Willy-Brandt-Gesamtschule lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein
Die Willy-Brandt-Gesamtschule lädt am Samstag, 14. Januar, ab 10 Uhr zum bewährten „Tag der offenen Tür“ ein. Eltern und potentiellen Schülern sollen an diesem Tag interessante und informative Einblicke in die Arbeit an der WBGE geboten werden.
In der Abteilung 5-7 von 10.00 – 13.00 Uhr und in der Abteilung 11-13 von 10.30 – 13.00 sollen den Besuchern an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes alle Türen offenstehen.
Ob bei Unterrichtsbesuchen in der Abteilung 5-7, bei der Vorstellung verschiedener Fächer auf dem Fächermarkt der Abteilung 11-13, bei der Präsentation von Fachräumen und diverser Stände von AGs und Projekten, in den Sporthallen oder im Selbstlernzentrum unserer Schule, überall werden interessierte Eltern und ihre Kinder herzlich willkommen geheißen, um zuzuschauen und mitzumachen.
Vorgestellt werden auch die neuesten Unterrichtsangebote und -profile in der Abteilung 5-7: Während die „Sportklasse“ auf sportbegabte Schüler zielt, widmet sich die „Tabletklasse“ der Vermittlung neuer Medien und der Nutzung von Tablets im Unterricht.
„Des Kaisers neue Kleider“ im studio theater
Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes wird am Mittwoch, 25. Januar, im studio theater mit der Aufführung „Des Kaisers neue Kleider“ vom Theater Tom Teuer fortgesetzt.
„Des Kaisers neue Kleider“ mit Tom Teuer. Foto: Tom Dahl
Und darum geht es: Es lebte einmal ein Kaiser, der liebte schöne Kleider so sehr, dass er sein ganzes Geld dafür ausgab. Dabei vergaß er, sich um sein Volk und sein Kaiserreich zu kümmern.
Und es lebte zur selben Zeit ein Schneider, der dem Kaiser zeigte, wie eitel und faul er war. Er versprach dem Kaiser die schönsten Kleider zu nähen, so schön, wie er sie noch nie gesehen hatte. Und nicht nur das – diese Kleider sollten für dumme Menschen und solche, die in ihrem Amt nichts taugen, unsichtbar sein. Der Kaiser wollte diese Kleider unbedingt haben, um sich vor seinem Volke zu zeigen und zu erkennen, wer an seinem Hof nichts tauge.
Bei der Anprobe der neuen Kleider, ließ sich niemand an des Kaisers Hof – auch der Kaiser selbst nicht – anmerken, dass sie die Kleider nicht sehen konnten. Bis der Kaiser sich seinem Volke zeigte und ein Kind rief: „Der Kaiser hat ja gar nichts an!“
Das Theater Tom Teuer zeigt Hans Christian Andersens Märchen über die Eitelkeit und Leichtgläubigkeit in barockem Gewand, erzählt von dem Herrenschneider Konrad Knopfloch, der gerne aus dem Nähkästchen plaudert und dabei auch schon einmal den Faden verliert. Konrad Knopfloch lässt den selbstverliebtesten Kaiser aller Zeiten mit seinem Krönchen tragenden Hund Gucci, Güstav, des Kaisers allerältesten Diener und Meister Yves Saint Nadelöhr, den Erfinder der nie gesehenen Kleider, auftreten.
Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 208) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.
Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet in der laufenden Saison außerdem noch folgende Stücke an:
„Das tapfere Schneiderlein“ (Trotz-Alledem-Theater) am 22.02.2017
„Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017
Großverfahren gegen Einbrecherbande: Über 1000 Beutestücke warten auf ihre rechtmäßigen Eigentümer
In einem Großverfahren gegen eine Bande von überörtlich agierenden Wohnungseinbrechern ist es der Dortmunder Ermittlungskommission „Belgrad“ gelungen, mehrere Tatverdächtige dingfest zu machen. Nachdem bereits im August 2016 ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte, folgten in der Zeit zwischen dem 8. und 11. November drei weitere Festnahmen. Gegen alle mutmaßlichen Täter wurde bereits Haftbefehl erlassen.
