Noch Karten für „Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ im studio theater

Für das Eröffnungsstück der Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes am Dienstag, 4. Oktober, „Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ sind noch Karten erhältlich. Das Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg interpretiert hier das berühmte Grimmsche Märchen neu.

Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ mit dem Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg.
Der Fischer, seine Frau und das Fischstäbchen“ mit dem Theater „Kreuz & Quer“ aus Duisburg.

Und darum geht es: Gebrr sitzt am liebsten im Badezimmer und angelt in der Badewanne. Doch heute ist Samstag und am Samstag ist Grimms Badetag. Sie würde schon die Angel weglegen, wenn Grimm ihr denn ein Märchen vorlesen würde, am besten eines das von Fischen und Angeln handelt und natürlich darf ein Kuss am Ende nicht fehlen.

Und welches Märchen liegt da näher als das vom „Fischer und seiner Frau“? In dem gibt es zwar kein Küsschen am Ende, aber das kann Gebrr sich am Ende auch so ergattern.
So wird Gebrr zum Fischers Fritze und Grimm zur seiner ständig unzufriedenen Frau Helene, das Badezimmer zum großen weiten Meer und die Badewanne mal zum Fischerboot und mal zum Königspalast.
Am Ende spielen die beiden glücklich und zufrieden in der Badewanne mit dem Seifennäpfchen-Dampfer, knabbern Fischstäbchen und singen ein schönes Lied vom zufriedenen Leben.
Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965-381.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der Saison 2016/17 außerdem noch folgende Stücke an:
• „Rumpelstilzchen“ (L’una Theater) am 09.11.2016
• „Die kleine Hexe feiert Weihnachten“ (Wittener Kinder- und Jugendtheater) am 20.12.2016
• „Des Kaisers neue Kleider“ (Theater Tom Teuer) am 25.01.2017
• „Das tapfere Schneiderlein“ (Trotz-Alledem-Theater) am 22.02.2017
• „Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017



Unbekannter wird vom Zug erfasst und erliegt seinen schweren Verletzungen

Wer kennt eine Person, der dieses Kleidungsstück gehört?
Wer kennt eine Person, der dieses Kleidungsstück gehört?

Aktualisierung: Die Identität der am Montagabend verstorbenen Person steht für die Polizei fest. Es handelt sich um einen 32-jährigen Mann aus Lünen.

Eine bis jetzt nicht identifizierte Person wurde am Montagabend auf der ICE-Strecke Dortmund-Münster in Höhe der A2 von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Obwohl sofort eine Notbremsung eingeleitet wurde, konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Die Person verstarb unmittelbar an den Folgen der erlittenen Verletzungen.

bild0002In unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle fand die Polizei abgelegte Oberbekleidung, darunter eine schwarze Hose und ein T-Shirt mit dem Aufdruck „AC/DC“.

Hinweise zu den abgebildeten Kleidungsstücken und Angaben zur Identität des Verstorbenen nimmt die Kriminalwache zu jeder Tageszeit unter der Rufnummer 0231-132 7441 entgegen.

Der Zugverkehr der betroffenen Bahntrasse war in beiden Richtungen von ca. 17.40 bis 20 Uhr gesperrt.

Die Ermittlungen dauern an.




Vorsicht Fußgänger: Die Stadt hat jetzt auch ein Elektro-Auto

Nach zwei Tretrollern und zwei E-Bikes hat die Stadtverwaltung mit dem Smart Fortwo electric drive das erste umweltfreundlich Auto angeschafft. Bürgermeister Roland Schäfer und Amtsleiter Zentrale Dienste Thomas Hartl präsentierten den Gebrauchtwagen. Neu, das sind sich beide einig, hätten sie ihn nicht angeschafft. E-Autos seien noch viel zu teuer, erklären sie. Die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung fällt auch beim ADAC oder bei Auto Bild vernichtend aus.

