Chopin ist es mit seinen zahlreichen Walzern gelungen, einen Modetanz seiner Zeit zu raffinierten Kunstwerken umzugestalten. Zwei der bekanntesten werden davon zu hören sein. Das Konzert endet mit der virtuosen Suite „Pour le Piano“ von Debussy, die barocke Formmodelle mit impressionistischen Klangfarben vereinigt.

Das Konzert findet Montag, 14. März in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 




Jubiläumssekt zum 50. Geburtstag der Stadt Bergkamen

Die Stadt Bergkamen hat anlässlich ihres 50-jährigen Geburtstages und in  Zusammenarbeit mit dem vom Hafen- und Weinfest bekannten Pfälzer Winzer  Thomas Sippel den „Bergkamener Jubiläums-Sekt“ herausgebracht.

JubiläumssektEs handelt sich hierbei um einen halbtrockenen deutschen Sekt aus dem  beliebten Weinort Weisenheim am Berg, ein malerisches 1200-jähriges  Weindorf am Rande des Pfälzer Waldes in unmittelbarer Nähe von Bad  Dürkheim.  Das eigens angefertigte Flaschenetikett mit Aufnahme des neuen  Jubiläumslogos unterstreicht den feierlichen Charakter.

Ab sofort ist die Flasche zu einem Stückpreis in Höhe von 6,50 € inkl.
Mehrwertsteuer im städtischen Bürgerbüro erhältlich.




5 Mio. € von Bund und Land für die Betreuung von Flüchtlingen in Bergkamen

5 Millionen Euro erhält die Stadt Bergkamen in diesem Jahr von Bund und Land für die Betreuung der rund 600 Flüchtlinge, die ihr direkt zugewiesen worden sind. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid sei jetzt im Rathaus eingegangen, berichtete Beigeordnete Christine Busch in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Senioren, Familien und Soziales.

Über 300 Menschen finden im großen Speisezelt Platz. Das Essen wird von einer Großküche geliefert.
Über 300 Menschen finden im großen Speisezelt Platz. Das Essen wird von einer Großküche geliefert.

Mit diesem Geld seien etwa 85 Prozent der Kosten abgedeckt, wenn dabei die Personalaufwendungen der Stadt mitberücksichtigt würden. Vor wenigen Jahren seien lediglich 40 bis 45 Prozent der Kosten erstattet worden. Den Rest habe die Stadt aus eigener Kasse tragen müssen.

Ein wesentlicher Grund dafür, dass die Stadt Bergkamen relativ wenig für Flüchtlinge ausgeben muss, ist die „Zeltstadt“ des Landes am Wellenbad. Sie hat eine Kapazität von über 600 Personen. Sie werden auf die Zahl von Flüchtlingen angerechnet, die die Stadt eigentlich nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel hätte aufnehmen müssen.

Christine Busch gestand, dass ihr vor einigen Wochen doch sehr unwohl geworden sei, als sich die Nachricht verbreitete, dass die Zeltstadt“ Ende März aufgelöst und abgebaut werden soll. Auch eine feste Unterbringungseinrichtung für rund 1000 Personen, wie sie auf Grimberg 3/4 geplant war, war plötzlich in weite Ferne gerückt. Folge für Bergkamen: Sie hätte zu den 600 Flüchtlingen weitere aufnehmen müssen. Die dadurch entstehenden Kosten hätte den gerade verabschiedeten Doppelhaushalt der Stadt wäre sofort Makulatur geworden.

Ergebnis der jüngsten Gespräche mit Regierungspräsidentin Diana Ewert: Die Zeltstadt bleibt zunächst erhalten, die dann durch eine feste Einrichtung abgelöst werden soll.

Christine Busch sprach in diesem Zusammenhang von einem „Glücksfall“. Glück habe man auch gehabt, dass die Kapazität der „Zeltstadt“ längst nicht ausgeschöpft ist. Aktuell leben dort 350 Personen, die meisten sogar seit Anfang dieses Jahres. Vor wenigen Tagen hatte Christine Busch die Einrichtung mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besucht.

