CDU-Ruhrgebiet nominiert Hubert Hüppe und Sylvia Jörrißen für Bundestagswahl 2017

Auf gute Platzierungen auf der Reserveliste der NRW-CDU für die Bundestagswahl im September können die heimischen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (Wahlkreis Unna I) und Sylvia Jörrißen (Wahlkreis Unna II/Hamm) hoffen. Eine erste wichtige Weichenstellung gab es auf dem Bezirksparteitag der CDU im Ruhrgebiet am vergangenen Freitag in Bochum.

Strahlende Gesichter bei CDU-Kreisvorsitzenden Marco Morten Pufke (links) und den beiden heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen und Hubert Hüppe nach der Nomi-nierung auf dem CDU-Bezirksparteitag in Bochum.
Strahlende Gesichter bei CDU-Kreisvorsitzenden Marco Morten Pufke (links) und den beiden heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Jörrißen und Hubert Hüppe nach der Nomi-nierung auf dem CDU-Bezirksparteitag in Bochum.

Hubert Hüppe MdB (Werne) wurde mit 91,2 Prozent der Delegiertenstimmen auf Platz sechs der Vorschlagsliste und Sylvia Jörrißen MdB (Hamm) mit 96,6 Prozent auf Platz elf gewählt. Insgesamt umfasst die Vorschlagsliste der CDU-Ruhr für die nächste Bundestagswahl, die voraussichtlich am 24. September stattfinden wird, 19 Kandidatinnen und Kandidaten. Die endgültige Landesreserveliste der CDU-NRW zur Bundestagswahl 2017 wird bei der Landesvertreterversammlung aufgestellt, die am 18. Februar in der Stadthalle Bad Sassendorf zusammen tritt.

„Unser primäreres Ziel ist es, dass unsere beiden Bundestagskandidaten ihren Wahlkreis direkt holen“, gibt CDU-Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke (Bergkamen) die Marschrichtung für den Bundestagswahlkampf vor. „Mit dem Vertrauensvorschuss der Delegierten des CDU-Bezirksparteitages können wir zuversichtlich sein, dass Hubert Hüppe und Sylvia Jörrißen auch dem nächsten Deutschen Bundestag angehören werden.“
Bei der letzten Bundestagswahl stand der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe auf Platz 19 und Sylvia Jörrißen, die 2013 erstmals kandidierte, auf Platz 42 der Landesreserveliste der CDU-NRW.

Am CDU-Bezirksparteitag in Bochum haben als Delegierte teilgenommen: Hubert Hüppe MdB, Wilhelm Jasperneite (beide Werne), Friedhelm Schroeter (Lünen), Jörg Schindel (Schwerte), Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Marco Morten Pufke, Stephan Wehmeier (beide Bergkamen), Frank Lausmann, Frank Markowski (beide Holzwickede), Wolfgang Harwardt (Fröndenberg) und Magda Aksamit (Junge Union).




5. Zappenduster Festival im Yellowstone

Am kommenden Freitag findet das 5. Zappenduster Festival im JZ Yellowstone statt. Fünf Bands zwischen atmosphärisch und aggressiv, ausgesucht von Jugendlichen der Zappenduster Konzertgruppe aus Bergkamen, werden das Yellowstone verdunkeln.

"Empty" sind die "Zappenduster-Allstars. Foto: Hartmut Dietrich
„Empty“ sind die „Zappenduster-Allstars. Foto: Hartmut Dietrich

Eröffnen wird die Band Xlangenx aus Krefeld. Sie spielen LoFi – Grindcore mit Texten, die eher an Slime oder Toxoplasma als an typische Genrevertreter erinnern.

Im Anschluss daran spielen Empty, die in Szenekreisen auch den Beinamen „Zappenduster-Allstars“ bekommen haben. Die lokalen Musiker sind längst keine Unbekannten mehr. Ihre Musik, die sie selbst als düsteren Hardcore bezeichnen, haben sie schon auf mehr als fünf Alben veröffentlicht.

Zwei davon waren Split-Releases zusammen mit der Sludge-Band Cut. Cut haben die Startnummer Drei beim diesjährigen Zappenduster und ihre Musik lässt sich mit Bands wie Cavity oder Conan vergleichen.

Das Tempo lässt weiter nach, aber die Atmosphäre nimmt zu, mit der instrumentalen Post-Doom-Core Band Blckwvs. Einen Vergleich zu finden gestaltet sich bei Blckwvs durchaus gar nicht so einfach.

Am Ende wird es mit [Bolt] dann noch experimenteller. Die instrumentale Aufstellung der Band besteht nur aus zwei Bässen und einem Schlagzeug. Die Musik geht in Richtung Drone – Doom.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, Eintritt ist bereits um 19.00 Uhr.

Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen organisiert.




„Der Gestiefelte Kater“ kommt zur Märchenzeit ins Kinder- und Jugendhaus BALU

Das Kinder- und jugendhaus Balu lädt am Freitag, 3. Februar, ab 16 Uhr zur nächsten „Märchenzeit“ – diesmal mit dem „Gestiefelten Kater“.

Nach dem Tod eines Müllers fällt an den ältesten Sohn die Mühle, an den zweiten ein Esel und an den dritten ein Kater, der scheinbar bloß dazu taugt, sich aus seinem Fell Handschuhe zu machen. Der Kater stellt jedoch Hilfe in Aussicht, wenn sein neuer Besitzer ihm stattdessen ein Paar Stiefel machen lasse, so dass er sich unter den Leuten sehen lassen könne. So geschieht es. Der Kater fängt nun in einem Sack Rebhühner, überläßt sie dem König des Landes als ein Geschenk seines Herrn, des Grafen, und wird dafür mit Gold belohnt. Später lässt der Kater den angeblichen Grafen „splinternackend“ in einem See baden, den der König mit seiner Tochter auf einer Ausfahrt passiert, und klagt, ein Dieb habe seinem Herrn die Kleider gestohlen. Der König lässt von seinen eigenen Kleidern holen und den vermeintlichen Grafen in der Kutsche mitfahren. Der Kater eilt voraus und bringt die Arbeiter in Feld und Wald dazu, dem König auf dessen Frage zu antworten, die Ländereien gehörten dem Grafen. Deren wahren Herrn, einen mächtigen Zauberer, verleitet der Kater dazu, ihm zu demonstrieren, dass er sich sogar in ein Mäuslein verwandeln könne, um ihn darauf aufzufressen und sein Schloß für den Müllersohn in Besitz zu nehmen. „Da ward die Prinzessin mit dem Grafen versprochen, und als der König starb, ward er König, der gestiefelte Kater aber erster Minister.“

Kurz vor Weihnachten 2015 startete das Kinder- und Jugendhaus Balu in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Bergkamen im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW“ ein neues Projekt für Kinder und Jugendliche. Unter dem Titel „Märchenzeit im Balu“ werden bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt interessierten Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren nähergebracht.

In atmosphärischer Umgebung werden von  der Theaterpädagogin Birgit Schwennecker Märchen vorgelesen. Es ist auch möglich kleine Szenen aus den Märchen nachzuspielen –  Kostüme und Requisiten liegen hierfür bereit. Mit Fotoapparat, Bastelmaterial, Papier und Farbe kann in spannende Phantasiewelten eingetaucht und Märchen ganz hautnah erlebt werden.

Die nächste Märchenzeit findet von 16.00 – 18.00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Balu, Grüner Weg 4, in Weddinghofen statt. Weitere Lesungen sind für dieses Jahr geplant.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber darum gebeten, sich direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu anzumelden. Dort gibt es telefonisch unter 02307/60235 oder auf der Homepage www.balu-bergkamen.de weitere Informationen.

 

 

 




Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Im Rahmen einer öffentlichen Gedenkfeier mit Kranzniederlegung wird – wie im gesamten Bundesgebiet – am kommenden Freitag, 27. Januar, auch in Bergkamen wieder der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Veranstaltung  beginnt an diesem Tage um 16.00 Uhr vor dem Gemeindezentrum der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Kamen/Bergkamen an der Lentstraße 22 in der Siedlung Schönhausen in Bergkamen-Mitte.

Historisches Foto vom Wohlfahrtsgeäude in der Siedlung Schönhausen.
Historisches Foto vom Wohlfahrtsgeäude in der Siedlung Schönhausen.

Bürgermeister Roland Schäfer wird dort nach einer Ansprache im Namen des Rates der Stadt Bergkamen einen Kranz niederlegen. Zur Teilnahme an dieser Gedenkstunde sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Am Eingang des ehemaligen Wohlfahrtsgebäudes der früheren Zeche Grimberg an der Lentstraße erinnert seit vielen Jahren eine Inschriftentafel  daran, dass die Nationalsozialisten in diesem Gebäudekomplex  von März bis Oktober 1933 vorübergehend  ein provisorisches Sammellager für die Verfolgung und Inhaftierung politischer Gegner eingerichtet hatten, um die Häftlinge dort mit Folterungen, Misshandlungen und Drohungen einzuschüchtern  oder sie von dort aus in größere KZ-Lager im Emsland (Papenburg) oder nach Oranienburg nahe Berlin oder auch nach Dachau bei München zu verlegen.

Auf Initiative des jüngst verstorbenen früheren Bundespräsidenten Roman Herzog

wurde der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945 – in der Bundesrepublik Deutschland 1996 offiziell zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt und seither als solcher begangen.




Drachenboot-Teams können sich schon jetzt für die Rennen beim Hafenfest 2017 anmelden

Im Rahmen des Hafenfestes 2017 können sich Drachenbootfahrer wieder an zwei Regattatagen auf dem Rünther Kanal messen. (Bitte beachten: Das Hafenfest findet in diesem Jahr ausnahmsweise am 2. Juni-Wochenende statt.)

Hafenfest 2013 (37)Starten werden am Samstag, 10. Juni 2017, die Hobbymannschaften, die eine Strecke von 250 m pro Rennen zu absolvieren haben. In den vergangenen Jahren haben sich Sportvereine und Hobbymannschaften aus dem Kreis Unna präsentiert, die in origenellen Outfits an den Start gingen. Die Firmenteams folgen am Sonntag, 11. Juni 2017, für die vergleichbare Vorgaben zu erfüllen sind.

An beiden Regattatagen können jeweils bis zu 24 Mannschaften teilnehmen, die drei Rennen zu absolvieren haben, um bei den Finalläufen mit dabei sein zu können.

Die Meldeunterlagen für beide Regatten sind unter https://www.bergkamen.de/veranstaltungen-formulare.html abrufbar und können ab sofort bei der Stadt Bergkamen eingereicht werden. Meldeunterlagen gibt es dort auch fürs Fischerstechen und für den Flying-Dutchman-Wettbewerb.




Neuer „Demenz-Knigge“ gibt Tipps für den Umgang mit „vergesslichen“ Menschen

Der Umgang mit demenziell erkrankten Menschen ist schwierig. Sie vergessen nicht nur viel, oft verändert sich auch ihre Persönlichkeit. Als kleine Hilfe für Angehörige oder Nachbarn hat im zurückliegenden Jahr das Bergkamener Netzwerk Demenz einen Flyer entwickelt, der jetzt in 5000 Exemplaren gedruckt vorliegt. Am Montagmorgen präsentierte das Netzwerk in der St. Barbara-Apotheke diesen „Demenz-Knigge“. Er wird bald nicht nur dort, sondern an vielen Stellen der Stadt mit Publikumsverkehr ausliegen. Wer auch nur glaubt, einen Menschen zu kennen, der „vergesslich“ geworden ist, sollte diesen Flyer unbedingt mitnehmen.

Das Bergkamener "Netzwerk Demenz" präsentierte am Montag ihren "Demenz-Knigge".
Das Bergkamener „Netzwerk Demenz“ präsentierte am Montag ihren „Demenz-Knigge“.

Erklärungen, was Demenz ist, wird sie in diesem Flyer nicht finden. Es gibt viel zu viele unterschiedliche Gründe bis hin zum Alzheimer. Dafür gibt es eine Reihe von Tipps und Ratschläge, die den Umgang mit Menschen mit Demenz leichter machen. Beherzigen sollte man sicherlich den: „Ich nehme unfreundliche, taktlose und boshafte Bemerkungen über mich nicht persönlich.“

Den Flyer gibt es hier zum Download als PDF-Datei: demenz-knigge

Zweck dieses Flyers ist auch, das Netzwerk Demenz sowie die Hilfs- und Beratungsangebote bekannter zu machen. Unterstützung bekommen Angehörige zum Beispiel beim Infotelefon Demenz der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna, Tel. 02307/2899062, montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr.

Hilfe und Unterstützung gibt es außerdem bei Seniorenbüro der Stadt Bergkamen im Rathaus, Zimmer 314, Tel. 02307/965410, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr.

In NRW leben schätzungsweise mehr als 300.000 Menschen mit Demenz, etwa zwei Drittel davon Zuhause. Rechnet man Angehörige und Freunde dazu, gehört Demenz für etwa 1 Million Menschen in NRW bereits jetzt zum Alltag. Bis 2050 wird sich diese Zahl noch verdoppeln.

Das „Bergkamener Netzwerk Demenz“ unter Leitung des Seniorenbüros der Stadt Bergkamen wird weiterhin aktiv dazu beitragen, die Lebenssituation von demenziell Erkrankten und deren Angehörige in Bergkamen zu verbessern.

Dazu gehört, dass neue Angebote aufgebaut werden, bestehende vernetzt werden und das Verständnis für Menschen mit Demenz in der Öffentlichkeit weiter gefördert wird. “ Wichtig ist vor allem auch, Unsicherheiten im Umgang mit Demenzkranken in der Bevölkerung abzubauen, denn immer öfter werden wir Menschen mit Demenz im Alltag begegnen“.

Der neu herausgegebene Flyer „Demenz-Knigge“ soll zu einem verstehenden und wertschätzenden Umgang mit den Erkrankten beitragen und besonders für den Alltag kleine Tipps und Hilfestellungen geben. Er hat zum Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern und die Würde des Demenzerkrankten zu bewahren. Er stellt eine Handlungsanleitung mit kurzen Merksätzen für den zwischenmenschlichen Umgang dar und kann praxisnah dem/der Nachbar/in, Busfahrer/in, Verkäufer/in im Alltag helfen, mit einem an Demenz erkrankten Menschen taktvoll umzugehen.




Eiskönigin Elsa und Lasershow mit Pyrotechnik beim 2. Marina Hafenfeuer

Neben fackelnder Winterstimmung, einem abwechslungsreichen Musikprogramm sowie einem passenden Speisen- und Getränkeangebot können sich die Besucher/innen des Marina Hafenfeuers am kommenden Wochenende gleich auf zwei Neuheiten freuen:

plakat_hafenfeuer_2017Für alle kleinen Gäste wird der Besuch der Eiskönigin Elsa, bekannt aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“, sicherlich der Höhepunkt sein. Am Samstag und Sonntag wird sie das Marina Hafenfeuer besuchen und u.a. ihren bekannten Hit „Ich lass los“ singen. Im Anschluss wird Elsa auch noch für gemeinsame Fotos im großen und beheizten Iglu-Zelt zur Verfügung stehen.

Auftrittszeiten der Eiskönigin Elsa:

  • Samstag, 28.01.2017, von 16.00 bis 17.00 Uhr
  • Sonntag, 29.01.2017, von 14.00 bis 15.00 Uhr

Am Samstagabend gegen ca. 21.00 Uhr wird der Himmel in der Marina Rünthe erstrahlen. Die Hafenfeuer-Party mit DJ Möck wird nämlich durch eine Lasershow mit Pyrotechnik gekrönt. Eine Kombination aus Laserstrahlen und Feuerzungen wird die Besucher/innen verzaubern.

Mit Blick auf die gute Wettervorhersage für das kommende Wochenende freut sich das Veranstalterteam auf viele große und kleine Besucher/innen.




Bürgermeister dankt für ehrenamtliches Engagemant: Feuerwehr rückt 2016 zu 342 Einsätzen aus

342 Einsätze fuhr die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen im vergangenen Jahren, 40 weniger als in 2015. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 hervor, den Stadtbrandmeister Dietmar Luft und sein Stellvertreter Ralf Klute am Samstagnachmittag den Führungskräften der Feuerwehr während ihrer Jahresdienstbesprechung im Ratstrakt vorstellten.

Dietmar Luft (2.v.l.) und Ralf Klute (r.) legten den Jahresbericht 2016 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen vor. Bürgermeister Roland Schäfer und Beigeordnete Christine Busch dankten den Feuerwehrleuten für ihren ehrenamtlichen Einsatz für alle Bürgerinnen und Bürger.
Dietmar Luft (2.v.l.) und Ralf Klute (r.) legten den Jahresbericht 2016 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen vor. Bürgermeister Roland Schäfer und Beigeordnete Christine Busch dankten den Feuerwehrleuten für ihren ehrenamtlichen Einsatz für alle Bürgerinnen und Bürger.

Für ihr ehrenamtliches Engagement um die Sicherheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürgern bedankten sich Bürgermeister Roland Schäfer und die für das Feuerwehrwesen zuständige Beigeordnete Christine Busch bei allen 207 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. In diesen Dank schlossen sie ausdrücklich die Angehörigen mit ein wie auch diejenigen bei der Wehr, die weniger stark im Licht der Öffentlichkeit stehen: die Jugendfeuerwehr, die Ehrenabteilung und den Spielmannszug. Sie hätten die Aktiven insbesondere bei den drei Großveranstaltungen stark unterstützt: den Helfer- und Rettertag im Rahmen der 50-Jöhr-Feierlichkeiten der Stadt Bergkamen, beim Dorfabitur der Löschgruppe Weddinghofen anlässlich ihre 112-jährigen Bestehens und bei den Jubiläumsfeierlichkeiten der Löschgruppe Mitte, die ihren 95. Geburtstag groß gefeiert hatte.

Die Bekämpfung von Bränden war auch 2016 ein wesentlicher Einsatzschwerpinkt. Hier wurden sie 61 Mal zur Hilfe gerufen. In diesem Zusammenhang wies Dietmar Luft ausdrücklich auf die seit dem 1. Januar bestehende Verpflichtung der Vermieter hin, die Wohnungen ihrer Mieter mit Rauchmeldern auszustatten. In den ersten drei Wochen dieses Jahres habe es bereits zwei Brände gegeben, bei denen Bewohner von Mietshäuser durch das laute Piepen von Rauchmeldern aus einer Nachbarwohnung alarmiert worden seien. Dadurch seien Nachbarn zumindest vor größeren gesundheitlichen Schäden bewahrt worden.

Bei 62 Einsätzen galt es, Menschen aus Notlagen zu befreien. 40 Mal rückte die Wehr zu ABC-Einsätzen aus. 32 Mal waren Verkehrsunfälle und Verkehrsstörungen Anlässe für einen Einsatz. Wasser- und Sturmschäden führten zu 22 Einsätzen.

Ihr größter Wunsch für 2017 sei es, dass alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner heil und gesund von ihren Einsätzen wieder zurückkämen, betonten Dietmar Luft und Ralf Klute. Leider hatte sich 2016 die Zahl der Personenschäden gegenüber dem Vorjahr auf acht verdoppelt. Dies führte zu insgesamt sieben Arbeitsunfähigkeitstagen.




Offene Türen am Gymnasium eingerannt

Es war das erste Mal, dass sie in ihrem Leben etwas vom Otto-Motor  gehört hat. Drei Minuten später konnte die 10-Jährige ihrem Vater einen fast wissenschaftlichen Vortrag über die Funktionsweise halten. In der Biologieklasse eine Etage tiefer war es für einen fast 11-Jährigen die leichteste Übung, eine Tulpe in ihre Einzelbestandteile zu zerlegen. Und um die Ecke entlockten gleich mehrere angehende Gymnasiasten dem Cello und der Geige die ersten Töne, als ob sie nie etwas anderes getan hätten.

Akribische Kleinstarbeit war im Chemieraum gefragt um "Abfall" herauszufiltern.
Akribische Kleinstarbeit war im Chemieraum gefragt um „Abfall“ herauszufiltern.

Angehende Musiktalente in Aktion - mit behutsamer Unterstützung.
Angehende Musiktalente in Aktion – mit behutsamer Unterstützung.

Beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums outeten sich nicht nur echte Technik-, Biologie- und Musiktalente. Hier war ging es vor allem darum, die vielen Möglichkeiten der Schule kennen zu lernen und den Weg auf die weiterführende Schule möglichst zielsicher zu gestalten. Das Gymnasium machte es Eltern wie Kindern leicht, indem sie am Samstag alle Bereiche weit öffnete.  „Wir haben vor allem noch mehr Mitmachangebote auf dem Programm“, schildert Schulleiterin Bärbel Heidenreich.

Knobeln um die französischen Wörter.
Knobeln um die französischen Wörter.

 

 

So konnte im Sprachbereich um französische Wörter geknobelt, mit lateinischen Begriffen ein Memory-Spiel enträtselt und mit russischen Buchstaben die Matrioschka entpuppt werden. Ob Lackmus-Papier, heißer Draht, Leitfähigkeit von Flüssigkeiten oder die Möglichkeiten graphisch talentierter Informatik-Programme:  Hier gab es so viel zu entdecken, dass die Zeit für manchen allzu knapp wurde. Da waren die Tanz-Vorführungen in der Sporthalle und die Kunst-Ausstellung im Keller nur noch im rasanten Sprint mit ausgefeilter Logistik machbar.

Gut aufgestellt nicht nur mit der Laptop-Klasse

Faszinierend: Der eigene Herzschlag pocht in den Ohren.
Faszinierend: Der eigene Herzschlag pocht in den Ohren.

Denn schließlich warteten auch Gespräche und Informationen in den Klassenräumen. Wie sieht er aus, der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium. Wie ist das mit G8? Welche Möglichkeiten bietet die Schule über den Lernstoff hinaus? Für Bärbel Heidenreich ist das Gymnasium mit seinen rund 963 Schülern und 82 Lehrern gut aufgestellt. Für die neue Laptop-Klasse ist die erforderliche neue Datenleitung versprochen. Viele Angebote wie die Deutschförderung in den 5. Klassen sind ausgebaut. In den 8. Klassen bereichern Stunden des sozialen Lernens den Unterrichtsplan. Der Arbeitskreis aus Eltern, Schülern und Lehrern zur Optimierung von G8 hat hieran einen großen Anteil. Bildung durch Sprache und Schrift: Auch das gehört zum Lernalltag mit Blick auf aktuell ca. 20 Schüler, die eine Flucht hinter sich haben. „Davon profitieren alle“, betont Bärbel Heidenreich.

Interessante Crêpe-Varianten gab es zum Naschen - und dazu eine große Portion Koch-Spaß.
Interessante Crêpe-Varianten gab es zum Naschen – und dazu eine große Portion Koch-Spaß.

Vom Tag der offenen Tür profitierten nicht nur die künftigen Schüler und ihre Eltern. Auch die bereits aktiven Gymnasiasten hatten sichtbaren Spaß daran, Crêpes mit Hilfe von Kinderschokolade in schmackhafte Leckereien zu verwandeln, Hilfestellungen an den Instrumenten, Mikroskopen oder beim Stärketest zu geben. Wie in jedem Jahr mischten sich aber auch viele Ehemalige unter die Besucher, um mit ehemaligen Lehrern zu plaudern und frühere Mitschüler wiederzutreffen.




Thermografieaktion 2017: Anmeldefrist verlängert

Die Anmeldefrist für die Thermografieaktion 2017 wird bis zum 31. Januar verlängert. Darauf weist das Bauforum der Lokalen Agenda 21 im Kreis Unna hin. Zurzeit passt das Wetter perfekt: Für gute Ergebnisse bei den Thermografieaufnahmen ist kalte und trockene Witterung notwendig.

Mit Thermografie Energieverlusten auf die Spur kommen. Foto: John Trenaman BQS GmbH 
Mit Thermografie Energieverlusten auf die Spur kommen. Foto: John Trenaman BQS GmbH 

Mit der Erstellung einer Gebäude-Thermografie kann vor der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen an einer älteren Immobilie festgestellt werden, in welchen Bereichen des Objektes hohe Energieverluste auftreten, bzw. welche Maßnahmen sinnvoll oder dringend erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Methode für Neubauten und bereits renovierte Altbauten als Kontrollinstrument interessant, um den energetischen Stand der Immobilie zu prüfen.

Der Anmeldeflyer mit Informationen und Leistungsverzeichnis ist in den Verwaltungsgebäuden des Kreises sowie bei den Städten und Gemeinden erhältlich. Außerdem kann er unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Thermografieaktion) abgerufen werden.




Röttger spendiert „Grünzeug für Kids“ in 10 Klassen

Dichtes Gedränge gab es jetzt im Gartencenter Röttger. Kinder, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer von nun zehn Grundschulklassen holten ihre neuen Zimmerpflanzen plus Gießkannen ab.

gruenzeug-1gruenzeugMit ihrer Aktion „Grünzeug für Kids“ wollte Firmenchefin Claudia Röttger nicht nur für mehr Farbe in den Klassenzimmern sorgen. Die gespendeten Pflanzen sorgen auch für eine bessere Raumluft und damit auch für ein besseres Lernklima. Schließlich wollen die Pflanzen auch versorgt und gepflegt werden. Das stärkt bei den Kids auch das Verantwortungsgefühl.

An der Aktion hatten sich vor allem Klassen von Bergkamener Grundschulen beteiligt: 1A, 2C und 4C von der Schillerschule, 4C von der Wiehagenschule in Werne, 2B und 3C von der Freiherr von Ketteler Grundschule, die 3A von der Jahn Grundschule, die 2A und 2B von der Overberger Grundschule und die 2C/Tigerkinder von der Pfalzschule