Bürgermeister Roland Schäfer und Thomas Hartl stellen den neuen gebrauchten E-Smart der Stadtverwaltung vor.
Bürgermeister Roland Schäfer und Thomas Hartl stellen den neuen gebrauchten E-Smart der Stadtverwaltung vor.

Gekostet hat der neue Gebrauchte 10.000 Euro. Das sei ein Schnäppchen, wie der Bürgermeister meint. Hinzu kommt die Monatsmiete für die Batterie von 65 Euro. In Fahrt gebracht hat der Kleinwagen einen Stromverbrauch, der etwa 1,5 Liter Diesel entspricht. Für Fahrten innerhalb des Kreises Unna sei die Reichweite mit einer Stromladung von 145 Kilometern ausreichend, meint Thomas Hartl.

Die Ladestation in der Garage mit der Mahnung, vor dem Start das Kabel aus der Steckdose am Auto zu ziehen.
Die Ladestation in der Garage mit der Mahnung, vor dem Start das Kabel aus der Steckdose am Auto zu ziehen.

Immer innerstädtischen Verkehr könnte der leise 75 PS starke Flitzer zu einer Gefahrenquelle für Fußgänger werden. „Viele schauen nicht nach rechts und links, wenn sie die Straße überqueren wollen, sondern verlassen sich auf ihr Gehör“, sagte Roland Schäfer. Doch da kommt nicht viel. Im Auto vernehmen der Fahrer und der Beifahrer allenfalls die Rollgeräusche der Reifen und das Gebläse der Klimaanlage.

Strom erhält das städtische E-Auto aus einer ganz normalen Steckdose. Doch das dauert mindestens sieben Stunden. Wenn der Smart Fortwo electric drive in der Garage steht, muss er also die Nacht produktiv nutzen.




Seminar der Arbeitsagentur für Berufsrückkehrende und Wiedereinsteigende

Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, hat im September gleich vier Mal die Möglichkeit an dem Seminar „Zurück in den Beruf“ teilzunehmen.

Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus
Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus

An den Standorten der Agentur für Arbeit in Kamen, Unna und Schwerte informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, ab 9.30 Uhr welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.

Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt Sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“ Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“

Die Seminare finden an vier Terminen statt:

  • 21. September in der Agentur für Arbeit Kamen, Ostring 19, Raum 258
  • 23. September in der Agentur für Arbeit Unna, Nordring 14, Raum 315
  • 29. September in der Agentur für Arbeit Schwerte, Hüsingstr. 2, Raum 22

Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können.

Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-Mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.




Jugendamt sucht dringend weitere Spielplatzpaten

Das Bergkamener Jugendamt sucht dringend weitere Spielplatzpaten. Eine entsprechende Werbeaktion stellt Christian Scharwey in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vor. Dessen Mitglieder betonten, dass das ehrenamtliche Engagement der Paten ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung der über 40 Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet sei.

Spielgeräte aus  Edelstahl sind beim Jugendamt erste Wahl. Sie halten länger und sind pflegeleichter.
Spielgeräte aus Edelstahl sind beim Jugendamt erste Wahl. Sie halten länger und sind pflegeleichter.

Was sind Spielplatzpaten?

pate 1Die Übernahme einer Spielplatzpatenschaft ist eine ehrenamtliche Aufgabe. Die Spielplatzpaten gehen keine rechtlichen Verpflichtungen ein. Spielplatzpaten sind keine „Spielplatz-Polizisten“, sondern verstehen sich als Gesprächspartner für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Spielplatzpaten unterstützen das Jugendamt bei der Entwicklung eines bedarfsgerechten Spielraum-konzepts, indem sie Informationen über die Nutzung einzelner Spielflächen und deren aktuelle Nutzer-gruppen sammeln und an das Jugendamt weitergeben.

Sie übermitteln etwaige Beschwerden, Änderungs-oder Verbesserungswünsche von Nutzern der Spielplätze an das Jugendamt. Bei kleineren Konflikten zwischen Erwachsenen und Kindern versuchen sie, vermittelnd und mäßigend einzuschreiten.

Wer kann Spielplatzpaten werden?

