Schwerer Unfall in A2-Baustelle: Schulbus schiebt zwei Lkw ineinander

Auf der A 2 in Fahrtrichtung Oberhausen ist es am Mittwochmorgen zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten Schulbus gekommen. Betroffen war der Bereich an der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kamen Bergkamen und Dortmund-Nordost. Es handelte sich um einen Auffahrunfall, bei dem der Bus zwei Lkw aufeinander schob.

Es gibt mehrere Verletzte, darunter 20 leicht verletzte Kinder sowie der Busfahrer und eine Lehrerin. Die Feuerwehr war mit mehreren Rettungswagen vor Ort. Die Polizei steht bereits mit der Schule in Kontakt. Eine Betreuung auch der unverletzten Kinder ist gewährleistet.

Die Anschlussstelle Kamen/Bergkamen ist aufgrund des Unfalls gesperrt worden. Die Sperrung ist inzwischen aufgehoben worden. Während der Bergungsarbeiten stand im Bereich der Unfallstelle nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die rund 20 Verletzten befinden sich in medizinischer Behandlung. Der Kreis Unna als Einsatzleitung hat eine Personenauskunftsstelle für die Angehörigen eingerichtet. Die Nummer lautet: 0700 115 116 117. Ansprechpartner sind Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Die Rettungsleitstelle war am Morgen gegen 8.50 Uhr alarmiert worden, vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr Kamen, der Rettungsdienst des Kreises Unna sowie Kräfte aus Dortmund und Hamm. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert, die Unverletzten bei der Feuerwehr Lünen unter anderem durch Feuerwehrkräfte und Notfallseelsorger betreut, bis sie von Angehörigen abgeholt werden.




Einmalige Chance: Bergkamen wird Zukunftsgarten der IGA 2027

Noch ist es Zukunftsmusik, doch die Chancen, dass das Ruhrgebiet in elf Jahren Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027, stehen sehr gut. Und noch besser ist, dass Bergkamen mit seinem großen Freizeit- und Erholungsgebiet von der Marina Rünthe über die Berghalden bis zur Wasserstadt Aden eine der fünf Hauptspielorte sein wird.

Haldeneröffnung (14)Ob es so kommt, wird sich im nächsten Jahr entscheiden. Zunächst muss die RVR-Versammlung jetzt entscheiden, ob das Ruhrgebiet sich für die IGA 2017 bewerben will. Es gibt hier wenig, was dagegenspricht. Wie Dr. Horst Fischer und Dr. Eberhard Geisler in der jüngsten Sitzung des Bergkamener Stadtentwicklungsausschusses berichteten, sei eine Bewerbung bei der maßgebenden Bundesgartenschau-Gesellschaft in Bonn zurzeit konkurrenzlos.

Die nächste Hürde sind die Finanzen. Im Augenblick gehen die Berechnungen davon aus, dass alle Beteiligten einen Eigenanteil von rund 47 Mio. Euro tragen müssen. Falls der Bergkamener Beitrag finanzierbar sei, werde er sich dafür aussprechen, dass die Stadt dabei ist, erklärte Bürgermeister Roland Schäfer. Für Bergkamen sei dies eine „einmalige Chance“ für die weitere Entwicklung der Stadt. So sahen das am Dienstag fast alle Ausschussmitglieder.

Das hat damit sicherlich zu tun, dass das sogenannte Kanalband sich ohnehin zu einem großen Freizeit- und Erholungsareal entwickeln soll. Die Beteiligung an der IGA 2027 würde es sicherlich auch einfacher machen, an benötigte Fördermittel zu kommen.

