Begrüßung im Kreishaus: Neue Lehrer für die Grundschulen
Mehr als ein Dutzend Lehrerinnen und Lehrer verstärken seit November bzw. ab Februar die Lehrerkollegien an Grundschulen in allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet. Begrüßt wurden die „Neuen“ von der Schulaufsicht für Grundschulen und vom Schuldezernenten des Kreises, Dr. Detlef Timpe.
Herzlich willkommen geheißen wurden neue Grundschul-Lehrerinnen und Lehrer bei einer Veranstaltung im Kreishaus. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Bevor es in die Klassenräume zum praktischen Unterricht ging, mussten die ab Februar vor Schülern stehenden Lehrkräfte erst einmal Papierkram erledigen. Schließlich gab es Urkunden bzw. Arbeitsverträge, eine Vereidigung, Informationsmaterial über Rechte und Pflichten sowie zu den richtigen Anlaufstellen bei Fragen und Sorgen. Natürlich durfte auch Informationsmaterial über den Kreis, in dem die neuen Lehrer nun zumindest beruflich Zuhause sind, nicht fehlen.
Vor allem gab es bei der Willkommensfeier im Kreishaus Unna für alle neuen Pädagogen eins: Viele Glückwünsche zur neuen Aufgabe und festes Daumendrücken für eine erfolgreiche Arbeit. (PK)
Mundharmonika-Workshop der Musikakademie für Einsteiger und die ganze Familie
Am Samstag, 4. März, dreht sich im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte alles um ein handliches, kleines Instrument: die Mundharmonika, auch Blues Harp genannt. Von 11.00 bis 16.00 Uhr bietet die Musikakademie einen Workshop für Einsteiger und die ganze Familie (ab 8 Jahre) an.
Kursleiter Dieter Spatz. Foto: Regina Lux
„Die Mundharmonika ist ein preiswertes Instrument, in der Hosentasche zu transportieren und leicht zu erlernen. Sie ist das ideale Instrument für alle, die einen unproblematischen Einstieg in die Welt der Musik und des eigenen Musizierens suchen“, sagt Kursleiter Dieter Spatz. Der erfahrene Blues Harp Lehrer weiß genau, wie man Jung und Alt hierfür begeistern kann. „Die Teilnehmer lernen spielerisch die Mundharmonika kennen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt, nur Freude am Spielen und Klang dieses handlichen Instrumentes. Und ab geht die Post. Nach kurzer Zeit spielen Sie schon Ihr erstes Lied!“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen Basiswissen und Kenntnisse, die dazu führen sollen, dass sie selbstständig weiter Mundharmonika üben und spielen können.
Für den Workshop empfiehlt sich eine C-Dur gestimmte diatonische Mundharmonika (Blues Harp), die für 15 € auch im Kurs erworben werden kann. Dietmar Spatz arbeitet mit dem Lehrbuch „Blues Harp für Einsteiger“, das zum Preis von 20 € ebenfalls im Kurs erworben werden kann. Die Teilnehmer werden gebeten, Schreibutensilien, Getränke und eine Mundharmonika mitzubringen.
Die Kosten für den Workshop betragen 38,00 €. Veranstaltungsort am 4. März von 11 bis 16 Uhr ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte, Pestalozzistr. 6. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 20. Februar 2017 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.
Schülerpraktikantin Jana Franz wird im Stadtmuseum zur Expertin für historische Puppen
Ihr Interesse an der Antike hatte sie eigentlich dazu gebracht, sich für das obligatorische Schülerpraktikum in der 10. Klasse beim Bergkamener Stadtmuseum zu bewerben. Doch inzwischen ist Jana Franz eine Puppenexpertin geworden. Zusammen mit Museumsleiter Mark Schrader hat sie die umfangreiche Puppensammlung von Eva Eckold aus dem Schattendasein im Nebengebäude (Alte Post) geholt und bereitet sie für die nächste Sonderausstellung vor.
Ein kleiner Teil der Puppensammlung befindet sich bereits in den Vitrinen: Jana Franz und Mark Schrader.
Dabei handelt sich durchweg um wertvolle Stücke, die die Sammlerin Eva Eckold über viele Jahre zusammengetragen hatte. Sie zeigen nicht nur, womit die Mädchen vor 100 Jahren gespielt haben, sondern zeigen auch mit ihrer Kleidung und den Frisuren was damals gerade als modisch galt. Eva Eckold ist eine ehemalige Bergkamenerin, die jetzt in Kassel lebt.
Wenn ihr Praktikum, das nur zwei Wochen dauert, nicht so kurz wäre, könnte die Schülerin des Bergkamener Gymnasiums durchaus Zeit lassen. Zu ihren Aufgaben gehört es zum Beispiel die Puppen nach ihrem Entstehungsjahr chronologisch zu ordnen und in eine Liste die Verkaufspreise zu notieren. Dies geschehe übrigens nicht, weil das Museum die Puppen verkaufen wolle, sondern die Ermittlung des Werts der Sammlung sei Grundlage für den Abschluss der Versicherung.
Zeitlassen könnte sich die 16-Jährige, weil die Puppenausstellung erst irgendwann im März eröffnet werden soll. Der Grund: Nicht nur das eigentliche Museum ist eine Baustelle, sondern auch in den Galerieteil sollen nun Handwerker einziehen. Die letzte große Renovierung habe es beim Umzug der Galerie aus der City in den Oberadener Museumsbau 1993 gegeben, berichtet Kulturdezernent Holger Lachmann. Jetzt sei die Erneuerung des Fußbodens und ein Anstrich der Wände dringend notwendig.
Jugendkunstschule startet mit neuem Team Tanzkurse für Kinder und Jugendliche
Der Bereich Tanzen steht bei der Jugendkunstschule vor einem Neuanfang. Vor einige Monaten gab es eine Trennung vom Team um den Tänzer und Choreografen Rudi Boger. Der künstlerische Leiter der Jugendkunstschule Gereon Kleinhubbert hat inzwischen Nachfolger gefunden, die versprechen mehr als ein Ersatz zu sein. Rudi Boger hat inzwischen seine eigene Tanzschule an der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte bezogen.
Vier neue Dozenten an der Jugendkunstschule (v. l.): Marlon Witke (in der Hocke), Dipstar, Christian Paul und Eva.
Die neuen Tanzkurse der Jugendkunstschule starten ab Montag 6. Februar, im Tanzraum des Pestalozzihauses. Jeder ist zur ersten Stunde zum Hineinschnuppern willkommen. Richtig anmelden könne man sich auch später. Ein Kurs für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren, „Youngster Ladystyle“ ist sogar völlig kostenlos, weil er im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW angeboten wird. Kursleiterin Eva möchte die jungen Ladies perfekt auf die nächste Show vorbereiten.
Ganz neu ist ein Angebot für Kids ab drei Jahren kompakt an mehreren Samstagen in März und Anfang April. Richtig getanzt wird dabei zunächst noch nicht. Christian Paul, der an der Folkwang Hochschule in Essen Tanz studiert, möchte die Mädchen und Jungen zuerst in die weite Welt der Bewegung einführen, bevor es zum kreativen Kindertanz geht.
Kreativität steht auch bei den weiteren Kursen im Vordergrund. Der Bergkamener Marlon Wilke hatte vor etwa zehn Jahren seinen ersten Kontakt mit dem „Breakdance“ im Kinder- und Jugendhaus Balu in Weddinghofen. Das hat er inzwischen perfektioniert. Sein Wissen und Können über „Freezes“, „Headspins“ oder „Footwork“ gibt er jetzt im Tanzraum der Jugendkunstschule weiter.
„Dipstar“ hat sich inzwischen in der Tanzszene des Ruhrgebiets einen guten Namen erarbeitet. Mit ihm können die Teilnehmer seiner Kurse Hip Hop in allen möglichen Varianten kennenlernen.
Hier nun das vollständige Programm der Tanzkurse der Jugendkunstschule:
Youngster Ladystyle
für Jugendliche von 10 -14 Jahre
Kommt zum Training der Youngster LADYCLASS und werdet mit Aufwärmphase und Stretching auf das Einstudieren einer Choreographie vorbereitet! Verschiedene Moves, etwa Elemente aus dem Videoclip- und Showdancebereich, werden hier kombiniert – ihr werdet perfekt auf die nächste Tanzshow vorbereitet sein J
9 x montags, 16.45 – 17.45 Uhr
Beginn 06.02.2017
Kosten: 9 Std., KOSTENLOS!
Kursnummer: K171142
Kursleitung: Eva
Ein Angebot im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW
Ladystyle
für Jugendliche von 14 – 18 Jahre
Check out the LADYCLASS! Startet durch mit einem intensiven Warm-Up und Stretching um direkt im Anschluss an einer Choreographie zu arbeiten; ganz gemäß dem Motto Do it like a Lady & drop it like it’s HOT J J
Spaß steht neben der Ausarbeitung weiblicher Bewegungen, die aus unterschiedlichsten Styles im Ladystyle kombiniert werden, mit im Vordergrund. Einflüsse aus Dancehall, Vogue,Videoclip- und Showdance werden uns im Training begleiten. Ich freue mich auf euch!
9 x montags, 18.00 – 20.00 Uhr
Beginn 06.02.2017
Kosten: 18 Std., 54 Euro
Kursnummer: K171143
Kursleitung: Eva
Kids Freestyle
für Kinder von 6 – 11 Jahre
Bei „Kids Freestyle“ beschäftigen wir uns mit den zahlreichen Basics der unterschiedlichen Hip-Hop-Tanzstile wie z.B. Newstyle, House, Popping, Bboyin etc. Ziel dabei ist es, ein breites Spektrum an Styles zu präsentieren, damit sich jedes Kind individuell entscheiden kann, worauf es sich im Laufe seiner Tanzentwicklung spezialisieren möchte. Die Kids lernen hier eigenständig zur Musik zu improvisieren, sprich freestylen. Dies bietet ihnen später optional die Möglichkeit sich auf Battles zu messen oder sich auf Jams und Cypher auszutauschen.
9 x mittwochs, 16.30 – 17.30 Uhr
Beginn 08.02.2017
Kosten: 9 Std., 27 Euro
Kursnummer: K171144
Kursleitung: Dipstar
Hip-Hop Newstyle
ab 14 Jahren
Newstyle fokussiert sich auf Basics, welche überwiegend aus dem „social dance“ entstanden sind. Darunter sind auch weit bekannte Bewegungen wie z.B. der „Running Man“ oder der „C-Walk“. Aber auch Schritte wie der „Smurf“ oder der „Reebok“ zählen zu dieser Sammlung. Neben diesen Basics werden Techniken wie Waves und Isolation vermittelt. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Rhythmus und allem, was sonst noch zur Entwicklung einer/eines Newstyle-Tänzerin/Tänzers dazu gehört. Ziel ist hier das eigenständige Improvisieren, sprich: freestylen. Den Teilnehmern werden hier auch Eventkonzepte wie Battles, Jams/Cypher sowie die Geschichte des Hip-Hop vorgestellt.
9 x mittwochs, 17.45 – 19.15 Uhr
Beginn 08.02.2017
Kosten: 13,5 Std., 40,50 Euro
Kursnummer: K171145
Kursleitung: Dipstar
Experimental
ab 15 Jahre
Experimental hat die Entwicklung einer Tänzerin / eines Tänzers in ihrem / seinem persönlichen individuellen Style zum Ziel. Dazu werden viele Improvisations-, Rhythmus- und Bewegungsübungen und auch Basics aus unterschiedlichen Tanzrichtungen präsentiert, um so individuell auf jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einzeln eingehen zu können. So kann jeder seinen persönlichen Charakter und Stil entwickeln. Daher lässt sich Experimental nicht in eine bestimmte Kategorie einordnen, denn von Hip-Hop bis hin zu theatraler Leistung kann, wie der Name schon sagt, frei experimentiert werden. Letztendlich bewegen wir uns aber immer im Bereich des experimentellen Hip-Hops.
9 x mittwochs, 19.30 – 21.00 Uhr
Beginn 08.02.2017
Kosten: 13,5 Std., 40,50 Euro
Kursnummer: K171146
Kursleitung: Dipstar
Breakdance
Der in den 80er Jahren entstandene Tanz ist ein Teil der Hip-Hop Kultur und wird bis heute praktiziert. Wenn du mehr über „Freezes“, „Headspins“ und „Footwork“ erfahren möchtest, dann bist du hier genau richtig. Marlon zeigt euch die grundlegenden Elemente und darüber hinaus weitere Techniken des Breakdance. Hier lernt ihr keine fertigen Choreografien, sondern ihr entwickelt eure eigenen Styles.
12 x donnerstags, 18.00 – 19.30 Uhr
Beginn 19.01.2017
Kosten: 18 Std., 54 Euro
Kursnummer: K171148
Kursleitung: Marlon Witke
House
Lasst euch in diesem Kurs von Nabil in beste Tanzlaune versetzen…. House entstand als Partytanz in den Clubs von New York und Chicago gemeinsam mit der gleichnamigen Musik. Durch die Vermischung traditioneller Elemente aus Jazz, Salsa, Stepdance und Afrodance, gehört House zu den sehr rhythmischen und dynamischen urbanen Tanzstilen. Das Besondere an House ist sein charakteristischer Bounce, der auch ,,Lofting” oder “Jack” genannt wird und es aussehen lässt, als würden die Tänzer über die Tanzfläche schweben. Nach dem Erlernen der Basics erlaubt dieser Tanz viele Freiheiten beim Freestylen.
“Hip-Hop bedeutet für mich positiv zu leben und zu denken und das mit Jedem zu teilen. Die Schwerpunkte meines Unterrichts sind die Vermittlung der Foundations und die Steigerung der körperlichen Fitness. So kann jeder motivierte Lerner die Chance erhalten, sein eigenes Potential voll aus zu schöpfen.” – Nabil Lalouch
9 x freitags 16.00 – 17.00 Uhr
Beginn: 10.02.2017
Kosten: 9 Std., 27 Euro
Kursnummer: K171147
Kursleitung: Nabil Lalouch
Kreativer Kindertanz
für Kinder ab 3 Jahren
Spiel, Spaß, Bewegungsfreude und Fantasie stehen im Vordergrund dieser Wochenendworkshops. Wir wollen Kindern ab 3 Jahren einen besonders geeigneten Einstieg in die Welt der Bewegung und des Tanzes geben. Die kindliche Fantasie bildet hierbei die Grundlage. Diese wollen wir bewusst bewahren und fördern, um der Bewegungsfreude der Kinder Ausdruck zu verleihen. Ein weiteres Element ist Bewegung und Tanz mit und zur Musik. Die Kinder werden dabei in ihrer Individualität, ihrer Motorik, Koordination und ihrem Sozialverhalten gefördert.
4 x samstags, 15.00 bis 16.00 Uhr
11.03.17 18.03.17 25.03.17 01.04.17
Kosten: 4 Std., 12 Euro
Kursnummer: K171149
Kursleitung: Christian Paul
Die DozentInnen
Eva
– Erfahrungen im Bereich Showdance und Ladystyle seit 2005 (Tanzende Tornados Menden), – Hip Hop (Masterclass unter der Leitung von Chung Luong, Tanzhaus Dortmund) – Choreografin, Tanz- und Fitnesstrainerin in verschiedenen Einrichtungen seit 2010 – breitgefächerte tänzerische Fort- und Weiterbildung im In- und Ausland seit 2014, u.a. Juste Debout Tanzschule Paris, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Dance And More Essen, Revall Sportzentrum Tallinn
– Leitung der Showtanzgruppe ERA of G.T. (Fröndenberg) und FLAWLESS (Dortmund)
– Battle- und Showerfahrung u.a. Duisburger Tanztage, Tanzgala Tanzhaus Dortmund,
Tanzcamp Berlin
– Teilnahme am Tanzfestival „Get On Stage“ Dortmund
– Juni 2017: Mitwirkung an der Produktion „Faust“ am Stadttheater Dortmund unter der choreografischen Leitung von Erika Knauer und Justo Moret
Dipstar
– Mitgründer der Eventreihe „Ladies and Gentlemen Jam“
– Mitbegründer der Eventreihe Cypher
– Battleerfahrung seit 2007
– Tanztheatererfahrung wie z.B. Surrogate Cities Ruhr im Rahmen der Ruhrtriennale
– Battlejudge-Erfahrung
– aktiv auf allgemeinen Hip-Hop Jams
Marlon Witke
– Aktiver Tänzer seit 2007
– Battleerfahrung seit 2008 (über 50 Teilnahmen u.a. World BBoy Classic Rotterdam, IBE
Heerlen, Floor Wars Hannover, 1. Platz Youth BBoy Event Löhne)
– Aktiver Tänzer bei der Fernsehproduktion „Dortmund tanzt 3D“
– Kursleiter in verschiedenen Einrichtungen seit 2012
Nabil Lalouch
– Freestyle-, House- und Experimentaltänzer aus Essen
– tanzt seit 2004
– unterrichtet seit 2009
– Größte Inspiration: Fabreezy
Christian Paul
– Ausbildung zum Sozialassistenten und Bewegungspädagogen
– Erfahrung in der Arbeit in Kindertageseinrichtungen
– Arbeit im Bereich der Psychomotorik
– Zurzeit Studium an der Folkwang Universität der Künste Essen im Bereich Tanz
– Internationale Battleerfahrung als Tänzer
– Tanztheater Auftritte u.a. in Bielefeld, Bremen und Essen. Mit der Samadhyana Dance
Companie (Illicitus), Gigy Golez (Das bin ich), Murat Alkan (Maybe too late), Hakan Sonalakan
Infos zu den Kursen und zum Anmeldeverfahren gibt es in der
Jugendkunstschule Bergkamen
Pestalozzistraße 6
59192 Bergkamen
Gereon Kleinhubbert
Telefon 02307-28 88 48
g.kleinhubbert@bergkamen.de
Vier neue Dozenten an der Jugendkunstschule (v. l.): Marlon Witke (in der Hocke), Dipstar, Christian Paul und Eva
Sandra Krzysko
Telefon: 02307-965 462
s.krzysko@bergkamen.de
Christian Scharwey
Telefon: 02307-965 381
c.scharwey@bergkamen.de
Neue Broschüre für Alleinerziehende gibt jede Menge Tipps und Ratschläge
In Deutschland gibt es immer mehr Alleinerziehende: Beinahe jede fünfte Familie besteht aus einem alleinerziehenden Elternteil. In Bergkamen sieht es nicht viel anders aus. Insbesondere diejenigen Eltern, die plötzlich mit den Kindern allein dastehen, müssen eine Menge neuer Aufgaben bewältigen und neue Probleme lösen. Für sie hat jetzt das Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk eine Broschüre veröffentlicht mit dem Titel: Allein erziehend…– Aber nicht allein! Bergkamener Leitfaden für Alleinerziehende.
Diese Broschüre enthält nicht nur viele gute Ratschläge. Es werden auch viele Institutionen und Beratungsstellen ausführlich vorgestellt, bei denen Alleinerziehende Hilfe und Unterstützung bekommen können.
Diese Broschüre liegt bei allen bekannten Auslagestellen in Bergkamen aus. Übrigens: Auch alleinerziehende Männer sollten sich nicht scheuen, sie zur Hand zu nehmen.
Zu einer Informationsfahrt mit dem Bundespresseamt hat der Bundestagsabgeordnete
Oliver Kaczmarek 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem lokalen Ehrenamt nach Berlin in den
Deutschen Bundestag eingeladen.
Besuchergruppe in Berlin: Mit dabei waren auch Ehrenämtler aus Bergkamen.
Mit dabei waren Schiedsleute aus dem Wahlkreis, die Revierarbeitsgemeinschaft Bergbaukultur, der FC TuRa Bergkamen und die Siedlergemeinschaft Nordbögge.
Auf dem Programm standen neben dem Besuch des Bundestags bei Oliver Kaczmarek mit der Besichtigung der Kuppel auf dem Reichstagsgebäudes auch ein Besuch des Auswärtigen Amts, der Gedenkstätte Stasi Gefängnis Hohenschönhausen und eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin. „Die Einladung nach Berlin ist eine gute Gelegenheit sich bei ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen
und Bürgern zu bedanken. Der Besuch im Deutschen Bundestag hat mich sehr gefreut.“,
erklärt Oliver Kaczmarek.
33 Kreismeistertitel gehen an die TuRa-Wasserfreunde
Am vergangenen Wochenende richteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen die 42. Meisterschaften des Kreises Unna aus.
Die erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmer der Bergkamener Wasserfreunde. Foto: TuRa Wasserfreunde
Bei diesen Meisterschaften wurden die Schwimmer in Altersklassen eingeteilt. In der Klasse „Junioren und älter“ erfolgte eine Wertung aller Teilnehmer der Jahrgänge 1999 und älter. In den Jugendklassen A – C wurden je zwei Jahrgänge zusammen gewertet. In den Jugendklassen D und E erfolgte eine Einzelwertung beider Jahrgänge.
In den Masters-Altersklassen erfolgte die Vergabe des Titels „Kreismeister“ nur in der Dreikampfwertung der besten drei Leistungen jedes Teilnehmers nach der „FINA“-Tabelle für die Kurzbahn.
Die Siegerehrungen wurden in diesem Jahr von Herrn Dieter Vogt,dem Vorsitzenden der Stadtsportgemeinschaft, durchgeführt, der jedem Schwimmer seine Medaille im Namen des Kreises Unna persönlich überreichte.
Für die Wasserfreunde gingen 40 Schwimmerinnen und Schwimmer wieder einmal sehr erfolgreich an den Start. Gemeinsam kamen sie auf stolze 31 Kreismeistertitel, 26 Silbermedaillen, 22 Bronzemedaillen, 84 persönliche Bestzeiten zudem je einen Kreismeistertitel bei den Masters und den Staffeln.
Fünf Kreismeistertitel erschwammen sich Ann-Kathrin Teeke (Jg.2000) über 50, 100 und 200m Rücken sowie 100 und 200m Freistil und Alexander Mengin (Jg.2006) über 100 und 200m Rücken, 100 und 200m Freistil sowie 50 und100m Schmetterling. Ann-Kathrin bekam zudem noch eine Silbermedaille über 50m Freistil.
Drei Kreismeistertitel erschwammen sich Marco Steube (Jg.2003) über 50, 100 und 200m Brust, Victoria Reimann (Jg.2004) über 50m Freistil, 100m Brust und 100m Rücken sowie Felix Wieczorek (Jg.2002) über 100m Freistil, 50m Schmetterling und 100m Lagen. Marco bekam zudem noch Silber über 100m Schmetterling und Bronze über 50m Schmetterling und 100m Lagen.
Zwei Kreismeistertitel erschwammen sich Maximilian Weiß (Jg.2002) über 100m Schmetterling und 200m Freistil, Moritz Kneifel (Jg.1999) über 50 und 200m Rücken und Saskia Nicolei (Jg.2003) über 50 und 100m Brust. Zudem bekam Maximilian noch Silber über 50 und 100m Freistil, 50m Schmetterling und 100m Lagen, Moritz Silber über 100m Freistil und 100m Rücken sowie Bronze über 200m Freistil und Saskia Silber über 50m Freistil und Bronze über 200m Freistil.
Einen Kreismeistertitel erschwammen sich Mareen Brech (Jg.2007) über 50m Schmetterling, Richard Zeiser (Jg.2006) über 50m Freistil, Chiara Morawski (Jg.2006) über 50m Schmetterling, Carina Blank (Jg.2002) über 200m Rücken, Max Gregor Schäfer (Jg.2009) über 50m Freistil und Piet Weppler (Jg.2008) über 100m Lagen. Mareen bekam zudem noch Silber über 100m Lagen, 50m Freistil und 50m Brust sowie Bronze über 50m Rücken, Richard Silber über 100m Freistil und 100 und 200m Rücken, Chiara Bronze über 100 und 200m Freistil und Carina Bronze über 100m Rücken.
Einen Kreismeistertitel im Dreikampf bei den Masters erschwamm sich Tobias Jütte, der Trainer der ersten Wettkampfmannschaft.
Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) holte Silber über 50 und 200m Rücken sowie Bronze über 100m Rücken; Matthias Hilse (Jg.1986) Silber über 50 und 100m Brust; Maxim Mengin (Jg.2007) Silber über 100m Brust sowie Bronze über 50m Freistil und 50m Brust; Lara Boden (Jg.2004) Silber über 100m Brust sowie Bronze über 100m Freistil; Lisa-Marie Kardatzki (Jg.2001) Silber über 200m Brust sowie Bronze über 50m Rücken; Lina-Julie Bracht (Jg.2008) Silber über 50m Brust, Lisa Marie Ebel (Jg.2006) Silber über 50m Schmetterling; Alexa Haase (Jg.2004) Silber über 50m Brust; Kristina Jungkind (Jg.2003) Silber über 200m Rücken; Lennox Nüsken (Jg.2004) Bronze über 200m Rücken und 100m Schmetterling; Emma Schmucker (Jg.2008) Bronze über 50m Rücken und 50m Freistil; Fabian Synowzik (Jg.1993) Bronze über 50m Rücken und 50m Schmetterling; Louisa Blank (Jg.2005) Bronze über 100m Schmetterling; Svea Harre (Jg.2005) Bronze über 50m Brust und Ramona Klußmann (Jg.1998) Bronze über 100m Freistil.
Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten mit vielen persönlichen Bestzeiten Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam, Kaan Aydin, Max Boden, Anna Habbes, Noah Mo Krause, Charin Schulz und Thalia Simon.
Und auch bei den Staffeln waren die TuRaner stark. Sie erkämpften sich einen Kreismeistertitel und somit einen Pokal über 4x50m Lagen offen weiblich mit Ann-Kathrin Teeke, Kristin Kruse, Saskia Nicolei, und Carina Blank. Über 4x50m Lagen offen männlich sicherten sie sich mit Tobias Jütte, Matthias Hilse, Lucas Polley und Fabian Synowzik einen guten zweiten Platz. Zudem erschwammen sie sich noch fünf dritte Plätze und zwar über 4x50m Freistil weiblich Jg.2004 und jünger mit Charin Schulz, Chiara Morawski, Anna Habbes und Lara Boden; über 4x50m Freistil männlich Jg.2004 und jünger mit Richard Zeiser, Max Boden, Alexander Mengin und Lennox Nüsken; über 4x50m Freistil männlich offen mit Moritz Kneifel, Marco Steube, Maximilian Weiß und Felix Wieczorek sowie über 4x50m Lagen männlich Jg.2004 und jünger mit Lennox Nüsken, Piet Weppler, Alexander Mengin und Richard Zeiser.
Zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung haben nicht nur die Schwimmer, sondern auch die vielen fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen beigetragen, ohne die so ein Wettkampf gar nicht möglich wäre. Sie hielten auch dieses Mal ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken bereit, welches wieder sehr guten Anklang fand. Zudem halfen viele fleißige Hände bei Auf- und Abbau und bei den zahlreiches anderen Aufgaben, die im Rahmen eines Wettkampfes anfallen. All diesen Helfern gilt an dieser Stelle ein herzlicher Dank.
Sängerin Nawal bringt die populär-spirituelle Musik der Komoren in die Marina Rünthe
Die Sängerin Nawal entführt am Montag, 6. Februar, ab 20 Uhr die Zuhörerinnen und Zuhörer im Trauzimmer Marina Rünthe auf die Komoren.
Die Sängerin Nawal bringt die Musik der Komoren zur Marina Rünthe. Foto: Tristan Rondeau
Nawal Mlanao wurde auf den Komoren geboren, einem nordöstlich von Madagaskar an der Ostküste Afrikas gelegenem Inselstaat im Indischen Ozean. Die Sängerin machte schon in jungen Jahren Musik. Sie lebt in Frankreich und wird heute als Schlüsselfigur ihrer Heimatinsel anerkannt: der stetig aufgehende Stern der Komoren.
Als Songschreiberin/Sängerin und Multi-Instrumentalistin spielt Nawal unter anderem Gitarre, Gambusi (komorische Flöte), Daf, Flöte und Mbira – ihr Hauptinstrument ist allerdings ihre Stimme. Nicht umsonst wird sie auch die „mystische Pop Diva“ genannt. Ihre Kompositionen sind eine Fusion zwischen Tradition und Moderne und basieren auf akustischen Wurzeln und Spiegelbildern der vielfältigen Charaktere der Komoren.
Nawal singt in ihrer Heimatsprache Shikomor, der Bantu-Sprache der Komoren, aber auch Französisch, Englisch und Arabisch. Die Künstlerin zu hören ist eine Einladung zum Träumen, Tanzen, Meditieren und Schweben über den Indischen Ozean. Ihre Musik streichelt die Seele und umarmt den Geist. Nawal hat die Fähigkeit, die Herzen der Zuhörer durch ihre Kraftvolle Stimme und Botschaft zu berühren.
Tickets für das Konzert sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!
Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe stand der 7 d des Gymnasiums Rede und Antwort
Noch ziemlich angeschlagen von einer starken Erkältung besuchte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe die 7 d des städtischen Gymnasium Bergkamen um ihren Politiklehrer Jan Groesdonk. Anlässlich der UNICEF-Aktion „Ich habe immer Rechte“ hatte die Klasse den Abgeordneten zu einem Gespräch über Kinderrechte eingeladen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe mit Jana Balmuchnow und Azize Kahveci und den Schülern der 7 des Gymnasiums. Foto: CDU
Die Schülerinnen und Schüler der 7 d hatten die beiden Interviewerinnen Jana Balmuchnow und Azize Kahveci mit einer langen Frageliste ausgestattet. Bereitwillig beantwortete Hüppe sowohl persönliche als auch politische Fragen. So wollten die Schülerinnen und Schüler unter anderem wissen, warum Hüppe überhaupt in die Politik gegangen ist und welche Schwierigkeiten er dort habe. „Ich stehe zu meinen Überzeugungen und versuche diese in der politischen Diskussion durchzusetzen. Das dies mitunter gegen meine eigene Partei oder die Bundesregierung geschieht, macht mir nicht nur Freunde“, erklärt Hüppe. Es sei aber von größter Wichtigkeit, dass man als Politiker ehrlich und glaubwürdig seine Positionen vertrete. „Ja-Sager halten sich in der Politik auf lange Sicht nicht und das ist auch gut so“, findet Hüppe.
Die Jugendlichen hatten sich auf das Gespräch mit dem Bundespolitiker sehr gut vorbereitet und stellten gezielt Fragen zur UN-Kinderrechtskonvention. „Bisher haben 193 Staaten die UN-Kinderechtskonvention unterschrieben, das heißt allerdings nicht, dass sie tatsächlich überall eingehalten wird. In einigen Ländern werden Kinder immer noch auf die verschiedensten Arten misshandelt, das ist schrecklich“, zeigt sich Hüppe betroffen. „Die UN kann aber nur moralisch auf die jeweiligen Regierungen einwirken. Eine echte Handhabe dagegen hat die UN leider nicht. “, bedauerte Hüppe.
In Deutschland vertritt insbesondere der Kinderschutzbund die Interessen und Rechte von Kindern. „Wenn Ihr also mal Fragen oder Probleme habt, dann könnt Ihr Euch an den Kinderschutzbund in Unna wenden. Die helfen Euch in jedem Fall ohne dass gleich Eure Eltern oder das Jugendamt benachrichtigt wird“, ermutigt Hüppe die Schülerinnen und Schüler.
Kontakt zum Kinderschutzbund Kreis Unna: Telefon 02303 15901, Mail info@kinderschutzbund-kreisunna.de. Die Homepage des Kinderschutzbunds Kreis Unna ist leider zurzeit offline.
Übel riechende Funde in Hamm: LWL-Archäologen entdecken Latrinen und Brunnen in der Innenstadt
Eigentlich hatten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) keine Hoffnung, auf der Fläche des geplanten Schulneubaus in der Innenstadt von Hamm archäologische Relikte zu finden. Umso größer war nun die Überraschung, als dort nicht nur mehrere Brunnen sondern auch zwei Kloaken ans Tageslicht kamen. Die noch immer übel riechenden Hinterlassenschaften in den Aborten geben Einblicke in die Speisezettel früherer Generationen.
Die holzverschalte Kloake wird freigelegt. Foto: LWL/Cichy
Da, wo bald der Neubau einer Schule stehen soll, gab es offenbar auch in den zurückliegenden Jahrhunderten ein reges Alltagsleben: Auf gerade einmal 800 Quadratmetern fanden Heimatforscher Günter Wiesendahl und die LWL-Archäologen insgesamt sieben Brunnen. „Noch ist unklar, warum sich so viele davon auf einer so kleinen Fläche drängen“, sagt LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy. Weitere Untersuchungen wie etwa Analysen von Moos, das zur Abdichtung benutzt wurde, sollen nun das Alter der Wasserreservoirs klären.
Nichts für Zartbesaitete ist der Fund von zwei Kloaken samt Inhalten: Den Archäologen boten sich zwischen den menschlichen Exkrementen Hinweise auf frühere Essgewohnheiten und ihre weniger appetitlichen Begleiterscheinungen. In den Verfüllungen lagen Keramikscherben aus dem Hochmittelalter und der Renaissance sowie Fragmente von Wein- und Biergefäßen. Ihr leibliches Wohl rundeten die Bewohner dieses Altstadtareals offenbar mit Austern und Kirschen ab – die Archäologen dokumentierten Muschelschalen und Kirschkerne. Dass die Obststeine in großen Mengen in den Exkrementen enthalten waren, lässt vermuten, dass die Kirschen samt Kernen verzehrt wurden. Zusammen mit den Austern dürfte das für Ungemach im Verdauungstrakt gesorgt haben. Die ebenfalls erhaltenen Überreste eines Arzneifläschchens in der Latrine deuten jedenfalls auf medizinische Probleme hin.
Um mehr über die Essgewohnheiten der gehobenen Hammer Bevölkerung im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit zu erfahren, haben die LWL-Archäologen Proben aus den Kloaken genommen. Die noch immer übel riechenden Exkremente sind jetzt im Labor für Archäobotanik der Universität Köln. (lwl)
Familie und Beruf vereinbaren: Seminar für Berufsrückkehrende und Wiedereinsteigende
Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, kann am 7. Februar im Veranstaltungsraum (Raum 161) des Berufsinformationszentrums in der Bismarckstraße 2 das Seminar „Zurück in den Beruf“ besuchen. Ab 9.30 Uhr informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.
Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Nathalie Neuhaus
Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“
Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich aber den Wiedereinstieg vorstellen können.
Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-Mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.