Sie habe dort unter den Bewohnern eine gelöste Stimmung vorgefunden, berichtete sie. Das mag sicherlich daran liegen, dass von einer Überbelegung, die in anderen zentralen Unterbringungseinrichtungen zu erheblichen Spannungen unter den Bewohnern geführt hat, in Weddinghofen überhaupt nicht gesprochen werden kann. Den Familien werde vielmehr ein gewisses Maß an Privatsphäre ermöglicht. Auch kann die Versorgung mit Essen in dem großen Speisezelt ohne großen Stress gewährleistet werden.




Tanja Mastenbroek ist Landschaftswächterin für Bergkamen

Sie sehen ihre Umwelt mit aufmerksamen Augen, denn sie haben den Schutz der Natur im Blick. Die Rede ist von den 28 ehrenamtlich tätigen Landschaftswächtern im Kreis Unna. Fünf von ihnen stiegen jetzt neu ein und wurden am 1. März von Landrat Michael Makiolla offiziell ernannt.

Landrat Michael Makiolla begrüßte die neuen Landschaftswächter im Kreishaus Unna. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Landrat Michael Makiolla begrüßte die neuen Landschaftswächter im Kreishaus Unna. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

„Durch ihre Einsatzbereitschaft ist jeder unserer Landschaftswachtbezirke wieder in festen Händen“, freute sich der Landrat. Gefunden wurden die „Neuen“ durch eine gezielte Suche des Fachbereiches Natur und Umwelt. „Von den zahlreichen Bewerbern haben wir geeignete Kandidaten ausgewählt und sie dem Landschaftsbeirat vorgeschlagen, der sie auch bestätigt hat“, so Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck.

Aufgabe der Landschaftswächter ist die Unterstützung der unteren Landschaftsbehörde beim Kreis Unna bei der Wahrnehmung Ihrer Aufgaben. Die ehrenamtlich Tätigen behalten ihren Dienstbezirk „im Auge“ und unterrichten die Behörde zum Beispiel, wenn unerlaubt abgeholzt wird, illegal Müll abgeladen wurde oder Bauten überraschend, weil ungenehmigt in der Landschaft stehen. Auch die unzulässige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und die Verletzung von Schutzvorschriften für Natur und Landschaft entgehen nicht den geschulten Augen der Landschaftswächter.

Insgesamt stehen übrigens rund sechs Prozent der Kreisfläche unter Naturschutz, weite Teile des Außenbereiches stehen unter Landschaftsschutz und zahlreiche besonders wertvolle Landschaftsstrukturen sind als Geschützte Landschaftsbestandteile ausgewiesen.

Als Landschaftswächter neu ernannt wurden von Landrat Makiolla:
Bergkamen III (Oberaden, Weddinghofen, Nordberg): Tanja Mastenbroek, Ägypten 18 in Bergkamen;
Bönen I (Nordbögge, Altenbögge, Westerbönen): Olaf Hollfuß, Amselweg 11 in Bönen;
Holzwickede II (Nördlich der A1): Albert Hoppe, Sachsenstraße in Holzwickede;
Werne I (Ehringhausen, Holthausen): Christian Neugebauer, Thünen 26 in Werne;
Werne III (Kohuesholz, Langern, Varnhövel, Lenklar): Rolf Gehring, Lünener Straße 158 Werne;




Frische „Äpfel“ von den GSW für die Online-Ableser

Drei topaktuelle mobile Endgeräte hatten die GSW unter denjenigen Kunden verlost, die bei der Zählerstanderfassung ihre Zählerstände über die GSW-Internetseite online an die GSW übermittelt hatten. Dienstagabend begrüßten Geschäftsführer Jochen Baudrexl und der Leiter der Kundenbetreuung Thorsten Siegert die erfreuten Kunden und überreichten ihnen die Gewinne.