Die fünf „Zukunftsgärten“ der IGA 2027, eine davon in Bergkamen, sollen laut Fischer und Geisler, nach sehr konservativer Rechnung über 5 Millionen Besucher anlocken. Sie müssen natürlich auch einen Eintrittspreis bezahlen. Für Bergkamen ist schon klar, dass das nur einen relativ kleinen Bereich zwischen Hamm-Osterfelder-Bahn und Kanal mit Seifenkisten-Rennbahn, Mountainbike-Strecke und viel Platz für Trendsportarten betreffen wird. Dort wird zurzeit noch aufgeschüttet. Bergkamener können natürlich trotz IGA weiterhin kostenlos die Bergehalde Großes Holz nutzen – es sei denn, die Naturarena wird für große Konzerte genutzt.




Eventgastronomie unter freiem Himmel soll Marina attraktiver machen

Seit vier Jahren lockt die Polder-Bar in Dorsten in den Sommermonaten jede Menge Leute an. Es ist eine Eventgastronomie unter freiem Himmel mit selbstgebauten Möbeln und einem speziellen Veranstaltungsprogramm zwischen Folk, Jazz, Poetry-Slam und anderem mehr. Mit diesem Erfolgsrezept der Firma Schaukelbaum soll der große Hafenplatz in der Marina Rünthe von an den Wochenenden im Juni, Juli und August nachhaltig belebt werden.

Hafenfest 2014 (12)Das Hauptproblem dort ist, dass das „Gate to Asia“ seit zwei Jahren geschlossen ist. Die Pächter und die Eigentümerin liegen juristisch im Streit. Wie Bürgermeister Roland Schäfer jetzt im Stadtentwicklungsausschuss erklärte, glaubt er nicht mehr an eine außergerichtliche Einigung. Deshalb ist jetzt das Stadtmarketing aktiv geworden und hat erfolgreich Kontakte zu Schaukelbaum geknüpft.

Zwei der Inhaber, Kevin Over und Birger Schwalvenberg, stellten dem Ausschuss ihr Konzept für den Hafenplatz am Dienstag vor. Neben dem Angebot, sich in diesem besonderen Ambiente zu treffen, soll vor allem das kulturelle Programm die Besucher anlocken. Hier will Schaukelbaum vor allem auf Künstlerinnen und Künstler aus der Region zurückgreifen. Ihre Erfahrungen in Dorsten haben gezeigt, dass ihre Fans bestimmt kommen werden. Möglich ist aber auch. Dass wie im vergangenen Jahr in der Polder-Bar eine Musik-Gruppe aus Brasilien aufspielt.

Ein leichtes Stirnrunzeln bei den ansonsten begeisterten Ausschussmitgliedern gab es allerdings beim kulinarischen Angebot: Bratwurst, Currywurst und der Schaukelbaum-Burger. Bürgermeister Schäfer meinte nach der Sitzung, dass unbedingt auch Pizza und Pasta hinzukommen müssten. Over und Schwalvenberg hinterließen im Ausschuss den Eindruck, dass sie flexibel sind und auf bestimmte Nachfragen schnell reagieren können. An Getränken gibt es Potts, diverse Weine und auch Öko-Softdrinks. Die seien jedenfalls in der Dorstener Polder-Bar gut nachgefragt gewesen




Neues Ärztehaus an der Geschwister-Scholl-Straße

Bergkamen bekommt ein neues Ärztehaus. Neudeutsch heißt es „Medical Center Bergkamen“ und wird südlich des Aldis an der Geschwister-Scholl-Straße entstehen.

So könnte das Medical Center Bergkamen aussehen.
So könnte das Medical Center Bergkamen aussehen.

Das Konzept und auch erste 3D-Zeichungen stellte der Vorstandsvorsitzende der Wohnungsbaugenossenschaft Reale Werte eG, Norbert Schramm, an Dienstag dem Stadtentwicklungsausschuss vor. Der zeigte sich begeistert, sodass 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters ankündigte, dass noch in diesem Monat die Notarverträge für den Verkauf des 3600 Quadratmeter großen städtischen Grundstücks unterzeichnet werden können.

