Die 32. Auflage des traditionellen Bergkamener Seifenkisten Grand Prix startet am Sonntag, 26. Juni auf der Alisostraße.
Rennleiter Michael Sulitze von der Seifenkistengruppe „Immer auf Achse“ kann gemeinsam mit seinem Team rund 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßen. In den Klassen Junior, Senior, Elite XL, Elite XL Ü18 und den DSKD Open finden Wertungsläufe zum deutschen Seifenkistenderby statt. Die „Bergkamen Open“ werden mit Schülerinnen und Schülern der Schillerschule ausgetragen. Diese sollten schon im letzten Jahr an den Start gehen, leider konnte das Rennen auf Grund des Wetters aber nicht durchgeführt werden.
Neben dem eingespielten Team der Seifenkistengruppe tragen noch viele weitere freiwillige Helfer zum Gelingen der Veranstaltung bei. So helfen etwa die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk beim Auf- und Abbau von Strecke und Zelten.
Für die Zuschauer wird neben spektakulären und rasanten Rennen auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Eine Fußball-Bilder Tauschbörse, eine Tombola sowie Spielangebote warten auf die Besucher. Für das leibliche Wohl der Besucher ist natürlich auch gesorgt.
Der 32. Bergkamener Seifenkisten Grand Prix startet am Sonntag, 26. Juni um 11 Uhr an der Alisostraße in Oberaden. Die Siegerehrung durch Bürgermeister Roland Schäfer findet um 17 Uhr statt.
3. radKULT(O)UR im Kreis: Mit dem Rad entlang an ganz viel Wasser
„Rauf aufs Rad und ab durch den Kreis!“ Dazu laden der Lippeverband und der Kreis Unna bei der dritten radKULT(O)UR ein. Los geht es am Sonntag, 18. September. Geradelt wird an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr.
Werbung für die radKULT(O)UR machen unter anderem Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes (l.), Landrat Michael Makiolla (3.v.l.) und die Spitzen der beteiligten Kommunen. Foto: G. Klumpp
Die Gesamtroute ist knapp 55 Kilometer lang und führt vielfach an den Gewässern des Lippeverbandes entlang. Bei der von den Flussmanagern in Zusammenarbeit mit dem Kreis organisierten Sonntags-Tour wieder dabei sind Bergkamen, Bönen, Kamen, Lünen und Unna. Gehofft wird auf mehr als 10.000 Teilnehmer bei der bereits 2013 und 2014 durchgeführten und vom Start weg erfolgreichen Veranstaltung.
Der Einstieg in die Radel-Route ist für Radfahrer an jeder Stelle der Strecke möglich. Damit kommen nicht nur trainierte Pedalritter auf ihre Kosten, sondern auch Gruppen und Familien mit Kindern.
Gesucht werden derzeit noch Helferinnen und Helfer, die an der Strecke dazu beitragen, dass auch die dritte radKULT(O)UR zu einem schönen Erlebnis wird. Melden können sich Interessierte über die Internetseite www.radkultour-kreis-unna.de. Dort gibt es auch Infos zur radKULT(O)UR 2016.
Bayer legt Umweltbericht 2016 vor – Neue Bestwerte bei vielen Kennzahlen
„Das Umweltmanagementsystem des Bergkamener Bayer-Standorts erfüllt die Anforderungen des EMAS (Eco Management and Audit Scheme) – besser bekannt als EU-Öko-Audit – in allen Punkten“, erklärt heute das Unternehmen. Dies sei das Ergebnis intensiver Untersuchungen eines unabhängigen Umweltgutachters. Die Prüfungen seien
Beim Thema Ressourcenschonung setzt Bayer auch auf Ideen der eigenen Mitarbeiter. So wurde ein Verbesserungsvorschlag von Chemikant Tim Weinert zur Reduzierung des Lösemittelverbrauchs umgesetzt.
Teil eines von der Europäischen Union initiierten Programms, an dem sich Bayer in Bergkamen seit Jahren freiwillig beteiligt.
