Gezielte Personalpolitik: Kreisverwaltung verjüngt sich

Die Kreisverwaltung verjüngt sich. Betrug das Durchschnittsalter 2011 noch 50 Jahre, so liegt es aktuell bei 45 – Ergebnis einer im Angesicht des demografischen Wandels neu ausgerichteten Personalplanung „für Nachwuchsförderung und gegen Veralterung“.

Im Sommer begannen wieder junge Leute ihre Ausbildung beim Kreis: Foto: Kreis Unna

Der Erfolg leitet sich nur auf den ersten Blick einfach ab: Mehr ältere Mitarbeiter als gedacht wechselten in den letzen Jahren früher in den Ruhestand, mehr Jüngere entdeckten die Kreisverwaltung als attraktiven Arbeitsplatz – und schafften es auch über die durchaus anspruchsvollen Einstellungsrunden.
„Mit zufälligen Entscheidungen anderer lässt sich der demografische Wandel aber nicht gestalten“, macht Kreisdirektor und Personaldezernent Dr. Thomas Wilk mit Blick auf die kreiseigene Personalplanung klar. Deshalb bildet der Kreis beispielsweise seit Jahren gezielt aus.

Das Engagement macht mehr als Sinn, denn nach eine aktuellen Erhebungen werden sich in den nächsten zehn Jahren fast 30 Prozent alle Mitarbeiter und knapp 50 Prozent aller Führungskräfte in den Ruhestand verabschieden.

Aktuell lernen fast 50 Azubis die vielschichtigen Aufgabenfelder einer Kreisverwaltung kennen. „Im gewerblichen Bereich wird traditionell auch über dem Bedarf geschult und angeleitet, „weil wir unserer Verantwortung als größter öffentlicher Ausbilder in der Region weiter gerecht werden wollen“, so Wilk.
Neben der Ausbildung und Neueinstellungen zur Erledigung zusätzlicher auf den Kreis übertragener Aufgaben (Stichwort Übernahme der Zentralen Ausländerbehörde von Dortmund), haben Weiterbildung, Fortbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert. „Wir wollen gute Leute halten und Talente mit Führungspotential früh fördern“, unterstreicht Kreisdirektor und Personaldezernent Wilk.

Deshalb wird zum zweiten Mal ein Potentialanalyseverfahren durchgeführt und löst das einstige: „Ich weiß, was Du kannst“ durch ein: „Zeig‘, was Du kannst“ ab. „Wer bei uns Karriere machen möchte, muss nicht mehr warten entdeckt zu werden, sondern kann selbst aktiv werden“, erläutert Wilk. PK | PKU




Antenne Unna: Alte Handys – ab in die Box für die Aktion „Lichtblicke“

von Andreas Milk

Tonnenweise Gold und Silber nutzlos rumliegen lassen? Auf sowas käme ja wohl keiner. Wir tun’s aber doch. Nicht jeder für sich – aber wir alle zusammen: 100 Millionen alte Handys und Smartphones lagern ungenutzt in deutschen Schubladen, also mehr als eins pro Einwohner. Macht zwei Tonnen Gold, 20 Tonnen Silber, 720 Tonnen Kupfer. Allesamt Metalle, deren Reserven begrenzt sind. So. Und damit Ende der Vorrede.

In diesen Boxen werden die alten Handys gesammelt. Foto: Andreas Milk

Jetzt wird gesammelt. Der Lokalsender Antenne Unna ruft im Kreis zur Handy-Sammel-Challenge auf. Händler, Firmen, Vereine, Büros, Verwaltungen, Nachbarschaftsgruppen etc. pp. können über die Homepage Boxen anfordern und ihre Kunden, Freunde, Geschäftspartner, Nachbarn etc. pp. ermuntern, ausgemusterte Handys einzuwerfen.

