Hubert Hüppe erneut in Expertenkreis der Deutschen UNESCO-Kommission berufen

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe wurde für zwei weitere Jahre in den Expertenkreis „Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO-Kommission berufen.

Hubert Hüppe (Foto: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle)
Hubert Hüppe (Foto: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle)

„Ich freue mich sehr über die erneute Berufung,“ so Hüppe. „Ich halte es für das Normalste der Welt, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen spielen, lernen, arbeiten und leben. Und das am besten von Anfang an.“

Die Berufung erfolgt durch den Vorstand der Deutschen UNESCO-Kommission. Im Expertenkreis kommen zentrale Akteure der inklusiven Bildung in Deutschland zusammen, um Expertise auszutauschen, gemeinsame Initiativen zu diskutieren und Aktivitäten zu planen.

„Schon zu meiner Zeit als Behindertenbeauftragter der Bundesregierung habe ich in dieser Kommission mitgearbeitet, da wir zusammen den Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen vergeben haben“, erinnert sich Hüppe.




Stadtmuseum über Feiertage geschlossen – Römermuseum Haltern ist eine Alternative

Das Stadtmuseum Bergkamen ist vom 23. Dezember bis 1. Januar 2017 geschlossen. Wer trotzdem nicht von den Römern nicht lassen kann, dem sei das Römermuseum in Haltern am See und das Museum für Archäologie (Herne) für einen Ausflug in die Geschichte empfohlen.

Mit "iPad und Cista" können Familien mit Kindern auch während der Feiertage die Dauerausstellung des LWL-Römermuseums in Haltern erkunden.  Foto: LWL/Burgemeister
Mit „iPad und Cista“ können Familien mit Kindern auch während der Feiertage die Dauerausstellung des LWL-Römermuseums in Haltern erkunden. Foto: LWL/Burgemeister

Im LWL-Römermuseum in Haltern am See heißt es am zweiten Weihnachtstag (26.12.) für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren „Erfolgreicher Feldherr gesucht!“ Unter Augustus stießen die Legionen tief ins Innere Germaniens vor. Einer ihrer Feldherren steht im Zentrum dieser Führung. Doch welcher ist es? Drusus, Tiberius oder Varus? Ausstellungsobjekte liefern Puzzlesteine, die das Bild des Gesuchten mehr und mehr vervollständigen. Zur Belohnung prägen alle eine „römische“ Münze. Die Führung dauert 1,5 bis zwei Stunden.

Zwischen Dienstag (27.12.) und Freitag (30.12.) haben Nachwuchshistoriker zwischen acht und 12 Jahren jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr die Möglichkeit, im Rahmen der Ferienaktion „Weihnachtsgeschichte einmal anders“ der Botschaft des Kaisers Augustus zur Zeit von Christi Geburt auf den Grund zu gehen. Wer war Augustus? Wie sah er aus und wie gelangten seine Befehle in weit entfernte Teile des Römischen Reiches? Wer geheimnisvolle Wachstafeln entziffern oder das Rätsel einer Papyrusrolle lösen und dabei noch einiges über die Zeit von Maria und Josef lernen möchte, der ist hier genau richtig. Die Kosten betragen inklusive Museumseintritt drei Euro. Anmeldung erforderlich unter: 02364 9376-0.

Für spontane Besuche während der Feiertage bietet sich die interaktive neue Führung „Mit iPad und Cista“ an. Ausgerüstet mit moderner Technik und antikem Gepäck geht es für Familien mit Kindern ganztägig während der Öffnungszeiten auf Entdeckungstour in die Römerzeit. Das Besondere bei dieser Führung: Neue Medien und antike Ausstellungsobjekte werden miteinander verknüpft.

Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch der Dauerausstellung. Diese wurde erst kürzlich durch Funde der aktuellen Ausgrabung direkt hinter dem LWL-Römermuseum, auf dem Gelände des ehemaligen römischen Hauptlagers, ergänzt. Die ersten römischen Holzfunde aus Haltern und der größte römische Bronzefund der letzten fünf Jahre bereichern jetzt die Museumsvitrinen. Sie kamen dort ans Tageslicht, wo Flächen direkt hinter dem Westtor bislang noch nicht untersucht worden waren.