„Damit gehen wir bewusst über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und heben hervor, dass der Schutz von Menschen und Anlagen keine Kompromisse duldet“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Messbare Erfolge dieser Haltung seien zahlreiche neue Bestwerte bei wichtigen Umweltkennzahlen – vom Wasser- und Energieverbrauch über den Lösemitteleinsatz bis hin zur Verwertungsquote. Einen Rekord erzielte der Standort zudem bei der Arbeitssicherheit: Erstmals in seiner Geschichte blieb er 2015 ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall.
Mit der Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden EMAS-Audits verpflichtet sich Bayer nicht nur dazu, Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit stetig zu verbessern, sondern auch eine Umwelterklärung herauszugeben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die aktuelle Ausgabe dieser Broschüre liegt nun vor.
Auf 76 Seiten informiert der Standort seine Nachbarn darin über Produktverantwortung, organisatorische Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele sowie bereits erfolgte und geplante Anstrengungen auf dem Gebiet der Ressourcenschonung – wozu in erster Linie Maßnahmen zur Reduzierung des Abwasseraufkommens, Energiebedarfs und Abfallvolumens zählen. Auch die Umweltpolitik des Standorts wird ausführlich dargestellt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Arbeitssicherheit.
Ergänzt wird die Publikation durch allgemeine Angaben zur Historie und Entwicklung des Standorts Bergkamen, zu seinen Produkten und Produktionsverfahren sowie zur organisatorischen Einbindung in den Bayer-Konzern. Ein Glossar mit Erläuterungen zu wichtigen Fachbegriffen erleichtert den Lesern die Lektüre und liefert gleichzeitig Hinweise auf weiterführende Themen.
Kostenlose Exemplare der Umwelterklärung 2016 können per E-Mail an mailto:martin.pape@bayer.com oder telefonisch unter 02307/65-27 96 bestellt werden.
Alevitische Jugend: 750 Euro-Spende Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements
Die Facebook-Seite der Alevitischen Jugend Kreis Unna ist äußerst aktiv. Eine der über 1200 „Likes“ hat ihr jetzt eine Spende über 750 Euro zur Unterstützung eingebracht. Der Spender, der Dortmunder SPD-Kommunalpolitiker Ozan Kubat brachte sie am vergangenen Freitag persönlich zum Alevitischen Zentrum an der Buchfinkenstraße in Weddinghofen vorbei.
Ozan Kubat übergibt seine Spende an die Vorsitzende der Alevitischen Jugend Isilay Isilar.
Eine dieser „Likes“ stammt von der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Elvan Korkmaz aus Gütersloh. Sie machte Ozan Kubat auf diese Facebook-Seite aufmerksam. Was er da entdeckte, gab ihm den Anstoß, sich näher mit der Alevitischen Jugend im Nachbarkreis zu beschäftigen.
Besonders habe ihn das Video der Alevitischen Jugend auf ihrer Facebook-Seite „Ich bin ein Mensch“ berührt, erklärte Kubat am Freitag. Es ist ein Plädoyer in bewegten Bilden für die Gleichheit aller Menschen. Das habe letztlich den Ausschlag gegeben, eine seine regelmäßigen Spenden an ehrenamtliche Organisation diesmal an eine Gruppe außerhalb von Dortmund zu vergeben. Der 28-jährige Psychologe sammelt unter anderem Sitzungsgelder, die er erhält, und gibt sie zwei Mal im Jahr weiter.
Natürlich ist die Spende vor allem eine Anerkennung der Arbeit der Alevitischen Jugend. So habe sie auch wissen wollen, was Antisemitismus ist. So startete sie zusammen mit dem Multikulturellen Forum eine Fahrt zum ehemaligen Konzentrationslage Bergen-Belsen. Jetzt haben die jungen Leute eine der letzten Überlebenden KZ-Insassen zu sich nach Weddinghofen eingeladen, berichtete die Vorsitzende Isilay Isilar. Geplant sei auch ein gemeinsames Projekt mit der armenischen Jugend und auch ein Volleyball-Turnier.
