S 30 nach Dortmund: Haltestelle Reinoldikirche fällt Sonntag aus
Am Sonntag, 30. Juli, kann die VKU-Linie S30 die Haltestelle „Reinolidikirche“ aufgrund der Sportveranstaltung „Deutsche Post Ladies Run“ nicht anfahren. Als Ersatz wird die Haltestelle „Brügmannplatz“ Richtung Hauptbahnhof bedient.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de
Piet Weppler holt beim Lippepokal zweimal Gold
Zum Saisonabschluss starteten 26 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen beim 26. Lippepokal im Freibad in Lünen auf der Langbahn. Gemeinsam erschwammen sie sich bei dem mit 720 Teilnehmern und 3707 Einzelstarts sehr stark besetzten Wettkampf zehn Medaillen und stolze 64 persönliche Bestzeiten.
Piet Weppler (Jg.2008) siegte über 50 und 100m Brust und bekam dafür je eine Goldmedaille überreicht. Bronzemedaillen erhielten Marco Steube (Jg.2003) über 100 und 200m Rücken sowie 100m Schmetterling; Yannick Wallny (Jg.2000) über 100m Brust sowie 100m Freistil; Moritz Kneifel (Jg.1999) über 200m Rücken; Maximilian Weiß (Jg.2002) über 100m Freistil und Felix Wieczorek (Jg.2002) über 100m Schmetterling.
Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam, Lara Boden, Josephine Borowski, Lisa Marie Ebel, Alexa Haase, Elias-Noel Kaminski, Saskia Nicolei, Lennox Nüsken, Tessa Nüsken, Victoria Reimann, Emma Schmucker, Isabel Scholze, Patrick Scholze, Charin Schulz,Yannick von der Heide, Jana Vonhoff, Armin Wefers, Ian Jared und Liane Wefers komplettierten die Mannschaft mit vielen persönlichen Bestzeiten.
Somit konnten die Trainer Michelle Rudolf und Tobias Jütte sowie Ann-Kathrin Teeke, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte und das Stoppen der Schwimmer mit übernahm, sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schwimmer sein.
Aber auch der Spaß kam an diesem Wochenende mit gemeinsamem Zelten und Grillen nicht zu kurz.
Von Höfen und Menschen im Bergkamener Dorf
Eine Erkundung des Südens des Stadtteils Bergkamen-Mitte mit dem Fahrrad steht am kommenden Sonntag, 30. Juli, auf dem Programm des Gästeführerrings Bergkamen.
Die etwa zweieinhalbstündige Rundfahrt mit eigenen Fahrrädern, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen sind, startet um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof); dort endet sie gegen 12.30 Uhr auch wieder. Sachkundig geführt wird die Teilnehmer-Gruppe von Gästeführer Gerd Koepe. Der Schwerpunkt der Führung liegt im Bergkamener Süden, wo Gerd Koepe sehr anschaulich und originell über „Höfe und Menschen im früheren Bergkamener Dorf“ zu erzählen weiß.
Für die Teilnahme an der etwa zweieinhalbstündigen Rundfahrt ist pro Person ein Kostenbeitrag von 3,- Euro zu entrichten, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Die Radwanderung findet allerdings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am Ausgangspunkt einfinden.
Einbruch in Kiosk an Rünther Straße
In der Nacht zu Mittwoch (26.07.2017) haben bisher unbekannte Täter die Eingangstür eines Kiosks an der Rünther Straße aufgehebelt. Im Verkaufsraum hebelten sie eine weitere Tür zum Lagerraum auf. Nach ersten Feststellungen entwendeten die Täter Tabakwaren und Bargeld.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Bergkamener besuchen „KINGA-Tage“ in Wieliczka
Traditionsgemäß lud die polnische Partnerstadt Wieliczka auch in diesem Jahr wieder eine Delegation aus dem Bergkamener Rathaus zu den sogenannten „KINGA-Tagen“ – einem Stadtfest zu Ehren der heiligen Kinga, der Schutzpatronin der dortigen Bergleute – ein.
Dicht umlagert: der Bergkamener Stand beim Stadtfest in der polnischen Partnerstadt Wieliczka. (Foto: Stadt Bergkamen)
Unter der Leitung von Bürgermeister Roland Schäfer folgte in der Zeit vom 20. bis 24. Juli eine kleine Delegation dieser Einladung und besetzte – wie jedes Jahr – einen Stand bei der oben genannten Veranstaltung.
Die dort zur Verköstigung angebotenen westfälischen Spezialitäten kamen auch in diesem Jahr bei den Einheimischen wieder sehr gut an.