Rund 3,6 Millionen Euro soll der dreigeschossige Neubau kosten. Es ist offensichtlich ein sicheres Investment, denn der größte Teil der Praxisräume ist bereits vergeben. Genauer gesagt sind es Mediziner von der Lessingstraße, die bereits seit einigen Jahren nach einem Alternativstandort suchen. Dies sollte bereits im Zusammenhang mit dem ursprünglich geplanten Bau eines Seniorenheims auf einem Nachbargrundstück geschehen. Diese Pläne haben sich aber im vergangenen Jahr zerschlagen, weil der Kreis Unna in seiner Pflegebedarfsplanung keinen Bedarf für zusätzliche Pflegeplätze in Bergkamen sieht.

Ihre neuen Praxisräume werden nun an der Geschwister-Scholl-Straße vier Allgemeinmediziner in einer Gemeinschaftspraxis, ein Hautarzt, ein Chirurg, ein Orthopäde, eine Podologin und ein Physiotherapeut eröffnen. Platz sei noch für einen Kinderarzt, erklärte Schramm. Sollte der nicht gefunden werden, wird die Zahl der Wohnungen vergrößert.

Im Erdgeschoss gibt es eine Apotheke. Daneben könnte eine Bäckerei eröffnet werden, in deren Café-Bereich Patienten auf ihre Arztbesuche warten. Während an der Geschwister-Scholl-Straße ein Bergkamener Apotheker mit seiner zweiten Apotheke an den Start gehen wird, ist es noch unsicher, ob für die Bäckerei ein Interessent gefunden wird. Wenn nicht, dann könnten die Geschäftsräume beispielsweise von einem Gehörgeräteakustiker genutzt werden, erklärte Schramm.




Familienzentrum Büscherstiftung bringt Außengelände auf Vordermann

Das Familienzentrum Büscherstiftung hat einen Traum: die naturnahe Neugestaltung des Außengeländes. Eine erste Anschubfinanzierung gab es jetzt durch die Sparkasse Bergkamen-Bönen. Marketingleiter Michael Krause überreichte der Leiterin der Einrichtung Iris Hiepe einen symbolischen Scheck über 1000 Euro.

Die Leiterin des Familienzentrums Büscherstiftung Iris Hiepe zeigt mit einigen Kindern Michael Krause den Plan für die naturnahe Neugestaltung des Außengeländes.
Die Leiterin des Familienzentrums Büscherstiftung Iris Hiepe zeigt mit einigen Kindern Michael Krause den Plan für die naturnahe Neugestaltung des Außengeländes.

Doch das wird nicht reichen. Das Familienzentrum sei auf weitere Spenden angewiesen, erklärte Iris Hiepe. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann eine Spende auf das Konto „Ev. Kirchenkreis Unna, IBAN: DE72 4105 1845 0073 37, Verwendungszweck SPENDE AUSSENGELÄNDE“ einzahlen. Wer möchte, kann auch konkrete „Bausteine“ für das neugestaltete Außengelände finanzieren. Ein Baum kostet zum Beispiel 50 Euro und einer Wasserpumpe 100 Euro.

Kinder, Eltern und Erzieherinnen haben schon viel geplant. Unterstützt werden sie von der Ideenwerkstatt Lebens(t)raum aus Bad Salzuflen. Auf Fachfirmen soll verzichtet werden. Die Eltern wollen die Ärmel das erste Mal am 8. und 9. April hochgekrempelt werden. Ein zweiter Arbeitseinsatz soll dann im Herbst folgen. Die Eltern sind übrigens nicht nur mit Muskelkraft dabei. Sie haben auch schon eine Menge gespendet, nicht nur Geld, sondern auch Materialien. Ein Großteil des benötigten Werkzeugs bringen sie natürlich auch mit.

