Schüler des Sportleistungskurses der Gesamtschule sind jetzt auch Übungsleiter für den Breitensport

Die Schülerinnen und Schüler des Sportleistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen haben an einer Ausbildung zum „Übungsleiter Breitensport“ teilgenommen.

Die neuen Übungsleiter Breitensport der Willy-Brandt-Gesamtschule. Foto: J. Koerdt
Die neuen Übungsleiter Breitensport der Willy-Brandt-Gesamtschule. Foto: J. Koerdt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die C-Lizenz erworben und sind somit berechtigt, eigenständig und verantwortlich Gruppen in Vereinen, Schulen und anderen Institutionen zu leiten. Das zweiwöchige Kompaktseminar stand unter der Leitung von Sportlehrer und Ausbilder Jörg Hageneier, der von seinen Kollegen Bernward Fohlmeister, Sabine Link und Ralf de Reuter tatkräftig unterstützt wurde.

Die thematischen Schwerpunkte der Ausbildung, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, richten sich nach den Vorgaben des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. So waren u. a. die Organisation und Durchführung von Breitensportstunden, die unterschiedlichen Methoden zur Vermittlung von technischen und taktischen Fähigkeiten in Sportspielen, Aspekte der Trainingslehre und Sportmedizin verbindliche Themen. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert.

Die Ausbildung haben erfolgreich abgeschlossen:

(o.vl.) Lukas Lang, Jessica Böttner, Lena Rüger, Laura Tüttmann, Alina Ludwig, Saskia Rakete, Ines Schroeter, Julia Sowa, (u.vl.) Tayyip Cakir, Joel Herse, Denizcan Aydemir, Marco Goslawski, Michael Hein, Lukas Knuth, Serkan Ergül, Nico Mettbach, Eray Karakas




Marina Hafenfeuer ein prächtiger Start ins Bergkamener Veranstaltungsjahr 2017

Das Veranstaltungsjahr hätte für die Stadt Bergkamen kaum besser starten können. Das Marina Hafenfeuer zog jede Menge Publikum auf den Platz am Nauticus. Insbesondere der Samstagabend mit Bengalos und Partymusik stellte die Organisatoren vor bisher nicht gekannten Herausforderungen.

hafenfeuer-17„Beim ersten Hafenfeuer haben wir vielleicht 20 Glas Bier verkauft, jetzt mussten wir beim Bierverleger sechs 50-Liter-Fässer auf die Schnelle nachordern“, berichtete der Leiter des Stadtmarketings Karsten Quabeck. Eine halbe Stunde lang saß die Besucherschar, was die Versorgung mit Gerstensaft betraf, auf dem Trockenen. Der plötzliche Tempertaturanstieg hatte offensichtlich erheblich dazu beigetragen.

hafenfeuer-1Der Besucherandrang sorgte auch bei den Standbetreibern mit ihren überwiegend kulinarischen Angeboten für gute Stimmung. Eiskönigin Elsa hatte richtig Stress, weil sich so viele Kind mit ihr fotografieren lassen wollten. Clownin Nicole lud fast in Zivil Groß und Klein zu winterlichen Basteleien ein.

Basteln im aufblasbaren Iglu
Basteln im aufblasbaren Iglu

Hier hatte das große aufblasbare Iglu-Zelt gute Dienste geleistet. Es verhalf nicht nur zu einer stimmungsvollen Atmosphäre, dort war es auch richtig muckelig warm. Jedenfalls war es für Kälteempfindliche ein wesentlich angenehmerer Aufenthaltsort als die Strandkörbe mit Decken beim ersten Hafenfeuer.

Auch die Fackel-Nachtwanderung erwies sich diesmal als Hit. „Vor einem Jahr wollten gerade vier Teilnehmer mitgehen. Diesmal waren es 250“, berichtete Karsten Quabeck. Klar ist für ihn, dass es 2018 wegen des großen Erfolgs die dritte Auflage des Marina-Hafenfeuers geben wird.