Im Rahmen dieses Besuches bekam Bürgermeister Roland Schäfer einen umfangreichen Einblick in die Entwicklung der Partnerstadt Wieliczka. Sein polnischer Amtskollege Artur Kozioł zeigte ihm die neuesten Projekte in seiner Kommune. Aber auch Einzelheiten in der Weiterführung der Städtepartnerschaft und mögliche Projekte thematisierten die beiden Bürgermeister im Beisein der für Städtepartnerschaften zuständigen MitarbeiterInnen.
Freikarten für Besuche in Freizeitparks
Eine muntere Schar begeisterter Kinder und Jugendlicher hatte sich jetzt – teilweise auch mit den Eltern – am Firmensitz der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) in Unna an der Unteren-Husemann-Straße eingefunden – darunter auch einige Familien aus Bergkamen und Kamen. Das kommunale Wohnungsunternehmen wartete mit einem besonderen Ferienspaß für die jungen Leute auf. Es verteilte an die Kinder und Jugendlichen der Mieterinnen und Mieter Freikarten für Besuche im Westfalenpark in Dortmund und im Maximilianpark in Hamm.
Geschäftsführer Matthias Fischer freute sich, der großen „UKBS-Familie“ zu den Sommerferien damit wieder eine gelungene Überraschung bereitet zu haben. Gemeinsam mit den Damen der Mieterbetreuung überreichte er die Gutscheine an die Erschienen (Foto) und übermittelte gleichzeitig die Grüße des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Theodor Rieke. Insgesamt hatten sich 78 Familien mit rund 300 Personen gemeldet. Ein Großteil nahm die Freikarten persönlich bei der UKBS entgegen, den anderen Familien werden sie zugesandt.
Regeln für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur
Familien entdecken das Kleingärtnern neu für sich, Flüsse wie die Seseke und die Lippe werden renaturiert, Erholungssuchende erfreuen sich an Streuobstwiesen und Hecken, in denen jede Menge Leben steckt: „Zurück zur Natur“ lautet ein Motto, das erfreulich aktuell ist – und nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen gut tut.
Denn in einer Zeit, in der sich vieles beschleunigt, wollen sich viele etwas Ursprünglichkeit zurückholen. Und das klappt in der Natur gerade im Sommer am besten. In der Serie „Zurück zur Natur“ zeigt die Untere Naturschutzbehörde viele Beispiele auf, wie Naturschutz im Kreis Unna gelebt wird. Praktische Tipps inklusive.
Der Naturschutz hat im Kreis Unna übrigens einen besonderen Stellenwert – denn wer am Wochenende mal schnell raus aus der großen Stadt und hinein in die freie Landschaft will, der sucht sich häufig ein grünes Plätzchen im Kreisgebiet aus. Ob zum Spazierengehen, zum Angeln, zum Reiten, Kanu fahren oder zur Radtour: Wo viele unterschiedliche Interessen mit der Umwelt in Einklang gebracht werden wollen, sind gerade hier klare Spielregeln für den Umgang mit der Natur von Nöten.
Diese Regeln hat der Kreistag des Kreises Unna nach umfangreichen Bürgerbeteiligungen in seinen Landschaftsplänen festgelegt. Die Landschaftspläne setzen Schutzgebiete wie Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete fest.
Wer unter www.geoservice.kreis-unna.de in der Kartensteuerung „Natur und Landschaft“ anklickt, sieht, wo diese Gebiete liegen und was in diesen Gebieten erlaubt oder zum Schutz von Natur und Landschaft verboten ist.
Teil 1: Freizeit in der Natur
Raus ins Grüne: Viele Menschen zieht es in ihrer Freizeit in die Natur. Ein kleiner Spaziergang in die nahegelegenen Wiesen und Felder oder eine Wanderung rund um das Elsebachtal in Schwerte. Ein Angelausflug an die Lippe oder eine Kanutour auf dem Fluss. Ein Ausritt durch die Bördelandschaften am Hellweg oder mit dem Rad über den Ruhrtalradweg.
Über die Naturschutzgebiete im Kreis Unna informieren meist große Tafeln, oft gibt es auch Flyer – wie hier im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese in Fröndenberg/Ruhr. Fotos: Birgit Kalle – Kreis Unna
Das Spektrum an Freizeitaktivitäten für Erholungssuchende ist genauso abwechslungsreich wie die Landschaften im Kreis Unna. Die vielfältigen Lebensräume sind Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, die es zu entdecken gibt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, hat der Kreis Unna insgesamt acht Landschaftspläne aufgestellt, über die Schutzgebiete ausgewiesen worden sind.
