Pflege- und Wohnberatung informiert: So werden die neuen Pflegegrade ermittelt

Das neue Pflegestärkungsgesetz bringt viele Änderungen für Pflegebedürftige. Die bisherigen drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade abgelöst. Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna erklärt, worauf es zum 1. Januar ankommt.

Pflegeberaterin Andrea Schulte. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Pflegeberaterin Andrea Schulte. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

„Bisher wurde zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit der tägliche Hilfebedarf in Minuten ermittelt“, berichtet Pflegeberaterin Andrea Schulte. Ab 2017 wird ein völlig neues Begutachtungsverfahren eingeführt. „Dann steht die Selbstständigkeit eines Menschen im Mittelpunkt“, so Schulte.

Es werden dabei sowohl körperliche als auch geistige und psychische Beeinträchtigungen einbezogen. Unter Selbstständigkeit versteht man die Fähigkeit, eine Aktivität alleine ohne Unterstützung ausführen zu können. Folgende sechs Lebensbereiche werden bei der Ermittlung des Pflegegrades berücksichtigt:

  • Mobilität (Gewichtung: 10 %)
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten (Gewichtung:15 %)
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlage (Gewichtung: 15%)
  • Selbstversorgung (Gewichtung: 40 %)
  • Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen (Gewichtung 20 %)
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (Gewichtung: 15 %)

Die Bestimmung des Pflegegrades erfolgt in mehreren Schritten: In jedem Bereich werden je nach Selbstständigkeit des Antragstellers Punkte vergeben. „Im Anschluss werden die einzelnen Punktwerte gewichtet und zu einem Gesamtpunktwert addiert. Daraus ergibt sich dann der jeweilige Pflegegrad“, erläutert Andrea Schulte.

Alle, die ab 2017 erstmals einen Pflegeantrag stellen, werden nach dem neuen System begutachtet. Im Pflegegrad 1 erhalten jetzt auch Personen mit leichten Einschränkungen Leistungen der Pflegeversicherung. Diejenigen, die bereits in eine Pflegestufe eingestuft sind, werden ab dem 1. Januar automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet. Zudem genießen sie für die Zukunft Bestandschutz, d.h. sie können nicht schlechter gestellt werden – es sei denn, eine Pflegebedürftigkeit liegt nicht mehr vor.

Informationen zum neuen Pflegestärkungsgesetz gibt es bei der kostenfrei und anbieterunabhängig arbeitenden Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. Eine Kontaktaufnahme ist unter der Servicenummer 0800 / 27 200 200 oder unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 sowie per E-Mail an pwb@kreis-unna.de möglich. Informationen gibt es natürlich auch im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Bürger sammelten 1,2 Tonnen Flaschenkorken für guten Zweck

Noch immer fallen größere Mengen an Flaschenkorken aus Naturkork an – auch wenn die Verwendung von Schraubverschlüssen und Kunststoffstopfen seit einigen Jahren zu einem kontinuierlich sinkenden Aufkommen führt. In diesem Jahr haben die Bürger im Kreis Unna rund 300.000 Flaschenkorken gesammelt.

KorkenFlaschenkorken aus Naturkork sind zu schade, um sie in der Restmülltonne zu entsorgen und schließlich in der Müllverbrennungsanlage zu verbrennen. Denn bei getrennter Sammlung lässt sich das Naturmaterial zu 100 Prozent wiederverwerten. Beispielsweise lassen sich die Korken zu einem ökologischen Dämmstoff für Hausbau verarbeiten.

Bereits seit 1994 unterstützt die GWA-Abfallberatung die Aktion „Korken für Kork“, eine Recycling-Aktion des Epilepsie-Zentrums in Kehl-Kork. Dabei hat sie im Laufe der Jahre ein großes Sammelnetz im Kreis Unna eingerichtet. Im Rahmen dieser mittlerweile über 20 Jahre andauernden Sammelaktion wurden im gesamten Kreisgebiet bisher insgesamt rund 64,6 Tonnen Korken gesammelt, das entspricht rund 16,3 Millionen Einzelkorken. Die gesammelten Korken werden am GWA-Standort in Kamen-Heeren-Werve zwischengelagert, bis sie durch eine Spedition als Beiladung abgeholt werden.

Die Abfallberatung bittet ausdrücklich darum, dass ausschließlich Flaschenkorken aus Naturkork in die Sammelsäcke gegeben werden. Fremdstoffe wie Glas, Metallbügel oder Verschlüsse aus Kunststoff gehören nicht in die Sammlung, da sie das Recycling stören bzw. die Charge ggf. unbrauchbar machen können.

