Bayer-Stiftung unterstützt Ehrenamtsprojekt für Familien in Bergkamen: Mehr Zeit und Zuwendung für die Kleinen

Elternteil sein ist ein Vollzeitjob. Es verwundert daher kaum, wenn sich der Alltag zwischen Job, Kindern und eigenen Bedürfnissen gelegentlich hektisch oder stressig gestaltet. Ohne Unterstützung geht es dann oft nicht. Dieser Aufgabe – Eltern entlasten, indem die Kinder sinnvoll beschäftigt werden – nimmt sich das Projekt „Runder Tisch – Kinder im Zentrum“ an. Finanzielle Unterstützung erhalten die ehrenamtlichen Helfer jetzt von Bayer.

Gärtnern ist ein Aspekt, den die Zeitpaten Kindern in Kitas und Schulen näher bringen – weshalb frische Ernteerfolge den Rahmen für die Urkundenübergabe an Ehrenamtlerin Irene Jung (mittlere Reihe, 2. v. l.) bildeten.

Das Projekt fördert Kinder im Kita- und Schullalltag. Verantwortlich dafür sind sowohl Pädagogen als auch sogenannte Zeitpaten ohne eine spezielle pädagogische Ausbildung. Ihr Angebot könnte kaum vielfältiger sein. Es erstreckt sich vom Vorlesen über Gärtnerei bis hin zum gemeinsamen Backen – um nur einige Tätigkeiten zu nennen. Dabei lernen die Kinder sich einzubringen und finden Halt und Vertrauen außerhalb der Familie.

Thimo V. Schmitt Lord, geschäftsführender Vorstand der Bayer-Stiftungen, unterstützt diese Leistung gerne: „Ich finde es bemerkenswert, wie das Projekt auf die individuellen Bedürfnisse der Familien eingeht und den Kindern auch außerhalb des Familienkreises verlässliche Vertrauenspersonen zur Seite stellt.“ Die Stiftung finanziert das Projekt mit 3.500 Euro.

„Eine von uns durchgeführte Umfrage zeigt, dass sich immer mehr Eltern überfordert oder gestresst fühlen“, sagt Projektleiterin Irene Jung. „Das wirkt sich leider auch auf die Kinder aus. Deswegen freue ich mich sehr darüber, wie gut unser Angebot angenommen wird.“ Sie ist davon überzeugt, dass Erziehung nicht nur zu Hause, sondern auch in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen stattfinden muss: „Dafür werden die Fachleute schließlich bezahlt.“ Damit die Kinder im Alltag umfassend begleitet werden können, ist das Projekt auf Spenden angewiesen. Zwar arbeiten die Pädagogen ehrenamtlich – Ausflüge, Schulmaterialien, Fahrtkosten und vieles andere verursachen trotzdem Kosten.

Hauptaufgabe der Zeitpaten ist es, den Kindern zu vermitteln, dass sie ernstgenommen werden. Das fördert Vertrauen – nicht nur in andere, sondern auch in sie selbst. Spaß, Lernen und emotionale Förderung stehen dabei ganz oben auf der Tagesordnung. Jung erklärt: „Niemand kann und will die Familie ersetzen. Ein gefestigtes Umfeld außerhalb der Familie stärkt die Kinder jedoch. Und genau das ist deshalb unser Ziel.“

Die Bayer Cares Foundation hat seit ihrer Gründung im Jahr 2007 weltweit bereits mehr als 630 ehrenamtliche Bürgerprojekte im Umfeld der nationalen und internationalen Unternehmensstandorte mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre des Bayer-Konzerns engagiert. Im Bereich des Standortes Bergkamen hat die Bayer-Stiftung bisher 29 Projekte mit insgesamt 105.700 Euro unterstützt.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2017. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx. Mehr Informationen zur Bayer Cares Foundation finden Sie unter: http://www.bayer-stiftungen.de

Bayer Science & Education Foundation und Bayer Cares Foundation
Die beiden Stiftungen des Innovations-Unternehmens Bayer begreifen sich als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialsektor. Im Zentrum ihrer Programme stehen die Menschen – Schüler, Studenten und Spitzenforscher mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist sowie Bürger, die sich mit Ideenreichtum für die Lösung sozialer Aufgaben einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.