Ozan Kubat konnte sich also am Freitag davon überzeugen, dass seine Spende gut angelegt ist. Wörtlich erklärte er: „Sie verfolgen wichtige Ziele in unserem Land, die noch nie eine so wichtige Bedeutung
hatten: Sie setzen sich ein für ein gerechtes, solidarisches und friedliches Zusammenleben. Sie Unterstützen die Jugendlichen ihrer Gemeinde. Sie lassen sie ihre Wurzeln nicht vergessen. Sie setzen sich für Menschenrechte und Gleichstellung von Frau und Mann, die Freiheit aller Glaubensrichtungen, die Rechte unterdrückter Minderheiten, die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein. Ich denke diese kleine Aufzählung ihrer Ziele reicht als Begründung aus. Hier in Bergkamen sind Sie mit über 40 Jugendlichen aktiv. Das ist eine Hausnummer. Meinen Respekt für Ihre Arbeit!“
Auf dem Bergkamener Stadtmarkt wird es wieder „karibisch“
Der Bergkamener Stadtmarkt verwandelt ich wieder vom 23. bis 26. Juni in ein kleines karibisches Urlaubsparadies. Dafür sorgen eine dicke Schicht Sand, Palmen, entsprechende Getränke und jede Menge karibische Musik.
„Bergkamen karibisch“ feierte im vergangenen Jahr Premiere. Offensichtlich werteten dies die Veranstalter als Erfolg und so wollten sie die Nordbergstadt bei ihrer Tournee durchs Ruhrgebiet nicht auslassen: Karibisch wird es auch in den Nachbarstädten Werne, Dortmund und Hamm.
Das Programm: Beachvolleyballturniere, Rumproben, Schatzsuche für Kinder, Limbowettbewerb und anderes mehr. Wer mitmachen möchte, muss sich vorher per Mail anmelden: gillmann@beach-projekt.de. Die Teilnahme kostet auch etwas. Genauere Infos dazu gibt es auf der Internetseite http://bergkamen-karibisch.de/.
GSW Kamen Klassik kommt wie ein Sommernachtstraum
Für die Freunde der leichten flockigen Klassik beginnen die Sommerferien mit einem Doppelschlag: Am Abend des letzten Schultags, am 8. Juli, sind sie um 19 Uhr zur „GSW Kamen Klassik“ eingeladen, ein Open-Air-Konzert auf dem Vorplatz des Kamener Rathauses. Einen Tag später startet am Samstag, 9. Juli, auf dem Zentrumsplatz der „Sommer in Bergkamen“ mit dem Klassik-Open-Air richtig durch.
Während das Bergkamener Stadtmarketing noch nichts über das Programm ihres Klassik-Open-Airs verraten möchte, steht bereits fest, wer und was beim „GSW Kamen Klassik“ zu hören ist. Es spielt natürlich die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann – diesmal ohne Gesangssolisten und auch scheinbar ohne eine thematische Klammer wie in den beiden Vorjahren.
Man könnte das 2016er Programm der „GSW Kamen Klassik“ unter die Überschrift „Ein Sommernachtstraum“ stellen. Felix Mendelssohn-Bartholdy hat diese Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ vertont und den 11. Satz kennt wirklich jeder. Es ist der berühmte „Hochzeitsmarsch“. Er ist die musikalische Konsequenz aus dem Stück davor, die Romanze für Violine von Max Bruch, und die Vorbereitung auf das ausgelassene Finale mit drei Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms.
