Angeln im Hafenbecken der Marina Rünthe jetzt ganzjährig verboten

Die Marina Rünthe ist eines der attraktivsten Freizeitziele im Kreis Unna. Das hat Folgen: Immer mehr Menschen möchten sich direkt am Wasser erholen, dicken Pötten nachsehen oder ihren Hobbies nachgehen. Das gilt für Bootsführer ebenso wie für Angler.

Marina Rünthe
Marina Rünthe

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem einvernehmlichen Miteinander klappte die gegenseitige Rücksichtnahme viele Jahre gut. Seit Herbst 2014 häufen sich bei der Unteren Fischereibehörde beim Kreis jedoch wieder vor allem vom Hafenbetrieb und dem Bistrobetrieb Beschwerden über Angler, die ihrem Hobby mit vielen Geräten, aber zu wenig Beachtung anderer Interessen nachgingen.

Der Landesfischereiverband Westfalen-Lippe ließ deshalb ab 1. April 2016 bis zum 30. Oktober 2016 den Fischfang im Hafenbereich der Marina und dem dortigen Nordufer nur noch mit einer Handangel zu.

Gereicht hat diese Einschränkung nicht, denn immer mehr Angler von immer weiter weg drängen in den Hafenbereich. Kontrollen in den letzten Monaten haben gezeigt, dass die Einhaltung der Regelung nur mit großem, von der Unteren Fischereibehörde nicht zu leistenden Aufwand überprüft werden kann.

Der Landesfischereiverband beschränkt die Angelerlaubnis deshalb ab der neuen, am 1. Januar 2017 beginnenden Saison weiter. Gefischt werden darf im ganzen Jahr dann nur noch mit einer Raubfischrute am Nordufer gegenüber dem Hafenbecken der Marina. Für das Hafenbecken selber wird ein ganzjähriges, vollständiges Angelverbot gelten.




Arbeitslosenquote in Bergkamener weiterhin bei 10,4 Prozent

Die Arbeitsagentur und das Jobcenter haben jetzt die Arbeitslosenzahlen für den Kreis Unna und den zehn Städten und Gemeinden veröffentlicht. Demnach sank die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Unna um 622 Personen (-3,5 Prozent) auf 17.075 Arbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 4,7 Prozent (-843 Arbeitslose) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat unverändert 8,2 Prozent.

JobcenterDie Agentur für Arbeit und das Jobcenter sprechen von einer Herbstbelebung. Davon profitiert Bergkamen allerdings nur minimal. Gegenüber August sind nur sechs Arbeitslose weniger registriert. In September waren 2654 Frauen und Männer ohne einen Job. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 10.4 Prozent. Sie ist nur in Lünen mit 11,3 Prozent höher.

Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, bilanziert für den Kreis: „Die Herbstbelebung zeigt ihre Wirkung. In allen Kommunen des Kreises nahm die Arbeitslosigkeit ab. Dieses positive Ergebnis zeigt sich auch beim Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. Wie erwartet, wurde die Jugendarbeitslosigkeit zum Vormonat deutlich reduziert. Auch wenn der Zugang von offenen Stellen rückläufig erscheint, so ist der Bestand an offenen Stellen für Fachkräfte im Kreis Unna ungebrochen hoch. Ich erwarte, dass sich dieser positive Trend auch im Oktober fortsetzt.“

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Bei der Agentur für Arbeit sind 4.027 Arbeitslose gemeldet, das sind 276 Personen (-6,4 Prozent) weniger als im Vormonat. Aber im Vorjahresvergleich sind es 19 Personen (0,5 Prozent) weniger.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)

In der Grundsicherung sank der Bestand der Arbeitslosen um 346 Personen (-2,6 Prozent) auf 13.048. Vor einem Jahr waren 5,9 Prozent bzw. 824 Arbeitslose mehr registriert.