Landfrauen bringen Erntekranz zum Rathaus

Bürgermeister Roland Schäfer hatte am Mittwoch Besuch von den Landfrauen des Ortsverbandes Kamen/Bergkamen/Afferde. Stellvertretend für Bergkamen überreichte Vorsitzende Erika Lippmann zusammen mit ihrer für Februar 2018 geplanten Nachfolgerin Anke Steffen den sogenannten
Erntekranz.

V. l. n. r.: Erika Lippmann, Bürgermeister Roland Schäfer, Anke Steffen

Mit dabei hatten die beiden Damen auch das neue Jahresprogramm des KreislandFrauenverband Ruhr-Lippe für 2017 – 2018. Neben allgemeinen Informationen zu den Landfrauen sind hierin auch alle Angebote und Veranstaltungen auf Landes-, Kreis- und Ortsebene zu finden. Zu nennen sei hier zum Beispiel das am Samstag, 7. Oktober, um 20.00 Uhr stattfindende Ernte und Herbstfest im Bürgerhaus Methler.




Tag des Apfels 2017: Das große Fest der Ökologiestation

Bald ist es wieder so weit, die Ökologiestation feiert ihren Tag des Apfels. Am Samstag, 14. Oktober, von 12.00 bis 18.00 Uhr locken zahlreiche Stände mit regionalen Produkten Jung und Alt nach Bergkamen-Heil. Natürlich findet wieder der Apfelkuchenwettbewerb statt: bis 14.00 Uhr können Freizeitkonditoren ihre Kuchen abgeben. Nach professioneller Geschmacksprobe werden dann um 15.00 Uhr die preiswürdigen Backwerke ausgezeichnet.

Ein Geruchserlebnis der besonderen Art erwartet die Besucher der Apfelausstellung. Viele kaum noch bekannte Sorten werden präsentiert. Zwei Pomologen, also ausgebildete Apfelkundige, bestimmen die unbekannten Sorten aus dem Garten. Ein großer Markt regionaler Produkte, die Pflanzenbörse mit außergewöhnlichen Angeboten, und Informationsstände zu Natur- und Umweltschutz laden ein zum Schlendern, Verweilen, Informieren und Kaufen.

Auch die Umweltberatung der Verbraucherzentrale ist wieder mit Einkauftstipps zu regionalem und saisonalen Obst und Gemüse dabei. Die Schnäpse eines der wenigen westfälische Obstbrenner eignen sich hervorragend als Digestiv nach einem Neuland Steak oder dem Heckrindgulasch von der Biostation. Auch zu empfehlen: Reibekuchen am DRK-Stand, Biobackkartoffen, Kürbissuppe, begleitet von einem Bier der Unnaer Brauzwerg Brauerei oder ein Stückchen Landfrauen-Torte mit einer Tasse Kaffee. Natürlich gibt es für Kinder zahlreiche Möglichkeiten zu Spiel und Spaß und Streichelmöglichkeiten bei der Kaninchenausstellung. Für die musikalische Unterhaltung sorgen in diesem Jahr die Dixieboys mit heißem Jazz und Blues, auch bei -eventuell- kühlem Wetter.

 




Gute Nachricht für Oberaden: Die S20 bleibt und die R12 fährt künftig im Halbstunden-Takt

Die S20 wird weiterhin durch Oberaden fahren und künftig wird die R12 montags bis freitags im Halbstunden-Takt unterwegs sein. Das sind die beiden wesentlichen Verbesserungen, die die VKU für diesen Stadtteil plant und die jetzt vom Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr abgesegnet wurden. Das Verkehrsunternehmen erhofft sich, dass durch diese Maßnahmen ein noch größeres Kundenpotential erschlossen wird.