Die Aktion läuft bis zum 26. November. Spätestens dann werden die Boxen – für den Aufsteller kostenfrei, versteht sich – ans Sammelzentrum zurück gesandt. Danach wird es spannend. Welche Stadt im Kreis hat die meisten Handys eingesackt? Für die Siegerin spendiert Antenne Unna ein Comedy-Event. Und damit es fair zugeht, wird die Einwohnerzahl bei der Auswertung berücksichtigt. In Bergkamen etwa wird jedes Handy mit 1,8 multipliziert, das deutlich kleinere Holzwickede kriegt zum Ausgleich den Faktor 5.

Klar, dass die Handys wiederverwertet werden. Und vom Ergebnis profitiert nicht allein die Umwelt. Auch die Aktion Lichtblicke zugunsten unverschuldet in Not geratener Menschen in Nordrhein-Westfalen wird von dem Erlös unterstützt.

Informationen zur Aktion: http://www.antenneunna.de/programm/aktionen/events/art760,1426820




Polizei fragt: Wer kennt diesen Ladendieb?

Am Freitag, 24. Februar 2017 entwendete ein noch unbekannter männlicher Täter in einem Drogeriemarkt am Willy Brandt Platz in Kamen Kosmetika im Gesamtwert von über 500 Euro. Er packte das Diebesgut in einen mitgebrachten Rucksack und verließ den Markt ohne zu Bezahlen.

Zeugenangaben zufolge hatte der gleiche Täter bereits am Freitag zuvor einen Ladendiebstahl im gleichen Drogeriemarkt begangen. Auf Beschluss des Amtsgerichts Hamm veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des noch unbekannten Täters.

Wer kennt die abgebildete Person? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307/921-0 oder 921-3220 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.




Herbstferienaktion im Balu „Wir sind Helden“ startet am Freitag mit dem Puppentheaterstück „Paradies Europa“ im studio theater

Die kommenden Herbstferien drehen sich im Kinder- und Jugendhaus Balu um das Thema „Wir sind Helden“. Das Projekt startet am letzten Schultag mit einer Theateraufführung für Jugendliche und junge Erwachsene und wird in der ersten Ferienwoche für Kinder fortgesetzt.

Szene aus „Paradies Europa“. Foto: Puppentheater Figuro

Start ist am Freitag, 20.10. um 19.00 Uhr im studio theater. Das Puppentheater „Figuro“ aus Hohenprießnitz bei Leipzig ist mit seinem preisgekrönten Stück „Paradies Europa“ zu Gast. Dem Thema „Helden“ wird hier überspitzt und mit jeder Menge teils bösem Humor begegnet. Immerhin treffen sich in dem Stück drei Despoten in einer Kneipe namens „Paradies“ und streiten um die Macht. Als weiterer Akteur tritt dann die Bardame, die auf den Namen „Europa“ hört, auf. Mit lebensgroßen Puppen — höchst skurrile Pappmaché-Köpfe auf rollbaren Gliederkörpern — zeigt das Theater Figuro hier das Umwerben der Europa durch die drei Despoten. Dass es dabei durchaus deftig zur Sache geht, liegt in der Natur der Sache.

„Paradies Europa“ vermittelt also keinen leicht verdaulichen Stoff und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen „Macht, Gewalt und Heldentum“.

Der Eintritt ist frei, Karten sind im Kinder- und Jugendhaus Balu erhältlich. Unterstützt wird die Aufführung von der RAG-Stiftung, die mit dem Projekt „Glückauf Jugend – Kohle für coole Projekte“ zahlreiche Aktionen im Ruhrgebiet fördert.

Vom 23. bis 27. Oktober sind dann Kinder im Alter von 6-13 Jahren direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu an der Reihe. Basierend auf klassischer und aktueller Kinder- und Jugendliteratur, Blogs und sozialen Medien setzen diese sich dort mit dem Thema „Helden“ auseinander.

Sie reflektieren „typische“ Eigenschaften und Eigenarten in der Darstellung von Heldinnen und Helden und arbeiten Parallelen und Unterschiede der jeweiligen Figuren heraus. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Vorbilder handeln, die die Kinder und Jugendlichen in ihrem persönlichen Entscheidungsprozess gewählt haben.