„Der Arbeitsmarkt ist in einer guten Verfassung. Auch unsere Kunden profitierten davon. Innerhalb eines Monats wurde der Bestand an Arbeitslosen reduziert. Nur im Vorjahresvergleich zeigt sich, dass bei den Jugendlichen und Arbeitslosen ohne deutschen Pass Handlungsbedarf besteht. Hier möchten wir durch unterschiedliche Maßnahmen regionale Arbeitgeber dafür gewinnen, Bewerber aus diesen Kundengruppen einzustellen“, sagt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit sank in allen Kommunen im Kreis Unna. Dabei war der prozentual stärkste Rückgang in Holzwickede (-6,8 Prozent bzw. 40 auf 545) und Unna (-5,9 Prozent bzw. 131 auf 2.093). Danach folgen Fröndenberg (-5,4 Prozent bzw. 39 auf 684), Bönen (-5,0 Prozent bzw. 36 auf 681), Kamen (-3,9 Prozent bzw. 80 auf 1.963), Schwerte (3,7 Prozent bzw. 62 auf 1.602), Werne (-3,4 Prozent bzw. 35 auf 991), Lünen (-3,3 Prozent bzw. 173 auf 5.001), Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 861) und Bergkamen (-0,2 Prozent bzw. 6 auf 2.654).




Lkw-Kontrolle auf der A 2: Polizei beanstandet fast die Hälfte der kontrollierten Fahrzeuge

Die Dortmunder Polizei hat am Dienstag gemeinsam mit Mitarbeitern des Bundesamts für Güterverkehr, der Bezirksregierung Arnsberg, das Landrats Unna und des Zolls Lkw-Kontrollen auf der A 2 durchgeführt.

kontrolle_1neuImmer wieder stellen die Polizeibeamten Verstöße bei den Sozialvorschriften von Fernfahrern, gegen die Ladungssicherung und Mängel an den Fahrzeugen fest. Im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen werden verkehrsunsichere Fahrzeuge, die eine Gefahr auf unseren Straßen sind, und nicht geeignetes Fahrpersonal aus dem Verkehr gezogen. Von ca. 9 bis 15 Uhr nahmen die Experten daher Fahrzeuge und Fahrer genauer unter die Lupe. Die erschreckende Bilanz: Knapp 40 Prozent aller kontrollierten Fahrzeuge mussten beanstandet werden. Insgesamt kontrollierten die Akteure 123 Fahrzeuge, 48 wurden beanstandet.

Allein die Polizei kontrollierte während der Aktion 89 Fahrzeuge und hatte 41 – also fast die Hälfte (!) – davon zu beanstanden. Wiederum mehr als die Hälfte (24) durfte anschließend bis zur Behebung der festgestellten Mängel erst einmal nicht weiterfahren.

Ungesicherte Ladung
Ungesicherte Ladung

So mussten die Beamten sieben Gespannen aufgrund technischer Mängel die Weiterfahrt untersagen. Insgesamt schrieben sie 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel. Drei Gespanne mussten aufgrund von Überladung erst einmal stehen bleiben, elf wegen mangelnder Ladungssicherung. Entsprechende Mängel führten zu 22 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Weitere zwölf dieser Anzeigen kamen wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften dazu. Diese führten auch zweimal dazu, dass den Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde. Den traurigen Höhepunkt bildete dabei übrigens ein Fahrer, der in den letzten 28 Tagen 48 Verstöße gegen die Sozialvorschriften auf seinem Konto stehen hatte…




Zwei Mal ausverkauft! – Vielleicht Zusatzkonzert mit „Lieder und Geschichten zur Winter- und Weihnachtszeit“

Kaum standen Anfang September Spekulatius und Lebkuchengebäck in den Verkaufsregalen der Supermärkte, begann in den sozialen Medien das große Lästern: Wie kann man nur. Die hochsommerlichen Temperaturen haben aber offensichtlich nur wenige davon abgehalten, sich mit Eintrittskarten für „Lieder und Geschichten zur Winter- und Weihnachtszeit“ mit Mona Lichtenhof, Norbert Grüger und Dieter Dasbeck sowie der Ilka Weltmann einzudecken. Beide bisher geplanten Veranstaltungen am 4. Dezember im Tennisheim von TuRa Bergkamen und am 11. Dezember in der Marina Rünthe in der Reihe „Mein/Dein Sonntagserlebnis“ sind bereits jetzt restlos ausverkauft.

Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und Ilka Weltmann
Mona Lichtenhof, Dieter Dasbeck, Norbert Grüger und Ilka Weltmann

Hoffen können die zahlreichen Fans ohne Eintrittskarte nur darauf, dass eine mögliche Zusatzveranstaltung am 2. Advent (11. Dezember) zustande kommt. Die Mitveranstalter Christiane und Detlef Göke sammeln dafür telefonische Platzreservierungen. Und wenn dann der Skippertreff für eine Wiederholung ausreichend mit Publikum gefüllt ist, wird diese Veranstaltung stattfinden. Bei Interesse melden unter Tel.: 0172 – 97 22 575. Der Eintritt kostet 8 Euro inkl. Begrüßungsgetränk

Geboten werden besinnliche, humorvolle und rockig-poppige „Lieder und Geschichten“. Stimmungsvolle Musik aus der deutschen und englischen Popszene, Gedichte und Anekdoten mit Tiefgang sowie skurrile Geschichten aus dem alljährlichen Vorweihnachtswahnsinn – ineinander verwoben, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein besonderer literarischer und musikalischer Nachmittag bzw. Abend mit viel Atmosphäre und Wohlgefühl (wie) am Kamin.




Jugendamt und AWO einig: Das Kinderbildungsgesetz muss erheblich verbessert werden

Die Finanzierung der Kindergärten muss nach Auffassung des AWO-Unterbezirks und des Bergkamener auf eine neue und vor allem für die Träger auskömmliche Grundlage gestellt werden. Das gilt insbesondere für die Gebäude.

Informationsbesuch in der AWO-Kita Sonnenblume in Rünthe - die Großen von links: AWO-Fachbereichsleiterin Annette Schütte, Rainer Goepfert, Christine Busch, Udo Harder und die Leiterin der beiden Rünther AWO-Kitas Kornelia Finke.
Informationsbesuch in der AWO-Kita Sonnenblume in Rünthe – die Großen von links: AWO-Fachbereichsleiterin Annette Schütte, Rainer Goepfert, Christine Busch, Udo Harder und die Leiterin der beiden Rünther AWO-Kitas Kornelia Finke.

Tritt hier eine Notlage ein, etwa durch eine plötzlich notwendige Reparatur des Daches oder der Heizungsanlage, dann ist kein Kindergartenträger in Bergkamen in der Lage, dies aus Mitteln des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) zu finanzieren“, erklärte Jugendamtsleiter Udo Harder bei einem Besuchstermin der AWO-Kita Sonnenblume in Rünthe. AWO-Unterbezirksgeschäftsführer Rainer Goepfert und die für die Kindergärten zuständige Beigeordnete Christine Busch pflichteten ihm bei. Nicht nur in den Schulen gebe es einen Sanierungsstau.

2014 hat die AWO ihre Kindergärten im Kreis Unna durch einen Architekten begutachten lassen. Erfreuliches Ergebnis ist, dass sie den geforderten Normen entsprechen. Klar ist aber auch seitdem, dass noch viel Geld in die Gebäude investiert werden müsste. Allein für die Kita Sonnenblume an der Rünther Straße hat der Architekt einen Finanzierungsbedarf in Höhe von 253.000 Euro errechnet. Das Kinderbildungsgesetz NRW gesteht der Kita mit eineinhalb Gruppen gerade 5000 Euro pro Jahr zu.

Dabei geht es nicht um Schönheitsreparaturen, sondern vor allem um räumliche Erweiterungen, damit die Kitas in die Lage versetzt werden, ihren Bildungsauftrag zu erfüllen. So wird die Zahl der Kita-Kinder immer größer, die ein Mittagessen bekommen. Doch kaum einer der Bergkamener Kindergärten verfüge über eine vernünftige Küche, erklärte Harder. Auf der Wunschliste stehen außerdem Differenzierungs- und Wickelräume sowie Rückzugsmöglichkeiten für Elterngespräche. Dies alles sei nicht mit den Mittel aus dem bestehenden Kinderbildungsgesetz zu bezahlen.




Oliver Kaczmarek in den SPD-Landesvorstand wiedergewählt

Der Vorsitzende der SPD im Kreis Unna und heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek wurde auf dem Landesparteitag der SPD Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag in Bochum erneut in den Landesvorstand gewählt.

