Frauenfest im Treffpunkt war auch ein Forum für Gespräche und Informationen

Licht aus, Spot an und „Aufgeräumt“. Die Schauspielerin und Autorin Jule Vollmer war das Highlight auf der Matinee zum Internationalen Frauentag am Sonntag im Treffpunkt in der Lessingstraße.

Jule Vollmer präsentierte beim Frauenfest im Treffpunkt ihr Programm „Aufgeräumt“. Foto: elp

Sie schlüpfte in ihrem aktuellen Programm „Aufgeräumt“ in die Rolle von Felicitas. Diese hat für den Abend des 23. Hochzeitstags ein komplettes Verwöhnprogramm für ihren Liebsten vorbereitet. Doch dieser sagt ab – seine Begründung: Überstunden. Felicitas mag sich nicht ausmalen, was das alles bedeuten könnte und hat eine Idee, die „Zeitlücke“, wie sie sagt, sinnvoll zu füllen. Statt auf ihren Mann zu warten, beschließt sie, vom Dachboden die Wanderschuhe ihrer Tochter zu holen, die diese gern auf ihrer Work- und Travel-Tour durch Australien nachgeschickt bekommen möchte. Doch der Dachboden birgt so manche Überraschung und Felicitas versinkt in Erinnerungen.

Der Lenkungskreis von „Fair Trade Town“ warb beim Frauenfest für den Kauf von fair produzierten und gehandelten Produkten. (Foto: elp)

Jule Vollmer präsentiert mit „Aufgeräumt“ einen witzig-ironischen aber auch mit nachdenklichen Momenten gespickten Rückblick auf Felicitas 23 Jahre Ehe- und Familienglück, der mit beeindruckende „Cartoons“ von der Kinderbuchillustratorin Sonja Morisse unterstrichen wird. Die thematisch ausgewählten Lieder begleitet musikalisch Elmar Dissinger. Das besondere Kleinkunst-Format begeisterte sichtlich die Gäste des Frauentages, zu denen auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft zählten.

Stellvertretend für die lange Reihe, der an der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag in Bergkamen beteiligten Institutionen, Organisationen und Einrichtungen sowie die Sponsoren begrüßte Martina Bierkemper die Besucher. „Wir machen vieles in der Gleichstellungsarbeit. weil wir uns noch trauen zu träumen, was denn sein könnte, wenn aufgeräumt ist und neu eingerichtet.“

Seitens der Stadt Bergkamen überbrachte die Sozialdezernentin Christine Busch das Grußwort für den terminlich verhinderten Bürgermeister Roland Schäfer. Sie erinnerte in Anlehnung an den Artikel 3 im Grundgesetzt an die Gleichstellung von Mann und Frau. Ihr Appell an diese, sich ihrer selbst bewusst zu sein, denn „jeder Mensch verdient Respekt“.

Einen besonderen Rückblick auf die Geschichte der „Frauenpower“ hatten sich die Organisatorinnen zudem für die Los-Aktion des Tages ausgedacht. Als Losnummern, die auf der Rückseite der Eintrittskarten aufgedruckt waren, dienten Meilensteine in der Frauengeschichte wie beispielsweise 1918. In diesem Jahr erhielten die Frauen das Wahlrecht. Ein Forum für Gespräche und Austausch boten die Info-Stände lokaler Gruppen und Parteien im Treffpunkt-Foyer .

Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk für Projekte und Öffentlichkeitsarbeit und dem Frauenforum im Kreis Unna für die Unterstützung eines Präventionsprojektes zu Gute. (elp)




DE FRAU KÜHNE: Erstes Solokabarettprogramm „Wie war das no(ch)rmal?“

In der Reihe MittwochsMix gibt es am 26. April eine Programmänderung. Ursprünglich sollte Barbara Ruscher an diesem Tag in der städt. Galerie „sohle 1“ gastieren. Ihr Gastspiel wird auf das 2. Halbjahr 2017 verlegt. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Stattdessen kommt am 26. April „De Frau Kühne“ nach Bergkamen.

De Frau Kühne.

