1490 Blutspenden beim DRK in Bergkamen

Durch eine schwerwiegende Erkrankung (wie z.B. Krebs), einen Verkehrsunfall oder diverse andere Umstände, kann jeder Mensch plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Betroffene Menschen benötigen häufig sehr viele Blutkonserven, um weiterleben zu können.

rp_blutspende-symbolbild-slider.jpgViele medizinische Eingriffe – z.B. Krebstherapien oder Operationen – sind heutzutage nur möglich, wenn menschliches Blut in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Betroffene sind hierfür auf Blutspenden angewiesen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) – Ortsverein Bergkamen – betreut seit Jahren gemeinsam mit dem Blutspendedienst des DRK regelmäßige Blutspendetermine im gesamten Stadtgebiet von Bergkamen.

Bis heute wurden im Jahr 2016 insgesamt 1.490 Blutspenden gesammelt. 121 dieser Blutspenden wurden von Erstspenderinnen und Erstspendern abgegeben.

Im Namen aller Betroffen bedankt sich das DRK – Ortsverein Bergkamen – bei allen Blutspenderinnen und Blutspendern und bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung im Jahr 2016 und wünscht ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Der DRK Ortsverein Bergkamen hofft auch im Jahr 2017 wieder auf zahlreiche Blutspenden. Auch neue Blutspenderinnen und Blutspender sind jederzeit herzlich Willkommen.

Auf der Homepage www.drk-bergkamen.de informiert der DRK Ortsverein Bergkamen u.a. auch ausführlich darüber, WER alle Blut spenden darf und was vor und nach der Spende beachtet werden sollte.

Amtlicher Lichtbildausweis wird zur Blutspende erforderlich

Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass die „Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen“ derzeit überarbeitet werden. Es ist zweifelsfrei absehbar, dass Blutspenderinnen und Blutspender zukünftig einen amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein, etc.) bei der Blutspende vorzeigen müssen. Das bloße Vorzeigen des Blutspendeausweises wird dann nicht mehr ausreichen. Lediglich der genaue Zeitpunkt der Einführung der Ausweispflicht beim Blutspenden steht derzeit noch nicht fest.

Um Schwierigkeiten bei der beabsichtigten Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Ortsverein Bergkamen die Blutspenderinnen und Blutspender daher darum, bereits ab der nächsten Spende an den benötigten Ausweis zu denken.

Blutspendetermine in Bergkamen 2017 (aufgeteilt nach Ortsteilen)

Bergkamen-Mitte

17.02.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

12.05.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

05.06.2017 (Montag) von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr – AWO-Heim, Am Wiehagen 32

21.07.2017 (Freitag) von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr – DRK-Heim, Am Stadion 3

01.09.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

01.12.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

Bergkamen-Oberaden

02.01.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

27.03.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

03.07.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

16.10.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

Bergkamen-Rünthe

10.02.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

26.05.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

25.08.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

10.11.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

Bergkamen-Weddinghofen

21.02.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr – Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

16.05.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

05.09.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

05.12.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

 




27-jähriger Bergkamener bei Unfall auf der A1 schwer verletzt

Ein 27-jähriger Bergkamener wurde bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der A1 bei Hiltrup in Fahrtrichtung Bremen schwer verletzt. In diesem Unfall waren drei Pkw und ein Lkw beteiligt gewesen.

Ein 27-jährige Mann aus Bergkamen und eine 48-jährige Frau aus Hagen bei diesem Unfall auf der A1 in Höhe Hiltrup schwer verletzt. Foto: Polizeipräsidium Münster
Ein 27-jährige Mann aus Bergkamen und eine 48-jährige Frau aus Hagen bei diesem Unfall auf der A1 in Höhe Hiltrup schwer verletzt. Foto: Polizeipräsidium Münster

Nach Mitteiling des Polizeipräsidiums Münster war am Freitagmorgen eine 48-jährige Frau aus Hagen  auf dem linken von drei Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache kam sie nach links von der Fahrbahn ab. Danach driftete sie mit ihren VW Passat nach rechts, schleuderte anschießend wieder auf die linke Fahrspur, prallte gegen die Betonschutzwand und blieb stehen.

