Klaus Stallmann als Vorsitzender der Freunde und Förderer des Klinikums Westfalen bestätigt
Klaus Stallmann bleibt Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Klinikums Westfalen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung in der Klinik am Park Lünen wurde er einstimmig in diesem Amt bestätigt.
Der neue Vorstand der Freunde und Förderer des Klinikums Westfalen
Der alte und neue Vorsitzende gab einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins in den zurückliegenden zwei Jahren. Von der eingerichteten Spielecke über die Förderung des Hauses der Sinne in Lünen, dem Waffelverkauf und der Verlosung eines Autos im Rahmen des 130-jährigen Bestehens des Hellmig-Krankenhauses in Kamen, der Durchführung eines Doppelkopf- und Skatturnieres und der finanziellen Unterstützung von Deckenbildern auf der Intensivstation im Knappschaftskrankenhaus Dortmund reichten die vielfältigen Aktivitäten des Vereins.
Als Schwerpunkte für das Jahr 2016 benannte Stallmann den Ankauf von Bänken für das Knappschaftskrankenhaus in Lütgendortmund sowie die Beteiligung am Brami-Fest in Lünen-Brambauer.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder die Landtagsabgeordnete Gerda Kieninger, den Kamener Bürgermeister Hermann Hupe sowie den Chefarzt der Klinik für Psychiatrie in Lütgendortmund, Dr. Thomas Finkbeiner. Als Geschäftsführerin wurde die Krankenhausleiterin des Hellmig-Krankenhauses, Anke Ronge, als Kassierer Christian Scholz bestätigt. Als Beisitzer fungieren Michael Kleinschmidt, Peter Seidel, Karin Kandler-Langer, Jörg Kühn, Stefan Grave, Stefan Aust sowie Dieter Kniffka und Udo Ohlis.
Polizei widerspricht AfD-Chefin Petry: Wir fahren überall hin in Bergkamen
Für jede Menge Aufregung sorgte am Dienstag die Vorsitzende der AfD Frauke Petry in Bergkamen. Tags zuvor hatte sie gegenüber der Presse in Berlin erklärt, dass es in NRW Städte gebe, in die seit den 90er Jahren die Polizei keinen Fuß mehr setze. Auch wisse sie, dass die Beamten in manche Stadtteile Bergkamens nicht mehr fahren würden.
Ausschnitt aus „Le Figaro“ vom Dienstag. „Frauke Petry, das neue Gesicht der extremen Rechten“ titelt die französische Tageszeitung
„Wir fahren überall hin“, konterte Polizeihauptkommissar Thomas Röwermann. Der Sprecher der Kreispolizei Unna unterstrich, dass es gerade in Bergkamen keinerlei Anlass gebe, sich anders zu verhalten. Dabei verwies er auf die gerade erst Montag veröffentlichte Kriminalstatistik für 2015. Die spricht von einem starken Rückgang der Straftaten in Bergkamen – auch bei der Straßenkriminalität und bei den Wohnungseinbrüchen.
An diesem Bild hat auch die im Herbst vergangenen Jahres eröffnete Flüchtlingsunterkunft am Wellenbad nichts geändert. Die damals in den Bürgerversammlungen geäußerte Befürchtung, Frauen könnten sich nicht mehr allein auf die Straße wagen, entbehrte im Nachhinein betrachtet jeglicher Grundlage.
Die Äußerungen von Frauke Petry hat der WDR zum Thema gemacht und vor laufender Kamera unter anderem mit Bürgermeister Roland Schäfer, Thomas Röwermann und ihrem Ex-Lehrer Harald Sparringa gesprochen. Der Beitrag soll heute in der Lokalzeit Dortmund ausgestrahlt werden.
Roland Schäfer erklärte gegenüber dem Bergkamen-Infoblog, dass Frauke Petry ihre vier Jahre in Bergkamen von 1991 bis 1995 schlecht in Erinnerung habe und hier einiges verdrehe. „In Bergkamen gibt es keine „No Go Areas“!“ Ärgerlich sei nur, dass ihre Äußerungen durch die Bundes-Presse gegangen sei und so ein schlechtes Licht auf Bergkamen geworfen werde.
