Die Eishalle ist hergerichtet: Saison 2017/18 kann Freitag starten

Die Vorbereitungen für den Start der Saison 2017/18 in der Eishalle Bergkamen am 15. September laufen auf Hochtouren. Noch wird an vielen Stellen Hand angelegt, gestrichen und gewienert, doch der Geschäftsführer der Betreiberin, die neugegründete „Spiele und Eissportgesellschaft“ Martin Brode ist sicher, dass am Freitag bis 19 Uhr diese Arbeiten abgeschlossen worden sind.

Eishallen-Geschäftsführer Martin Brode

Allerdings gebe es noch einiges zu tun, erklärte Brode. Denn wegen der kurzen Anlaufzeit von nur drei Monaten konnte er nicht alles abhaken, was auf seiner „To-Do-Liste“ steht. Immerhin ist der Eingangsbereich umgestaltet, die Toilettenanlagen strahlen fast im neuen Glanz und auch die Pistenbar wurde gründlich aufgemöbelt.

Ein erstes Probetraining hat Martin Brode, der beim Eishockey-Club „ESV Grizzlys Bergkamen das Tor hütet, auch schon absolviert.  Dies allerdings noch auf etwas dünnem Eis. Beim Start des „Freaky Friday“, der Freitags-Disco, soll das Eis aber die erforderlich Dicke haben, verspricht er.

Die Eismaschine in Aktion.

Wer sich die Öffnungszeiten ansieht, dass er Bewährtes vom Vorgänger GSW übernommen hat. Dazu zählt zum Beispiel die Oldie -Disco am Montag und die Familienlaufzeit am Sonntag. Neu im Programm sind die Motto-Laufzeiten am Samstagabend. Deren Beginn ist variabel, weil zunächst das Bundesliga-Team des EC Bergkamen vortritt an. Die Spielpläne für die „Bärinnen“ liegen allerdings noch nicht vor.

Der dritte Verein in der Bergkamener Eishalle ist der „ERC Bergkamen“. Die Eiskunstläufer werden wie die Grizzlys und die Bärinnen ab dem kommenden Montag am Häupenweg den Trainingsbetrieb aufnehmen.

Die aufgemöbelte Pistenbar.

Die jetzt beginnende Eislaufsaison wird in jedem Fall erst nach den Osterferien 2018 enden. Wann genau, weiß Martin Brode noch nicht. Das hänge vor allem vom Wetter, bzw. den Außentemperaturen ab, erklärte er. Seien die zu hoch, dann sei der Energieaufwand, die Eishalle kalt zu halten, ebenfalls viel zu hoch.

Auch danach in den Sommermonaten soll die Eishalle weiter genutzt werden. Wie, das ist noch nicht klar. Hier lässt sich der Geschäftsführer auch nicht drängen.  Seine „Spiele und Eissportgesellschaft“ kommt nach den bisherigen Berechnungen auch allein mit den Einnahmen aus der Wintersaison gut über die Runden.

Die Eintrittspreise:

Erwachsene: 5 € (10er-Karte 45 €)
Kinder und Jugendliche (4-17 Jahre), Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises: 4 € (10er-Karte 36 €)
Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Jugendliche): 14 €
Kinder bis einschließlich 3 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt.

Die Öffnungszeiten

Montag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Oldie-Disco oder individuell

Dienstag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Eishockey Training

Mittwoch
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
18.15 Uhr Bambini Training
ab 19.00 Uhr Eishockey Training

Donnerstag
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Eishockey Training

Freitag
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr Schulsport
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
18.15 Uhr Eltern-Kind Laufzeit
ab 19.15 Uhr Disco

Samstag
ab 8.00 Uhr Bambini Training
ab 11.00 Uhr Familienlaufzeit
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr öffentliche Laufzeit
ab 19.15 Uhr Disco / Motto-Party




Teilnehmer ziehen im Bergkamener Gymnasium Zwischenbilanz: Mit BiSS zur deutschen Sprache

Wie können Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland kommen und keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bestmöglich sprachlich gefördert werden? 14 Projekt-Schulen aus dem Kreis Unna gehen dieser Frage praktisch nach – sie sind BiSS-Schulen.