Eine 21-jährige Frau aus Hamm erkannte die Gefahr und stoppte ihren VW Polo vor der Unfallstelle. Ein 27-jähriger Mann aus Bergkamen sah zu spät, dass der VW Polo vor der Unfallstelle wartete. Er bremste seinen Opel Astra ab, kollidierte aber dennoch mit dem Polo der 21-jährigen Hammerin und einem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Sattelzug.

Bei dem Unfall wurden die 48-jährige Unfallverursacherin und der 27-jährige Bergkamener schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 28.000 Euro.




Auch 2017 gibt es wieder einen Lichtermarkt

Die Stadt Bergkamen wird ihren Festkalender 2017 ergänzen. Auch im Oktober kommenden Jahres, genauer gesagt am 27.Oktober, wird es einen Lichtermarkt geben. Das kündigte Bürgermeister Roland Schäfer am Donnerstag in der Ratssitzung an.

Goldene Lichter waren auch auf Stelzen beim Jubiläums-Lichtermarkt unterweg.

Wegen fehlenden Geldes in der Stadtkasse wurden die Großveranstaltungen der Stadt zusammengestrichen. Betroffen war das Programm in den Sommerferien mit dem Reggae-Open-Air. Auf dem Zentrumsplatz/Wasserpark gibt es Klassik und Theater im jährlichen Wechsel.

Auch der Lichtermarkt wurde auf einen zweijährigen Turnus gesetzt. Das hatte bei vielen Bürgern Proteste ausgelöst. Und es gab nach der jüngsten Auflage im vergangenen Oktober zahlreiche positive Rückmeldungen der Besucher.

Ausschlaggebend ist aber, dass nach den Erklärungen des Bürgermeisters auch die Sponsoren, die die Kosten des Lichtermarkts tragen, die Rückkehr zum jährlichen Turnus wünschen. Das gilt in jedem Fall für den Lichtermarkt am 27. Oktober 2017.




Bürger sind für die Stadt die verlässlicheren Zahler

Die Bergkamener Gebühren- und Steuerzahler können sich praktisch schon jetzt ausrechnen, was sie im kommenden Jahr an Grundbesitzabgaben an die Stadtkasse zu überweisen haben. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr die Höhe der Hebesätze und Gebühren beschlossen. So bleiben die Grundsteuer- und die Gewerbesteuersätze stabil.

GeldEine Überraschung ist das Ergebnis angesichts der Mehrheitsverhältnisse in diesem Gremium nicht. Die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger werden wegen eines Zuschusses des Landes an Gemeinden mit besonders hohen Abwassergebühren in Höhe von 366.000 Euro etwas sinken.

Strittig war vor allem die Höhe der Abwassergebühr. Genauer gesagt, ging es um den Betrag, den der Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) im kommenden Jahr an die Stadtkasse zahlen soll. Das finanztechnische Instrument sind hier die kalkulatorischen Zinsen, die der SEB an die Eigentümerin des Kanalnetzes, an die Stadt Bergkamen, zu zahlen hat. CDU, BergAUF und FDP sprachen sich für eine deutliche Senkung auf 4,35 Prozent aus. SPD und Grüne folgten dem Vorschlag der Verwaltung, diesen Zinssatz lediglich um 0,25 Prozent auf 6,25 Prozent zu mindern.

Etwas mehr als 3 Mio. Euro wird der SEB in 2017 überweisen. Bis vor wenigen Tagen konnten die Stadtverordneten davon ausgehen, dass in der Jahresrechnung der Stadt für dieses Jahr ein ähnlich hoher Betrag als Überschuss übrigbleibt. Daraus wird nichts. Der aktuell prognostizierte Überschuss wird nur bei 1,7 Mio. Euro liegen, wie Kämmerer Holger Lachmann dem Stadtrat mitteilt. Hauptgrund sind geringeren Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Es werden nur 11,8 Mio. Euro sein statt der erhofften 13 Mio. Euro. Das zeigt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger die verlässlicheren Zahler in die Stadtkasse sind.




