„Wir in Weddinghofen“ spendet 500 Euro für JeKids-Projekt an der Pfalzschule

Vor gut zwei Wochen hat der Verein „Wir in Weddinghofen“ dem Eishockeyverein EC Bergkamen in der Eissporthalle am Häupenweg für die Nachwuchsarbeit übergeben. Am Mittwochnachmittag brachten die Vorstandsmitglieder Anja Lenz und Werner Matiak einen symbolischen Scheck über 500 Euro zur JeKids-Gruppe der Pfalz-Grundschule.

Hierbei handelt es sich um die zweite Hälft des Erlöses vom Weddinghofer Weihnachtsmarkt 2016. JeKids ist ein gemeinsames Projekt der städtischen Musikschule mit den Bergkamener Grundschulen. Hier können die Mädchen und Jungen ihre ersten musikalischen Erfahrungen sammeln. „Und wir haben noch etwas draufgelegt“, erklärten Anja Lenz und Werner Matiak. Zum Geld gab es auch noch einen Karton mit „Notenheften“, die helfen sollen, dass die Kinder spielerisch lernen, Noten zu lesen und auch zu schreiben. Für die Spende bedankten sich auch die Leiterin der Pfalzschule, Monika Drude, und der stellvertretende Leiter der Musikschule, Thorsten Lange-Rettich.




Sieger des Planspiels Börse stehen fest. „Die Willys“ waren nicht zu schlagen

Über 35.900 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg und Schweden  nahmen zehn Wochen lang mit dem Planspiel Börse live am Börsen-geschehen teil. Dabei vertieften sie sich in Aktienkurse und Unternehmensmeldungen – mit großem Erfolg! Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 218 Teilnehmer in 49 Teams.

Siegerehrung beim Planspiel Börse in der neuen Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Michael Krause, Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen, gratulierte den Gewinnern zu ihrer Leistung und ihrem Wissenszuwachs: „Die Teilnehmer haben allein im letzten Quartal die Reaktion der Aktienmärkte auf die Brexit-Entscheidung, die US-Wahlen und das Italien-Referendum miterlebt. Besonders in Zeiten von gefühlter Unsicherheit ist es wichtig, wirtschaftliche Zusammenhänge aufzuzeigen und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die diesjährigen Sieger des Planspiels Börse haben deshalb aus meiner Sicht nicht nur Preise gewonnen, sondern vor allem Wissen“.

Den 1. Platz belegt das Team „Die Willys“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule. Das Team „591er“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen liegt auf dem 2. Platz, gefolgt von den „Future Millionaires“ ebenfalls vom Städtischen Gymnasium Bergkamen auf Platz 3.

Im Nachhaltigkeitswettbewerb geht der 1. Platz an das Team „Squadguam“ vom Städtischen Gymnasium Bergkamen. Platz 2 belegt die „BörsenMafia92“ vom Marie-Curie-Gymnasium aus Bönen. Der 3. Platz geht an die „Littlemoneymonster“ vom Marie-Curie-Gymnasium aus Bönen.

Die Siegerehrung der erfolgreichsten Teams findet am 8. März 2016 in der Kundenhalle der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen statt.

Die aktuelle Spielrunde ist jetzt zwar vorbei, wer sich aber weiter über die Börse informieren möchte, findet auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen viele Informationen dazu. Und mit dem 27. September 2017 steht auch schon der Starttermin für die nächste Spielrunde fest.

 




Neubau des Gesundheitshaus mit Kita bleibt eine Hängepartie

Der geplante Bau eines Gesundheitshaus auf dem Gelände von Grimberg 3/4 in Weddinghofen bleibt eine Hängepartie. Knackpunkt ist weiterhin die Finanzierung des Projekts. Nach den jüngsten Informationen von der Beigeordneten Christine Busch steht die PueD-GmbH in Erfolgversprechenden Gesprächen mit einem deutschen Kreditinstitut. Endscheidend sollte hier vor wenigen Tagen eine Telefonkonferenz sein. Zur Vertragsunterzeichnung sei es danach nicht gekommen, weil ein Vorstandsmitglied des Instituts nicht an dieser Telefonkonferenz nicht teilnehmen konnte.

