Innovationen erleben: Schülerinnen und Schüler tüfteln in neuer Robotik-AG des Städtischen Gymnasiums

Das Städtische Gymnasium Bergkamen gehört zu den sieben Schulen im Kreis Unna, die sich erfolgreich auf ein Starter-Paket für die Gründung einer „Robotik-AG“ beworben haben. Das zdi-Netzwerk Perspektive Technik, das von der Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) koordiniert wird, ermöglichte dies in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der KARL-KOLLE-Stiftung.

Kilian und Valentin (v.l.) aus dem achten Jahrgang bauen ihren eigenen Roboter mithilfe der Materialien aus dem Starter-Paket. Foto: Mitterlechner/SGB

Unter der Leitung von Technik-Lehrer Florian Mitterlechner tüfteln nun immer montags von 13.45 bis 14.45 Uhr im Technikraum B201 interessierte Siebt- und Achtklässler in Teamarbeit an der Konstruktion ihrer eigenen Roboter.

Die ersten Schritte erfolgen nach Bauanleitung, dafür stehen in dem Set eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien nebst Anregungen zur Verfügung, die die Grundlage bilden sollen, um später auch selbst Roboter entwickeln zu können.

„Wir haben uns beworben, um das AG-Angebot im technischen Bereich auszubauen. Die Förderung von Kreativität und Problemlösestrategien durch die Konstruktion von Robotern und deren Programmierung stehen dabei im Fokus“, erläutert AG-Leiter Florian Mitterlechner, der gern noch weitere Schülerinnen und Schüler in der AG begrüßen würde. „Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen“.

Genauso wie das zdi-Netzwerk Perspektive Technik möchte die KARL-Kolle-Stiftung einen Beitrag zur Technikförderung der Kinder und Jugendlichen im Kreis Unna leisten. Mit der Gründung von Robotik-AGs an Schulen ist es dem zdi-Netzwerk Perspektive Technik erfolgreich gelungen, Kinder und Jugendliche aus spielerische Art und Weise für die Themen Naturwissenschaften zu begeistern. „Das gute Abschneiden von Teams aus dem Kreis Unna bei nationalen und internationalen Wettbewerben bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und damit langfristig und präventiv dem drohenden Fachkräftemangel im Kreis Unna entgegenzuwirken“, so Projektkoordinatorin Anica Althoff.

 




Herzlichen Glückwunsch: 13 Frauen und Männer schließen Grundausbildung bei der Feuerwehr erfolgreich ab

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bergkamen führte vom 29. September bis 8.Oktober 2017 den letzten Teil (Modul 4) der Grundausbildung durch.

Die erfolgreichen Teilnehmer des Grundlehrgangs mit ihren Ausbildern.

Themenschwerpunkt war die „Technische Hilfeleistung“. Die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden lernten dabei die Grundlagen im Umgang mit technischem Gerät (z.B. Spreizer, Schneidgerät, Trennschleifer, Motorkettensäge), Absichern von Unfallstellen, Heben von Lasten, Abstützen etc.

Die Abschlussprüfung bestanden alle Teilnehmer des Lehrgangs, so dass die Freiwillige Feuerwehr  Bergkamen nun auf weitere 13 ausgebildete Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zurückgreifen kann, und damit die Basis für weitere Laufbahnlehrgänge gelegt hat.

 




Bergkamener Künstlergruppe lässt der „Kunstlese“ 2018 eine Kunstmesse folgen

Die „Kunstnachten“ der Bergkamener Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ sind Geschichte. Stattdessen gab es am vergangenen Wochenende erstmals eine Kunstlese. Hier waren die großen und kleinen Besucher zum Mitmachen aufgefordert gewesen.

Die Bergkamener Künstlergruppe unterm „Arc de l’Art“.

„Die Künstlergruppe hat sich sehr über die Resonanz gefreut. Auch wenn am Sonntag nicht mehr ganz so viel los war wie am Samstag, war doch der spontane Eindruck: Die Besucher haben Freude am „Selbermachen“ und das neue Konzept (Wechsel zwischen Ausstellungsveranstaltung und einer Art Workshop) kommt –  zumindest, was den Workshop betrifft, an“, zog jetzt die Sprecherin der Künstlergruppe Silke Kieslich eine erste Bilanz.

