Fraktioinsvorsitze begutachten Cabrio-Dach fürs neue Bergkamener Kombibad

Bergkamen bekommt am Häupenweg ein neues Kombibad. Wie es ausgestattet werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Eine Möglichkeit wäre, es mit einem sogenannten Cabrio-Dach zu bauen, das sich bei schönem Wetter öffnen lässt. Die Vorsitzenden der Ratsfraktionen unternahmen am Mittwoch einen Ausflug nach Lippstadt, um dort solch ein Cabrio-Dach genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Besuch im CabrioLi (v. l.): Werner Engelhardt - BergAUF, Thomas Heinzel - CDU, Dr. Christian Kuhn - DSBG, Jochen Wehmann – Bündnis 90/Die Grünen, Angelika Lohmann-Begander - FDP, Bernd Schäfer – SPD. Foto: privat
Besuch im CabrioLi (v. l.): Werner Engelhardt – BergAUF, Thomas Heinzel – CDU, Dr. Christian Kuhn – DSBG, Jochen Wehmann – Bündnis 90/Die Grünen, Angelika Lohmann-Begander – FDP, Bernd Schäfer – SPD. Foto: privat

In der Ratssitzung am 8. November 2016 wurde das von den GSW beauftragte Gutachten zur Errichtung und zum Betrieb eines Kombibades vorgestellt.

Dieses Gutachten beinhaltet u.a. verschiedene Ausbaualternativen mit den sich daraus ergebenden Investitions- und Betriebskosten. Aufgabe aller Verantwortlichen der Verwaltung und der Politik ist es nun, den aus kommunaler Sicht optimalen Konzeptvorschlag zu entwickeln und letztlich auch zu beschließen.

Was genau soll ein Kombibad eigentlich sein? Wie funktional ist ein Cabriodach? Wie sind die Bedarfe und was soll langfristig das Angebot in Bergkamen sein?  Was macht ein Bad attraktiv?

Um sich dazu weiter zu informieren haben Vertreter aller Fraktionen im Rat der Stadt Bergkamen  mit Vertretern der Stadtverwaltung am Mittwoch das „Cabrio Lippstadt Kombibad – cabrioLi“ besichtigt und sich von dem Geschäftsführer Dr. Christian Kuhn (DSBG Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft mbH & Co.KG) sowohl technische wie auch betriebliche Aspekte erläutern lassen.

Weitere Infos übers CabrioLi gibt es im Netz hier: http://www.cabrioli.de/.

 




Spende vom Weihnachtskonzert des Gymnasiums: 1000 € für „Luca Kleiner Engel – großer Helfer“

1000 € nahmen Jessica Bittrich und Jennifer Klotz vom Verein „Luca – Kleiner Engel großer Helfer e.V.“ aus Bergkamen am Mittwochmittag im Orchesterraum des Städtischen Gymnasiums Bergkamen aus den Händen von Musiklehrerin Dorothea Langenbach und Schulleiterin Bärbel Heidenreich entgegen.

Jessica Bittrich (3.v.r.) und Jennifer Klotz (4.v.r.) vom Verein „Luca - Kleiner Engel großer Helfer“ nahmen jetzt aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich (2.v.r.), Musiklehrerin Dorothea Langenbach (1.v.r.) und den Schülerinnen Marieke Dohrmann (1.v.l.), Nora Varga (2.v.l.) und Zeynep Genc aus dem Stufenteam des Jahrgangs EF eine Spende in Höhe von 1000 Euro entgegen. Foto: SGB
Jessica Bittrich (3.v.r.) und Jennifer Klotz (4.v.r.) vom Verein „Luca – Kleiner Engel großer Helfer“ nahmen jetzt aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich (2.v.r.), Musiklehrerin Dorothea Langenbach (1.v.r.) und den Schülerinnen Marieke Dohrmann (1.v.l.), Nora Varga (2.v.l.) und Zeynep Genc aus dem Stufenteam des Jahrgangs EF eine Spende in Höhe von 1000 Euro entgegen. Foto: SGB

Die stattliche Summe ist das Resultat der alljährlichen Spendenaktion, die wieder während der beiden Weihnachtskonzerte des Gymnasiums durchgeführt worden war. Ein Großteil des Geldes stammt aus Spenden der Weihnachtsmusik-Gäste, einen kleinen Teil steuerte der Jahrgang EF des Gymnasiums bei, dessen Stufenteam bei den Konzerten selbst gebastelte Sterne verkaufte und einen Teil der Einnahmen spendete.