Eine Spielplatzpatenschaft können nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Vereine, Initiativen, Schulklassen oder andere Gruppen übernehmen, sofern sie einen Ansprechpartner für das Jugendamt benennen.

Die Paten sollen

  • aufgeschlossen und sensibel für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sein und diese ernst nehmen.
  • Spaß an einem gut besuchten Spielplatz haben, auf dem sich Kinderjugendliche und Erwachsene wohl fühlen.
  • möglichst in der Nähe eines Spielplatzes wohnen oder diesen regelmäßig nutzen, um verlässliche Aussagen über das Geschehen im Umfeld der Spielfläche machen zu können.

Wie wird man Spielplatzpate?

Die Patenschaft wird durch eine schriftliche Vereinbarung mit dem Jugendamt begründet.

Die Patenschaft endet, sobald der Pate sie gegenüber dem Jugendamt oder das Jugendamt gegenüber dem Paten für beendet erklärt. Gründe für die Beendigung einer Patenschaft müssen vom Paten nicht vorgebracht werden.

Die Spielplatzpaten treffen sich einmal jährlich auf einem Patentreffen, zu dem das Jugendamt einlädt.

Die Ergebnisse der Patentreffen werden an den Jugendhilfeausschuss weitergeleitet und dienen als Grundlage für die jährliche Maßnahmeplanung im Bereich Spielflächen.

Auch Vorschläge zur Weiterentwicklung des Patenschaftswesens können im Rahmen der Patentreffen erörtert und als Anregung direkt an das Jugendamt gerichtet werden.

Spielplatzpaten leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Unterhaltung der Spielflächen, indem sie dem Jugendamt Schäden an Spielgeräten oder grobe Verunreinigungen telefonisch melden.

Anmerkungen zum Spielen

Kinder spielen überall und jederzeit. Durch die spielerische Aneignung der Umwelt entwickeln Kinder eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten, so dass das Spiel eine wichtige Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung ist.

Das Jugendamt der Stadt Bergkamen ist federführend für alle Fragen im Zusammenhang mit Spiel- und Bolzflächen zuständig. Insbesondere bei Anregungen und Kritik zu Fragen der Gestaltung und Ausstattung:

Die natürlichen Spielräume sind bedroht:

Straßen oder dichte Wohnbebauung trennen und zerschneiden Spielbereiche, der dichte Verkehr macht Straßen für kleinere Kinder zu unüberwindlichen Hindernissen.

Die Bereitschaft, Spielgeräusche nicht als „Lärm“ anzusehen, sondern als einen natürlichen Bestandteil unseres Lebens, nimmt immer weiter ab. Deshalb ist es wichtig, die noch vorhandenen Spielräume zu erhalten und durch Spielplatzpatenschaften neu zu beleben.

Spielplätze sind in einigen Wohnquartieren oft die letzten gesetzlich geschützten Spielräume für Kinder und die letzten freien Kommunikationsräume für Erwachsene (Eltern, Begleitpersonen, Anwohner).

Ansprechpartner

Herr Scharwey: Telefon 02307/965 381 E-Mail: c.scharwey@bergkamen.de

Bei Konflikten zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist das Streetworkteam Interessenvertreter der Kinder und Jugendlichen:

Streetwork Bergkamen Telefon 02307/28 27 40 E-Mail: info@streetwork-bergkamen.de

Bei Beschädigungen von Geräten (in dringenden Fällen):

Baubetriebshof der Stadt Bergkamen Herr Tyen Telefon 02307/9 62 01 13 E-Mail: m.tyen@bergkamen.de

 




Glaube.Liebe.Leichenschau – Rote Feder überführt den Mörder in Rünthe

Das Krimifestival „Mord am Hellweg“ ist am vergangenen Wochenende gestartet. Erschienen im Grafit-Verlag ist inzwischen auch das Taschenbuch dazu mit dem Titel „Glaube.Liebe.Leichenschau“. Darin befindet sich natürlich wieder ein Bergkamen-Krimi. Der stammt diesmal aus den Federn des Autorinnen-Duos „Frl. Krise und Frau Freitag“. Dazu gibt es auch eine Lesung mit dem Duo am Freitag, 30. September, ab 19.30 Uhr im PZ des Gymnasium.

Wir wissen zwar nicht, wie sie wirklich heißen, aber wie sie aussehen: Frl. Krise und Frau Freitag
Wir wissen zwar nicht, wie sie wirklich heißen, aber wie sie aussehen: Frl. Krise und Frau Freitag. Foto: Mathias Mülhöfer

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Frl. Krise und Frau Freitag ist das gut gehütete Pseudonym zwei gestandener Pädagoginnen, denen ihre Erlebnisse in Klassen- und Lehrerzimmer fortwährend auf mordlüsterne Gedanken bringen.  Der Titel ihres Kurz-Krimis: „Letztes Amen in Bergkamen“. Es geht um eine Klassenfahrt Berliner Jugendlicher nach Bergkamen. Untergebracht sind sie im Gästehaus „Marina-Nord“, während der es Frl. Krise und Frau Freitag mit durchdrehenden Teenagern, Ausreißern und natürlich mit einem Mord zu tun bekommen. Eine rote Feder führt die Ermittler auf die richtige Spur.

Zum Buch: Glaube.Liebe.Leichenschau

herausgegeben von Herbert Knorr, H. P. Karr, Sigrun Krauß
Kriminalgeschichten
kt., 349 Seiten
EUR 12.00, E-Book EUR 9.99
ISBN 978-3-89425-474-2

Eintrittskarten:

VVK: 12,90 € / 10,90 € – AK: 16,00 € / 14,00 €

Cody McFadyen liest: „Die Stille vor dem Tod“

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Cody McFadyen

Einer der bekanntesten Bestseller-Autoren der Welt kommt am 18. Oktober um 20 Uhr nach Bergkamen ins studio theater. Seine Werke wie „Die Blutlinie“ und „Ausgelöscht“ verkauften sich sage und schreibe mehr als 54 Millionen Mal. Lange haben die Fans auf sein nächstes Werk gewartet, jetzt ist es endlich soweit: Cody McFadyen kommt mit dem Buch „Die Stille vor dem Tod“ an den Hellweg, das in Deutschland Ende September sogar als Weltpremiere erscheint! Und das Warten hat sich gelohnt, denn dieser Fall, die lang ersehnte Fortsetzung der Bestseller-Reihe um die FBI-Agentin Smoky Barrett, heißt es, ist deren härteste Jagd nach dem Bösen. Dt. Lesepart: Nina Petry, Moderation: Angela Spizig, Journalistin.

Zu „Die Stille vor dem Tod“: Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky Barrett mit der Lösung des Falls beauftragt. Doch die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.

VVK: 21,90 € / 19,90 € – AK: 28,00 € / 26,00 €

Bayerisch-Österreichische Nacht

Krimikabarett-Maibock. Foto: Nana Klaas
Krimikabarett-Maibock. Foto: Nana Klaas

Jörg Steinleitner und Andreas Gruber, bayrische Krimifolklore und knallharter Thriller –beides zusammen geht nicht? Aber sicher doch! Denn trotz der Gegensätze wird es vor allem eins, nämlich zünftig zugehen am 28. Oktober ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Almrausch, ehemals Haus Schmülling.

Andreas Gruber. Foto: Fotowerk Aichner
Andreas Gruber. Foto: Fotowerk Aichner

Das wiedereröffnete Haus Schmülling bietet nun eine Eventgastronomie ganz im Lichte des bayerischen Schmankerl. Jörg Steinleitner glänzt dort zusammen mit der Schauspielerin Victoria Mayer und dem Musiker und Geräuschemacher Helmut Sinz mit seinem kriminalistisch-satirischen Krimikabarett „Maibock“! Der vielfach preisgekrönte Wiener Andreas Gruber, der seit Jahren für das Beste steht, wenn es um deutschsprachigen hardboiled-Thriller geht, wird mit seinem neuen Thriller „Todesmärchen“ (der 3. Fall für Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez) anreisen und einen spannenden Kontrast setzen.

VVK: 17,90 € / 15,90 € – AK: 22,00 € / 20,00  €

Thomas Raab liest: „Der Metzger“

Thomas Raab. Foto: Simone Heher-Raab.
Thomas Raab. Foto: Simone Heher-Raab.

Einer der erfolgreichsten Autoren Österreichs kommt an den Hellweg und stellt mit „Der Metzger“ am 9. November ab 19.30 Uhr in der Galerie „sohle 1“ seinen aktuellen Krimi vor. Nach Thomas Raabs Thriller „Still“, der hervorragende Kritiken erhielt, („ein fantastischer Roman“, urteilte der Spiegel) und für den die Rechte ins Ausland verkauft wurden, legt der Autor in diesem Sommer einen Krimi aus der Reihe um den beliebten Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger nach. Zwei Krimis dieser Serie wurden bereits erfolgreich verfilmt!

In seinem neusten Fall geht es unter anderem um einen anderen, tatsächlichen Metzger, der keiner sein will und nicht zuletzt um einen toten Autor. Auch in diesem „Metzger“ dürfte es wieder „ironisch und bissig, wunderbar politisch inkorrekt“ (Zeitung „Österreich“) zugehen. Zu „Der Metzger“: Diesmal landet der Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger in der Literaturbranche. Und Schuld daran ist Hansi Woplatek, der Sohn seiner Stammfleischerei. Der Bub will zur Schande des Vaters nämlich weder Rindviecher filetieren, noch Würste stopfen, sondern Schriftsteller werden. Kein Wunder, wenn es dann trotzdem ziemlich blutig zugeht. Ja und dann wäre da eben noch das Gfrett mit der Liebe … .

VVK: 13,90 € / 11,90 € – AK: 18,00 € / 16,00 €

Mord Am Hellweg – KRIMIS (nicht nur) für KIDS:

Bilderbuchkino „Der Dieb in der Heide“ für Kinder ab 6 Jahre

MI., 28.09. | 15.00 UHR | Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1, 59192 Bergkamen

Die Geschichte wird mit den Kindern interaktiv erarbeitet. Nach einem kurzen Gespräch zu der Thematik hören die Kinder die Geschichte und sehen parallel die Bilder auf der Leinwand. Die Veranstaltung ist kostenlos.

„Detektivwerkstatt“ für Kinder von 6 – 10 Jahren

MI., 28.09. | 16.00 UHR | Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1, 59192 Bergkamen

Die Kinder erfahren spielerisch, was Detektivarbeit bedeutet. Es gilt, ein Rätsel zu lösen, logisch zu kombinieren und die Bibliothek zu erkunden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Voranmeldung unter Tel. 02307/983500 oder direkt in der Bibliothek wird gebeten.




TuRa-Wasserfreunde steigen in Georgsmarienhütte 42 Mal aufs Podest

Die Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen sehr erfolgreich am 15. Teutoburger Waldschwimmfest in Georgsmarienhütte teil. Auf der Kurzbahn erschwammen sich die sechs Schwimmer und fünf Schwimmerinnen gemeinsam 42 Podestplätze, 19 persönliche Bestzeiten und starteten gleich siebenmal im offenen Finale über 50m. Mit Medaillen wurden auf diesem Wettkampf nur die drei Erstplatzierten in den offene Finalläufen und den Staffelwettkämpfen ausgezeichnet.

Bild Georgsmarienhütte 09-2016Ann-Kathrin Teeke (Jg.2000) qualifizierte sich gleich zweimal für das offene Finale. Einmal über 50m Rücken, wo sie sich deutlich den ersten Platz sicherte und über 50m Freistil, dort schlug Ann-Kathrin zeitgleich nur einen Wimpernschlag später als eine andere Schwimmerin an und wurde vom Zielgericht auf den zweiten Platz gesetzt. Des Weiteren siegte Ann-Kathrin in ihrem Jahrgang über 50 und 100m Rücken und über 50m Freistil und wurde Zweite über 100m Schmetterling.

Ebenfalls zwei Plätze im offenen Finale erschwamm sich Felix Wieczorek (Jg.2002). Einmal über 50m Rücken, wo er dann seine im Vorlauf geschwommene Bestzeit nochmal verbesserte und sich somit den Sieg sicherte. In seinem zweiten Finale über 50m Schmetterling wurde Felix dann Fünfter. Zudem siegte er in seinem Jahrgang noch über 50m Schmetterling, 50 und 100m Rücken und 100m Lagen, über 100m Schmetterling erschwamm Felix sich den Zweiten Platz.

Saskia Nicolei (Jg.2003) qualifizierte sich für das Finale über 50m Brust und schlug dort mit persönlicher Bestzeit nur ganz knapp als Zweite an. Saskia siegte zudem noch in ihrem Jahrgang über 50 und 100m Brust, wurde Zweite über 50m Schmetterling und Dritte über 100m Lagen und 100m Freistil.

Marco Steube (Jg.2003) sicherte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit einen Platz im offenen Finale über 50m Brust, wo er dann als Vierter anschlug. Des Weiteren siegte Marco in seinem Jahrgang noch über 50m Schmetterling, 50m Brust, 100m Lagen und 100m Freistil und wurde Zweiter über 100m Rücken.

Maximilian Weiß (Jg.2002) erschwamm sich mit neuer persönlicher Bestzeit über 50m Freistil einen Platz im offenen Finale und wurde dort, erneut mit persönlicher Bestzeit, Fünfter. Zudem siegte er in seinem Jahrgang noch über 50 und 100m Freistil und 100m Schmetterling und belegte über 50m Schmetterling und 100m Lagen den zweiten Platz.

Jana Vonhoff (Jg.2004) gewann in ihrem Jahrgang über 50 und 100m Rücken, 100m Lagen und 100m Freistil und wurde Zweite über 50m Schmetterling. Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) siegte in seinem Jahrgang über 50m Freistil und 100m Schmetterling und belegte über 50m Schmetterling und 100m Freistil den zweiten Platz. Max Boden (Jg.2008) gewann in seinem Jahrgang über 100m Rücken, wurde Zweiter über 50 und 100m Freistil und Dritter über 50m Rücken.

Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam und Lara Boden komplettierten die erfolgreiche Mannschaft mit guten Leistungen und persönlichen Bestzeiten.

Aber auch im Team waren die Wasserfreunde stark. Hier erkämpfte sich die 4x100m Freistilstaffel mit Felix Wieczorek, Kevin-Noah Kaminski, Marco Steube und Maximilian Weiß den Zweiten Platz.




GSW und Stadtwerke Unna gründen gemeinsame IT-Firma

Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen und die Stadtwerke Unna wollen noch enger zusammenarbeiten. Am Freitag präsentierten ihre beiden Geschäftsführer Jochen Baudrexl und Jürgen Schäpermeier die gemeinsame „Provion Stadtwerke IT GmbH“. Langfristig erhoffen sie sich Einsparungen im sechsstelligen Euro-Bereich und eine Stärkung ihrer Marktpositionen.

Präsentierten die neue IT-Firma "Provion" (v.l.): Bernd Kerkhoff (Leiter IT Stadtwerke Unna), Jochen Baudrexl, Jürgen Schäpermeier und Bernhard Sarbeck (Leiter IT GSW).
Präsentierten die neue IT-Firma „Provion“ (v.l.): Bernd Kerkhoff (Leiter IT Stadtwerke Unna), Jochen Baudrexl, Jürgen Schäpermeier und Bernhard Sarbeck (Leiter IT GSW).

Einsparungen im Personalbereich werde es nicht geben, betonten die beiden Geschäftsführer. Die oft beschworenen Synergieeffekte sollen vielmehr bei der Beschaffung und Pflege von Software sowie beim Kauf von Hardware erzielt werden.