Manch einer der Aktiven unter den Gästen wird enttäuscht sein, dass das Angebot nicht jedes Jahr stattfinden soll. Das Konzept sieht einen 2-Jahres-Rhythmus vor. „Aber Vorfreude ist ja bekanntlich … Und sicherlich werden wir auch noch weitere attraktive Ideen entwickeln!“, verspricht Silke Kieslich. Klar ist, dass die Künstlergruppe im Herbst kommenden Jahres zu einer Kunstmesse einladen wird. Dann wird Kunst für jeden Geldbeutel angeboten.

Der „Arc de l’Art“, der von Künstlern und Besuchern im Laufe des Wochenendes erschaffen wurde, ist am Sonntag gegen 16:00 Uhr fertig geworden. Bevor sich die Künstler der „Kunstwerkstatt sohle 1“ davon vorläufig trennen mussten, haben sie sich noch einmal darunter für ein Foto versammelt. Am Montag dann ging die Skulptur in drei Teile zerlegt auf die Reise zu Kunstwerkstattmitglied Peter Wiesemann, um im kommenden Jahr (2018) bei einer „Plein-Air-Veranstaltung“ alle Besucher in seinem Garten zu einem Wiedersehen begrüßen zu können.




Autorin Mara Laue stellt in der Stadtbibliothek ihren Schottland-Krimi „Talisker Blues“ vor

Bei der Ankündigung der „Starken Kulturauftritte im Monat Oktober“ ist dem Kulturreferat ein Terminfehler unterlaufen. Die Lesung von Achim Amme findet am erst am 17. Oktober in der Stadtbibliothek statt. Am heutigen Dienstag, 10. Oktober, dürfen sich die Bergkamener Literaturfreunde ab 19 Uhr auf eine Lesung von Mara Laue  freuen. Sie stellt ihren jüngsten Schottland-Krimi „Talisker Blues“ vor. Der Eintritt ist frei.

Zum Inhalt: Kieran MacKinnon saß zwanzig Jahre im Gefängnis wegen Mordes an seiner Freundin. Völlig betrunken soll er sie eines Nachts am Strand erstochen haben. Die Beweise sprechen dafür, er kann sich an nichts erinnern. Jetzt kehrt er zurück in seine Heimat auf die Insel Skye und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch bald darauf wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Und wie damals liegt eine Whiskyflasche mit Kierans Fingerabdrücken neben ihr…
Düster und mysteriös – ein Krimi wie der Nebel der schottischen Isle of Skye.

Mara Laue (Jahrgang 1958), begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Schreiben. Ab 1980 veröffentlichte sie über hundert Fantasy- und Science-Fiction-Storys, Kriminal- und andere Kurzgeschichten, Gedichte in Anthologien und Fanzines und schrieb verschiedene Sachartikel zu diversen Themen. Seit 2005 arbeitet sie als Berufsschriftstellerin und schreibt hauptsächlich Krimis/Thriller, Science Fiction, Okkult-Krimis, Dark Romance, Fantasy und Lyrik. Sie war Mitautorin der Science-Fiction-Serie „Sternenfaust“ des Bastei-Verlages und Co-Autorin der SF-Serie „Rex Corda“ des Mohlberg-Verlages. Seit 2008 gehören auch Theaterstücke zu ihrem Repertoire. Sie hat zwei eigene Okkult-Krimi-Serien: „Sukkubus“und „Schattenwolf“ (beim Online-Magazin „Geisterspiegel“). Seit 2013 schreibt sie exklusiv die SF-Serien “Sternenkommando Cassiopeia” und “Mission Phoenix” (siehe eBooks).

Nebenbei unterrichtet sie kreatives Schreiben in Workshops und Fernkursen. Wenn ihr das Schreiben die Zeit dazu lässt, arbeitet sie als Künstlerin und Fotokünstlerin.




Rekord: Sieben neue Azubis starten bei der GWA ins Berufsleben

Die GWA, die unter auch in Bergkamen den Wertstoffhof betreibt, hat Ihren Einsatz um guten Nachwuchs weiter verstärkt. Ausgestattet mit einem neuen Flyer wurde u.a. auf Ausbildungsmessen dafür geworben, dass sich junge Menschen für eine Ausbildung im GWA-Unternehmensverbund entscheiden.