Oliver Kaczmarek, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Oliver Kaczmarek, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Kaczmarek gehört dem Gremium seit 2006 an und engagiert sich landesweit insbesondere in bildungspolitischen Fragen.

Auf dem Parteitag wurde zudem ein Antrag der SPD im Kreis Unna zum Thema Sozialer Arbeitsmarkt verabschiedet. „Damit stellt sich die Landes-SPD hinter die Forderung, für Langzeitarbeitslose tariflich abgesicherte Beschäftigung im öffentlichen Bereich zu schaffen“, so der Unterbezirk. Auf Bundesebene scheitere dieses Vorhaben derzeit noch daran, dass der Finanzminister der Verwendung von passiven Leistungen für Arbeitslose als aktive Mittel für die Schaffung von öffentlicher Arbeit noch nicht zustimmt.




Ruhrgebiet bewirbt sich um IGA 2027 – Bergkamen mit Lünen einer von fünf zentralen Spielorten

Die Metropole Ruhr bewirbt sich um die Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung in 2027. Dabei soll Bergkamen zusammen mit Lünen eine wichtige Rolle spielen. Das Haldengebiet samt Wasserstadt und der Bereich rund um den Horstmarer See wird einer von fünf zentralen Veranstaltungsorten.

Haldeneröffnung (14)Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr, haben am Dienstag im Beisein kommunaler Spitzenvertreter des Ruhrgebiets die Bewerbungsunterlagen an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) übergeben.

Dazu Josef Hovenjürgen: „Mit der IGA 2027 wird die Metropole Ruhr zum Schauplatz für innovative Landschafts- und Freiraumentwicklung. Ganz selbstbewusst wollen wir den ökologischen Wandel des Ruhrgebiets zu einem modernen und lebenswerten Ballungsraum nationalen und internationalen Besuchern zeigen.“

Karola Geiß-Netthöfel ergänzt „Erstmals bewirbt sich eine ganze Region um eine Internationale Gartenausstellung und beschreitet so ganz neue, spannende Wege der Präsentation. Die Städte und Kreise der Metropole Ruhr haben bereits bei der Internationalen Bauausstellung Emscher Park und der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 erfolgreich unter Beweis gestellt, dass sie im Schulterschluss ein solches Großereignis meistern können.“

Um sich ein Bild von den potenziellen Schauplätzen einer IGA 2027 im Ruhrgebiet zu machen, hat eine zehnköpfige Bewertungskommission der Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft heute einige der Highlights der Stadt- und Freiraumplanung besucht. Mit einer Entscheidung der DBG ist in vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) meint: „Schon Gelsenkirchen hat mit der BUGA 1997 die Entwicklungschancen vom Zechengelände zum Zukunftsstandort wahrgenommen. Die Inhalte der Machbarkeitsstudie für die IGA Metropole Ruhr 2027 haben die Dimension aufgezeigt, mit der ein  Strukturwandel des gesamten Landschaftsraums und die Vernetzung der Städte verwirklicht werden könnte. Das war beeindruckend. Der Gartenbau in seiner ganzen Vielfalt von Produktionsgartenbau, Garten –und Landschaftsbau sowie den Baumschulen wird ein wichtiger und kompetenter Partner sein, um die vielen Teilprojekte umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass die Region mit der Aufmerksamkeit, die eine IGA stets generiert, eine hohe Imageaufwertung in der positiven Wechselwirkung von Besuchern und Bewohnern erfahren wird.“

Wenn die Metropole Ruhr den Zuschlag bekommt, wird in einem nächsten Schritt das in der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Städten und Kreisen des RVR und weiteren Partnern konkretisiert. Dazu werden Wettbewerbe initiiert und Masterpläne entwickelt, die Inhalte sowie Kosten – bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte – detailliert darlegen. Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie dient dabei als Rahmenplanung. Bis Ende 2017 soll der Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheiden die politischen Gremien abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann. Die Planungsergebnisse sind Grundlage eines mit der DBG abzuschließenden Vertrages.