Nachdem in der Vergangenheit andere Projekte unterstützt wurden, war es der Schule diesmal ein Anliegen einen örtlichen Verein zu unterstützen. „Wir sind uns schnell einig gewesen, dass wir den Verein ‚Luca – Kleiner Engel großer Helfer’ unterstützen werden“, berichtet Schulleiterin Bärbel Heidenreich. Der Bergkamener Verein hat sich zum Ziel gesetzt, lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Jugendliche zu unterstützen, ihnen Herzenswünsche zu erfüllen, aber auch Eltern und Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die erste Vorsitzende des Vereins, Jessica Bittrich, freute sich riesig über die Unterstützung vom Gymnasium: „Wir werden das Geld für unsere Wunschbox nutzen. Hier können uns Kinder und Jugendliche ihre Herzenswünsche nennen. Wir versuchen dann, diese wahr werden zu lassen“, erklärt Bittrich. Die zweite Vorsitzende Jennifer Klotz ergänzt: „Wir persönlich wünschen uns noch mehr Mut auf uns zuzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen und wir tun das gerne.“


Weitere Informationen zum Verein und seinen Angeboten unter: www.luca-ev.de.




Sparkasse spendet 1000 Euro für das inklusiver Zirkusprojekt „Manegentraum“ von VeBU

Seit Anfang dieses Monats ist Tobias Laaß als neues Mitglied im Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen im Amt. Am Mittwochmorgen besuchte er mit Marketingleiter Michael Krause das VeBU-Gebäude an der Marie-Curie-Straße in Rünthe. Als Präsent brachte er einen Scheck über 1000 Euro mit. Den nahmen natürlich die Team-Leiter Julia Genz, Cornelia Grobe und Björn Kapust dankend entgegen.

Spendenübergabe (v. l.) Cornelia Grobe, Björn Kapust und Julia Genz von der VeBU-Teamleitung in Rünthe sowie Tobias Laaß und Michael Krause.
Spendenübergabe (v. l.) Cornelia Grobe, Björn Kapust und Julia Genz von der VeBU-Teamleitung in Rünthe sowie Tobias Laaß und Michael Krause.

Gedacht ist diese Spende für das nächste inklusive Zirkusprojekt von VeBU. Das ging vor fünf Jahren in Kamen an den Start und wird 2017 in den Sommerferien zum ersten Mal sein Zelt an einer Bergkamener Grundschule in den Sommerferien aufschlagen.

VeBU hat sich die Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung und deren Familien auf die Fahne geschrieben. An diesem inklusiven Zirkusprojekt vom 7. bis – 12. August können sich alle Kinder beteiligen. Die Gala-Vorstellung findet am 12. August um 11 Uhr statt.

Wie schon in den Vorjahren arbeitet VeBU mit dem Mitmachzirkus „Manegentraum“ aus Bocholt zusammen. Die beteiligten Kinder werden in dieser Woche behutsam für ihren großen Auftritt im Zirkuszelt vorbereitet.

VeBU ist vor drei Jahren von Kamen nach Rünthe umgezogen. Gesucht wurde damals ein Gebäude, das Barrierefrei ist. Fündig wurde der Verein an der Marie-Curie-Straße. Seitdem unterhält der Verein dort eine inklusive Tagestätte, die von den Kindern nach dem Unterricht besucht wird.

VeBU betreut mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kinder im gesamten Kreis Unna. Ein großer Teil der Beschäftigten wird als sogenannte Schulbegleiter eingesetzt.




Smartphone fotografiert seinen unehrlichen Finder und führt die Polizei zu ihm

Dass eine Anti-Diebstahl-Software trotz aller datenschutzrechtlicher Bedenken sinnvoll seien kann, zeigt der Fall eines abhandengekommenen Smartphones, das Einsatzkräfte der Bundespolizei jetzt in Dortmund sicherstellen konnten.

Das sichergestellte Smartphone. Foto: Bundespolizei
Das sichergestellte Smartphone. Foto: Bundespolizei

Ein 29-jähriger Aachener hatte das hochwertige Gerät am 5. Dezember 2016 beim Verlassen eines ICE im Duisburger Hauptbahnhof vergessen. Sofort hatte er sein Smartphone von einem Münztelefon angerufen und die Person am anderen Ende gebeten, sein Eigentum an einen Bahnmitarbeiter zu übergeben.