Die künstlerische Heimat von Ingrid Kühne ist der niederrheinische Karneval. Weil es da während der übrigen vier Jahreszeit weniger zu tun gibt, hat sie jetzt ihr erstes Soloprogramm zusammengestellt und präsentiert es auf ihrer aktuellen Tournee, die sie auch nach Bergkamen führt.

„Geht nicht – gibt‘s nicht!“ beschreibt De Frau Kühne ihr Motto – auf und hinter der Bühne. Dies ist keine kühne Behauptung, sondern das Resultat einer erziehenden Mutter und Ehefrau, die die Tücken des Alltags resolut beschreibt. Dem Letzten wird schnell klar „hier steht eine gestandene Frau auf der Bühne, die mal so richtig aufräumen will mit dem normalen Wahnsinn vor und hinter ihrer Haustür“.

Selbstironie und die Männerwelt.

Die schlagfertige Kabarettistin strapaziert die Lachmuskeln ihres Publikums, wenn sie von sich, ihrem Mann Ralf, ihrem pubertierenden Sohn Sven, Mutter und Schwiegermutter erzählt. Sie stellt fest, dass der  BMI wichtiger ist als der IQ. Mit reichlich Selbstironie punktet sie zwischen den Zeilen und hat es vor allem auf das „schwache“ Geschlecht – die Männerwelt – abgesehen. Wen wundert es, dass der biertrinkende Ehemann genauso im Zenit steht, wie das wegzubringende Leergut, was mit 648 Umdrehungen pro Minute durch den Automaten rotiert. Frau Kühne rotiert schneller. Besonders wenn es um das Thema telefonieren geht.

Die Warteschleifen diverser Anbieter liefern Steilvorlagen zu komischen Situationen, die in Wirklichkeit eher zu Nervenzusammenbrüchen als zu Lachanfällen führen.

Humor soweit das Auge reicht. Eine Pointe jagt die Nächste. Mit hellem Kopf und lauter Stimme skizziert sie die Essensrituale der großen Fastfood Ketten, da bleibt garantiert kein Auge trocken. Ihrem geschärften Blick bleibt nichts verborgen. Ihre Allzweckwaffe Humor entschärft jede Situation.

Diese Frau weiß, wo es langgeht, das wissen nach ihrem Auftritt nicht nur die Herren bei ihr Zuhause.

De Frau Kühne ist Gewinnerin des renommierten „Paulaner Solos“ 2016!

Tickets zum Preis von 12,- Euro, erm. : 9,- Euro, sind erhältlich im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse.




SuS_handballer wählen bewährte Kräfte in den Vorstand und bereiten sich auf die Jubiläumsfeier vor

Bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Römerberg-Sporthalle am Sonntag blickten die Handballer des SuS Oberaden schon einmal auf die Feier zum 40-jährigen Bestehen und wählten altbewährte Kräfte in den Vorstand.

Der Vorstand der SuS-Handballer mit Torben Reiß (Kassenprüfer), Klaus Wabner (2. Abteilungsleiter), Marco Marciniak (1. Geschäftsführer), Bernd-Josef Neuhaus (1. Kassierer), Rafael Knop (2. Kassierer) und Abteilungsleiter Manfred Heinz. Foto: SuS

Voraussichtlich am 8. Juli soll der runde Geburtstag der Handballer in Oberaden gefeiert werden. „Eine Feier für alle Mitglieder und natürlich Freunden, die sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mit dem SuS identifiziert haben“, freut sich Abteilungsleiter Manfred Heinz auf die Veranstaltung, zu der er in den kommenden Wochen nähere Informationen geben wird. Heinz selbst stand vor über 20 Mitgliedern übrigens nicht zur Wahl. Die Mitglieder wählten stattdessen Klaus Wabner zum 2. Abteilungsleiter, Helmut Lindemann zum 2. Geschäftsführer und Rafael Knop zum 2. Kassierer. Während Knop neu im Amt ist (war vorher unbesetzt), wurden Wabner und Lindemann einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls neu wurde Michael Kreutzer für Rafael Knop zum Kassenprüfer gewählt und amtiert jetzt neben Torben Reiß.