Auch diese Uhr wartet bei der Dortmunder Polizei auf den rechtm äßigen Eigentümer.
Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden mehr als 1000 Asservate aufgefunden, die bislang noch nicht zugeordnet werden konnten. Es handelte sich dabei überwiegend um Schmuckstücke, Modeschmuck und Uhren.
Mögliche Geschädigte können jetzt schon die Möglichkeit des nachfolgenden Links nutzen, um sich die sichergestellten Gegenstände anzuschauen.
Sollte jemand sein Eigentum wiedererkennen, kann er/sie sich mit der Ermittlungskommission „Luise“ in Dortmund unter den Rufnummern 0231/132-7194 oder 0231/132-7136 in Verbindung setzen.
2. Auflage des „Marina Hafenfeuer“ vom 27. bis 29. Januar im Sportboothafen Rünthe
Der Januar ist gekennzeichnet durch Dunkelheit und Tristesse – aber das soll nicht für Bergkamen gelten! Deshalb startet das Veranstaltungsjahr mit fackelnder Winterstimmung und feuriger Gemütlichkeit. Dabei hofft das Stadtmarketing, dass Petrus diesmal dieser Veranstaltung wohl gesonnen ist.
Während des „2. Marina Hafenfeuers“ soll durch eine gemütliche Atmosphäre auch zu dieser Jahreszeit für die Besucherinnen und Besucher ein Anreiz geschaffen werden, den Hafen als Ausflugsziel anzusteuern. Diese winterlich gemütliche Atmosphäre wird z.B. durch ein großes Lagerfeuer, Sitzgruppen mit Fackeln und Feuerkörben sowie jeder Menge Winterdekoration geschaffen.
Dazu wird an jedem Tag ein abwechslungsreiches Musikprogramm einschließlich Kinderanimationen und selbstverständlich auch ein passendes Speisen- und Getränkeangebot angeboten.
Veranstaltungszeiten:
Freitag, 27. Januar 2017 von 17.00 bis ca. 22.00 Uhr
Samstag, 28. Januar 2017 von 15.00 bis ca. 23.00 Uhr
Sonntag, 29. Januar 2017 von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr
Musikprogramm:
Freitag: „Kelsey Klamath“
Kelsey Klamath
Geboren in England und inspiriert von Dolly Parton & Stevie Nicks, wusste Kelsey schon als Teenager, dass sie Musikerin werden wollte. Vor einigen Jahren begann ihr Traum wahr zu werden, als sie nach Deutschland zog und seitdem viele gefeierte Auftritte absolvierte. Im Programm: Songs der 60er bis 80er mit einer besonderen Liebe zur Country Music. Und das mit einer Stimme, die Eis zum Schmelzen bringt und Feuer entfacht. Mit ihrem stilvollen, aber durchaus frechen Temperament fesselt und begeistert sie ihr Publikum.
(Spielzeit von 18.00 bis 21.00 Uhr)
Samstag: „Hafenfeuer-Party“ mit M&M Showtechnik
Zur Hafenfeuer-Party am Samstagabend heizt DJ Möck von M&M Showtechnik die Stimmung richtig an. Der Skipper-Treff im Neumanns Nauticus öffnet ebenfalls seine Türen.
Sonntag: „Radiolukas“
Lukas Schlattmann
Live und ohne doppelten Boden präsentiert sich „Radiolukas“. Das Programm: Klassiker aus 50 Jahren Rockgeschichte. Von alten Meilensteinen der Stones oder Beatles bis hin zu jüngeren Werken von Eagle-Eye-Cherry oder Pink reicht das Repertoire des 41-jährigen Lukas aus Münster. Dazu gesellen sich ruhige klassische Instrumentaltitel am Klavier. Gut bekannte Hits, sowie Songs, die viel zu schade sind um in Vergessenheit zu geraten, präsentiert der Vollblutmusiker neben seinen eigenen Werken in einfühlsamer Art und Weise ‚unplugged‘ auf seinem Klavier oder der Akustikgitarre. Lukas ist eine moderne One-Man-Band: Er spielt Gitarre oder Klavier, klopft Percussion und singt oder spielt Mundharmonika gleichzeitig. Er kann auf eine bewegte Straßenmusiker-Karriere zurückblicken (allein in Münster hat er über 500 Straßenkonzerte gegeben), aber auch aus den Pubs und Kneipen des Ruhrgebiets ist er nicht mehr wegzudenken.
