„Komm und sprich mit mir“: Fachtag Sprachbildung mit 120 Teilnehmern aus Kitas und Schulen

(PK) Kinder lernen dann erfolgreich, wenn sie die deutsche Sprache gut beherrschen. Und die sollte nicht nur im Deutschunterricht vermittelt werden, sondern fächerübergreifend. Wie groß das Interesse unter Pädagogen ist, sich darüber auszutauschen, zeigte jetzt ein kreisweiter Fachtag.

Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna
Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna

Rund 120 Fachkräfte aus Schule, Kindertagesstätte oder offenem Ganztag (OGS) waren zu der Veranstaltung unter dem Motto „Komm und sprich mit mir“ ins Sportcentrum Kamen-Kaiserau gekommen. Veranstaltet wurde der Tag vom Schulamt für den Kreis Unna, der Beauftragten für Sprachbildung, der Vertretung der KiTa-Leitungen im Kreis, dem Regionalem Bildungsbüro und dem Kommunalem Integrationszentrum Kreis Unna.

Als Referentin zu Gast war unter anderem Claudia Neugebauer (PH Zürich und Institut für Interkulturelle Kommunikation), die nicht nur den Hauptvortrag hielt, sondern auch noch zwei Workshops anbot. Neun weitere Workshop-Angebote qualifizierter Referenten und Referentinnen erweiterten das thematische Spektrum.

Der Fachtag sollte pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätte, OGS und Schule motivieren, sich gemeinsam auf den Weg zu einer sprachsensiblen Einrichtung zu machen und besonders den Übergang vom Elementar- zum Primarbereich, aber auch die Verzahnung mit dem Ganztag in den Fokus zu nehmen.




Musikrevue im studio theater: BACK TO THE SIXTIES – Born to be Bergkamen

Ursprünglich sollte sie schon im Herbst 2016 im Jubiläumsjahr aufgeführt werden. Krankheitsbedingt musste sie verschoben. Am Samstag, 4. März, geht nun ab 19.45 Uhr die Musikrevue „BACK TO THE SIXTIES – Born to be Bergkamen“ über die Bühne des studio theaters.

Yellow Express Foto: Jens Hocher
Yellow Express Foto: Jens Hocher

Nicht regelmäßig aber stetig. Die Musikrevue im Bergkamener studio theater hat mittlerweile Tradition und einen festen Platz im Terminkalender der Bergkamener Bürger und zugereisten Musikfans aus der Region. In der Vergangenheit ging es um die Interpretationen der Songs von den Beatles bzw. den Rolling Stones. 2016 feierte die Stadt Bergkamen ihr 50jähriges Stadtwerdungsjubiläum. Grund genug, um die beliebte Reihe fortzuführen. Leider musste die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen von Ende 2016 auf den Sa., 04.03.2017 gelegt werden. Das Bergkamener Kulturreferat und die beteiligten Musiker und Künstler laden nun ein:

Sound Celebration. Foto: Sabine Schulte
Sound Celebration. Foto: Sabine Schulte

Captain Horst, Mona & Dino, Schreberjugend Bergkamen, Sound Celebration, Step Up, Turnstiles, Yellows Express und Wooden Music spielen die Höhepunkte der “Swinging Sixties“ in ihren eigenen Interpretation. Songs von Interpreten und Gruppen wie z.B. Beach Boys, Bee Gees, Bob Dylan, Kinks, Simon & Garfunkel, Beatles, Rolling Stones oder Who gibt es zu hören, mal authentisch, mal mit eigenem Charme individuell umgesetzt.

Das Jahrzehnt der sechziger Jahre war die Findungsphase für die Stadt Bergkamen. Die Musik aus dieser Zeit hat die Bevölkerung damals begleitet. Der geplante musikalische Themenabend „BACK TO THE SIXTIES – Born To Be Bergkamen“ ist ein Bindeglied zwischen Gestern und Heute. Jung und Alt sind vereint – sowohl auf der Bühne, als auch im Publikum. Ein Programm für drei Generationen wird dargeboten.

Moderiert wird die Veranstaltung von Urgestein „Thossa Büsing“. Aufgelockert werden die Umbaupausen durch Interviews mit Bürgermeister Roland Schäfer, Ulla Janik (Zeitzeugenkreis), Mark Schrader (Stadtmuseum) und Anke Jäger (Chorleiterin) zum Thema Unterhaltung in Bergkamen „früher“.

Die Organisatoren und Aktiven freuen sich auf einen unterhaltsamen und bunt gemischten musikalischen Abend in angenehmer Theateratmosphäre. Eine kurzweilige Musikreise in die goldenen 60er umgesetzt von Musikern aus den letzten Jahrzehnten. Karten sind im Bergkamener Kulturreferat erhältlich, Telefon: 02307-965-464. Weitere Infos erhalten sie auch unter www.bergkamen.de

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.45 Uhr (Nachholtermin vom Sa., 05.11.2017)

Vorverkauf: 12,00 Euro, Abendkasse: 15,00 Euro. Die Karten vom Sa., 5.11.2016 behalten ihre Gültigkeit.




Ein Stück für Kinder: „Das tapfere Schneiderlein“ im studio theater 

Die Kindertheatersaison 2016/17 des Jugendamtes wird am Mittwoch, 22. Februar im studio theater mit der Aufführung „Das tapfere Schneiderlein“ des Trotz-Alledem-Theaters fortgesetzt.

Das Trotz-Alledem-Theater zeigt am 22. Februar im studio theater "Das tapfere Schneiderlein". Foto: Juan Zamalea
Das Trotz-Alledem-Theater zeigt am 22. Februar im studio theater „Das tapfere Schneiderlein“. Foto: Juan Zamalea

Wer kennt nicht das tapfere Schneiderlein? Das Schneiderlein, das sieben Fliegen auf einen Streich treffen kann? Das Schneiderlein, das selbst den größten Riesen einen kleinen Streich spielt? Das Schneiderlein, das ganz allein ein Einhorn und ein Wildschwein fängt?

Das Trotz-Alledem-Theater aus Bielefeld erzählt dieses phantastische Lügenmärchen der Brüder Grimm als Lumpentheater mit einfallsreichen Requisiten, großartigen Liedern und allerlei Krimskrams vom Dachboden der Ur-ur-ur-ur-ur-Großmutter, der Lumpen- und Geschichtenhändlerin. Aktuell wurde die Inszenierung von Christina Seck mit Musik von Antje Wenzel von den Zuschauern der „Nachtreise 2016“ zum Siegerstück gewählt.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.

Die Theaterreihe des Jugendamtes für Kinder ab 3 Jahren bietet zum Abschluss der  laufenden Saison außerdem noch das Stück „Rumpelfrosch im Glück“ (Theater 1+1) am 15.03.2017 an.

 




Familientreff im Pestalozzihaus: Hier wird Eltern geholfen

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr! So lautet ein oft bemühter Spruch. Der Familientreff im Pestalozzihaus hat aber eine Menge Angebote, damit es nicht ganz so schlimm wird – vor allem für die Eltern, deren Kinder sich noch im Vorkindergartenalter befinden.

Kurze Unterbrechung des Elternfrühstücks im Familientreff für ein Foto zur Vorstellung des neuen Programms. Rechts die beiden Leiterinnen Isabel Veltmann (sitzend) und Ina Wiegandt (stehend).
Kurze Unterbrechung des Elternfrühstücks im Familientreff für ein Foto zur Vorstellung des neuen Programms. Rechts die beiden Leiterinnen Isabel Veltmann (sitzend) und Ina Wiegandt (stehend).

Es gibt regelmäßige Treffs wie das Elternfrühstück am Mittwoch, Babywiegen und Babymassage für die Jüngsten, eine Still- und Schreiberatung für geplagte Eltern, Nähkurse und inzwischen zehn Eltern-Kind-Gruppen.

Die beiden Leiterinnen der Einrichtung, Ina Wiegandt von der Ev. Familienbildung Unna und die Kinderkrankenschwester Isabel Veltmann vom Bergkamener Jugendamt, haben jetzt das neue Halbjahresprogramm des Familientreffs im Pestalozzihaus vorgestellt. Der Flyer enthält alle regelmäßigen Angebote wie die „offenen Treffs“ am Montag- und Mittwochmorgen oder die Angebote der Musikschule für Kinder am Dienstagnachmittag.

Hinzu kommen die thematischen Schwerpunkte beim Elternfrühstück am Mittwoch. Die Jugendkunstschule, die sich ebenfalls im Pestalozzihaus befindet, hat ein Theatererlebnis für die Jüngsten am 15. Februar organisiert. Rund um das Thema Familienplanung geht es am 1. März. Später im Mai kommt Martina Leyer von der Agentur für Arbeit vorbei zum Thema „Von der Erziehungsphase zurück in den Beruf“.

Natürlich können Eltern Ina Wiegandt und Isabel Veltmann zu allen möglichen Problemen rund ums Elternsein ansprechen. Sie haben in Laufe der Zeit Verbindungen zu allen möglichen Stellen und Institutionen aufgebaut, die weiterhelfen. Dazu gehören auch die Erziehungsberatungsstelle oder der Verein für familiäre Kindertagesbetreuung, wenn eine Tagesmutter benötigt wird, und die Erziehungsberatungsstelle Bergkamen/Kamen. Die Fachleute kommen regelmäßig direkt zum Familientreff.

Telefonisch ist der Familientreff unter 02307/280333 zu erreichen und per Mail unter familientreff@helimail.de.

Wer noch mehr Einzelheiten wissen möchte, kann sich hier den aktuellen Flyer mit allen Angeboten herunterladen: familientreff




Tinez Roots Club aus den Niederlanden kommt zum nächsten Sparkassen Grand Jam

Der Tinez Roots Club aus den Niederlanden füllt am Mittwoch, 1. März, ab 20 Uhr das Programm des nächsten Sparkassen Grand Jam im Saal der Gaststätte „Almrausch“ (ehem. Haus Schmülling) an der Landwehrstraße 160 in Overberge.

Tinez Roots ClubMan stelle sich eine verruchte Bar vor, mit farbenfrohem Interieur und entsprechender Kundschaft. Klebrige Dollarscheine gehen von Hand zu Hand. Es wird Hochprozentiges serviert und in der Ecke steht ein Schlangenkäfig, dessen Bewohner seit Tagen nicht gesehen wurde. Niemand kümmert es, die Zeit bleibt stehen und die Stimmung ist auf dem Siedepunkt. Herzlich willkommen zum Tinez Roots Club! Seit einigen Jahren räumt Tinez Roots Club die Szene auf. Mit einem rauen und vollgeladenen Energie-Mix aus fettem Rhythm’n Blues, Jazz-Licks und wildem Rock’n Roll. Zwei Saxofone, eine herrlich groovende Hammond-Orgel und ergreifende Trommelbeats lassen das Publikum erschaudern und den Saal erzittern.

Line-up:

Martijn `Tinez´ van Toor – Der Supermann des Tenorsax mit einem messerscharfen und herzerwärmenden Sound. Bandleader und Komponist des Tinez Roots Club Repertoires. Ebenfalls bekannt durch seine Tätigkeit mit Little Steve & the Big Beat, CC Jerome, Rusty Pinto, Nick Curran, Nikki Hill u. a.

Evert Hoedt – Spezialist für alles Tiefe und Große. Evert ist ein fantastischer Solist. Er und sein Baritonsaxofon – ein Gespann, das viele Rhythm’n Bluesbands zu schätzen wissen. Bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Little Steve & the Big Beat und The Electrophonics.

Rob Geboers – Einer der wenigen Menschen in der Welt, der das Biest zu zähmen wusste, die Hammond B3. Er ist ein Multi-Instrumentalist und immer bemüht, seiner Musik einen „human touch“ zu geben. Bekannt durch die Zusammenarbeit mit Mrs. Hips, Saxotone Groove Mission und durch seine eigene Band „Radio Schnauzer Orchestra“.

Andreas Robbie Carree – einer der intensivsten und hervorstechendsten Schlagzeuger im europäischen Rhythm´n Blues. Er lebt die Grooves als gäbe es kein Morgen. Bekannt durch seine Arbeit mit King Mo.