Hier gelten Regeln, die für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur sorgen. Was ist also wo erlaubt? Wie verhalte ich mich richtig? Unter www.kreis-unna.de/landschaftsplanung finden sich neben den Landschaftsplänen auch Informationen zum Angeln und Kanufahren. „Gerade an der Lippe, die in weiten Teilen sogar europäischen Schutzstatus genießt, sind Regelungen unumgänglich“, weist Sebastian Heide-Napierski, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Unna, auf die ökologische Bedeutung hin. „Daher sind sowohl für das Angeln als auch für das Kanufahren bestimmte Bereiche ausgewiesen worden, in denen die entsprechenden Aktivitäten erlaubt sind.“
Von besonderer Bedeutung sind die 39 Naturschutzgebiete im Kreis. Auf Informationstafeln an den Zugängen zu den Naturschutzgebieten erhält man hier neben Verhaltenshinweisen auch weitere Informationen zum Gebiet, seiner Geschichte, seinen Bewohnern und seiner Besonderheiten. „Hier ist es wichtig, auf den Wegen zu bleiben und die Tiere nicht unnötig zu beunruhigen“, erläutert Heide-Napierski.
„Störungen können dazu führen, dass die erfolgreiche Aufzucht von Jungtieren oder aber auch die Nahrungsaufnahme erheblich eingeschränkt werden. Zudem sollten Bäume, Sträucher und andere Pflanzen nicht beschädigt oder herausgerissen werden.“ PK | PKU
LWL hat 188 Mio. Euro im Kreis Unna ausgegeben
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Haushaltsjahr 2016 rund 188 Millionen Euro (2015: 179,2 Millionen Euro) im Kreis Unna ausgegeben. Der Kreis zahlte im selben Jahr einen Mitgliedsbeitrag von 96,1 Millionen Euro (2015: 90,1 Millionen Euro) an den Kommunalverband. Die Differenz stammt im Wesentlichen aus Bundes- und Landesmitteln. Das erklärten jetzt die in der LWL-Landschaftsversammlung vertretenen Abgeordneten des Kreises.
Mit dem größten Teil des Geldes unterstützte der LWL behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen rund 117,8 Millionen Euro (2015: 111,9 Millionen Euro) in diese sozialen Aufgaben, beispielsweise an das Projekt Langzeit in Unna und die Hellweg Werkstätten in Bergkamen.
In der Landschaftsversammlung ist der Kreis Unna durch Wilhelm Jasperneite (CDU), Marco Morten Pufke (CDU), Brigitte Cziehso (SPD), Sascha Alexander Kudella (SPD), Ursula Lindstedt (SPD) und Werner Sell (Die Linke) vertreten.
„Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können“, sagten die Abgeordneten. Zu einem normalen Leben gehört auch das Wohnen in den eigenen vier Wänden: Der LWL fördert daher das Ambulant Betreute Wohnen als Alternative zum stationären Leben im Wohnheim. Im vergangenen Jahr unterstützte der Kommunalverband deshalb 1.165 (2015: 1.095) Menschen im Kreis Unna dabei, alleine oder mit anderen in der eigenen Wohnung leben zu können.
2016 zahlte der LWL im Kreis Unna für 940 (2015: 940) Wohnheimplätze. Außerdem finanzierte er 1.650 (2015: 1.645) Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Betriebe, die – gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl – zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten eine Ausgleichsabgabe. Aus diesen Mitteln investierte das LWL-Integrationsamt im letzten Haushaltsjahr rund zwei Millionen Euro (2015: 2,2 Millionen Euro), um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, ihren Arbeitsplatz den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen oder zu erhalten.
241 (2015: 244) Kinder mit Behinderungen aus dem Kreis Unna besuchten 2016 einen För-derschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL. Rund 3,3 Millionen Euro (2015: 3,3 Millionen Euro) zahlte der Landschaftsverband dafür, dass 465 (2015: 472) behinderte Kinder zusammen mit ihren Altersgenossen ohne Behinderung eine von 170 (2015: 170) Regel-Kindertageseinrichtungen besuchen konnten.
An Entschädigungsleistungen zahlte das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht 2016 etwa 5,2 Millionen Euro (2015: 5,7 Millionen Euro). Zu den Leistungsempfängern gehörten unter anderem 359 Kriegsopfer und Hinterbliebene.
Weiterhin arbeiteten im Kreis Unna im vergangenen Haushaltsjahr 80 (2015: 73) Menschen im Dienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, nämlich in den Außenstellen der LWL-Kliniken Dortmund und Hamm.
Oliver Kaczmarek (SPD) wirbt für Schüleraustausch in den USA
Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten – diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm, kurz PPP. In diesem Jugendaustauschprojekt des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses werden seit 1983 junge Leute – Schüler und Berufstätige – gefördert. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek beteiligt sich wieder an dem interkulturellen Austausch und wirbt für das nächste Austauschjahr 2018/19: „Dieses Programm eröffnet jungen Menschen die Chance, amerikanisches Familien-, Highschool- und Arbeitsleben kennenzulernen.”