Die drei Gewinner des Online-Gewinnspiels mit GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (2. v. links) und dem Leiter der Kundenbetreuung Thorsten Siegert (2. v. rechts).
Die drei Gewinner des Online-Gewinnspiels mit GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (2. v. links) und dem Leiter der Kundenbetreuung Thorsten Siegert (2. v. rechts).

Den Hauptpreis, das neue iPhone 6s, stattete das Telekommunikationsunternehmen HeLi NET sogar mit einem kostenlosen Ein-Jahres-Mobilfunkvertrag aus. Doch auch die anderen Preise ließen die Herzen der Gewinner höher schlagen. Die aktuellen Tablets iPad Air 2 beziehungsweise iPad mini 4 mit jeweils 64 Gigabyte Speicherplatz ermöglichen das Arbeiten, Spielen, Surfen und Shoppen einfach vom Sofa aus.

„Über 30.000 Zählerstände wurden online an uns übermittelt“, erläutert Thorsten Siegert die positive Entwicklung der Online-Zählerstandeingaben. „Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um mehr als 10 Prozent. Bei der nächsten Zählerablesung möchten wir gerne noch mehr Kunden motivieren, uns ihre Zählerstände über unsere Internetseite bequem von zu Hause aus mitzuteilen.“

Auch wer Fragen zum Thema Jahresendabrechnung hat, findet auf der Internetseite der GSW Antworten auf die häufigsten Fragestellungen.

Im Februar hatten die GSW die Jahresendabrechnungen versendet, die neben den online eingereichten Zählerständen auch auf Grundlage der postalisch eingereichten Zählerstände erstellt wurden.

Um für ihre Kunden den telefonischen und persönlichen Service in der Abrechnungsphase sicherzustellen, haben die GSW ein telefonisches Beratungszentrum eingerichtet und die Öffnungszeiten der Kundencenter verlängert.

Die aktuellen erweiterten Öffnungszeiten sind ebenfalls auf der GSW-Internetseite unter www.gsw-kamen.de zu finden.




22. Theaterfestival des Stadtjugendrings im studio theater

Zum 22. Mal lädt der Stadtjugendring am Samstag, 12. März, von 12 bis etwa kurz vor 18 Uhr zum Theaterfestival ins studio theater ein. Daran schließt sich um 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) ein Auftritt der Schreberjugend mit dem neuen Programm „Anderswelten“ an. Für die Gala-Veranstaltung der Schreberjugend am Abend gibt es nur noch wenige Restkarten im Kinder- und Jugendbüro.

Kinder der Kita  Funkelstein und der Vorstand des Stadtjugendrings präsentieren das Programm des 22. Bergkamener Theaterfestivals.
Kinder der Kita Funkelstein und der Vorstand des Stadtjugendrings präsentieren das Programm des 22. Bergkamener Theaterfestivals.

Die ganze Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit steht dann auf der Bühne des studio theaters. Insgesamt 14 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Können. Ob Musik, Tanz oder Theater – die knapp 250 Jungen und Mädchen proben schon seit Wochen für den großen Auftritt. Moderiert wird das Theaterfestival in diesem Jahr zum ersten Mal von „Clown Köpi“, der schon bei diversen Auftritten in Bergkamen das Publikum in seinen Bann gezogen hat.

Eröffnet wird das Theaterfestival um 12.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Anschließend startet der Kindergarten „Tausendfüßler“ mit seinem Stück „Vogelhochzeit“ das diesjährige
Theaterfestival.

Karten für das Theaterfestival gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.

Die Schreberjugend rundet den Tag dann mit ihrem aktuellen Programm „Anderswelt“ ab. Der Galaauftritt der jungen und junggeblieben Tänzerinnen und Tänzer verspricht Tanzkünste auf höchstem Niveau. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. Einige Restkarten für den Auftritt der Schreberjugend zum Preis von 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder und Jugendliche sind noch im Kinder- und Jugendbüro erhältlich.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) sowie unter 02307/965381.

