Praktische Rechtskunde: 10er der Willy-Brandt-Gesamtschule besuchen das Amtsgericht

Am Dienstag erhielten die Schüler/innen des Jahrgangs 10 der Willy-Brandt-Gesamtschule eine praktische Unterweisung in Sachen Strafrecht. Die Exkursion fand im Rahmen des Rechtskundeunterrichts statt und wurde von Rechtsanwalt Frank Meinefeld organisiert.

foto-amtsgericht-1Die Schüler und Schülerinnen erhielten an einem Vormittag Einblicke in vier Verhandlungen und waren als Zuschauer hautnah bei der Zeugenvernehmung und Urteilsfindung mit von der Partie. In den öffentlichen Verhandlungen des Strafrichters ging es um recht unterschiedliche Vorwürfe, angefangen beim Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zur Anstiftung zum Medikamentendiebstahl und Nötigung.

Die Schüler und Schülerinnen hatten dabei Gelegenheit, sowohl das Verfahren und die daran beteiligten Personen, als auch die relevanten juristischen Fragestellungen genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant waren dabei vor allem die spätere Analyse des Urteils und der Begründung des jeweils verhängten Strafmaßes. Dabei wurde den Schülern und Schülerinnen schnell klar, wie schwierig es mitunter sein kann, die Glaubhaftigkeit verschiedener Zeugenaussagen möglichst objektiv zu bewerten und eine angemessene Strafe zu finden. Es war ein sehr lehrreicher und informativer Vormittag.




Superintendent bekennt sich zu „Schwarzgelb“: BVB-Geschichten geben Flüchtlingen Halt

Mit den Worten: „Wir sind eine große schwarzgelbe Familie, die alle Kulturen, Sprachen, Religionen und Hautfarben in sich trägt …“ stellte Dr. Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, das neue Buch „Schwarzgelbe Freunde – überall auf der Welt“ aus dem Verlag „Die Werkstatt“ vor. Zur großen BVB-Fanfamilie gehört auch der Superintendent des Kirchenkreises Unna Hans-Martin Böcker, der in dem Werk seine ganz persönliche Geschichte erzählt.

Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher
Buchautor Uwe Schedlbauer (l.) spendete dem Flüchtlingsbeauftragten Joel Zombou (m.) und Superintendent Hans-Martin Böcker (r.) druckfrische BVB-Bücher

Er ist einer von über 50 Personen, die in dem Buch von Uwe Schedlbauer und Andreas Goldberg ihre Fußballgeschichte erzählen. Auf über 160 bebilderten Seiten kommen Promis, Profis aber auch ganz normale Fans zu Wort. Entstanden ist eine Dokumentation mit viel schwarzgelbem Herzblut und viel Freundschaft. „Wir wollten ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Freundschaft, für ein Miteinander, für gelebte Integration“, erklärt Buchautor Uwe Schedlbauer, selbst seit Jahrzehnten BVB-Fan. Neben Fans aus unzähligen Ländern kommen auch aktuelle BVB-Stars wie Christian Pulisic oder Neven Subotic sowie ehemalige Dortmunder Größen wie Erdal Keser und Leonardo Dede zu Wort.

Für ein Miteinander zwischen den verschiedenen Kulturen nimmt Joel Zombou, Koordinator für Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt im Evangelischen Kirchenkreis Unna, jetzt auch ein paar Bücher mit in seine Arbeit. Sein Büro befindet sich bekanntlich im Treffpunkt des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises „HausFrieden“ auf dem Nordberg.,.

 „Viele Flüchtlinge sind begeisterte Fußballfans“, erzählt er. Der Sport verbinde und gebe Kraft. Zusammen könne man im Buch lesen bzw. Geschichten vorlesen. So berichten auch Reshat aus dem Kosovo, Arbi aus dem Iran, Yoshi aus Japan und Guilherme aus Brasilien, wie sie als Flüchtlinge durch den BVB eine neue Heimat in Deutschland fanden oder was sie alles unternehmen, um ihren BVB im Ausland sehen zu können.

