Das ist eine gute Nachricht: Privatperson will Eissporthalle übernehmen und weiterbetreiben
Die Bergkamener Eissporthalle scheint gerettet zu sein. In der gemeinsamen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses und des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung am 8. November stellt die „Spiel- und Eissport GmbH“, die die Eishalle übernehmen möchte, ihr Betreiberkonzept vor.
Eissporthalle Weddinghofen. Foto: GSW
Hinter dieser GmbH steckt offensichtlich eine Privatperson, die sich im Laufe der Diskussion um den Erhalt der Eissporthalle bei den GSW und im Bergkamener Rathaus gemeldet hatte. Anschließend hatte der Interessent gemeinsam mit den Eissportvereinen eine Konzeption entwickelt, wie er in einer Gesellschaft die Eishalle betreiben kann. Im Ergebnis stellt der mögliche Betreiber fest, dass die Eishalle entwicklungsfähig ist und schon durch Renovierungsarbeiten, weitere Freizeitangebote und veränderte Öffnungszeiten deutlich attraktiver wird.
Dabei unterstellt der Interessent eine unveränderte Anmietung von Eiszeiten durch die Stadt Bergkamen für die Bergkamener Schulen und Vereine im Wert von ca. 34.000 bis 39.000 €. Auf der Grundlage der jetzigen Kostenschätzung und der jetzigen Besucherzahlen benötigt die Betreibergesellschaft außerdem einen kommunalen Zuschuss in Höhe von 65.000 Euro pro Jahr. Die Mittelgewährung soll in 2017 zunächst außerplanmäßig erfolgen.
In der gemeinsamen Sitzung der Fachausschüsse wird sich der Betreiber mit seiner Konzeption vorstellen. „Damit wird der inhaltliche Beratungsprozess eröffnet; eine Beschlussfassung wird für die Sitzung des Rates am 17.11.2016 angestrebt. Mit dieser zeitlichen Abfolge ist einerseits die Beratung in den Fraktionen gewährleistet, andererseits wird mit der Beschlussfassung im November den Vereinen Planungssicherheit für die nächste Saison gegeben“, heißt es in der Vorlage, die jetzt den Ratsmitgliedern sowie den Mitgliedern beider Ausschüsse zugegangen ist.
Fünf Mal Gold für Kevin-Noah Kaminski in Schwerte
Am vergangenen Sonntag nahmen vier Schwimmerinnen und zwei Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen sehr erfolgreich am 30. Internationalen Ergster Schwimmfest in Schwerte teil. Sie erschwammen sich auf der Kurzbahn gemeinsam 23 Medaillen und neun persönliche Bestzeiten.
Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) durfte gleich fünfmal ganz oben aufs Treppchen. Er siegte über 50 und 100m Rücken, 50 und 100m Freistil und 100m Lagen. Vier Goldmedaillen erschwamm sich Victoria Reimann (Jg.2004) und zwar über 50 und 100m Brust, 100m Freistil und 100m Lagen. Lisa-Marie Kardatzki (Jg.2001) gewann Gold über 50 und 100m Schmetterling und 100m Lagen und zudem noch Bronze über 50 und 100m Brust. Max Boden (Jg.2008) siegte über 50m Rücken und wurde Zweiter über 100m Rücken, 50 und 100m Freistil. Saskia Nicolei (Jg.2003) erhielt Silber über 50m Brust, 100m Schmetterling und 100m Freistil und Bronze über 200m Brust. Lara Boden (Jg.2004) holte Silber über 50m Rücken.
Der Trainer Tobias Jütte war sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schwimmer, zumal sie zwei Wochen nicht im Wasser waren und erst am Vortag ihr sehr anstrengendes einwöchiges Trainingslager außerhalb des Wassers beendet hatten.
Sonderausstellung „Wundertechnik der Römer“ im Stadtmuseum Bergkamen
Die historischen Darsteller der „Lippe-Römer“ stellen zum ersten Mal in einer Sonderausstellung ihre Ergebnisse und Projekte im Stadtmuseum Bergkamen vor. Ein kulturwissenschaftliches Hobby: Der Bau von römischen Ballisten oder in Märschen erprobte Ausrüstungen werden vorgestellt und in einer einzigartigen Ausstellung zusammengetragen.