GWA-Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Cziehso und GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard mit aktuellen Auszubildenden (drei fehlen auf dem Foto verhindert) im GWA-Unternehmensverbund. Foto: GWA

Das hat sich ausgezahlt: Sieben Azubis haben nun den Start ins Berufsleben begonnen. Das ist ein Rekord für den Verbund. Noch nie haben sieben Auszubildende gleichzeitig ihre Ausbildung begonnen. Damit sind bei der GWA-Gruppe aktuell insgesamt 13 Azubis beschäftigt.

Besonders erfreulich ist, dass sich vier Azubis zum Berufskraftfahrer ausbilden lassen. Dies ist in Zeiten, in denen alle Logistikunternehmen Probleme haben, geeigneten Nachwuchs zu finden, als besonderer Erfolg zu bewerten.

Darüber hinaus wurden in den Berufen Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (2x) und Kaufmann für Büromanagement (1x) neue Ausbildungsplätze vergeben.

Bei insgesamt 154 Mitarbeitern in GWA und GWA Logistik ist damit die avisierte Ausbildungsquote von 8-10% erstmals erreicht.




Polizei informiert Vertreter der Bauämter über inbruchhemmende Türen und Fenster

– Planen Sie gerade einen Hausbau? – Dann bauen Sie sicher! – Entscheiden Sie sich für einbruchhemmende Türen und Fenster!

Detlef Schroeder (Leiter Fachbereich Bauen, Kreis Unna), Guido Tallmann (Bauordnungsamt Stadt Kamen) und Mareike Hüls-Geise (Bauordnungsamt Stadt Bergkamen) nutzten die Auftaktveranstaltung der Aktionswoche der Polizei, um Bauherren gut informiert mit Rat und Tat zum Einbruchschutz zur Seite stehen zu können. Foto: Polizei

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Aktionswoche gegen Wohnungseinbruch informierte Kriminalhauptkommissar Andreas Kaltenberg vom Kommissariat Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Unna Mitarbeiter der Bauämter der Kommunen im Kreis über die Möglichkeiten der technischen Prävention. So können Bauherren zukünftig gleich beim Bauamt auf die Möglichkeiten der Einbruchprävention hingewiesen werden und erhalten beispielsweise das polizeiliche Informationsblatt „Sichere Fenster schützen!“.

Denken Sie schon zu Beginn eines Bauvorhabens an die Notwendigkeit von einbruchhemmenden Türen und Fenstern. Durch technische Prävention können Sie selbst viel tun, um Ihr Haus vor Einbrechern zu schützen. Mehr als 40 % aller Einbrüche bleiben im Versuch stecken, wobei der Täter häufig an vorhandener Sicherungstechnik im Bereich von Fenster und Türen scheitert. Neben einfachsten Verhaltensregeln ist insbesondere mit DIN-Norm geschützten Fenster u. Türen ein sehr guter Einbruchschutz zu erzielen. Bei Neu- und Umbauten erhalten Sie durch den Einbau gemäß DIN EN 1627 geprüfter einbruchhemmender Türen und Fenster mindestens der Widerstandsklasse RC 2 (RC1 bis RC6) einen wirksamen Einbruchschutz. Bei diesen Bauelementen wird die Gesamtkonstruktion einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen.

Herstellerverzeichnisse sind unter www.polizei-beratung.de (Suchbegriff einbruchhemmende Produkte) oder bei Ihrer polizeilichen Beratungsstelle erhältlich.

Die nachträgliche Montage von Sicherungsmaßnahmen ist oft nicht möglich oder aufwendig und somit kostenintensiv.

Später montierte Zusatzsicherungen sind häufig zusätzlich zu bedienen und können zudem optisch störend wirken.

Lassen Sie sich kostenlos und neutral ein Sicherungskonzept für Ihr Objekt erstellen!