 

Hier nun das Programm des Theaterfestivals im Detail:

 

12 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer

KITA Tausendfüßler „Vogelhochzeit“

 

13.00 Schreberjugend „Flowerpower“

KITA Springmäuse „Zwei Buben, zwei Streiche“

KITA Funkelstein „Funkelstein Tanz“

KITA Villa Kunterbunt „Der Grüffelo“

 

14.00 Alevitische Jugend „Der Weg“

Sues Dance Crew „Yellowstone Dance“

Initiative Down Syndrom „All Inclusive 1“

 

15.00 KITA Mikado „Es ist so schön, ein Querk zu sein“

 

15.45 Preinschule „Rumpelstilzchen“
16.15 Theatergruppe Spotlights „Sketche“

Theaterwerkstatt Yellowstone „Noch mehr Sketche“

 

17.00 Ge(h)meinsam – Theatergruppe Friedenskirche

„Hagar und Ismael“

 

Ab 18.30 Uhr Schreberjugend




Karin Schäfer neue Vorsitzende des AWO-Kreisverbands

Die AWO geht gut aufgestellt in die Zukunft. Im Rahmen der Kreis- und Unterbezirkskonferenz am Samstag in Unna-Massen wählten die Delegierten den Vorstand für die kommenden vier Jahre: Karin Schäfer ist mit einstimmigem Votum neue Vorsitzende des Kreisverbandes Unna und löst damit Wilfried Bartmann ab, der für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Er ist zum Ehrenmitglied des Kreisvorstandes ernannt worden und wird weiterhin an der Spitze des AWO-Unterbezirks stehen. Die erste Aufgabe des neuen Vorstands soll es sein, den zurzeit noch kommissarisch tätigen AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert offiziell ins Amt zu berufen.

Das Foto zeigt von links: Wilfried Bartmann (Unterbezirksvorsitzender, Unna), Wolfram Kuschke (stellv. Unterbezirksvorsitzender, Lünen), Karin Schäfer (Kreisverbandsvorsitzende, Bergkamen), Detlef Garus (stellv. Kreisverbandsvorsitzender, Schwerte), Vera Kestermann-Kuschke (stellv. Kreisverbandsvorsitzende, Lünen), Wolfgang Rickert (stellv. Kreisverbandsvorsitzender Unna)
Das Foto zeigt von links: Wilfried Bartmann (Unterbezirksvorsitzender, Unna), Wolfram Kuschke (stellv. Unterbezirksvorsitzender, Lünen), Karin Schäfer (Kreisverbandsvorsitzende, Bergkamen), Detlef Garus (stellv. Kreisverbandsvorsitzender, Schwerte), Vera Kestermann-Kuschke (stellv. Kreisverbandsvorsitzende, Lünen), Wolfgang Rickert (stellv. Kreisverbandsvorsitzender Unna)

Der AWO-Kreisverband Unna, der sich aus den Ortsvereinen und Stadtverbänden zusammensetzt, ist mit über 3.800 Mitgliedern der zweitgrößte Verband im Bezirk AWO Westliches Westfalen. Die Bergkamener Lehrerin Karin Schäfer gehört dessen Vorstand bereits seit vielen Jahren an, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende. Der AWO-Unterbezirk Unna, seit 2004 ununterbrochen mit Wilfried Bartmann als Vorsitzendem, bietet mit mehr als 1.100 Mitarbeitern im hauptamtlichen Bereich zahlreiche soziale Einrichtungen und Dienstleistungen – von der Kita bis zur Seniorenbegegnungsstätte. Haupt- und Ehrenamt optimal miteinander zu verzahnen und die Gewinnung neuer Mitglieder waren große Themen der Kreis- und Unterbezirkskonferenz.  „Wir brauchen beides, Professionalität und Ehrenamt, um die wachsenden Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, betonte Wilfried Bartmann. Auch Michael Scheffler, Vorsitzender der AWO Westliches Westfalen und SPD-Landtagsabgeordneter hob in seiner Rede hervor, dass es gerade das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt sei, was die AWO „zu mehr als einem kompetenten Anbieter sozialer Dienstleistungen macht“.