Positive Berichte gab es vom Vorstand, vor allem zur sportlichen Situation der Senioren-Mannschaften. Bei der 3. und 4. Mannschaft in der 1. und 2. Kreisklasse seien die Aufstiege in die nächsthöheren Ligen noch möglich und auch die 2. Mannschaft spiele in der Bezirksliga eine gute Rolle als derzeitiger Zweiter, so Manfred Heinz. Für die drei Teams gab es ebenso Lob wie für die Verbandsliga-Erste, die nach dem Trainerwechsel zu Alexandros Katsigiannis ein „wenig Anlauf“ benötigte, jetzt aber im oberen Liga-Drittel eine gute Platzierung anstrebe. Für die Cobras werden im neuen Jahr übrigens alle Spieler wieder mit dabei sein. „Auf Zugänge von anderen Vereinen werden wir verzichten“, sagt Trainer Katsigiannis, der einzig Mario Schäfer (eigene Zweite) als dritten Torwart mit dazu nimmt und in der Vorbereitung weitere Akteure aus der Bezirksliga-Mannschaft des SuS in die Ersten hochzieht.

„Ein wenig Sorgen bereitet uns zurzeit nur die Jugendarbeit“, sagte Manfred Heinz, der von einem „kleinen Dämpfer“ sprach. In der neuen Saison wird es weder eine A- noch eine B-Jugend geben. „Wir werden uns zusammensetzen und ohne Tabus über Auswege aus dieser Situation reden“, so der Abteilungsleiter. Die Arbeit bei der C-, der D- und der E-Jugend sowie bei den Minis soll auf jeden Fall noch ausgebaut werden, damit in einigen Jahren auch wieder die älteren Nachwuchsteams beim SuS vorhanden seien.

Nächster Höhepunkt im Vereinsleben der SuS-Handballer werden die Endspiele um den Kreispokal sein. Gespielt wird am Samstag, 8. April, um 15 Uhr (Frauen) und 17 Uhr (Herren) in der Römerberg-Sporthalle.




Theaterfestival des Stadtjugendrings begeistert das Publikum im studio theater

Wenn über 800 Besucher das studio theater „stürmen“ und über 300 Kinder und Jugendliche beim Theaterfestival des Stadtjugendrings auf der Bühne zeigen, was sie können, dann müsste Chaos entstehen. Sollte man jedenfalls meinen. Doch Christian Scharwey und Christian Stork, der eine Geschäftsführer und der andere Vorsitzende des Zusammenschlusses von Bergkamener Jugendgruppen und Jugendorganisationen, wirken fast tiefenentspannt.

Die neue Tanz-AG der Schillerschule.

„Es fluppt“, grinste Scharwey. Dabei wusste er ganz genau, dass dafür vor allem die vielen Helferinnen und Helfer wie die Jugendrotkreuzler am kombinierten Kuchen-, Waffeln- und Getränkestand oder die Pfadfinder am Grill, verantwortlich sind. Es werde sogar ohne weitere Motivation von außen selbstständig aufgeräumt und gespült – Tätigkeiten, die junge Menschen eigentlich nur sehr ungern tun.

Über Zuschauermangel brauchten sich die Akteure des 23. Theaterfestivals des Stadtjugendring wirklich nicht zu beklagen.

Für Scharwey war die Lage am Samstag sogar so entspannt, dass er schon mal einen Blick zwei Jahre voraus werfen konnte. 2019 kann der Stadtjugendring mit dem 25. Theaterfestival ein echtes Jubiläum feiern. Am Anfang war das Festival tatsächlich ein echtes Theatertreffen, das von Lehrern der Willy-Brand-Gesamtschule und der damaligen Francke-Schule (heute das Oberstufengebäude der Gesamtschule) angestoßen wurde. An beiden Schulen gab es Theater-AGs, die sich gegenseitig ihre neuen Produktionen vorführten. Im Laufe eines Gesprächs der Lehrer mit dem Damaligen Stadtjugendpfleger Udo Preising wurde dann die Festival-Idee geboren.