Der Plan des neugestalteten AußengeländesBüscher1




Sattelschlepper kollidiert mit einem Bus: Auffahrt zur A1 gesperrt

Am Dienstagmorgen fuhr gegen 5 Uhr ein 47-jähriger Sattelzugführer aus Niedersachsen auf der Straße Zollpost und beabsichtigte geradeaus auf die A 1 in Richtung Köln aufzufahren. Aus noch nicht bekannter Ursache stieß er im Kreuzungsbereich mit einem 25-jährigen Busfahrer aus Kamen zusammen, der auf der Unnaer Straße in Richtung Unna fuhr. Der Busfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und daher zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

NNach dem Zusammenstoß mit dem Sattelschlepper konnte der Bus nur noch abgeschleppt werden. Der Fahrer verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Foto: Ulrich Bonke
NNach dem Zusammenstoß mit dem Sattelschlepper konnte der Bus nur noch abgeschleppt werden. Der Fahrer verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Foto: Ulrich Bonke

Auslaufende Betriebsflüssigkeiten wurden von der Feuerwehr aufgenommen. Während der Unfallaufnahme versuchte ein Sattelzug aus Winsen über einen Grünstreifen an der Unfallstelle vorbeizufahren und fuhr sich dabei fest. Die Auffahrt der A1 in Richtung Köln konnte bis zur Bergung des Zuges nicht mehr benutzt werden und es kam zu einem erheblichen Rückstau. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5 300 Euro.




Mixed Tunes im Yellowstone: Herr Brückner lädt zum Tanz

Am Freitag, 11. März,darf im Soundclub Yellowstone wieder das Tanzbein geschwungen werden. Schon zum zweiten Mal findet die Konzertserie „Herr Brückner lädt zum Tanz“ statt. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen und Horror Business Records organisiert.

Stay Gone aus Lille/Frankreich
Stay Gone aus Lille/Frankreich

Hauptband sind Stay Gone aus Lille (Frankreich), die im Rahmen ihrer Europatour in Bergkamen gastiert.

Die 2013 gegründete Gruppe S.I.Y.F. aus Werne und Lünen findet sich mit ihrem Hardcorestyle in dem eher harten Milieu des Abends wieder. Die fünf jungen Musiker nahmen schon ein Demotape auf und sind auch bei der diesjährigen Ruhrtour zu sehen.

Johnny Flash aus Bergkamen steht S.I.Y.F., was die Härte angeht, in nichts nach. Johnny Flash ist eine Gruppe, die mit dem Yellowstone groß geworden ist. So spiegelt sich das Flair des Soundclubs auch ein wenig in ihrer Musik wider.

Ebenfalls mit den Yellowstone vertraut ist die Band A Time To Stand. Die Band aus Paderborn hat schon einige Konzerte in Bergkamen gespielt. Sie spielt soliden Pop-Punk, den man schon auf drei Alben hören konnte.

Neu im Yellowstone ist die Gruppe In Tradition. Die 2012 gegründete Essener Band veröffentlichte Anfang des letzten Jahres ihre erste EP.

Das französische Ensemble Stay Gone schaut im Rahmen ihrer „The Burning Lights“ Tour in Bergkamen vorbei. Die Band bietet ebenfalls Pop-Punk mit einem Hauch Emo.

 

Der Eintritt beträgt 5 €. Beginn ist um 20.00 Uhr, Einlass um 19.00 Uhr.




Klinikum rät: Jugendliche gezielt vor Alkoholgefahr schützen

Der Einsatzalarm kam um kurz nach 23 Uhr. Am Einsatzort fand Notärztin Frauke Dryden dann eine 16-Jährige vor, schwer angetrunken im Rahmen der Feier eines 18. Geburtstages. Zum Glück werden solche Szenen seltener, kommen aber weiter vor berichteten die Leiterin der Notaufnahme des Hellmig-Krankenhauses und Helmut Horn, Oberarzt der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund bei einem Informationsabend im Cafe der Familienbande.

Frauke DrydenErste Alkoholerfahrungen machen Jugendliche durchschnittlich heute später, als noch vor einigen Jahren, berichteten die Experten. Dennoch bleibe die Droge Alkohol wegen ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und der breiten Verfügbarkeit gefährlich, stellten sie klar. Gerade bei jungen Menschen, könne Alkohol  Körperwachstum und die Reifung des Gehirns bremsen, so Frauke Dryden. Auch das Entstehen von Abhängigkeit drohe gerade dann, wenn die sozialen Erfahrungen Erwachsener noch fehlen.

