Herzlichen Glückwunsch: Volkshochschule Bergkamen feiert erfolgreiche Schulabschlüsse

Die VHS Bergkamen entlässt zum  Schuljahresende 36 Schülerinnen und Schüler. Davon haben 20 den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und 16 den Mittleren Schulabschluss nachträglich erworben.

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler der VHS mit ihren Lehrern.

12 Teilnehmer, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erworben haben, münden direkt nach den Sommerferien in den Lehrgang zum nachträglichen Erwerb des Mittleren Schulabschlusses ein.

Von den 16 Teilnehmenden am Mittleren Schulabschluss haben 6 den Abschluss mit Qualifikationsvermerk, damit ist der Zugang zur gymnasialen Oberstufe möglich.“ Insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis. Die Schülerinnen und Schüler können zu Recht stolz auf sich sein, “ so Sabine Ostrowski, Leiterin der Volkshochschule.

Im Rahmen einer feierlichen Schulentlassfeier  erhalten sie die Abschlusszeugnisse und beschreiten damit einen neuen, hoffentlich ebenso erfreulich verlaufenden Lebensabschnitt.




Kreispolizeibehörde Unna beteiligt sich an landesweiter Aktionswoche gegen Taschendiebe

Vom 10. bis 16. Juli 2017 findet die landesweite Aktionswoche gegen Taschendiebstahl mit zahlreichen Terminen auch im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna statt: Augen auf und Tasche zu! Langfinger sind immer unterwegs so lautet der Slogan der landesweiten Kampagne zur Bekämpfung des Taschendiebstahls.

Die Kampagne hat u. a. das Ziel, die Bevölkerung zu mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu bewegen und damit Tatgelegenheiten und Tatfolgeschäden zu begrenzen.

Kernbotschaften der Kampagne:

  • Die steigenden Fallzahlen sind für die Polizei NRW alarmierend.
  • Die steigenden Fallzahlen werden vor allem durch Mehrfachtäter
    verursacht.
  • Taschendiebe bedienen sich verschiedener effektiver Tricks, um
    die Unachtsamkeit ihrer Opfer auszunutzen.
  • Viele Taschendiebe sind professionelle Täter, die mit den Taten
    ihren Lebensunterhalt bestreiten.
  • Oftmals gehen die Täter arbeitsteilig vor.
  • Die Polizei NRW arbeitet sowohl offen als auch verdeckt. Zivile
    Kräfte beobachten örtliche Brennpunkte. Uniformierte Kräfte
    gehen offen gegen Taschendiebe vor.

Prävention ist das beste Mittel im Kampf gegen Taschendiebstahl Die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über Tatbegehungsweisen und Verhaltensmaßnahmen hilft effektiv Diebstähle zu verhindern.

Die Übersicht der Infotermine der Kreispolizeibehörde Unna finden Sie auf unserer Website unter:

https://unna.polizei.nrw/termin/aktionswoche-taschendiebstahl

Weitere Infos zur Kampagne finden Sie in unserem Artikel hier: https://unna.polizei.nrw/artikel/augen-auf-und-tasche-zu-langfinger-sind-immer-unterwegs-2




Abi-Jahrgang 2017 der Willy-Brandt-Gesamtschule: Weiblich und deshalb leistungsstark

Als weiblich und deshalb leistungsstark charakterisierten Schulleiterin Ilka Detampel und Oberstufenleiter Ulf Hassel den Abi-Jahrgang 2017 der Willy-Brandt-Gesamtschule, der am Freitag mit den Zeugnissen der Allgemeinen Hochschulreife ausgestattet ins sogenannte Leben entlassen wurde. Sieben erarbeiteten sich bei der Durchschnittnote eine 1 vor dem Komma. Über das zahlenmäßig beste Zeugnis mit der Durchschnittsnote 1,2 konnte sich Joana Goldau freuen.