Infos: Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-7307-0300-7; Preis: 16,90 Euro




Verlängerte Öffnungszeiten des Hallenbads und der Eissporthalle in den Weihnachtsferien

Das Hallenbad in Bergkamen.
Das Hallenbad in Bergkamen.

Traditionsgemäß sind das Hallenbad Bergkamen-Mitte und die Eissporthalle in Weddinghofen in den Weihnachtsferien an den Werktage länger geöffnet: das Hallenbad dann Montag bis Freitag von 11 bis 21 Uhr (bis auf den 2. Weihnachtsfeiertag) und die Eissporthalle von 11 bis 17.30 Uhr.

Geschlossen ist das Hallenbad am Heiligen Abend, am 1. Weihnachtsfeiertag, am Silvestertag und Neujahr . Die Eissporthalle schließt ebenfalls am Heiligen Abend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester.

Hier die Öffnungszeiten aller GSW-Freizeiteinrichtungen im Überblick:

Hallenbad Kamen Mitte Hallenbad Bergkamen Bad Bönen Sauna Bönen Eissporthalle Bergkamen
Freitag, 23.12.2016 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 Uhr – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 -22.00 Uhr Disco
Samstag, 24.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Sonntag, 25.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Montag, 26.12.2016 08.00 – 13.00 Uhr 08.00 – 13.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 20.00 Uhr 13.00 – 17.30 Uhr
Dienstag, 27.12.2016 06.30 – 17.00 Uhr* 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 28.12.2016 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 29.12.2016 06.30 – 17.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Freitag, 30.12.2016 06.30 Uhr – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 – 22.00 Uhr Disco
Samstag, 31.12.2016 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen
Sonntag, 01.01.2017 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen 13.00 – 17.30 Uhr
Montag, 02.01.2017 14.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.30 – 22.00 Uhr Oldie-Time
Dienstag, 03.01.2017 06.30 – 17.00 Uhr* 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch, 04.01.2017 06.30 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag, 05.01.2017 06.30 – 17.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr
Freitag, 06.01.2017 06.30 Uhr – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 11.00 – 21.00 Uhr 10.00 – 23.00 Uhr 11.00 – 17.30 Uhr und 19.00 -22.00 Uhr Disco
Samstag, 07.01.2017 08.00 – 18.00 Uhr 08.00 – 13.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr 14.00 – 17.30 Uhr
Sonntag, 08.01.2017 08.00  – 13.00 Uhr 08.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 20.00 Uhr 10.00 Uhr – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr



Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: 1,7 Mio. Euro zusätzlich vom Land für die Wasserstadt Aden

Bürgermeister Roland Schäfer und Erster Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters freuen sich, dass das Land für die Wasserstadt Aden mehr Geld bereitstellt. In der vergangenen Woche hat die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt mitgeteilt, dass die Gesamtförderung um 1,7 Mio. € auf insgesamt 12,6 Mio. € aufgestockt wird.

Wasserstadt Aden
So könnte die Wasserstadt Aden einmal aussehen.

„Diese Erhöhung zeigt, welche Unterstützung und Anerkennung das Projekt Wasserstadt Aden in der Bezirksregierung Arnsberg und im Städtebau-Ministerium genießt,“ so der Erste Beigeordnete. Ihre Vertreter hatten sich zuletzt beim 1. Spatenstich am 21. Mai 2016 von der guten Lage des Projektes und der Leistungsfähigkeit der Stadt bei der Umsetzung überzeugt.

Erstmalig wird mit der Wasserstadt Aden ein neuer See direkt an eine Bundeswasserstraße angebunden. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal betritt die Stadt Bergkamen Neuland. Mit der Innovationsleistung ist ein umfangreicher Beteiligungs- und Abstimmungsprozess verbunden. Mit der zusätzlichen Förderung soll die Moderation, Optimierung und Verkürzung dieses Prozesses sowie eine gutachterliche Begleitung finanziert werden.