Die römische Epoche brachte viele technische Neuerungen in die germanischen Stammesgebiete an der Lippe. Im Konflikt und im Handel wurde in dieser Region ein reger Kulturaustausch betrieben. Alle Rekonstruktionen, Nachbildungen von römischen und germanischen Originalen, wurden in vielen Arbeitsstunden von den historischen Akteuren erstellt.
Am Sonntag, 30. Oktober, wird die Ausstellung ab 14 Uhr geöffnet. Zudem wird erstmals der neue Raum für Sonderausstellungen im Erdgeschoss des Stadtmuseums der Öffentlichkeit präsentiert. Um 15 Uhr findet eine Sonderführung zur Sonderausstellung statt, die vom Museumsleiter Mark Schrader angeboten und von Hobby-Römern unterstützt wird.
An jedem Sonntag im November kann man als Besucher immer wieder neue Überraschungen erleben. Es wird live das Hobby vorgestellt und man kann Experten direkt vor Ort befragen.
Am 18. November gibt es ab 19 Uhr im Stadtmuseum Bergkamen passend dazu den Vortrag der Wissenschaftlerin Gisela Michel aus Bonn zum Thema: „Germanen und Römer – Freunde und Feinde?“.
Eintritt 30. Oktober: Spende statt Eintritt
Eintritt zum Vortrag am 18. November im Stadtmuseum Bergkamen: Erwachsene € 3
Eintritt zum Stadtmuseum Bergkamen an den übrigen Tagenm: Erwachsene € 2, Kinder frei
RVR will die Halde Großes Holz in Bergkamen touristisch noch attraktiver machen
Der Regionalverband Ruhr will einige seiner 36 Halden im Ruhrgebiet noch attraktiver machen. Dazu gehört auch die Halde Großes Holz in Bergkamen. „Halden.Erlebnis“ heißt das Projekt. Damit will sich der RVR um Fördermittel von Bund und Land in einer Gesamthöhe von 1,8 Mio. Euro im Rahmen des „Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms NRW“ bemühen.
Im Unterstand lässt es sich gut ausharren, wenn man auf einer Haldenwanderung von Regen überrascht wird.
Ziel ist es, die Halden auch für Menschen interessant zu machen, die nicht im Revier wohnen. Zu den Maßnahmen könnten zum Beispiel Toiletten gehören, eine bessere Ausschilderung oder Spielmöglichkeiten für Kinder. Es wird sogar über eine Haldengastronomie nachgedacht.
Außerdem möchte der RVR auch Wochenend-Arrangements anbieten, etwa der Besuch mehrerer Halden plus einer Städtetour, die mit einem Theaterbesuch verknüpft ist.
Was der RVR konkret für die Halde Großes Holz in Planung hat, wir ein Vertreter des Regionalverbands am Dienstag, 8. November, ab 18.30 Uhr im Ausschuss für Stadtentwicklung, Strukturwandel und Wirtschaftsförderung erläutern.
Seminar der Arbeitsagentur: Zurück in den Beruf
Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus
Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, kann am Donnertag, 3. November, im Veranstaltungsraum (Raum 161) des Berufsinformationszentrums in der Bismarckstraße 2 in Hamm das Seminar „Zurück in den Beruf“ besuchen. Ab 9.30 Uhr informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.
Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt Sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“ Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“
Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können.
Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-Mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.
Schnuppertrainingstag Selbstbehauptung für Mädchen ist ausgebucht
Dieses Angebot ist leider bereits ausgebucht!!!
„Mädchenselbstbehauptung“ heißt es am 19 . November in der Zeit von 10 bis 16 Uhr während eines Schnuppertrainingstages in der Turnhalle „Am Stadion“, Lessingstr., 59192 Bergkamen. Die Tagesveranstaltung spricht Mädchen von 10 bis 13 Jahren an, die lernen sollen, sich in unterschiedlichen Situationen zu behaupten.
Ziel des Kurses ist die mentale und körperliche Stärkung der Mädchen als Prävention gegen Gewalt. Die Mädchen sollen bestärkt werden, ihren Gefühlen und Wahrnehmungen zu vertrauen, die eigene Kraft spüren, das eigene Durchsetzungsvermögen entdecken und einfache aber wirkungsvolle Techniken zur körperlichen Verteidigung erlernen und Warnsignale zu erkennen.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gleichstellungsstelle und der Streetwork der Stadt Bergkamen unter Anleitung der Kriminaloberkommissarin Petra Landwehr aus dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz des Kreises Unna durchgeführt.
Der Kostenbeitrag für den Kurs beträgt 5 Euro. Hierin ist auch ein Mittagessen enthalten. Für den sportlichen Teil sollen die Teilnehmerinnen dementsprechende Kleidung und Turnschuhe mitbringen.
Persönliche Anmeldungen nimmt ab sofort das Kinder und Jugendbüro der Stadt Bergkamen, Zimmer 208, entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Mädchen begrenzt.
Allgemeine Information zum Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk
Das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk existiert seit 1998. In ihm sind Vertreterinnen von über 19 Beratungseinrichtungen vertreten, von der Agentur für Arbeit über die AWO und das Frauenforum bis hin zu Beratungseinrichtungen der Kommune selbst.
Das Netzwerk bündelt und verstärkt die Aktivitäten für Mädchen und Frauen. Die einzelnen Mitglieder wirken als Multiplikatorinnen und sorgen für die Vertretung von Frauenbelangen in ihren einzelnen Einrichtungen und auch darüber hinaus durch gezielte Aktionen in der gesamten Stadt.
Ansprechpartnerinnen sind die gewählte Sprecherin Martina Ricks-Osei vom Frauenforum im Kreis Unna e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, Martina Bierkämper.
Beim 16. Bergkamener Lichtermarkt verwandelt sich der Monopol-Förderturm in ein Lichtkunstwerk
Vor Wochen wurde die Programm-Flyer für den 16. Bergkamener Lichtermarkt verteilt. Jetzt präsentierte der Leiter des Stadtmarketings Karsten Quabeck eine wichtige Programmergänzung: Mit dem Sonnenuntergang am Freitag, also ab 18.10 Uhr wird der denkmalgeschützte Förderturm der Zeche Monopol künstlerisch illuminiert.
Das Zeus Stelzentheater aus Bielefeld
Und weil das Ganze so vielversprechend klingt und die Technik aufgebaut ist, wird die Lichtkunst-Aktion am Samstag, 29. Oktober, wiederholt. Beginn ist dann um 18.08 Uhr, weil die Sonne am Tag danach zwei Minuten früher untergeht.
Präsentierte die Programm-Höhepunkte des 16. Bergkamener Lichtermarkts (v. l.): Karsten Quabeck, Matthias Lopez y Stift, der für die Walk-Acts verantwortlich ist, und er Leiter der Jugendkunstschule Gereon Kleinhubbert.
Die zweite Änderung ist eigentlich nur ein Ortswechsel. Die „Flashing Lights“ – Dancers Home werden auf dem Platz vor der St. Elisabeth-Kirche ihre Tanzshow präsentieren. Hierbei handelt es sich um eine 25-köpfige Tanzgruppe der Bergkamener Jugendmusikschule unter der Leitung von Rudi Bogner, die sich jetzt auf die Teilnahme an Wettbewerben vorbereitet. Sie wird die Wartezeit der Lichtermarktbesucher vor dem Portal des Gotteshauses verkürzen, die sich die Kirchenakrobatik der Gruppe „LaMetta“ nicht entgehen lassen wollen. Die Lichtermarkt-Organisatoren haben sich inzwischen mit der Kirchengemeinde darauf geeinigt, dass nur jeweils 600 Personen die Show in der St. Elisabeth-Kirche miterleben dürfen.
Hier nun die weiteren Attraktionen des 16. Bergkamener Lichtermarkts, an dem außerdem 38 weitere Künstlerinnen und Künstler mit ihren Walkacts beteiligt sind:
„Moving Shadows“ (Markttor/Stadtmarkt]
„Moving Shadows“ – stündliche Highlight-Show vor dem Markttor – zaubert aus Händen, Menschen, Körpern und Bewegung Assoziationen auf die Leinwand. In den 15-minütigen Shows verschmelzen die Körper der Künstler zu Gegenständen, Menschen und Phantasiefiguren.
19.30 Uhr / 20.30 Uhr / 21.30 Uhr / 22.30 Uhr
Kirchen-Akrobatik (St. Elisabeth-Kirche]
Durch die verschiedenen Kombinationen von Akrobatik, Tanz, Musik, Pantomime, Gesang und Didgeridoospiel entstehen einmalige, sinnliche und emotionale Erlebnisse für Auge und Ohr. LaMetta steht für hochwertige und einzigartige Showact’s – von akrobatischen Pyramiden über Kraftakrobatik bis hin zu Kunststücken, die der Schwerkraft zu trotzen scheinen.