Allerdings scheint der dieser Abi-Jahrgang auch so seine Probleme mit dem Fach Mathematik gehabt zu haben. Nicht anders können die Bemerkungen der beiden Moderatorinnen Anatoli Loukidis und Nadine Sattelmeier gedeutet werden und die doch detaillierten Erklärungen von Ilka Detampel und Ulf Hassel zu diesem Fach und seinen segensreichen Auswirkungen auf die Menschheit.

Gleichwohl lautet das Motto der Abiturientia 2017 „Abikini – 13 Jahre Kurvendiskussion“. Beim letzteren zielen sie tatsächlich auf die Königsdisziplin der Schulmathematik, die offensichtlich dem einen oder anderen Kummer bereitet hatte. Bürgermeister Roland Schäfer, der den 81 jungen Frauen und Männer die Glückwünsche der Stadt zu ihren Erfolgen überbrachte, versuchte zu trösten: Auch bei seinem Abitur sei Mathematik mit einer 4 das schlechteste Fach gewesen, trotzdem können man, sie sein Beispiel, damit Jura studieren und auch Bürgermeister werden.

Und was kommt jetzt nach dem Abi. Natürlich wird kräftig gefeiert, und zwar am Sonntag im Hansesaal Lünen. Danach wolle 30 Prozent ein Hochschulstudium beginnen, 40 Prozent gehen in eine mit einem Studium verbundene Ausbildung und weitere 30 Prozent haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben.

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von Beiträgen des Musikkurses Q2. Der Titel des letzten lautete „School’s out“ und zwar „for ever“, es sei denn, dass nach diesen 13 Jahren einige Abiturientinnen und Abiturienten als Lehrerin oder Lehrer in den Schuldienst möchten.

Hier nun die Namen der erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen:

Melda Ak, Asya Allouch, Furkan Alveren, Merve Aras, Stalina Arulmugansaibaba, Berfin Askin, Yasin Atalay, Fabian Bartsch, Yigithan Bas, Emre Beniz, Lisa-Marie Bergheim, Cemre Bingöl, Samed Bodur, Wladimir Borzov, Esra Nur Bozkurt, Florian Braun, Tim Joel Bretschneider, Melina Bülow, Marcel Bussek, Sümeyye Eslem Demir, Thomas Dinh, Jaqueline Döge, Merve Duman, Büsra Egerci, Kadir Ercan, Elanur Eren, Serkan Eren, Lena Gerwien, Lina Vanessa Giersberg, Sven Christoph Glinski, Julia Glomp, Joana Goldau, Ismael Mert Güclü, Serkan Gül, Oguzhan Gündogdu, Jennifer Haiduk, Elisa-Marie Heidicker, Malte Jacoby, Julian Janzen, Sila Karakas, Jana Katzenberg, Lisa Kaufmann, Thomas Kies, Petra Kifo, Nico Kinne, Istemihan Kiris, Christopher Klöter, Natalia Kovalchuk, Laura Kraft, Kristin Kruse, Jennifer Krystkiewicz, Ann-Kathrin Kummer, Tim Christopher Lappe, Nathaly Leiske, Jannis Liepelt, Anatoli Loukidis, Melina Lück, Merle Lukas, Nithiban Manoharan, Eileen Mecklenbrauck, Florian Mender, Alina Mork, Tugce Oruc, Ayse Özdemir, Sabrican Pulat, Mehmet Cem Resitoglu, Samra Sabic, Hacer Salvarcioglu, Nadine Sattelmeier, Melanie Schäfer, Stella Francesca Scholz, Lukas Stagis, Milena Süß, Selin Ucar, David Danilo Wagner, Friederike Luise Warckentin, Jan Westbomke, Selina Yalcinkaya, Feyza Yildirim, Serap Ecem Yildirim, Nedim Zerkol.




Arbeitgeber-Service stellt sich neu auf: Arbeitsagentur und Jobcenter bündeln Kompetenzen

Sowohl in der Arbeitsagentur als auch im Jobcenter gibt es feste Ansprechpartner für Unternehmen im Kreis Unna. In beiden Institutionen heißen diese Teams „Arbeitgeber-Service“. Um diesen Service noch stärker zu bündeln, schließen sich beide Teams zusammen und bilden ab sofort einen gemeinsamen Arbeitgeber-Service.