Auf Facebook hat sich sofort auch ihr ehemaliger Religionslehrer Heinrich Peuckmann geäußert: „Nun gibt es in Bergkamen durchaus Viertel, in denen sich soziale Probleme zuspitzen, aber ein Viertel, in das sich die Bergkamener Polizei nicht mehr traut, gibt es wirklich nicht. Anderen Lügenpresse vorwerfen und selber lügen, wenn es darum geht, sein verschroben undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild zu begründen, ist schon schäbig.“
Stadt hat ihre Neubürgerbroschüre rundum erneuert
Die Stadt Bergkamen hat im Jubiläumsjahr 2016 ihre Neubürgerbroschüre überarbeitet und mir einem neuen Design versehen. Der Aufbau ist an die Struktur des städtischen Internet-Angebotes angepasst, d.h. die verschiedenen Themenbereiche sind entsprechend farblich gekennzeichnet und erleichtern dem Leser damit einen einfachen und schnellen Überblick über die umfangreichen Themenbereiche.
Die neue Neubürgerbroschüre ist da (v.l.): der Leites des Stadtmarketing Karsten Quabeck, Bürgermeister Roland Schäfer und der Leiter der Zentralen Dienste Thomas Hartl.
Diese Themenbereiche sind folgt gegliedert:
Stadtinformationen (Geschichte und Zukunft der Stadt Bergkamen; Die Stadtteile; Städtepartner)
Familie, Jugend, Bildung, Soziales (Familie und Jugend; Kindertageseinrichtungen und Betreuungsangebote; Bildung und Weiterbildung; Senioren; Soziales)
Der Altbestand aus dem Jahr 2010 (korrigiert und nachgedruckt in 2013) war Ende des vergangenen Jahres vergriffen und wird durch die nun vorliegende Broschüre abgelöst.
Bürgermeister Roland Schäfer: „Mit einer Auflagenstärke von 3000 Stück gehen wir davon aus, dass wir die neuen Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt in den kommenden zwei Jahren mit vielen Informationen über ihren neuen Wohnort versorgen können.“
Jeder Neubürger/jede Neubürgerin erhält bei seiner/ihrer Anmeldung im Bergkamener Bürgerbüro eine prall gefüllte Info-Tasche einschließlich dieser Neubürgerbroschüre. Im Durschnitt werden gut 15 Taschen pro Woche ausgegeben.
Andreas Schlüter neuer Hauptgeschäftsführer im Verbund der Knappschaft-Kliniken
Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen mit vier Häusern in Dortmund, Kamen und Lünen, übernimmt ab dem 1. April zusätzlich die Aufgabe des Hauptgeschäftsführers im Managementverbund der Krankenhäuser mit knappschaftlicher Mehrheitsbeteiligung. Er übernimmt damit die Verantwortung für die Gesellschafteranteile der Knappschaft Bahn-See an elf deutschen Krankenhäusern.
Andreas Schlüter
Die elf Häuser wollen künftig Synergiemöglichkeiten stärker nutzen. Andreas Schlüter: „Aus der Zusammenarbeit bietet sich eine Vielzahl von Chancen, die uns in den nächsten Jahren für die Herausforderungen der Zukunft wappnen werden.“
Die Krankenhäuser, deren Träger die Knappschaft Bahn-See allein oder gemeinsam mit überwiegend kommunalen Partnern ist, bilden im Verbund einen der größten Gesundheitsversorger in Deutschland mit ca. 4.000 Betten und ca. 10.000 Beschäftigten. In Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind die Knappschaftskrankenhäuser starke Pfeiler des regionalen Gesundheitssystems. Neben der medizinischen Grundversorgung für die Menschen hier bieten sie breit gefächerte Spezialisierungen auf höchstem Niveau.
„Um diesem Auftrag im Sinne unserer Patienten künftig noch besser gerecht werden zu können, wollen wir unsere Stärken und Kompetenzen bündeln“, so Andreas Schlüter. Der 43-Jährige bleibt weiterhin auch Geschäftsführer des Klinikums Westfalen, gibt aber zum 31. März 2016 die Geschäftsführung im Klinikum Vest mit Krankenhäusern in Recklinghausen und Marl ab.
Zur Person:
Andreas Schlüter
Dipl.-Verwaltungswirt
Hauptgeschäftsführer der KBS Geschäftsführungs-GmbH
Geschäftsführer Klinikum Westfalen GmbH
Mitglied im Vorstand der KGNW (Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.)
1. stellvertretender Vorsitzender der AKW (Arbeitsgemeinschaft öffentlicher Krankenhäuser Westfalen e.V.)
Mitglied im Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU
Sonntag Abtauparty in der Eishalle: Erstes Badewannenrennen auf dem Eis
Am Sonntag, 20. März, laden die GSW zur Abtauparty von 14.00 bis 18.00 Uhr in die Eishalle nach Bergkamen-Weddinghofen ein. Neben den obligatorischen Spielen bei cooler Musik und Animation gibt es in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Die Weltpremiere im Badewannenrennen auf dem Eis.
Eissporthalle Weddinghofen. Foto: GSW
Da schon morgens die Kühlmaschinen abgestellt werden, ist die Eisfläche mit einem feinen Wasserfilm überzogen. Die Eismeister sorgen entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung an diesem Tag für eine absolut nasse Grundlage auf der bestens gerutscht werden kann. Die GSW empfehlen allen Teilnehmern, sich mit ausreichend trockener Ersatzkleidung zu versorgen.
Sobald das Eis verschwunden ist, wird die Eishalle für den Sommerbetrieb vorbereitet.
Bergkamener Meilenstein: 50 Jahre Stadtgeschichte verteilt auf sieben Etagen
50 Geburtstag feiert die Stadt Bergkamen am ersten Juni-Wochenende. Wer etwas mehr über die geschichtliche Entwicklung Bergkamens wissen möchte, kann sich ab sofort auf den Weg durch das Treppenhaus des Rathauses machen.
Thomas Hartl, Roland Schäfer und Kasten Quabeck (v.l.) stellten die Ausstellung mit den Bergkamener Meilensteinen im Treppenhaus des Rathauses vor.
15 markante Ereignisse, die Bürgermeister Roland Schäfer, der Leiter der Zentralen Dienste Thomas Hartl und Stadtmarketingchef Kasten Quabeck bei der Vorstellung am Montag als „Meilensteine“ bezeichneten, sind auf jedem Treppenabsatz dargestellt. Die Plakate mit Fotos und Erklärungen hängen übrigens nicht an der Wand, sondern befinden sich auf dem Fußboden – wie es sich für echte Meilensteine gehört.
Diese Meilensteine reichen von der Verleihung der Stadtrechte am 14. Juni 1966 über die Einweihung der Zeche Neu-Monopol und des Kraftwerks Heil bis zum Beginn des Abrisses des City-Wohnturms 2014. Und warum sind es nur 15 Stationen: Das Rathaus, dessen Grundsteinlegung auch ein „Meilenstein“ ist, hat nur sieben Etagen.
Die Marina Rünthe ist sicherlich ein Bergkamener Meilenstein.
Gruppen oder Schulklassen, die mehr über die Ereignisse wissen möchten, können eine Führung mit Stadtarchivar Martin Litzinger vereinbaren. Er kann sicherlich auch einiges über die Vorgeschichte berichten, die zur Stadtgründung geführt hat. Bergkamen hatte zum Beispiel bereits seit dem 1. Januar 1966 den Titel „Großgemeinde“. Einige Jahre vorher gab es in den Räten der ehemals selbstständigen Gemeinden Abstimmungen darüber, ob man sich zu einer Stadt zusammenschließen wolle. Die Overberger waren dagegen, wurden aber 1968 per Gesetz sechster Bergkamener Stadtteil. In Rünthe musste ein Bürgerentscheid herbeigeführt werden. Erst dann war klar: Auch Rünthe wird ein Bergkamener Stadtteil.
Weitere Infos zur Ausstellung bei Karsten Quabeck, Tel. 02307/965-234, oder Martin Litzinger, Tel. 02307/965-233
Kriminalstatistik 2015 zeigt es: Bergkamen viel besser als der Ruf
Allen Unkenrufen zum Trotz: In Bergkamen hat die Polizei im vergangenen Jahr erheblich weniger Straftaten registriert als 2014. Die Aussage von einigen Bergkamenern in den Sozialen Medien „Es wird immer schlimmer hier“ entbehrt nach der am Montag von Landrat Michael Makiolla vorgelegten Kriminalstatistik jegliche Grundlage.
Während es 2014 noch 3.392 Ermittlungsverfahren gegeben hatte, sank sie 2015 deutlich auf 2.805. Bergkamen damit aus dem Kreistrend heraus (ohne Lünen) 21.741 Straftaten (21.195) wurden für die Kreispolizeibehörde Unna im Jahr 2015 registriert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Zunahme um 546 Fälle bzw. eine prozentuale Steigerung um 2,58%.
Einen Rückgang gab es bei fast allen Kriminalitätsarten. Auch bei den Wohnungseinbrüchen. Ihre Zahl sank von 165 auf 129 binnen Jahresfrist. Ladendiebstähle haben um 18 auf 210 zugenommen. 11 Mal wurden Debitkarten mit Pin geklaut (2014: 12). Den prozentual stärksten Anstieg gab es bei den Tankbetrügereien. 2014 waren es 35 Fälle und im vergangenen Jahr 65.
Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos: Taschendiebe auf dem Bergkamener Wochenmarkt
Mit zwei Fotos von Taschendieben auf dem Bergkamener Wochenmarkt bittet jetzt die Polizei die Öffentlichkeit um Unterstützung. Der erste Diebstahl ereignete sich im November vergangenen Jahres und der zweite im Januar dieses Jahres.
Wer kennt diese Männer?
Am Donnerstag, 5. November 2015 entwendete ein noch unbekannter Täter auf dem Wochenmarkt in Bergkamen die Geldbörse einer 75-jährigen Nordkirchenerin, die sie in einem Stoffbeutel bei sich trug. Wenig später (gegen 11:00 Uhr) wurde mit der in der Börse enthaltenen EC-Karte der Frau Bargeld an einem nahegelegenen Geldautomaten abgehoben. Dabei wurde der Täter von der Videoüberwachungsanlage aufgenommen.
Am Donnerstag, 7. Januar 2016 gegen 11:00 Uhr entwendete ein noch unbekannter Täter auf dem Wochenmarkt in Bergkamen unbemerkt die Geldbörse einer 50-jährigen Bönenerin aus deren Handtasche. Anschließend hob ein männlicher Täter mit ihrer Debitkarte mehrfach unbefugt Bargeld an einem Geldautomaten in der Präsidentenstraße ab. Dabei wurde er von der Videoüberwachungsanlage aufgenommen.
Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlich die Polizei nun Lichtbilder der unbekannten Täter. Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307/921-7320 oder 921-0 entgegen.
SPD-Frühlingsempfang mit Appell für die Investition in die Integration
Zwei Prognosen hatten sich bei diesem Frühlingsempfang der SPD erfüllt. Der titelgebende Frühling ließ sich tatsächlich kurz blicken. Die drei Landtagswahlen des Superwahlsonntags werden wohl tatsächlich Auswirkungen auf die politische Diskussion haben, die an diesem Vormittag in der Ökologiestation geführt wurde. Die dritte Prognose bleibt vorerst Hoffnung: Dass aus einem Flüchtlingspaket ein wahres Integrationspaket werden möge.
Volles Haus in der Ökologiestatiin zum traditionellen Frühlingsempfang der SPD – wie so oft als Einladung zur Diskussion und zur Information über ein aktuelles Thema.
Landrat Michael Makiolla brachte beweiskräftige Zahlen in die Diskussion ein.
Einig waren sich alle, bevor die Diskussion überhaupt begann: Bergkamen hat die Herausforderung der Flüchtlingskrise bislang vorbildlich bewältigt. Im „Krisenmodus“ des Vorjahres mit 1,1 Mio. registrierten Flüchtlingen „haben wir es auf kommunaler Ebene geschafft, das keiner auf der Straße sitzt, jeder ein Dach über dem Kopf hat und versorgt ist“, so Bürgermeister Roland Schäfer. Das sei vor allem auch mit enormem Einsatz, darunter 170 freiwilligen Helfern geschafft worden: „Darauf sind wir stolz, auf diese tolle Leistung unserer Gesellschaft!“ Daraus dürfe nun aber keine Parallelgesellschaft entstehen, sondern es bedürfe der Integration mit Unterstützung von Bund, Land und anderen Instanzen. Handfeste Statistiken und Erfahrung hatte Landrat Michael Makiolla zur Hand als Beleg dafür, dass ihm „nicht bange“ sei. Vor 25 Jahren habe der Kreis Unna mehr Flüchtlinge der Jugoslawienkriege aufgenommen als aktuell. „Auch das haben wir geschafft!“ Werde nach Köln vor allem das subjektive Sicherheitsgefühl diskutiert, sprechen die Zahlen auch hier eine andere Sprache: Es seien 2015 kaum Straftaten in Zusammenhang mit Flüchtlingen im Kreis registriert worden.
Gebanntes Zuhören zu einem Thema, „das uns bewegt“.
Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek forderte angesichts der „aktuell desaströsen Zustände“ an den europäischen Grenzen und in der europäischen Flüchtlingspolitik ein „Mithelfen, die Konflikte in den Herkunftsländern zu lösen“ und sich in Europa „gemeinsam der Aufgabe der Flüchtlinge zu stellen“. Vor allem aber wünscht er sich, dass aus den vielen Asylpaketen nun endlich ein Integrationspaket geschnürt werde. Das griff auch der Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß auf. Aus einer „Radikalkur Integrationspolitik in Teilchenbeschleunigern“ müsse etwas Ganzes werden, das die große Spannbreite der Probleme bewältige und endlich erkenne, dass „neue Mitbürger unser Land voranbringen können, wenn wir es richtig anstellen.“ 4 Milliarden Euro investiere das Land aktuell in Flüchtlingsfragen. Was jetzt folgen müsse, sei „eine entscheidende Investition in unser aller Zukunft“.
Die Region punktet mit Erfahrung
Engagiert als Hauptredner am Pult: Thorsten Klute.
Erfahrung habe NRW und gerade diese Region zuhauf zu bieten, so Hauptredner Thorsten Klute als Referent des Staatssekretärs im NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Ohne Zuwanderung und Gastarbeiter wäre das Land niemals so erfolgreich geworden. Die Bedeutung dessen sei „viel zu lange nicht erkannt worden“, jetzt sei es endlich Zeit, „den Gastarbeitern Danke zu sagen“. Fehler seien damals gemacht worden. Daraus müsse man in der aktuellen Situation lernen. Optimistisch ist er dabei nicht weniger als seine Vorredner: „Wir zeichnen uns in NRW dadurch aus, dass wir das geschafft haben!“ Wer nun jedem Integrationsversuch gleich das Scheitern prophezeie oder im Gegenteil ein „Ruckzuck“-Handeln fordere, dem hielt Klute einen sportlichen Vergleich entgegen: „Integration ist kein Sprint, sondern eine Ausdauersportart aus den Disziplinen Bildung, Arbeit und Wohnen“. Anders als in anderen Ländern lade man alle Parteien hier zur Lösungsfindung ein und fange nicht bei Null an.