Antrag ist gestellt: Haus Jockenhöfer in Rünthe wird abgerissen

Der Bergkamener Ausschuss für Umwelt Bauen und Verkehr will sich am heutigen Mittwoch mit dem Thema „Umgang der Stadt mit Schrottimmobilien“ beschäftigen. Ein Kapitel der umfangreichen Vorlage ist dem Haus Jockenhöfer in Rünthe gewidmet. Diskutieren brauchen die Politiker diesen speziellen Fall nicht mehr: Wie 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters am Dienstag bestätigte, liegt ihm jetzt von der Eigentümergesellschaft der Antrag auf Abriss des Gebäudes vor.

Der Abrissantrag liegt im Rathaus vor: das Haus Jockenhöfer an der Werner Straße in Rünthe.
Der Abrissantrag liegt im Rathaus vor: das Haus Jockenhöfer an der Werner Straße in Rünthe.

Die Arbeiten dafür sollen bereits Anfang 2017 gestartet werden. Wie die Gesellschaft das Grundstück an der Kreuzung von Werner Straße und Westenhellweg künftig nutzen will, darüber liegen ihm keine Erkenntnisse vor. Nur eins ist klar: Großflächiger Einzelhandel ist an dieser verkehrstechnisch sehr günstigen Stelle nicht möglich.

Das Haus Jockenhöfer hat eine ähnlich lange Leidensgeschichte wie der City-Wohnturm. Nachdem vor mehr als einem Vierteljahrhundert der Gaststättenbetrieb aufgegeben wurde, erwarb ein Bergkamener Investor das Gebäude. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle im Zuge der Balkankriege wurde es als Flüchtlingsunterkunft an die Stadt vermietet.

Die gravierenden Bauschäden am Haus Jockenhöfer sind nicht zu übersehen.
Die gravierenden Bauschäden am Haus Jockenhöfer sind nicht zu übersehen.

Diese Episode wurde durch einen Großbrand beendet, durch den mehrere Kinder starben und weitere Bewohner verletzt wurden. Befürchtungen, es könnte sich hier um einen fremdenfeindlichen Anschlag handeln, bewahrheiteten sich nicht. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Auslöser eine brennende Zigarette war, die ein Bewohner in einem Erdgeschosszimmer, vermutlich, weil er eingeschlafen war, in einen Papierkorb fallen ließ. Der Mann wurde später vom Landgericht Dortmund zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zuletzt gab es in dem Gebäude in einem Seitentrakt ein Friseurgeschäft, das aber auch vor Jahren aufgegeben wurde.




Ehemalige Neuapostolische Kirche wird jetzt ein Jugendhaus

Das ehemalige Gotteshaus der Neuapostolischen Gemeinde Bergkamen an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte soll jetzt ein Jugendhaus werden. Dorthin wird im kommenden Jahr die Streetwork-Anlaufstelle „Anstoß“ am Hallenbad umziehen, wie die zuständige Beigeordnete Christine Busch am Dienstagabend den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses erläuterte.

Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.
Die ehemalige Neuapostolische Kirche an der Lassallestraße in Bergkamen-Mitte.

Dass der „Anstoß“ in dieser kleinen Unterkunft zwischen der Turnhalle an der Lessingstraße und dem AWO-Sozialkaufhaus nicht mehr lange bleiben kann, war bereits im Sommer klar. Einerseits platzt die Einrichtung aus allen Nähten, weil insbesondere junge Flüchtlinge dort Rat und Hilfe suchen. Andererseits werden im Rathaus Pläne geschmiedet, nach der Eröffnung des neuen Kombibads in Weddinghofen ab 2019 das alte Hallenbad mit den zurzeit vom DRK genutzten Nebengebäuden abzureißen und den gesamten Bereich inklusive Turnhalle neu zu gestalten.

Die Vorzüge des ehemaligen Kirchengebäudes hatten Christine Busch und ihre Mitarbeiter im Jugendamt kennengelernt, als es im Oktober 2015 vorübergehend zur großen Kleiderkammer des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises wurde. Als dann im Herbst das Land ein Programm zur „Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ aufgelegt hatte, wurde schnell im Rathaus ein Antrag geschrieben, der auch das Pestalozzihaus umfasst, und auf den Weg gebracht.