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Beratungsstelle des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz, Am Bahnhof 12, 59174 Kamen, Telefon 02307 921-4400, E-Mail kriminalpraevention.unna@polizei.nrw.de www.polizei-beratung.de




Kaviar trifft Currywurst – Samstag Premiere für neue Komödie der Volksbühne 20

Der Theaterverein Volksbühne 20 lädt am kommenden Samstag, 14. Oktober, um 18 Uhr zur Premiere seines neuen Stücks „Kaviar trifft Currywurst“ ins Martin-Luther-Haus, Goekenheide 5, in Weddinghofen ein.

Die Besucher erwartet eine Komödie von Winnie Abel mit dem Titel „Kaviar trifft Currywurst“. Der Dreiakter bietet ein verrücktes Verwechslungsspiel, auf das man schon sehr gespannt sein darf und der Humor wieder im Mittelpunkt steht

Zum Inhalt:
Panik bei Erna Wutschke. Sie muss ihre Eckkneipe in ein Edel-Lokal verwandeln, denn ihr Cousin hat seinen Besuch angemeldet. Sie hatte Geld von ihm für ihr „gutlaufendes Edel-Restaurant“ geliehen. Jetzt muss sie so tun, als sei sie eine Spitzengastronomin. Stammkundin Sandy muss in die Rolle der feinen Kundin schlüpfen. Ernas Lebensgefährte jagt als Kellner von einer Katastrophe in die nächste. Mit vielen Ideen und Ausflüchten scheint es Erna zu gelingen, ihren Cousin zu überzeugen. Doch als dieser eine Testerin vom Magazin „Der Feinschmecker“ ankündigt, bricht das komplette Chaos aus.

Spieltermine:
Martin Luther-Haus in Weddinghofen, Goekenheide 5
Sa. 14.10.2017 18:00 Uhr -Premiere-
So. 15.10.2017 16:30 Uhr
Sa. 21.10.2017 16:30 Uhr
So. 22.10.2017 16:30 Uhr
Haus Düfelshöft in Südkamen, Dortmunder Allee 75
Sa. 28.10.2017 19:30 Uhr
So. 29.10.2017 17:00 Uhr

Karten sind noch erhältlich – auch an der Abendkasse.
Öffentlicher Verkauf ist jeweils Mittwoch ab sofort von 18.00 – 19.00 Uhr
für Martin-Luther-Haus
Frau Gunhild Dahn im Vereinsheim in Bergkamen-Oberaden an der Rotherbachstraße 154 (Nebengebäude am Westfalenkrug) oder
Tel. 02306 80683
für Haus Düfelshöft
Herr Paul Schulz im Restaurant Düfelshöft in Kamen-Südkamen, Dortmunder Allee 75 oder Tel: 02307/79193
Weitere Informationen sind unserer Homepage http://www.volksbühne20.de/ und auf facebook.com/Volksbühne 20 zu entnehmen.




Kreispolizei Unna bittet um Mithilfe: 62-jähriger Iserlohner wird vermisst

Die Kreispolizei Unna bittet die Bürger um Mithilfe bei einer Vermisstenfahndung aus Iserlohn. Seit Sonntagabend gegen 18 Uhr  wird ein 62-jähriger Iserlohner vermisst. Kurz vor seinem Verschwinden wurde er zuletzt an der Hennener Straße in Iserlohn gesehen. Der 62-Jährige ist zwar dement und orientierungslos, jedoch gut zu Fuß.

Wer hat diesen 62 Jahre alten Mann aus Iserlohn gesehen.

Gestern Abend trug er eine schwarze Jacke über rotem Pullover, schwarze Jeans sowie schwarze „Nike“-Schuhe und eine blaue „Nike“-Kappe. Er ist etwa 164 Zentimeter groß, von schmaler Statur, hat blaue Augen und ist Brillenträger.

Im Verlauf des gestrigen Abends und der Nacht wurden behördenübergreifend umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt. Dabei kamen neben einem Polizeihubschrauber auch so genannte Mantrailer-Hunde zum Einsatz. Die Spur verlor sich im Bereich der Evangelischen Kirche an der Unnaer Straße in Holzwickede.

Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort des Mannes machen?
Hinweise nimmt die Polizei unter Notruf 110 entgegen.