Originelle Werbung für den Auftritt der Theatergruppe der Friedenskirchengemeinde im Foyer des studio theaters.

Zwei organisatorische Maßnahmen vergangener Jahren haben dem Festival sicherlich gutgetan: Die Veranstaltung wurde in Blöcke von jeweils rund 60 Minuten aufgeteilt, sodass in den Pausen in aller Ruhe die Zuschauer, meist Eltern, Großeltern, Geschwister und Bekannte, das studio theater verlassen konnten, um so den neuen Besuchern Platz zu machen. Zudem wurden die Gruppen so gemixt, dass eine Gruppe mit erfahrungsgemäß großer Anhängerschaft für eine gleichmäßige Auslastung der etwas mehr als 400 Sitzplätze sorgte.

Zu Beginn jeden Blocks hatte dann auch Markus Pitz vom Team Pompitz aus Unna seinen großen Auftritt. Er führte als Moderator gekonnt durch das Programm und verblüffte die Festival-Besucher mit aller Zaubertricks verblüffte.

Schwarzlichttheater der Willy-Brandt-Gesamtschule.

Zum Festival-Finale hatte dann auch die Theatergruppe der Friedenskirchengemeinde ihren großen Auftritt. „Back to the 80’s – 3 Kohlestücke“ hieß ihr amüsantes Stück, das in eine Zeit zurückführte, in der viele Eltern der Festivalakteure noch gar nicht auf der Welt waren.

Übrigens: Die Theatergruppe hatte im Vorfeld versucht, den Radiosender WDR 4, der gerade an diesem Wochenende die Zeit der 80er Jahre hochleben lässt, für einen Außentermin im studio theater zu bewegen. Leider vergeblich, doch die Radioleute haben am Samstag mit ihrer Absage einiges verpasst.

Die teilnehmenden Gruppen: Familienzentrum Sprösslinge mit den Sunshinekids Overberge,  Familienzentrum Springmäuse, Familienzentrum Villa Kunterbunt, Kita Funkelstein, Theatergruppe Spottlights, KG Rot Gold Bergkamen, Initiative Downsyndrom, Familienzentrum Mikado, Tanz-AG Schillerschule, Schwarzlichttheater Gesamtschule, Schreberjugend Bergkamen, Theatergruppe Friedenskirche (Die Akrobaten aus dem Balu mussten leider wegen Erkrankung eines wichtigen Akteurs ihre Teilnahme absagen.)

Seit vielen Jahren ein fester Programmpunkt des Theaterfestivals: der Auftritt der Bergkamener Schreberjugend.




Minister Schmeltzer ehrte die Jubilare des SPD-Ortsvereins Weddinghofen



Nachdem vor zwei Jahren das SPD-Urgestein Franz Müntefering die Jubilare der Weddinghofer Sozialdemokraten geehrt hatte, glaubte Ortsvereinsvorsitzender Julian Deuse nicht, dass es ihm noch einmal gelinge würde, einen ähnlich Prominenten für diesen Anlass zu gewinnen. Er hatte sich getäuscht: Landesarbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer war am Freitagabend im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Im Krähenwinkel“ zur Stelle.

Die Jubilare des SPD-Ortsvereins Weddinghofen.

Er sei gern gekommen, betonte der Minister. Das auch deshalb, weil er eine Anfahrtszeit von nur acht Minuten gehabt habe. Er hätte auch gut von seinem Wohnort Niederaden herüberjoggen können, scherzte Schmelzer. Dabei kündigte er auch an, dass er nicht wieder sofort verschwinden werde: wegen des guten Essens und der Gelegenheit, mit Sozialdemokraten zu sprechen, die über so vielen Jahren der Partei die Treue gehalten haben.

Zu ihnen hätte eigentlich auch Wolfgang Voigt gehört, der seit stolzen 60-Jahren der SPD angehörte. Über viele Jahre hatte er auch den SPD-Ortsverein Weddinghofen als stellvertretender Vorsitzender mitgeprägt. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen absagen. Er, wie auch die anderen, die nicht kommen konnten, sollen nun zu einem anderen Zeitpunkt ihre Urkunde und eine neue Anstecknadel erhalten, erklärte Julian Deuse.

Auf der Liste der Jubilare standen am Freitag neben Wolfgang Voigt:

  • 10 Jahre: Michael Franke, Philipp Mühlhause, Christian Schlüter, Hildegard Thomsa und Simone Leuthold-Haverkamp.
  • 25 Jahre: Knut Bommer und Rosemarie Korte.
  • 40 Jahre: Klaus-Jürgen Bartsch, Irmgard Freyer, Renate Hübsche, Jutta Kracht, Heinz-Gerd Kracht, Brigitte Matiak, Werner Matiak, Rudolf Rincke, Ruth Sauerland, Siegfried Schaumann, Johann Schnatmann, Eleonore Derbot, Gerd Giesmann und Murtaza Karaoglu.
  • 50 Jahre: Christel Fluehs, Dieter Markert, Hans-Peter Nustede und Bodo Hilsmann.



Kinder-Uni: Wie entsteht ein neues Produkt?

„Wie entsteht ein neues Produkt? – Was passiert alles, bis es verkaufsfertig im Ladenregal steht?“ lautet der Titel der nächsten Kinder-Uni-Vorlesung am Freitag, 17. März in Unna. Woher kommen die Ideen für das Produkt? Wie entscheidet ein Unternehmen, welches Produkt tatsächlich auf den Markt gebracht wird? Wie lange dauert der Entscheidungsprozess und warum werden manche Produkte gut und manche doch zum Flop?

Prof. Vanessa Haselhoff (r.) und Jutta Pauels vom Kreis laden zur Kinder-Uni am 17. März ein. Foto: Kreis Unna

Prof. Dr. Vanessa Haselhoff von der Hochschule für angewandtes Management, Hochschulcampus Unna wird anhand vieler praktischer Beispiele beschreiben, wie neue Produkte entwickelt werden und welche Aufgaben und Schwierigkeiten ein Unternehmen zu meistern hat, bis ein neues Produkt im Ladenregal steht.

Beginn der Kinder-Uni-Vorlesung ist am Freitag, 17. März um 17 Uhr im Hochschulcampus Unna, Lippestraße 7 in Unna. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Vorlesung dauert rund 60 Minuten; der Eintritt ist frei.

Das komplette Halbjahresprogramm wurde an alle Grundschulen und weiterführenden Schulen im Kreis verteilt. Unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Kinder-Uni) steht es als PDF-Datei zur Verfügung. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Kinder-Uni-Projekt und zur Kinder-Uni Spezial. PK | PKU




Floristik, Mode und mehr: 1. Frühlings-Event im Gartencenter Röttger

Im Gartencenter Röttger gibt es am kommenden Freitag, 17. März, eine echte Premiere. Zum ersten Mal laden Firmenchefin Claudia Röttger und ihr Team ab 18 Uhr zu einem Frühlings-Event-Abend ein. Und da wird den Besucherinnen und Besuchern einiges geboten. Der Eintritt ist natürlich frei.

In einer Ausstellung werden die floristischen Trends und Highlights präsentiert. Was sich alles mit Frühlingsblumen machen lässt zeigen die Floristik-Meisterinnen von Röttger in einer Bühnenpräsentation. Und wer danach Fragen hat, sollte sich nicht zurückhalten. Die Floristen stehen den Besuchern in allen Gestaltungsfragen Rede und Antwort und fertigen dazu vor ihren Augen frühlingshafte Werkstücke an. Auch die Floristik-Azubis zeigen, was sie alles gelernt haben.

Doch das ist nicht alles. Die Boutique „Olala“ aus Kamen zeigt, was Frau in diesem Frühjahr trägt. Dazu gibt es Schmuck- und Kosmetik-Präsentationen. Außerdem möchte Claudia Röttger eine neue Produktlinie mit Dekorationsartikeln der Marke „fabriano“ vorstellen. Dies alles wird von frühlingshafter Musik umrahmt.