Hier soll das neue Gesundheitshaus mit Kindergarten gebaut werden: auf dem ehemaligen Parkplatz von Grimberg 3/4.

Immerhin sei ein Geschäftsführer der PueD GmbH jetzt soweit, mit Unterstützung seine eigene Hausbank das Grundstück am Kleiweg zu kaufen, berichtete Christine Busch am Dienstag dem Jugendhilfeausschuss. Den interessiert die Umsetzung der Pued-Pläne, weil mit dem Gesundheitszentrum auch ein neuer 4-Gruppen-Kindergarten errichtet werden. Den benötigt die Stadt dringend, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz erfüllen zu können. Allerdings rechnet das Jugendamt jetzt damit, dass dieser Kindergarten erst mit dem Kindergartenjahr 2018/2019 in Betrieb gehen kann.

Trotz des planmäßigen Baus des Johanniter-Kindergartens an der Eichendorffstraße sieht die Lage, was Kindergartenplätze betrifft, nicht gut aus. Es ergibt sich in Bergkamen zurzeit ein rechnerischer Fehlbedarf von 67 Plätzen für Kinder von 3 bis 6 und von 96 Plätzen für Kinder von 2 bis 3 Jahren. Für die Altersgruppe U3 stehen zurzeit 210 Plätze in Kindertageseinrichtungen und 130 Plätze in Tagespflege, für Kinder 3 bis 6 Jahre rund 1.255 Plätze in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung.

Der wichtigste Grund für die Kindergartenmisere ist ein eigentlich erfreulicher: „Es werden in Bergkamener wieder mehr Kinder geboren“, erklärte Christine Busch gegenüber dem Infoblog. Bis vor drei Jahren lauteten alle Prognosen, dass die Bevölkerungszahl geringer wird. Deshalb wurde bereits ein Kindergarten aufgegeben und auch Gruppen geschlossen.

Jetzt zeigt die Kurve wieder nach oben. Bergkamen zählt wieder über 51.000 Einwohner. Vom ungeahnten Bevölkerungswachstum sind auch die Nachbarstädte betroffen. Auch dort müssen die Planungen für die Kindergärten neu orientiert werden.

Eine Folge ist, dass potentielle Betreiber von Kitas jetzt auf die Städte zugehen. So hat sich ein Betreiber angeboten, für Bergkamen eine Kita nur für Kinder unter drei Jahren zu errichten. Das würde zwar rechnerisch die Notlage ein bisschen beheben, doch eine Kita ausschließlich für Kinder unter drei Jahren wünschen zurzeit weder das Jugendamt noch der Jugendhilfeausschuss. Ihr Hauptargument: Die Kinder müssten mitten in ihrer Kindergartenzeit die Einrichtung wechseln.




Damenmannschaft der Wasserfreunde steigt in Südwestfalenliga auf

Am vergangenen Sonntag nahm die Damenmannschaft der Wasserfreunde TuRa Bergkamen sehr erfolgreich am Deutschen Mannschaftswettbewerb (DMS) in der Bezirksklasse teil.

Der Wettkampf war in zwei gleiche Abschnitte mit 13 verschiedenen Strecken eingeteilt. Jede Schwimmerin durfte maximal vier Mal schwimmen und davon keine Strecke doppelt. So startete Carina Blank über 400m Freistil, Rebecca Jütte über 100m Schmetterling sowie 50 und 100m Freistil, Lisa-Marie Kardatzki über 100 und 200m Schmetterling, Kristin Kruse über 200m Lagen sowie 100 und 200m Brust, Saskia Nicolei über 200m Lagen sowie 100 und 200m Brust, Victoria Reimann über 400m Lagen, 800m Freistil und 100m Rücken, Ann-Kathrin Teeke über 100 und 200m Rücken sowie 100 und 200m Freistil, Jana Vonhoff über 400 und 800m Freistil sowie 200m Rücken und Lisa Weber über 200m Schmetterling, 400m Lagen, 50 und 200m Freistil.