19.00 Uhr / 20.00 Uhr / 21.00 Uhr / 22.00 Uhr
Bitte sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Plätze; Speisen und Getränke sind in der Kirche nicht gestattet.
Enrique Plazaola (Ebertstraße)
ln seiner Chillout-Musik liegt die faszinierende Ruhe der weiten Welt. Erleben Sie mit ihm eine musikalische Fantasiereise; Die Augen schließen, den leichten Klängen lauschen und sich auf die Osterinseln entführen lassen.
18.00 Uhr – 23.00 Uhr (inkl. Pausen]
Die Marching-Band Hansa Gold aus Hamburg
„Flashing Lights“ – Dancer’s Home (Platz vor der St. Elisabeth-Kirche]
Tanz und Lichtshow – deutsch afrikanische Sounds verschmelzen mit modernen Bewegungen aus Hip Hop und Streetdance. Verschiedene Lichtelemente lassen diese Tanzaufführung besonders erstrahlen! Tauchen Sie für ein paar Minuten ein – in eine Welt voll Voodoo…
18.30 Uhr / 19.30 Uhr / 20.30 Uhr
Luftartistin Sophia Hartung (Stadtwald]
An zwei weißen Stoffbahnen in schwindelerregender Höhe zeigt Sophia Hartung eine träumerische Mischung aus Poesie und Perfektion, aus Anmut und Kraft. Eine Darbietung bei der komplizierte Figuren hoch in der Luft spielerisch leicht erscheinen.
18.00 Uhr – 23.00 Uhr (inkl. Pausen]
„Scheinriesen“ – Mitmachaktion der Jugendkunstschule (Stadtwald]
Benjamin Wiemann lässt Bilder entstehen, die sich ein Stück weit selbst erschaffen und weiterentwickeln. In Diarahmen eingeklemmte Präparate wie Pflanzenteile reagieren mit natürlichen Substanzen und lassen surreale Färb- und Formwelten entstehen. Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit diesem filigranen Medium!
18.00 Uhr – 22.30 Uhr
Kunst im öffentlichen Raum/Lichtkunst- führungen (Stadtgebiet Bergkamen]
Fahren Sie mit! Das Kulturreferat bietet kostenfrei geführte und moderierte Bus-Touren zu den ständigen Bergkamener Lichtkunst¬installationen an.
Informationen: Stadt Bergkamen, Kulturreferat, Telefon; 02307/965-263, Kulturreferat@bergkamen.de
Start:
Sonderbushaltestelle St. Elisabeth-Kirche / Parkstraße Zeiten: 18.15 Uhr /19.00 Uhr /19.45 Uhr / 20.30 Uhr / 21.15 Uhr / 22.00 Uhr / Dauer: jeweils ca. 35 Minuten
GSW senken die Erdgaspreise – die Strompreise bleiben stabil
Die GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen gibt erneut Vorteile beim Erdgaseinkauf an die Kunden weiter. Nach Aussage der GSW kann ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr 2017 bis zu 171 Euro sparen. Nach der Preissenkung zum Anfang dieses Jahres senken die GSW erneut die Erdgaspreise zum 01. Januar 2017. Kunden mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh sparen zwischen 47,60 Euro und 171,36 Euro pro Jahr – je nach gewähltem Gasprodukt des Kunden.
GSW-Gebäude in Kamen.
Neben der klassischen Grundversorgung bieten die GSW ihren Kunden schon seit Jahren die Sonderabkommen GSW Erdgas Fix und GSW Erdgas Max an. Mit diesen Verträgen erzielt ein Haushaltskunde die höchsten Einsparpotentiale. „Wir werden die Kunden in der Grundversorgung mit unseren Preisinformationsschreiben über unsere attraktiven Sonderabkommen informieren. Dies haben wir bereits im vergangenen Jahr getan und darauf eine sehr gute Resonanz erhalten“, erläutert Vertriebsleiter Thomas Gaide.
Die Geschäftsführer Jochen Baudrexl und Robert Stams freuen sich, ihren Kunden die positive Nachricht zu der Senkung der Erdgaspreise überbringen zu können: „Trotz der immer schwieriger werdenden Bedingungen auf den Energiemärkten und dem Rekordniveau an staatlich regulierten Bestandteilen in den Energiepreisen, garantieren wir unseren Kunden auch im Jahr 2017 ein attraktives und faires Preisniveau in Verbindung mit bedarfsgerechten Produkten.
Die Strompreise für das Jahr 2017 werden die GSW trotz ebenfalls gestiegener staatlicher Preisbestandteile stabil halten. „Es freut uns, unseren treuen Kunden wieder mitteilen zu können, dass sich ihr Vertrauen in den lokalen Energieanbieter erneut auszahlt.“ Die GSW hatten im vergangenen Jahr sogar ihre gesamten Energiepreise gesenkt. Die preissteigernden Effekte durch staatliche Umlagen konnten die GSW in allen Segmenten durch eine optimale Energiebeschaffung ausgleichen und geben diesen Vorteil nun bereits zwei Jahre in Folge direkt an Ihre Kunden weiter.
Aktuelle Zusatzinformationen
Mittlerweile sind rund 80 Prozent des Strompreises nicht mehr vom Energieversorger selbst beinflussbar, sondern auf unternehmensexterne Faktoren wie Umlagen und Abgaben zurückzuführen.
Es zeigt sich, wie wichtig es war, dass der Gesetzgeber mit der EEG-Reform 2017 Ausschreibungen eingeführt hat. In Zukunft wird die Förderung dadurch kosteneffizienter.
Die Effekte der EEG-Reform werden sich allerdings erst langfristig bemerkbar machen.
Hauptsächlich sind es die Bestandsanlagen, die das EEG-Konto belasten. Hier existieren hohe Vergütungssätze, die aufgrund des Bestandsschutzes nicht korrigiert werden dürfen.
Auch viele andere Faktoren sind für die Höhe der EEG-Umlage verantwortlich (z. B. niedrige Börsenstrompreise, Marktprämie gleicht Differenz zwischen Fördersatz und Börsenstrompreis aus).
Die Kosten der Energiewende machen sich nicht nur in der EEG-Umlage bemerkbar, sondern insbesondere auch in steigenden Netzentgelten (Netzaus- und Umbau).
Hintergrund der EEG-Umlage
Die Bundesregierung verfolgt mit der Energiewende das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 bis 95 Prozent zu reduzieren und dazu den Anteil der erneuerbaren Energien auf mindestens 80 Prozent an der Stromerzeugung zu erhöhen. Der Gesetzgeber unterstützt die Energiegewinnung aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Erdwärme über das Erneuerbare-Energien-Gesetze (EEG). Betreiber von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen haben über eine Dauer von 20 Jahren einen Anspruch auf finanzielle Förderung. Anlagen, die vor August 2014 in Betrieb genommen wurden, können vom Netzbetreiber einen gesetzlich garantieren Festpreis („EEG-Vergütung“) erhalten. Bei neueren Anlagen, die eine bestimmte Größe überschreiten, müssen sich die Anlagenbetreiber selbst um die Vermarktung des Stroms kümmern. In der Regel beauftragen sie hierfür sogenannte Direktvermarkter. Die Direktvermarktung wird mit einer „Marktprämie“ unterstützt. Sie gleicht die Differenz zwischen einem festgelegten Fördersatz („anzulegender Wert“) und dem durchschnittlichen Börsenstrompreis aus. Ab dem kommenden Jahr wird die Höhe des Fördersatzes durch Ausschreibung ermittelt. Gefördert werden dann nur noch Anlagen, die in der Ausschreibung einen Zuschlag erhalten. Dadurch soll das EEG kosteneffizienter werden und der Anstieg der EEG-Umlage auf lange Sicht eingedämmt werden. EEG-Vergütung und Marktprämie werden durch die EEG-Umlage finanziert. Ein Stromlieferant hat die Aufgabe, die EEG-Umlage bei den Stromkunden zu erheben und in vollem Umfang an die vier Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten. Diese verwalten das „EEG-Konto“. Die EEG-Umlage wird, wie zuletzt am 14. Oktober 2016, von den Übertragungsnetzbetreibern jeweils für das folgende Kalenderjahr bundesweit bekanntgegeben.
Mord am Hellweg: Thomas Raab stellt seinen neuen Krimi „Der Metzger“ vor
Es sind noch Tickets zum Vorverkaufspreis für die Lesung des österreichischen Krimiautors Thomas Raab am Mittwoch, 9. November, ab 19.30 Uhr in der städtischen Galerie „sohle 1“ zu haben. Er stellt im Rahmen des Festivals „Mord am Hellweg“ seinen Roman „Der Metzger“ vor.
Thomas Raab. Foto: Simone Heher-Raab.
Einer der erfolgreichsten Autoren Österreichs kommt an den Hellweg und stellt mit „Der Metzger“ seinen aktuellen Krimi vor. Nach Thomas Raabs Thriller „Still“, der hervorragende Kritiken erhielt, („ein fantastischer Roman“, urteilte der Spiegel) und für den die Rechte ins Ausland verkauft wurden, legt der Autor in diesem Sommer einen Krimi aus der Reihe um den beliebten Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger nach.
Zwei Krimis dieser Serie wurden bereits erfolgreich verfilmt! In seinem neuen Fall geht es unter anderem um einen anderen, tatsächlichen Metzger, der keiner sein will und nicht zuletzt um einen toten Autor. Auch in diesem „Metzger“ dürfte es wieder „ironisch und bissig, wunderbar politisch
inkorrekt“ (Zeitung „Österreich“) zugehen.
Zu „Der Metzger“: Diesmal landet der Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger in der Literaturbranche. Und Schuld daran ist Hansi Woplatek, der Sohn seiner Stammfleischerei. Der Bub
will zur Schande des Vaters nämlich weder Rindviecher filetieren, noch Würste stopfen, sondern Schriftsteller werden. Kein Wunder, wenn es dann trotzdem ziemlich blutig zugeht. Ja und dann wäre da eben noch das Gfrett mit der Liebe … .
VVK: 13,90 € / 11,90 € – AK: 18,00 € / 16,00 €
Tickets gibt es im Bürgerbüro und im Kulturreferat, Telefon 02307/965-464.
Mit der VKU zum Lichtermarkt in Bergkamen
„Clever unterwegs mit der VKU“ – das gilt auch für den Lichtermarkt in Bergkamen. Einfach einsteigen, sich chauffieren lassen und entspannt den Lichtermarkt genießen. Die VKU macht das mit Sonderfahrten möglich.
Am Freitag, 28. Oktober, können Sie aus Richtung Werne den gewohnten Fahrplan der VKU-Linien R81/R82 nutzen. Zusätzliche Fahrten über Bergkamen bis nach Unna gibt es um 19.16 Uhr ab Werne, Stadthaus. Zusätzlich gibt es Fahrten um 20.16 Uhr und 20.46 Uhr. Ab Bergkamen Busbahnhof fährt die R81/E81 jeweils um 22.51 Uhr, 23.21 Uhr und um 23.51 Uhr in Richtung Unna über Kamen.
Aus Kamen über Bergkamen Richtung Werne wird die Linie R/E81 ab Bergkamen Busbahnhof um 20.42 Uhr bis Werne, Stadthaus verlängert. Zusätzliche Fahrten gibt es um 21.10 Uhr und um 22.20 Uhr
sowie ab Bergkamen Busbahnhof um 23.35 Uhr und um 0.05 Uhr bis nach Werne.
Rückfahrten gibt es mit der Linie R11/12 ab Berg-kamen Busbahnhof Richtung Oberaden und Weddinghofen jeweils stündlich ab 21.15 Uhr bis 0.15 Uhr.
Ab 17 Uhr gilt der Sonderfahrpreis pro Person und Fahrt von 50 Cent innerhalb Bergkamens. Wer fährt denn dann noch Auto?
Ein Sonderfahrplan informiert über das VKU-Bus-Angebot zum Lichtermarkt und ist unter anderem in allen VKU-Bussen erhältlich und steht natürlich auch auf der VKU-Homepage unter www.vku-online.de zum Herunterladen bereit oder einfach hier: Flyer_Lichtermarkt_2016. Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Tel. 0 180 6 / 50 40 30 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise 0,60 €/Anruf).
WVG
Rünther Schützen beim Königsball in Hettstedt
Die Rünther Schützen beim Königsball in Hettstedt
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der BSK Hettstedt besuchte am vergangen Wochenende eine zehnköpfige Delegation des Schützenvereins Rünthe 1848.e.V. angeführt von den Majestäten Schützenkönig Wilhelm I Wagner und Schützenkaiserpaar Detlef III Schubert und Silvia I Sonnenburg den befreundeten Partnerverein im Mansfelder Land.
Wilhelm Wagner, der schon bei der Neugründung des Vereins und auch beim Abschluss der Partnerschaft dabei war, wurde für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.