(Spielzeit von 14.00 bis 17.00 Uhr)
Weitere Highlights:
Fackelwanderung durch die Marina und Teile des Beversee-Rundweges am Samstag um 18.00 Uhr
Motto-Nachmittage mit der Eiskönigin: Alle Kinderaktionen zum 2. Marina Hafenfeuer beziehen sich auf ein ganz besonderes Thema: Den Disney-Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“. Mit den Geschwistern Elsa und Anna und dem witzigen und liebevollen Schneemann Olaf, begeistert der Film Jung und Alt. Die wundervolle Geschichte über das Geheimnis der wahren Liebe, die zum Schluss das Eis zum Schmelzen bringt, zieht alle Kids in ihren Bann.
Höhepunkt werden sicher die Auftritte der Eiskönigin Elsa sein, die Ihren jungen Fans das ein oder andere Lied vom Soundtrack vorsingen wird.
Zeitraum der Kinderaktionen: Samstag: 15.00 – 18.00 Uhr und Sonntag: 14.00 – 17.00 Uhr
Alle Kinderaktionen finden im riesigen Iglu-Zelt statt! Ein wahrer Blickfang für Groß und Klein (Zeltgröße: 9x9m, Höhe: 4m)
An allen drei Tagen:
Ein passendes Speisen- und Getränkeangebot kann an insgesamt neun Ausgabeständen genossen werden (z.B. kalte und heiße Cocktails, Glühwein, frische Waffeln, Flammkuchen, Pizza u.v.m.)
Verkaufsstände mit Lichtobjekten und verschiedener Handwerkskunst
Stockbrot selber backen
Während der gesamten Veranstaltung musikalische Untermalung
Zollbeamte stoppen auf der A2 eine 67-jährige Niederländerin mit 1,7 Kilogramm Marihuana
Am vergangenen Dienstag gegen 10:00 Uhr kontrollierten Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund einen in den Niederlanden zugelassenen Pkw. Sie zogen das Fahrzeug auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover aus dem fließenden Verkehr auf die Rastanlage „Kleine Herrenthey“.
In Folien verpacktes Marihuana fanden Zollbeamte im Auto einer 67-jährigen Niederländerin.
Im Fahrzeug saß eine 67-jährige niederländische Staatsangehörige, die sich mit ihrem niederländischen Personalausweis ordnungsgemäß auswies. Sie gab an, sich auf dem Weg nach Kassel zu befinden, um ihre Nichte nach einer Operation im Krankenhaus zu besuchen.
Sie wurde gebeten, den Kofferraum zu öffnen. Dieser war leer und ohne jegliches Reisegepäck. Nochmals zu Reisezweck und Reiseziel befragt, verstrickte sich die Frau in Widersprüche, worauf die Zollbeamten eine intensivere Kontrolle des Fahrzeugs durchführten. Nach dem Öffnen der Fahrertür strömte den Beamten ein intensiver Geruch von Marihuana entgegen, und hinter den Vordersitzen wurden sie dann fündig. In einer Einkaufstasche wurde ein in eine Sommerdecke eingewickeltes Folienpaket mit insgesamt 1,7 Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt.
„Auf die Drogen angesprochen, erwiderte die Frau, dass sie sich nicht erklären könne, wie die Tüte in ihr Auto gekommen sei. Unwissenheit schützt jedoch bekannterweise nicht vor Strafe“, sagte Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund. Die Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam nach Dortmund verbracht. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
„Die beschlagnahmten Drogen hätten im Straßenverkauf mindestens 17.000 Euro erzielt. Nun werden sie nach Abschluss des Strafverfahrens restlos vernichtet“, so Jungesblut weiter.
Gartenlaube am Pantenweg abgebrannt – Feuerwehr sieben Stunden im Einsatz
Rund sieben Stunden waren in der Nacht zu Montag die Löschgruppen Oberaden und Weddinghofen bei der Bekämpfung eines Laubenbrands am Pantenweg im Einsatz.