Die Reduzierung von Kontrollfähigkeit, Überschätzung und steigende Risikobereitschaft  in Verbindung mit  geschwächtem Gleichgesichtssinn und verringerter Reaktionsfähigkeit münde bei Alkoholmissbrauch gerade bei Jugendlichen oft in Unfälle und Verletzungen. Manchmal werde der Bruch oder selbst eine Schnittverletzung erst am Tag danach festgestellt, wenn der Rausch verflogen ist. Das mache die Behandlung oft deutlich schwerer, so die beiden Experten. Schwerwiegender Alkoholmissbrauch könne zu Bewusstlosigkeit und Schock, im Extremfall zum Tod führen. Dauerhafter Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko vielfältiger Erkrankungen einschließlich Krebs, warnen sie.

Der Weg zur Abhängigkeit beginne mit dem Probierkonsum. Fortgesetzter Alkoholmissbrauch führe über die allmähliche Gewöhnung zur Sucht, so Helmut Horn. Die Sucht mache sich nicht erst fest an körperlichen Entzugserscheinungen. Schon der starke Wunsch oder Zwang zum Konsum sei alarmierend wie und die verminderte Fähigkeit, den Konsum einzuschränken.
Die Experten empfehlen Eltern, zum einen auf das eigene Vorbild zu achten. Im passenden Alter solle man aber Alkohol nicht verteufeln, sondern offen über seine Risiken sprechen. Ein gutes soziales Netz und Aktivitäten im sportlichen oder kreativen Bereich und ein starkes Selbstwertgefühl seien gute Mittel, Jugendliche vor der Alkoholsucht zu schützen. Im Zweifel sollte dringend eine Beratungsstelle aufgesucht, bei Bedarf medizinische oder psychotherapeutische Unterstützung gesucht werden.




Mehr als 3.700 Feuerwehr-Schläuche kontrolliert

Retten, löschen, schützen, bergen – das kann nur gelingen, wenn die Ausstattung stimmt. Dafür sorgen unter anderem die Fachleute im Feuerwehr-Servicezentrum des Kreises. Hier wurden im vergangenen Jahr 1.259 Einsatzgeräte und -materialien überprüft.

Zusammengerollte Feuerwehr-Schläuche im Feuerwehr-Servicezentrum. Foto: C. Rauert - Kreis Unna
Zusammengerollte Feuerwehr-Schläuche im Feuerwehr-Servicezentrum. Foto: C. Rauert – Kreis Unna

Leitern und Gurte, Karabiner und Seile – und woran sonst noch ein Leben hängen könnte: Die Feuerwehr-Einsatzmittel sind vielfältig. Im Feuerwehr-Servicezentrum an der Florianstraße in Unna kommen sie regelmäßig auf den Prüfstand. Für die Feuerwehren im Kreis, aber auch für Private, haben die Mitarbeiter hier im vergangenen Jahr wieder vielfältige Dienstleistungen erbracht. Das geht aus der Statistik 2015 der Bevölkerungsschützer beim Kreis hervor.

Neben der Geräteprüfung wurden mehr als 3.700 Feuerwehr-Schläuche aller Art gereinigt und gewartet. In der Atemschutzwerkstatt wurden fast 3.000 Atemschutzgeräte und Chemikalienschutzanzüge gesäubert, desinfiziert und geprüft.

Mit der Atemschutzübungsstrecke steht nicht nur den Feuerwehren im Kreis eine Ausbildungs- und Übungseinrichtung zur Verfügung, auch „Dritte“ wie die Werksfeuerwehren im Kreis, die Polizei oder private Unternehmen machen von dieser Übungsmöglichkeit regelmäßigen Gebrauch. 2015 wurde die Strecke exakt 143 Mal genutzt.




Mehr als 3.700 Feuerwehrschläuche kontrolliert

Retten, löschen, schützen, bergen – das kann nur gelingen, wenn die Ausstattung stimmt. Dafür sorgen unter anderem die Fachleute im Feuerwehr-Servicezentrum des Kreises. Hier wurden im vergangenen Jahr 1.259 Einsatzgeräte und -materialien überprüft.

Zusammengerollte Feuerwehr-Schläuche im Feuerwehr-Servicezentrum. Foto: C. Rauert - Kreis Unna
Zusammengerollte Feuerwehr-Schläuche im Feuerwehr-Servicezentrum. Foto: C. Rauert – Kreis Unna

Leitern und Gurte, Karabiner und Seile – und woran sonst noch ein Leben hängen könnte: Die Feuerwehr-Einsatzmittel sind vielfältig. Im Feuerwehr-Servicezentrum an der Florianstraße in Unna kommen sie regelmäßig auf den Prüfstand. Für die Feuerwehren im Kreis, aber auch für Private, haben die Mitarbeiter hier im vergangenen Jahr wieder vielfältige Dienstleistungen erbracht. Das geht aus der Statistik 2015 der Bevölkerungsschützer beim Kreis hervor.

Neben der Geräteprüfung wurden mehr als 3.700 Feuerwehr-Schläuche aller Art gereinigt und gewartet. In der Atemschutzwerkstatt wurden fast 3.000 Atemschutzgeräte und Chemikalienschutzanzüge gesäubert, desinfiziert und geprüft.

Mit der Atemschutzübungsstrecke steht nicht nur den Feuerwehren im Kreis eine Ausbildungs- und Übungseinrichtung zur Verfügung, auch „Dritte“ wie die Werksfeuerwehren im Kreis, die Polizei oder private Unternehmen machen von dieser Übungsmöglichkeit regelmäßigen Gebrauch. 2015 wurde die Strecke exakt 143 Mal genutzt.




Wasserfreunde starten beim Jugendmehrkampf in Dortmund

Kevin-Noah Kaminski, Marco Steube und Jana Vonhoff von den Wasserfreunden TuRa Bergkamen starteten jetzt beim Südwestfälischen Jugendmehrkampf und den Südwestfälischen Meisterschaften der Lang-und Mittelstrecken in Dortmund.

Auf dem Foto sind hinten Marco Steube und Kevin-Noah Kaminski sowie vorne Jana Vonhoff zu sehen.
Auf dem Foto sind hinten Marco Steube und Kevin-Noah Kaminski sowie vorne Jana Vonhoff zu sehen.

Der Jugendmehrkampf besteht für alle Teilnehmer aus 15m Delfinbeinbewegung, 7,5m Gleittest, 50m Kraulbeinbewegung, 400m Freistil und 200m Lagen. Des Weiteren dürfen sie wählen zwischen 100m Freistil oder 100m Brust und 100m Rücken oder 100m Schmetterling. Für jede geschwommene Strecke gibt es Punkte, die am Ende zusammengezählt werden. Die 400m Freistil werden einmal geschwommen, jedoch für beide Meisterschaften getrennt gewertet.

Marco Steube (Jg.2003) erkämpfte sich den dritten Platz beim Jugendmehrkampf und bekam zudem noch einmal Silber über 400m Freistil und Bronze über 400m Lagen. Beide 400m Strecken und die 100m Schmetterling schwamm Marco in persönlicher Bestzeit.

Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) erschwamm sich eine Bronzemedaille über 400m Freistil in persönlicher Bestzeit und bei der Pflichtübung 50m Kraulbeinbewegung einen neuen Vereinsrekord. Weitere persönliche Bestzeiten erzielte er über 100m Schmetterling und 100m Freistil.

Jana Vonhoff (Jg.2004) stellte ebenfalls einen neuen Vereinsrekord über 50m Kraulbeinbewegung auf. Zudem absolvierte sie die 400 Freistil und 100m Rücken in persönlicher Bestzeit.