Am vergangenen Dienstag ging nun der Förderbescheid aus Düsseldorf offiziell ein. Demnach wird das Land Investitionen in das Kirchengebäude bis zu 94.000 Euro fördern. 10 Prozent davon muss die Stadt als Eigenanteil beisteuern.

Wie das Gebäude im Detail künftig genutzt wird, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass die architektonischen Besonderheiten in das Konzept einbezogen werden. Christine Busch nannte am Dienstag unter anderem den Einbau einer Kletterwand in den hohen Kirchraum. Und der Altarraum soll sich in eine Bühne für Akrobatik oder Theater verwandeln.

Freuen werden sich über diese Entwicklung nicht nur das Streetworkteam um Imke Voigt und die Besucherinnen und Besucher des „Anstoß“, sondern auch alle, die seit Jahr und Tag ein Jugendzentrum für Bergkamens größten Stadtteil gefordert haben.




Oberkonstruktion der Beobachtungsplattform am Beversee wird abgebaut

Wie fast in jedem Jahr lädt der NABU am 2. Weihnachtsfeiertag zu einer Wanderung rund um den Beversee mit Karl-Heinz Kühnapfel ein. Doch diesmal müssen die Teilnehmer auf einen Höhepunkt verzichten: den Blick von der Beobachtungsplattform auf den See und seinen Bewohnern. Der Grund: Der RVR lässt jetzt die Oberkonstruktion entfernen. Sie wird neu gebaut. Der Fertigstellungstermin ist erst Mitte kommenden Jahres.

Erst Mitte 2017 wird der Blick von der Aussichtsplattform auf den Beversee wieder möglich sein.
Erst Mitte 2017 wird der Blick von der Aussichtsplattform auf den Beversee wieder möglich sein.

Geplant ist – nach Rückbau der Oberkonstruktion- diese in der RVR-eigenen Schreinerei am Hof Punsmann in Dorsten-Lembeck neu anzufertigen – diesmal aus Lärchenholz anstatt vormals mit Eichenhölzern. Die Kosten dieser Aktion betragen rund 7000 Euro

„Diese Maßnahme ist erforderlich, um einerseits der Verkehrssicherungspflicht zu genügen, aber auch damit, den langfristigen Erhalt der Aussichtsplattform zu sichern, ohne irgendwann von Grund auf alles erneuern zu müssen“, erklärt Revierförsterin Christiane Günther. Der Zeitpunkt für den Rückbau erfolge aus gutem Grund so frühzeitig, da es aufgrund anhaltender Regenfälle oder erhöhtem Anfall von Wassermassen durch Schneeschmelze in den Wintermonaten der vergangenen Jahre immer wieder zu mehrwöchigen Überflutungen bis weit ins Frühjahr hinein in diesem Bereich gekommen sei, die die Passierbarkeit des Wanderweges einschränken und somit auch den Rückbau unmöglich machen.

Mit der Fertigstellung der Aussichtsplattform ist erst im Juni/Juli 2017 zu rechnen, da dieses Projekt nur eines von mehreren Projekten ist, die sich die Schreinerei des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR)für das Jahr 2017 vorgenommen hat.

Der RVR bittet die Bevölkerung bis zur Fertigstellung im Sommer 2017 um entsprechendes Verständnis.

Gut besucht war die traditionelle Weihnachtswanderung des Nabu: Nicht alle passten auf den Ausguck am Beversee vor reizvoller Industriekulisse.
Aussichtsplattform am Beversee.