Das LWL-Römermuseum ist auch während der Feiertage und zwischen den Jahren jeweils zu den regulären Zeiten geöffnet. Weitere Informationen unter http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

Die Weihnachtsgeschichte einmal anders im LWL-Museum für Archäologie (Herne)

Um die "Schätze der Archäologie Vietnams" geht es bei einer Sonderführung am 26.12. im Archäologiemuseum.  Foto: LWL/Brentführer
Um die „Schätze der Archäologie Vietnams“ geht es bei einer Sonderführung am 26.12. im Archäologiemuseum.
Foto: LWL/Brentführer

Am zweiten Weihnachtstag (26.12.) geht es im LWL-Museum für Archäologie in Herne um die Weihnachtsgeschichte. Die Erzählung von Jesu‘ Geburt kennt jeder, aber wie sieht es mit der Geschichte des Weihnachtsfestes aus? Eine Spezialführung geht um 14 Uhr durch das Museum und erzählt die „Weihnachts-Geschichte“ einmal anders. Viele Bräuche haben nämlich gar keine christliche Herkunft. Während des Rundgangs erfahren Besucher anhand von archäologischen Funden die Herkunft bestimmter Sitten und Riten sowie ihre Überlieferung bis heute. Eine Warnung vorweg: Diese Führung ist nicht geeignet für Kinder, die daran glauben, dass der Weihnachtsmann oder das Christkind ihre Geschenke bringen.

Darüber hinaus hat am zweiten Weihnachtsfeiertag um 15 Uhr die Mitmachausgrabung „Fundort Grabungscamp“ auf dem Außengelände des Museums geöffnet. Dort bekommt jeder die Gelegenheit, unter idealtypischen Bedingungen an einer Ausgrabung teilzunehmen. Innerhalb der inszenierten Grabungsfläche können insgesamt fünf Zeitbereiche archäologisch erforscht werden. Dabei treten Funde aus der Region unter Kelle und Pinsel zutage. Selbstverständlich müssen sie auch mit Zeichenbrett und Stift dokumentiert und mittels verschiedener Methoden vermessen werden.

Den Abschluss des weihnachtlichen Programms am 26. Dezember im LWL-Archäologiemuseum bildet um 16 Uhr die Führung durch die „Schätze der Archäologie Vietnams“. Die Sonderausstellung gibt noch bis zum 26.2.2017 Einblicke in Vietnams nahezu unbekannte Kulturschätze. Von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit folgen die Besucher den archäologischen Spuren Vietnams. Prächtige Bronzetrommeln der Dong-Son-Kultur sowie die opulente Ausstattung des Bootsgrabs von Viet Keh verdeutlichen die reiche Frühgeschichte des Landes. Das Zentrum der Ausstellung bildet die Tempelstadt My Son aus dem Königreich Champa. Vorbei an Objekten, die die Macht und den Reichtum der alten Kaiserstadt Thang Long widerspiegeln, führt der Weg durch Inszenierungen rund um das 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart Vietnams, dem Land des aufsteigenden Drachens.

Vom 26. bis 30. 12. ist der Eintritt im LWL-Museum für Archäologie in Herne kostenlos. Weitere Informationen unter http://lwl-landesmuseum-herne.de.




TuRa Wasserfreunde: Zwei Meistertitel für Marco Steube

Je vier Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen in diesem Jahr bei den Südwestfälischen Meisterschaften auf der Kurzbahn in Lüdenscheid teil. Die acht TuRaner erschwammen sich gemeinsam stolze 27 persönliche Bestzeiten, womit ihr Trainer Tobias Jütte sehr zufrieden war.

bild-suedwestfalen-12-2016Die Wertung auf dieser Meisterschaft erfolgte in Altersklassen, wobei jeweils zwei Jahrgänge beginnend mit 2006/2005 zusammengefasst wurden. Des Weiteren schwammen die Teilnehmer die 50m Strecken nur offen aus. Dieses Mal gelang nur einem Schwimmer der Sprung auf das Treppchen, aber dies gleich fünfmal. Marco Steube wurde zweimal Südwestfalenmeister der Jugend C und zwar über 100 und 200m Schmetterling in persönlicher Bestzeit. Zudem erschwamm sich Marco den zweiten Platz über 100 und 200m Brust. Hinzu kam noch ein dritter Platz über 200m Lagen in persönlicher Bestzeit.