30 Jahre Ratsmitglied: Thomas Grziwotz mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet

Bürgermeister Roland Schäfer hat am Donnerstag in der letzten Sitzung des Stadtrats den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Grziwotz, wegen seines inzwischen kommunalpolitischen 30-jährigen Engagement als Stadtverordneter mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hatte der Stadtrat vorher einstimmig beschlossen.

Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).
Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).

So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.
So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.

Man sehe es ihm nicht an, dass er schon so lange dem Stadtrat angehöre, scherzte der Bürgermeister, bevor er den Ehrenring an Thomas Grziwotz übergab. Tatsächlich ist der 58-jährige Grünen-Kommunalpolitiker das dienstälteste Bergkamener Ratsmitglied. Im September 1986 wurde er als Nachrücker für die damalige Fraktion der Grünen Stadtverordneter. Ein Schwerpunkt seiner Ratstätigkeit ist die Kulturpolitik. So ist er seit vielen Jahren Vorsitzender des Bergkamener Kulturausschuss.




Nicolai-Werkstatt in Oberaden ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region

Die Zeiten, in denen Produkte aus Behindertenwerkstätten vor allem wegen des Mitleidfaktors verkauft wurden, sind längst vorbei. So finden sich beispielsweise speziell hergestellte Duschvorhänge aus den Hellwegwerkstätten der Perthes-Stiftung in Luxusschiffen. Leuchten mit LED-Technik wurden auch schon in Hotels in Dubai installiert. „Wir sind gut ausgelastet“, berichteten der Betriebsleiter der Nicolaiwerkstatt in Oberaden Burkhard Jung und der Geschäftsbereichsleiter Perthes Arbeit Michael Dreiucker am Donnerstagmorgen ihren Besuchern.

Betriebsbesuch in der Nicolai-Werkstatt - hier in der Produktion von LED-Leuchten (v.l.): Burkhard Jung, Walter Kärger, Roland Schäfer, Michael Dreiucker und Iris Spyra, die Leiterin begleitende Dienste und Qualifizierung).
Betriebsbesuch in der Nicolai-Werkstatt – hier in der Produktion von LED-Leuchten (v.l.): Burkhard Jung, Walter Kärger, Roland Schäfer, Michael Dreiucker und Iris Spyra, die Leiterin begleitende Dienste und Qualifizierung).

Bürgermeister Roland Schäfer und die beiden Wirtschaftsförderer im Rathaus, Simone Krämer und Walter Kärger waren zu ihrem vierten Betriebsbesuch in diesem Jahr gestartet. Und der führte sie diesmal in die Schlenke. Rund 200 Frauen und Männer werden dort beschäftigt. Am Donnerstag waren nicht alle da. Ein Teil der Belegschaft befand sich auf einem Ausflug. Und es gibt auch eine Außengruppe, die lieber an der frischen Luft arbeiten will und auch mieses Wetter gut aushält. Sie hält unter anderem im Auftrag der Stadt Bergkamen den Parkfriedhof gärtnerisch in Schuss.

Es gibt eine Reihe heimischer Firmen, die die Qualität und die Zuverlässigkeit der Nicolai-Werkstatt zu schätzen wissen. Einige ziehen sogar die Experten der Pertheseinrichtung zu Rate, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht. Dann nämlich, wenn sie in der Nicolai-Werkstatt hergestellt werden sollen. „Wir passen dann die Arbeitsvorgänge an die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter an“, erklärte der Leiter Technik Peter Nolte.

Das Küchenteam der Nicolai-Werkstatt ist auf die Mittagspause gut vorbereitet.
Das Küchenteam der Nicolai-Werkstatt ist auf die Mittagspause gut vorbereitet.