Beide kommunalen Unternehmen arbeiten mit fast den gleichen Computerprogrammen. Tut man sich hier zusammen, verringern sich die Kosten umgerechnet auf die Kundenzahl. Noch mehr Einsparungen sehen Baudrexl und Schäpermeier beim Kauf der Elektronik. Bisher betrieb beispielsweise jedes der beiden Unternehmen zwei sehr kostspielige Server. Der jeweils zweite Server wird zur Daten- und Betriebssicherheit benötig. Unter dem Dach der „Provion“ wird es künftig nur noch zwei Server für beide Stadtwerke geben.

Inzwischen sind GSW und SWU sowohl über ein Glasfaserkabel als auch über eine Richtfunkstrecke miteinander verbunden. Letztere dient ebenfalls der der Betriebssicherheit, falls irgendwo irgendwann einmal auf der 14 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden Unternehmenssitzen ein Bagger bei Erdarbeit die Lichtwellenleitung kappen sollte.

Baudrexl und Schäpermeier betonen, dass ihnen nicht nur die Betriebssicherheit, sondern auch die Sicherheit der Daten ihrer Kunden wichtig sei. Um beides auch in Zukunft zu gewährleisten, seien hohe Investitionen in Soft- und Hardware notwendig. Die neue Gesellschaft helfe dabei, die Kosten hierfür erträglich zu gestalten.




Kinderfest des Stadtjugendrings findet bei jedem Wetter statt

Das Kinderfest des Stadtjugendrings zum Weltkindertag am morgigen Samstag findet in jedem Fall statt. „Wir haben ein Programmvariante A für gutes Wetter und eine Variante B, falls es regnen sollte“, erklärte der Geschäftsführer Christian Scharwey.

Plakat_WKT_2016Der Veranstaltungsort, der Hof des Pestalozzihauses, macht es hier den Veranstaltern einfach: Ein großer Teil der Veranstaltungsfläche ist überdacht. Dort werden auch bei Sonnenschein die Tanzgruppen der Schreberjugend und der KG Rot-Gold auftreten.

„Kindern ein Zuhause geben“: Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Weltkindertag statt. In Bergkamen lädt der Stadtjugendring am Samstag, 17. September, zum großen Weltkindertagsfest ein.

Das Weltkindertagsfest findet zum ersten Mal auf dem Gelände des Pestalozzihauses in Bergkamen-Mitte statt. Insgesamt 19 Gruppen, Vereine und Institutionen beteiligen sich in diesem Jahr. Und die haben wieder einiges zu bieten. Vom klassischen Kinderschminken über eine Farbschleuder bis hin zum Straßenmitmachtheater sollte für jeden etwas Passendes im Angebot sein. Auf der Bühne unter der ehemaligen Pausenhalle präsentieren die Tanzgruppen ihr Können und den Parkplatz des Pestalozzihauses übernehmen die Fahrräder- hier findet wieder ein Fahrradparcours statt.

Passend zum Motto „Kindern ein Zuhause geben“ präsentieren die AWO-Kindergärten in Bergkamen eine Spruchaktion am Weltkindertag. Hier können Eltern und vor allen Dingen natürlich die Kinder deutlich machen, was für sie „Zuhause“ bedeutet.

Eröffnet wird der Weltkindertag um 11.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, Ende ist um 15.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.

Der Stadtjugendring weist darauf hin, dass am Pestalozzihaus während der Veranstaltung keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Besucher sollten also die umliegenden Parkplätze ansteuern – oder gleich zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.




AfA Unterbezirk diskutiert über „prekäre Beschäftigung“

Am vergangenen Donnerstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Unterbezirk Unna, im Bergkamener Treffpunkt um über das Thema prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu diskutieren.

AfADass die AfA mit diesem Thema ein drängendes Problem besetzt hat, zeigte sich auch an den hochrangigen Teilnehmern. Neben den Vertretern der Gewerkschaften IG Metall, der IGBCE und des DGB, vertraten auch der stellv. Landrat Martin Wiggermann sowie die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der SPD in Bergkamen ihre Positionen.