Als die Löschgruppen Oberaden und Weddinghofen am Pantenweg eintrafen, brannte die Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung. Foto: Feuerwehr Oberaden
Entdeckt wurde das Feuer kurz nach 1 Uhr am frühen Montagmorgen von einem Mitarbeiter der Bäckerei Braune, der mit einem Fahrrad über die Kuhbachtrasse und den Pantenweg zur Arbeit fahren wollte. Schon von weitem sah er die Flammen, die über die Baumwipfel hinaus loderten. Er alarmierte sofort die Feuerwehr.
Als die beiden Löschgruppen am Pantenweg eintrafen, brannte die Gartenlauf bereits in voller Ausdehnung. Für die Feuerwehrleute ging es dann vor allem darum zu verhindern, dass die Flammen auf die benachbarten Lauben und auch auf den Wald übergriffen.
Erschwert wurden die Löscharbeiten dadurch, dass eine rund 500 Meter lange Schlauchleitung bis zum nächstgelegenen Hydranten gelegt werden musste. Die Wasserladung eines Tanklöschfahrzeugs reicht bei solchen Einsätzen für maximal fünf Minuten. Das Feuer wurde dann mit vier C-Rohren bekämpft. Insgesamt acht Trupps wurden dabei unter Atemschutz eingesetzt
Eine große Gefahrenquelle waren die beiden Gasflaschen, die sich im Bereich der Gartenlaube befand. Zur Abkühlung wurden sie in den Teich auf dem Gartengrundstück gelegt.
Durch die Hitzeentwicklung wurde ein weiteres Gartenhaus auf dem Gelände ebenfalls beschädigt. Als Ursache wurde Brandstiftung festgestellt.
Die Polizei bittet um Mithilfe, wer hat etwas Verdächtiges gesehen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.
Neujahrsempfang mit viel „positivem Mehrwehrt“ und schwarzen Zahlen
Pünktlich zum neuen Jahr wirft die Stadt Bergkamen ordentlich Geld weg, kaum dass der Haushalt wieder schwarze Zahlen schreibt. Was das wiederum mit „positivem Mehrwert“, einer gescheiterten steuerlichen Selbstanzeige des Bürgermeisters und der Steuererklärung als „science fiction document“ und „point of sale“ zu tun hat? Der traditionelle Neujahrsempfang ließ hier am Samstag kabarettistisch und augenzwinkernd tief blicken. Zuvor waren es aber reale fiskalische und politische Bilanzen, die das neue Bergkamener Jahr einläuteten.
„Geld.Macht.Glücklich“ lautete das Motto des Festvortrags von Dr. Harald von Schwarzschieber.
Volles Haus im Ratssaal zum Neujahrsempfang.
Zu diesem Zweck hatte sich der große Ratssaal trotz spiegelglatter Gehwege und satter Nebelschwaden wieder stattlich mit Würdenträgern, Ehrenamtlichen, Vertretern von Vereinen und Verbänden gefüllt. Auch der ehemalige Stadtdirektor Heinrich Brüggemann wollte hören, mit welcher Bilanz Bürgermeister Roland Schäfer mit der Stadt Bergkamen ins neue Jahr geht. Dazu gehörten zuvorderst mehr als erfolgreiche Festivitäten zum 50-Jährigen der Stadt und rund um 40 Jahre Rathaus. Andere Themen waren 2016 bereits alte Bekannte aus dem Vorjahr. Dazu gehörte die Flüchtlingshilfe, die mit der Unterkunft für 600 Personen bis in den August hinein gewaltiges ehrenamtliches Engagement bündelte und einen Flüchtlingshelferkreis mobilisierte, der bis heute sehr aktiv ist – nunmehr mit dem Schwerpunkt Integration.
Bürgermeister Roland Schäfer hielt seinen traditionellen Rück- und Ausblick.
