Bei schulischen Defiziten: Durch „Assistierte Ausbildung“ Nachwuchskräfte fördern und zukünftige Fachkräfte sichern

Jan Niklas Georg arbeitet seit dem 1. August bei Paul Vahle GmbH & Co. KG in Kamen und macht dort eine Ausbildung zum Fachlageristen. Im Rahmen der „Assistierten Ausbildung“ wird er bei der Ausbildung unterstützt und hat dadurch seine Noten verbessert.

Zusätzlich zur Ausbildung zum Fachlageristen macht Jan Niklas Georg zurzeit den Führerschein zum Gabelstaplerfahrer. Foto: Nathalie Neuhaus

Seine berufliche Karriere begann schon etwas früher bei dem Unternehmen. „Niklas ist schon seit 2015 bei uns. Damals hat er eine Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik – Montagetechnik angefangen“, erklärt Bernd Hauptreif, Prokurist bei Vahle. Mit den theoretischen Inhalten der Berufsschule hatte der 20-jährige Azubi einige Probleme. „Ich hätte wahrscheinlich nicht die Zwischenprüfung geschafft. Obwohl ich alles versucht habe, waren meine schulischen Defizite zu groß“, erinnert sich Niklas. Während eines Gesprächs mit seinem Ausbildungsleiter, Tino Behrendt, wurde Niklas gefragt, ob er den Ausbildungsberuf wechseln möchte. Ihm wurde eine Ausbildung zum Fachlageristen empfohlen und nach kurzem Überlegen nahm Niklas das Angebot an.

Seit dem 1. August absolviert Niklas nun die Ausbildung zum Fachlageristen bei Vahle und nimmt gleichzeitig an der „Assistierten Ausbildung“ der Agentur für Arbeit Hamm teil. „Von der assistierten Ausbildung profitieren Auszubildende und Arbeitgeber gleichermaßen“, erklärt Monika Kotzur, Teamleiterin U25 der Agentur für Arbeit Hamm. „Die schulischen Defizite der Jugendlichen werden abgebaut und berufliches Fachwissen wird vertieft. Die Arbeitgeber sichern sich durch Ausbildung ihre zukünftigen Fachkräfte und bleiben so wettbewerbsfähig.“ Die Kosten für die assistierte Ausbildung werden vollständig von der zuständigen Agentur für Arbeit getragen. Mit der Umsetzung wurde die Werkstatt im Kreis Unna beauftragt. Die „Assistierte Ausbildung“ besteht aus zwei Phasen, an denen die Jugendlichen individuell teilnehmen können. Die Phase 1 unterstützt Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. In der zweiten Phase, in der sich Niklas befindet, werden die schulischen Leistungen verbessert, um am Ende die Ausbildung erfolgreich zu beenden.

In der „Assistierten Ausbildung“ bekommt Niklas neben der Berufsschule zusätzlichen Förderunterricht. Zwei Mal in der Woche geht er von 16 bis 18 Uhr dorthin, weil Niklas noch Probleme in Mathematik hat. „Durch den Förderunterricht möchten wir Niklas Leistung so weit steigern, dass er die Ausbildung mit der Note drei abschließt“, erklärt Jürgen Bultmann, Ausbildungsbegleiter Assistierte Ausbildung bei der Werkstatt im Kreis Unna. „Und ich bin überzeugt, dass er das schaffen wird. Niklas ist bissig, hat den Willen zur Leistung und nimmt Hilfe von anderen an.“ An dem Förderunterricht nehmen noch weitere Auszubildende teil. Sie unterstützen sich, lernen gemeinsam und motivieren sich gegenseitig. Die Kosten trägt die Agentur für Arbeit.

Seit dem Wechsel des Ausbildungsberufes sind Niklas´ Noten in der Berufsschule besser geworden. „Niklas schlechteste Note war bisher eine 2 Minus“, bestätigt sein Ausbildungsleiter Tino Behrendt. „Er hat sich von Vieren und Fünfen auf Einsen und Zweien verbessert.“ Bernd Hauptreif ist mit der Situation in seinem Unternehmen zufrieden und kann das Problem des Fachkräftemangels nicht nachvollziehen. „Es ist Zeit, dass wir uns wieder mehr um die Menschen kümmern. Wenn wir Förderangebote wie „Assistierte Ausbildung“ öfter nutzen, sorgen wir nicht nur für gute und zuverlässige Mitarbeiter, sondern stärken gleichzeitig unser Unternehmen.“ Zurzeit erhält Niklas zusätzlich die Ausbildung zum Fahren eines Gabelstaplers.




Theaterfestival „hellwach“: Stücke für Kinder aus Südafrika und der Türkei im studio theater

Vom 11. bis 19. Februar findet das 7. „hellwach“, das internationale Theaterfestival für junges Publikum, in sieben Städten der Region statt: in Ahlen, Bergkamen, Bönen, Kamen, Lippstadt, Lünen und Hamm. Ins Bergkamener studio theater kommt das Festival am kommenden Dienstag und Mittwoch mit zwei Produktionen.

hellwachAm Dienstag, 14. Februar, zeigt um 10 Uhr und um 12 Uhr „Tiyatrotem“ aus Istanbul, Türkei, das Stück „Weltenmahl  | Dünyanın Yemeği“ für Menschen ab 7 Jahren in türkischer Sprache

„Weltenmahl“ erzählt die Geschichte von einem König und seinem Koch. Eines Tages ordnet der König den Koch an, ihm Alles zu kochen und er verspricht, es mit ihm zu teilen. Aber einige Zutaten fehlen noch. Also macht sich der Koch auf die Reise, um die letzten Zutaten zu suchen. Nach vielen Abenteuern kehrt er in den Palast zurück und kocht Alles. Aber der König bricht sein Wort und beginnt, alleine zu essen…

Tiyatrotem wurde im Jahr 2000 von Ayşe Selen und Şehsuvar Aktaş in Istanbul gegründet und steht für modernes türkisches Schattentheater. Auf der Basis des traditionellen Schattenfigurenbaus entwickeln Tiyatrotem rhythmische Stücke für Klein und Groß, oft auch in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Autor*innen und anderen Künstler*innen.

Das Magnet Theatre / Nwabisa Plaatjie aus Kapstadt, Südafrika, gastiert am Mittwoch, 15. September um 9.30 Uhr und um 11 Uhr mit dem Stück für Menschen ab 2 Jahren „Aha“ im studio theater

Vier Spielerinnen und Schauspieler, eine Kiste. Was ist wohl drin? AHA! Wolle!

Wollknäule, Stricknadeln, ein riesiges Wirrwarr aus Fäden – wofür sind diese Dinge wohl bestimmt?

Mit Selbstironie und Humor folgen die Spieler*innen dem Material und entwickeln daraus ihre eigenen Regeln. Ein Wollknäuel wird zum Kopfschmuck. Ein Faden zur Kette, nein, zum Bart! Aus dem Experimentieren entstehen Spiele, Sounds und Tänze. Das Scheitern gehört dazu – und ebenso die Lust, sich aufzurappeln, nie aufzugeben und immer wieder etwas Neues zu probieren.

Seit 2008 bildet das Magnet Theatre in einem umfassenden zweijährigen Trainingsprogramm junge südafrikanische Schauspieler und Theatermacher aus. „AHA!“ entstand in einem Vertiefungsjahr mit dem Schwerpunkt Kindertheater. Der mehrwöchige Produktionsprozess wurde durch das Goethe Institut Johannesburg finanziert und vom HELIOS Theater beratend begleitet. Das Stück ist darauf ausgelegt, in den Kindertagesstätten der ärmsten Stadtteile Kapstadts zu spielen. Die Erarbeitung wurde unterstützt durch das Goethe-Institut Johannesburg.

Der Eintritt kostet bei beiden Stücken 3 Euro pro Person.

 




Vortrag im Hellmig-Krankenhaus: Wenn das Laufen zur Qual wird – Hilfe bei Fußproblemen

Großzehenballen, Hammer- und Krallenzehen plagen vor allem Frauen im mittleren Alter und lassen jeden Schritt zur Qual werden. Ursache des so genannten Hitze- oder Frostballens ist meist ein Spreizfuß. Falsches Schuhwerk, langes Stehen und Übergewicht belasten den Fuß zusätzlich.

Dr. Rüdiger Hoppe, Leitender Arzt der Abteilung Fußchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, referierte am MIttwoch im Rahmen der Vortragsreihe Pulsschlag.
Dr. Rüdiger Hoppe, Leitender Arzt der Abteilung Fußchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, referierte am MIttwoch im Rahmen der Vortragsreihe Pulsschlag.

Oberarzt Dr. Rüdiger Hoppe, Leitender Arzt der Abteilung Fußchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, weiß, dass 75 Prozent aller Menschen irgendwann ein Fußproblem bekommen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Pulsschlag“, die das Hellmig-Krankenhaus zusammen mit der VHS Kamen/Bönen anbietet, erklärte er jetzt, warum sich damit niemand abfinden muss.

Bereits seit einigen Jahren hat sich das Hellmig-Krankenhaus auf die Behandlung von Fußfehlstellungen (insbesondere des Vorderfußes) spezialisiert. Dr. Hoppe und sein Team wenden dazu unterschiedliche, moderne Operationsverfahren an, die die Anatomie des Fußes so wenig wie möglich verändern. Berücksichtigt wird dabei stets das Alter der Patienten. Und: Die Experten greifen keineswegs immer zum Skalpell. Die individuelle Beratung umfasst auch die Möglichkeiten einer konservativen Behandlung, denn manchmal reicht es schon, das Schuhwerk zu wechseln oder Einlagen zu tragen.

Die Erfolgsrate des Kamener Krankenhauses bei der Behandlung von Frost- oder Hitzeballen, Arthrosen der Großzehen, Hammer- und Krallenzehen spricht für sich. Es werden Ergebnisse erzielt, die nicht nur in funktioneller Hinsicht, sondern auch kosmetisch betrachtet die Note „sehr gut“ verdienen. Mit schmerzhaften Verformungen der Füße, die jeden Schritt zur Qual machen, muss man nicht leben.




Flying Dutchman-Teams für das Hafenfest gesucht!

Es ist wieder soweit – die Vorbereitungen für den inzwischen 13. Kreativ-Wettbewerb im Rahmen des 18. Hafenfestes beginnen. Am 11. Juni 2017 startet der bunte „Flying Dutchman“ – Kreativ-Wettbewerb im Westfälischen Sportbootzentrum – Marina Rünthe.

Hafenfest 2014 b (45)Bei dem Wettbewerb treten die Teams in ihren selbstgebauten, schwimmfähigen Gefährten auf dem Kanal gegeneinander an. Zugelassen werden alle Gefährte, die mit Muskel- oder Windkraft angetrieben werden und mindestens eine Person auf dem Kanal vorwärts bewegen können. Ausgenommen sind laut Wettbewerbsregeln Luftmatratzen oder ähnliche Gegenstände. Gewinnen wird allerdings nicht das schnellste, sondern das originellste Gefährt. Beste Unterhaltung und jede Menge Spaß sind hier garantiert.

Jedes Team erhält eine Antrittsprämie in Höhe von 150,00 €, die als Aufwands-entschädigung für den Bau des Gefährtes gedacht ist. Das Gewinnerteam erhält einen großen Siegerpokal, jedes weitere Team darüber hinaus einen Pokal für die Teilnahme am Wettbewerb.

Die Stadt Bergkamen hofft wieder einmal auf rege Beteiligung der Bergkamener Schulen, Vereine und sonstiger Gruppen. Herzlich Willkommen sind natürlich auch Starter aus den umliegenden Städten!

Alle Interessierten melden Ihre Teilnahme bitte bis zum 31.03.2017 bei der Stadt Bergkamen, Zentrale Dienste – Stadtmarketing, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen an

(E-Mail: stadtmarketing@bergkamen.de). Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular sind auf der Homepage www.hafenfest-bergkamen.de oder telefonisch unter 02307/965-397 erhältlich.




TuRa-Wsserfreunde: Jahrgangspokale für Victoria Reimann und Piet Weppler

Sieben Schwimmerinnen und fünf Schwimmer nahmen am vergangenen Wochenende sehr erfolgreich am 45. Junioren- und Jugendschwimmfest in Hamm-Herringen teil. Gemeinsam erschwammen sie sich auf der Kurzbahn 20 Medaillen, zwei Jahrgangspokale für die punktbeste Einzelleistung und 17 persönliche Bestzeiten.

 Piet Weppler. Foto: TuRa Wasserfreunde
Piet Weppler. Foto: TuRa Wasserfreunde

Victoria Reimann (Jg.2004) erhielt einen Jahrgangspokal über 100m Freistil, wofür sie natürlich auch eine Goldmedaille bekam. Sie siegte zudem noch über 100m Schmetterling, 100m Brust und 200m Rücken.

Den zweiten Jahrgangspokal und eine Goldmedaille sicherte sich Piet Weppler (Jg.2008). Er war über 50m Brust nicht zu schlagen.

Lisa-Marie Kardatzki (Jg.2001) erschwamm sich Gold über 100 und 200m Brust sowie 100m Schmetterling zudem Silber über 100m Freistil; Lina-Julie Bracht (Jg.2008) Gold über 50m Rücken; Emma Schmucker (Jg.2008) Silber über 50m Freistil und 50m Rücken; Mareen Brech (Jg.2007) Silber über 50m Schmetterling sowie Bronze über 50 und 100m Freistil; Svea Harre (Jg.2005) Silber über 100m Brust und Bronze über 200m Rücken; Anoj Amirthalingam (Jg.2003) Silber über 100m Brust, Anuja Amirthalingam (Jg.2003) Silber über 100m Brust und Julian Noel Bracht (Jg.2006) Silber über 100m Brust.

Mo Noah Krause und Max Gregor Schäfer komplettierten die erfolgreiche Mannschaft mit tollen Bestzeiten.




Bayer-Standort Bergkamen nutzt Regenwasser im großen Stil

Wie modernes Wassermanagement funktioniert, lässt sich bei Bayer in Bergkamen beobachten. Genauer: in einem großen Becken im nördlichen Teil des Werkgeländes. Dort sammelt das Unternehmen große Mengen Regenwasser, um es anschließend aufzubereiten und für unterschiedlichste betriebliche Zwecke zu nutzen. Das spart natürlich dem Unternehmen auch Kosten.

Bayer fängt das Regenwasser in einem eigens dafür angelegten Becken auf, das über ein Volumen von 12.500 Kubikmeter verfügt – das entspricht dem Fassungsvermögen von mehr als 80.000 Badewannen. Foto: Bayer AG
Bayer fängt das Regenwasser in einem eigens dafür angelegten Becken auf, das über ein Volumen von 12.500 Kubikmeter verfügt – das entspricht dem Fassungsvermögen von mehr als 80.000 Badewannen. Foto: Bayer AG

1,3 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht der Bayer-Standort pro Jahr. Umgerechnet so viel wie eine Stadt mit knapp 30.000 Einwohnern. „Angesichts dieser Dimension ist es wichtig, verantwortungsvoll mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen“, betont Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Dabei kommt dem Unternehmen entgegen, dass nur etwa 50 Prozent der benötigten Menge Trinkwasserqualität haben muss. Für die andere Hälfte – das sogenannte Fabrikationswasser – reicht ein niedrigerer Qualitätsstandard.

Das Fabrikationswasser speist sich aus zwei Quellen: dem Datteln-Hamm-Kanal und aufgefangenem Regenwasser. Um für betriebliche Zwecke nutzbar zu sein, muss es zunächst aufbereitet werden. Danach steht es als Zusatzwasser in den Kühltürmen, als Wäscherwasser in den Verbrennungsanlagen sowie in Kombination mit Kalk zum Neutralisieren von Abwasser zur Verfügung. Des Weiteren speist es eines der beiden Löschwassernetze am Standort.

Mit dem 2013 in Betrieb genommenen Rückhaltebecken (siehe Foto) hat der Standort die Voraussetzung für nachhaltiges Wassermanagement geschaffen. „Inzwischen nutzen wir jährlich rund 140.000 Kubikmeter Regenwasser. Diese umweltverträgliche Quelle deckt mehr als 20 Prozent des gesamten Bedarfs an Fabrikationswasser“, verdeutlicht Klatt. Mit verschiedenen Maßnahmen – beispielsweise einer intelligenteren Pumpenschaltung – will Bayer diesen Anteil künftig weiter steigern.




Beratung übers neue Kombibad in der Verlängerung: Wer soll es künftig betreiben?

Das Thema „Bäderkonzept“, also der geplante Neubau eines Kombibads am Häupenweg in Weddinghofen steht zwar auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bergkamener Stadtrats am 16. Februar, doch weitere wegweisende Entscheidungen sind dennoch nicht zu erwarten.

Das Hallenbad in Bergkamen.
Das Hallenbad in Bergkamen.

„Im Hinblick darauf, dass mit dem Neubau eines Bades eine weitreichende Entscheidung und Festlegung getroffen wird, die sowohl das zukünftige Angebot für die unterschiedlichen Nutzergruppen betrifft wie auch die kommunalen Finanzen besteht Einigkeit darüber, dass die genannten Aspekte mit Bedacht und ohne Zeitdruck beraten werden“, heißt es in der schriftlichen  Vorlage zur Sitzung, die von der zuständigen Beigeordneten Christine Busch unterzeichnet und jetzt an die Ratsmitglieder verschickt wurde.

Auslöser für diese Denkpause war offensichtlich die Fahr der Fraktionsvorsitzenden mit Vertretern der Verwaltung nach Lippstadt. Dort wollten sie sich eigentlich nur das Cabriodach des Hallenbads als mögliche Ausstattungsvariante für das künftige Bergkamener Kombibad anschauen. Vor Ort stellte allerdings die Bergkamener Delegation fest, dass das „CabrioLi“, so der Name des Lippstädter Kombibad, weitere Besonderheiten hat.

Der Innenbereich verfügt über ein Sportbecken mit sechs Bahnen, ein Kursbecken mit Hubboden und ein Erlebnisbecken mit Strömungskanal und Massageliegen. Im Außenbereich finden die Badegäste auf über 10.000 qm Fläche ein großes Sportbecken mit Sprunganlage, ein Beachvolleyballfeld, einen Kinderspielplatz, eine Liegewiese und eine Sonnenterrasse.

Auf besonderes Interesse stieß bei diesem Besuch aber auch das Betreibermodell: Eigentümerin des CabrioLi sind die Stadtwerke Lippstadt, für die Betriebsführung ist aber eine andere Gesellschaft, die DSBG (Deutsche Sportstättenbetriebs- und
Planungsgesellschaft) verantwortlich).

Neben die Frage, wie soll das künftige Bergkamener Kombibad aussehen, ist jetzt also die mindestens ebenso wichtige Frage getreten: Wer soll das Kombibad betreiben?

„Hierüber beraten derzeit die Fraktionen und die Verwaltung und es sind in dieser Sache selbstverständlich die weiteren Gespräche mit der GSW GmbH als Eigentümerin und derzeitige Betreiberin der Bäder notwendig“, heißt es dazu in der Vorlage für den Stadtrat.




Ilka Schlüchtermann übersetzt englische Bestseller: Die Schäferin von Yorkshire

Die gebürtige Bergkamenerin Ilka Schlüchtermann übersetzt englische Bestseller ins Deutsche. Am Donnerstag, 2. März, stellt sie im Lesecafé der Stadtbibliothek ihre Übersetzung des Buchs von Amanda Owen „Die Schäferin von Yorkshire – Mein Leben mit sieben Kindern, 900 Schafen und einem Mann“ ihre Übersetzung in der Stadtbibliothek in Bergkamen vor.

owen_sch_ferin_rgb_72dpiDa Amada Owen auf ihrer Farm eingespannt ist, hat es die mir ihr befreundete Übersetzerin Ilka Schlüchtermann übernommen, das Buch in Deutschland vorzustellen, aus ihm zu lesen und mit den Zuhörern zu diskutieren. Amanda Owen bewirtschaftet mit ihrem Ehemann Clive gemeinsam die Farm im rauen englischen Norden. Beide haben inzwischen neun Kinder, über 1000 Schafe und einige hundert Lämmer. Beeindruckend ist eine andere andere Zahl: Sie hat über 20.000 Follower auf Twitter. Ihnen teilt Amanda Owen alles wichtige mit über ihr Leben auf dem Land.

Ilka Schlüchtermann, die Amanda Owen seit 20 Jahren kennt, lebt heute in Mannheim. Sie ist diplomierte Übersetzerin für englische und Spanische Texte.

„Die Schäferin von Yorkshire“ ist ein Sachbuch. Ist im Osburg Verlag erschienen und kostet 20 Euro.  

                           




„Komm und sprich mit mir“: Fachtag Sprachbildung mit 120 Teilnehmern aus Kitas und Schulen

(PK) Kinder lernen dann erfolgreich, wenn sie die deutsche Sprache gut beherrschen. Und die sollte nicht nur im Deutschunterricht vermittelt werden, sondern fächerübergreifend. Wie groß das Interesse unter Pädagogen ist, sich darüber auszutauschen, zeigte jetzt ein kreisweiter Fachtag.

Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna
Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna

Rund 120 Fachkräfte aus Schule, Kindertagesstätte oder offenem Ganztag (OGS) waren zu der Veranstaltung unter dem Motto „Komm und sprich mit mir“ ins Sportcentrum Kamen-Kaiserau gekommen. Veranstaltet wurde der Tag vom Schulamt für den Kreis Unna, der Beauftragten für Sprachbildung, der Vertretung der KiTa-Leitungen im Kreis, dem Regionalem Bildungsbüro und dem Kommunalem Integrationszentrum Kreis Unna.

Als Referentin zu Gast war unter anderem Claudia Neugebauer (PH Zürich und Institut für Interkulturelle Kommunikation), die nicht nur den Hauptvortrag hielt, sondern auch noch zwei Workshops anbot. Neun weitere Workshop-Angebote qualifizierter Referenten und Referentinnen erweiterten das thematische Spektrum.

Der Fachtag sollte pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätte, OGS und Schule motivieren, sich gemeinsam auf den Weg zu einer sprachsensiblen Einrichtung zu machen und besonders den Übergang vom Elementar- zum Primarbereich, aber auch die Verzahnung mit dem Ganztag in den Fokus zu nehmen.




Musikrevue im studio theater: BACK TO THE SIXTIES – Born to be Bergkamen

Ursprünglich sollte sie schon im Herbst 2016 im Jubiläumsjahr aufgeführt werden. Krankheitsbedingt musste sie verschoben. Am Samstag, 4. März, geht nun ab 19.45 Uhr die Musikrevue „BACK TO THE SIXTIES – Born to be Bergkamen“ über die Bühne des studio theaters.

Yellow Express Foto: Jens Hocher
Yellow Express Foto: Jens Hocher

Nicht regelmäßig aber stetig. Die Musikrevue im Bergkamener studio theater hat mittlerweile Tradition und einen festen Platz im Terminkalender der Bergkamener Bürger und zugereisten Musikfans aus der Region. In der Vergangenheit ging es um die Interpretationen der Songs von den Beatles bzw. den Rolling Stones. 2016 feierte die Stadt Bergkamen ihr 50jähriges Stadtwerdungsjubiläum. Grund genug, um die beliebte Reihe fortzuführen. Leider musste die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen von Ende 2016 auf den Sa., 04.03.2017 gelegt werden. Das Bergkamener Kulturreferat und die beteiligten Musiker und Künstler laden nun ein:

Sound Celebration. Foto: Sabine Schulte
Sound Celebration. Foto: Sabine Schulte

Captain Horst, Mona & Dino, Schreberjugend Bergkamen, Sound Celebration, Step Up, Turnstiles, Yellows Express und Wooden Music spielen die Höhepunkte der “Swinging Sixties“ in ihren eigenen Interpretation. Songs von Interpreten und Gruppen wie z.B. Beach Boys, Bee Gees, Bob Dylan, Kinks, Simon & Garfunkel, Beatles, Rolling Stones oder Who gibt es zu hören, mal authentisch, mal mit eigenem Charme individuell umgesetzt.

Das Jahrzehnt der sechziger Jahre war die Findungsphase für die Stadt Bergkamen. Die Musik aus dieser Zeit hat die Bevölkerung damals begleitet. Der geplante musikalische Themenabend „BACK TO THE SIXTIES – Born To Be Bergkamen“ ist ein Bindeglied zwischen Gestern und Heute. Jung und Alt sind vereint – sowohl auf der Bühne, als auch im Publikum. Ein Programm für drei Generationen wird dargeboten.

Moderiert wird die Veranstaltung von Urgestein „Thossa Büsing“. Aufgelockert werden die Umbaupausen durch Interviews mit Bürgermeister Roland Schäfer, Ulla Janik (Zeitzeugenkreis), Mark Schrader (Stadtmuseum) und Anke Jäger (Chorleiterin) zum Thema Unterhaltung in Bergkamen „früher“.

Die Organisatoren und Aktiven freuen sich auf einen unterhaltsamen und bunt gemischten musikalischen Abend in angenehmer Theateratmosphäre. Eine kurzweilige Musikreise in die goldenen 60er umgesetzt von Musikern aus den letzten Jahrzehnten. Karten sind im Bergkamener Kulturreferat erhältlich, Telefon: 02307-965-464. Weitere Infos erhalten sie auch unter www.bergkamen.de

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr (Nachholtermin vom Sa., 05.11.2017)

Vorverkauf: 12,00 Euro, Abendkasse: 15,00 Euro. Die Karten vom Sa., 5.11.2016 behalten ihre Gültigkeit.




Ein Stück für Kinder: „Das tapfere Schneiderlein“ im studio theater 

Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes wird am Mittwoch, 22. Februar im studio theater mit der Aufführung „Das tapfere Schneiderlein“ des Trotz-Alledem-Theaters fortgesetzt.

Das Trotz-Alledem-Theater zeigt am 22. Februar im studio theater "Das tapfere Schneiderlein". Foto: Juan Zamalea
Das Trotz-Alledem-Theater zeigt am 22. Februar im studio theater „Das tapfere Schneiderlein“. Foto: Juan Zamalea

Wer kennt nicht das tapfere Schneiderlein? Das Schneiderlein, das sieben Fliegen auf einen Streich treffen kann? Das Schneiderlein, das selbst den größten Riesen einen kleinen Streich spielt? Das Schneiderlein, das ganz allein ein Einhorn und ein Wildschwein fängt?

Das Trotz-Alledem-Theater aus Bielefeld erzählt dieses phantastische Lügenmärchen der Brüder Grimm als Lumpentheater mit einfallsreichen Requisiten, großartigen Liedern und allerlei Krimskrams vom Dachboden der Ur-ur-ur-ur-ur-Großmutter, der Lumpen- und Geschichtenhändlerin. Aktuell wurde die Inszenierung von Christina Seck mit Musik von Antje Wenzel von den Zuschauern der „Nachtreise 2016“ zum Siegerstück gewählt.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet zum Abschluss der  laufenden Saison außerdem noch das Stück „Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017 an.