Mit den Erlösen ihrer Produktion finanziert die Nicolai-Werkstatt ihre technische Ausrüstung. Dazu gehören auch sehr teurer CNC-Maschinen oder die drei 12-Tonnen-Lkw, mit denen die fertigen Produkte zum Auftraggeber oder auch direkt zu dessen Kunden transportiert wird. Einer dieser Kunden ist auf den britischen Inseln beheimatet. Zwangsläufig kam bei einigen Mitarbeitern die nicht ganz unberechtigte Frage auf: „Was macht der Brexit mit uns?“ Die Höhe der Erlöse bestimmt dann auch die Höhe der Entgelte, die die Mitarbeiter erhalten. Gewinne macht die Perthes-Stiftung mit keiner ihrer Werkstätten und das darf sie auch nicht

Die Kosten für die psychische Betreuung und auch für die teilweise sehr aufwändige Pflege werden aus Mitteln bestritten, die der Landschaftsverband beisteuert. Etwa 30 Schützlinge der Stiftung sind so stark behindert, dass sie keiner Arbeit mehr nachgehen können. Für eine dieser drei Gruppe stand am Donnerstag die Weihnachtsfeier auf dem Programm mit einem Essen, das gerade von einem Partyservice geliefert wurde.

Für welche Fußballmannschaft die Herzen vieler Mitarbeiter schlagen, ist in der Produktionshalle nicht zu übersehen.
Für welche Fußballmannschaft die Herzen vieler Mitarbeiter schlagen, ist in der Produktionshalle nicht zu übersehen.

Im Gegensatz zu anderen Regionen steigt die Zahl behinderter Menschen im Altkreis Unna (Kreis Unna ohne Lünen und Schwerte) weiter an. Die Perthes-Stiftung ist dafür zuständig, für sie sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten zu entwickeln. Neben den fast 200 Beschäftigten in der Nicolai-Werkstatt kommen weitere 60 Plätze im Schacht III sowie 80 Plätze für psychisch Kranke im „Hellweg Industrie Service“ in der Marina Rünthe hinzu. Betreut werden sie von etwa 50 Angestellten der Perthes-Stiftung. Viele von ihnen sind Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und auch Handwerksgesellen und Meister, die eine heilpädagogische Zusatzausbildung absolviert haben.

„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter stolz auf ihre Arbeit sind, wenn sie zum Feierabend wieder nach Hause fahren“, betonte Michael Dreiucker. Der Betriebsbesuch am Donnerstag verdeutlichte, dass dieses Ziel bei vielen Beschäftigten in der Schlenke auch erreicht wird.

Wer mehr über die Perthes-Stiftung wissen möchte, erfährt es hier.

Die Nicolai-Werkstatt In der Schlenke.
Die Nicolai-Werkstatt In der Schlenke.




Antirassismus-AG des Gymnasiums entwickelt „Toleranzkalender“ für 2017 – Verkauf ab 16. Dezember

Zum Ende des Jahres 2016 hat die AG „Antirassismus“ einen Toleranzkalender für das Jahr 2017 entwickelt, der ab sofort erhältlich ist.

Die Antirassismus-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Franziska Wölke
Die Antirassismus-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Franziska Wölke

Der Kalender orientiert sich an dem Toleranzkalender des Arbeitskreises „Gegen Rechts“ der Stadt Bergkamen aus dem Jahr 2002 und führt im Kalender die Feiertage verschiedenster Religionen aber auch sonstige im Sinne eines toleranten Miteinanders wichtige Feier- und Gedenktage auf. Außerdem zeigen für jeden Monat einzelne Schülerinnen und Schüler Gesicht gegen die Diskriminierung verschiedener sozialer Gruppen.

„Wir bedanken bei uns bei der Stadt Bergkamen für die Unterstützung und sind froh, dieses Projekt kurzfristig auf die Beine gestellt zu haben“, sagte AG-Leiter Jan Groesdonk.