Eine Idee nimmt Formen an

Die RVR- Verbandsversammlung hat am 11. März 2016 beschlossen, dass die Ruhrgebiets-Bewerbung um die IGA 2027 bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in Berlin eingereicht wird. Eine vom RVR im Vorfeld in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie bescheinigt, dass eine regionalweite Ausrichtung der IGA im Ruhrgebiet durchführbar ist und zahlreiche Gäste anlocken wird.

Das von der Bürogemeinschaft Sinai (Berlin), scheuvens + wachten (Dortmund) und Imorde (Münster/Berlin) entwickelte IGA-Konzept sieht ein dezentrales Großereignis vor, das auf drei Ebenen realisiert werden kann: Fünf „Zukunftsgärten“ inklusive dreier Leistungsschauen sollen als Hauptinvestitions- und Haupteventstandorte (Hotspots) fungieren und umweltbezogene Kernfragen zu Klima und Energie begreifbar machen. Auf der zweiten Ebene („Unser Garten“) werden etwa 20 bis 25 der schönsten vorhandenen Parks und Gärten in der Region präsentiert. Auf der dritten Ebene erhalten die vielen Umweltinitiativen von Menschen aus dem Ruhrgebiet wie Urban-Gardening-Projekte unter dem Schlagwort „Dein Garten“ ein Forum.

Getragen werden soll die Internationale Gartenbauausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.

Den Zuschussbedarf für die Durchführung der IGA Metropole Ruhr 2027 schätzt die Studie auf etwa 42 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Schultern und auf mehrere Jahre.

Das Großereignis würde umfangreiche Investitionen auslösen, geschätzt wird eine Höhe von über 300 Millionen Euro. Diese müssten aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert werden. Zum Vergleich: Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark wurden grüne Maßnahmen (Haldengestaltung, Radwege, Parkanlagen) mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro realisiert.

In Deutschland findet die IGA in der Regel alle zehn Jahre statt. 2017 wird die Internationale Gartenbauausstellung in Berlin eröffnet. Die nächste IGA wird 2027 in der Bundesrepublik stattfinden.




Unterstand aus Holz am Westfalenweg abgebrannt

Der Unterstand am Westfalenweg ist nur noch ein Trümmerhaufen. Foto: Feuerwehr.
Der Unterstand am Westfalenweg ist nur noch ein Trümmerhaufen. Foto: Feuerwehr.

Das war nicht mehr viel zu retten gewesen. Als die Feuerwehrleute der Löschgruppe Oberaden am Dienstagnachmittag am Westfalenweg eintrafen, brannte der Unterstand aus Holz bereits in voller Ausdehnung. Um die genauen Ursachen des Feuers kümmert sich jetzt die Polizei.

Die Löschgruppe wurde um 16.23 Uhr alarmiert. An dem Einsatz waren 15 Oberadener Feuerwehrleute beteiligt gewesen. Beendet war der Einsatz gegen 17.40 Uhr.




Frl. Krise und Frau Freitag lesen: „Letztes Amen in Bergkamen“

Frl. Krise und Frau Freitag machen am kommenden Freitag den Auftakt der Bergkamener Veranstaltungen im größten europäischen Krimi-Festival „Mord am Hellweg“. Das Berliner Autorinnen-Duo liest am 30. September, ab 19.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Städtischen Gymnasium.

Wir wissen zwar nicht, wie sie wirklich heißen, aber wie sie aussehen: Frl. Krise und Frau Freitag
Wir wissen zwar nicht, wie sie wirklich heißen, aber wie sie aussehen: Frl. Krise und Frau Freitag

Beide sind übrigens Lehrerinnen. Frl. Krise befindet sich allerdings bereits im Ruhestand. Und da Lehrerinnen nie von der Schule lassen können, drehen sich ihre drei bisher erschienen Krimi rund um diese Lehranstalten. Das gilt natürlich auch für ihren Beitrag zur aktuellen Mord-am-Hewllweg-Anthologie: „Letztes Amen in Bergkamen“.

Das jüngste Werk von Frl. Krise und Frau Freitag "Gangster in der Aula" erscheint Ende Oktober.
Das jüngste Werk von Frl. Krise und Frau Freitag „Gangster in der Aula“.

Authentisch, humorvoll und bissig! Das sind die kultigen Berliner  Krimiautorinnen Frl. Krise und Frau Freitag, die in ihrem neuesten, dritten  gemeinsamen Fall hinter „Gangster[n] in der Aula“ (2015) her sind, von  deren missglückten Bankraub und Flucht in die Schule sie an diesem Abend  passend in der Aula des pädagogischen Zentrums des Städtischen Gymnasiums  Bergkamen berichten werden. Weihnachtsstress und Geiselnahme – Frl. Krise  und Frau Freitag haben die perfekte Vision für ein harmonisches Jahresende.

Außerdem präsentieren die beiden taffen Frauen die exklusiv für den  aktuellen „Mord am Hellweg“-Krimiband „Glaube.Liebe.Leichenschau“ verfasste  Kurzgeschichte „Letztes Amen in Bergkamen“, in der es Frl. Krise und Frau  Freitag mit durchdrehenden Teenagern, Ausreißern und natürlich mit einem  Mord zu tun bekommen. Ob eine Beichte wohl die Lösung sein kann? Wie  gewohnt, nehmen die beiden Lehrerinnen kein Blatt vor den Mund.

Tickets im Vorverkauf: 12,90 €  (erm. 10,90 €)

An der Abendkasse 16,00 € (erm.  14,00 €)




Hellmig-Krankenhaus: Meinung der Patienten gefragt

Die Meinung der Patienten im Klinikum Westfalen zählt! Im Hellmig-Krankenhaus Kamen stehen für Patienten ab sofort neue Wege zur Verfügung, um ihre Meinung – ob Lob oder Kritik – äußern zu können.

An neuen Serviceportalen können Patienten an allen Standorten des Klinikums Westfalen jetzt eine Bewertung zu Ihren Erfahrungen dort abgeben.
An neuen Serviceportalen können Patienten an allen Standorten des Klinikums Westfalen jetzt eine Bewertung zu Ihren Erfahrungen dort abgeben.

Ein neues Service-Terminal ermöglicht anonym oder namentlich gekennzeichnete Bewertungen aller Abteilungen. Einträge erreichen sofort den Abteilungsleiter oder Chefarzt und zusätzlich einen Servicemanager pro Standort, der dafür sorgt, dass Hinweisen schnell nachgegangen und wenn gewünscht dem Autor auch geantwortet wird.

Die Serviceterminals wurden bewusst in zentraler Lage – aber außerhalb von stark frequentierten Krankenhausbereichen – angeordnet, um ungestört Einträge zu ermöglichen. Auch eigene Kommunikationsgeräte, die Internetseite, der Zugang über einen sogenannten QR-Code oder – ganz klassisch – Stift und Papier können genutzt werden.

Für das Klinikum Westfalen ist das erweiterte Serviceportal Teil der Qualitätssicherung. Rückmeldungen von Patienten oder auch Besuchern sollen helfen, Stärken auszubauen und Schwächen zu beseitigen.




Anny Hartmann im mittwochMIX: Ist das Politik, oder kann das weg?

Die Reihe mittwochMIX startet mit Anny Hartmann am 28.09.2019 um 19:30 Uhr in der Galerie „sohle 1“ in die Kultursaison 2016/2017. „Ist das Politik, oder kann das weg?“ lautet die Überschrift über das neue Programm der Kabarettistin.

anny_hartmann klein_03Anny Hartmann bringt in ihrem Programm „Ist das Politik, oder kann das weg?“ Licht ins Dunkel und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmanövern. Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und grundsympathisch. Obwohl ihre Inhalte betroffen machen und berühren, überrascht sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit, mit Herz und Verstand, mit Ironie und geistesbelebender Frische. Anny Hartmann wagt es, den Mächtigen auf die Zehen zu treten. Mit ordentlicher Wut im Bauch erlegt sie reihenweise große Tiere in Politik und Wirtschaft, mit Fachwissen und Sprachwitz bereitet sie Missstände auf und mit Engagement zeigt sie Alternativen auf. Sie vereint in ihrer Person also die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor & Hirn. Das sollten Sie sich angucken!

Eintrittskarten zum Preis von 12,00€ (ermäßigt 9,00€) gibt es an der Abendkasse.