"Radiolukas" spielte und sang am Sonntagnachmittag die großen Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte
„Radiolukas“ spielte und sang am Sonntagnachmittag die großen Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte

„Es hat auch den richtigen zeitlichen Abstand zu den Weihnachtsmärkten.“ Deshalb hatten offensichtlich viele Bergkamener, aber auch Besucher aus den Nachbarstädten wieder Lust, sich mit Freunden draußen am Lagerfeuer zu treffen. Nicht wenige nutzten das brauchbare Wetter auch für einen ersten Bummel auf der Marina-Promenade.

Erklärtes Ziel des Stadtmarketings war es, mit dem Marina-Hafenfeuer für eine nachhaltige Belebung des Yachthafens in der kalten Jahreszeit zu sorgen. Bei dieser zweiten Auflage wurde es voll erreicht.

 




Stefan Braune ist der erste Vertrauensmann der Löschgruppe Oberaden

Zu ihrer Jahresdienstbesprechung trafen sich am Samstagabend die Oberadener Feuerwehrleute im Gerätehaus an der Jahnstraße. Kurz vorher wurden sie allerdings zu einem Einsatz zum Kraftwerk in Heilgerufen gerufen. Eine Trafoanlage war dort in Brand geraten. Als sie zusammen mit den Kameraden aus Heil, Rünthe und Overberge eintrafen, war das Feuer bereits gelöscht gewesen. Sie brauchten danach nur noch zu kontrollieren, ob von der Brandstelle gefahren ausgingen. Nach einer halben Stunde übergaben sie den Einsatzort der Werksfeuerwehr und rückten wieder ab.

Ehrungen und Beförderungen waren ein Höhepunkt der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Oberaden.
Ehrungen und Beförderungen waren ein Höhepunkt der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Oberaden.

Stefan Braunde (r.) beu der Ernennung zum Vertrauensmanns durch den stellv. Stadtbrandmeister Ralf Klute.
Stefan Braunde (r.) beu der Ernennung zum Vertrauensmanns durch den stellv. Stadtbrandmeister Ralf Klute.

Später in der Jahresdienstbesprechung gab es für Bergkamen eine echte Premiere. Der stellevertretende Stadtbrandmeister Ralf Klute übergab an Stefan Braune die Ernennungsurkunde zur Vertrauensperson. Vorher war er auf sechs Jahre von den Oberadener Feuerwehrleuten in dieses Amt gewählt worden.

Dieses neue Amt ist eine Vorgabe des „Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz“ (BHKG). Sie sollen den Zusammenhalt in der Löschgruppe fördern, Konflikten vorbeugen und, wenn sie entstanden sind, bei der Bewältigung helfen. Sie unterstützen dadurch die Löschgruppenführung.

Neben dieser Ernennung, gab es zahlreiche Beförderungen:

  • Tobis Krause zum Feuerwehrmann
  • Florian Böttger und Dustin Larmann zu Oberfeuerwehrmännern
  • Mareike Stückmann zur Hauptfeuerwehrfrau
  • Tim Maximilian Hawlitzek und Kevin Schimanski zu Unterbrandmeistern
  • Jens Möllmann und Dirk Meyer-Jürgens zu Oberbrandmeistern
  • Stefan Braune und Sven Stein zu Hauptbrandmeistern

Ein weiterer Höhepunkt der Jahresdienstbesprechung war die besondere Ehrung von Willi Null. Er gehört der Oberadener Feuerwehr seit 50 Jahren an.

Nachdem Ralf Klute den Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen vorgestellt hatte, ließen der Löschgruppenführer Martin Büscher und sein Stellvertreter Manfred Hövels das Jahr 2016 noch einmal Revue passieren. Demnach gehörten der Löschgruppe 36 aktive Feuerwehrmänner und Frauen an. Sie fuhren in dieser Zeit 97 Einsätze und absolvierten 30 planmäßige und 39 außerplanmäßige Dienste. Den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrleute unterstützen zurzeit 235 passive bzw. fördernde Mitglieder.

Von diesen 97 Einsätzen sind den Feuerwehrleuten zwei in besonderer Erinnerung geblieben: Die Rettung einer trächtigen Kuh, die in die Lippe gestürzt war und sich nicht aus eigener Kraft an Ufer retten konnte. Der andere war der Brand eines Einfamilienhauses an der Straße Am Füllort. Hier hatte nach den Ermittlungen der Polizei einer der Hauseigentümer selbst das Feuer gelegt.

Gute Tradition ist, dass zur Jahresdienstbesprechung nicht nur der befreundete Oberadener Schützenverein eine Delegation schickt, sondern sich auch die Vertreter der Ratsfraktionen und der Verwaltung, an der Spitze Bürgermeister Roland Schäfer, sich bei den Feuerwehrleuten für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit bedanken.




Kranzniederlegung an der Gedenkstätte für Nazi-Opfer: Freiheit und Demokratie müssen wieder verteidigt werden

In Erinnerung an die Opfer des Nazi-Regimes legte am Freitagnachmittag Bürgermeister Roland Schäfer an der Gedenktafel am heutigen Gemeindehaus der Freikirchlichen Gemeinde an der Lentstraße mit Vertretern der Stadtratsfraktionen einen Kranz nieder.

Bürgermeister Roland Schäfer legte mit den VBertretern der Ratsfraktionen am Freitag an der Gedenkstätte für die Opfer des Nazi-Regimes einen Kranz nieder
Bürgermeister Roland Schäfer legte mit den Vertretern der Ratsfraktionen am Freitag an der Gedenkstätte für die Opfer des Nazi-Regimes einen Kranz nieder

1996 hatte der damalige Bundespräsident den 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Vor genau 72 Jahren hatte die Armee der damaligen UdSSR das Vernichtungslager Auschwitz befreit.

In dem Gebäude des Gemeindehauses hatten die lokalen Nazi-Führer von Frühjahr bis Herbst 1933 ihr eigenes Konzentrationslager mitten in der Bergarbeitersiedlung Schönhausen eingerichtet. In dieser Zeit durchliefen es über 900 Männer und Frauen, vor allem Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und andere Menschen, die gegen das NS-Regime opponierten. Viele blieben n dort nur wenige Tage und wurden in andere größere Konzentrationslager und Haftanstalten weitergeleitet.

Die heutige Generation trage keine persönliche Verantwortung für das, was damals geschah, für die Etablierung des Terrorregimes, für die Verfolgung und Tötung von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Behinderten, betonte Bürgermeister Roland Schäfer. Die heutige Generation trage aber Verantwortung für die Geschichte und dafür, dass sich das Schreckliche, was damals geschah, nicht wiederhole.

Die Freiheit und die Demokratie müssten durch jeden Einzelnen, aber auch durch einen starken Staat verteidigt werden. Die größten Gefahren sieht Schäfer hier durch den islamistischen Terror und durch die Rechtsextremisten, dich auch nicht vor Gewalt zurückschreckten.




Ein Jahr VKU-10erTicket: Geburtstags-Umtauschaktion für Bus-EinzelTickets bis 20. Februar

Mit Rabatt in die Stadt – Seit einem Jahr bietet die VKU ein günstiges 10erTicket für Fahrten innerhalb einer Stadt und für Fahrten in die Nachbarstadt an.

Bis zum 28. Februar erhalten Fahrgäste, die sich beim Fahrer ein EinzelTicket kaufen, einen Gut-schein. Dieser kann in Vorverkaufs-Agenturen beim Kauf eines 10erTickets eingelöst werden.
Bis zum 28. Februar erhalten Fahrgäste, die sich beim Fahrer ein EinzelTicket kaufen, einen Gut-schein. Dieser kann in Vorverkaufs-Agenturen beim Kauf eines 10erTickets eingelöst werden.

Zum 10erTicket-Geburtstag hat die VKU für ihre Kunden in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres eine Tauschaktion gestartet. Wer beim Fahrer ein EinzelTicket kauft, erhält einen Gutschein. Den können die Fahrgäste in einer der Vorverkaufs-Agenturen im Kreis einlösen. Wer dort ein 10erTicket erwirbt, erhält den Preis für das EinzelTicket als Rabatt. Die Tausch-Aktion kommt an. Die Vorverkaufs-Agenturen berichten, dass zahlreiche Kunden ihre Gutscheine eingelöst haben.

Das 10erTicket zeigt, dass Busfahren nicht teuer ist: Eine Fahrt innerhalb der Stadt oder Gemeinde (Preisstufe A) kostet aus dem 10erTicket 1,95 € statt 2,60 € als EinzelTicket im Bus. Ein 10erTicket gibt es außerdem für Fahrten in die Nachbarstadt (Preis-stufe 3). In diesem Fall liegt der Preis bei 2,95 € statt 3,60 €.

Die Vorverkaufs-Agenturen sind auf der VKU-Internetseite unter www.vku-online.de/vorverkauf zu finden oder beim Busfahrer zu erfragen. Auch an vielen Haltestellen finden sich Tarifinformationen mit der Angabe der nächsten Vorverkaufs-Agenturen. Noch bis 28.02.2017 einlösen und günstig mit dem 10erTicket fahren.

Foto: Bis zum 28. Februar erhalten Fahrgäste, die sich beim Fahrer ein EinzelTicket kaufen, einen Gut-schein. Dieser kann in Vorverkaufs-Agenturen beim Kauf eines 10erTickets eingelöst werden.




Pädagogik-Projektkurse der Gesamtschule besuchen Bestattungsunternehmen

Die beiden Pädagogik-Projektkurse der Q2 der Willy-Brandt-Gesamtschule besuchten in eigener Organisation Bestattungsunternehmen in Unna (Bestattungen Groß GmbH) und Bergkamen (Tomaszewski GmbH). Als Inhalt des Projektkurses steht auch der Umgang mit dem Ende des Lebens im Vordergrund.

Die Pädagogik-Projektkurse der Willy-Brandt-Gesamtschule besucht jetzt zwei Bestattungsunternehmen.
Die Pädagogik-Projektkurse der Willy-Brandt-Gesamtschule besucht jetzt zwei Bestattungsunternehmen. Foto: J. Koerdt

Die Schülerinnen der Projektkurse entschieden sich eigenständig für die Erkundung einer damit verbundenen Institution/eines Unternehmens und organisierten in Eigenverantwortung den Besuch. Zur Vorbereitung gehörte nicht nur ein Ziel für die Exkursion auszuwählen, sondern den Besuch vorzubereiten, durchzuführen und natürlich eigenständig nachzubereiten. Ihre Pädagogik-Lehrerin (Frau Koerdt) begleitete die Schülergruppe lediglich und half bei der Organisation, bei aufkommenden Fragen oder Problemen. Vor Ort führten die Schülerinnen Gespräche mit Mitarbeitern, schauten sich Trauerhallen, Ausstellungen, Technik- und Gesprächsräume an. Themen wie Tod und Sterben, Beerdigungen und Abschiednahme sollten keine Tabuthemen in der Schule sein.

Bei den Exkursionen zu einem Bestattungsunternehmen handelte es sich um die letzte Erkundung zu verschiedenen Lebensstadien. Vorab besuchten die Kurse: die JVA Schwerte, den Kindergarten der Bücherstiftung in Bergkamen, die Psychiatrie in Dortmund-Aplerbeck, eine Flüchtlingsunterkunft in der Dortmunder Innenstadt und die Streetworker im Jugendzentrum in Bergkamen. Es folgt die Durchführung eines Körpersprache-Workshops.

Im nächsten Schuljahr werden die Kurse regelmäßig in Kooperation mit dem LWL und der Büscherstiftung vor Ort in der Psychiatrie und in dem Kindergarten stattfinden, so dass die Institution des Ehrenamtes gestärkt wird.




Polizeikontrolle auf der Werner Straße: Sechs Fahrer unter Drogeneinfluss

Am Donnerstag hat die Polizei gemeinsam mit dem Zoll zwischen 12.00 und 17.00 Uhr an der Werner Straße eine Verkehrskontrolle zur Verfolgung von Drogen- und Alkoholdelikten durchgeführt.

Verkehrskontrolle am Donnertag auf der Werner Straße.
Verkehrskontrolle am Donnertag auf der Werner Straße.

In diesen fünf Stunden wurden 289 Fahrzeuge und deren Fahrerinnen und Fahrer überprüft. Bei den 56 Drogen- und 8 Alkoholvortests wurden sechs Personen des Fahrens unter Drogeneinfluss verdächtig. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen. Bei einem Fahrer konnte Alkoholgeruch festgestellt werden. Alle müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen. Weiter wurden noch vier Personen angehalten, die keine Fahrerlaubnis hatten. Acht Mal wurde die Weiterfahrt untersagt.

Kontrolliert wurde auch die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge. So musste beispielsweise der Fahrer des Anhängers im Bild die Stäbe in das Zugfahrzeug umladen, weil hier die Ladungssicherheit nicht gegeben war.




Polizeikontrolle auf der Werner Straße: Viele Handwerker halten den Druck nur unter Drogen stand

Schon vor dem Start der Kontrollaktion am Donnerstag auf der Werner Straße beim THW war Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Olaf Becker überzeugt, dass den Beamten wieder eine Reihe von Verkehrsteilnehmern ins Netz gehen wird, die unter Drogeneinfluss standen. Das sagte ihm seine langjährige Erfahrung und die sollte ihn nicht täuschen. Kaum war das erste Dutzend per „Kelle“ herausgewinkt, stand wenig später für zwei PS-Ritter fest, dass sie ihre Fahrt nicht fortsetzen durften.

Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Werner Straße. Die Insassen dieses Fahrzeugs durften anschließend unbehelligt weiterfahren.
Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Werner Straße. Die Insassen dieses Fahrzeugs durften anschließend unbehelligt weiterfahren.

Einer hatte sich Aufputschmittel „eingeworfen“. Das zeigte ein Schnelltest. „Leider haben diese Schnelltests vor Gericht keinen Bestand“, erklärte PHK Becker. Deshalb ging es für den Erwischten weiter zur Amtsärztin, die im THW-Gebäude auf ihn wartete, und zur Blutabnahme.

Der Drogenschnelltest hat den Augenschein bestätigt: Der Fahrer hatte Aufputschmittel genommen.
Der Drogenschnelltest hat den Augenschein bestätigt: Der Fahrer hatte Aufputschmittel genommen.

Die Kontrollaktion am Donnerstag war gleichzeitig eine Praxisübung für 16 Polizistinnen und Polizisten aus NRW, die seit Montag an einem Weiterbildungsseminar in Bork teilnehmen. Ihre Aufgabe war es, die Autofahrerinnen und Autofahrer zu kontrollieren, die ihnen von der Werner Straße zugeleitet wurden.

Wie verhält sich der Verkehrsteilnehmer? Ist er nervös? Dann ein Blick in die Augen. Wer bei dem Sonnenschein am Donnerstag weit geöffnete Pupillen hat, ist ebenso verdächtig wie diejenigen, die nicht auf einem Bein stehen oder eine Zeitspanne von 30 Sekunden nicht richtig einschätzen können. Was danach folgt bei negativem Ausgang, also Schnelltest und Blutabnahme, geschieht auf freiwilliger Basis. Das lassen sich die Beamten auch unterschreiben. Wer sich weigert, muss so lange warten, bis ein Richter die Blutprobe anordnet.

Der Zoll hatte sich auch an der Kontrollaktion beteiligt.
Der Zoll hatte sich auch an der Kontrollaktion beteiligt.

Zweiradfahrer wurden natürlich auch kontrolliert.
Zweiradfahrer wurden natürlich auch kontrolliert.

Auf die Straße müssen die jungen Seminarteilnehmer nicht. Dort stehen erfahrene Beamte des Verkehrsdienstes der Kreispolizei Unna, die im Laufe der Zeit ein sicheres Gefühl für ihre „Pappenheimer“ entwickelt haben. Zudem hatte Becker ihnen in der Vorbesprechung aufgegeben, jedes Handwerkerfahrzeug herauszuwinken. „Handwerker stehen enorm unter Druck. Dem glauben viele, nur noch mit Drogen standhalten zu können“, sagte Becker.

Für diese Handwerker, aber auch für jeden, der bei der intensiveren Kontrolle, zum Beispiel durch Farbkleckse auf der Hose aufgefallen war, interessierten sich noch mal gesondert Beamte des Zolls aus der Abteilung Schwarzarbeit, die sich dieser Kontrollaktion angeschlossen hatten.




Polizei sucht Opfer: 41-Jähriger filmt Frauen im Regionalexpress und onaniert dabei

Die Polizei sucht nach rund 200 Frauen, die von einem 41-Jährigen mit seinem Handy in einem Zug gefilmt wurden. Dabei hat er onaniert. Dieser Mann wurde am 19. November 2016 nach solch einer Tat im Regionalexpress von Hamm über Kamen nach Dortmund festgenommen.  Die Polizei hat jetzt ein Foto von einer nachgestellten Szene mit dem Rucksack des Tatverdächtigen veröffentlicht. Die betroffenen Frauen werden gebeten, sich bei einer Polizeidienststelle zu melden und Anzeige zu erstatten.

Nachgestellte Szene mit dem Rucksack des Tatverdächtigen
Nachgestellte Szene mit dem Rucksack des Tatverdächtigen

Am 19. November 2016 wurde ein 41-jähriger Hammer nach exhibitionistischen Handlungen im Regionalexpress von Hamm nach Dortmund kontrolliert. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.

Bei dem Festgenommen stellten die Beamten ein Mobiltelefon sicher. Bei der Auswertung durch die Hammer Polizei wurden 200 Videos gesichert, bei denen der Tatverdächtige seine weiblichen Opfer im Zug videografierte und zeitgleich onanierte.

Alle betroffenen Frauen, die sich noch an einen solchen Vorfall erinnern können, werden gebeten, Anzeige gegen den Exhibitionisten zu erstatten. Dieses ist in jeder Polizeidienststelle möglich.

Der Tatverdächtige ist 1,70 Meter groß, hat eine kräftige Statur, Geheimratsecken, eine Stirnglatze, einen Drei-Tage-Bart und braun-graue rasierte Haare. Der Mann wirkt älter als 41 Jahre und hatte zeitweise grüne Arbeitskleidung mit neon-orangefarbenen Einsätzen an. Oftmals trug er eine dunkelblaue Jacke, eine blaue oder graue Hose, Turnschuhe, eine graue oder einem schwarz-rotes T-Shirt und ein beigefarbenes Basecap. Auffällig war sein rot-grau-schwarzer Rucksack. Seine Taten filmte er mit einem weißen Samsung Handy




Gartenbesitzer aufgepasst: Strauchschnitt kann beginnen

Kein Eis, kein Schnee, kein allzu harter Winter: Die aktuelle Witterung eignet sich gut für erste Gartenarbeiten. Darauf weist der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises hin.

Hartmut A. Kemper (links) vom Kreis Unna zeigt Landschaftsgärtner Sebastian Schlierkamp den richtigen Schnitt. Foto: T. Hallmann – Rechte Kreis Unna
Hartmut A. Kemper (links) vom Kreis Unna zeigt Landschaftsgärtner Sebastian Schlierkamp den richtigen Schnitt. Foto: T. Hallmann – Rechte Kreis Unna

„Ziersträucher und Obstgehölze können jetzt beschnitten werden“, sagt Hartmut A. Kemper, Techniker für Landschaftspflege und Umweltschutztechniker.

Wie der Baum- und Strauchschnitt am besten gelingt, dafür hat er einige Tipps parat: „Bei Forsythien, Deutzien und Zierjohannesbeeren sollte man an der Strauchbasis, also dort wo der Strauch aus dem Boden kommt, die ältesten und meist auch dicksten Äste komplett abschneiden.“ So baut sich der Strauch möglichst natürlich auf und wird von unten her verjüngt. Gutes Werkzeug ist eine scharfe Astschere oder eine geeignete Handsäge.

Würde man Sträucher wie beim Heckenschnitt nur oben einkürzen, würden sie sich „obenrum“ noch dichter entwickeln. Folge: Durch diesen Bubikopfschnitt fällt zu wenig Licht in den Strauch.

Auch mit dem Schnitt von Obstgehölzen können Gartenbesitzer jetzt beginnen. „Genau wie bei den Sträuchern empfiehlt es sich, ganze Äste zu entnehmen und nicht nur an den Triebspitzen herumzuschnippeln“, rät Kemper.

Der Vorteil, Ziersträucher und Obstgehölze im Winter zu schneiden, liegt in der Vegetationsruhe. Ohne Laub ist der Aufbau des Gehölzes besser zu erkennen, und das erleichtert den Schnitt.




Blechbläser reloaded!  – Musikakademie lädt zum Workshop für Wiedereinsteiger

Am 22. Februar startet an der Musikakademie Bergkamen ein besonderer Workshop mit Sandra Horn, die auch die bekannte Bigband „Triple B“ leitet: „Posaunenchor für Wiedereinsteiger“. Dieser Workshop richtet sich an alle Interessierten, die ihre ersten Gehversuche auf einem Blechblasinstrument nicht vergessen haben und gerne wieder einen fachlich angeleiteten Zugang zu ihrem Instrument finden möchten.

Sandra Horn. Foto: Eberhard Kamm
Sandra Horn. Foto: Eberhard Kamm

„Mit einer Trompete, einer Posaune, einem Tenorhorn oder einer Tuba – allesamt Blechblasinstrumente – sind viele Menschen bereits in Kontakt gekommen. Aber oft ist das Instrument irgendwann aus den unterschiedlichsten Gründen zur Seite gelegt worden,“ weiß Sandra Horn, die selbst Trompete studiert hat. „Dabei ist das Spielen eines Blechblasinstrumentes in den verschiedensten Musikrichtungen – auch hier in Bergkamen – durchaus gefragt. Ob im Rock, Jazz oder der Klassik, überall kommen Blechbläser in umliegenden Ensembles zum Einsatz. Und nicht zuletzt bietet sich die Gelegenheit, in ansässigen Blasorchestern oder kirchlichen Posaunenchören in geselliger Runde mit Gleichgesinnten Musik zu machen. Dieser Kurs soll für einen musikalischen Wiedereinstieg fit machen.“.

Der Workshop vermittelt Übungen zur (Wieder-)Erlangung und Verbesserung der eigenen Spielfertigkeit. Danach soll Literatur aus verschiedenen musikalischen Bereichen und Stilistiken einstudiert werden. Mitzubringen sind ein eigenes Instrument und ein Notenständer. In Ausnahmefällen kann ein Instrument auch geliehen werden.

Der Workshop „Posaunenchor für Wiedereinsteiger“ beginnt am 22. Februar 2017 in 10 Lektionen à 90 Minuten (ohne Osterferien) jeweils Mittwochabend von 19.00 bis 20.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte.

Die Kosten für den Workshop betragen 95,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 13. Februar 2017  telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.