Aber auch die anderen Wasserfreunde erschwammen sich viele persönliche Bestzeiten und oft nur ganz knapp am Treppchen vorbei. Saskia Nicolei schwamm Bestzeiten über 50m Freistil und 200m Brust; Victoria Reimann über 50 und 100m Brust und 50m Freistil; Ann-Kathrin Teeke über 50m Schmetterling und 50m Freistil; Yannick Wallny über 200m Lagen, 100m Freistil und 50m Brust; Lisa Weber über 50 und 100m Freistil, 50 und 200m Brust; Maximilian Weiß über 200m Lagen 50, 100 und 200m Freistil und 100m Schmetterling und Felix Wieczorek über 200m Lagen, 50 und 100m Freistil und 200m Rücken.




1490 Blutspenden beim DRK in Bergkamen

Durch eine schwerwiegende Erkrankung (wie z.B. Krebs), einen Verkehrsunfall oder diverse andere Umstände, kann jeder Mensch plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Betroffene Menschen benötigen häufig sehr viele Blutkonserven, um weiterleben zu können.

rp_blutspende-symbolbild-slider.jpgViele medizinische Eingriffe – z.B. Krebstherapien oder Operationen – sind heutzutage nur möglich, wenn menschliches Blut in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Betroffene sind hierfür auf Blutspenden angewiesen.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) – Ortsverein Bergkamen – betreut seit Jahren gemeinsam mit dem Blutspendedienst des DRK regelmäßige Blutspendetermine im gesamten Stadtgebiet von Bergkamen.

Bis heute wurden im Jahr 2016 insgesamt 1.490 Blutspenden gesammelt. 121 dieser Blutspenden wurden von Erstspenderinnen und Erstspendern abgegeben.

Im Namen aller Betroffen bedankt sich das DRK – Ortsverein Bergkamen – bei allen Blutspenderinnen und Blutspendern und bei allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung im Jahr 2016 und wünscht ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Der DRK Ortsverein Bergkamen hofft auch im Jahr 2017 wieder auf zahlreiche Blutspenden. Auch neue Blutspenderinnen und Blutspender sind jederzeit herzlich Willkommen.

Auf der Homepage www.drk-bergkamen.de informiert der DRK Ortsverein Bergkamen u.a. auch ausführlich darüber, WER alle Blut spenden darf und was vor und nach der Spende beachtet werden sollte.

Amtlicher Lichtbildausweis wird zur Blutspende erforderlich

Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass die „Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen“ derzeit überarbeitet werden. Es ist zweifelsfrei absehbar, dass Blutspenderinnen und Blutspender zukünftig einen amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein, etc.) bei der Blutspende vorzeigen müssen. Das bloße Vorzeigen des Blutspendeausweises wird dann nicht mehr ausreichen. Lediglich der genaue Zeitpunkt der Einführung der Ausweispflicht beim Blutspenden steht derzeit noch nicht fest.

Um Schwierigkeiten bei der beabsichtigten Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Ortsverein Bergkamen die Blutspenderinnen und Blutspender daher darum, bereits ab der nächsten Spende an den benötigten Ausweis zu denken.