Dieser Bitte kam der Finder jedoch nicht nach. Über die vom eigentlichen Eigentümer vorher installierte Anti-Diebstahls-Software erhielt er erstmals am 12. Dezember den Hinweis, dass sich das Gerät in Dortmund eingeloggt hatte. Außerdem fotografierte die Software den Nutzer des Geräts und übermittelte das Bild an den Aachener.

Weil jetzt klar war, wo sich das Smartphone befand und wie der mutmaßliche unehrliche Finder aussieht, beantragte die zuständige Dortmunder Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht.

Daraufhin konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei das Gerät in einer Dortmunder Wohnung sicherstellen. Gegen den Mieter, einem 41-jährigen Dortmunder, richten sich nun die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung.

 




Freie Plätze: „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) beim Umweltzentrum Westfalen

Das Umweltzentrum Westfalen bietet ab Sommer in der Ökologiestation in Bergkamen neue Plätze für interessierte junge Menschen an.

Die aktuellen „Öckis“ beim Umweltzentrum Westfalen Alex und Felix. Foto: Ralf Sänger
Die aktuellen „Öckis“ beim Umweltzentrum Westfalen Alex und Felix. Foto: Ralf Sänger

Das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragene „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) ist eine sehr gute Möglichkeit, nach einer längeren Schulzeit seine persönlichen Stärken zu finden, wertvolle Querschnittsqualifikationen zu erlangen und sich zu orientieren. Ralf Sänger, der Leiter der Einrichtung, vergleicht das Jahr gerne mit einem „intensiven Trainingslager“ für das spätere Leben.

Zu den Aufgaben gehört das Arbeiten in einem kleinen Team auf der Gelände der Ökologiestation. Dies beinhaltet sowohl praktische Arbeiten in den Außenanlagen (u. a. Unterhaltungsmaßnahmen an Wiese, Hecke und Teich, hausmeisterliche Zuarbeit, …) und im Gebäude (Veranstaltungsvorbereitung, …) als auch in geringerem Umfang einfache Büroarbeiten (Verschickungsaktionen, Homepageaktualisierungen, …). Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und spricht vor allem flexible, junge Menschen an, die Freude daran haben, Verantwortung für sich und ihre Arbeit zu übernehmen.

Ab sofort stehen die Kolleginnen und Kollegen für Informationsgespräche gerne zur Verfügung. Das Umweltzentrum Westfalen hat seit Bestehen sehr gute Erfahrungen – zuerst mit Zivildienst, jetzt mit dem FÖJ. Zahlreiche Absolventen befinden sich mittlerweile in guten Beschäftigungen und halten gerne den Kontakt.

Ebenfalls bei der hausinternen “Biologischen Station“ bestehen FÖJ-Plätze und Einsatzmöglichkeiten. In der Regel wird in einem gemeinsamen Informations-/Vorstellungsgespräch abgeklopft, wo die/derjenige ihre/seine persönlichen Eignungen sieht.

Kontaktaufnahme unter: 02389 9809-10 oder -0 oder aber via E-Mail (Umweltzentrum_Westfalen@t-online.de)

 




Arbeitsmarkt trotz Zuwanderung stabil

Der Arbeitsmarkt in Hamm und im Kreis Unna hat sich besser entwickelt, als es vor einem Jahr prognostiziert wurde. Auch wenn schon damals die Nachfrage nach Arbeitskräften und die Beschäftigung kontinuierlich stiegen und die Arbeitslosigkeit sank, stand dem der Zuzug geflüchteter Menschen gegenüber. Kein Arbeitsmarktexperte hat vor einem Jahr geglaubt, dass die positiven Arbeitsmarkteffekte den verstärkten Zuzug geflüchteter Menschen auffangen könnten.

 Thomas Helm (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm) und Sebastian Unkhoff (Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Hamm). Fotografin: Nathalie Neuhaus
Thomas Helm (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm) und Sebastian Unkhoff (Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Hamm). Fotografin: Nathalie Neuhaus

Genau diese Situation ist eingetreten. In Hamm stieg die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt nur leicht, im Kreis Unna ist sie weiter gesunken. Während zu Beginn des Jahres von einer heraufziehenden Flüchtlingskrise die Rede war, stellt sich jetzt mit 1.447 arbeitslosen geflüchteten Menschen (Jahresdurchschnitt 1.093) und einigen hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Programmen und Integrationskursen, die fit machen für unseren Arbeitsmarkt und die Teilhabe an unserer Gesellschaft, die Situation ganz anders dar: Durch Beschäftigungswachstum, eine weiterhin hohe Nachfrage nach Arbeitskräften und einem deutlich gesteigerten Fördervolumen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung und der beruflichen Eingliederung sowie den Beschäftigungsmöglichkeiten des sozialen Arbeitsmarktes, konnte die Gesamtsituation dem Zuwanderungsdruck bisher weitgehend standhalten. Gleichwohl konstatiert Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm: „Auch wenn wir nicht in einer Arbeitsmarktkrise sind, stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Kern- und Strukturprobleme unserer Region sind trotz zunehmender Beschäftigung noch nicht gelöst.