Gesorgt wird natürlich auch für alle, die nun eine Stärkung benötigen. Im Café Braune gibt es warme Snacks und einen Finger-Food-Stand. Die Bergkamener Chutney-Manufaktur von Brigitte Honerpeick bietet kleine Köstlichkeiten zum Probieren an. Dazu kann gibt es einen Frühlings-Prosecco zur Verkostung an und auch einen Cocktail-Stand. Etwas deftiger geht es dann am Stand mit Grillwürstchen und an der Getränke-Bar zu.

Dass Angebot des ersten Frühlings-Event-Abends im Gartencenter Röttger in Overberge ist also breit gefächert.




IPZ-Europapreis an Bergkamen übergeben – Bürgerreise in die Türkei gut nachgefragt

Für das Projekt „Europa / Bergkamen – Dekaden der Freundschaft“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadt Bergkamen hat am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses das Vorstandsmitglied des Institutes für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) Josef Poqué den IPZ-Europapreis mit Urkunde an Bürgermeister Roland Schäfer übergeben.

IPZ-Vorstandsmitglied Josef Poqué (3. v. r.)überreicht den Europapreis an Bürgermeister Roland Schäfer.

Sicher kann Josef Poqué sein, dass Bergkamen bei der Pflege seiner Beziehungen zu den Partnerstädten nicht nachlassen wird. So gibt es trotz aller aktuellen Verwicklungen und Irritation auf oberster politischer Ebene bereits 30 Anmeldungen für die Bürgerreise zur türkischen Partnerstadt Silifke im Herbst. Freie Plätze gebe es aber auch noch, betonte am Donnerstag Bürgermeister Roland Schäfer.

Die Reise dorthin soll in der Zeit vom 9. bis 15. Oktober 2017 stattfinden. Die Kosten werden sich inklusive Flug (Direktflug Düsseldorf – Adana – Düsseldorf mit der Fluggesellschaft SunExpress), Transfer und Übernachtung mit Halbpension pro Person voraussichtlich auf ca. € 595,00 im Doppelzimmer (Zuschlag Einzelzimmer € 100,00) belaufen. Weiter Auskünfte gibt es bei der Städtepartnerschaftsbeauftragten der Stadt Bergkamen, Angelika Joormann-Luft, Tel.: 965-202, email: a.joormann-luft@bergkamen.de,

Josef Poqué hatte am Donnerstag nochmals die zahlreichen Aktivitäten zur Stärkung des Europa-Gedankens während des Jubiläumswochenendes gewürdigt. Ausdrücklich beglückwünschte er die Stadt für die hohe Förderung des Projekts durch die EU mit 14.500 Euro.

 

 




Oberverwaltungsgericht stoppt Waldsiedlung – Bebauungsplan kann aber „geheilt“ werden

Im Normenkontrollverfahren zum Bebauungsplan Nr. WD 103/II „Waldsiedlung Weddinghofen“ hatte das Oberverwaltungsgericht Münster zur mündlichen Verhandlung am Mittwoch geladen. Geklagt hatte ein Bergkamener Landwirt, der eine Überschwemmung seiner Äcker durch die Wohnbebauung auf der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 befürchtet.

Auf dem ehemaligen Grimberg 3/4-Gelände soll die Waldsiedlung entstehen.

Nach einer einstündigen Erörterung hat das OVG den materiellen Vortrag bzw. die Argumente des Klägers als für den Bebauungsplan unerheblich beurteilt.

Allerdings wurde im Urteil der Bebauungsplan aus anderen formellen Gründen für unwirksam erklärt; die gerügten Formalien können in einem erneuten Verfahren jedoch geheilt werden. Daher haben die Vertreter der Stadt Bergkamen das Urteil des OVG Münster mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen. „Die Argumente des klagefreudigen Landwirts gingen ins Leere. Die RAG Montan Immobilien kann als Grundstückseigentümer gemeinsam mit der Stadt das planerische Ziel zur Schaffung von Wohnbauflächen auf der heutigen Brachfläche daher kurzfristig weiter verfolgen, um für eine weitere Entspannung auf dem Bergkamener Wohnungsmarkt zu sorgen“ erklären sie.