Blutspendetermine in Bergkamen 2017 (aufgeteilt nach Ortsteilen)

Bergkamen-Mitte

17.02.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

12.05.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

05.06.2017 (Montag) von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr – AWO-Heim, Am Wiehagen 32

21.07.2017 (Freitag) von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr – DRK-Heim, Am Stadion 3

01.09.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

01.12.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Treffpunkt, Lessingstraße 2

Bergkamen-Oberaden

02.01.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

27.03.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

03.07.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

16.10.2017 (Montag) von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr – M.-Luther-Zentrum, Preinstr. 36a

Bergkamen-Rünthe

10.02.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

26.05.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

25.08.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

10.11.2017 (Freitag) von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr – Gemeindezentrum, Kanalstraße 7

Bergkamen-Weddinghofen

21.02.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr – Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

16.05.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

05.09.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

05.12.2017 (Dienstag) von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr- Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7

 




27-jähriger Bergkamener bei Unfall auf der A1 schwer verletzt

Ein 27-jähriger Bergkamener wurde bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der A1 bei Hiltrup in Fahrtrichtung Bremen schwer verletzt. In diesem Unfall waren drei Pkw und ein Lkw beteiligt gewesen.

Ein 27-jährige Mann aus Bergkamen und eine 48-jährige Frau aus Hagen bei diesem Unfall auf der A1 in Höhe Hiltrup schwer verletzt. Foto: Polizeipräsidium Münster
Ein 27-jährige Mann aus Bergkamen und eine 48-jährige Frau aus Hagen bei diesem Unfall auf der A1 in Höhe Hiltrup schwer verletzt. Foto: Polizeipräsidium Münster

Nach Mitteiling des Polizeipräsidiums Münster war am Freitagmorgen eine 48-jährige Frau aus Hagen  auf dem linken von drei Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache kam sie nach links von der Fahrbahn ab. Danach driftete sie mit ihren VW Passat nach rechts, schleuderte anschießend wieder auf die linke Fahrspur, prallte gegen die Betonschutzwand und blieb stehen.

Eine 21-jährige Frau aus Hamm erkannte die Gefahr und stoppte ihren VW Polo vor der Unfallstelle. Ein 27-jähriger Mann aus Bergkamen sah zu spät, dass der VW Polo vor der Unfallstelle wartete. Er bremste seinen Opel Astra ab, kollidierte aber dennoch mit dem Polo der 21-jährigen Hammerin und einem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Sattelzug.

Bei dem Unfall wurden die 48-jährige Unfallverursacherin und der 27-jährige Bergkamener schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 28.000 Euro.




Auch 2017 gibt es wieder einen Lichtermarkt

Die Stadt Bergkamen wird ihren Festkalender 2017 ergänzen. Auch im Oktober kommenden Jahres, genauer gesagt am 27.Oktober, wird es einen Lichtermarkt geben. Das kündigte Bürgermeister Roland Schäfer am Donnerstag in der Ratssitzung an.

Goldene Lichter waren auch auf Stelzen beim Jubiläums-Lichtermarkt unterweg.

Wegen fehlenden Geldes in der Stadtkasse wurden die Großveranstaltungen der Stadt zusammengestrichen. Betroffen war das Programm in den Sommerferien mit dem Reggae-Open-Air. Auf dem Zentrumsplatz/Wasserpark gibt es Klassik und Theater im jährlichen Wechsel.

Auch der Lichtermarkt wurde auf einen zweijährigen Turnus gesetzt. Das hatte bei vielen Bürgern Proteste ausgelöst. Und es gab nach der jüngsten Auflage im vergangenen Oktober zahlreiche positive Rückmeldungen der Besucher.

Ausschlaggebend ist aber, dass nach den Erklärungen des Bürgermeisters auch die Sponsoren, die die Kosten des Lichtermarkts tragen, die Rückkehr zum jährlichen Turnus wünschen. Das gilt in jedem Fall für den Lichtermarkt am 27. Oktober 2017.




Bürger sind für die Stadt die verlässlicheren Zahler

Die Bergkamener Gebühren- und Steuerzahler können sich praktisch schon jetzt ausrechnen, was sie im kommenden Jahr an Grundbesitzabgaben an die Stadtkasse zu überweisen haben. Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr die Höhe der Hebesätze und Gebühren beschlossen. So bleiben die Grundsteuer- und die Gewerbesteuersätze stabil.