Mit mehr Geld und mehr Beschäftigten in den Arbeitsagenturen und Jobcentern, mit mehr Unterstützungsangeboten für Langzeitarbeitslose, Ältere, Jugendliche und geflüchtete Menschen wird niemand vergessen, der aktiv an seiner beruflichen Eingliederung arbeiten will. Kombiniert mit der stabilen Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt durch die Kräftenachfrage sehe ich hier gute Chancen zur Integration. Dies fordert die Anstrengungen aller Arbeitsmarktakteure.“

Die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von Juni 2016 weist eine besonders gute Beschäftigungssituation im Agenturbezirk aus. Mit 178.453 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist das ein Plus von 2,6 Prozent oder 4.602 Beschäftigten. In der Stadt Hamm liegt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei 55.912 Personen bei einem Zuwachs von 1,8 Prozent oder 1.002, im Kreis Unna mit 122.541 Beschäftigten bei einem Plus von 3,0 Prozent oder 3.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen. Im Bezirk ist die Beschäftigung in Vollzeit um 1,9 Prozent und die Beschäftigung in Teilzeit um 5,0 Prozent gestiegen. In Unna ist die Vollzeitbeschäftigung um 2,5 Prozent, die Teilzeitbeschäftigung um 4,5 Prozent und in Hamm die Vollzeitbeschäftigung um 0,3 Prozent und die Teilzeitbeschäftigung um 5,9 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass der Beschäftigungszuwachs im Kreis Unna etwa gleichermaßen dem Vollzeit- und Teilzeit-Arbeitskräftepotenzial zu Gute kommt, während in Hamm nur die Teilzeitbeschäftigung wuchs.

Betrachtet man die einzelnen Branchen ergeben sich ganz unterschiedliche Wachstumsfelder:

In Hamm ist ein Beschäftigungsplus in Heimen und im Sozialwesen, im Handel, bei der Arbeitnehmerüberlassung und im Gesundheitsbereich zu verzeichnen. Im Kreis Unna liegen die Zuwächse bei der Herstellung von häuslichen Konsumgütern, in Heimen und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe, bei der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel und bei den sonstigen Dienstleistungen. Insgesamt weist der Kreis Unna deutlich mehr Zuwachsbranchen auf als die Stadt Hamm.

Branchenverlierer sind in Hamm der Bereich Verkehr und Lagerei, Immobilien, Güterverkehr, Metall- und Elektroindustrie, Verarbeitendes Gewerbe. In Unna liegen die Beschäftigungsverluste im Bereich Metall- und Elektroindustrie, Verkehr und Lagerhaltung sowie Energieversorgung.

Insgesamt betrachtet ist im Kreis Unna das Beschäftigungswachstum deutlich stärker ausgeprägt als in Hamm und liegt außerdem über NRW-Schnitt.




Gymnasium lädt am Samstag zum Tag der offenen Tür ein.

Das Städtische Gymnasium lädt am kommenden Samstag, 21. Januar, zum Tag der offenen Tür ein.

Auf der Suche nach dem richtigen Platz für das innere Organ.
Auf der Suche nach dem richtigen Platz für das innere Organ. Das Foto entstand beim Tag der offenen Tür 2016. Foto: Katja Burgemeister

Ab 8.30 Uhr sind die Pforten geöffnet, um 9 Uhr folgt dann die offizielle Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Heidenreich. Das B-Orchester des Bachkreises spielt einige Stücke aus dem aktuellen Repertoire und der Literaturkurs zeigt Szenen aus dem satirischen Stück Ohne Ende Wände. 

Ab 9.30 Uhr stellen sich die Fächer und Zusatzangebote dann den interessierten Viertklässlern und Eltern vor, wobei alle Angebote aus den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, Kunst und Sport zum Mitmachen und Ausprobieren einladen.