Die derzeitige Aussichtsplattform wurde im Jahr 1999 errichtet, nachdem die ursprüngliche Aussichtsplattform – die damals in den Beversee hinein gebaut worden war – aus Verkehrssicherungsgründen (mangelnde Standsicherheit durch schwierigen Untergrund im Wasserbereich) Ende der 90-ziger Jahre komplett entfernt werden musste. Der Bau der zweiten Aussichtsplattform (nunmehr an Land auf festem Untergrund) erfolgte damals im Rahmen eines Projektes der Regionalen Beschäftigungsoffensive des KVR (= Kommunalverband Ruhrgebiet/heute: RVR = Regionalverband Ruhr). Diese Regionale Beschäftigungsoffensive hatte zum Ziel, Langzeitarbeitslose aus dem Ruhrgebiet in den Bereichen Landschaftspflege, Landschafts- und Wegebau in einem Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm gezielt auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Die Finanzierung erfolgte durch die Arbeitsämter, dem Land NRW (im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe = ÖPEL) + KVR (Eigenanteil von 10%). Das Ökologieprogramm Emscher-Lippe dient der ökonomischen und ökologischen Erneuerung der alten Industrielandschaft zwischen Ruhr und Lippe.

Die Aussichtsplattform – am Südrand des Beversees gelegen – ist für den Waldbesucher von Beginn an immer schon ein „Highlight“ des Naturschutzgebietes gewesen. Die Aussichtsplattform erfüllt vielfältige Funktionen. Sie ermöglicht dem Erholungssuchenden die störungsfreie Beobachtung von Wasservögeln und reduziert somit die Trittbelastung in empfindlichen Uferbereichen.




32 Medaillen für Wasserfreunde in Werne

Am ersten Dezemberwochenende waren die Wasserfreunde TuRa Bergkamen mit 26 Schwimmerinnen und Schwimmern beim TV Werne 03 Wasserfreunde zu Gast. Gemeinsam erschwammen sie sich 32 Medaillen und 41 persönliche Bestzeiten.

Die Schwimmer der Jahrgänge 2009 und 2010 Trainerinnen Michelle Rudolf und Nele Fritzsche
Die Schwimmer der Jahrgänge 2009 und 2010 mit den Trainerinnen Michelle Rudolf und Nele Fritzsche.

Im ersten Abschnitt des Wettkampfes schwammen nur Schwimmer der Jahrgänge 2009 und 2010. Sie lieferten sich spannende Wettkämpfe über 25m Kraul- und Rückenbeine am Brett, 25m Freistil und natürlich in den Staffeln, wo die kleinen TuRaner sich jeweils den zweiten Platz über 6x25m Kraulbeinschlag am Brett und über 4x25m Freistil erkämpften.

Max Gregor Schäfer (Jg.2009) erschwamm sich drei Goldmedaillen. Maddox Moroz (Jg.2010) und Janosch Sloboda (Jg.2009) freuten sich über je eine Silber und eine Bronzemedaille. Elias-Noel Kaminski (Jg.2009) und Rishi Ketheeswaran (Jg.2010) bekamen je eine Bronzemedaille überreicht.

Josephine Borowski, Maya Egger, Felix Hoffmann, Lina Kloster, Luisa Marleen Niedzwicki und Ricardo Okulicz erschwammen sich viele persönliche Bestzeiten.

Im zweiten Abschnitt gingen die Jahrgänge 2008-2006 über je 50m Brust, Rücken und Freistil zudem über 25m Schmetterling an den Start. Die Schwimmer der Jahrgänge 2005-2003 absolvierten die Strecken über die doppelte Distanz.

In diesem Abschnitt erschwamm sich Richard Zeiser (Jg.2006) zweimal Gold und einmal Silber, Piet Weppler (Jg.2008) einmal Gold und einmal Bronze, Lennox Nüsken (Jg.2004) zweimal Silber, Alexa Haase (Jg.2004) einmal Silber und zweimal Bronze, Aydin Kaan (Jg.2008) einmal Silber und einmal Bronze, Svea Harre (Jg.2005) einmal Silber und einmal Bronze, Anoj Amirthalingam (Jg.2003) dreimal Bronze, Anuja Amirthalingam (Jg.2003) dreimal Bronze, Julian Noel Bracht (Jg.2006) einmal Bronze, Noah Krause (Jg.2008) einmal Bronze und Charin Schulz (Jg.2005) ebenfalls einmal Bronze.

Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Lina-Julie Bracht, Lisa Marie Ebel, Tessa Nüsken und Emma Schmucker mit vielen persönlichen Bestzeiten.

Zudem holten die TuRaner mit der 4x50m Bruststaffel und der 4x50m Lagenstaffel den zweiten und mit der 4x50m Freistilstaffel den dritten Platz.

Die Schwimmer der Jahrgänge 2003 bis 2008 mit dem Trainer Lucas  Polley.
Die Schwimmer der Jahrgänge 2003 bis 2008 mit dem Trainer Lucas
Polley.




Pfadfinder holen das Friedenslicht in den Kreis Unna und nach Bergkamen

Die Pfadfinder vom Horst „Ritter der Tafelrunde e.V.“ bringen das Friedenslicht in den Kreis Unna. Ihr Motto lautet: „Frieden: Gefällt mir“. Zu diesem Zusammenschluss von Pfadfindern im Kreis Unna gehört auch der Stamm „Pendragon“. Sein Treffpunkt ist das Pfadfinder-Gelände an der Erich-Ollenhauer-Straße.

Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine
Pfadfinder haben das Friedenslicht in den Kreis Unna geholt. Foto: Katja Heine

Dieses Jahr war es die zwölfjährige Melanie Walterer aus Klam, die das Licht entzünden durfte. Die deutsche Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“ und lädt alle Menschen ein, sich nicht nur das Licht in den Gottesdiensten am dritten Advent abzuholen, sondern auch im Internet „Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, ‚die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben‘.“ Der letzte Satz ist die Aufforderung von Lord Robert Baden-Powell, des Gründers der Pfadfinderbewegung, an alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit.

Das Friedenslicht wird in Deutschland von den großen Pfadfinderverbänden aus Wien abgeholt und dann entlang der Zugstrecke und in Gottesdiensten an mehr als 200 Orten weitergegeben.

Aus Bethlehem nach Wien und ganz Europa

Seit 1993 bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht zu den Menschen und in Institutionen. Das Licht leuchtet in Krankenhäusern und Kindergärten, in Asyl­bewerberheimen und Rathäusern, in Einkaufszentren und im Bundestag. Die Flamme wird von Wien aus in ganz Europa verteilt und schaffte im Jahr 2000 das erste Mal den Sprung über den Atlantik. 2001 brannte das Friedenslicht nach den Anschlägen vom 11. September in der Feuerwache am Ground Zero in New York.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt. Am 3. Advent haben die Pfadfinder das Friedenslicht aus Dortmund abgeholt und es zu uns in den Kreis Unna geholt, wo es an öffentliche Stellen verteilt wird.

Weitere Informationen zu den Pfadfindern finden Sie unter www.RitterderTafelrun.de




Unfall mit drei Pkw auf der Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe – Glücklicherweise nur zwei Leichtverletzte

Zwei Leichtverletzte, darunter eine 26-jährige Schwangere, forderte am Sonntag gegen 15.50 Uhr der Unfall auf der Kreuzung Werner Straße/Westenhellweg in Rünthe.

Unfall am Sonntagnachmittag auf der Jockenhöfer-Kreuzung. Foto: Feuerwehr Rünthe
Unfall am Sonntagnachmittag auf der Jockenhöfer-Kreuzung. Foto: Feuerwehr Rünthe

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 31-jähriger Lüner mit seinem Pkw den Westenhellweg in Fahrtrichtung Werner Straße. Im Kreuzungsbereich übersah er den vorfahrtsberechtigten Pkw einer 84-jährigen Bergkamenerin. Es kam zum Zusammenstoß im Kreuzungsbereich, durch den Zusammenstoß wurde der Pkw der Bergkamenerin in den Pkw eines 39-jährigen Bergkameners geschoben.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 19.000 EUR, alle drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Bergkamenerin und die 26-jährige, schwangere Beifahrerin des Lüners, wurden durch den Unfall leicht verletzt, sie konnten nach ambulanter Behandlung in umliegenden Krankenhäusern wieder entlassen werden. Die Kreuzung Werner Straße./Ostenhellweg/Westenhellweg musste für den Zeitpunkt der Unfallaufnahme gesperrt werden. Die Störung der Ampelanlage wurde durch die verantwortliche Firma behoben. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und streute auslaufende Betriebstoffe ab.