Die neun TuRanerinnen lieferten sich spannende Wettkämpfe mit sechs anderen Mannschaften um einen der ersten beiden Plätze, die den Aufstieg in die Südwestfalenliga bedeuteten. Kräftig angefeuert wurden sie dabei von Louisa Blank, Kristina Jungkind, Kevin-Noah Kaminski, Marco Steube und Maximilian Weiß.

Der Einsatz der Schwimmerinnen und ihrer Begleiter, sowie die geschickte Einteilung der einzelnen Strecken durch ihren Trainer Tobias Jütte, haben sich am Ende ausgezahlt. Die Wasserfreunde steigerten ihre Punktzahl von 8317 auf 8869 Punkte und belegten am Ende den zweiten Platz. Somit war der erhoffte Aufstieg in die Südwestfalenliga endlich geschafft. Abschließend lobte der Trainer die Mannschaft für ihre guten Leistungen, mit den er mehr als zufrieden war. Zudem freuen sich Damen und Herren natürlich im nächsten Jahr wieder gemeinsam schwimmen zu können.

Des Weiteren starteten am vergangenen Samstag eine Schwimmerin und zwei Schwimmer beim Internationalen Hörder Schwimmfest.

Anoj Amirthalingam (Jg.2003) erschwamm sich ein Silbermedaille über 200m Brust. Anuja Amirthalingam und Max Gregor Schäfer freuten sich über persönliche Bestzeiten.




Antenne Unna sieht sich als das Erfolgsprogramm im Kreis

Zweimal im Jahr bekommen die Radioprogramme in NRW Zeugnisse: Dann nämlich werden die Ergebnisse der Elektronischen Medienanalyse veröffentlicht. Mit den heute erschienenen Daten der E.M.A. 2017 I steht Antenne Unna so gut wie nie zuvor da. Der Durchschnittshörer beschert dem Sender eine Verweildauer von 230 Minuten. Der Sender erreicht einen Marktanteil von 38,9 Prozent (Mo. – So.) und liegt damit deutlich vor 1LIVE und WDR 2, die addiert auf einen Marktanteil von 34,4 Prozent kommen.

Foto: Antenne Unna

„Gerade erst hatte Antenne Unna den 25. Geburtstag gefeiert, schon gibt es wieder Anlass zum Feiern“, freut sich der Vorsitzende der Veranstaltergemeinschaft des Senders, Dr. Horst Hensel. Tatsächlich erreicht Antenne Unna in allen relevanten Kategorien Allzeit-Bestwerte und setzt sich damit deutlich vom Wettbewerb ab:

In der Tagesreichweite erzielt Antenne Unna 37,2 Prozent (Hörer gestern, Mo. – Fr.). Bei den Stammhörern (Mo. – So., haben den Sender an 4 von 6 Werktagen gehört) erreicht das Lokalradio 44 Prozent. Deutlich dahinter rangieren 1LIVE (27,8%), WDR 2 (29%) und WDR 4 (17,6%).

Antenne Unna-Chefredakteur Thorsten Wagner ist besonders beeindruckt von der Verweildauer in Höhe von 230 Minuten. „Das ist nicht nur Bestwert in der Geschichte von Antenne Unna, mit 230 Minuten hat unser Team auch den Platz 1 unter den Lokalradios in NRW erklommen.“

Der Erfolg von Antenne Unna kommt nicht von ungefähr: Der Sender hat in den vergangenen zwei Jahren sein Programm konsequent auf einen Mix aus lokalen Themen für den ganzen Kreis Unna und relevanten überregionalen Infos ausgerichtet. „Und der Kreis ist ne runde Sache“ ist nicht nur ein Spruch, erklärt Thorsten Wagner. „Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, unseren Hörern ein echter und verlässlicher Begleiter durch den Tag zu sein, der unterhält, informiert, ansprechbar ist und anpackt.“ Als wesentlicher Erfolgsfaktor wird auch die lokale Sendezeit-Ausweitung auf 12 Stunden täglich genannt. Zudem genießen die Top-Moderatoren Lothar Baltrusch, Jenni Hansen, Jaqueline Kindling und Christine Pilger eine ausgesprochen hohe Akzeptanz bei den Hörern von Antenne Unna.        




„Aktion Kleider machen Leute“: Neue Uniformen für Kinder der Partnerschule in Princess Town

Der Nationalfeiertag am 6. März wurde von der Partnerschule der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Princess Town / Ghana ausgewählt, um die neuen Uniformen den Schülerinnen und Schülern zu übergeben und in der Öffentlichkeit bei den Feierlichkeiten zu präsentieren. Neu am Design ist das Schullogo auf dem Brustteil.

Die Kinder der Partnerschule in Princess Town / Ghana sind stolz auf ihre neuen Schuluniformen. Foto: Martin-Luther-Kirchengemeinde

Die Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde hatte von den Herbstferien bis Weihnachten die „Aktion Kleider machen Leute“ ausgerufen. Dank vieler Spenden und Kollekten sind ca. 3000 Euro gesammelt worden, genug, um alle 253 Schülerinnen und Schüler einzukleiden. Das Nähen der Bekleidung hat nun noch einmal gute zwei Monate gedauert.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler freuen sich über die neue Bekleidung, auch die Kirchengemeinde freut sich mit und dankt noch einmal allen in Bergkamen, die sich daran beteiligt haben.

Weiterhin sucht die Kirchengemeinde Menschen, die bereit sind, regelmäßig einen Beitrag zu leisten. Die monatliche Unterstützung, den die Gemeinde zum Unterhalt der Schule leistet beträgt 400 Euro und speist sich ebenfalls aus Spenden und Kollekten.




Neues Fachmarkt- und Shoppingcenter in der neuen Bergkamener Mitte soll bis Ende 2019 fertiggestellt sein

Die Bergkamener werden sich noch ein wenig gedulden müssen, bis das ehemaligen City-Einkaufszentrum wieder auferstanden ist. Nach dem Kauf der „Turmarkaden“ vor wenigen Tagen fängt die neue Eigentümerin, die LIST Retail Development aus Oldenburg, praktisch wieder bei null an. Die bereits erstellte Baugenehmigung für den Umbau will sie nicht übernehmen, sondern alles neu Planen, wie Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Retail Development, am Dienstag im Rathaus in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Roland Schäfer und dem 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters erklärte. Garstka rechnet damit, dass die neuen Pläne Ende dieses Jahres genehmigt werden können. Der Umbau könnte dann Mitte oder Ende 2019 abgeschlossen sein.

Stellten am Dienstag im Rathaus die Pläne für die ehemaligen Turmarkaden vor (v. l.): Dr. Hans-Joachim Peters, Michael Garstka, Bernd Schäfer als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses und Bürgermeister Roland Schäfer.

Nach langem Stillstand kommt wieder Bewegung in die Neugestaltung der Turmarkaden. Ende Februar hat die Projektentwicklungsgesellschaft LIST Retail Development aus Oldenburg den Kaufvertrag für die Immobilie unterzeichnet. In den kommenden zweieinhalb Jahren soll das Gebäude vollständig entkernt und anschließend neugestaltet werden.

Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Retail Development, zeigte sich begeistert von dem Projekt: „Die Turmarkaden sind für uns ein äußerst attraktives Revitalisierungsprojekt. Wir haben hier einen bekannten Standort mit vorhandenem Planungsrecht und regen Mieterinteresse – mit einer bedarfsgerechten Lösung können wir hier einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen.“

Zeitgemäße Mischung aus Fachmarkt- und Shopping-Center

Michael Garstka

Entwickelt wird ein sogenanntes Hybridcenter – eine Mischung aus Fachmarkt- und Shopping-Center, die sowohl mit verschiedenen Bekleidungsgeschäften, einer Mall mit hoher Aufenthaltsqualität und einem Gastronomieangebot als auch mit einer starken Nahversorgungsorientierung mit Produkten des täglichen Bedarfs punktet. Weitere Details erläutert Michael Garstka: „Wir sind mit vielen potenziellen Mietern bereits im Gespräch. Zu den Interessenten zählen Anbieter aus dem Lebensmittelbereich sowie aus den Bereichen Elektro, Drogerie, Schuhe, Textil, Sport und Gastronomie. Das Souterrain im ebenerdig zugänglichen Untergeschoss zur Zentrumstraße werden wir aufgrund der vorhandenen Mieter wahrscheinlich nur marginal verändern. Im Obergeschoss planen wir Fitness- und Büroflächen. Im ehemaligen Sparkassengebäude planen wir die Ansiedlungen eines Betreibers aus dem Dienstleistungssektors.“