Hier nun das vollständige Programm der GSW Kamen Klassik:
Johannes Brahms: Akademische Festouvertüre c-moll
Richard Wagner: Fliegender Holländer Ouvertüre
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr.2 Es-Dur
Otto Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor: Ouvertüre
Max Bruch: Romanze für Violine
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Ein Sommernachtstraum „Hochzeitsmarsch“, Ouvertüre und Nocturne
Johannes Brahms: Ungar. Tanz Nr. 1 g-moll, Allegro molto, Ungar. Tanz Nr. 4 und Ungar. Tanz Nr. 5 g-moll
Löschgruppe Weddinghofen lädt zum 2. Dorfabitur ein
Vor 112 Jahren wurde die Feuerwehr Weddinghofen ins Leben gerufen und vor 50 Jahren erhielt Bergkamen die Stadtrechte: Grund genug für die Löschgruppe Weddinghofen am Samstag, 27. August, unter dem Motto „Feier mit uns“ zum 2. Weddinghofer Dorfabitur einzuladen. Zentraler Veranstaltungsort ist diesmal das Gelände der Pfalzschule.
Teilnehmen können Gruppen, die idealerweise mit sechs Personen besetzt sind. Die werden schon benötigt, um die zehn Prüfungen entlang des rund 4,5 Kilometer langen Parcours zu bewältigen, erklären Löschgruppenführer Peter Budde und sein Stellvertreter Ralf Bartsch am Freitagabend, als sich die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner des Stadtteils am Ort des Geschehens für ein werbewirksames Foto in Positur brachten. Ist die Gruppe größer, werde aber niemand abgewiesen. Bei 12 Personen werde aber die Gruppe geteilt.
Bewegendes Bild vom 1. Dorfabi 2014: Ups, da ist schon beim Start etwas feuchtfröhlich schief gegangen.
Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und brauchen nicht unbedingt in Weddinghofen zu wohnen. Sie sollten aber festes Schuhwerk mitbringen, weil die Prüfungen sie auch in Wälder, Felder und Fluren des Stadtteils führen. Es wird ein Kostenbeitrag von 15 Euro erhoben. Anmelden kann man sich ab sofort unter der Mail-Adresse lg-weddinghofen@feuerwehr-bergkamen.de. Persönliche Anrufe während der Dienststunden im Gerätehaus am Häupenweg. Es liegen bereits die ersten Anmeldungen vor von den „Lümmels aus der ersten Bank“, den „Roten Socken“ und den „Weddinghofer Highlanders“.
Die Spaßolympiade mit Prüfungen mit vielsagenden Bezeichnungen wie „Heimatkunde“ oder „Kunstturnen“ starten am 27. August morgens um 9 Uhr. Den Zuschauern wird von 11 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür geboten. Die Zeugnisausgabe erfolgt ab 18.30 Uhr. Um 19.30 Uhr steigt die Abi-Party mit DJ.
Nachhilfeunterricht
Wer wissen möchte, was auf einem beim Dorfabi zukommt, kann hier den Bericht von der Premiere 2014 nachlesen.
Historisches: Die Feuerwehr Weddinghofen war in den ersten Jahren von 1904 bis 1909 eine Pflichtwehr. Das heiß: Es wurden aus der Dorfgemeinschaft Männer bestimmt, die für eine gewisse Zeit für die Brandbekämpfung zur Verfügung stehen musste. Die Freiwillige Feuerwehr wurde erst 1909 gegründet. Das der 1. Brandmeister Heinrich Klute ein Wirt war, sei hier nur am Rande erwähnt.
Erstes Weddinghofer Spritzenhaus an der Gänsekuhle. Es wurde 1965 abgebrochen.
Zunächst verfügte die Feuerwehr nur über eine Handspritze. Die erste Motorspritze erhielt sie 1948. Sie wurden von Bauern mit einem Trecker zum Einsatzort gezogen. Das erste Löschfahrzeug war ein VW-Bus, der 1960 in Dienst gestellt wurde. Zwei Jahre später konnten die Feuerwehrleute das neue Gerätehaus am Häupenweg beziehen.