GeldEine Überraschung ist das Ergebnis angesichts der Mehrheitsverhältnisse in diesem Gremium nicht. Die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger werden wegen eines Zuschusses des Landes an Gemeinden mit besonders hohen Abwassergebühren in Höhe von 366.000 Euro etwas sinken.

Strittig war vor allem die Höhe der Abwassergebühr. Genauer gesagt, ging es um den Betrag, den der Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) im kommenden Jahr an die Stadtkasse zahlen soll. Das finanztechnische Instrument sind hier die kalkulatorischen Zinsen, die der SEB an die Eigentümerin des Kanalnetzes, an die Stadt Bergkamen, zu zahlen hat. CDU, BergAUF und FDP sprachen sich für eine deutliche Senkung auf 4,35 Prozent aus. SPD und Grüne folgten dem Vorschlag der Verwaltung, diesen Zinssatz lediglich um 0,25 Prozent auf 6,25 Prozent zu mindern.

Etwas mehr als 3 Mio. Euro wird der SEB in 2017 überweisen. Bis vor wenigen Tagen konnten die Stadtverordneten davon ausgehen, dass in der Jahresrechnung der Stadt für dieses Jahr ein ähnlich hoher Betrag als Überschuss übrigbleibt. Daraus wird nichts. Der aktuell prognostizierte Überschuss wird nur bei 1,7 Mio. Euro liegen, wie Kämmerer Holger Lachmann dem Stadtrat mitteilt. Hauptgrund sind geringeren Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Es werden nur 11,8 Mio. Euro sein statt der erhofften 13 Mio. Euro. Das zeigt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger die verlässlicheren Zahler in die Stadtkasse sind.




30 Jahre Ratsmitglied: Thomas Grziwotz mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet

Bürgermeister Roland Schäfer hat am Donnerstag in der letzten Sitzung des Stadtrats den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Grziwotz, wegen seines inzwischen kommunalpolitischen 30-jährigen Engagement als Stadtverordneter mit dem Ehrenring der Stadt Bergkamen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hatte der Stadtrat vorher einstimmig beschlossen.

Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).
Zur Verleihung des Ehrenrings gratulierten auch die Fraktionsvorsitzenden (v. l.): Werner Engelhardt (BergAUF), Thomas Grziwotz, Thomas Heinzel (CDU), Roland Schäfer, Bernd Schäfer (SPD) und Hans-Joachim Wehmann (Bündnis 90 / Die Grünen).

So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.
So sieht er aus: der Ehrenring der Stadt Bergkamen.

Man sehe es ihm nicht an, dass er schon so lange dem Stadtrat angehöre, scherzte der Bürgermeister, bevor er den Ehrenring an Thomas Grziwotz übergab. Tatsächlich ist der 58-jährige Grünen-Kommunalpolitiker das dienstälteste Bergkamener Ratsmitglied. Im September 1986 wurde er als Nachrücker für die damalige Fraktion der Grünen Stadtverordneter. Ein Schwerpunkt seiner Ratstätigkeit ist die Kulturpolitik. So ist er seit vielen Jahren Vorsitzender des Bergkamener Kulturausschuss.




Nicolai-Werkstatt in Oberaden ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region

Die Zeiten, in denen Produkte aus Behindertenwerkstätten vor allem wegen des Mitleidfaktors verkauft wurden, sind längst vorbei. So finden sich beispielsweise speziell hergestellte Duschvorhänge aus den Hellwegwerkstätten der Perthes-Stiftung in Luxusschiffen. Leuchten mit LED-Technik wurden auch schon in Hotels in Dubai installiert. „Wir sind gut ausgelastet“, berichteten der Betriebsleiter der Nicolaiwerkstatt in Oberaden Burkhard Jung und der Geschäftsbereichsleiter Perthes Arbeit Michael Dreiucker am Donnerstagmorgen ihren Besuchern.