Im Anschluss daran nähern sich die Teilnehmer dem Thema auf der darstellerischen Ebene. In kleinen, selbst entwickelten Szenen geben die Kinder den in der Literatur und sozialen Medien oftmals eindimensional dargestellten Figuren mehr Tiefgang und hinterfragen sie möglicherweise auch kritisch. Daraus entsteht eine theatrale Collage, in der die literarischen und medialen Helden lebendig werden. Passende Kostüme und Requisiten werden ebenso gestaltet wie ein Bühnenbild. Am Ende des Projekts präsentieren die Kinder die Ergebnisse vor Publikum. Birgit Schwennecker, die auch die „Märchenzeit“ im Balu durchführt, wird als Referentin durch die Woche führen. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit Jugendstil, dem Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW, statt.

Die Projekttage beginnen jeweils um 10.00 Uhr und enden um 16.00 Uhr. Geöffnet hat das Balu in der Projektwoche von 8:30 Uhr  bis 16:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind im Kinder- und Jugendhaus unter  02307/60235 oder per E-Mail (jh-balu@gmx.de) möglich.




Herausragende Griffelkunst-Ausstellung ab Sonntag in der Galerie sohle 1

Was sich hinter dem sperrigen Namen „Griffelkunst“ verbirgt, können die Besucherinnen und Besucher der Galerie sohle 1 ab Sonntag, 22. Oktober, in Augenschein nehmen. Die Stadt Bergkamen stellt dann eine Auswahl ihrer Sammlung vor, darunter Arbeiten herausragender Künstlerinnen und Künstler der deutschen Kunstszene. Infos zur Griffelkunst gibt es hier.

Foto von Robert Lebeck aus dem Nachkriegsdeutschland.

Zu sehen sind Fotoarbeiten von Hans Finsler, der als einer der bedeutendsten Repräsentanten der Neuen Fotografie und der Neuen Sachlichkeit in der Fotografie gezählt wird. Ebenfalls vertreten, die Künstlerin Ré Soupault, Bauhausschülerin, Modemacherin, Fotografin und Essayistin, deren Fotografien heute zu den bedeutendsten Wiederentdeckungen in der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts zählen.

Arbeit des Berliner Künstlers Jonathan Meese

Robert Lebeck, in den 50er Jahren durch seine Fotografien des Nachkriegsdeutschlands, mit Politik und Starprominenz bekannt geworden, ist ebenfalls vertreten. Außerdem zu sehen: Siebdruckarbeiten von Lorenz Estermann: Die farbig angelegten Drucke werden überlagert von Aufforderungen wie »flex it«, »mix up«, »take off« etc. und ein Frühwerk von Jonathan Meese, dem Berliner Maler und künstlerischen Provokateur.

Die Ausstellung wird in der oberen Etage der Galerie sohle 1 gezeigt, da das Untergeschoss renoviert wird. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Dezember. Ort /Öffnungszeiten: Städtische Galerie sohle 1 Jahnstraße 31/ Museumsplatz 59192 Bergkamen Di-Fr. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr Sa 14-17 Uhr So 11-18 Uhr




Öffentlichkeitsfahndung: Tankbetrüger auf der Raststätte Lichtendorf

Das Amtsgericht Hagen hat die Veröffentlichung von Fotos aus einer Ermittlungsakte angeordnet, um so einen Tankbetrüger zu identifizieren.

Am 26. August 2017 hatte der noch unbekannte Mann einen dunklen Pkw BMW an der Tankstelle an der Autobahnraststätte Lichtendorf betankt. Er ging in den Tankstellenshop und wollte die Rechnung in Höhe von 85,36 Euro mit einem 500 Euro-Schein zahlen. Da der Geldschein dort jedoch nicht angenommen wurde, verließ er den Shop, angeblich um mit kleineren Geldscheinen wiederzukommen. Tatsächlich verließ er jedoch das Tankstellengelände ohne zurückzukehren und die Tankrechnung zu bezahlen.