Auftaktveranstaltung der 45 Kolleginnen und Kollegen für einen gemeinsamen Arbeitgeber-Services, vorne rechts im Bild (v.l.n.r.): Uwe Ringelsiep, Claudia Hermsen, Thomas Helm. (Foto: Jobcenter Kreis Unna/K. Mintel)

Die Auftaktveranstaltung für die insgesamt 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Arbeitgeber-Service fand vergangenen Freitag unter der Leitung der oberen Führungskräfte beider Behörden statt. Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, betonte dabei insbesondere: „Der Zusammenschluss beider Teams lässt uns in Zukunft flexibler Arbeiten und ein Stück weit unbürokratischer werden.“ Dafür sei die erste Grundvoraussetzung bereits geschaffen: Arbeitgeber aus dem Kreis Unna erreichen den Arbeitgeber-Service ab sofort unter der zentralen Rufnummer: 0800 4 5555 20 (kostenfrei).

„Wenn nicht jetzt – wann dann?“ ergänzt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, in seiner Ansprache bei der Zusammenführung der beiden Bereiche und spielt dabei nicht nur auf die aktuell guten Arbeitsmarktbedingungen an: „Die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes ist gut und wir haben in den letzten Jahren ausgezeichnete Vermittlungsergebnisse erzielen können. Und jetzt bündeln wir unsere Kompetenzen!“

Die Auftaktveranstaltung am Freitag wurde insbesondere mit dem Ziel durchgeführt, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Das sei das Wichtigste im Rahmen der Zusammenarbeit, da waren sich beide Behörden-Chefs einig. Intern seien noch einige organisatorische und technische Dinge zu klären, damit aus beiden Teams ein großes entstehen könne, aber man sei auf einem guten Weg.

Was bleibt? Was verändert sich?

Arbeitgeber erreichen ihre Ansprechpartner weiterhin über die bestehenden Kontaktdaten. Alte Rufnummern und E-Mailadressen werden geroutet. Gegebenenfalls ändert sich für einige Arbeitgeber der persönliche Ansprechpartner, da Zuständigkeiten neu zugeschnitten werden. Claudia Hermsen, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm, macht die Vorteile deutlich: „In einem größeren Team können wir fachspezifischer arbeiten und haben außerdem die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen, damit wir uns auf die Belange der Arbeitgeber und potentiellen Bewerber gleichermaßen konzentrieren können.“ Schließlich ginge es stets darum, Arbeitsuchende nicht nur passgenau, sondern auch nachhaltig zu vermitteln.




Drei Pokale für Bergkamener Wasserfreunde in Unna

Fünf Schwimmerinnen und drei Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen Ende Juni an den offenen Vereinsmeisterschaften der SF-Unna auf der Kurzbahn teil. Gemeinsam erschwammen sich die Wasserfreunde elf persönliche Bestzeiten, einen ersten und zwei zweite Plätze.

Erfolgreiche Schwimmerinnen und Schwimm: Maximilian Weiß, Marco Steube, Kevin-Noah Kaminski,
Saskia Nicolei, Ann-Kathrin Teeke, Lisa-Marie Kardatzki, Kristina
Jungkind und Victoria Reimann

Der Wettkampf bestand aus einem Fünfkampf, bei dem die TuRaner alle vier 100m Strecken und 200m Lagen schwimmen mussten. Am Ende wurden die geschwommenen Zeiten aufaddiert und so die Sieger in drei Wertungsgruppen ermittelt. Die ersten drei Plätze wurden am Ende mit einem Pokal geehrt.

Marco Steube (Jg.2003) siegte bei den Schülern (Jg.2005-2003) und Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) sowie Saskia Nicolei (Jg.2003) belegten jeweils den zweiten Platz in dieser Wertungsgruppe.

Kristina Jungkind, Lisa-Marie Kardatzki, Victoria Reimann, Ann-Kathrin Teeke und Maximilian Weiß komplettierten die Mannschaft mit vielen persönlichen Bestzeiten.




„Sommer in Bergkamen“ geht an den Start: Frische Musik und Theater im Wasserpark

Die Veranstaltungsreihe „Sommer in Bergkamen“ startet am kommenden Samstag, 8. Juli, im Wasserpark mit dem Theater-Open-Air. Die Wetterfrösche sagen Laut Stdtmarketing optimale Bedingungen voraus, so dass dem Theatervergnügen unter freiem Himmel nichts im Wege stehen sollte.

Spielen am Samstag beim Theater-Open-Air: die „Kabellos“.

Bereits ab 18.00 Uhr wird zur musikalischen Einstimmung mit der mobilen Band „Kabellos“ eingeladen. Mit einem breit gefächerten Mix aus Jazz, Evergreens und Hits der letzten Jahrzehnte wird das Publikum an diesem Abend im schönen Ambiente des Wasserparks empfangen.

Theatergruppe Spottlight

Um ca. 20.00 Uhr heißt es dann „Bühne frei“ für die Jugendgruppe „Spottlight“ des Theatervereins „Volksbühne 20 Oberaden e.V.“ mit dem Theaterstück „Sherlock in Love“. In dem 90-min. lustigen Verwirrspiel über Sherlock Holmes und seinen Assistenten Watson wird eine herrliche Krimikomödie parodiert.

Selbstverständlich wird die Veranstaltung durch ein kleines aber feines Speisen- und Getränkeangebot abgerundet. Für eine ausreichende Bestuhlung haben die Veranstalter ebenfalls gesorgt! Picknick-Decken können trotzdem mitgebracht werden.

Die Parkflächen des Kaufland-Parkhauses stehen den Besucherinnen und Besuchern bis 23.00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. „Unterhaltung der Extraklasse ist an diesem Abend unter dem Motto „Umsonst und Draußen“ also garantiert“, sagt das Stadtmarketing.

Am nächsten Wochenende geht die Veranstaltungsreihe „Sommer in Bergkamen“ mit dem „6. Weingenuss am Wasser“ in die zweite Runde. Nähere Infos dazu folgen noch.




Ab sofort sind Anmeldungen für VHS-Angebote im 2. Semester 2017 möglich

Die VHS Bergkamen hat jetzt das Programmheft für das 2. Semester 2017 vorgelegt. Es liegt gedruckt an den bekannten Stellen aus, kann aber auch online eingesehen werden. Ab sofort sind Online-Anmeldungen unter www.vhs.bergkamen.de möglich. Zudem besteht auch die Möglichkeit, sich telefonisch oder auch per E-Mail anzumelden.

Präsentierten das neue VHS-Programm (v. l.): Ausschussvorsitzender Rüdiger Weiß, VHS-Leiterin Sabine Ostrowski. Amtsleiter Andreas Kray und die stellv. VHS-Leiterin Manuela Sieland-Bortz.

Das neue Semester beginnt am 11. September und endet am 15. Dezember 2017. Für das 2. Semester sind 120 Kurse im Angebot. Das Programm für die zweite Jahreshälfte greift bewährte Themen auf und bietet zeitgleich neue Akzente, die als Kurse, Workshops und Vorträge angeboten werden. Zum aktuellen „Luther-Jahr“ finden sich im Programmbereich Politik, Gesellschaft und Ökologie zwei Veranstaltungen im neuen Programm. Am 12. September wird Dr. Eugen Drewermann mit seinem Vortrag „Luther wollte mehr“ im studio theater an der Albert-Schweitzer-Straße zu Gast sein. Fortgesetzt wird die Veranstaltungsreihe durch den Vortrag „ Der Mensch Luther und seine Zeit“ von Dr. Torsten Reters am 9. Oktober im VHS-Gebäude „Treffpunkt“.

Zum 16. Lichtermarkt im Oktober bietet die Volkshochschule einen Workshop zur Eventfotografie an und für alle, die einen unvergleichlichen Sternenhimmel erleben möchten, präsentiert Dr. Tom Fliege die Kanarischen Inseln bei Tag und Nacht. Im Fachbereich „Fremdsprachen“ startet die VHS mit einem Anfängerkurs in Schwedisch und auch in Englisch. Außerdem wird ein Anfängerkurs für Berufstätige im Gesundheitswesen in türkischer Sprache angeboten. Im Fachbereich „EDV und berufliche Bildung“ geht es u.a. auf Schatzsuche mit dem Smartphone in dem neuen Workshop „Geocaching“. Die Schnitzeljagd mit GPS-Hilfe bietet eine theoretische Einführung  sowie einen Praxisteil zum Suchen und Finden von Geocaches. Auch wer beruflich weiterkommen möchte, findet das passende Angebot: Das Bewerbungstraining bietet die Möglichkeit, das Rüstzeug für überzeugende Bewerbungsunterlagen – von einer Stärken-Analyse bis zur online-Bewerbung – zu erhalten.

Getreu dem Motto „Lebenslanges Lernen“ bietet die Volkshochschule Bergkamen wieder ein breit gefächertes Angebot interessanter Einzelveranstaltungen, Workshops bis hin zu abschlussbezogenen Lehrgängen.

 




Reisewelle rollt in die Sommerferien: Autobahnbaustellen rund ums Kamener Kreuz und im Rest von NRW

Kommende Woche starten in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien – und damit die Hauptreisezeit des Jahres. Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen rechnet in ihrer Prognose mit rasch ansteigendem (Reise-)Verkehr am Freitag (14.7.) ab 14 Uhr. Die Situation dauert dann voraussichtlich bis in die Abendstunden an. Samstag (15.7.) muss ab dem Vormittag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Straßenwärter bei Absicherungsmaßnahmen. Foto: Straßen.NRW

Urlauber sollten also genug Zeit für die Anreise einplanen und bei längeren Fahrten Pausen einlegen, um Energie aufzutanken. Wer auf einem Rastplatz zusätzlich Energie für sein Fahrzeug tanken muss, der kann übrigens nicht nur zu Diesel oder Benzin greifen: 18 Ladestationen für Elektromobile gibt es mittlerweile an den Autobahnen im Land. Weitere sollen folgen.

Das Straßen.NRW-Baustellenmanagement zum Beginn der Sommerferien

Damit die „Urlaubskarawane“ möglichst ungehindert durchs Land rollen kann, richtet Straßen.NRW wie üblich am Reisewochenende ab Freitagmittag (14.7.) keine Tagesbaustellen auf den Reisestrecken mehr ein. Es sei denn, Reparaturarbeiten sind aufgrund der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich.

Urlauber, die ihre Route planen, sollten dennoch 33 größere Baustellen auf den Autobahnen berücksichtigen. Bei diesen Maßnahmen handelt es sich nicht um Tagesbaustellen, sondern zum Beispiel um Brückensanierungen, den Neubau oder die Erneuerung einer Fahrbahn. Diese Bauarbeiten haben bereits vor den diesjährigen Sommerferien begonnen. Die Projekte erstrecken sich vielmehr oft über Jahre und können auch zu Verkehrsspitzenzeiten nicht pausieren. Viele Arbeiten können außerdem nur bei möglichst trockenem Wetter erledigt werden. Sommerzeit ist darum ebenso Hauptbauzeit. Damit der Verkehr dennoch auch in den Baustellen möglichst ungehindert fließen kann, hält Straßen.NRW dort immer so viele Fahrspuren wie möglich frei.

Die größten Baustellen auf den NRW-Autobahnen im Überblick

*A1: Osnabrück-Hafen bis Kreuz Lotte/Osnabrück, Brückenarbeiten
*A1: Kreuz Lotte/Osnabrück bis Ladbergen, Brückenarbeiten
*A1: Remscheid bis Wermelskirchen, Ausbau
*A1: Kamener Kreuz bis Kamen-Zentrum, Brückenarbeiten (nur Fahrtrichtung Köln)
*A1: Kamen-Zentrum bis Schwerte, Brückenarbeiten
*A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf, Brückenarbeiten
*A1: Burscheid bis Köln-Niehl, Brückenarbeiten u. Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung, Rheinbrücke Leverkusen
*A2: Herten bis Recklinghausen-Süd, Brückenarbeiten
*A2: Dortmund-Nordost bis Kamener Kreuz, Deckenarbeiten, Brückenarbeiten, Arbeiten am Mittelstreifen ((Verkehrsbeeinflussungsanlage)
*A3: Kreuz Breitscheid bis Kreuz Hilden, Brückenarbeiten, Arbeiten am Mittelstreifen
*A3: Solingen bis Leverkusen-Opladen, Deckenarbeiten
*A3: Leverkusen-Zentrum bis Köln-Mülheim, Ausbau
*A4: Frechen-Nord bis Köln-Klettenberg, Umbau Köln-West
*A30: Kirchlengern bis Löhne, Brückenarbeiten
*A33: Paderborn-Elsen bis Etteln, Deckenarbeiten
*A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen, Brückenarbeiten
*A40: Duisburg-Kaiserberg bis Mülheim a.d.R., Brückenarbeiten
*A40: Dortmund-West bis Dortmund-Barop, Schallschutzarbeiten
*A42: Duisburg-Baerl bis Kreuz Duisburg-Nord, Deckenarbeiten
*A43: Recklinghausen/Herten bis Kreuz Herne, Ausbau
*A44: Aachen-Brand bis Broichweiden, Ausbau (nur Fahrtrichtung Lüttich)
*A44: Kreuz Dortmund/Unna bis Unna-Ost, Brückenarbeiten
*A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen, Brückenarbeiten
*A45: Hagen-Süd bis Lüdenscheid-Nord, Brückenarbeiten (nur Fahrtrichtung Dortmund)
*A45: Schwerte-Ergste bis Dortmund-Süd, Brückenarbeiten
*A45: Freudenberg bis Siegen-Süd, Brückenarbeiten, Deckenarbeiten
*A46: Grevenbroich bis Kapellen, Schallschutz (nur Fahrtrichtung Düsseldorf)
*A46: Haan-Ost bis Sonnborner Kreuz, Deckenarbeiten
*A52: Essen-Kettwig bis Essen-Rüttenscheid, Deckenarbeiten
*A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen, Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)
*A61: Mönchengladbach-Güdderath bis AK Mönchengladbach-Wanlo, Brückenarbeiten
*A542: Kreuz Monheim-Süd bis Dreieck Langenfeld, Vollsperrung wegen Deckenarbeiten (nur Fahrtrichtung Langenfeld betroffen )
*A565: Bonn-Endenich bis Bonn-Lengsdorf, Deckenarbeiten

Die Verkehrsprognose

In den Spitzenzeiten rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale mit Staus auf folgenden Strecken:

*Auf der A1 in Fahrtrichtung Norden besonders im Raum Lotte/Osnabrück.
*Auf dem Kölner Ring (A1, A3 und A4).
*A2 in Fahrtrichtung Hannover vor dem Kreuz Kamen und im weiterem Verlauf bei Bielefeld.
*Ebenso abschnittsweise die A3 bei Oberhausen und im weiteren Verlauf in Fahrtrichtung Arnheim.
*Auf der A40 in Fahrtrichtung Niederlande erhöhtes Verkehrsaufkommen.
*Auf der A45 in Fahrtrichtung Süden besonders im Raum Siegen.
*Auf der A57 in Höhe Neuss ist stockender Verkehr zu erwarten.
*Auf der A61 und A565 in Fahrtrichtung Süden, im Bereich Meckenheim.

Der Tipp

Es lohnt sich in der Regel nicht, einen Stau „räumlich“ über Ausweichstrecken zu umfahren. Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale empfiehlt vielmehr, den Stau „zeitlich“ zu umfahren. Reisende sollten also – sofern möglich – auf Zeiten abseits der prognostizierten Verkehrsspitzen ausweichen.