Holger Lachmann geht: Bergkamen braucht einen neuen Kämmerer

Bergkamen muss sich wohl einen neuen Kämmerer suchen. Der bisherige Amtsinhaber Holger Lachmann hat sich für eine freiwerdende Beigeordnetenstelle der Stadt Neuss beworben. Zuständig wäre der Volljurist künftig bei einer Wahl durch den Neusser Stadtrat am 17. März für die Bereiche Recht, Ordnung und Feuerwehr.

Holger Lachmann bei seiner „Jungfernrede“ zur Einbringung seines ersten Haushaltsentwurfs in den Bergkamener Stadtrat im November 2015

Seine Wahl gilt als sicher. Gestützt wird seine Kandidatur dank vorheriger Personalabsprachen für die Neubesetzung von Beigeordnetenstellen von der SPD, CDU und den Grünen. Nur die FDP will sich enthalten. Sein neues Amt würde Holger Lachmann am 1. Juni antreten. Ein wesentliches Motiv für seinen Wechsel nach Neuss dürfte die höhere Dotierung sein. Außerdem kehr er dann in seine Heimat, das Rheinland, zurück.

Zweifelhaft ist, ob jetzt in der Bergkamener Politik wieder eine Diskussion über die Reduzierung der Stellen im Bergkamener Verwaltungsvorstand aufflammen wird. Bei den übrigen Vorstandsmitgliedern haben sich in den wenigen zurückliegenden Jahren die Aufgaben derart aufgetürmt, dass es unwahrscheinlich erscheint, dass sie in einer Art Nebenjob auch noch schaffen, die Bergkamener Finanzen in Ordnung zu halten.

Holger Lachmann bricht jedenfalls mit zwei Traditionen. Noch nie hat sich eine Bergkamener Beigeordneter nach nur dreijähriger Amtszeit wieder verabschiedet. Und seine beiden Vorgänger Felix Weirich und Horst Mecklenbrauck wechselten aus den Rathaus direkt in den Ruhestand. Davon ist Holger Lachmann noch weit entfernt. Er ist erst 37 Jahre alt.




„Girls just wanna have Fun“ –  Konzert im Yellowstone

Am Freitag, 17. März, werden im Soundclub des Yellowstones wieder die Verstärker aufgedreht. Das Rockbands nicht immer nur eine reine „Jungssache“ sind, wird an diesem Abend unter Beweis gestellt. Im Vordergrund stehen dieses Mal die weiblichen Bandmitglieder.

Petra Pan du Idiot. Foto: David Zolda

„Drawn Lines“ eröffnen den Abend. Die junge, fünfköpfige Band aus Selm hat bereits einige Konzerte gespielt, unter anderem auch bei der Ruhrtour.

Direkt danach folgt „Petra Pan Du Idiot“ mit amüsanten Texten zu grooviger Musik. Die vier Musiker spielen in dieser Konstellation zwar erst zum zweiten Mal live, wissen aber bereits, wie man das Publikum mit Kinderliedern für Erwachsene zum Mittanzen und Mitmachen animiert. In Musik und Texten spiegelt sich die Popkultur der 90er Jahre wieder.

Wer die Dortmunder Punkrock-Band  „Addicted to Machines“ kennt, weiß genau welche Energie ihre schnellen Songs mitbringen. Wenn die Vier die Verstärker aufdrehen ist gute Laune und Bewegung im Saal vorprogrammiert.

Red Ivy. Foto: Hanna Ivy

Das Sahnehäubchen des Abends ist die Band „Red Ivy“ aus Werne. Aus einer Schülerband entstanden, spielen die Fünf bereits seit 2012 zusammen und machen sehr eingängigen, modernen Alternative-Rock. Im letzten Jahr haben sie nicht nur eine EP herausgebracht, sondern sind auch als Vorband von Silbermond und Stanfour aufgetreten. Red Ivy haben jede Menge Bühnenerfahrung gesammelt und werden mit abwechslungsreicher Musik und einem klaren Gesang das Publikum zum Kochen bringen.

Der Eintritt zu dieser beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, die Türen des Yellowstones öffnen sich bereits um 19.00 Uhr. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen organisiert.