Zwischen den Linien R12 und R11 (Lünen-Preußen über „Am Römerberg“ und Jahnstraße nach Weddinghofen und weiter bis zum ZOB und zurück) besteht außerdem eine Anschlussgarantie an der Haltestelle Kreuzstraße, so dass z.B. eine Weiterfahrt vom R11 nach Umstieg auf den R12 bis Lünen und umgekehrt möglich ist. An der Kreuzstraße besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Preußen Bahnhof in Lünen.

Zukunftsmusik ist hingegen noch eine neue Buslinie, die durch Oberaden direkt bis zum Kamener Bahnhof führt. Sie steuert auch drei Haltestellen in der künftigen Wasserstadt Aden an. Die erste Fahrt ist geplant, wenn sich eine ausreichende Zahl von Familien in der Wasserstadt niedergelassen haben. Die Stadtverwaltung rechnet damit ab dem Jahr 2023

Diese Linie hat nach Auffassung der Verwaltung den Vorteil, dass der zentrale Versorgungsbereich Oberaden an der Jahnstraße direkt angebunden wird. Hier besteht die Möglichkeit in den S20 nach Lünen umzusteigen. Die Linienführung bindet zudem den Pendlerparkplatz an der Lünener Straße an und bietet damit zusätzliche Möglichkeiten dort Fahrgemeinschaften zu nutzen. Besonderes Qualitätsmerkmal ist darüber hinaus die Anbindung des Logistikparks A2, der bisher lediglich über eine Kamener Stadtbuslinie mit einer Haltestelle an der Töddinghauser Straße angefahren wird. Da die neue Linie auf direktem Wege den Bahnhof Kamen erreicht, ist sie durchaus mit der Qualität eines Schnellbusses vergleichbar.




Konzert und Workshops: “Get Loud For Youth Culture” im Yellowstone

Am kommenden Wochenende startet in NRW die achte „Nacht der Jugendkultur“. Das Bergkamener Motto – Get Loud For Youth Culture – wird live auf der Bühne in die Tat umgesetzt. Musiker und Besucher schlagen gemeinsam Krach für die Jugendkultur. Mit den Jugendlichen des Workshops „Konzertgruppe“ der Jugendkunstschule Bergkamen entsteht unter fachkundiger Anleitung ein buntes und kurzweiliges Konzertprogramm im Jugendzentrum Yellowstone.

Spielen bei der langen Nacht der Jugendkultur am Samstag im Yellowstone: The Awesome Scampis. Foto: Björn Dargel

Als Höhepunkt des Abends konnten die Jugendlichen The Awesome Scampis für ein Heimspiel verpflichten. Die Bergkamener liefern Skapunk mit hohem Entertainmentfaktor. Sie sind über die letzten zehn Jahre zu einer der beliebtesten Jugendbands der Musikszene im Kreis Unna gewachsen. Sie haben mittlerweile zwei Alben veröffentlicht und unterhalten das Publikum auf großen und kleinen Festivals in ganz Deutschland.

Aus der Region kommen noch Shirker (Crossover/Rock), Area44 (Rap, Hip Hop) und Traveller (Post-Metalcore). Das lokale Bergkamener Standbein bilden „Petra Pan du Idiot“

mit Ihrem wilden Mix aus Alternative Rock und Kinderliedern sowie der Alleinunterhalter Rasputin Douglas. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit Jugendlichen, der Jugendkunstschule Bergkamen, dem Jugendamt der Stadt Bergkamen, der LKJ NRW e.V. (Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.) und dem örtlichen Konzertveranstalter Horror Business Records organisiert.