Ein weiteres beherrschendes Thema der AWO-Konferenz: der Umgang mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge. Bereits jetzt bietet die AWO im Kreis Unna eine ganze Reihe von Hilfsangeboten, die von Sprachunterricht über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Sammlungen und Ausbau von Beratungsangeboten reicht. Dieses Engagement soll künftig weiter gestärkt und ausgebaut werden. Gleichzeitig fordert die AWO „die Verantwortlichen in Land und Bund auf, die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass die Menschen nach ihrer Flucht ankommen können und Integration vor Ort gelingen kann“. Der alte und neue UB-Vorsitzende Wilfried Bartmann mahnte eindringlich: „Lassen wir uns nicht auseinander dividieren. Stehen wir zu den Flüchtlingen wie zu allen anderen, die die Solidarität der Gemeinschaft benötigen.“

Dank an die AWO als verlässliche und wichtige Partner vor Ort sprachen in ihren Grußworten Landrat Michael Makiolla und Unnas Bürgermeister Werner Kolter aus. Die AWO sei für das soziale Netz vor Ort unverzichtbar.

 




Jetzt ist Thomas Oppermann Mai-Redner in Bergkamen

„Der Fraktionsvorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, wird am 1. Mai auf der Maikundgebung des IG BCE Regionalforums Bergkamen/ Kamen sprechen“, teilt jetzt der Vorsitzende des IGBCE-Regionalforums Mario Unger mit.

Thomas Oppermann
Thomas Oppermann

Ursprünglich hatte das Regionalforum die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin und Schulministerin Sylvia Löhrmann am 1. Mai in der Oberadener Römerbergsporthalle reden sollen. Doch kaum hatte das Regionalforum das verkündet, gab es massive Proteste unter den Mitgliedern gegen eine grüne Mai-Rednerin. Die Grünen wären die „Totengräber des Bergbaus“ hieß es unteranderem.

Das Regionalforum sah deshalb keine andere Möglichkeit, als Sylvia Löhrmann wieder auszuladen. Jetzt ist der Chef der Bundestagsfraktion der SPD als Ersatz gefunden worden. Thomas Oppermann stammt aus Niedersachsen. Dort gehörte er ab 1990 dem Landtag in Hannover an, bevor er 2005 Mitglied des Bundestags wurde. Seit dem 16. Dezember 2013 ist er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Der gelernte Jurist und Verwaltungsrichter hatte übrigens auch Berührungspunkte mit den Gewerkschaften. Während seines USA-Aufenthalts von 1976 bis 1978 arbeitete er  im Boykottbüro der Feld- und Wanderarbeitergewerkschaft UFW/AFL-CIO




Seseke-Umbau ein Musterbeispiel – Landrat wirbt bei EU für grüne Region

Landrat Michael Makiolla und andere Verwaltungschefs aus dem Ruhrgebiet geben bei der EU in Brüssel eine „grüne Visitenkarte“ ab. Sie werben auf internationalem politischen Parkett für die grüne Infrastruktur Ruhr. Der Seseke-Umbau wird dabei von Landrat Makiolla als Paradebeispiel des Wandels vorgestellt werden.

Lamdschaft im Fluss in der Seseke
Lamdschaft im Fluss in der Seseke

Die Entwicklung von grüner Infrastruktur wurde von der Europäischen Union (EU) 2013 als Querschnittsthema etabliert. Das Ruhrgebiet ist angesichts interkommunaler und ressortübergreifender Ansätze als Modellregion ganz vorn dabei.

Präsentieren wird sich die Region am 2. und 3. März in einer Serie von Treffen mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission. Die Gespräche der Landräte und Oberbürgermeister sowie von Karola Geiß-Netthöfel als Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sollen u.a. den Boden für die Vernetzung der Ruhrgebietsinitiative mit vergleichbaren Aktivitäten in anderen europäischen Ballungsräumen bereiten.