 

Im Kreis Unna steht ein großes Netz von Kork-Sammelstellen zur Verfügung, welches von der GWA-Abfallberatung betreut wird, zum Beispiel:

 

Bergkamen:           Wertstoffhof, TREFFPUNKT an der Lessingstraße

Bönen:                   Wertstoffhof, Bürgerbüro

Fröndenberg:         Rathaus, Kompostwerk Fröndenberg-Ostbüren

Holzwickede:         Wertstoffhof, Bürgerbüro

Kamen:                  Wertstoffhof Kamen-Heeren-Werve, Wertstoffannahmestelle Hemsack (März
bis November), Verbraucherzentrale, Gesamtschule

Lünen:                    WBL-Wertstoffhof, Verbraucherzentrale, Hof Schulze-Wethmar

Schwerte:              Wertstoffhof, Paul-Gerhardt-Haus, Friedrich-Bährens-Gymnasium, Gesamtschule

Selm:                      Wertstoffhof

Unna:                     Umweltberatungszentrum im Rathaus, Servicehof der Stadtbetriebe, GWA-Abfallberatung (Friedrich-Ebert-Straße 61)

Werne:                   Rathaus




Erfolgreiche Arbeit: 15 Jahre Kreisseniorenkonferenz

Sie prägen die Seniorenarbeit im Kreis seit Jahren – genau genommen seit 15 Jahren: Die Delegierten der Kreisseniorenkonferenz trafen sich in diesem Herbst zum 60. und 61. Mal. Dabei ließen sie auch die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre Revue passieren.

Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand
Zur 60. Sitzung traf sich die Kreisseniorenkonferenz mit Sozialdezernent Torsten Göpfert (rechts) auf Haus Opherdicke. Foto: Michael Kanand

Gegründet wurde das Gremium auf dem Kreisseniorentag am 12. September 2001 – und seitdem hat sich viel getan. Nicht nur durch Impulse prominenter Referenten, sondern in aller Regel „von innen heraus“ kümmern sich die Delegierten als Experten in eigener Sache um eine stärkere Beteiligung der Senioren. Allein die in den vergangenen zwei Jahren behandelten Themen machen das breite Spektrum der Arbeit deutlich: Armut, Bewegung, Mobilität, Pflege und Wohnen.

Beispiel Wohnen: Vor kurzem stellte der Geschäftsführer der WBG in Lünen, Rainer Heubrock, der Konferenz das Projekt „Wohnen am Schützenhof“ in Lünen vor. Es zeichnet sich durch seniorengerechte Gestaltung und Wohnangebote aus.

Auch sportliche Aktivitäten spielen eine Rolle: So stellte Michael Kanand vom KreisSportBund unter dem Titel „Bewegt älter werden im Kreis Unna“ spezielle Programmangebote für Senioren vor. Unter anderem wird dabei auch das Pflegepersonal in mehreren Einrichtungen geschult.

Die Themen barrierefrei Wohnen im Alter und Sehbehinderung im Alter und in der Pflege eng verzahnen will die Arbeitsgemeinschaft Sehen im Alter mit Sprecher Walter Görlitz vom Blinden- und Sehbehindertenverein. Torsten Göpfert, Sozialdezernent des Kreises, sagte konkrete Unterstützung zu,  Seniorenheime für das Thema Sehbehinderung zu sensibilisieren und 2017 im ersten Schritt mit den AWO-Seniorenheimen zu beginnen. Außerdem hat die Kreisseniorenkonferenz beschlossen, dem Aktionsbündnis Sehen im Alter und der Bonner Erklärung beizutreten.

Die nächste Kreisseniorenkonferenz ist für den 8. März 2017 geplant. Der Kreisseniorenkonferenz steht beim Kreis Unna eine Geschäftsstelle zur Seite. Als Ansprechpartnerin ist Anna Musinszki unter Tel. 0 23 03 / 27-23 61 oder per E-Mail an anna.musinszki@kreis-unna.de erreichbar. Weitere Informationen zur Kreisseniorenkonferenz finden sich unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kreisseniorenkonferenz).




Pädagogen begeistert: Workshop zum Umgang mit „herausfordernden“ Eltern

Kreis Unna. (PK) Fast 50 Pädagoginnen und Pädagogen aus dem ganzen Kreisgebiet waren da – und allesamt begeistert: Bei zwei Workshops vermittelte ihnen Referentin Simone Kriebs viele praktische Tipps zum Umgang mit herausfordernden Eltern.