Die ehemalige Pestalozzischule ist jetzt ein Haus für Kultur, Familien und Jugend, das Stadtmuseum hat eine Umgestaltung mit der chronologischen Neuordnung der Exponate erlebt – aktuell wird ein Lehrstollen gebaut – und das Feuerwehrgerätehaus in Rünthe unterstützt mit einem Neubau und Investitionen von 2,6 Millionen Euro eine Form von Ehrenamt, das mit 220 freiwilligen Feuerwehrleuten in Deutschland weiterhin seinesgleichen sucht. Im Logistikpark A2 sind auf 33.500 qm 20 Hektar Gewerbefläche mit 400 Arbeitsplätzen vollständig vermarktet – zuletzt stieß die Firma Brammer dazu. Der Wohnturm ist 2016 mit dem Reststumpf endgültig verschwunden, der Neubau beschert der Sparkasse eine neue zentrale Lage anstelle des vormaligen „Hinterhofdaseins“ und auch die Wasserstadt Aden hat ihren 1. Spatenstich erlebt.
Bäder und Eishalle bleiben 2017 das Thema
Für den musikalischen Rahmen sorgte das Altsaxophon-Duo Karin Recheleit-Hatzel und Nikola Seegers.
Kontinuierliche Defizite sind ebenfalls Vergangenheit: Die Stadt ist mit „nicht riesigen“ schwarzen Zahlen immerhin wieder „viel stärker handlungsfähig, als wir das in der Vergangenheit waren“, so Schäfer – ein Erfolg von Kämmerer und Politik. Ein großes Thema werden 2017 die Bäder und die Eissporthalle bleiben. Das neue Zentralbad als Alljahresbad im Bereich des alten Wellenbades erlebt 2017 seine Zentralplanung. Die Eissporthalle stand mit schrumpfenden Besucherzahlen und 500.000 Euro Kosten pro Jahr auf der Kippe. Nun hat sich eine Lösung aufgetan – 2017 müssen noch Verträge geschlossen werden. Schulen und Kindergärten werden weiterhin Investitionen erforderlich machen. Die letzte Hauptschule ist seit 2016 Geschichte. Auch die Fahrrad-Infrastruktur soll mit einem Bürgerradweg an der Landwehrstraße ab 2017 eine Verbesserung erleben.
Ganz bestimmt frisch und nicht aus dem vergangenen Jahr waren diese Knabbereien als Erinnerung an das Stadtjubiläum.
Für die Wasserstadt Aden soll im neuen Jahr das Planverfahren zu Ende gebracht werden. Womöglich sind schon Arbeiten an der Spundwand zu erleben. Auch auf privater Ebene tut sich einiges im Stadtbild. Das Sport- und Jagdschützenzentrum ist ein Thema, das „Stadtfenster“ am Busbahnhof mit Wohnungen, Büros, Dienstleistungen und Praxen unter Federführung der UKBS ein anderes. Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter dem Einkaufszentrum Bergkamen der ehemaligen Turmarkaden. Immerhin gibt es einen neuen Investor und Gespräche mit der Eigentümergesellschaft. Der Radschnellweg „RS1“ von Duisburg bis Hamm soll auch Bergkamen breite, beleuchtete Fahrbahnen durch den Bund bescheren. Die Internationale Gartenausstellung 2027 wirft mit dem „Zukunftsgarten am Kanalband“ ihre Schatten voraus und könnte Ausbau und Weiterentwicklung von Halde und Nordseite des Kanals „erleichtern“, so der Bürgermeister.
Wahrheiten aus dem Finanz-Tagebuch
Erst war er ganz schön zugeknöpft, der Finanzbeamte Dr. Harald von Schwarzschieber.
Also überwiegend positive Aussichten für die Bergkamener im neuen Jahr. Dafür braucht es wie immer Geld, und davon hatte Dr. Harald von Schwarzschieber alias Frank Astor so einiges im Gepäck. Zumindest verbal entblätterte er heiter Wahrheiten aus dem Tagebuch eines Finanzbeamten, trat auch Bergkamener Türen ein, knackte geheime Tresore und bot dem Bürgermeister prophylaktisch das „Höneß-Dokument“ als Selbstanzeige an. Er gab eine engagierte B2B-Marketingberatung zum Besten, bewältige die Staatsverschuldung mit der Inhaftierung der kompletten FDP-Wählerschaft, erklärte die Steuern zur Gemeinschaftskasse zwecks Finanzierung der öffentlichen Hobbys und Passivraucher zu Steuerhinterziehern.