Die beiden Weddinghofer Ortschronisten Julius und Friedrich Schnickmann schreiben 1966 über die Feuerwehr. „Die Aufgaben der Wehr beschränken sich nicht auf die Brandbekämpfung, vielmehr wird die Feuerwehr als „Mädchen für alles“ vielfältig eingesetzt: bei Katastrophen, Überschwemmungen, Beseitigung von Verkehrsstörungen, Verkehrsunfällen, Gasausströmungen, Wasserschäden. Neue Aufgabengebiete sind hinzugekommen: Dieselöl (Gefahr der Grundwasservergiftung), Radioaktivität (Strahlungsgefahr). Vorbeugend ist die Feuerwehr an der Brandschau beteiligt.“
KLIMAWOCHE im Endspurt: Aktionstag auf der Ökostation
Mit dem zentralen Aktionstag auf der Ökostation in Bergkamen-Heil ist die KLIMAWOCHE im Kreis in den Endspurt gegangen. Wie leicht jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, wurde bei der Veranstaltung des Kreises und zahlreicher Partner deutlich.
Klimaschutz schmeckt, bewies Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen (r.) auf dem Aktionstag. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Hintergrundwissen rund um den Klimaschutz sammeln und gleichzeitig jede Menge ausprobieren – das war beim Aktionstag in Bergkamen möglich. Nach der Begrüßung durch den Umwelt-Dezernenten des Kreises, Dr. Detlef Timpe, gab Klima-Experte Dr. Klaus Reuter einen Einstieg ins Thema: „Von Paris in den Kreis UNna – Klimaschutz von der UN zu UNs vor Ort“ lautete der Titel des Vortrags des Geschäftsführers der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21. Wie die CO2-Bilanz für den Kreis Unna aussieht, erläuterte anschließend Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis.
Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein Berufskollegs Werne stellten auf dem Aktionstag ein Schiffsmodell vor, das unter anderem mit einer Brennstoffzelle betrieben wird. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Aus der Theorie ging es dann an zahlreichen Infoständen in die Praxis: mit leckeren klimafreundlichen Häppchen aus der Region und vielen Tipps. Außerdem präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein Berufskollegs Werne an Modellen ihre innovativen Ideen für ein besseres Klima. Eine Ausfahrt mit E-Fahrzeug und E-Bike war ebenfalls möglich.
Dass Radfahren das Klima schützt, wird sich auch noch bei weiteren Aktionen zum Ende der KLIMAWOCHE zeigen: Am heutigen Freitag, 10. Juni heißt es am Bahnhof Kamen vor der Radstation „Radfahren bringt’s“. Alle Interessierten sind zwischen 14 und 18 Uhr eingeladen, unter anderem mit E-Bikes eine Probe-Runde zu drehen. Ebenfalls „rauf auf den Drahtesel“ heißt es am Sonntag, 12. Juni (Treffpunkt Lippe Bad Lünen) bei der KlimaTour der Stadtwerke Lünen. Sie wird um 11 Uhr mit Grußworten von Ludwig Holzbeck und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg eröffnet, Details zum Programm gibt es unter www.SWL24.de/klimatour. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann sich am heutigen Freitag, 10. Juni um 17 Uhr (Treffpunkt Umweltberatungszentrum am Rathausplatz 21) noch dem klimafreundlichen Stadtrundgang der Umweltberatung Unna der Verbraucherzentrale anschließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bildzeile 1: Klimaschutz schmeckt, bewies Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen (r.) auf dem Aktionstag. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Bildzeile 2: Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein Berufskollegs Werne stellten auf dem Aktionstag ein Schiffsmodell vor, das unter anderem mit einer Brennstoffzelle betrieben wird. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
SPD: Konjunktureller Aufschwung geht an Langzeitarbeitslosen vorbei
Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion will Langzeitarbeitslosen durch öffentlich geförderte Beschäftigung eine neue Perspektive bieten. Diese Initiative ist auch aus Sicht des Kreises Unna sehr sinnvoll, teilt Oliver Kaczmarek, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Unna I, mit.
SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek
„An Langzeitarbeitslosen geht der anhaltende konjunkturelle Aufschwung auch im Kreis Unna weitestgehend vorbei. Jeder Mensch hat viele Stärken und Potenziale, die er zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann. Und jeder Mensch hat das Recht auf soziale Teilhabe. Leider zeigt sich, dass einige Personen aufgrund verschiedener individueller oder struktureller Umstände keine Chance auf Anstellung in einer regulären Beschäftigung auf dem Wahlkreisarbeitsmarkt haben. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, sich auch um diese Leute zu kümmern.“
Konkret schlagen die NRW-Abgeordneten vor, über den sogenannten Passiv-Aktiv-Transfer einen „sozialen Arbeitsmarkt“ zu etablieren. Gelder, die als Passivleistungen („Hartz IV“) sowieso ausgegeben würden, sollen in die Förderung von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung fließen. Ein großer Teil der Lohnkosten könnte damit bereits gedeckt werden.
Öffentlich geförderte Arbeitsplätze werden zusätzlich geschaffen und liegen im öffentlichen Interesse. Einen vergleichbaren Vorschlag hatten bereits Landrat Michael Makiolla gemeinsam mit weiteren Landräten unterbreitet. Auch der Unterbezirksvorstand der SPD im Kreis Unna wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema befassen. Vorhandene Landes- und Bundesprogramme der SPD-Minister Rainer Schmeltzer und Andrea Nahles seien wichtige erste Schritte, die modellhaft zeigen, wie ein sozialer Arbeitsmarkt aussehen und welche Effekte er generieren könnte.
Um aber das volle Potenzial öffentlich geförderter Beschäftigung auszuschöpfen, müsse die Union ihre Zurückhaltung bei dem Thema endlich aufgeben. „Wir wollen Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren, da wo eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt nicht mehr wahrscheinlich ist. Dazu braucht es jetzt eine gemeinsame Anstrengung der Großen Koalition in Berlin.“
Nachwuchs der Wasserfreunde holt in Werne 23 Medaillen
Am vergangenen Sonntag nahmen 16 Mädchen und sieben Jungen der Wasserfreunde TuRa Bergkamen sehr erfolgreich am Internationalen Hallenschwimmfest in Werne teil.
Gemeinsam erschwammen sich die Nachwuchsschwimmer der Wasserfreunde 23 Medaillen und stolze 49 persönliche Bestzeiten auf der 25m-Bahn.
Gleich vier Goldmedaillen bekam Victoria Reimann (Jg.2004). Piet Weppler (Jg.2008) und Richard Zeiser (Jg.2006) durften sich über je über zweimal Gold und einmal Silber freuen freuen. Emma Schmucker (Jg.2008) wurden zwei Goldmedaillen überreicht. Chiara Morawski (Jg.2006) freute sich über einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze und Carina Blank (Jg.2002) über einmal Gold. Patrick Scholze (Jg.2005) durfte zwei Silbermedaillen und Lennox Nüsken (Jg.2004) eine Silber- und eine Bronzemedaille entgegen nehmen. Je eine Bronzemedaille erhielten Julian Noel Bracht (Jg.2006) und Kristina Jungkind (Jg.2003).
Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Louisa Blank, Lina-Julie Bracht, Laura Sophie Ebel, Lisa Marie Ebel, Jule Externbrink, Alexa Haase, Svea Harre, Leon Jungkind, Tessa Nüsken, Isabel Scholze, Charin Schulz, Thalia Simon und Lennard ten Venne.
Familientreff im Pestalozzihaus lädt zum Sommerbasar ein und stellt sich vor
Mit anderen Müttern in gemütlicher Atmosphäre frühstücken, während die Kinder miteinander spielen, dazu Tipps rund um die Erziehung und Kleinkindbetreuung und regelmäßige Kreativangebote vom Nähkurs bis zum Qi Gong-Kurs. Das Pestalozzihaus in Bergkamen hat sich zu einem zentralen Anlaufpunkt für Familien mit kleinen Kindern entwickelt. Der kommende Sommerbasar am 18. Juni lädt ein, die Räumlichkeiten und das Außengelände kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.