Die Ladestationen für Elektromobile

Straßen.NRW forciert – selbstverständlich nicht nur mit Blick auf den anstehenden Reiseverkehr – gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Raststättenbetreiber „Tank und Rast“ den Ausbau von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge an Autobahnen. 18 Strom-Ladesäulensind bereits in Betrieb. Bis Ende dieses Jahres soll an den nordrhein-westfälischen Autobahntankstellen ein zusammenhängendes Netz von 45 Schnellladestationen zur Verfügung stehen.

An jedem Standort können Fahrzeuge aller gängigen Ladestandards (CCS, CHAdeMO, AC Typ 2) mit Ladeleistungen bis zu 50kW aufgeladen werden. Je nach Fahrzeugtyp erreicht ein Wagen innerhalb von nur 30 Minuten wieder bis zu 80 Prozent seiner Gesamtleistung. Das Auftanken ist kostenfrei möglich.

Der Ausbau der Strom Ladesäulen in Nordrhein-Westfalen ist Teil der Initiative E-Mobilität des Bundes. Die einzelnen Ladesäulen befinden sich in NRW auf bewirtschafteten Rastanlagen der „Tank und Rast“. Diese legt in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium die einzelnen Standorte fest. Straßen.NRW koordiniert in Nordrhein-Westfalen die Baumaßnahmen und ist für die Baufreigaben zuständig.

Aktuelle Informationen zur Verkehrslage

Das von der Straßen.NRW-Verkehrszentrale betriebene Internetportal www.verkehr.nrw bietet unter anderem fortlaufend Informationen zur Verkehrslage auf Autobahnen und ausgewählten Strecken im nachgeordneten Netz, ebenso zu Baustellen. Anhand von über 200 Webcams können sich Reisende zudem direkt ein Bild von der Verkehrslage „vor Ort“ machen – sei es vom heimischen PC aus, vom Tablet oder unterwegs vom Smartphone.

Informationen des Bundesverkehrsministeriums zum Lkw-Fahrverbot in der Ferienreisezeit stehen auf den Internetseiten des Bundesverkehrsministeriums: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/lkw-fahrverbot-in-der-ferienreisezeit.html

A4: Wiehltalbrücke bei Gummersbach nach dem Wochenende für vier Tage gesperrt

Ab Montag (17.7.) um 0 Uhr bis einschließlich Donnerstag (20.7.) um 24 Uhr ist die A4 auf der Wiehltalbrücke in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Dort wird dann die Fahrbahn saniert. Die erste Sommerferien-„Reisewelle“ am Wochenende wird somit nicht durch die Baustelle beeinträchtigt.




Französisch-Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhalten DELF-Zertifikate

Sechs Schülerinnen und drei Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielten jetzt aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich sowie Französisch-Lehrerin und AG-Leiterin Constanze Lieb ihre DELF-Zertifikate.

die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der DELF-Prüfungen mit Schulleiterin Bärbel Heidenreich (2.v.l.) und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb (1.v.r.).
Foto: Pytlinski/SGB

Alle bestanden die anspruchsvollen Prüfungen für das international anerkannte Sprachzertifikat, bestehend aus mündlichen und schriftlichen Aufgabenformaten, mit hervorragenden Ergebnissen.

Das Niveau A2 bescheinigt den Jugendlichen fortgeschrittene Sprachkenntnisse, orientiert am europäischen Referenzrahmen, der Sprachfertigkeiten von A1-C2 klassifiziert. A2 erreichten Kübra Karabina, Lisa-Marie Kardatzki, Dinh Nguyen, Clara Schlüter, Jan Wörmann und Stefan Zimmermann (alle Jahrgang neun).

Mira Havers, Clara Stams und Luise Weidlich aus dem Jahrgang Q1 sicherten sich ihr Zertifikat jeweils auf dem Niveau B2, was ihnen ein bereits sehr fortgeschrittenes Sprachniveau bescheinigt.