Sozialdezernent Torsten Göpfert (4.v.l.) begrüßt gemeinsam mit Bärbel Heidenreich (Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, 4.v.r.) die Projektteilnehmer und Kooperationspartner der Bezirksregierung (Monika Baumeister, l. und Wolfgang Paulssen, 3.v.l.), der Schulaufsicht (Bettina Riskop, r.) und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna (Anne Nikbin, stellvertretende Leiterin, 2.v.r., Steffi Stelzer, 3.v.r., Maria Galisteo, 2.v.l.) zur Veranstaltung. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Hinter BiSS verbirgt sich das 2014 gestartete Bundesprojekt „Bildung durch Sprache und Schrift“. Die beteiligten Projektschulen im Kreis arbeiten mit der Bezirksregierung Arnsberg und verschiedenen Bereichen in der Kreisverwaltung wie etwa dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna (KI) zusammen. Mit Erfolg: Schüler aus mittlerweile 60 verschiedenen Ländern lernen in den integrativen Schulen des Kreises die deutsche Sprache.

„Schlüssel zur Integration ist Sprache“
„Wenn der Schlüssel zur Integration die Sprache ist, dann müssen wir auch dort ansetzen“, sagt Sozialdezernent Torsten Göpfert. „Und das machen wir mit dem Programm. Wir holen die Schüler genau an dem Punkt ab, integrieren sie in den Alltag und schaffen Strukturen, die eine schnelle Integration durch Lernen von Sprachkompetenzen ermöglichen.“

Jetzt trafen sich die Kooperations- und Projektpartner und tauschten sich aus. Sie zogen Bilanz und stellten ihre Ideen für den sprachbildenden Unterricht vor. „Wichtig dabei ist auch die Vernetzung untereinander“, sagt Bettina Riskop von der Schulaufsicht. „Das Gymnasium lernt hier von den Fortschritten der Hauptschule und umgekehrt. Auch das macht die Arbeit so erfolgreich.“

Bestätigung durch Projektteilnehmer
Und die ersten Erfolge zeigen sich schnell im Alltag, wie Bärbel Heidenreich, Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, erzählt: „Wir haben zwei Kinder aus Syrien, die noch nicht alphabetisiert waren, als sie zu uns kamen. Wir konnten sie schnell integrieren und fördern. Das Schönste daran ist aber die Freude der Kinder, wenn sie mit den eigenen Fortschritten wachsen und zum Beispiel stolz darauf sind, wenn sie selbstständig nach Kreide-Nachschub für die Klasse fragen können.“ Neben dem Gymnasium sind auch die Willy-Brandt-Gesamtschule und die Pfalzschule Schulen mit BISS.

Zwischenbilanz ist also: Das Projekt läuft sehr gut. Die ersten Ergebnisse und Fortschritte der Kinder lassen das erkennen. „Doch hier dürfen wir nicht aufhören“, sagt Göpfert. „Wir müssen die Kinder weiter begleiten und auch die Möglichkeiten dazu schaffen. Und genau das machen wir jetzt. Wir haben zusätzliche anderthalb Stellen im Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna geschaffen, um die Arbeit weiter auszubauen und die guten Ergebnisse auch in Zukunft fortzusetzen.“ PK | PKU




Verein unterstützt Lehrerfortbildung: Besser helfen bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten

Manche Kinder lesen lange Zeit stockend und fehlerhaft. Sie vertauschen Buchstaben oder lassen diese ganz weg – ihre Texte sind kaum lesbar. Die Rede ist von Kindern mit Schwierigkeiten beim Lernen des Lesens und Rechtschreibens. Genau dort setzen die Schulpsychologische Beratungsstelle und das Schulamt für den Kreis Unna mit einer Lehrerfortbildung an.

Andreas Hunke (Leiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle, hinten m.) übergibt gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Schulrätin Christine Raunser (4.v.l.) das Material an die Lehrer. Foto: Max Rolke Kreis Unna

Denn frühzeitig erkannt und gefördert, kann diesen Kindern gut geholfen werden. Die Lehrerfortbildung zur Diagnostik und Förderung bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten hilft Lehrern, die Grundschüler besser zu fördern. Jetzt erhielt diese Fortbildung Unterstützung: Am 11. September stellte die Schulpsychologische Beratungsstelle vor, wie die Unterstützung aussah und wofür sie eingesetzt wurde.

1.000 Euro vom Verein
Die Unterstützung kommt vom Verein zur Förderung Schulpsychologischer Arbeit aus Münster. Der Verein hat für 1.000 Euro Fördermaterial finanziert. „Die Beratungsstelle ist mit ihrer Expertise in dem Themenfeld über die Grenzen von Unna hinaus bekannt und ihr Engagement lohnt sich“, begründet Prof. Dr. Holger Domsch vom Verein zur Förderung Schulpsychologischer Arbeit die Entscheidung.

„Wir haben davon unter anderem Fördermaterial beschafft, das die Lehrer der Fortbildung in ihrer Arbeit mit Grundschülern, die Probleme beim Lesen und Rechtschrieben haben, unterstützt“, sagt Andreas Hunke, Leiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle.

Wörter spielend bewusst machen
Dazu gehört auch ein Silbenspiel, mit dem Schüler langsam ans Lesen herangeführt werden. Silbe für Silbe wandert dabei die Spielfigur der Schüler über das Spielfeld, nachdem sie eine Wortkarte gezogen haben. „Die Kinder machen sich das Wort bewusst und teilen es in Silben auf. So wird das Lesenlernen in kleinen Schritten leichter und durch den Spielcharakter macht es auch noch Spaß“, erklärt Hunke.

Nachdem die Lehrer der Fortbildung in vorigen Sitzungen Theorie und Methoden zur Diagnostik lernten, geht es jetzt an die praktische Umsetzung: Mit dem Material beginnt in den Schulen der Förderunterricht. Erlernte Theorie sofort anwenden – das ist einer der großen Vorteile dieser Lehrerfortbildung. Statt dass das Material auf dem Schreibtisch landet, kann es sofort im Schulalltag angewendet werden, lobten die Lehrer, die an der Fortbildung teilnahmen, das Konzept. PK | PKU




Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl aus Kfz und Computerbetrug

Ein noch unbekannter Täter schlug am 03.06.2017 das Seitenfenster eines Pkw, der auf dem Parkplatz am Friedhof in Heeren-Werve geparkt war, ein. Aus dem Fahrzeug entwendete er eine Handtasche, in der sich unter anderem eine Kreditkarte befand. Mit dieser Karte hob der Beschuldigte an einem Geldautomaten (ca. 500 Meter vom Tatort entfernt) Bargeld ab.

Dabei wurde er von der Raumüberwachungskamera gefilmt. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des unbekannten Täters. Wer kennt den abgebildeten Mann? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.




27-jähriger Bergkamener ausgeraubt und schwer verletzt – Polizei nimmt drei minderjährige Tatverdächtige fest

Die Polizei hat in den frühen Dienstagmorgenstunden drei Jugendliche festgenommen, die in Verdacht stehen, mit etwa einem Dutzend anderer Minderjährigen unter anderem am 26. August gegen 22 Uhr im Seepark in Lünen einen Bergkamener das Handy geraubt und ihn dabei verletzt zu haben. Der 27-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musst zu einem Krankenhaus gebracht werden. (Sie auch hier.) Die drei Festgenommenen wohnen in Lünen.

Zahlreiche Zeugenhinweise und die weiteren Ermittlungen führten auf die Spur der mutmaßlichen Räuber.

Über den Verbleib der dringend tatverdächtigen 17-Jährigen können gegenwärtig- vorbehaltlich einer Entscheidung der ermittelnden Staatsanwaltschaft Dortmund – noch keine endgültigen Aussagen getroffen werden. Die polizeilichen Ermittlungen in dieser Angelegenheit dauern nach wie vor an.

Die Polizei bittet an dieser Stelle noch einmal, dass sich weitere Opfer der Tätergruppe direkt an die Polizeiwache in Lünen wenden. Gleiches gilt für weitere Mittäter der drei vorläufig Festgenommenen.

Zeugen, weitere Geschädigte, aber auch Mittäter können sich auch direkt telefonisch an den Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 02301 – 132 7441 wenden.

 




Wenn die Schilddrüse außer Kontrolle gerät – Pulsschlagvortrag am Hellmig-Krankenhaus

Die Schilddrüse hat eine wichtige Funktion für unseren Stoffwechsel. Produziert sie aber zu viele oder zu wenige Hormone, kann das vielfältige Beschwerden auslösen, warnt Gordon Schramm, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus.

Gordon Schramm, Oberarzt am Hellmig-Krankenhaus referiert in der Pulsschlagreihe über die Schilddrüse. Foto: Klinikum

In der Pulsschlagreihe von VHS und Klinikum Westfalen referiert er am Mittwoch, 13. September, ab 18.30 Uhr im Hellmigium, dem Vortragssaal am Krankenhaus. Dort wird es auch um Vorbeugungsstrategien gehen, um Beschwerden zu vermeiden. Wichtig ist es, entsprechende Symptome zu beachten und rechtzeitig diagnostische und notfalls therapeutische Maßnahmen bis hin zu einem eventuellen chirurgischen Eingriff einzuleiten, so Schramm. Aber auch Auswirkungen der Ernährung und die nötige Jodversorgung sind an diesem Abend Thema.




Herbst-Aktion mit Kochclub im Garten-Center röttger.

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Am kommenden Freitag und Samstag, 15. und 16. September geht es im Garten-Center röttger „herbstlich bunt & kulinarisch“ zu. Herbstliche Blühpflanzen für Terrasse und Balkon sowie Gartenpflanzen werden mit fachlicher Beratung angeboten – und wer mag kann seinen Balkonkasten mitbringen und herbstlich bepflanzen lassen. An beiden Tagen gibt es die Blumenerde dafür gratis dazu.

Am Samstag, 16. September, tischt der Kochclub  „Leckereien“ rund um das Thema „Kürbis“ auf (11-16 Uhr) und freut sich auf kulinarische Gespräche. Dazu passend kann dann gleich der richtige Speisekürbis eingekauft werden.

Der Kochclub ist genauer gesagt eine Männer-Kochclub, dessen Mitglieder ihre Leidenschaft zum Kochen. Die Herren sind teilweise noch berufstätig, kochen bereits seit einigen Jahren zusammen
und würden sich freuen, wenn sich ihnen weitere Koch-Begeisterte anschließen,

Ebenfalls am Samstag, 16. September, berät ein Experte (10-17 Uhr) zu allen Fragen der Pflanzenernährung und der richtigen Rasenpflege im Herbst.




Wasserfreunde schwimmen erfolgreich im Freiwasser

Am vergangenen Samstag haben vier Schwimmerinnen und drei Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen erfolgreich am 500m-Einlagenschwimmen der Internationalen NRW-Freiwassermeisterschaften und SV-SW Meisterschaften im Seebad Haltern teilgenommen.

Die erfolgreichen Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmer: Lisa-Marie Kardatzki, Jana Vonhoff, Kim Loreen
Ptasinski, Saskia Nicolei, Marco Steube, Kevin-Noah Kaminski, Maximilian
Weiß und ihr Trainer Tobias Jütte. Foto: TuRa

Bei recht kalten Wassertemperaturen und durchwachsenem Wetter meisterten die sieben TuRaner die 500m Freistil dennoch mit Bravour.

Lisa-Marie Kardatzki (Jg.2001) und Marco Steube (Jg.2003), durften sich über eine Silbermedaille freuen. Kim Loreen Ptasinski (Jg.2001) und Maximilian Weiß (Jg.2002) bekamen je eine Bronzemedaille überreicht.

Kevin-Noah Kaminski, Saskia Nicolei und Jana Vonhoff komplettierten die Mannschaft mit guten Zeiten.

Somit war Trainer Tobias Jütte wieder einmal sehr zufrieden mit den guten Leistungen seiner Schwimmer.




Unbekannter Täter entwendet Klein-Lkw: 2-jähriger Besitzer erstattet Anzeige bei der Polizei

Am Sonntag, 3. September. kam es in Werne zum Diebstahl eines Kleinlasters: Gegen 13 Uhr parkte der 2-jährige Fahrzeugbesitzer ordnungsgemäß auf einem Grundstück in der Straße „Lange Hege“ ein. Als er nach der Mittagspause gegen 15 Uhr mit seinem Vater zurückkehrte, stellte er fest, dass das Fahrzeug von offensichtlich herzlosen Dieben entwendet wurde. Die Polizei veröffentlicht mit dieser Pressemitteilung auch ein Foto des gestohlenen Fahrzeuges. Wer kann Hinweise auf den Täter oder auf den aktuellen Standort des Fahrzeuges geben? Hinweise nimmt die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389/921-3420 oder 921-0 entgegen.




Fitnessparcours der Realschule Oberaden steht nachmittags auch der Öffentlichkeit zur Verfügung

Der Fitnessparcours der Realschule Oberaden ist jetzt offiziell eröffnet worden. Schuldezernentin Christine Busch durchschnitt symbolisch das rote Band und ließ die erste Schülerinnen und Schüler auf den Parcours. Nach fast einjähriger Planungs- und Durchführungszeit freuten sich die RSOler über das neue Bewegungsangebot an ihrer Schule, das ab sofort auch den Bürgerinnen und Bürgern im Nachmittagsbereich zur Verfügung steht.

Mit dem berühmten Schnitt durchs rote Band eröffnete Schuldezernentin Christine Busch den Fitnessparcours der Realschule Oberaden.

Möglich wurde der Bau erst durch den Förderverein der RSO, der den größten Teil der Kosten stemmte. Zudem unterstützten die Stadt und der Stadtsportbund die Anschaffung der Anlage. „Dabei wurde einmal mehr die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten deutlich“, betonte die Schule. Darüber freuten sich neben Christine Busch auch der Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung Andreas Kray, Schulamtsleiter, Frau Bollmann und Frau Happe stellvertretend für den Förderverein, Herr Stein und Herr Lange als Schulleitungsteam sowie die anwesenden Vertreter des Bauhofs der Stadt Bergkamen.




Fachgespräch mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: „Arbeitsmarktprogramm Soziale Teilhabe wird im Kreis Unna top umgesetzt!“

Zu einem Fachgespräch zum Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ hatte die AWO im Kreis Unna auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, eingeladen.

AWO Vorsitzender Wilfried Bartmann (3 v.l.) und AWO Geschäftsführer Rainer Goepfert (1 v.l.) hatten Andrea Nahles (3 v.r.) und die Arbeitsmarktakteure aus dem Kreis Unna zum Fachgespräch eingeladen. Foto: AWO

An dem Gespräch nahmen mit dem stellvertretenden Landrat Martin Wiggermann, dem Geschäftsführer der Arbeitsagentur, Thomas Helm und dem Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, Uwe Ringelsiep, wesentliche Akteure der Arbeitsmarktpolitik im Kreis Unna teil.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat 105 Jobcenter mit mehr als 10.000 Förderplätzen für Langzeitarbeitslose ausgewählt, die am Programm teilnehmen dürfen. Mit dem bis Ende 2018 angelegten Programm sollen Bezieher von Arbeitslosengeld II gefördert werden. Hierfür stehen 450 Mio. Euro zur Verfügung. Es ergänzt und erweitert die vorhandenen gesetzlichen Eingliederungsleistungen der Jobcenter. Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen.

AWO Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann machte in seiner Begrüßung deutlich, dass sich die AWO allein aus ihrer Geschichte heraus schon immer um die benachteiligten Menschen auf dem Arbeitsmarkt bemüht habe. Daher dürften die guten Arbeitsmarktzahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele verfestigte Arbeitslosenverhältnisse gebe, gegen die etwas getan werden müsse. Bartmann verwies auf den von der AWO im Kreis Unna beschlossenen Unnaer Appell „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren!“, der einen Sozialen Arbeitsmarkt mit guten Rahmenbedingungen fordert. Die Zielsetzung des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe“ gehe sicherlich in die richtige Richtung, erfülle aber nicht die Vorstellungen der AWO. Ohne die flankierende Förderung durch das Land NRW und den Kreis Unna wären Profiling, Coaching und soziale Begleitung der Teilnehmenden nicht im nötigen Umfang möglich.

Das Jobcenter hat mit Unterstützung der Politik und den regionalen Trägern 700 Stellen für den Kreis Unna eingeworben. Davon sind inzwischen 580 Stellen besetzt. „Das sind mehr Stellen als in ganz Baden-Württemberg oder in Hamburg und Bremen zusammen“, stellt Uwe Ringelsiep dar. Der Jobcenter-Chef dankte Andrea Nahles für den beharrlichen Einsatz für das Programm. Für die Region sei das ein gutes und wichtiges Programm.

Rainer Goepfert, AWO Geschäftsführer, stellte in seinem Beitrag die Aktivitäten der AWO der beiden Tochtergesellschaften BILDUNG + LERNEN gGmbH (B+L) und der DasDies Service GmbH dar. Seit Jahrzehnten arbeitet die AWO eng mit den weiteren Akteuren in der Region zusammen, um auch langzeitarbeitslosen Menschen Perspektiven zu ermöglichen. Als Beispiel nannte Goepfert die Radstationen und die Secondhandkaufhäuser im Kreis Unna. In beiden Bereichen seien 54 festbeschäftigte Menschen angestellt, von denen zuvor 46 langzeitarbeitslos waren. Von daher war es auch klar, dass sich die AWO mit der B+L in das Programm „Soziale Teilhabe“ einbringen wird.

B+L Geschäftsführer Thorsten Schmitz verwies auf weitere erfolgreich umgesetzte  Maßnahmen, die oft eine Vermittlungsquote von über 70 % in den ersten Arbeitsmarkt hatten. Schmitz interviewte mit Waldtraud Gashi und Silke Sommer zwei Programmbeschäftigte, die seit Ende August in AWO Kindertageseinrichtungen angestellt sind. Beide schilderten ihren bisherigen Werdegang, der oft von längeren Phasen der Arbeitslosigkeit geprägt war. Beide freuen sich auf die Arbeit in den Kitas und mit den Kindern.

„Mit der Umsetzung des Programms ist der Kreis Unna in der Region und bundesweit weit vorne“, lobte Ministerin Andrea Nahles. Das funktioniere aber nur, weil es im Kreis Unna eine so gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Trägern gebe. Ihr Ziel sei es aber, zukünftig nicht mehr Sonderprogramme wie die „Soziale Teilhabe“ aufzulegen, sondern den Jobcentern mit einer Regelförderung die Umsetzung entsprechender Maßnahmen zu ermöglichen. Damit würden allen Jobcentern diese Möglichkeiten zur Verfügung stehen und könnten auf die jeweiligen Regionen angepasst werden. Nebenbei sei so auch ein Abbau bürokratischer Hürden für alle Beteiligten möglich.

Für diesen Vorstoß erhielt sie einhellige Unterstützung der Anwesenden.