Tickets erhalten Sie im Kulturreferat der Stadt Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Eine weitere Kartenvorverkaufsstelle ist die Sparkasse Bergkamen-Bönen, In der City 133, Bergkamen-Mitte und die Gaststätte Almrausch / Haus Schmülling, Landwehrstr. 160, 59192 Bergkamen-Overberge.

Ticket-Preise Grand Jam Konzerte:

 Vorverkauf (VVK): 14,- € (ermäßigt 11,- €).

Der Vorverkauf endet am Montag, 27.02.2017 um 12.00 Uhr!

Abendkasse (AK): 16,- € (ermäßigt 13,- €)




Tag der Kinderhospizarbeit: Grüne Bänder als Zeichen der Verbundenheit

Mit leuchtend grünen Bändern sind in den nächsten Tagen die Dienstfahrzeuge der Kreisverwaltung unterwegs. Anlass dafür ist der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar.

Jochen Pfeiffer, in der Kreisverwaltung für den Fuhrpark zuständig, mit einem der grünen Bänder als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Jochen Pfeiffer, in der Kreisverwaltung für den Fuhrpark zuständig, mit einem der grünen Bänder als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Die Kreisverwaltung Unna mit Landrat Michael Makiolla an der Spitze unterstützt die Aktion, mit der auf die Arbeit der Kinderhospizdienste und des Deutschen Kinderhospizvereins aufmerksam gemacht werden soll. „Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden und die Hoffnung ausdrücken, dass sich immer mehr Menschen für die erkrankten Kinder und deren Familien einsetzen“, betont Landrat Makiolla.

Im Rahmen der Kinderhospizarbeit werden Kinder mit verkürzter Lebenserwartung und deren Familien begleitet und unterstützt. Die Begleitung erfolgt ab der Diagnose, im Leben und Sterben sowie über den Tod der Kinder hinaus.

Mit dem Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar sollen die Inhalte dieser Arbeit bekannter gemacht und Menschen motiviert werden, sich mit erkrankten Kindern, ihren Eltern und Geschwistern zu solidarisieren. Außerdem dient dieser besondere Tag dazu, ehrenamtliche Begleiter sowie finanzielle Unterstützer zu gewinnen und das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren. (PK)




„Skate or Die“ – Musicfestival im Yellowstone

Am Freitag, 17. Februar wird es wieder laut im JZ Yellowstone. Das „Skate or Die“ Musicfestival hat dann Premiere im Oberadener Jugendzentrum.

ST Outlaws spielen am 17. Februar im Yellowstone auf. Foto: Steffen Schinck
ST Outlaws spielen am 17. Februar im Yellowstone auf. Foto: Steffen Schinck

Der Abend beginnt mit der Band No Orchester. Das sind zwei Jungs aus Dortmund, die sich nur mit Gitarre und Schlagzeug dem Publikum präsentieren. Ihre Musik lässt sich in die Indie Rock und teilweise Psychedelic Rock Richtung einordnen.

Danach treten S.I.Y.F. auf, die mit ihrem Oldschool Hardcore das Publikum zu begeistern wissen. S.I.Y.F. ist eine junge Band aus Werne, sie steht den anderen Bands, die schon länger musizieren, in nichts nach.

Anschließend kehren altbekannte Gesichter auf die Bühne des Yellowstones zurück. Die Rede ist von den S.F. Outlaws, die mit ihren schnellen und harten Riffs das Publikum  richtig in Bewegung bringen. Durch viele Besetzungswechsel am Schlagzeug und am Bass waren sie lange nicht mehr aktiv.

Weiter geht es mit den Lüner Skatepunkrockern Meals on Wheels. Diese Band ist vielen Leuten in der Umgebung ein Begriff. Sie überzeugt ihr Publikum mit schnellem und rotzigem Punkrock. Es gibt keine Schnörkeleien bei den drei jungen Musikern. Sie sagen was sie zu sagen haben und machen das auf eine spezielle Art und Weise. Sie verpacken ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Texte und besingen so das alltägliche Leben.

Abschließend betreten dann die Gasoliners die Bühne und runden den Abend mit ihren schnellen und knackigen Songs ab. Die Gasoliners sind ein Urgestein in der lokalen Szene und bringen regelmäßig ihr Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Pogen. Musikalisch gesehen gibt es schnellen Rock´n´Roll mit rotzigem Gesang des Sängers.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, die Türen öffnen sich bereits um 19.00 Uhr. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen organisiert.




Grüne machen sich für die Einführung einer Katzenschutzverordnung im Kreis Unna stark

Die Grünen im Kreis Unna machen sich für die Einführung einer Katzenschutzverordnung stark. Am Montag hatten sie zu diesem Thema zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Katzen, die sich nicht nur in der Wohnung, sondern auch draußen aufhalten, müssen schon bald kastriert werden.
Katzen, die sich nicht nur in der Wohnung, sondern auch draußen aufhalten, sollen kastriert werden.

An die 50 Tierschützerinnen und Tierschützer aus dem gesamten Kreis Unna und aus der Nachbar-Kommune Hamm  trafen auf den tierschutzpolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion: Martin Sebastian Abel berichtete über die rechtlichen Voraussetzungen und Hintergründe. Auch seine Erfahrungen aus anderen NRW Kommunen bei der Einführung der  Katzenschutzverordnung stimmten die Anwesenden hoffnungsvoll und führten zu einem lebhaften Austausch.

Eine Ablehnung der Katzenschutzverordnung mit der Einführung der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen darf aus seiner Sicht nicht begründet  werden mit der Rechtfertigung, dass möglicherweise eine wertvolle Perser-Rassekatze fälschlicherweise kastriert wird. Dieser Fall ist in ganz NRW noch nie eingetreten. Ausnahmeregelungen lässt im Übrigen die Verordnung zu und können sehr einfach kontrolliert werden.

Eindringlich schilderten einige Vertreterinnen der Tierschutzvereine, dass sie seit Jahren aufgrund des nicht versiegen wollenden Stroms von leidenden verwilderten kranken und Not leidenden Katzen keine Möglichkeit für weitere Tierschutzarbeit haben. Sie warten inständig  auf die  Einführung.

Stephanie Schmidt als tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion berichtete vom aktuellen Sachstand im Kreis Unna. Dank der fleißigen Rückmeldungen von Tierschutzvereinen und Tierärzten steht rein rechtlich fast im gesamten Kreisgebiet der Einführung nichts mehr entgegen.  Abgesehen von Werne und Selm  scheint schon die rechtliche Voraussetzung erfüllt.

Lediglich die fehlenden Haushaltsmittel für die Kastrationen der Tiere, die keine Besitzer haben,  könnten noch ein Problem darstellen. Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag kündigte an, dafür notfalls eine außerplanmäßige Bereitstellung beantragen zu wollen.

Personell würden die Tierschutzvereine den Kreis unterstützen wollen. Ein gemeinsames Treffen aller relevanten Akteure schon im März steht in Aussicht. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Tier-, Umwelt- und Naturschutz  des Grünen Kreisverbands und Moderatorin des Abends Carola Schiller fand abschließend das Fazit, die Tierschutzvereine machen einen unglaublich guten Job, sogar  über ihre Kraftgrenzen hinaus. Mit diesem Lob dankte sie den Anwesenden und versprach, die Einführung der Katzenschutzverordnung weiter zu begleiten.




„Classic meets Pop“ – Matineekonzert der Bergkamener Zupforchester in der Ökologiestation

Am kommenden Sonntag präsentieren die Zupforchester der Musikschule der Stadt Bergkamen ihr aktuelles Programm „Classic meets Pop“ in der Ökologiestation des Kreises Unna in Heil. Unter der Leitung von Ralf Beyersdorff, Melanie Scharne und Michael Witt spielen die beiden Orchester sowohl Werke von Georg Friedrich Händel als auch von den Beatles und zahlreichen anderen Komponisten.

zupforchester.v01Das Jugendzupforchester besteht aus Schülern des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ und jungen Schülern der Musikschule. Im Zupforchester musizieren Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf hohem Niveau.

 Das Matineekonzert am Sonntag, 12. Februar beginnt um 11.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Spenden werden jedoch gerne entgegengenommen.

 




Zwei Küchenbrände und zwei Verletzte am Dienstagabend

Zwei Küchenbrände riefen am Dienstagabend die Bergkamener Feuerwehr auf den Plan: zuerst an der Goethestraße in Weddinghofen und anschließend am Stadtmarkt in Bergkamen-Mitte.

Ein Küchenbrand im Obergeschoss dieses Mehrfamilienhauses am Stadtmarkt rief die Löschgruppen Mitte, Weddinghofen und Overberge auf den Plan.
Ein Küchenbrand im Obergeschoss dieses Mehrfamilienhauses am Stadtmarkt rief die Löschgruppen Mitte, Weddinghofen und Overberge auf den Plan.

An der Goethestraße hatten Nachbarn einen Rauchmelder in der Wohnung einer alleinstehenden Person gehört. Sie alarmierten gegen 20.45 Uhr die Feuerwehr. Erst als die Feuerwehrleute an der Wohnungstür laut klopften, wurde der Mieter geweckt. Wie sich dann herausstellte hatte er sich Essen auf dem Herd kochen wollen und ist offensichtlich darüber eingeschlafen. Der Rauch vom verkochten Essen hatten dann den Rauchmelder aktiviert.

Beteiligt waren an diesem Einsatz die Löschgruppen Bergkamen-Mitte, Weddinghofen und Oberaden. Auf dem Rückweg zu den Gerätehäusern folgte die nächste Alarmierung für die Feuerwehrleute aus Mitte und Weddinghofen. Die Küche einer vierköpfigen Familie in einem Mehrfamilienhaus am Stadtmarkt war aus bisher nicht bekannter Ursache in Brand geraten.

Als die beiden Löschgruppen zusammen mit der Löschgruppe Overberge am Einsatzort eintrafen. Hatten die Familie und die anderen Hausbewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Feuerwehrleute hatten den Brand schnell gelöscht. Allerdings wurden zwei Personen wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung zu einem Krankenhaus gebracht.




An der BergGalerie wird weiter geplant: Neue Zufahrten für das Parkhaus

An die Wiederauferstehung der ehemaligen Turmarkaden gegenüber dem Rathaus als BergGalerie mögen viele Bergkamener nicht mehr so recht glauben. Doch nachdem in den zurückliegenden Wochen vieles hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde, gehen die Umbaupläne für das sanierungsbedürftige Einkaufszentrum jetzt zumindest in einem Detail in die Öffentlichkeit.

In den Turmarkaden haben schon vor Wochen die Entkernungsarbeiten begonnen. Jetzt werden sie in den ehemaligen Räumen von Baby Walz gestartet.
Die Turmarkaden sollen zur neuen BergGalerie umgebaut werden. Auch das Parkhaus wird jetzt völlig neue Zufahrten erhalten – auf besonderen Wunsch des künftigen Ankermieters.

Genauer gesagt ist es der Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr. In öffentlicher Sitzung wird am 17. Februar, Beginn 17 Uhr, ein vom Investor beauftragtes Planungsbüro die geänderte Zufahrt zum Parkhaus der BergGalerie vorstellen. Demnach sollen künftig die Kunden auch direkt vom Rathauskreisel in das Parkhaus einfahren können. Dies geschieht auf besonderen Wunsch des künftigen Ankermieters der BergGalerie. Er geht davon aus, dass die Hauptkundenströme per Pkw über diesen Kreisel kommen werden

 Eine zweite Zufahrt gibt es an der Hubert-Biernat-Straße. Auch für die Ausfahrt sind zwei Möglichkeiten vorgesehen: über die Hubert-Biernat-Straße und über die Gedächtnisstraße.

Dieses neue Konzept macht es laut Planungsbüro erforderlich, die Hubert-Biernat-Straße zwischen der Gedächtnisstraße und der Töddinghauser Straße umzubauen. Sie wird breiter, damit die Ein- und ausfahrenden Verkehre reibungslos fließen können. „Geopfert“ werden soll dafür zumindest teilweise der begrünte Mittelstreifen.

Bei der Verwaltung haben diese geänderten Pläne Zustimmung gefunden. Was die Politik davon hält, wird dann am 14. Februar in der Ausschusssitzung zu hören sein.