Interessierte an der Orchesterklasse können verschiedene Instrumente unter Anleitung ausprobieren. Die Medienscouts stellen ihre Arbeit zum Umgang mit WhatsApp und Co. vor, der Schulsanitätsdienst präsentiert die Ausbildung in Erster Hilfe. Alle 30 Minuten erfolgen Schulführungen. Für kleinere Geschwister wird eine Kinderbetreuung angeboten und trotz des winterlichen Wetters präsentiert die Garten AG ihre Arbeit.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die ehrenamtlich arbeitenden Mütter und Väter des Mensavereins.




TÜV Nord Bildung startet im Februar wieder Umschulungen in vielen Berufen

TÜV NORD Bildung startet im Februar mit neuen Umschulungen. In den Bildungszentren Bergkamen und Lünen wird dann in vielen Metall-, Elektro-, Kraftfahrt- und Logistikberufen ausgebildet. Ebenfalls starten Umschulungen in unterschiedlichen kaufmännischen Berufsfeldern.

Gute Berufsperspektiven bietet unter anderem die Umschulung zum Mechatroniker.  Foto: Christian Nielinger
Gute Berufsperspektiven bietet unter anderem die Umschulung zum Mechatroniker.
Foto: Christian Nielinger

Umschulungen dauern in der Regel zwei Jahre und richten sich an arbeitsuchende oder akut von Arbeitslosigkeit betroffene Personen, die ihren bisherigen Ausbildungsberuf, beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr ausüben können. Zur Teilnahme ist eine Förderung über die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, den Rentenversicherungsträger oder die Berufsgenossenschaft erforderlich.

Eine individuelle Beratung zu Umschulungsinhalten und Fördermöglichkeiten erhalten Interessenten bei Jessika Grünewald, Telefon: 02307 208610, E-Mail: jgruenewald@tuev-nord.de




Kellerbrand am Zentrumsplatz: Erneut war Brandstiftung die Ursache

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am vergangenen Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr einen Großalarm der Bergkamener Feuerwehr und zahlreicher anderer Rettungskräfte aus dem Kreis Unna ausgelöst.

keller-1Am heutigen Dienstag war der Brandursachenermittler der Polizei noch einmal vor Ort. Ergebnis seiner Untersuchung ist, dass am Sonntag in dem Keller ein bisher unbekannter Brandstifter am Werk war.

Die Polizei sucht jetzt  Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.

Ein unbekannter Brandstifter hatte auch am 1. Mai 2016 im Keller dieses Mehrfamilienhaus, in dem aktuell 124 Personen gemeldet sind ein Feuer gelegt




Schnelle Info im Krisenfall – Warn-App NINA im Kreis Unna eingeführt

Ob Blitzeis oder Industrieunfall, Starkregen oder giftiger Rauch: Ab sofort nutzt der Kreis Unna die Warn-App NINA zur Information der Bevölkerung im Krisenfall. Landrat Michael Makiolla gab jetzt in der Rettungsleitstelle des Kreises ganz offiziell den Startschuss für die neue Technik.

Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle des Kreises Unna (links), zeigt Landrat Michael Makiolla, wie eine Warnmeldung in die App NINA eingespeist wird. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle des Kreises Unna (links), zeigt Landrat Michael Makiolla, wie eine Warnmeldung in die App NINA eingespeist wird. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

NINA ist die Abkürzung für die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, mit der sich alle Interessierten Warnmeldungen direkt aufs Smartphone schicken lassen können. Der Kreis Unna nutzt sie ab sofort, um aus der Rettungsleitstelle spezifische Meldungen für das gesamte Kreisgebiet oder eingegrenzte Bereiche zu versenden.

„Wir wollen, dass die Menschen im Kreis Unna sicher leben“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla. „Mit NINA eröffnen wir einen weiteren schnellen und effizienten Weg, um den Menschen im Krisenfall wichtige Informationen zu geben“, sagt der Landrat und verweist auch auf die geübten und klassischen Wege zum Beispiel über Radiodurchsagen, die natürlich weiterhin genutzt werden.

Die Bevölkerungsschützer im Kreis Unna werden künftig unter anderem bei Schadstoffaustritten, Großbränden, akuten Bombenentschärfungen sowie weiteren akuten Gefahren warnen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Neben der Warnfunktion bietet die App auch Informationen zu richtigen Verhaltensweisen und Notfalltipps zu Themen des Bevölkerungsschutzes.

„Die Nutzer können natürlich nicht nur Meldungen aus dem Kreis Unna erhalten, sondern in ihren  individuellen Einstellungen bestimmen, für welche Orte sie Warnmeldungen erhalten möchten“, sagt Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle. Unabhängig von den abonnierten Orten können auch Warnmeldungen zum jeweils aktuellen Standort angefordert werden – vorausgesetzt, die Ortungsfunktion im Handy ist aktiviert. Und: „Wer die sogenannte Push-Funktion des Handys aktiviert hat, bekommt die Nachricht angezeigt, ohne dass die App geöffnet sein muss“, erläutert Bongers.