Entspannende Musik zum Abschluss von Sina, Marc und Bettina Jacka.
Brücken-Kitas als Vertrauensbasis und Mittel, die Eltern mitzunehmen, finanzielle Mittel für 5766 Lehrer – darunter 1200 Deutschlehrer – und 1300 Integrationsklassen, die letztendlich allen zu Gute kämen: Das seien im Bereich Bildung bereits wichtige Aktivitäten für eine bessere Integration. In der „Disziplin“ Arbeit sei die Integration von Asylbewerbern auf dem Arbeitsmarkt mit politischen Durchbrüchen und erleichterten, erstmals überhaupt möglichen barrierefreien Zugängen im Vorjahr erreicht worden. Dazu gehöre auch die Öffnung von Integrationskursen für Asylsuchende und weitere finanzielle Mittel hierfür. Erforderlich sei auch, das Bleiberecht für die Dauer einer Ausbildung und darüber hinaus zu erweitern. Investitionen hier hätten sich – das zeige das Beispiel der Zuwanderer – ausgezahlt. Bezogen auf die Disziplin Bildung dürften keine Stadtteile entstehen, die einzig von Ausländern bewohnt werden. „Eine Wohnsitzauflage für bestimmte Zeit wird der Integration dienlich sein.“
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Peuckmanns neuer Krimi „Tarnbriefe“ erschienen
Heinrich Peuckmanns neuer Krimi „Tarnbriefe“ ist jetzt erschienen. Offiziell vorgestellt wird er während der Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März.
Eigentlich will Bernhard Völkel, Peuckmanns schon Kult gewordener Kripokommissar, seit seiner Frühpensionierung nichts mehr mit Verbrechen zu tun haben, aber einer Bitte seiner Tochter Kathrin kann er nicht widerstehen. Deren Freundin Simone fühlt sich seit einigen Tagen verfolgt. Gesehen hat sie nichts, aber sie spürt eine dunkle Gefahr, die ihr Angst macht. Das klingt nicht nach Verbrechen und schon gar nicht nach Mord, da kann Völkel beruhigten Gewissens ermitteln. Aber Schritt für Schritt gerät er in eine immer bedrohlichere Lügengeschichte von Heuchelei, Doppelmoral und Morden hinein, die ihn am Ende selbst in tödliche Gefahr bringt.
Bernhard Völkels sechster Fall knüpft nahtlos an die vorigen Krimis an. Wieder ist es eine Geschichte voller Spannung, in der auch der Humor nicht fehlt.
Tarnbriefe, ein Kriminalroman von Heinrich Peuckmann für 9,95 Euro.
ISBN 978-3-942929-41-7
Damenmannschaft der Wasserfreunde starten erfolgreich bei DMS
Die Damenmannschaft der Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen am Deutschen Mannschaftswettbewerb (DMS) in der Bezirksklasse teil. Wie bei den Herren, waren 13 verschiedene Strecken zu meistern, die jeweils zweimal geschwommen wurden. Jede Schwimmerin durfte maximal viermal starten und dabei keine Strecke doppelt schwimmen.
Das Ziel von Lara Boden, Ania Grahl, Kristin Kruse, Melissa Masur, Hannah Neumann, Saskia Nicolei, Victoria Reimann, Elena Stockhecke, Ann-Kathrin Teeke, Jana Vonhoff und Lisa Weber war es, den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Die noch sehr junge Mannschaft (Jahrgang 1998-2004) lag lange Zeit an zweiter Stelle und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Mannschaft des TuS Dortmund-Brackel. Gemeinsam erschwammen sich die TuRanerinnen 14 persönliche Bestzeiten und steigerten ihre Punktzahl des letzten Jahres von 7628 auf 8317 Punkte. Am Ende mussten sie sich dann doch knapp geschlagen geben und belegten den dritten Platz. Abschließend waren sich aber sowohl die Schwimmerinnen als auch der Trainer Tobias Jütte einig, dass sie es im nächsten Jahr schaffen werden.