Referentin Simone Kriebs mit einigen Teilnehmern aus dem Kreis Unna. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Referentin Simone Kriebs mit einigen Teilnehmern aus dem Kreis Unna. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Ob in der Kita, in der Schule oder im Offenen Ganztag – manchmal kommt es vor, dass Pädagogen schwierige Gespräche mit Eltern führen müssen. Die Interessen der jeweiligen Parteien gehen dabei oft auseinander und führen mitunter in eine kommunikative Sackgasse. Vorwürfe und Rechtfertigungsdruck sind die Folgen. Ein sicheres Auftreten ist für Pädagogen eine Grundvoraussetzung, um hier die kommunikative Kurve zu kriegen und eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden.

Die Diplom-Pädagogin, Familientherapeutin, Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainerin® Simone Kriebs vermittelte den Teilnehmern auf Einladung des Regionalen Bildungsbüros des Kreises, dass auch bei noch so problematischen Gesprächen weder die Freundlichkeit noch der Humor fehlen darf. In entspannter Atmosphäre schlüpften die Pädagogen in diverse Rollen, um auch die Seite der Gesprächspartner verstehen zu können.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Methoden an der Hand gingen die Workshop-Teilnehmer zurück in den pädagogischen Alltag.




Bergkamener Kultur startet stark ins neue Jahr

Starke Auftritte bietet das Kulturprogramm im Januar 2017. Gleich zu  Jahresbeginn kommt einer der beliebtesten und besten Bluesmusiker nach  Bergkamen: Ron Williams ist am 4. Januar ab 20.00 Uhr in der Gaststätte  Almrausch (früher Haus Schmülling) zu Gast.

Belonoga
Belonoga

Am 8. Januar wird um 15 Uhr die Ausstellung „Schiffsmeldungen“ der Hammer  Künstlerin Heide Drever und des Hammer Künstlers Manfred Schulz eröffnet.  Den Einführungsbeitrag hält Dr. Karl A. Faulenbach; der Eintritt ist frei.

Ingo Börchers
Ingo Börchers

Die Fans der Weltmusik erwartet am 16. Januar um 20 Uhr im Trauzimmer in  der Marina Rünthe mit der Sängerin „Belonoga“, Solistin der bekannten  Bulgarian Voices und ihrem Ensemble, traumhafte temperamentvolle  bulgarische Folk- und Weltmusik.

Tobi Katze
Tobi Katze

Und auch das Kabarett- und Kleinkunstpublikum kann sich freuen: Ingo  Börchers, preisgekrönter und hypochondrischer „Daniel Düsentrieb“ des  Kabaretts, gastiert am 13. Januar auf der Bühne im studio theater Bergkamen  und Tobi Katze alias Tobias Rauh tritt am 25. Januar um 19.30 Uhr in der
Galerie „sohle 1“ als Literatur-Randalierer mit Slam Poesie und  Spontanlyrik auf.

Der Kulturmonat Januar endet mit einem Klavierabend mit der jungen  Bergkamener Pianistin Laura Liß in der Galerie „sohle 1“ am 26. Januar ab  19.00 Uhr.

Tickets sind im Kulturreferat und an den bekannten Vorverkaufsstellen  erhältlich.  Informationen erhalten Sie unter Telefon: 02307/965-464, Andrea Knäpper




Ron Williams singt beim ersten Sparkassen Grand Jam in 2017

Der Entertainer und Sänger Ron Williams kommt am Mittwoch, 4. Januar 2017 wieder nach Bergkamen. Er singt mit der Blues & Soul-Sessionband beim nächsten Sparkassen Grand Jam ab 20 Uhr in der Gaststätte Almrausch (ehemals Schmülling) ab der Landwehrstraße.

Ron Williams
Ron Williams

Das Markenzeichen von Ron Williams ist die Baseballcap. Selten sieht man ihn ohne sie. Das Multitalent Ron Williams ist universell medienpräsent als Sänger, Schauspieler (Theater, Kino, TV) und Kabarettist (u. a. Lach- und Schießgesellschaft). Als Entertainer und Sänger wird er vom Publikum geliebt. In zahlreichen Live-Konzerten mit den unterschiedlichsten eigenen Bands ist er zu erleben und als Gast bei diversen Bigbands. Seine Aktion „Schultour für Toleranz“, bei der er bereits über 100 Schulen besucht hat, ist Teil seines persönlichen Engagements gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und für mehr Menschlichkeit, für das er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Freuen Sie sich auf einen Weltklasse-Sänger von besonderem Format!

www.ron-williams.de

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 02.01.2017 um 12.00 Uhr!