Dann ging es mitten hinein ins Publikum – und ordentlich zur Sache…
Geld macht eben doch glücklich, so sein Fazit. Ob man es sich bei der fit-for-fun-Seniorengeneration zurückholt, indem man die Hüftgelenke wieder ausbaut oder die Probleme verbal sehr böse der Ur-Ur-Ur-Enkelgeneration vererbt und damit ein „türkisches Problem“ verursacht, mag humoristische Geschmackssache bleiben. Jedenfalls wird sich demnächst wohl jeder wieder nach den weggeworfenen Kippen bücken, denn die sind schließlich „Restguthaben“, die bei Kettenrauchern bis zu 17 Kitas finanzieren. Und: Ruhig mal das Handy beiseitelegen und stattdessen Geld verlieren – das sorgt für einen „positiven“ Mehrwehrt – zumindest psychologisch…
Für Monika Lichtenhof war dieser Neujahrsempfang übrigens der vorerst letzte als Referentin des Bürgermeisters im Bürgermeisterbüro.
Ingo Börchers macht Ferien auf Sagrotan! Keimfrei – ein Hypochonder packt aus
Am Freitag, 13. Januar 2017 um 20.00 Uhr, gastiert der Kabarettist Ingo Börchers in Bergkamen und präsentiert sein Programm „Ferien auf Sagrotan“ im studio theater. Es gibt noch wenige Tickets!
Ingo Börchers
Ingo Börchers ist bekennender aber multitaskingfähiger Hypochonder. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, dass Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten sowie Sporen und Schmarotzer einfach überall lauern können. Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände. Wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik.
Nachdem der „kritische Kommentator des Google-Zeitalters“ (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem neuen Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will.
Ferien auf Sagrotan. Witzig. Intelligent. Fundiert.
Vita:
Ingo Börchers wurde 1973 im niedersächsischen Dissen (Kreis Osnabrück) geboren. Groß geworden in einer Gegend, in der man weiß, dass Agrarkultur nichts mit Bauerntheater zu tun hat. Prägend für Ingo Börchers ist sein Zivildienst im Büro für Umweltfragen sowie sein Studium der Germanistik – erfolgreich abgebrochen. In dieser Zeit erste Bühnenerfahrungen als Clown, Kleinkünstler und Kabarettist. Parallel dazu freie Mitarbeit für Hörfunk und diverse Printmedien. 1997 entsteht sein erstes Soloprogramm, mit dem er den einen oder anderen Erfolg erzielt. Seither ist er auf den Bühnen dieser Republik unterwegs.
Wenn er momentan nicht gerade mit seinen Programmen „Die Welt ist eine Google“ und „Ferien auf Sagrotan“ unterwegs ist, freut er sich immer wieder über eine Zusammenarbeit mit dem WDR-Hörfunk. Mal in der „Unterhaltung am Wochenende“ an der Seite von Gastgeber Matthias Brodowy, mal als Moderator der Sendung „Kluge Nacht“, dem Science-Slam auf WDR5. Und an den Tagen, an denen Börchers nicht moderiert oder gastiert oder von A nach B fährt, lebt er mit Frau und Kindern in Bielefeld.
Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!
Es sind noch Karten in der III. Kategorie erhältlich!
(Preis: 13,- €; ermäßigt: 10,- €)
VHS Bergkamen startet am 16. Januar ins neue Semester
Mit rund 170 Angeboten vom Sprachkurs bis zum EDV-Lehrgang beginnt am 16. Januar das neue Semester der Volkshochschule Bergkamen.
Der Fremdsprachenbereich der VHS Bergkamen bietet sowohl für Anfänger als auch für Interessierte, die bereits Vorkenntnisse in einer Fremdsprache haben und die Kenntnisse auffrischen oder erweitern möchten, die unterschiedlichsten Kurse an. Das Spektrum reicht von den „Klassikern“ Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch bis hin zu ungewöhnlichen Sprachen wie Schwedisch, Türkisch oder Niederländisch. Auch Seiteneinsteiger sind herzlich willkommen.
Im Bereich EDV und berufliche Bildung finden sich Veranstaltungen, die einen kompetenten Umgang mit den Informationstechnologien und neuen Medien vermitteln sowie Kurse zu Heimnetzwerken und zur Optimierung weiterer beruflicher und persönlicher Kompetenzen. Für Smartphone- und Tablet-Nutzer finden sich sowohl Anfängerkurse als auch Kurse für Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse erweitern möchten.
Im Gesundheitsbereich vermitteln die VHS-Kurse eine Kompetenz, die zu einem gesunden Lebensstil gehört. Teilnehmer lernen, wie sie mit Stress konstruktiv umgehen können, die eigene Kraft spüren und aufbauen können, sich gesund und ausgewogen zu ernähren können, mit Bewegung körperliche Fitness und Wohlbefinden erreichen können und auch mental und psychisch und physisch Ressourcen stärken können. Ergänzend finden sich eine Vielzahl von Einzelveranstaltungen und Vorträgen.
Mit rund 650 Anmeldungen sind die Kurse insgesamt schon gut gefüllt. Wer sich noch schnell einen Platz sichern möchte, sollte kurzfristig buchen.
Für alle VHS-Kurse ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Das Programmheft liegt an den bekannten Stellen im Stadtgebiet aus und ist auch über das Internet über http://vhs.bergkamen.de einzusehen und zu buchen.
Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über über www.vhs.bergkamen.de anmelden.
6. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen mit der amerikanischen Sopranistin Nicole Chevalier
Die Neue Philharmonie Westfalen spielt ihr sechstes Konzert der laufenden Spielzeit am Mittwoch, 8. Februar. „Attraktionen“ ist das Motto des Abends, der von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann geleitet wird und um 19.30 Uhr in der Konzertaula in Kamen beginnt.
Sopranistin Nicole Chevalier
Dieses Konzert zur jecken Jahreszeit bietet Attraktionen anderer Art. Der Russe Reinhold Glière schrieb mitten im Zweiten Weltkrieg ein Konzert für Koloratursopran und Orchester, das nostalgisch auf Tschaikowsky zurückschaut. Einen Text gibt es dabei nicht: Die Sopranistin singt lediglich die Vokalise „a“.
Dazu jedoch die betörendsten melodischen Bögen und charmantesten Walzer, die sich denken lassen. Diesen schwerelosen Drahtseilakt vollzieht die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier. Seit ihrer sensationellen „One-Woman-Show“ in „La Traviata“ an der Staatsoper Hannover ist Nicole Chevalier die charismatische Frau für extreme Höhen – die es 2012 sogar in den Hannoveraner Tatort mit Maria Furtwängler schaffte. Da hätte sie fast schon einmal mit GMD Rasmus Baumann auftreten können, denn auch er stand 2014 für einen Kölner Tatort mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär vor der Kamera.
Dvoráks brillante Konzertouvertüre „Karneval“ und Strawinskys „Píetrouchka“ komplettieren das Programm des Abends.
Eine Einführung in das Werk gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn im Konzertsaal. Karten sind im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-18 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro).
Vortrag will ermutigen: Als Erste in der Familie zu studieren
Am 12. Januar findet erstmalig im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Hamm der Vortag der ehrenamtlichen Organisation „ArbeiterKind.de“ statt. Die Referentin Kirsten Rott will Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu ermutigen, als Erste in ihrer Familie zu studieren.
Wie wird ein Studium finanziert? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es vor und während des Studiums? Dies sind alles Fragen, mit denen sich Studieninteressierte und deren Eltern befassen. Die Organisation „ArbeiterKind.de“ ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren. Neben Kirsten Rott engagieren sich bundesweit 6.000 Ehrenamtliche, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren. Außerdem unterstützen sie die jungen Erwachsenen auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „ArbeiterKind.de“ sind größtenteils selbst Studierende und Akademiker und waren selbst von dieser Situation betroffen. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Raum 161 in der Bismarckstraße 2. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.