Für das Programm 2018/19 läuft derzeit die Bewerbungsphase. Bis zum 15. September 2017 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende und junge Berufstätige bewerben. Ausführliche Informationen zum Programm können entweder im Bürgerbüro in 59425 Unna, Untere Husemannstr. 38, Fon 02303 25314-50, Fax 02303 237218, angefordert werden oder sind im Internet unter www.bundestag.de/ppp einschließlich Bewerbungskarte herunterzuladen.
Gleichzeitig unterstützt der Politiker die Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, neugierige und weltoffene Familien zu finden, die ab September einen PPP-Stipendiaten als „Familienmitglied auf Zeit“ bei sich aufnehmen möchten. „Ich möchte die Familien im Kreis Unna dazu ermutigen, einen der Stipendiaten bei sich aufzunehmen, denn diese Austauscherfahrung ist für beiden Seiten ein unvergessliches Erlebnis“, so Kaczmarek. Gastfamilie könne jeder werden, egal ob alleine oder als Großfamilie, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.
Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartnerin ist Eva Hoffmann (Tel. 0228 95722-44 / Mail hofmann@experiment-ev.de)
Knall weckt Anwohner: Autos und Wohnwagen abgefackelt
Ein Wohnwagen und ein Audi brannten in der Nacht in der Fritz-Husemann-Straße ab. Fotos: Feuerwehr Bergkamen
In der Nacht zu Dienstag (25.07.2017) meldete ein Zeuge gegen 0.15 Uhr ein brennendes Auto auf einem Parkstreifen an der Ernst-Reuter-Straße. Bei Eintreffen am Einsatzort stellten Polizeibeamte einen im hinteren linken Bereich brennenden roten Kia fest. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr gelöscht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8 000 Euro geschätzt. Entgegen ersten Meldungen wurde an diesem Tatort kein weiteres Fahrzeug durch Brand beschädigt. Es wurde lediglich versucht, auch einen schwarzen Golf anzuzünden. An beiden Fahrzeugen wurde Brandbeschleuniger festgestellt.
Nur etwa 1,2 Kilometer entfernt, an der Fritz-Husemann-Straße, wurden Anwohner gegen 1 Uhr durch mehrere Knallgeräusche geweckt und bemerkten daraufhin einen brennenden Wohnwagen sowie einen brennenden Audi A 6 Avant. Hier griff das Feuer noch auf die Dämmung einer Hausfassade über. Die Fahrzeuge brannten vollständig aus, die Fassade konnte noch rechtzeitig vor Übergreifen auf das gesamte Haus gelöscht werden, so dass es bewohnbar blieb. Der Sachschaden wird hier nach ersten Schätzung mit insgesamt etwa 46 000 Euro angegeben.
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Wer hat in der Nacht Verdächtiges bemerkt oder kann Angaben zu dem oder den möglichen Tätern machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Ferien vor der Haustür: Tipps zum Wandern und Radfahren
Es ist geschafft. Die Sommerferien sind da. Die einen arbeiten sich durch den Stau ans Ferienziel – die anderen bleiben da, greifen zur Wanderkarte oder steigen aufs Rad und starten in den Urlaub vor der Haustür.
Mit Kind und Kegel im Kreis Unna unterwegs. Foto: Sebastian Hellmann – Kreis Unna
Wer nicht genau weiß, wo es denn hingehen soll: kein Problem. Die vom Kreis herausgegebene Broschüre „Wandertouren im Kreis Unna“ stellt beispielsweise 16 Routen innerhalb des Kreisgebietes mit Längen zwischen vier und 18 Kilometern vor.
Gewandert werden kann unter anderem rund um Schloss Cappenberg, am Kanal in Bergkamen oder auf der Panorama-Tour Unna. Entlang des „Wanderwegs der Geotope“ in Fröndenberg oder auf dem „Historischen Bergbaurundweg“ gibt es auch noch interessante Einblicke in die Erd- und Bergbaugeschichte.
Wer nicht so gern läuft, sondern die Landschaft lieber auf zwei Rädern erkundet, auch für den haben die Kreis-Touristiker eine Menge im Angebot. Auf der Route „RadKreisUnna“, den elf Touren rund um die Städte und Gemeinden, oder entlang von alten Bahntrassen und der renaturierten Seseke, lassen sich die heimischen Sehenswürdigkeiten und typischen landschaftlichen Eigenarten erleben.
Abwechslungsreiche Flusslandschaften bieten die Römer-Lippe-Route und der RuhrtalRadweg – zwei überregional bekannte Radwanderwege, die den Kreis Unna queren.
Kartenmaterial gibt es beim Kreis Unna, Tel 0 23 03 / 27 19 61, E-Mail tourismus@kreis-unna.de, sowie bei den Städten und Gemeinden. Informationen stehen natürlich auch im Internet unter www.kreis-unna.de (Freizeit – Radfahren und Radwandern bzw. Freizeit – Wandern). PK | PKU