Betriebsbesuch in der Nicolai-Werkstatt - hier in der Produktion von LED-Leuchten (v.l.): Burkhard Jung, Walter Kärger, Roland Schäfer, Michael Dreiucker und Iris Spyra, die Leiterin begleitende Dienste und Qualifizierung).
Betriebsbesuch in der Nicolai-Werkstatt – hier in der Produktion von LED-Leuchten (v.l.): Burkhard Jung, Walter Kärger, Roland Schäfer, Michael Dreiucker und Iris Spyra, die Leiterin begleitende Dienste und Qualifizierung).

Bürgermeister Roland Schäfer und die beiden Wirtschaftsförderer im Rathaus, Simone Krämer und Walter Kärger waren zu ihrem vierten Betriebsbesuch in diesem Jahr gestartet. Und der führte sie diesmal in die Schlenke. Rund 200 Frauen und Männer werden dort beschäftigt. Am Donnerstag waren nicht alle da. Ein Teil der Belegschaft befand sich auf einem Ausflug. Und es gibt auch eine Außengruppe, die lieber an der frischen Luft arbeiten will und auch mieses Wetter gut aushält. Sie hält unter anderem im Auftrag der Stadt Bergkamen den Parkfriedhof gärtnerisch in Schuss.

Es gibt eine Reihe heimischer Firmen, die die Qualität und die Zuverlässigkeit der Nicolai-Werkstatt zu schätzen wissen. Einige ziehen sogar die Experten der Pertheseinrichtung zu Rate, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht. Dann nämlich, wenn sie in der Nicolai-Werkstatt hergestellt werden sollen. „Wir passen dann die Arbeitsvorgänge an die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter an“, erklärte der Leiter Technik Peter Nolte.

Das Küchenteam der Nicolai-Werkstatt ist auf die Mittagspause gut vorbereitet.
Das Küchenteam der Nicolai-Werkstatt ist auf die Mittagspause gut vorbereitet.

Mit den Erlösen ihrer Produktion finanziert die Nicolai-Werkstatt ihre technische Ausrüstung. Dazu gehören auch sehr teurer CNC-Maschinen oder die drei 12-Tonnen-Lkw, mit denen die fertigen Produkte zum Auftraggeber oder auch direkt zu dessen Kunden transportiert wird. Einer dieser Kunden ist auf den britischen Inseln beheimatet. Zwangsläufig kam bei einigen Mitarbeitern die nicht ganz unberechtigte Frage auf: „Was macht der Brexit mit uns?“ Die Höhe der Erlöse bestimmt dann auch die Höhe der Entgelte, die die Mitarbeiter erhalten. Gewinne macht die Perthes-Stiftung mit keiner ihrer Werkstätten und das darf sie auch nicht

Die Kosten für die psychische Betreuung und auch für die teilweise sehr aufwändige Pflege werden aus Mitteln bestritten, die der Landschaftsverband beisteuert. Etwa 30 Schützlinge der Stiftung sind so stark behindert, dass sie keiner Arbeit mehr nachgehen können. Für eine dieser drei Gruppe stand am Donnerstag die Weihnachtsfeier auf dem Programm mit einem Essen, das gerade von einem Partyservice geliefert wurde.

Für welche Fußballmannschaft die Herzen vieler Mitarbeiter schlagen, ist in der Produktionshalle nicht zu übersehen.
Für welche Fußballmannschaft die Herzen vieler Mitarbeiter schlagen, ist in der Produktionshalle nicht zu übersehen.

Im Gegensatz zu anderen Regionen steigt die Zahl behinderter Menschen im Altkreis Unna (Kreis Unna ohne Lünen und Schwerte) weiter an. Die Perthes-Stiftung ist dafür zuständig, für sie sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten zu entwickeln. Neben den fast 200 Beschäftigten in der Nicolai-Werkstatt kommen weitere 60 Plätze im Schacht III sowie 80 Plätze für psychisch Kranke im „Hellweg Industrie Service“ in der Marina Rünthe hinzu. Betreut werden sie von etwa 50 Angestellten der Perthes-Stiftung. Viele von ihnen sind Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und auch Handwerksgesellen und Meister, die eine heilpädagogische Zusatzausbildung absolviert haben.