Aktionswoche gegen Einsbruchskriminalität: Infostand am Freitag bei Röttger

Die Kreispolizei startet am Montag ihre Kampagne „Riegel vor“ zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen. Damit sollen Haus- und Wohnungseigentümer bewegt werden, Fenster und Türen gegen ungebetene Besucher zu sichern. Wie es geht, zeigen die Beamten bei vielen Infoständen und Info-Veranstaltungen. Auch in Bergkamen sind sie mit einem Infostand präsent: am Freitag, 13. Oktober, von 15 bis 18 Uhr bei Röttger in Overberge.

Im Jahr 2016 sind die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna im Vergleich zum Vorjahr von 1184 auf 1039 Fälle (-145 Fälle = -12,25 %) gesunken. Die stärksten Steigerungen sind in den Kommunen Bönen (+23 Straftaten) und Werne (+22 Straftaten) zu verzeichnen. Ein Rückgang von Wohnungseinbrüchen ist in den Kommunen Schwerte (-89 Straftaten) und Unna (-51 Straftaten) erreicht worden.

Fast die Hälfte der angezeigten Wohnungseinbrüche (rund 45 %) blieben im Versuchsstadium stecken. Dieser Umstand ist unter anderem auf die verbesserten technischen Sicherungen von Wohnhäusern, die erhöhte Aufmerksamkeit von Nachbarn und die verstärkte sichtbare polizeiliche Präsenz zurückzuführen. Lassen auch Sie sich im Rahmen der Präventionskampagne „Riegel vor“ von der technischen Beratungsstelle des Kriminalkommissariats Kriminalprävention beraten. Es werden viele kostenlose Beratungstermine im Kreis Unna angeboten. Die einzelnen Termine finden Sie auf unserer Website: https://unna.polizei.nrw/termin/aktionswoche-der-polizei-gegen-wohnungseinbruch




„Kunstlese“ in der Ökologiestation für Groß und Klein passende Alternative zum Schmuddelwetter

Besser hätte die zeitliche Planung gar nicht sein können: Draußen Schmuddelwetter und in der Ökologiestation ein breites künstlerisches Angebot von der Specksteinbearbeitung und Malen mit bunten Farben bis hin zu kleinen Schmiedearbeiten unter dem Pavillondach am Eingang.

Joachim Müllers Schmiedewerkstatt im Freien.

Dieses Angebot der Kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen nahmen am Samstag viele Eltern und Großeltern angesichts des Dauerregens dankend an, die am Nachmittag mit den Kindern gekommen waren. Allerdings ließen sich auch eine Reihe von Erwachsenen animieren, sich künstlerisch zu entfalten.

Bearbeitung von Speckstein.

Malerarbeiten.

Das Schöne ist: Auch am heutigen Sonntag ist die „Kunstlese“, so der Name der neuen Veranstaltungsform der Künstlergruppe geöffnet. Los geht es um 11 Uhr in der Ökologiestation am Westenhellweg in Heil. Am Nachmittag soll es um 14 und um 16 Uhr eine Lesung mit Dieter Treeck geben. Aber auch hier ist der Besucher gefordert: Er muss Dieter Treeck ein Datum nennen, zu dem er etwas hören möchte. Das geschieht natürlich im Café. Dort werden neben Kuchen und Kaffee auch deftige Häppchen wie Zwiebelkuchen für den Hunger zwischendurch angeboten. Im Getränkeangebot befinden sich auch Federweißer, Wein und Saft.

Folgende Angebote gibt es:

  • Unter fachkundiger Leitung von Peter Wiesemann und Dietrich Worbs können Skulpturen aus Holzlatten entstehen: Hier dürfen Vater und Sohn, Mutter und Tochter gleichermaßen zum Schrauber, Hammer oder zur Säge greifen.
  • Etwas kleiner und aus Draht, Papier und anderen Materialien dagegen sind die Plastiken, die unter der Anleitung von Jeanne Feldhaus, Emilia Fernandez und Barbara Strobel entstehen sollen.