Abendkasse (AK): 16,- € (ermäßigt 13,- €)




Grußwort von Bürgermeister Roland Schäfer zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel 2016/17

Liebe Bergkamenerinnen und Bergkamener,

Neujahr2Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Wir alle freuen uns darauf, das Jahr 2016 im Familien- und Freundeskreis ausklingen zu lassen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzublicken auf einige besondere Ereignisse im ablaufenden Jahr.

Dieses stand in Bergkamen ganz im Zeichen des runden Stadtjubiläums. 50 Jahre Bergkamen und 40 Jahre Rathaus, darüber hinaus mehr als 20 Jahre Städtepartnerschaften und –freundschaften mit Gennevilliers (Frankreich), Hettstedt (Sachsen-Anhalt), Silifke (Türkei) und Wieliczka (Polen) – das Jubiläumswochenende im Juni sowie zahlreiche weitere Sonderaktivitäten werden uns allen in bester Erinnerung bleiben.

Unterschiedlichste Projekte und Maßnahmen konnten 2016 fertiggestellt werden. Hierzu zählen insbesondere das neue Feuerwehrgerätehaus in Rünthe, der endgültige Abriss des Wohnturm-Sockels und die erfolgreiche Vermarktung der letzten Fläche im Logistikpark A2.

Das Jahr stand aber auch ganz im Zeichen von zukunftsorientierten Entscheidungen für unsere Stadt. So erfolgte nach der offiziellen Genehmigung für den Bau des „Adensees“ der erste Spatenstich als Startschuss für das große Zukunftsprojekt „Wasserstadt Aden“. Zudem wird mit der Vergabe der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 an die Metropole Ruhr auch die Stadt Bergkamen als einer von fünf Zukunftsstandorten besonders profitieren. Ebenso wurden die Grundlagen geschaffen für den Weiterbetrieb der Eissporthalle in Weddinghofen und den Neubau eines Bürgerradweges entlang der Landwehrstraße in Overberge.

Eine große Herausforderung stellte 2016 sicherlich die Begleitung und Betreuung der zugewiesenen Flüchtlinge im Stadtgebiet sowie in der Flüchtlingsunterkunft in Weddinghofen dar. Als Bürgermeister dieser Stadt bin ich besonders stolz darauf, mit welchem Engagement, positiver Energie und persönlichem Einsatz sich die Bergkamener Bevölkerung für die Bewältigung dieser Aufgabe zur Verfügung gestellt hat und damit die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich unterstützen und ergänzen konnte. Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich meinen Dank aussprechen.

Für das kommende Jahr 2017 sind die Aufgaben bereits formuliert. Die Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des neuen Zentralbades in Weddinghofen, die Umstrukturierung der Grundschul-Landschaft in Oberaden, umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten an bestehenden Schulgebäuden und die weitere Aufstockung von Kindertagesstätten-Plätzen – es gibt viel zu tun.

Daneben darf natürlich auch gefeiert werden. Egal, ob beim winterlichen „Hafenfeuer“ oder beim sommerlichen „Hafenfest“ in der Marina Rünthe, bei den begehrten Open-Air-Veranstaltungen, den Pflanzfesten im „Jubiläumswald“ oder beim Lichtermarkt im Herbst – das Jahr 2017 kann kommen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest sowie für das kommende Jahr Glück, Gesundheit und Zufriedenheit!

Ihr Bürgermeister

Roland Schäfer




Landrat gratuliert: Mr „Yesterday Man“ Chris Andrews ist jetzt ein Deutscher

Seit zwölf Jahren lebt er in Deutschland, seit acht Jahren in Selm. Und seit kurz vor Weihnachten hat der Sänger und Komponist Chris Andrews auch den deutschen Pass. Zusammen mit 26 weiteren Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern bekam der gebürtige Brite von Landrat Michael Makiolla eine Einbürgerungsurkunde überreicht.

 Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Landrat Michael Makiolla (links) und Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna gratulieren Chris Andrews zur Einbürgerung. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Chris Andrews („Yesterday Man“, „Pretty Belinda“) kam mit seiner deutschen Frau Alexandra zur Feierstunde ins Kreishaus nach Unna und freute sich sehr über die Einbürgerung: „Seit den 60er Jahren bin ich häufig in Deutschland, nun lebe ich schon so lange hier, zahle meine Steuern hier, und jetzt kann ich endlich auch hier vom Wahlrecht Gebrauch machen.“

Der Brexit, berichtet der Sänger und Komponist, sei für ihn ein zusätzlicher Beweggrund gewesen, das Einbürgerungsverfahren zu starten. „Damit ist Herr Andrews nicht der einzige“, berichtet Gabriele Hilker aus der Einbürgerungsbehörde beim Kreis Unna. „Früher gab es einen Briten im Jahr, der sich einbürgern lassen wollte, jetzt ist es jeden Monat mindestens einer.“




5. Sinfoniekonzert: Neue Philharmonie Westfalen spielt Musik der „Südstaaten“

Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr fünftes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 11. Januar. „Südstaaten“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.

Neue Philharmonie WestfalenAuf dem Programm stehen neben der Suite aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin „Nobody knows de trouble I see“, ein Konzert für Trompete und Orchester von Bernd Alois Zimmermann, und Ferde Grofés „Grand Canyon Suite“. Als Solist ist bei dieser Aufführung des Sinfonieorchesters der Trompeter Reinhold Friedrich mit dabei.

Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro).




Kreis lädt ein zum Ausstellungsbesuch „zwischen den Jahren“

Wer nach den Weihnachtsfeiertagen mal raus möchte und sich für Kunst und Kultur interessiert, für den lohnt sich der Weg nach Holzwickede und Selm: Das Haus Opherdicke und die Cappenberger Stiftskirche locken mit Ausstellungen.

Conrad Felixmüller, Frühlingsabend in Klotzsche, 1926, Öl auf Leinwand. Foto: VG Bild-Kunst
Conrad Felixmüller, Frühlingsabend in Klotzsche, 1926, Öl auf Leinwand. Foto: VG Bild-Kunst

Am Heiligen Abend, den Weihnachtsfeiertagen, an Silvester, Neujahr und dem 2. Januar (Montag) sind die Ausstellungen des Kreises geschlossen, „zwischen den Jahren“ alle Besucher aber herzlich willkommen. Vom 27. bis 30. Dezember also gibt es als mindestens zwei reizvolle Ziele im Kreis.

Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze
Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze

Unter dem Titel „Kunst ist eine historische Angelegenheit“, einem Zitat von Conrad Felixmüller aus dem Jahr 1924, präsentiert der Kreis Unna mit mehr als 100 Arbeiten das Werk des Malers, Zeichners und Grafikers auf Haus Opherdicke. Geöffnet ist die Schau dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr.

Das plastische Werk von Raimondo Puccinelli ist in der Stiftskirche Cappenberg zu sehen. Die Arbeiten, die noch bis zum 14. Mai 2017 präsentiert werden, sind ein Geschenk der Erben des Bildhauers an den Kreis als Dank auch für eine Ausstellung mit mehr als 100 Puccinelli-Arbeiten im Jahr 2013 im Cappenberger Schloss.

Die kleine Werkschau kann dienstags bis sonntags von 13.30 bis 17 Uhr (außerhalb der Gottesdienste) in Augenschein genommen werden. Hier ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen zu den Ausstellungen gibt es unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff Ausstellungen.




Musikakademie lädt zur Einführung in die Oper „Die Zauberflöte“ ein

Die Musikakademie der Musikschule der Stadt Bergkamen möchte allen Freunden der Opernmusik auch in dieser Saison wieder ein besonderes Angebot machen: Eine Einführung in die beliebte Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart findet am Dienstag, den 10. Januar um 19.00 Uhr in der städtischen Galerie „sohle 1“ statt. „Die Zauberflöte“ steht bis April auf dem Spielplan des Dortmunder Opernhauses. Eintrittskarten gibt es hier:

Johannes Wolf
Johannes Wolf

„Seit ihrer Uraufführung gehört „Die Zauberflöte“ zu den meistgespielten Opern weltweit. Sie wurde außerordentlich schnell populär und rettete damit das vom Bankrott bedrohte Theater von Emanuel Schikaneder, der auch das Libretto schrieb. In dieser Oper ist aber auch das Gedankengut der Freimaurer enthalten, das Mozart und Schikaneder verbreiten wollten,“ sagt der Referent Johannes Wolff. Der studierte Pianist ist selbst ein großer Opernfan und hat zahlreiche Hintergrundinformationen, Hörbeispiele und interessante Details zusammengetragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude am Hören klassischer Musik genügt. Die Kosten für eine Einführungsveranstaltung betragen 8,00 €. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Musikschule unter der Tel.-Nr. 02306/307730 entgegen. Anmeldeschluss ist der 2. Januar 2017.