Die neue Mitte Bergkamens

Mit dem Center verbinden die Stadt Bergkamen und LIST Retail Development gleich zwei Ziele: Zum einen soll ein neues Einkaufserlebnis geschaffen und das Nahversorgungsangebot aufgewertet werden. Zum anderen soll aber auch eine neue Mitte für Bergkamen entstehen. Gemeinsam mit dem Rathaus, der Sparkasse, dem zentralen Omnibus-Bahnhof und den gegenüberliegenden Einkaufsmöglichkeiten wird das Center zum zentralen Ort der Stadt.

Bauarbeiten könnten Anfang 2018 starten

Auch, wenn der Kaufvertrag gerade erst beurkundet ist, kann Michael Garstka bereits eine konkrete Auskunft über seine Zeitpläne geben: „Bis Mitte des Jahres wollen wir einen Großteil der Mietverträge zum Abschluss gebracht haben. Im zweiten Schritt werden wir dann den Bauantrag einreichen.“ Liegt die Baugenehmigung wie geplant bereits Ende des Jahres vor, kann das Unternehmen schon Anfang kommenden Jahres mit den Bauarbeiten, die laut Michael Garstka voraussichtlich eineinhalb bis zwei Jahre Zeit in Anspruch nehmen, starten.

Infos

  • Ende Februar haben der aktuelle Besitzer CharterHaus, vertreten durch DERECO, Köln und der Projektentwickler/Investor LIST Retail Development den Kaufvertrag über die Turmarkaden beurkundet.
  • Die LIST Retail Development GmbH & Co. KG ist auf die Entwicklung und Revitalisierung von Handelsimmobilien spezialisiert. Sie ist ein Unternehmen der LIST Gruppe, einer Holding, die bundesweit Immobilien finanziert, entwickelt, plant und baut.
  • Geplant ist eine Investition im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
  • Die Turmarkaden mit ihren ca. 56.000 m² Bruttogrundfläche sollen komplett entkernt und voraussichtlich bis zum Sommer 2019 vollständig revitalisiert werden. Die Fassade wird neugestaltet!
  • Einen Namen hat das neue Shopping- und Fachmarktcenter noch nicht. Klar ist für Garstka: Es wird weder „Turmarkaden“ noch „BergGalerie“ heißen.

 




Kriminalstatistik 2016: Bekämpfung der Einbruchskriminalität bleibt Arbeitsschwerpunkt der Polizei

Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität bleibt ein Arbeitsschwerpunkt der Polizei der Kreispolizei Unna. Allerdings wurde bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2016 durch Landrat Michael Makiolla auch deutlich, dass es im vergangenen Jahr auch einen leichten Rückgang bei den Einbrüchen von 1.184 in 1025 um -12,25 % auf jetzt 1.039 Fälle gegen hat. Rückläufig ist allerdings die Aufklärungsquote von 19,43 % auf 15,11. Bemerkenswert sei, so Kriminaldirektor Frank Kujau der am 20. Februar, die Leitung der Direktion Kriminalität der Kreispolizeibehörde Unna übernommen hat, die hohe Zahl der versuchten Einbrüche. Die Polizei führt dies auf die verstärkten Schutzmaßnahmen der Haus- und Wohnungseigentümer zurück.

Foto: Polizei

Etwas anders sieht es allerdings in Bergkamen aus. Hier ist die Zahl der Einbrüche von 129 auf 150 gestiegen. Geklettert ist auch die Zahl der Aufgeklärten Einbrüche, dies allerdings nur im bescheidenen Rahmen von sieben in 2015 auf 12.