Wichtig zu wissen: NINA funktioniert zwar generell auch ohne Internetverbindung, Warnungen und Aktualisierungen können jedoch nur mit einer aktiven Datenverbindung (per WLAN oder mobil) empfangen werden.

Wer künftig im Fall eines Schadensereignisses die Warnungen auf sein Smartphone bekommen möchte, muss dafür die App installieren. Sie ist für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) kostenlos bei iTunes und im Google play Store verfügbar.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des BBK unter www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA_node.




Bayer-Sozialstiftung fördert vier Bergkamener Projekte mit insgesamt 14.000 Euro

Seit Jahren unterstützt die Bayer Cares Foundation ehrenamtliche und sozial Projekte in Bergkamen. Bei der jüngsten Bewerbungsrunde konnten vier Vereine und Institutionen das Auswahlgremium mit ihrem Engagement und Ideen überzeugen. Für ihre Projekt stellt die Bayer-Stiftung insgesamt 14.000 Euro zur Verfügung. Das Schöne ist: Die nächste Bewerbungsrunde ist bereits eingeläutet worden.

Im Einzelnen werden folgende Projekt unterstützt:

  • Bergkamener Verein für Kinder- und Jugendhilfe e. V. für die Einrichtung einer Lernwerkstatt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten mit 4.500 Euro
  • Die Realschule Oberaden für das Projekt „My style- näh Dich fit: Textil-AG“ mit Jugendlichen  und mit 2.500 Euro
  • Der Runde Tisch „Kinder im Zentrum“ für sein Projekt „Zeitpaten – Ehrenamtliche geben Kindern in Einrichtungen  Zuwendung und Anregungen“ mit 3.500 Euro
  • Der Bogensport-Club (BSC) Bergkamen für eine Scheibenwand, die es Behinderten und Nichtbehinderter, jungen und alten Menschen es einfacher macht, diesen Sport zu betreiben mit 3.500 Euro.

Foto: Bayer
Foto: Bayer

Das sind vier der insgesamt 32 Projekte aus den Einzugsgebieten der deutschen Unternehmensstandorte, welche die Bayer Cares Foundation neu in ihr Ehrenamtsprogramm aufgenommen hat. Mit einer Fördersumme von insgesamt rund 93.000 Euro unterstützt die Bayer-Sozialstiftung engagierte Mitarbeiter und Bürger und, die sich in ihrem lokalen Umfeld für Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung einsetzen. Stellvertretend für die Vielfalt der geförderten Projekte stehen eine digitale Bildungsmaßnahme gegen Analphabetismus aus der Main-Metropole, ein mobiles Hilfsangebot für Obdachlose im Rheinland und eine Initiative aus der deutschen Hauptstadt, die mit Familienangehörigen von Gefängnisinsassen zusammenarbeitet.

„Es ist fantastisch, dass sich viele unserer Mitarbeiter und weitere Menschen mit ihrem Wissen, innovativem Denken und ihrer Erfahrung in soziale Projekte aus der Nachbarschaft einbringen“, sagt Kemal Malik, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation sowie Vorstand der Bayer Cares Foundation. „Denn diese Eigenschaften bilden die ideale Basis, um den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.“

Weltweit erhalten in der aktuellen Förderrunde zudem 67 Programme aus 36 Ländern Anschubfinanzierungen in Höhe von rund 248.000 Euro. Die in Deutschland unterstützen Initiativen sind in den Bundesländern Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beheimatet und werden in folgenden Städten umgesetzt: Bergkamen, Berlin, Dessau, Dormagen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Haan, Jena, Köln, Leverkusen, Schöneiche und Wuppertal.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Stiftung weltweit bereits 632 ehrenamtliche Bürgerprojekte mit mehr als 2,2 Millionen Euro ermöglicht. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre von Bayer engagiert.

Bayer Cares Foundation

Als Sozialstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Cares Foundation in besonderer Weise als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Sozialsektor. Im Mittelpunkt der Förderprogramme steht der Mensch – sein Engagement für das Allgemeinwohl, sein Ideenreichtum bei der Lösung sozialer Aufgaben, aber auch seine Bedürftigkeit in Notsituationen. Die Fördertätigkeit der Stiftung ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2017. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx