Kellerbrand am Zentrumsplatz: Erneut war Brandstiftung die Ursache

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am vergangenen Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr einen Großalarm der Bergkamener Feuerwehr und zahlreicher anderer Rettungskräfte aus dem Kreis Unna ausgelöst.

keller-1Am heutigen Dienstag war der Brandursachenermittler der Polizei noch einmal vor Ort. Ergebnis seiner Untersuchung ist, dass am Sonntag in dem Keller ein bisher unbekannter Brandstifter am Werk war.

Die Polizei sucht jetzt  Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.

Ein unbekannter Brandstifter hatte auch am 1. Mai 2016 im Keller dieses Mehrfamilienhaus, in dem aktuell 124 Personen gemeldet sind ein Feuer gelegt




Schnelle Info im Krisenfall – Warn-App NINA im Kreis Unna eingeführt

Ob Blitzeis oder Industrieunfall, Starkregen oder giftiger Rauch: Ab sofort nutzt der Kreis Unna die Warn-App NINA zur Information der Bevölkerung im Krisenfall. Landrat Michael Makiolla gab jetzt in der Rettungsleitstelle des Kreises ganz offiziell den Startschuss für die neue Technik.

Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle des Kreises Unna (links), zeigt Landrat Michael Makiolla, wie eine Warnmeldung in die App NINA eingespeist wird. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle des Kreises Unna (links), zeigt Landrat Michael Makiolla, wie eine Warnmeldung in die App NINA eingespeist wird. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

NINA ist die Abkürzung für die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, mit der sich alle Interessierten Warnmeldungen direkt aufs Smartphone schicken lassen können. Der Kreis Unna nutzt sie ab sofort, um aus der Rettungsleitstelle spezifische Meldungen für das gesamte Kreisgebiet oder eingegrenzte Bereiche zu versenden.

„Wir wollen, dass die Menschen im Kreis Unna sicher leben“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla. „Mit NINA eröffnen wir einen weiteren schnellen und effizienten Weg, um den Menschen im Krisenfall wichtige Informationen zu geben“, sagt der Landrat und verweist auch auf die geübten und klassischen Wege zum Beispiel über Radiodurchsagen, die natürlich weiterhin genutzt werden.

Die Bevölkerungsschützer im Kreis Unna werden künftig unter anderem bei Schadstoffaustritten, Großbränden, akuten Bombenentschärfungen sowie weiteren akuten Gefahren warnen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Neben der Warnfunktion bietet die App auch Informationen zu richtigen Verhaltensweisen und Notfalltipps zu Themen des Bevölkerungsschutzes.

„Die Nutzer können natürlich nicht nur Meldungen aus dem Kreis Unna erhalten, sondern in ihren  individuellen Einstellungen bestimmen, für welche Orte sie Warnmeldungen erhalten möchten“, sagt Jens Bongers, Chef der Kreis-Rettungsleitstelle. Unabhängig von den abonnierten Orten können auch Warnmeldungen zum jeweils aktuellen Standort angefordert werden – vorausgesetzt, die Ortungsfunktion im Handy ist aktiviert. Und: „Wer die sogenannte Push-Funktion des Handys aktiviert hat, bekommt die Nachricht angezeigt, ohne dass die App geöffnet sein muss“, erläutert Bongers.

Wichtig zu wissen: NINA funktioniert zwar generell auch ohne Internetverbindung, Warnungen und Aktualisierungen können jedoch nur mit einer aktiven Datenverbindung (per WLAN oder mobil) empfangen werden.

Wer künftig im Fall eines Schadensereignisses die Warnungen auf sein Smartphone bekommen möchte, muss dafür die App installieren. Sie ist für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) kostenlos bei iTunes und im Google play Store verfügbar.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des BBK unter www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA_node.




Bayer-Sozialstiftung fördert vier Bergkamener Projekte mit insgesamt 14.000 Euro

Seit Jahren unterstützt die Bayer Cares Foundation ehrenamtliche und sozial Projekte in Bergkamen. Bei der jüngsten Bewerbungsrunde konnten vier Vereine und Institutionen das Auswahlgremium mit ihrem Engagement und Ideen überzeugen. Für ihre Projekt stellt die Bayer-Stiftung insgesamt 14.000 Euro zur Verfügung. Das Schöne ist: Die nächste Bewerbungsrunde ist bereits eingeläutet worden.

Im Einzelnen werden folgende Projekt unterstützt:

  • Bergkamener Verein für Kinder- und Jugendhilfe e. V. für die Einrichtung einer Lernwerkstatt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten mit 4.500 Euro
  • Die Realschule Oberaden für das Projekt „My style- näh Dich fit: Textil-AG“ mit Jugendlichen  und mit 2.500 Euro
  • Der Runde Tisch „Kinder im Zentrum“ für sein Projekt „Zeitpaten – Ehrenamtliche geben Kindern in Einrichtungen  Zuwendung und Anregungen“ mit 3.500 Euro
  • Der Bogensport-Club (BSC) Bergkamen für eine Scheibenwand, die es Behinderten und Nichtbehinderter, jungen und alten Menschen es einfacher macht, diesen Sport zu betreiben mit 3.500 Euro.

Foto: Bayer
Foto: Bayer

Das sind vier der insgesamt 32 Projekte aus den Einzugsgebieten der deutschen Unternehmensstandorte, welche die Bayer Cares Foundation neu in ihr Ehrenamtsprogramm aufgenommen hat. Mit einer Fördersumme von insgesamt rund 93.000 Euro unterstützt die Bayer-Sozialstiftung engagierte Mitarbeiter und Bürger und, die sich in ihrem lokalen Umfeld für Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung einsetzen. Stellvertretend für die Vielfalt der geförderten Projekte stehen eine digitale Bildungsmaßnahme gegen Analphabetismus aus der Main-Metropole, ein mobiles Hilfsangebot für Obdachlose im Rheinland und eine Initiative aus der deutschen Hauptstadt, die mit Familienangehörigen von Gefängnisinsassen zusammenarbeitet.

„Es ist fantastisch, dass sich viele unserer Mitarbeiter und weitere Menschen mit ihrem Wissen, innovativem Denken und ihrer Erfahrung in soziale Projekte aus der Nachbarschaft einbringen“, sagt Kemal Malik, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation sowie Vorstand der Bayer Cares Foundation. „Denn diese Eigenschaften bilden die ideale Basis, um den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.“

Weltweit erhalten in der aktuellen Förderrunde zudem 67 Programme aus 36 Ländern Anschubfinanzierungen in Höhe von rund 248.000 Euro. Die in Deutschland unterstützen Initiativen sind in den Bundesländern Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beheimatet und werden in folgenden Städten umgesetzt: Bergkamen, Berlin, Dessau, Dormagen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Haan, Jena, Köln, Leverkusen, Schöneiche und Wuppertal.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Stiftung weltweit bereits 632 ehrenamtliche Bürgerprojekte mit mehr als 2,2 Millionen Euro ermöglicht. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre von Bayer engagiert.

Bayer Cares Foundation

Als Sozialstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Cares Foundation in besonderer Weise als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Sozialsektor. Im Mittelpunkt der Förderprogramme steht der Mensch – sein Engagement für das Allgemeinwohl, sein Ideenreichtum bei der Lösung sozialer Aufgaben, aber auch seine Bedürftigkeit in Notsituationen. Die Fördertätigkeit der Stiftung ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2017. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx




Bergkamen CDU eröffnet mit Neujahrsempfang das „Superwahljahr 2017“

Mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang auf der Ökologiestation startete am Sonntagmorgen die Bergkamener ins „Superwahljahr 2017“. Passend dazu hatten die Christdemokraten Ina Scharrenbach aus Kamen eingeladen. Sie tritt im hiesigen Wahlkreis im Mai bei der Landtagswahl an.

Stoßen aufs neue Jahr an (v. l.): Bürgerm4eister Roland Schäfer, Heils Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt, die stellv. Landrätin Elke Middendorf, Ina Scharrenbach, Marco Morten Pufke und Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel.
Stoßen aufs neue Jahr an (v. l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Heils Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt, stellv. Landrätin Elke Middendorf, Ina Scharrenbach, Marco Morten Pufke und Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel.

Der erneute Einzug der stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden scheint sicher zu sein, denn Ina Scharrenbach ist hervorragend auf der Landesliste ihrer Partei abgesichert. Ähnliches gilt offensichtlich auch für den heimischen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe. Die Ruhr-CDU hat ihn inzwischen prominent auf ihrem Vorschlag für die NRW-Landesliste zur Bundestagswahl im kommenden September platziert.

Dass es trotz aller Bundes- und Landespolitik auch einiges über Bergkamen zu bereden gibt, verdeutlichte Stadtverbandsvorsitzender Marco Morten Pufke. Dazu gehört zum Beispiel der Dauerbrenner „L 821n“, für die nach Überzeugung des Stadtverbandsvorsitzenden die Bagger hätten schon längst rollen können. Aktuell fehlen hier für eine erneute Beratung im Bergkamener Stadtrat und seinen Ausschüssen die Zahlen aus der jüngsten Verkehrszählung im vergangenen Jahr, deren Veröffentlichung durch die Bezirksregierung immer noch nicht freigegeben worden ist.

Das Bleckbläserquartett der Bergkamener Musikschule gestaltete den musikalischen Rahmen für den Neujahrsempfang der CDU.
Das Bleckbläserquartett der Bergkamener Musikschule gestaltete den musikalischen Rahmen für den Neujahrsempfang der CDU.

Kein Verständnis zeigte Pufke für das Scheitern der Pläne, auf dem Gelände des Hofs Schulze-Elberg in Rünthe ein interkommunales Gewerbegebiet zu schaffen. Einen Riegel hatte hier die Landesplanung Ende vergangenen Jahres vorgeschoben, die in diesem Bereich große Potentiale zur Entwicklung der Natur sieht. Umweltschutz sei zwar wichtig, schaffe aber keine der dringend benötigten Arbeitsplätz, betonte der Stadtverbandsvorsitzende.

Auch die Folgen der Zinsderivatgeschäfte werden die Bergkamener Politik weiterverfolgen. Rund 31 Mio. Euro hat der Vergleich mit der Nachfolgerin der ehemaligen WestLB gekostet. Nach Pufkes Überzeugung werden die Bürgerinnen und Bürger die Folgen spätestens dann zu spüren bekommen, wenn die Zinsen wieder steigen.

Aus der Sicht der Landtagskandidatin Ina Scharrenbach sind Bergkamen und der Kreis Unna ohnehin das „Armenhaus des Ruhrgebiets“. Den Familien der Nordbergstadt stünden lediglich 19.400 Euro pro Jahr an Einkommen zur Verfügung. Im Landesdurchschnitt seien es 25.600 Euro. Die Kommunen des Kreises sollten sich nicht nur um die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt“ bemühen, sondern auch um das Prädikat „Mittelstandsfreundliche Kommune“.

Sie empfahl, den Kreis Unna noch stärker als Logistikstandort auszubauen. Eine Voraussetzung sei, das Internet durch den Ausbau der Breitbandverkabelung wesentlich schneller zu machen. Auch hier hinke das Land NRW weit hinterher.

„Nordrhein-Westfalen vor der Wahl – worauf es jetzt ankommt“ lautete das Thema ihres Festvortrags. Neben der Wirtschaftsförderung ging Ina Scharrenbach vor allem auf die Schulpolitik und die innere Sicherheit ein, mit denen die CDU bei der kommenden Landtagswahl vor allem punkten will. Deutlich wurde, dass die CDU sich auch bei den potentiellen Anhängern der AFD als wirkliche politische Alternative anbieten will. Inwieweit diese Anhänger diesen Argumenten zugänglich sind, bleibt allerdings abzuwarten.




Kellerbrand im Mehrfamilienhaus am Zentrumsplatz: Mindestens fünf Personen verletzt

Mindestens fünf Verletzte forderte der Kellerbrand, der am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus am Zentrumsplatz in Bergkamen-Mitte ausbrach. Sie waren durchs völlig verrauchte Treppenhaus gelaufen, um ins Freie zu kommen. Eine weitere Person wurde ebenfalls in Krankenhaus gebracht, den die Feuerwehrleute in einem Flur auf dem Boden liegend fanden. Die Aufregung hatte bei ihm eine heftige Herzattacke ausgelöst.

keller-1Zunächst wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller des Mehrfamilienhauses gemeldet. Nachdem die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort eingetroffen waren, löste Stadtbrandmeister Dietmar Luft Stadtalarm für alle verfügbaren Bergkamener Feuerwehrleute aus. Insgesamt waren am Sonntag rund 200 Rettungskräfte am Zentrumsplatz im Einsatz gewesen.

Mit der Hubmastbühne können Personen auch von der obersten Etage des Mehrfamilienhauses gerettet werden.
Mit der Hubmastbühne können Personen auch von der obersten Etage des Mehrfamilienhauses gerettet werden.

Zunächst ging es darum, das Gebäude, in dem 124 Personen gemeldet sind, zu evakuieren. Rund zwei Dutzend von ihnen hatten sich selbstständig auf den Weg durch die verqualmten Treppenhäuser gemacht. Sie wurden später durch Notärzte in einem aufblasbaren und beheizbaren Zelt des DRK untersucht. Für den Transport zum Krankenhaus wurde auch vorsorglich der große n Patientenbus der Dortmunder Feuerwehr nach Bergkamen beordert.

Einige Bewohner sind auf die Balkone auf der Westseite des Gebäudes geflüchtet. „Sie riefen „Sollen wir durchs Treppenhaus gehen“. Wir riefen zurück: Bleiben Sie wo sind. Falls es zu kalt wird, gehen Sie zurück in ihre Wohnung“, berichtete der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Klute. An der Westseite hatten die Oberadener Feuerwehr ihre sogenannte Teleskopmastbühne postiert, mit deren Hilfe sie mindestens sieben Mieter von den Balkonen heruntergeholt hatten.

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Beheiztes Tragluftzelt des DRK, in dem die Notärzte Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht und behandelt hatten.

Im Keller des Gebäudes hatte es heftig gebrannt. Das Feuer hatten die Feuerwehrleute schnell im Griff. Erheblich beschädigt wurden allerdings die Versorgungsleitungen, sodass zunächst nicht klar war, ob die Mieter noch am Sonntagabend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Glücklicherweise sind die Wohnungen vom Rauch offensichtlich nicht so stark betroffen. Inzwischen sind die Leitungen im Keller durch einen Fachbetrieb freigeschaltet worden, sodass die Wohnungen wieder genutzt werden können.

Da die Feuerwehr vom schlimmsten Fall mit zahlreichen Verletzten ausgehen mussten, wurden nicht nur mehrere Notärzte, sondern auch zahlreiche Rettungswagen nach Bergkamen gerufen. Folge war, dass die Töddinghauser Straße vom Rathausplatz bis zur Landwehrstraße gesperrt war. Auch die VKU-Busse mussten Umleitungen fahren und konnten deshalb einige Haltestellen nicht bedienen.

Bei vielen Feuerwehrleuten wurden Erinnerungen an den 1. Mai 2016 wach. Auch an dem Tag wurden sie wegen eines Kellerbrands im gleichen Gebäude gerufen. Brandursache damals war Brandstiftung. Am Sonntagabend hat die Kripo die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Christoph 8 landete im Wasserpark.
Christoph 8 landete im Wasserpark.




Erstes gemeinsames Frühstück: Bergkamener Familienepaten suchen weiterhin Mitstreiter

Erstmals hatte der Runde Tisch „Kinder im Zentrum“ die Bergkamener Familienpaten und die von ihnen betreuten Familien am Samstag zu einem Frühstück in das Pestalozzihaus eingeladen. Gekommen war auch Bürgermeister Roland Schäfer, der Schirmherr dieses Projekt, um sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement zu bedanken.

Bürgermeister Roland Schäfer besuchte die Familienpaten und deren Familien bei ihrem ersten gemeinsamen Frühstück.
Bürgermeister Roland Schäfer besuchte die Familienpaten und deren Familien bei ihrem ersten gemeinsamen Frühstück.

Familienpaten sind übrigens keine pädagogischen Fachkräfte. Vielmehr kümmern sie sich ehrenamtlich bis zu vier Stunden um die Kinder. Die Paten unternehmen mit ihnen Dinge, für die die Eltern oft keine Zeit oder auch nicht die Möglichkeit haben wie Spaziergänge, ein Kinobesuch oder eine Fahrt in den Maxipark. Oft brauchen die Kinder und ihre Familien einfach nur jemanden, dem sie vertrauen können und der ihnen zuhört.

Vor dem ersten Kontakt mit „ihrer“ Familie werden die Paten intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet. Am 30. Januar startet wieder solch eine Qualifizierungsmaßnahme. Margarete Hackmann und Kordula Plancke hoffen, dass sich vielleicht der eine oder andere Neu-Pate Interesse zeigt. „Es gibt einige Familien, die einen Bedarf angemeldet haben“, erklärt Margarete Hackmann.

Zurzeit engagieren sich 16 Patinnen und ein Pate. Insgesamt kümmern sie sich um 27 Kinder. Ursprünglich sollte bereits im vergangenen Herbst ein weiterer Qualifizierungskurs gestartet werden. Da zu diesem Zeitpunkt lagen nur wenige Anmeldungen vor. Deshalb wurde der Kurs nicht nur verschoben. Jetzt bietet das Bergkamener Projekt „Kinder im Zentrum“ diese Qualifizierung mit dem „Familiennetz“ der Nachbarstadt Werne an. Erstes Treffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist am 30. Januar im Büro des Vereins für Familiäre Kindertagesbetreuung, Lüttke Holz 11, in Bergkamen. Wer hier noch mitmachen möchte, kann sich im Büro bei Margarete Hackmann oder Kordula Plancke melden, Tel.: 02307-280633, E-Mail: buero@famkitabe.de.




Mit großem Knall ins neue Realschuljahr

Der Knall ist ohrenbetäubend und mancher krallt sich reflexartig an der Jacke des Nachbarn fest. Die Flamme ist kurz, aber heftig. Dass Luft derartig explodieren kann, fasziniert. Ebenso wie die zweite Flamme, die plötzlich aus einem Röhrchen züngelt, das Moos, das sich unter dem Mikroskop als die reinste Wunderwelt entpuppt oder der Pinsel, der in Windeseile aus Farben ein Kunstwerk zaubert. Der Tag der offenen Tür an der Realschule in Oberaden war am Samstag eine echte Erlebnistour.

Feurige Experimente standen beim Tag der offenen Tür in der Oberadener Realschule auf dem Programm.
Feurige Experimente standen beim Tag der offenen Tür in der Oberadener Realschule auf dem Programm.

Planetenwelten galt es zu entdecken.
Planetenwelten galt es zu entdecken.

Das verwundert wenig, denn die Realschule gibt im wahrsten Sinne Gas. Eine neue Kooperationsvereinbarung mit dem ASV Hamm sorgte gleich zum Auftakt dafür, dass es künftig eine Handball-AG mit professioneller Unterstützung von erstklassigen Spielern für die Klassen 5 bis 7 geben wird. Die Realschule ist die erste Partnerschule des Vereins. Es gibt schon 30 Anmeldungen. Nachdem die Eltern öffentlich Alarm hinsichtlich der engen Personalsituation geschlagen hatten, reagiert die Bezirksregierung. Es gibt jetzt mehr Lehrer in Oberaden. „Damit können wir mehr Förderunterricht anbieten als zuvor, die Arbeitsgemeinschaften ausbauen und die Zahl der Unterrichtsstunden deutlich erhöhen“, so Schulleiter Godehard Stein. 32 Lehrerinnen und Lehrer hat die Realschule aktuell – und es kommen noch mehr für die rund 510 Schülerinnen und Schüler.

Roboter standen für Erkundungstouren bereit.
Roboter standen für Erkundungstouren bereit.

In den Klassenräumen geht es derweil am Samstag hoch her. Hier darf man mal kurz zum Mond fliegen, Roboter auf Erkundungstour schicken, „komische Blechdosen“ erkunden oder sich am Klavier ausprobieren. Da liegen Beile aus der Steinzeit ebenso bereit wie Hieroglyphen, der Eifelturm will zusammengeklebt und oder mit der Feder kaligraphische Kunst auf das Papier gezaubert werden. Nebenbei strömen künftige Schüler und ihre Eltern unablässig in die Klassenräume hinein und hinaus, in denen Englisch-, Deutsch- und Mathematik-Probeunterricht angeboten wird.

Dass gleichzeitig auch an der Gesamtschule der Tag der offenen Tür stattfindet, verhindert womöglich den ganz großen Zulauf. Dennoch ist das Interesse an der Realschule als Alternative zur für viele Eltern immer noch bedrohlichen verkürzten Ausbildungszeit am Gymnasium groß. Seit in Bergkamen auch die letzte Hauptschule Geschichte ist, sind die Herausforderungen ohnehin größer geworden: In der Erprobungsstufe gilt es herauszufinden, ob die Eignung für die Realschule tatsächlich vorhanden ist.

Flüchtlingskrise, Abschiebungen und Inklusion

Echte Künstler waren am Werk.
Echte Künstler waren am Werk.

Dann ist da noch die Flüchtlingskrise, die sich zunächst in einer großen Wellenbewegung, inzwischen nur noch „tröpfchenweise“ bemerkbar macht. Deutsch als Zweitsprache wird an der Realschule angeboten. Rund 20 Schülerinnen und Schüler sind es aktuell, die vor Kriegen nach Deutschland geflohen sind. Darunter waren auch in der Vergangenheit viele aus den unterschiedlichsten Ländern im unterschiedlichsten Alter. Viele kamen allein, ohne Eltern. Viele hatten zuvor nie eine Schule gesehen und beherrschen keine Schrift – natürlich auch nicht die lateinischen Buchstaben. Zwei Schüler sollen jetzt sogar abgeschoben werden, nachdem sie sich gut in Oberaden integriert haben. Das bedrückt alle an der Realschule.

An den Mikroskopen warteten Wunderwelten darauf, entdeckt zu werden.
An den Mikroskopen warteten Wunderwelten darauf, entdeckt zu werden.

Inklusion ist ein anderes Thema, das auch die Realschule herausfordert. Hier nehmen gut 40 Schülerinnen und Schüler betreut von zweieinhalb Sonderpädagogen-Stellen am Regelunterricht teil. Das hat sich nach anfänglichen Problemen inzwischen eingespielt und wird „als Chance“ gesehen. Die Realschule Oberaden ist also gut aufgestellt für die Zukunft. Und ist fast schon eine große Familie, denn am Samstag schauten viele ehemalige Schüler vorbei, um die frisch gebackenen Waffeln zu probieren, in die „British Box“ zu greifen und die Vokabelkenntnisse auf den Prüfstand zu stellen oder sich mit dem Fußball in der eigenen Treffsicherheit zu versuchen.

 




Die Qual der Wahl: Willy-Brandt-Gesamtschule präsentiert sich Schülern und Eltern

Großer Andrang herrschte am Samstag an der Willy-Brandt-Gesamtschule beim traditionellen Tag der offenen Tür. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen waren zusammen mit ihren Eltern gekommen, um sich über das breitgefächerte Angebot der größten Bergkamener Schule zu informieren.

Das gibt es auch an der Gesamtschule: Zeichnen mit Kohle im Kunstunterricht der Oberstufe - hier mit Josefine Hackmann im Vordergrund und Vanessa Walter.
Das gibt es auch an der Gesamtschule: Zeichnen mit Kohle im Kunstunterricht der Oberstufe – hier mit Josefine Hackmann im Vordergrund und Vanessa Walter.

Auch 10.-Klässler, die nach den Sommerferien in die gymnasiale Oberstufe wechseln wollen, waren zum Besuch des Oberstufengebäudes eingeladen worden. Dort hatten Lehrer und Schüler in den Klassenräumen einen sogenannten Fächermarkt aufgebaut, die Auskunft über die Inhalte und Methoden der von der Gesamtschule angebotenen Kurse gaben. Beratungslehrer Michael Wengemann rechnet damit, dass die neue EF wieder über 100 Schülerinnen und Schüler haben wird. Etwa die Hälfte wird aus den eigenen 10er Klassen wechseln.

Die 7a von Lydia Edelmann hatte den traditionellen Verkauf der Aids-Bären übernommen. Der Erlös ist für die Aidshilfe Kreis Unna bestimmt.
Die 7a von Lydia Edelmann hatte den traditionellen Verkauf der Aids-Bären übernommen. Der Erlös ist für die Aidshilfe Kreis Unna bestimmt.

In diesem Schuljahr ist zum ersten Mal eine Sportklasse im 5. Jahrgang an den Start gegangen. Ein Angebot, das sich bewährt habe und nun auch im neuen 5. Jahrgang fortgesetzt werden soll, wie Schulleiterin Ilka Detampel erklärt. Hier arbeitet die Gesamtschule bis zum Ende des 10. Jahrgangs eng mit den örtlichen Sportvereinen zusammen.

Geplant ist außerdem, im neuen 5. Jahrgang wieder eine Tablet-Klasse mit 25 bis 28 Schülerinnen und Schülern einzurichten. Die besonderen Chancen und Möglichkeiten dieser modernen Technik werden dann in so gut wie allen Unterrichtsfächern genutzt.

Die Solar-AG hatte wieder die Besucher zum Basteln eingeladen. Diesmal ging es um Holzflugzeuge, deren Propeller mit Solarstrom zum Drehen gebracht wurden. Fliegen können sie allerdings nicht.
Die Solar-AG hatte wieder die Besucher zum Basteln eingeladen. Diesmal ging es um Holzflugzeuge, deren Propeller mit Solarstrom zum Drehen gebracht wurden. Fliegen können sie allerdings nicht.

Hier arbeitet die Willy-Brandt-Gesamtschule eng mit der Firma „Mobiles Lernen“ zusammen. Bei ihr können die iPads von den Eltern geleast werden. Am Mittwoch, 1. März, findet ab 17 Uhr in der Mensa für die Eltern, die ihre Kinder für die Tablet-Klasse angemeldet haben, eine Informationsveranstaltung statt, in der das Finanzierungsmodell von Mitarbeitern des Leasingpartners „Mobiles Lernen“ erläutert wird. Es sollen dann auch die Leasingverträge abgeschlossen werden.