Für alle Straftaten in Bergkamen sieht die Aufklärungsquote mit jeweils über 50 Prozent in diesem und vergangenen Jahr wesentlich besser. Hier ist die Zahl aller Fälle leider 2.805 auf 2.977 gestiegen. Trotz dieser Zunahme sehen diese Zahlen immer noch etwas besser als für die vergleichbaren Städte Kamen und Schwerte. Ein wesentlicher Beitrag dazu war der weitere Rückgang im Bereich der Straßenkriminalität, die von knapp 1000 Fällen in 2012 auf jetzt rund 600 Fälle gesunken ist.

Gut ein Viertel aller Straftaten werden von jungen Menschen bis zum Alter von 21 Jahren begangen. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt im Bereich der Kreispolizei Unna bei 19,48 Prozent. Bemerkenswert ist auch, dass drei Viertel aller Straftaten nach Angaben der Polizei von Deutschen begangen werden und nur 7,50 Prozent von Asylbewerbern, obwohl mancher Bürger ihren Anteil an der Gesamtkriminalität als wesentlich höher einschätzt.

 




Bergkamen feiert zum 33. Mal den Internationalen Frauentag

Bergkamen feiert am kommenden Sonntag, 12. März, ab 11 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße zum 33. Mal den Internationalen Frauentag unter dem Motto: AUFGERÄUMT von und mit Jule Vollmer. 

Wer kennt das nicht? Über die Jahre sammeln sich Erinnerungsstücke an – innerlich und äußerlich …  

Felicitas entschließt sich an ihrem 23. Hochzeitstag auszumisten. Dabei befördert sie die interessantesten Dinge zu Tage. Und jedes Stück hat seine eigene Geschichte – Felicitas erzählt und besingt sie mit viel Humor und Selbstironie. Ein witziges, philosophisches, berührendes und ermutigendes, vor allem aber menschliches Spiel einer Frau mit ihren Erinnerungen – einer Frau, die vom Leben noch viel erwartet …

Das Frauentagsteam erwartet die Gäste ab 10:30 Uhr mit einem kleinen Sektempfang.

Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Frauentagteam hat schon vorab festgelegt, das der  Erlös der diesjährigen Feier jeweils zur Hälfte dem Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk für Projekte und Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Frauenforum im Kreis Unna e. V. zur Unterstützung eines Präventionsprojektes zur Verfügung gestellt wird.

Hier ist der Flyer zur Veranstaltung als Download: Programm_Frauentag_2017

 

 

 




Demokratie muss gelernt werden – auch schon im Kindergarten

Partizipation in Kindertageseinrichtungen, das bedeutet Mädchen und Jungen schon früh mitbestimmen und mitentscheiden zu lassen. Um die Teams in den 25 Kitas des Ev. Kirchenkreises Unna zu unterstützen und ihnen bei der Umsetzung des gesetzlichen Auftrages (Beteiligungs- und Beschwerderecht; SGB VIII) zur Seite zu stehen, wurden jetzt die ersten beiden Multiplikatorinnen in einer fast einjährigen Qualifizierung ausgebildet.

Mit einem Zertifikat schlossen Susanne Landsberg (2.v.l.) und Sandra Niggemeier (3.v.l.) die Ausbildung zur Multiplikatorin ab. Die intensive Schulung wurde von Rüdiger Hansen (r.) und Prof. Dr. Raingard Knauer (l.) durchgeführt. Fotos: Kirchenkreis Unna

Sandra Niggemeier (Fachberaterin im Referat für Kindertagesstätten) und Susanne Landsberg (Pädagogische Mitarbeiterin der Familienbildung) vom Ev. Kirchenkreis Unna nahmen am ersten Lehrgang der Bertelsmann Stiftung teil. Rund 400 Stunden büffelten sie für ihr Zertifikat, nahmen an sechs Theorieeinheiten in Zeuthen teil und entwickelten praxisbezogen mit den Erzieherinnen der Kita Billmerich ein Beteiligungsprojekt für Kinder.

Projektarbeit in der Kita Billmerich: Zu Beginn erfolgte das Sammeln von Projektschritten. Foto: Kirchenkreis Unna

Als Multiplikatorinnen werden sie zukünftig die Schulung und Begleitung aller Kita-Teams im Kirchenkreis übernehmen – also auch in Bergkamen. Viel mehr noch, denn mit Susanne Landsberg, die vorwiegend für die Elternarbeit in der Familienbildung des Ev. Kirchenkreises zuständig ist, werden auch die Mütter und Väter mit eingebunden.

Dabei war die Teilnahme an der Fortbildung der Bertelsmann Stiftung „Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“ mehr als ein Glücksfall. Der Ev. Kirchenkreis Unna gehörte zu den 16 Trägern mit insgesamt rund 1.000 Kitas, die an der ersten Qualifizierung dieser Art teilnehmen konnten. Insgesamt hatten sich 385 Träger beworben. Weitere vier Multiplikatorinnen wird der Ev. Kirchenkreis Unna nun ausbilden lassen. Mit der Schulung begonnen haben inzwischen die Kita-Leiterinnen Andrea Woller aus Methler, Iris Hiepe aus Bergkamen, Alexandra Bartosch aus Rünthe und Almut Böckmann aus Kamen.

Im Beteiligungsprojekt der Kita Billmerich, das von Niggemeier und Landsberg im Rahmen ihrer Ausbildung mit dem Kita-Team erarbeitet wurde, ging es um die Einrichtung einer Bibliothek. Hier galt es zusammen mit den Erzieherinnen die Partizipation, also die Mitbestimmung der Kinder, zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. So wurde beispielsweise erarbeitet, wie Kinder in den Meinungsbildungs- sowie Entscheidungsprozess mit eingebunden werden können. Über Gremien und Ausschüsse wurden zehn Raumvorschläge von den Kindern gesammelt. In geheimer Wahl entschieden sich die Mädchen und Jungen schließlich für einen Raum, den Platz des Spielhauses. Jetzt muss entschieden werden, wie die Bibliothek ausgestattet wird, mit Regalen oder Kisten, mit Stühlen oder Sitzkissen. All das passiert wiederum im Mitbestimmungsprozess.

Ziel ist es, damit die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern und die Einrichtung selbst als einen demokratischen Ort zu entwickeln – die Kinder sollen mitreden, mitbestimmen und mitmachen.

Info:

Beteiligung und Mitbestimmung

Ein Rechtsanspruch auf Beteiligung ist im Sozialgesetzbuch (SGB VIII) festgelegt. Bildungseinrichtungen haben in einer demokratischen Gesellschaft die Aufgabe, demokratische Handlungsweisen und Werte erfahrbar zu machen – von Anfang an. Das demokratische Mitentscheiden und -handeln ist deshalb eine zentrale Aufgabe für die Gestaltung früher Bildung in Kindertageseinrichtungen.




Vom-Blatt-Spielen leicht gemacht: Musikakademie Bergkamen bietet einen Workshop an mit Tipps und Tricks für Klavierspieler

Die Fähigkeit vom Blatt zu spielen wird oft als eine angeborene Begabung betrachtet. Dabei kann sie gezielt geübt und verbessert werden. Dazu bietet die Musikakademie Bergkamen nun einen zweiteiligen Workshop unter der kompetenten Leitung von Johannes Wolff an.

Johannes Wolf. Foto: Ursula Dören

„Es hat viele Vorteile, einen Notentext ohne lange Vorbereitung auf dem Klavier spielen zu können. So lässt sich schnell ein Sänger oder Instrumentalist begleiten. Zudem steht einem dadurch eine große Menge an Klavierliteratur offen,“ sagt der Pianist Johannes Wolff. „Der Workshop vermittelt einen Überblick, wie gutes Vom-Blatt-Spiel funktioniert und wie man die dafür notwendigen Fähigkeiten trainieren kann. Die Teilnehmer bekommen auf ihre individuellen Kenntnisse abgestimmte Übungen, die beim zweiten Termin ergänzt und erweitert werden.“

Die Kosten für den zweiteiligen Workshop betragen 50,00 €. Veranstaltungsort ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte am 18. März und 1. April 2017, samstags vormittags jeweils von 11.00 bis 13.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 13. März 2017  telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.