Wer Interesse an einem Kalender hat, kann diesen zum Preis von fünf Euro unter groesdonk@gymnasium-bergkamen.de bestellen.




Stadtjugendring Bergkamen bietet Tanzkurs an

Einen Tanzkurs für Jugendliche und junge Erwachsene (14 -25 Jahre) bietet im kommenden Jahr der Stadtjugendring Bergkamen an. Auf Grund vieler Nachfragen nach einem Tanzkurs „vor Ort“ hat sich der Stadtjugendring entschieden, nach langer Zeit wieder einen solchen Kurs zu organisieren.

Laden zum Tanzkurs ein: Tanzlehrer Michael Krause (r.) mit den Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings Isilay Isilar und Karl-Heinz Chuleck
Laden zum Tanzkurs ein: Tanzlehrer Michael Krause (r.) mit den Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings Isilay Isilar und Karl-Heinz Chuleck

Eingeübt werden sowohl Standard- als auch Lateinamerikanische Tänze. Es ist also vom Discofox, über langsamen Walzer, Tango, Rumba oder Quick-Step für jeden Anlass der richtige Tanz dabei. Interessant ist der Tanzkurs sicherlich auch für alle Schulabgänger, die auf ihren Abschlussbällen „tanzsicher“ auftreten wollen.

Geleitet wird der Kurs von Kerstin Larm und Michael Krause. Beginn ist am Sonntag, 15.01.2017, der gesamte Kurs umfasst elf Termine. Die Tanzstunden finden samstags oder sonntags in der Zeit von 14.30 – 16.00 Uhr in der Turnhalle am Pestalozzihaus oder im Martin-Luther-Haus statt. Die genauen Termine und Orte erhalten Interessierte im Kinder- und Jugendbüro.

Ein Abschlussball wird gemeinsam mit den jungen Tänzerinnen und Tänzern im Laufe des Kurses geplant. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, das Einzige was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen müssen sind bequeme Schuhe und Freude am Tanzen.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen pro Person 45,00 € für Schüler, Studenten, Auszubildende sowie für Juleica-und Ehrenamtskarteninhaber. Der „Normalpreis“ beträgt 75,00 €. Anmeldungen sind ab sofort in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings (Kinder- und Jugendbüro, Rathaus Zimmer 208) möglich. Hier gibt es unter 02307/965-381 auch alle weiteren Informationen.




Zeig was du kannst: – Potenzialanalyse an der Willy-Brandt-Gesamtschule

„Zeig was du kannst!“ lautete das Motto für die 8. Klassen und die GO-In Schüler/innen des 9. Jahrgangs der Willy-Brandt-Gesamtschule, als sie von der Werkstatt Unna zur Potenzialanalyse eingeladen wurden.

potenzialanalyse-2Der Tag bildet das 2. Element der Berufsorientierung an der WBGe (1. Tag – Projekt „Komm auf Tour“), das den Jugendlichen durch Selbst- und Fremdeinschätzung, aber auch durch handlungs-orientierte Verfahren ermöglichen soll, ihre Potenziale und eigenen Stärken zu entdecken, um diese bei den späteren Berufsfelderkundungen und der Praktikums- und Berufswahl zu berücksichtigen. Die Potenzialanalyse ist ein Teil des Berufsorientierungsprogramms KAoA – „Kein Anschluss ohne Anschluss“ des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW.

Fragen wie „Welche Interessen habe ich?“, „Was sind meine besonderen Fähigkeiten?“ oder „Was sind meine Stärken?“ standen in verschiedenen Einzelinterviews mit ausgebildeten Teamern im Vordergrund. In 7 praktischen Übungen konnten die Schüler und Schülerinnen unter Beweis stellen, wie genau und sorgfältig man arbeiten, ob man sich an Absprachen hält und sich von Problemen nicht entmutigen lässt. So galt es z. B. mit wenigen Hilfsmitteln eine Murmelbahn zu basteln, eine Inventur durchzuführen, eine hölzerne Stiftebox anzufertigen sowie ein Flaschenregal aufzubauen. Geschick und Fingerfertigkeiten waren beim Biegen eines Schmetterlings aus Draht und dem Bau eines Papierfliegers nach Anleitung wichtig.