Drei kostenlose Workshops starten bereits ab 16.00 Uhr und laufen bis 19.00 Uhr. Folgende Sparten werden bedient:

17.00 – 19.00 Uhr: Hip Hop Tanz Workshop mit Fokus auf Break-Dance, Leitung: Marlon Witke (Jugendkunstschule)

16.00 – 19.00 Uhr: Manga Workshop, Leitung: Ingrid Schmechel (Jugendkunstschule mit Unterstützung des Kulturrucksacks NRW)

16.00 – 19.00 Uhr: Polaroidkamera Workshop, Leitung: Marc-Oliver Knappmann und Lena Sodenkamp (Jugendkunstschule mit Unterstützung durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos zu den Workshops gibt es unter  02307/288848 bei Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule.




Spannende Zeiten in Berlin: Gesamtschüler auf Einladung von Oliver Kaczmarek zu Gast im Deutschen Bundestag

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besuchten die 10er Klassen der Gesamtschule Bergkamen im Rahmen ihrer Abschlussfahrt den Deutschen Bundestag.

10er der Gesamtschule Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen im Berliner Bundestag.

Natürlich stand alles im Eindruck der vorangegangen Bundestagswahl und für die Schülerinnen und Schüler war es eine gute Gelegenheit, ihre Fragen zur aktuellen Lage vor Ort im Deutschen Parlament zu stellen. Direkt nach der Wahl jagt aber auch eine Sitzung die nächste, so dass Oliver Kaczmarek selbst es nicht geschafft hat, die Gruppe zu treffen. Doch die Schülerinnen und Schüler fühlten sich bei seinem Mitarbeiter, Christopher Paesen, gut aufgehoben und diskutierten mit ihm die Themen, die ihnen unter den Nägeln brannten.

Für die Gruppe standen dabei Fragen zur sozialen Gerechtigkeit, der Steuerpolitik und den Unterschieden zwischen SPD und CDU auf der Liste, ebenso wie ganz praktische nach dem Gehalt und Arbeitsalltag eines Abgeordneten und dessen Mitarbeiter.  Besonders intensiv wurde über den Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag diskutiert. Die Gruppe sah vor allem die rechtextremen Äußerungen der AfD sehr kritisch und machte deutlich, dass sie für sie keine wirkliche Alternative darstelle.

 




Eintrittskarten sichern: Tenor Johannes Groß singt Rudolf Schock im studio theater

Der in Bergkamen bekannte und beliebte Tenor Johannes Groß ist am Sonntag, 19. November, ab 17 Uhr mit einem besonderen Programm im studio theater zu Gast: Mit „Du bist die Welt für mich“ wandelt der gefeierte Dortmunder Tenor auf den Spuren des weltberühmten deutschen Sängers Rudolf Schock. Begleitet wird er dabei von der gefeierten Sopranistin Julia Bachmann.

Johannes Groß

2015 hätte mit Rudolf Schock einer der beliebtesten deutschen Tenöre seinen 100. Geburtstag gefeiert. Johannes Groß interpretiert eine Vielzahl der Titel, für die Rudolf Schock in Erinnerung geblieben ist: so etwa »Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen« aus der Oper »Schwarzer Peter« von Norbert Schultze, aber auch die Lehár-Klassiker »Es steht ein Soldat am Wolgastrand«, »Schön ist die Welt« oder »Freunde, das Leben ist lebenswert«. Mit diversen Anekdoten und Geschichten blickt Johannes Groß in seinem Programm aber auch auf das abwechslungsreiche Leben von Rudolf Schock zurück.

Julia Bachmann (Photo: Khaleila)

Begleitet werden Julia Bachmann und Johannes Groß von dem international erfolgreichen Pianisten Professor Helge Dorsch, der bereits mit Sängern wie Luciano Pavarotti, Hermann Prey und Monserrat Caballé zusammengearbeitet hat.