  • Und noch kleiner sind die Objekte, die bei Hannelore Nierhoff und Jutta Schürmann gestaltet werden: Aus Speckstein Geschnitztes und Poliertes darf am Ende mit nach Hause genommen werden.
  • Wer lieber Werke, die an der Wand hängen können, schaffen will, der findet ebenfalls drei Angebote: Bei Roos Cherek und Gitta Nothnagel wird aus einem Druck, der vielleicht zunächst nur einem Farbklecks gleicht, mit Hilfe des Zeichenstifts plötzlich ein Bild.
  • Auch gedruckt wird bei Helmut Ladeck. Hier muss aber zuvor die Druckplatte geritzt werden; ist das erst einmal geschafft, kann man mit Spannung das Ergebnis erwarten.
  • Schließlich kann man bei Martina Dickhut und Silke Kieslich erleben, wie Fotos nicht digital am Computer zu Bildern werden, man sie auch ganz analog verändern und gestalten kann.
  • Aber vielleicht gelangen die Besucher gar nicht so schnell hinein in die Ökologiestation, den schon draußen empfängt der Gast der Künstlergruppe, Joachim Müller, kleine und große Gäste und zeigt ihnen, wie man Haken, Hufeisen oder auch Notenschlüssel schmieden kann. Dann darf man sich auch selbst in der Kunst versuchen.




Neue Regeln für Öltankbesitzer: Umweltauflagen verschärft

Wer sein Haus mit Öl heizt, sollte sie kennen: die AwSV. Gemeint ist die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – wichtig also für Öltankbesitzer. Seit August 2017 gelten diese neuen Regeln. Sie betreffen die Kontrolle, Wartung und Erneuerung von Öltanks.

Diese Öltanks müssen aufgrund der Verformungen getauscht werden. Foto: Gisbert Schmidt – Kreis Unna

„Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat damit die Umweltauflagen für Heizöltanks verschärft“, sagt Marten Brodersen, Sachgebietsleiter Wasser und Boden der Kreisverwaltung Unna. „Dabei geht es vor allem um die Prüfvorschriften in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten.“ Daher sollten sich Öltankbesitzer diese Verordnung ansehen, rät Brodersen.
 
Neue Regeln für mehr Sicherheit
Nach der Verordnung müssen künftig auch kleinere Tanks regelmäßig geprüft werden: War bisher bei oberirdischen Tanks mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern alle fünf Jahre eine Prüfung nötig, müssen seit 1. August alle Tanks mit mehr als 1.000 Litern regelmäßig von Sachverständigen geprüft werden. „Je nach Alter der Tankanlage gelten aber Übergangfristen bis zur ersten Prüfung“, sagt Brodersen.

Auf eine größere Sicherheit wird künftig auch in Überschwemmungs- und Hochwasserrisikogebieten geachtet. In ersteren müssen nämlich alle Anlagen bis zum 5. Januar 2023 hochwassersicher nachgerüstet werden. In Hochwasserrisikogebieten bis zum 5. Januar 2033. „Dabei geht es einerseits um Maßnahmen, um Wasser vom Tank fernzuhalten, aber auch darum, die Tanks gegen Auftrieb bei Überschwemmung zu sichern“, so Brodersen. Ob ein Haus in einem solchen Gebiet liegt, kann beim Sachgebiet Wasser und Boden erfragt werden.
 
Prüfen, Reinigen, Stilllegen
Neu ist auch, dass alle sicherheitsrelevanten Arbeiten wie Errichtung, Innenreinigung, Instandsetzung und Stilllegung künftig nur noch von Fachbetrieben durchgeführt werden dürfen. Auch ältere Kunststoffbehälter rücken in den Fokus der Prüfer und Behörden: Treten bei Kunststofftanks Materialermüdung, Brüche oder Verformungen auf, sollte der betroffene Tank ausgetauscht werden. „Das heißt aber nicht, dass alle alten Kunststofftanks außer Betrieb genommen werden müssen“, unterstreicht Brodersen.

Weitere Informationen, Ansprechpartner sowie eine Übersicht der Prüfpflicht und eine Liste mit Sachverständigen gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: wassergefährdende Stoffe). Allgemeine Fragen beantwortet Gisbert Schmidt unter Tel. 02 30 3 / 27 17 69. Die neue Verordnung ist unter www.bmub.bund.de/P4372/ zu finden. PK | PKU