Nach dem Tag fand ein persönliches Auswertungsgespräch, zu dem auch die Eltern kommen konnten, statt. Ein Zertifikat dokumentiert in Form eines Kompetenzprofils die positiven Eigenschaften, die über Schulnoten hinausgehen und einen detaillierten Überblick über die sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen (z.B. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Problemlösefähigkeit) und die beruflichen Basiskompetenzen (z.B. motorisches Geschick, Sorgfalt) geben.

Dieses Zertifikat kann für jeden Einzelnen bei der Bewerbung um Praktikums- und Ausbildungsplätze hilfreich sein.




Regina Klose als JRK-Kreisleiterin wiedergewählt

Regina Klose und Andreas Lücke nach der Wahl.
Regina Klose und Andreas Lücke nach der Wahl.

Die Leitung des Kreisverbands Unna des Jugendrotkreuzes bleibt in Bergkamener Hand: Die Kreisversammlung des Verbands hat jetzt in Holzwickede Regina Klose vom JRK Bergkamen für eine weitere Amtsperiode in ihrem Amt als JRK-Leiterin bestätigt. Ihr 1. Stellvertreter ist Andreas Lücke vom JRK Holzwickede, der neu in diese Position gewählt wurde. Beim 2. Stellvertreter Benjamin Lindner vom JRK Bönen war es eine Wiederwahl. Neben den Wahlen standen Rück- und Ausblicke auf der Tagesordnung der 25 Vertreter aus den Ortsverbänden.

 

 




90 Engel, Hirten und Könige führen das weihnachtliche Singspiel „Sternendreher“ auf

Die Aufregung war groß am Mittwoch im Pädagogischen Zentrum des Bergkamener Gymnasiums. Die gesamte Jahrgangstufe 5 traf sich dort mit dem Bachkreis zur Generalprobe des Singspiels „Sternendreher“. Und es klappte fast alles perfekt

stern1Zu hören und zu sehen sind die rund 90 Engel, Hirten und Könige bei den beiden Aufführungen der inzwischen 47. Weihnachtsmusik des Gymnasiums am kommenden Freitag, 16. Dezember, und Mittwoch, 21. Dezember, jeweils ab 19.30 Uhr im PZ. Und es wird eine dicke Überraschung geben, versprachen die beiden musikalischen Leiterinnen Dorothea Langenbach und Bettina Jacka – jedenfalls für die treuen Fans dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung. Was? Das wollten sie allerdings nicht verraten.

stern2Beim „Transeamus“ wird das Publikum wieder herzlich zur Mitwirkung eingeladen sein. Außerdem werden die beiden Orchesterklassen 6 a/b und 5c gemeinsam mit der Streicher-AG der Jahrgänge 6 bis 8 Weihnachtslieder präsentieren. Alle beteiligten Ensembles werden sowohl besinnlich als auch beschwingt auf das Weihnachtsfest einstimmen

Für beide Aufführungen gibt es noch einige Eintrittskarten zum Preis von 4 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder und Jugendliche im Sekretariat des Städt. Gymnasiums.

Ab 18.00 Uhr bietet der Förderverein des Gymnasiums im Foyer des Pädagogischen Zentrums einen Imbiss und alkoholfreie Getränke zum Verkauf an, so dass die Gelegenheit besteht, vor dem Konzert ein kleines Abendessen einzunehmen. Der Einlass zum Konzert ins PZ wird ab 18.30 Uhr sein.

Im Anschluss an die Weihnachtsmusik wird es eine Spendensammlung für einen örtlichen Verein durch.

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