Der Familientreff im Pestalozzihaus Bergkamen ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Bergkamen und des Ev. Kirchenkreises Unna. Gabriele Hörstrup vom Jugendamt der Stadt Bergkamen (l.), Päd. Mitarbeiterin Ina Wiegandt (2.v.l.), Koordinator für Flüchtlingsarbeit, Joel Zombou (3.v.l.), und die Leiterin der Ev. Familienbildung, Andrea Goede (r.) ,entwickeln gemeinsam das Angebot.
In der ehemaligen Pestalozzischule, die im Sommer 2014 als Schule auslief, hat die Stadt Bergkamen mit mehreren Anbietern ein neues Zentrum geschaffen. Neben der Jugendkunstschule und der Musikschule bildet der Familientreff das Herzstück des Pestalozzihauses. In Kooperation mit dem Ev. Kirchenkreis Unna werden hier alle Fragen rund um die Familienbetreuung abgedeckt. Das Team um Doris Gumprich, Ina Wiegandt und Isabel Veltmann sorgt für ein abwechselndes Programm. Kernstück ist dabei der offene Café-Treff montags, mittwochs und freitags, wenn die Mütter mit ihren Kleinkindern zum Spielen und Frühstücken kommen. „Daraus haben sich schließlich alle weiteren Angebote und Kurse entwickelt“, berichtet Ina Wiegandt, die die Mütter seit Jahren betreut und auch den Umzug vor gut eineinhalb Jahren vom Bodelschwighhaus ins Pestalozzihaus begleitete.
Der kleine Benedikt hat mit seiner Mutter viel Spaß im Familientreff.
Neu ist jetzt zum Beispiel die Sprechstunde der Kinderkrankenschwester mit dem Angebot des Babywiegens und der Schlaf- und Schreiberatung. Hinzu kommen Baby-Startkurse, sechs Eltern-Kind-Gruppen, Nähkurse, der Miniclub für Kinder bis 12 Jahre und ganz neu ein Qi Gong-Kurs. „Die kurzen Wege und das Netzwerk mit vielen anderen Kooperationspartnern haben hier zum Erfolg geführt“, beschreibt Gabriele Hörstrup vom Jugendamt der Stadt Bergkamen. „Schnell kann bei Bedarf mal ein Kontakt zur Erziehungsberatungsstelle, der Frühförderstelle oder dem Allgemeinen Sozialen Dienst vermittelt werden.“
Umzug war ein Gewinn
„Für den Familientreff war der Umzug vom Bodelschwinghhaus ins Pestalozzihaus ein echter Gewinn“, macht die Päd. Mitarbeiterin der Ev. Familienbildung des Kirchenkreises, Ina Wiegandt, deutlich. Der Zulauf sei deutlich gestiegen, Mütter, Großmütter und Väter aller Schichten und Nationalitäten kommen hier zusammen. So gibt es für die traditionelle Familienfreizeit im Juli schon Wartelisten.
Dabei wird das Angebot ständig ergänzt und erweitert. So hat Joel Zombou, der als Koordinator für Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt seine Arbeit Anfang Juni im Ev. Kirchenkreis Unna aufgenommen hat, das Pestalozzihaus bereits besucht. Hier hat er seine Unterstützung für Flüchtlingsfamilien, die den Familientreff bereits besuchen fest zugesagt. Demnächst wird es Gespräche über weitere Kooperationen geben – die Ideen sind vielfältig.
Derzeit bereiten sich die Mütter und das Team des Familientreffs auf den großen Sommerbasar am Samstag, den 18. Juni vor. Von 10 bis 16 Uhr kann dann jeder wie auf einem Trödelmarkt seine Kleidung, Spielzeug und Bücher verkaufen. Tischreservierungen sind im Familientreff unter 02307 280 333 möglich. Das Team sorgt zudem für Kaffee und Kuchen und natürlich steht den Gästen das Haus zur Besichtigung offen. Für ein besonderes Angebot sorgt zudem eine ehemalige Treff-Besucherin. Claudia Anders ist Fotografin und wird während des Basars ein Kinder-Fotoshooting anbieten. Anmeldungen dazu sind ebenfalls im Familientreff möglich.