Johannes Groß gehört zusammen mit Luis del Rio zu den German Tenors, die sich 1997 gründeten und in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas zu Hause sind. Das Bergkamener Publikum hat ihn als German Tenor und auch als Solisten kennen und schätzen gelernt.

Tickets gibt es zum Preis von 25,- € (22 ,- €) ermäßigt im Kulturreferat der Stadt Bergkamen, Anne Mandok 02307/ 965 464.




Es geht also doch: Neubau der Lippebrücke in Rünthe mit nur zwei Vollsperrungen für einen Tag und ein Wochenende

Warum nicht gleich so! Während des Neubaus der Lippebrücke in Rünthe, der in der zweiten Hälfte 2018 gestartet wird, kommt es aller Voraussicht nach lediglich zu zwei minimalen Vollsperrungen der B 233 von einem Tag und an einem Wochenende. Das versprachen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Niederlassung Coesfeld von Straßen.NRW, als sie am Dienstag ihre aktualisierten Pläne für die Baumaßnahme dem Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr vorstellten.

So stellen sich zeichnerisch die Planer von Straßen.NRW den Neubau der Lippebrücke in Rünthe vor.

Dies Lösung des Problems „Wie kann die Brücke erneuert werden, ohne dass es zu massiven Verkehrsbehinderungen kommt“, ist recht einfach. Zunächst soll neben der alten Brücke der neue Brückenkörper errichtet werden. Während des Abbruchs der alten Brücke, wird der Verkehr über ihn geleitet. Nach der Fertigstellung der neuen Widerlager wird dann dieser Brückenkörper auf die Position der alten Brücke geschoben.

Dies soll mit den notwendigen Anschlussarbeiten während eines Wochenendes erledigt sein. Die zweite eintägige Vollsperrung gibt es vorher, wenn der Verkehr erstmals auf die „Ersatzbrücke“ geleitet wird. Bis auf diese beiden Ausnahmen werden über sie auch die Feuerwehrfahrzeuge und Rettungskräfte fahren können, wenn sie in Rünthe gebraucht werden. Ob auch die Gelenkbusse der VKU auf ihrem Weg von und nach Werne diesen Weg nutzen können, steht noch nicht fest.

Das Problem ist hier nicht die „Ersatzbrücke“, die genügend Tragkraft für Busse haben wird, sondern die engen Kurven der Zufahrt auf der Rünther Seite. Sie sind auch der Grund dafür, dass Lkw über 7,5 Tonnen während der gesamten Bauphase sie nicht passieren dürfen und einen weiten Umweg nehmen müssen. Nach wie vor sollen Fußgänger und Radfahrer die Lippe über die benachbarte Zechenbahntrasse überquueren. Pkw können ungehindert fahren. Es gilt aber für sie ein Tempolimit von 30 km/h.

Straßen.NRW macht die Lippebrücke durch den Neubau nicht nur wieder standfest. Geplant ist auch die Linksabbiegerspur aus Richtung Werne erheblich zu verlängern. Künftig beginnt sie bereits in Höhe des Lippeufers auf Werner Seite. Dort wird es dann auch eine Querungshilfe für Radfahrer geben, die über die Zechenbahnbrücke zur Nachbarstadt fahren wollen.




Ex-Beigeordneter Bernd Wenske legt „Bergkamener Zeitreise“ über 300 Mio. Jahre vor

Wer schon immer mehr über die historischen Hintergründe der Nordbergstadt wissen wollte, kann jetzt das Buch „Bergkamener Zeitreise – von den Ursprüngen und durch die Geschichte der Stadt“ zur Hand nehmen. Geschrieben hat es der ehemalige Bergkamener Beigeordnete Bernd Wenske, das Vorwort stammt von Bürgermeister Roland Schäfer und Hilfen gab es vom Museumsleiter Mark Schrade und dessen Mitarbeiter Tossa Büsing.

Stellten am Dienstag im Rathaus die „Bergkamener Zeitreise“ vor (v. l.): Roland Schäfer, Bernd Wenske, Mark Schrader und Tossa Büsing

Es wurde im Din A 4-Format in der stadteigenen Druckerei hergestellt und kostet deshalb nur 4,50 Euro. Zu haben ist es ab sofort im Shop des Stadtmuseums in Oberaden und auch im Onlineshop des Museums.

Den ersten Anstoß, diese geschichtliche Zeitreise über 300 Millionen Jahre zu Papier zu bringen, bekam Bernd Wenske, als er als Bergkamener Kulturdezernent den Bau der Holz-Erde-Mauer im Oberadener Römerpark begleitete. Schnell stellte er fest, dass Bergkamen historisch und auch archäologisch viel mehr zu bieten hat als das Römerlager. Dazu gehört zum Beispiel die Bummannsburg in Rünthe, eine mittelalterliche Wallanlage, die es in dieser Form nur noch wenige gibt, wie auch Museumsleiter Mark Schrader bestätigte.

Nach seiner Pensionierung hatte dann Bernd Wenske viel Zeit, die er unter anderem für ein Seniorenstudium an der Uni Münster zum Thema „Steinzeit nördlich der Alpen“ nutzte. Er besuchte auch etliche Museen – „von Hamm bis Herne“, wie er am Dienstag bei der Buchvorstellung bemerkte. Er entdeckte dort in den Vitrinen und Archiven viele Fundstücke, die Archäologen irgendwann mal aus der Bergkamener Erde gegraben hatten. Diese Funde, die ein kontinuierliche Besiedlung des Stadtgebiets über mehrere tausend Jahre belegen, reichen bis in die Steinzeit zurück.

Ihn faszinieren aber auch andere Frage: Wo kommt die Kohle her, die Bergkamen zu der Stadt gemacht hat, wie wir sie heute kennen? Oder: Welche Einflüsse hatten die diversen Eiszeiten auf die Nordbergstadt.

Fraglich ist natürlich, ob sich eine Entwicklung über 300 Millionen Jahre auf etwas mehr als 100 Seiten, die zudem mit vielen Fotos und Grafiken ansprechend aufgelockert sind, auch nur annähernd umfassend abhandeln lassen. Das sicherlich nicht, doch es bietet dem Leser und schließlich auch Bernd Wenske selbst genügend Hinweise, sich tiefergehend mit der Geschichte Bergkamens zu befassen.




Abriss und Neubau an gleicher Stelle: Kaufland-Kunden in Rünthe müssen sich für ein Jahr umorientieren

Die Kunden des Kauflands in Rünthe müssen sich im März 2018 für etwa ein Jahr eine andere Einkaufsquelle für die Dinge des täglichen Bedarfs suchen. Denn dieser Markt wird in dieser Zeit komplett abgerissen und an gleicher Stelle wieder komplett aufgebaut. Er wird nur völlig anders, viel moderner aussehen, behält aber in etwa die gleiche Verkaufsfläche von 5000 Quadratmeter.

Modernen Einkaufsansprüchen soll der neue Kaufland in Rünthe genügen – innen wie außen.

Das berichteten am Dienstag Vertreter von Kaufland den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr. Von diesen Plänen sind die Mitarbeiter am vergangenen Freitag informiert werden. Sie werden in anderen Kaufland-Märkten in der Region weiterbeschäftigt.

Gern hätte Ausschussvorsitzender Marco Morten Pufke, wie er im Ausschuss erklärte, eine ähnliche Modernisierung des Kauflands an der Töddinghauser Straße gehabt. Im Gegensatz zu Rünthe sei man an der Töddinghauser Straße nur Mieter, entgegneten die Vertreter des Unternehmens. Zudem bahne sich hier ein Eigentümerwechsel an. Allerdings sei Kaufland an den Gesprächen beteiligt.