Weniger Müll zum Fest

Die  Vorbereitungen für das Weihnachtsfest laufen auf Hochtouren: Es wird gebacken und gebastelt, Geschenke werden ausgesucht, Wohnungen und Häuser von innen und außen schön dekoriert und Menüpläne für die Festtage zusammengestellt.

Die von der GWA angebotenen Serviceartikel zu Biotonne eignen sich auch hervorragend als dekorative und umweltfreundliche Geschenkverpackung, meint die GWA. Anschließend finden Sie Verwendung der Küche, z.B. als Einsatz für den Mülli (Vorsortiergefäß für Bioabfälle).
Die von der GWA angebotenen Serviceartikel zu Biotonne eignen sich auch hervorragend als dekorative und umweltfreundliche Geschenkverpackung, meint die GWA. Anschließend finden Sie Verwendung der Küche, z.B. als Einsatz für den Mülli (Vorsortiergefäß für Bioabfälle).

Alles soll schön aussehen, liebevoll verpackt sein, bestens schmecken, und jeder soll passend – und gleichzeitig außergewöhnlich beschenkt werden. In Geschäften, Katalogen und Internet werben viele Anbieter mit tollen Angeboten und Vorschlägen für ein gelungenes Fest.

Trotz aller guten Vorsätze, stellt man spätestens nach den Feiertagen fest, viel Unnötiges und Unüberlegtes gekauft zu haben. Da gibt es z.B. Verlegenheitsgeschenke, die zwar schön verpackt waren, aber keiner wirklich wollte, witzige, farbenfrohe Weihnachtsdekorationen, die am Tag nach Weihnachten keiner mehr sehen kann oder eine zu große Menge an Lebensmitteln, deren Haltbarkeitsdatum schnell überschritten ist.

Nach dem Fest türmen sich häufig die Abfälle und am Straßenrand sieht man viele übervolle Mülltonnen. Damit Weihnachten nicht zum Fest der Abfallberge wird, hat die GWA-Abfallberatung einige Tipps für ein abfallarmes Weihnachtsfest parat:

  • Den Einkauf gut planen, z.B.  Liste für Geschenke anfertigen, Rezepte durchlesen und Zutatenmenge berechnen.
  • Einkauf möglichst in Ruhe angehen und sich Zeit nehmen; viele unnötige Einkäufe werden in Hektik getätigt.
  • Einkaufstasche oder Korb auch für den Einkauf von Geschenken mitnehmen, denn gerade in der Weihnachtszeit werden von vielen Geschäften immer noch großzügig Plastiktüten verteilt.
  • Beim Geschenke-Kauf auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit der Produkte achten.
  • Geschenke ohne Müll verschenken, z.B. Einladung zum Essen, Kinogutschein, Jahreskarte für den Zoobesuch, Theaterabo, Handykarte…
  • Geschenke ohne Verpackung oder in umweltfreundlicher Verpackung schenken.

 

Den Abfall, der dann doch entsteht, bittet die GWA-Abfallberatung auch im Stress der Feiertage zu sortieren, denn nur so kann dieser einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden. Und noch ein wichtiger Hinweis: In vielen Städten und Gemeinden verschiebt sich die Abfuhr der Abfalltonnen vor und nach den Feiertagen. Deswegen noch einmal einen Blick in den Abfallkalender 2016 werfen oder direkt unter www.gwa-online.de nachschauen, dort sind alle Abfallkalender für die Kommunen im Kreis Unna, auch für das neue Jahr, zu finden. Bei Fragen helfen die GWA-Abfallberater gerne auch telefonisch weiter unter 0800 400 1 400 (gebührenfrei), montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr und donnerstags von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr.