B-Orchester des Bachkreises reist nach Emden – 10. musikalische Begegnung

Und wieder fand am Karnevalswochenende eine gefestigte musikalische Partnerschaft ihre Fortsetzung. Etwa 50 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen besuchten gemeinsam mit ihren Begleiterinnen  Bettina Jacka und Dorothea Langenbach  ihre Orchester-Freunde in Ostfriesland. In Emden trafen bereits zum zehnten Mal die beiden Ensembles, die Bigband „JAG-Youngsters“ des Johannes-Althusius-Gymnasiums und das B-Orchester des Bachkreises Bergkamen, aufeinander. 

Konzert in Emden. Foto: SGB/Langenbach

Obwohl die jeweilige Besetzung beider Ensembles, nämlich die eines Sinfonieorchesters und die einer Bigband, kaum unterschiedlicher sein können, finden die Treffen seit 2010 in regelmäßigen Abständen statt. Denn schon bei der ersten Begegnung stellte sich heraus, dass man trotzdem sehr gut miteinander musizieren kann. Hat doch jedes Ensemble aufgrund seiner spezifischen Besetzung eine andere Klangfarbe, die bei den jungen Musikern nicht nur neugierig auf die Musik des jeweils anderen Ensembles macht, sondern vor allem Lust zum gemeinsamen Spielen weckt.

Diese Spielfreude war während des Konzertes am Abend des Karnevalfreitags im voll besetzten Neuen Theater der Stadt Emden sofort nach den ersten Tönen der Ensembles zu spüren und führte bei den Zuschauern zu einer Begeisterung, die nach jedem Musikstück für einen tosenden Applaus sorgte.

Zuerst begeisterten die JAG-Youngsters das Publikum mit sehr ausgewogen arrangierten und temperamentvoll dargebrachten Musikstücken vor allem der neueren Popmusik. Schon fast professionell dargebrachte Soli einzelner „Youngsters“ und gekonnt eingesetzte komödiantische Einlagen der ganzen Gruppe heizten das Publikum an.  Das B-Orchester des Bachkreises präsentierte anschließend einen Querschnitt der modernen Rock- und Popmusik und mit „Hanging Tree“ ein Beispiel der aktuellen Filmmusik. Auch viele Bachkreiser zeigten in den einzelnen Stücken ihr solistisches Können und wurden sofort mit Applaus des Publikums belohnt.  So wurde es insgesamt ein musikalisch sehr stimmiges Konzert, dargebracht von gut eingestimmten und bestens gelaunten Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Heiner Jaspers und Bettina Jacka. Zum Schluss kam es zum großen Finale, als die Youngsters und das B-Orchester vereint mit „Grenade“ von Bruno Mars ihre musikalische Partnerschaft auf der Bühne feierten.

Der Auftritt des B-Orchesters war gleichzeitig schon die Generalprobe zu dem am 11. März 2017 im Städtischen Gymnasium Bergkamen stattfindenden Fest des Bachkreis-Fördervereins.

Neben der verbrachten Zeit in den Gastfamilien gehörte für die Bachkreiser auch wiederum das Kennenlernen der Besonderheiten dieser Stadt im Norden Deutschlands zum Austauschprogramm. Dieses Mal besuchte die Gruppe die aktuelle Ausstellung des zeitgenössischen Malers Maxim Kantor in der Kunsthalle Emden und wurde von erfahrenen Museumspädagoginnen an die Besonderheiten dieser Kunstwerke herangeführt.

 

Sehr traurig, aber nicht ohne eine Einladung an die norddeutschen Partner für eine weitere Begegnung in Bergkamen ausgesprochen zu haben, verließ das B-Orchester am Sonntag Emden in Richtung Heimat wieder.

 




Bayer-Investition in zweistelliger Millionenhöhe: Richtfest der neuen Destillation

„Stillstand ist Rückschritt. Gerade in einem von intensiver Konkurrenz geprägten Umfeld“, lautet das Motto von Bayer in Bergkamen. Um seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und auszubauen, investiert der Bayer-Standort Bergkamen deshalb gezielt in effiziente und zukunftssichernde Technologien. Sichtbares Zeichen dieser Anstrengungen ist unter anderem der Bau einer neuen Destillationsanlage, die hinsichtlich ihrer modernen Verfahrenstechnik und ihres hohen Automatisierungsgrades den aktuellen Stand der Technik repräsentiert. Anlässlich des Richtfestes des ersten Bauabschnittes konnten sich am EDonnerstag mehr als 50 Gäste überzeugen.

Sturmfest: Genau wie der Rohbau des Labor- und Wartengebäudes trotzten die Teilnehmer des Richtfestes dem schlechten Wetter. Foto: Bayer AG

Infrastrukturleiter Ralf Mechelhoff begrüßte die Gäste und dankte den am Bau beteiligten Abteilungen sowie deren externen Partnern für die bisher geleistete gute Arbeit. Foto: Bayer AG

Bayer in Bergkamen ist für hochreine Steroidhormone und Kontrastmittel international bekannt. Zur Herstellung dieser komplexen pharmazeutischen Wirkstoffe bedarf es großer Lösemittelmengen, die aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen recycelt werden. „Mit der Modernisierung der bereits vorhandenen Destillationskolonne sowie einigen zielgerichteten Erweiterungen können wir ältere Anlagen stilllegen, die Produktion verschlanken und noch kostengünstiger produzieren“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Neben den beschriebenen Maßnahmen umfasst das zweistellige Millionen-Projekt ein neues Labor- und Wartengebäude. Von dort aus werden alle betrieblichen Prozesse zentral gesteuert und dort erfolgt auch die Analyse der Proben.

Nach ihrer Fertigstellung, die für Ende des 3. Quartals 2018 geplant ist, verfügt die neue Destillation über ein leistungsfähiges Prozessleitsystem und ein attraktives Arbeitsumfeld. Davon profitieren vor allem die Mitarbeiter – dank effizienter Technik ist künftig deutlich weniger Handarbeit zu leisten. Vorteile ergeben sich zudem für die Umweltbilanz, denn auch der Energieverbrauch ist rückläufig. Das innovative technische Konzept, das all dies ermöglicht, ist eine gemeinschaftliche Leistung von Bayer-Spezialisten aus Bergkamen und Leverkusen. Klatt: „Gerade bei anspruchsvollen Projekten wie diesem erleichtert und beschleunigt es die Arbeiten, auf umfangreiches Fachwissen im eigenen Unternehmen zurückgreifen zu können.“




Musikalische Freundschaft kann Grenzen überwinden: Armenischer Duduk trifft kurdisch-anatolische Saz

Am Montag, 10. April, 20.00 Uhr, treten Vardan Hovanissian und Emre Gültekin im Trauzimmer Marina Rünthe auf.

Vardan Hovanissian (r.) und Emre Gültekin. Foto: Jan Locus

Wenn sich melancholische Klänge der armenischen Oboe Duduk mit den sensiblen Schwingungen der türkischen Bardelaute Saz kunstvoll verweben, dann sind aufgeklärte Künstler die Meister der Zeremonie, die ein tragisches Kapitel der Weltgeschichte musikalisch transzendieren.

Vardan Hovanissian lernte unter dem grossen Duduk Meister Khachik Khachatryan in der armenischen Hauptstadt Yerevan und entwickelte sich seit dem zum talentierten Botschafter der uralten Oboe aus Aprikosenholz, die die Seele Armeniens repräsentiert. Vor mehr als zehn Jahren fand er einen musikalischen Seelenverwandten in Emre Gültekin, der von Talip Ökzan und seinem Vater, dem Barden Lüftü Gültekin in die Kunst der Saz eingeführt wurde.


Eine Freundschaft kann Grenzen überwinden. So ist „Adana“, der Titel ihrer gemeinsamen CD und ihres Konzertprogramms kein bloßer Verweis auf die Stadt, in der vor einem Jahrhundert die armenische Tragödie des Genozid stattfand. Adana steht auch für die Hoffnung der Musiker, dass Armenier, Kurden und Türken in Harmonie leben können. Adana symbolisiert Versöhnung und Freundschaft zwischen Kulturen, die viele Gemeinsamkeiten und Wurzeln haben. Das harmonische Spiel der armenischen und türkischen Liedtexte mit dem melancholischen Ton des armenischen Duduk und der Virtuosität der kurdisch-anatolischen Saz zeigt, dass es machbar ist, die Geschichte in etwas Positives zu verwandeln.

Tickets für das Konzert sind zum Preis von 5,00 Euro erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!

Weitere Infos unter www.klangkosmos-nrw.de




Stadtjugendring lädt zum 23. Theaterfestival ins studio theater ein

Der Stadtjugendring Bergkamen e. V. präsentiert am Samstag, 11. März, das mittlerweile 23. Theaterfestival im studio theater.

Die große Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit ist dann auf der Bühne des studio theaters zu sehen. Insgesamt 14 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Können. Ob Musik, Tanz oder Theater – knapp 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene proben schon seit Wochen für den großen Auftritt.

Moderiert wird das Theaterfestival in diesem Jahr zum zweiten Mal von Markus Pitz. Nach seiner Moderation im letzten Jahr gab es keine Zweifel, dass die eine Hälfte des Duos „Pompitz“ aus Unna wieder durch das Programm führt.

Eröffnet wird das Theaterfestival um 12.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Direkt im Anschluss wartet dann schon eine volle Bühne auf das Publikum: Das Familienzentrum Sprösslinge sorgt gemeinsam mit den Sunshinekids aus Overberge unter dem Motto „1000 Farben hat die Welt“ für einen stimmungsvollen Auftakt.

Es folgen dann die verschiedenen Gruppen mit Tanzvorführungen, kleinen Theaterstücken bzw. Musicals oder Akrobatik.

Zum Abschluss des Tages kommt das Theaterfestival dann zu seinen namensgebenden Wurzeln zurück. Die Theatergruppe der Friedenskirche führt zum letzten Mal das aktuelle Stück „Back to the 80s – 3 Kohlestücke“ in voller Länge auf. Bereits bei den ausverkauften Aufführungen im letzten Dezember konnte die bunte Truppe die Zuschauer begeistern.

Karten für das Theaterfestival  gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) sowie unter 02307/965381.

Ablaufplan Theaterfestival 11.03.2017:

12.00 Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer

Familienzentrum Sprösslinge & Sunshinekids Overberge  1000 Farben hat die Welt

   
13.00 Familienzentrum Springmäuse   Der Schatz bin ich

Familienzentrum Villa Kunterbunt  Tanz

KITA Funkelstein Tanz

   
14.00 Theatergruppe „Spottlights“  Sketche

KG Rot-Gold Bergkamen  Showtanz

Initiative Down-Syndrom   All Inclusive 2

   
15.00 Familienzentrum Mikado   „Die Weltraummaus“

Tanz AG Schillerschule  Tanz

Kinder- und Jugendhaus Balu  Akrobatik

   
16.00 Schwarzlichttheater Gesamtschule  Schwarzlichttanz

Schreberjugend  Tanz

   
17.00 Theatergruppe Friedenskirche Back to the 80s – 3 Kohlestücke

 

Für den reibungslosen Ablauf rund um die Bühne und beim Verkauf sorgen in diesem Jahr freiwillige Helferinnen und Helfer des Pfadfinderstamms Pendragon, der DLRG Ortsgruppe Bergkamen und des Jugendrotkreuzes.




Kaufvertrag ist unterschrieben: Turmarkaden haben einen neuen Eigentümer

Dass sich etwas rund um die Turmarkaden bzw. BergGalerie tut, deutete sich spätestens im Vorfeld der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr an. Dort wurden die Pläne des neuen Eigentümers für eine geänderte Zufahrt zum Parkhaus des seit Jahren verwaisten Einkaufszentrum vorgestellt.

In den Turmarkaden haben schon vor Wochen die Entkernungsarbeiten begonnen. Jetzt werden sie in den ehemaligen Räumen von Baby Walz gestartet.

Jetzt teilen Bürgermeister Roland Schäfer und der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters mit, dass dieser neue Eigentümer erklärt habe, dass die Kaufverträge „für eine der wichtigsten derzeit leerstehenden Immobilien im Stadtgebiet Bergkamen notariell beurkundet worden“ seien.

Sich und seine Pläne für die ehemaligen Turmarkaden will nun der neue Eigentümer am kommenden Dienstag im Rahmen eine Pressekonferenz umfassend der Öffentlichkeit vorstellen. Übrigens: Solch eine Präsentation von Umbauplänen für die Turmarkaden gab es zuletzt vor ziemlich genau drei Jahren Mitte März 2014. Dass sie nicht zum Zuge kamen, lag zum großen Teil daran, dass die damalige Geschäftsführerin von CharterHaus, Brigitte van der Jagt-Buitink, schwer erkrankte und dannEnde 2015 starb.

 

 

 




„Rumpelfrosch im Glück“ im studio theater zum Abschluss der Kindertheatersaison

Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes geht am Mittwoch, 15. März, im studio theater mit der Aufführung „Rumpelfrosch im Glück“ des Theater 1+1 zu Ende. Zum Abschluss stehen nicht weniger als sieben Märchen in einem bunten Mix auf der Bühne.

Szene aus „Rumpelfrosch im Glück“. Foto: Theater 1+1

Zwei Schauspieler möchten das schönste Märchen der ganzen Welt spielen. Nur leider können sie sich nicht einigen, welches das ist. Jeder möchte ein König oder ein Held sein. Doch wer spielt den glitschigen Frosch oder das hässliche Rumpelstilzchen. Dann geht auch noch das Märchenbuch verloren.

Kurzum, wenn nichts funktioniert ist alles möglich. Für die beiden Darsteller die perfekte Ausgangslage, die bekanntesten Märchen der Brüder Grimm in völlig neuem Zusammenhang auf die Bühne zu bringen.

Auf komische und liebevolle Weise schlüpfen die Beiden in die unterschiedlichsten Rollen und sieben grimmsche Märchen, darunter Rotkäppchen, Rumpelstilzchen, der Froschkönig und Schneewittchen werden zu einem rasanten Märchenmix verwoben.

Als Kontrapunkt zu dem dichten und aktionsreichen Spiel werden mittels Licht, Bühneneffekten und Livemusik Stimmungen geschaffen, die die Atmosphäre des jeweiligen Märchens unterstützen.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

 




Suscha Korte und Cora Korte: sohle 1 präsentiert zwei Künstlerinnen und Schwestern

Die Städtische Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum Bergkamen widmet den beiden Künstlerinnen Suscha Korte und Cora Korte ab Sonntag, 5. März, eine Ausstellung mit dem vieldeutigen Titel „Trotzdem…“. Und nimmt sich damit eines noch jungen Phänomens in der Kunstgeschichte an: Schwestern, die als erfolgreiche, voneinander unabhängige Künstlerinnen agieren.

Arbeit von Cora Korte.

Die Ausstellung wird am Sonntag um 11 Uhr eröffnet. Die Begrüßung hat der Vorsitzende des Bergkamener Kulturausschusses Thomas Grziwotz übernommen. In das Werk de beiden Künstlerinnen wird die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf einführen.

Ihre Techniken und Stilmittel differieren, ihre Bildwelten haben auf den ersten Blick wenig gemein; es ist die Botschaft hinter dem Ausstellungstitel, die sie eint. Mit „Trotzdem…“ bekennen sich Suscha und Cora Korte bewusst zur Malerei als analogem Medium, das sich der inflationären, mitunter so manipulierten wie manipulativen Bilderflut der Digitalära selbstbewusst entgegenstellt. Statt der Sensation, dem Affekt, dem reinen Konsum des Bildes als Bedarfserweckungsinstanz geht es hier um das Stillen der archaischen Sehnsucht nach Orientierung, Entschleunigung und Bestätigung. So thematisieren die großformatigen, stark narrativ geprägten Werke Suscha Kortes das menschliche Dasein mittels Alltagsgegenständen wie Tellern, Schallplatten oder wie zufällig arrangiertem Hausrat – und fungieren somit als assoziative Spielwiese und als Projektionsfläche für individuelle Erinnerungen und Erfahrungen, Wünsche, Träume und Hoffnungen. Genauso wie für Ängste und Sorgen. Cora Korte hingegen schafft mit einer von ihr entwickelten Technik illuminierbarer Hinterglasmalerei in eindringlichen Lichtbildern und Lichtobjekten gänzlich neue Seherlebnisse. Was ist real, was Illusion? Das Licht wird bei ihr zu einem Transformationsagens, das Sinn und Sinnlichkeit beeinflusst und uns in andere mentale und emotionale Dimensionen katapultieren kann.
„Trotzdem…“ ist als Hommage an das analoge, das echte Leben zu verstehen. Das bedingt die aktive und direkte Auseinandersetzung mit Kunst, die physische Präsenz vor Ort und den Dialog sowohl mit unseren Werken, als auch mit anderen Ausstellungsbesuchern.“, sagt Suscha Korte. Einen Ansatz, den auch Cora Korte explizit teilt: „Wir wollen Raum für neue Standpunkte, Reflexionen und Stimmungen schaffen. Und damit der Passivität, Fremdbestimmung und Resignation unserer Zeit trotzen.“

„Trotzdem…“
Galerie sohle 1, Stadtmuseum Bergkamen
Eröffnung: 05. März 2017, 11:00 Uhr, Galerie sohle 1
Ausstellungsdauer: 05.03 – 23.04.2017




Jugend debattiert: Rebecca Staubach vom Gymnasium siegt auch auf Regionalverbundsebene

Rebecca Staubach aus dem Jahrgang Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gewann am gestrigen Mittwoch auf Schloss Overhagen in Lippstadt den Regionalentscheid „Jugend debattiert“ und qualifizierte sich somit für den Vorentscheid des Landesfinales.

Die erfolgreichen Debattantinnen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen auf Schloss Overhage in Lippstadt. Nora Varga (links) erreichte im Regionalfinale den dritten Platz, Rebecca Staubach (rechts) gewann und vertritt das SGB nun im Vorentscheid auf Landesebene. Foto: SGB/Echtermann

Die zweite Final-Teilnehmerin vom Städtischen Gymnasium Bergkamen, Nora Varga (Jahrgangsstufe EF), die sich gemeinsam mit Rebecca Staubach zuvor in den Vorentscheiden gegen insgesamt über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schulintern und dann im Regionalvorentscheid durchgesetzt hatte, erreichte im Regionalentscheid einen hervorragenden dritten Platz.

„Soll ein TÜV für Schulcaterer eingeführt werden?“ – zu diesem Thema debattierten gestern die beiden Gymnasiastinnen mit den weiteren Finalistinnen und Finalisten in Lippstadt. Dabei zeigten sich alle Schülerinnen und Schüler sehr eloquent, hatten treffsichere und überzeugende Argumente vorbereitet und debattierten so engagiert, dass die Jury „große Freude am Zuhören“ empfunden habe, berichtet SGB-Schulkoordinatorin Katrin Echtermann, die das SGB-Duo nach Lippstadt begleitet hatte.

Besonders überzeugen und beeindrucken konnte dabei Rebecca Staubach, die eindeutig Rang eins erreichte. Nun nimmt Rebecca Staubach als Siegerin des Verbundes Arnsberg 4 vom 15.-17. März gemeinsam mit den Siegerinnen und Siegern aller übrigen Regionalverbünde an einem durch „Jugend debattiert“ unterstützten Workshop in Kronenburg teil, in dem sie auf den Vorentscheid zum Landesfinale am 24. März in Oberhausen vorbereitet wird. Das Landesfinale ist für den 29. März im Landtag Düsseldorf terminiert.




Entdecke die klassische Literatur: Neues Buch von Heinrich Peuckmann

Die Epoche der Klassik mit Goethe und Schiller ist unbestreitbar der Höhepunkt der deutschen Literatur. Sie auch Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe, meint Schriftsteller Heinrich Peuckmann, damit Traditionsbewusstsein und Leselust nicht verloren gehen. Er hat deshalb diesen Höhepunkt der Literatur für Kinder und Jugendliche zwischen acht und dreizehn Jahren nacherzählt.

Anschaulich schildert Peuckmann in seinem gerade erschienenen Buch das Leben von Goethe und Schiller, ihre Freundschaft und stellt jeweils ein wichtiges Werk als Muster vor, das eine anschauliche Einführung in das Gesamtwerk der beiden Dichter darstellt.  Peuckmann schildert aber auch die kleinen Schwächen der beiden, so dass sie nicht auf einem abgehobenen Podest stehen, sondern menschlich und nahbar werden. Außerdem schildert er das Umfeld der beiden, ihre kleine Stadt Weimar, in der Peuckmann schon viele Stadtführungen durchgeführt hat, stellt die anderen Klassiker wie Wieland und Herder vor, sowie die übrigen Autoren im Umfeld der Klassik.

Herausgekommen ist eine sehr anschauliche Einführung in diese große Epoche der deutschen Literatur, die nicht nur junge Menschen dazu verleiten kann, sich mit ihr auseinander zu setzen, sondern die auch viele Informationen für ältere Leser bereit hält. Kenntnisse zur Klassik, meint Heinrich Peuckmann, gehören einfach zum Allgemeinwissen. Sein locker und anschaulich geschriebenes Buch sei nicht nur eine gute Einführung, es verführe außerdem dazu, sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.

Heinrich Peuckmann: Entdecke die klassische Literatur. Autumnus Verlag Berlin, 2017.  10.90 Euro




Wasserfreunde erfolgreich bei Südwestfälischen Lang- und Mittelstreckenmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende nahmen Kevin-Noah Kaminski, Marco Steube und Yannick Wallny von den Wasserfreunden TuRa Bergkamen an den Südwestfälischen Meisterschaften der Lang- und Mittelstrecken im Dortmunder Südbad teil.

Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) und Marco Steube (Jg.2003) starteten am Samstag als Erstes über 400m Freistil. Dabei belegte Marco den vierten und Kevin-Noah den fünften Platz. Bei seinem zweiten Start, dieses Mal über 400m Lagen, erschwamm sich Marco Steube dann in neuer persönlicher Bestzeit eine Silbermedaille.

Yannick Wallny (Jg.2000) gelang am Sonntag über 1500m Freistil ebenfalls der Sprung aufs Treppchen. Er schlug in neuer persönlicher Bestzeit als Dritter seines Jahrgangs an und durfte sich somit über eine Bronzemedaille freuen.




Bergkamen wird für das beste Europaprojekt in 2016 ausgezeichnet

Für das Projekt „Europa / Bergkamen – Dekaden der Freundschaft“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen mit rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Partnerstädten im 3. bis 5. Juni 2016 wird Bergkamen mit dem IPZ-Europapreis für das beste Europaprojekt des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe des Preises erfolgt zu Beginn der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag, 9. März, im großen Ratssaal durch das Vorstandsmitglied des Institutes für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) Josef Poqué.

Orchesters des Conservatoire Edgar Varèse der französischen Partnerstadt Gennevilliers

Die Vertreter aus den Partnerstädten trugen sich als Zeichen für ein „Vereintes Europa in Bergkamen“ während des Jubiläumswochenendes in das Goldene Buch der Stadt Bergkamen ein.

Herausragende Aktionen während des Jubiläumswochenende waren unter anderem das Gemeinschaftskonzert des Conservatoire Edgar-Varèse aus Gennevilliers und des Bergkamener Bachkreises, der „Tag der Kulturen“, die Podiumsdiskussion zum Thema „Europa und seine zukünftigen Herausforderungen“ und die beiden die Ausstellungen „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und „Today’s Twinning – Moderne Städtepartnerschaften als Motor des europäischen Integrationsprozesses“, die noch bis Ende Juni im Rathaus zu sehen waren.

Die EU hatte die zahlreichen Begegnungen der Bürgerinnen und Bürgern aus den Partnerstädten mit 14.500 Euro gefördert. Überschattet war allerdings das Wochenende von der Absage der Delegation aus Silifike/Türkei. Hintergrund war die Resolution des Bundestages wenige Tage vorher zum Genozid an den Armeniern im Ersten Weltkrieg.