Alle Schüler und Lehrer der Willy-Brandt-Gesamtschule waren am Samstag im Einsatz gewesen. Nur die 9er und 10er mussten sich nicht um die zahlreichen großen und kleinen Besucher kümmern. Bei ihnen stand stattdessen ein intensives Bewerbungstraining auf dem Programm.

Anmeldungen sind an der Willy-Brandt-Gesamtschule bereits am Samstag, 18. Februar von 9 bis 15 Uhr möglich sowie am Montag, 20. Februar und Dienstag, 21. Februar, von 9 bis 12 Uhr und am Mittwoch, 22. Februar, von 15 bis 20 Uhr möglich.

Weitere Infos zu den Anmeldungen, insbesondere für die Oberstufe, gibt es hier.




Unfälle auf der A1: Acht Verletzte und ein ausgebranntes Auto

Freitagmittag ereigneten sich auf der A1 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bergkamen und Hamm-Bockum Werne zwei Unfälle in kurzer Folge hintereinander mit mehreren Verletzten und erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Der brennende Pkw wurde mit Schaum gelöscht, hat aber die Fahrbahn beschädigt. Insgesamt entstand ein 10 km langer Rückstau bis zur Abfahrt Ascheberg. Foto: Feuerwehr Werne
Der brennende Pkw wurde mit Schaum gelöscht, hat aber die Fahrbahn beschädigt. Insgesamt entstand ein 10 km langer Rückstau bis zur Abfahrt Ascheberg. Foto: Feuerwehr Werne

Um 13.49 Uhr fuhr zunächst ein 19-jähriger Sendener mit seinem Citroen auf das Heck des an einem Stauende wartenden Opel Corsa eines 18-jährigen Mannes aus Münster auf. Bei dem Unfall zog sich der 18-Jährige leichte Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 7000,- Euro.

Unmittelbar als Folge dieses Unfalls ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Hier fuhr ein mit fünf Personen besetzter Daihatsu auf einen mit drei Personen besetzten Passat auf. In dem Daihatsu wurden vier Personen, davon eine 22-jährige schwangere Frau, und in dem Passat zwei Personen, davon eine 34-jährige schwangere Frau, verletzt. Der Daihatsu blieb mittig auf dem rechten und linken Fahrstreifen liegen, fing Feuer und brannte komplett aus. Die Insassen konnten den Wagen frühzeitig verlassen.

Eine acht verletzte Person stammt aus einem Skoda Oktavia, der ebenfalls wie ein VW Golf, an dem Unfall beteiligt war.

Durch den Notarzt vor Ort wurde vorsorglich ein Rettungshubschrauber verständigt. Alle verletzten Personen wurden mit mehreren Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Nach jetzigen Erkenntnissen haben sich alle glücklicherweise nur leichte Verletzungen zugezogen.

Die Fahrbahn in Richtung Köln war für ca. 1,5 Stunden komplett gesperrt. Auf der Gegenfahrbahn kam es während des Brandes zu Sichtbehinderungen durch den Qualm. Ab ca. 15.30 Uhr konnte der Verkehr über den linken Fahrstreifen einspurig an der Unfallstellte vorbei geführt werden. Bis dahin hatte sich allerdings ein kilometerlanger Rückstau gebildet, so dass es nur weiterhin sehr langsam vorwärts ging.

Infolge des PKW-Brandes wurde die Fahrbahn beschädigt und die Autobahnmeisterei Münster zur Begutachtung des Schadens verständigt. Nach deren Mittteilung (16.20 Uhr) Uhr konnte der mittlere Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h, freigegeben werden. Dafür wurde ein Geschwindigkeitstrichter eingerichtet. Somit lief der angestaute Verkehr langsam auf Zwei Fahrspuren an der Unfallstelle vorbei. Der Rechte Fahrstreifen blieb vorerst weiterhin gesperrt.

Die Beteiligten bei dem zweiten Unfall stammen aus Ettlingen, Tecklenburg, Hagen, Molbergen und Löningen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 31.000,- Euro.




Hauptgewinnerin des Lions-Weihnachtskalenders aus Bergkamen freut sich über Reisegutschein

Gabriele Pradler freut sich über einen Reisegutschein im Wert von 1000,–€, den Hauptgewinn des Weihnachtskalenders, den der Lionsclub BergKamen im gerade vergangenen Jahr zum elften Mal auflegte. Die Bergkamenerin hatte ihren Kalender von einer ehemaligen Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Nun freut sie sich auf eine Reise nach Portugal, die sie zu einem guten Teil mit dem Gutschein bezahlen wird. Sie wird ihre Tochter Julie besuchen, die ein Auslandsemester dort absolviert.

Mit Gabriele Pradler  (2.v.l.) freuen sich (v.l.): „Löwe“ Friedrich-Wilhelm Brumberg, Susanna Lang-Puchinger, Inhaberin des „Reiselädchen“, das regelmäßig den Lions-Weihnachtskalender unterstützt und Lionspräsident Reinhard Middendorf
Mit Gabriele Pradler  (2.v.l.) freuen sich (v.l.): „Löwe“ Friedrich-Wilhelm Brumberg, Susanna Lang-Puchinger, Inhaberin des „Reiselädchen“, das regelmäßig den Lions-Weihnachtskalender unterstützt und Lionspräsident Reinhard Middendorf

Über 220 Preise gab es dieses Mal bei den BergKamener Lions zu gewinnen, darunter zahlreiche Gutscheine heimischer Unternehmen und wertvolle Sachpreise.

Da diese Preise und die Herstellungskosten des Kalenders von Spendern und Sponsoren finanziert wurden, kommt der gesamte Erlös der Aktion, rund 16.000,–€,  Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zugute.




Dave Goodman singt und spielt beim nächsten Sparkassen Grand Jam im Almrausch

Aus organisatorischen Gründen müssen die Besucher der Grand Jam am Mittwoch, 1. Februar, im Bergkamener Almrausch (früher Haus Schmülling) leider auf Michael van Merwyk verzichten. Als hochkarätiger Ersatz springt Dave Goodman ein. Die Begleitband „Bluesoul“ bleibt jedoch dieselbe. Das Konzert von Michael van Merwyk wird in der nächsten Saison nachgeholt.

Dave Goodman. Foto: Manfred Pollart
Dave Goodman. Foto: Manfred Pollart

Der Kanadier Dave Goodman ist ein musikalisches Chamäleon. Aufgewachsen in einer Großfamilie in British Columbia, in der fast täglich Musik gesungen und gespielt wurde, begann er mit 12 Jahren Gitarre zu spielen, vor allem Blues- und Rockmusik. Eines seiner großen Vorbilder war der Bluesgitarrist Dave Vidal. Als Jugendlicher begann Dave sich immer mehr für den Jazz zu interessieren. Mit 17 Jahren wurde er zum „Top Highschool Jazz Guitarist“ gewählt und eingeladen, zu Ehren der kanadischen Jazz-Legende Phil Nimmons zu spielen. Danach studierte er Musik im Vancouver Collage.

In seiner facettenreichen Musik sind die frühen musikalischen Einflüsse ebenso hörbar wie die Farbpalette der anglo-amerikanischen und der irisch-keltischen Musik, die er über die Gene seiner Mutter geerbt hat. Diese Bandbreite verbietet es, ihn als Singer/Songwriter irgendeinem Genre unterzuordnen. Goodmans beeindruckende Gesangsstimme variiert von einfühlsamem Timbre bei balladesken Stücken bis hin zu glissandoartigem Blues. Seine Songs sind meist sehr persönlich und spiegeln die Bilder seines Lebens und seiner Reisen.

Dave Goodman tourt mittlerweile in ganz Europa und Nordamerika. Er singt und spielt meist Solo – unter anderem auch als Support für Peter Maffey und Joan Armatrading. Er wird sehr oft zu Gitarren-Festivals in Europa und Asien eingeladen und gibt als Lehrer regelmäßige Workshops in Italien, Frankreich und Deutschland. Auf der Bühne ist Dave Goodman Musiker, Storyteller und Entertainer in einem. Sein seltenes Talent, virtuose Gitarrentechnik auf Weltklasse-Niveau mit eindrucksvollem Gesang, Geschichten und Humor zu verbinden, machen seine Konzerte zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die hochkarätig besetzten Bluesoul sind Olli Gee am Bass (Henrik Freischlader, Blues Company, Bluesnight Band, Big Daddy Wilson, Sidney Youngblood, etc.); Jochen Bens an verschiedenen Gitarren (Eric Bibb, Big Daddy Wilson, Alexander Klaws, Mike Krüger, etc.) und Bernhard Weichinger am Schlagzeug (Candy Dulfer, Adriano Batolba Orchestra, Mess Of Blues, etc.).

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 30.01.2017 um 12.00 Uhr!