Nach einem Impulsreferat stiegen die Teilnehmer in eine intensive Diskussion ein. Dabei wurden nicht nur die Probleme benannt, auch Lösungsansätze wurden genannt. Eindämmung von Leiharbeit und Werkverträgen, Equal Pay, Gleitzonenberechnung bei Minijobs und nicht zuletzt eine Novellierung der Mitbestimmungsrechte um in einem globalisierten Arbeitsmarkt die Rechte von Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmern besser schützen zu können, waren nur einige sehr konkrete Vorschläge.

„Der AfA Unterbezirk wird das Ergebnis dieser Veranstaltung in Form eines Antrages auf dem nächsten SPD Parteitag einbringen“, kündigte AfA-Unterbezirksvorsitzender Jens Schmülling an.




„Mobile Retter“ gehen Anfang Oktober an den Start – 39 wohnen in Bergkamen

Aller Voraussicht nach werden ab 1. Oktober die „mobilen Retter“ im Kreis Unna an den Start gehen. Das kündigte am Mittwoch Kreisdezernent Dirk Wigant in der Sitzung des Bergkamener Sozialausschusses an. Sie sollen dazu beitragen, dass Menschen, bei denen das Herz-Kreislauf-System zusammengebrochen ist, eine höhere Überlebenschance erhalten und dass die Folgenschäden so gering wie möglich sind.

Rettungs-AppEtwa fünf Minuten kann das Gehirn den Sauerstoffmangel infolge eines Kollapses des Kreislaufsystems ohne Schaden überstehen. Bis ein Rettungswagen oder ein Notarzt zur Stelle ist, ist es manchmal zu später. Die „mobilen Retter“ können oft wesentlich schneller am Einsatzort sein und durch eine Herzdruckmassage erste Hilfe leisten, bis die Rettungssanitäter oder der Arzt eintrifft.

304 Männer und Frauen haben sich bisher nach einem Aufruf des Kreises Unna gemeldet und sind inzwischen auch weitergebildet worden, sodass sie Anfang nächsten Monats einsatzbereit sind. 39 dieser ehrenamtlichen „mobilen Retter“ wohnen in Bergkamen. Fast die Hälfte sind Feuerwehrleute. Sie wie auch die meisten übrigen „mobilen Retter“ sind bereits vorher durch ihr ehrenamtliches Engagement oder durch ihren Beruf intensiv in „Erster Hilfe“ ausgebildet worden. Sie sollen nicht die hauptamtlichen Retter ersetzen, betont Dirk Wigant.

Alarmiert werden die „mobilen Retter“ über ihr Smartphone und über eine „Rettungs-App“. Geht über die Nummer 112 bei der Leitstelle ein Notruf nach einem Herz-Kreislauf-Kollaps ein, wird künftig nicht nur die nächst gelegene Rettungswache, bzw. der Notarzt alarmiert. Parallel sucht der Computer, GPS macht es hier möglich, den „mobilen Retter“, der sich in der Nähe des Notfalls aufhält. Die Leitstelle fragt – ebenfalls automatisch per Computer nach – ob er, bzw. sie Einsatzbereit ist. Bestätigt er das mit „Ja“, erhält der „mobile Retter“ Einsatzort genannt.

Im Kreis Gütersloh gibt es bereits über 500 dieser „mobilen Retter“. Betreut werden sie wie auch ihre Kolleginnen und Kollegen im Kreis Unna durch einen gemeinnützigen Verein. Dieses Modell sei im Kreis Gütersloh sehr erfolgreich, berichtete der Kreisdezernent.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der „mobilen Retter“: http://www.mobile-retter.de/. Dort können sich Interessierte, die ebenfalls „mobile Retter“ werden wollen, anmelden und auch die Rettungs-App downloaden.

Hier ist noch ein Video, dass die Arbeit der „mobilen Retter“ erklärt