Die grüne Infrastruktur Ruhr ist langfristig angelegt – und es gibt nicht nur Planungen wie z.B. den Radschnellweg Ruhr (RS1), sondern auch schon einiges vorzuweisen. Dazu gehört unbestritten der Umbau der Seseke – jenseits der Kreisgrenzen eher unbekannt, innerhalb des Kreises aber durchaus gleichbedeutend mit Lippe und Ruhr. Schließlich leben in dem knapp 320 Quadratkilometer großen Einzugsbereich des in Lünen in die Lippe mündenden Flusses rund 385.000 Menschen.

Im Rahmen des Sesekeprogrammes wurde der ehemals offene Schmutzwasserlauf ab 1984 durch den Lippeverband nach Investitionen von rund 500 Millionen Euro in eine abwasserfreie und naturnahe Flusslandschaft verwandelt und das Abwasser weitgehend unter die Erde verbannt.

Heute gehört das Leben am Fluss für die Menschen z.B. in Kamen wie selbstverständlich dazu. Freizeitgestaltung längs des Wassers ist ob des Seseke-Radweges kein Problem. Und Kunst gibt es mit dem Projekt „Über Wasser gehen“ aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010 auch.




Löschgruppe Heil ehrt Wolfgang Lantin: 50 Jahre Mitglied der Feuerwehr

Auch die Löschgruppe Heil sucht neue Mitglieder. Wie in Overberge sind Frauen und Männer ab 40 besonders willkommen. Allerdings ist Heil der einwohnermäßig kleine Stadtteil. Folgerichtig ist die Löschgruppe mit 21 Aktiven ebenfalls die kleinste. Insgeheim hofft man hier auch auf die Wasserstadt Aden. Bekanntlich werden sich dort rund 300 Familien demnächst ansiedeln können. Ein Teil des Wasserstadt-Geländes gehört zu Heil.

Ehrung und Beförderung bei der Löschgruppe Heil: Wolfgang Lantin (vorn 3.v.l.) gehört seit 50 Jahren der Feuerwehr an und Johannes Knepper (vorn 2. v.l.) ist jetzt Unterbrandmeister
Ehrung und Beförderung bei der Löschgruppe Heil: Wolfgang Lantin (vorn 3.v.l.) gehört seit 50 Jahren der Feuerwehr an und Johannes Knepper (vorn 2. v.l.) ist jetzt Unterbrandmeister

Die Löschgruppe Heil ist zwar klein, aber sehr aktiv. Zu 33 Einsätzen wurde sie im vergangenen Jahr gerufen, wie Löschgruppenführer Axel Kallenbach und sein Stellvertreter Frank Doritke in der Jahresdienstbesprechung am Samstag berichteten. Los ging es mit dem Brand des Getränkemarkts am Lidl an der Jahnstraße in Oberaden. Den markantesten Einsatz fuhr die Löschgruppe wohl am 13. November 2015, nachdem ein Schiffskran eine Hochspannungsleitung über dem Datteln-Hamm-Kanal heruntergerissen hatte.

In 40 Übungen und vier weiten Zugübungen mit den Oberadener Feuerwehrleuten machten sich die Aktiven der Löschgruppe Heil fit für diese Einsätze. Sechs Mitglieder nahmen außerdem an Lehrgängen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene erfolgreich teil.

Einen Höhepunkt hatte die Jahresdienstbesprechung erreicht, als Stadtbrandmeister Dietmar Luft und sein Stellvertreter Ralf Klute für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wolfgang Lantin auszeichneten. Lantin war viele Jahre Löschgruppenführer in Heil und gehörte auch der Bergkamener Wehrführung an.

Luft und Klute beförderten außerdem Johannes Knepper zum Unterbrandmeister.

Die Löschgruppe lädt übrigens am 26. Mai ab 11 Uhr zum inzwischen siebten Bürgerfrühschoppen am Gerätehaus an der Nördlichen Lippestraße ein.