Diese Aussage wertete Pufke als eine Art Bestandsgarantie. In den zurückliegenden Wochen wurden auf Facebook Gerüchte kolportiert, nach denen eine Schließung kurz bevorstehe. Offensichtlich handelte es sich hier um „Fake News“.

Die Kaufland-Vertreter bestätigten aber, dass der Markt nach dem neuen Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens errichtet werden soll. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass dort nur so viel Energie verbraucht wird, wie das Gebäude selbst produziert. Zur Nachhaltigkeitsstrategie gehört auch, dass Kunden künftig in Rünthe ihre E-Autos oder E-Bikes an Stromtankstellen wieder aufladen können.

Für eine Verbesserung der Verkehrssituation will dann die Stadt sorgen. Sie plant, die Zufahrtsstraße zu Kaufland, Berlet und Co. neu zu gestalten. Dazu gehört auch, die Linksabbiegerspur erheblich zu verlängern, sodass der Verkehr aus dem Einkaufszentrum schneller auf den Ostenhellweg abfließen kann.

Und weil so viel neu gemacht wird, erhält auch die Straße einen anderen Namen. Der Verwaltungsvorstand hat sich am Dienstagmorgen darauf geeinigt, sie in Anlehnung an die Bummannsburg umzubenennen. Dieser Vorschlag wird jedenfalls jetzt an den Stadtrat gehen. Denn: Ein Römerlager hat es nach den bisherigen Erkenntnissen in Rünthe nie gegeben, wohl aber eine mittelalterliche Burganlage: die Bummannsburg auf der anderen Seite des Ostenhellwegs.




Weltkindertag unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“

„Kindern eine Stimme geben“: Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Weltkindertag statt. In Bergkamen lädt der Stadtjugendring am kommenden Samstag, 30. September, zum großen Weltkindertagsfest ein.

Foto: Stadtjugendring

Das Weltkindertagsfest findet wieder auf dem Gelände des Pestalozzihauses in Bergkamen-Mitte statt. Insgesamt 19 Gruppen, Vereine und Institutionen beteiligen sich in diesem Jahr. Und die haben wieder einiges zu bieten. Vom klassischen Kinderschminken über Manga-Malkurse bis hin zum Straßenmitmachtheater sollte für jeden etwas Passendes im Angebot sein.

Auf der Bühne unter der ehemaligen Pausenhalle präsentieren Tanzgruppen ihr Können und den Parkplatz des Pestalozzihauses übernehmen die Fahrräder- hier findet wieder ein Fahrradparcours statt. Das Bühnenprogramm eröffnen die „Sunshine-Kids“ aus Overberge mit Gesang und Tanz.

Passend zum Motto „Kindern eine Stimmen geben“ basteln die AWO-Kindergärten in Bergkamen Flüstertüten, die den Kindern eben eine Stimme verleihen sollen.

Eröffnet wird der Weltkindertag um 11.00 Uhr durch den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Thomas Semmelmann. Ende ist um 15.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Stadtjugendring weist darauf hin, dass am Pestalozzihaus während der Veranstaltung keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Besucher sollten also die umliegenden Parkplätze ansteuern – oder gleich zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.

Folgende Gruppen beteiligen sich in diesem Jahr am Weltkindertagsfest:

  • Familienzentrum Tausendfüßler
  • Motorsportfreunde Overberge
  • Stadtjugendring Bergkamen e. V.
  • Pfadfinderstamm Pendragon
  • Familienzentrum Sprösslinge
  • Jugendkunstschule Bergkamen
  • AWO-KITAS Bergkamen:

o   Villa Kunterbunt

o   Vorstadtstrolche

o   Traumland

o   Sonnenblume

o   Funkelstein

o   Springmäuse

o   Wackelzahn

o   Flohzirkus

  • Karnevalsgesellschaft Rot-Gold Bergkamen
  • DLRG Bergkamen
  • Jugendzentrum Yellowstone
  • Sunshine Kids Overberge
  • Familienzentrum Mikado