„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter stolz auf ihre Arbeit sind, wenn sie zum Feierabend wieder nach Hause fahren“, betonte Michael Dreiucker. Der Betriebsbesuch am Donnerstag verdeutlichte, dass dieses Ziel bei vielen Beschäftigten in der Schlenke auch erreicht wird.

Wer mehr über die Perthes-Stiftung wissen möchte, erfährt es hier.

Die Nicolai-Werkstatt In der Schlenke.
Die Nicolai-Werkstatt In der Schlenke.




Antirassismus-AG des Gymnasiums entwickelt „Toleranzkalender“ für 2017 – Verkauf ab 16. Dezember

Zum Ende des Jahres 2016 hat die AG „Antirassismus“ einen Toleranzkalender für das Jahr 2017 entwickelt, der ab sofort erhältlich ist.

Die Antirassismus-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Franziska Wölke
Die Antirassismus-AG des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Franziska Wölke

Der Kalender orientiert sich an dem Toleranzkalender des Arbeitskreises „Gegen Rechts“ der Stadt Bergkamen aus dem Jahr 2002 und führt im Kalender die Feiertage verschiedenster Religionen aber auch sonstige im Sinne eines toleranten Miteinanders wichtige Feier- und Gedenktage auf. Außerdem zeigen für jeden Monat einzelne Schülerinnen und Schüler Gesicht gegen die Diskriminierung verschiedener sozialer Gruppen.

„Wir bedanken bei uns bei der Stadt Bergkamen für die Unterstützung und sind froh, dieses Projekt kurzfristig auf die Beine gestellt zu haben“, sagte AG-Leiter Jan Groesdonk.

Wer Interesse an einem Kalender hat, kann diesen zum Preis von fünf Euro unter groesdonk@gymnasium-bergkamen.de bestellen.




Stadtjugendring Bergkamen bietet Tanzkurs an

Einen Tanzkurs für Jugendliche und junge Erwachsene (14 -25 Jahre) bietet im kommenden Jahr der Stadtjugendring Bergkamen an. Auf Grund vieler Nachfragen nach einem Tanzkurs „vor Ort“ hat sich der Stadtjugendring entschieden, nach langer Zeit wieder einen solchen Kurs zu organisieren.

Laden zum Tanzkurs ein: Tanzlehrer Michael Krause (r.) mit den Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings Isilay Isilar und Karl-Heinz Chuleck
Laden zum Tanzkurs ein: Tanzlehrer Michael Krause (r.) mit den Vorstandsmitgliedern des Stadtjugendrings Isilay Isilar und Karl-Heinz Chuleck

Eingeübt werden sowohl Standard- als auch Lateinamerikanische Tänze. Es ist also vom Discofox, über langsamen Walzer, Tango, Rumba oder Quick-Step für jeden Anlass der richtige Tanz dabei. Interessant ist der Tanzkurs sicherlich auch für alle Schulabgänger, die auf ihren Abschlussbällen „tanzsicher“ auftreten wollen.

Geleitet wird der Kurs von Kerstin Larm und Michael Krause. Beginn ist am Sonntag, 15.01.2017, der gesamte Kurs umfasst elf Termine. Die Tanzstunden finden samstags oder sonntags in der Zeit von 14.30 – 16.00 Uhr in der Turnhalle am Pestalozzihaus oder im Martin-Luther-Haus statt. Die genauen Termine und Orte erhalten Interessierte im Kinder- und Jugendbüro.

Ein Abschlussball wird gemeinsam mit den jungen Tänzerinnen und Tänzern im Laufe des Kurses geplant. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, das Einzige was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen müssen sind bequeme Schuhe und Freude am Tanzen.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen pro Person 45,00 € für Schüler, Studenten, Auszubildende sowie für Juleica-und Ehrenamtskarteninhaber. Der „Normalpreis“ beträgt 75,00 €. Anmeldungen sind ab sofort in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings (Kinder- und Jugendbüro, Rathaus Zimmer 208) möglich. Hier gibt es unter 02307/965-381 auch alle weiteren Informationen.