 




Schulfest und Begrüßungsfest für den neuen 5. Jahrgang der Gesamtschule

Am kommenden Samstag, 8. Juli, findet das Begrüßungsfest für den neuen 5. Jahrgang im Schuljahr 2017/18 statt. Im Rahmen eines festlichen Programms werden die neuen Klassen von Schulleiterin Frau Detampel, Abteilungsleiterin Frau Scharfenberg, ihren zukünftigen Klassenlehrerinnen und -lehrern sowie Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 – 7 empfangen. Zum Programm gehören neben den Begrüßungsworten von Frau Detampel u. a. musikalische Beiträge, akrobatische Einlagen und das schon bewährte Schwarzlichttheater. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch die Deutschen Sprachdiplome verliehen sowie Ehrungen für den Wettbewerb „Big Challenge“ und die Robotik-AG übergeben.

Am Schluss wird Frau Scharfenberg die Einteilung der neuen Klassen vornehmen und sie den zukünftigen Klassenleitungen übergeben.

Am gleichen Tag findet auf dem Schulhof der Abteilung 8 -10 das schon zur Tradition gewordene Schulfest der Willy-Brandt-Gesamtschule statt, an dem sich alle Klassen bzw. Jahrgangsstufen mit vielfältigen Aktivitäten beteiligen. An Informations- und Spielständen stehen neben Spaß und Spannung auch die zahlreichen Siegel der Willy-Brandt-Gesamtschule im Vordergrund. Doch auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. In diesem Jahr erwartet die Schulgemeinschaft besonders zahlreiche Besucher, da auch viele Ehemalige für den Termin zugesagt haben.




ADFC erwartet stärkeres Bekenntnis zu Radschnellwegen

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert mit ihrem Landesvorsitzenden Thomas Semmelmann aus Bergkamen von der neuen Landesregierung ein stärkeres Bekenntnis zu Radschnellwegen. Einer davon ist der Radschnellweg Ruhr (RS1), der auch durch Bergkamen führt.

Uferweg des Datteln-Hamm-Kanals in Höhe Rünthe., über den künftig der Radschnellweg Ruhr 1 (RS1) auch führen soll. Foto: ADFC

„Radschnellwege können das konventionelle Radwegenetz ergänzen. Radwege an Landstraßen und Bürgerradwege wollen wir fördern“, so der Text zur Radverkehrsförderung im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Landesregierung. „Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass die neue Landesregierung den Radverkehr fördern will, aber ein Bekenntnis zu den Radschnellwegen und insbesondere zum Radschnellweg Ruhr (RS1) klingt anders“, so der Bergkamener Landesvorsitzende des ADFC NRW Thomas Semmelmann. Entgegen anderslautenden Aussagen im Vorfeld der Verhandlungen lässt die Formulierung im Vertrag offen, ob die Landesregierung Radschnellwege überhaupt fördern will.

Nach den bisherigen Planungen verläuft der RS1 von der Kamener Stadtgrenze auf der Klöcknerbahntrasse bis zum Datteln-Hamm-Kanal in Rünthe. Von dort geht’s auf beiden Seitenwegen des Kanals bis nach Hamm. „Ein Teil des Weges von Rünthe auf der Klöcknerbahntrasse bis zum Kamener Bahnhof werde ich fast täglich auf dem Weg zur Arbeit nutzen können“, freut sich Semmelmann.

Neben dem Alltagsnutzen wird Bergkamen auch von der touristischen Nutzung profitieren und das gilt insbesondere für die Marina Rünthe. Grund dafür ist, dass der RS1 nicht nur in Deutschland große Beachtung findet, sondern entwickelt eine Strahlkraft weit über die Grenzen des Landes hinaus. „Dieses Projekt kann nicht ohne die Unterstützung der Landesregierung realisiert werden“, merkt Semmelmann an. Er hofft, dass die neue Landesregierung die Chancen dieses zukunftsweisenden Infrastrukturprojektes für die Region auch erkennt.

Bei seinem Antrittsbesuch beim neuen Verkehrsminister Hendrik Wüst möchte der ADFC Landesvorsitzende dafür werben und die Bereitschaft des Ministers für weitere Radverkehrsfördermaßnahmen ausloten. Denn die Formulierungen im Koalitionsvertrag zur Radverkehrsförderung sind eher mager und unverbindlich. „Will NRW Fahrradland Nr. 1 bleiben, müssen wir da konkreter werden“, fordert Semmelmann.