Ermittlungen ergaben, dass der Pkw mit einem Kennzeichen der russischen Föderation versehen war. Das Amtsgericht Hagen fragt: Wer kennt die abgebildete Person? Hinweise nimmt die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304/921-0 oder 921-3320 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.




Wasserfreude sehr erfolgreich bei Stadtmeisterschaften

Am vergangenen Sonntag richteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen wieder sehr erfolgreich die Stadtmeisterschaften im Schwimmen aus. Der Veranstalter des Wettkampfes war der Stadtsportbund, der durch seinen Vorsitzenden Dieter Vogt vertreten wurde.

Die Siegerinnen und Sieger der Stadtmeisterschaft im Schwimmen 2017. Foto: privat

Als Ausrichter organisierten die Wasserfreunde den Wettkampf, stellten alle Kampfrichter und übernahmen die Auswertung. Natürlich sorgten sie auch wieder bestens und reichhaltig für das das leibliche Wohl ihrer Gäste. Vor dem Hallenbad wurde gegrillt und im Eingangsbereich Getränke, Kuchen, Crêpes und herzhafte Waffeln angeboten.

In diesem Jahr kämpften stolze 144 Schwimmerinnen und Schwimmer mit zusammen 464 Starts um die begehrten Stadtmeistertitel in den verschiedenen Jugend- und Altersklassen. Damit hat sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem letzten Jahr mit 74 Teilnehmern fast verdoppelt. Im Einzelnen waren 14 Schwimmer der Bodelschwingh-Schule Bergkamen, vier Bürger der Stadt Bergkamen, elf Schwimmer der DLRG und 115 Schwimmer der Wasserfreunde bei dem vereinsoffenen Wettkampf vertreten.

Die Stadtmeisterschaften werden in Altersklassen (AK) ausgeschwommen, wobei bei den Jahrgängen 2011 bis 2000 je zwei Jahrgänge in Minis und Jugend E bis A zusammengefasst werden, danach sind es immer zehn Jahrgänge von AK 20 bis AK 50.
Die Jugend E und D sowie die Altersklassen ab AK 30 haben die Möglichkeit 50m Brust, 50m Freistil 50m Rücken und 25m Schmetterling zu schwimmen alle anderen Schwimmer jeweils die doppelte Distanz plus die 100m Lagen. Die Minis der Jahrgänge 2010/11, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei waren, schwimmen Brust, Freistil und Rücken über 25m. Die geschwommenen Zeiten werden dann in Punkte umgerechnet und zusammengezählt. Der Schwimmer mit der höchsten Punktzahl wird am Ende Stadtmeister in seiner Altersklasse und erhält einen der begehrten Pokale. Somit lohnt es sich natürlich, möglichst viele der angebotenen Strecken zu schwimmen. Die Ehrung der Stadtmeister übernahm in diesem Jahr Dieter Vogt als Vorsitzender des Stadtsportbundes.

Die diesjährigen Bergkamener Stadtmeister sind:

  • Minis: Sofia Helal (172 Punkte); Jan Luca Goly (155 Punkte)
  • Jugend E: Lina-Julie Bracht (365 Punkte); Piet Weppler (415 Punkte)
  • Jugend D: Chiara Morawski (969 Punkte); Alexander Mengin (679 Punkte)
  • Jugend C: Jana Vonhoff (1362 Punkte); Lennox Nüsken Punkte (851 Punkte)
  • Jugend B: Lisa Weber (1943 Punkte); Maximilian Weiß (1807 Punkte)
  • Jugend A: Ann-Kathrin Teeke (2040 Punkte)
  • AK 20: Michelle Rudolf (1214 Punkte); Niclas Knoke (2041 Punkte)
  • AK 30: Sandra Walkenhaus (645 Punkte); Manuel von der Heide (708 Punkte)
  • AK 40: Susanne Panberg (738 Punkte); Oliver Sloboda (1034 Punkte)
  • AK 50: Manuela Knoke (422 Punkte); Andreas Moroz, Bürger der Stadt (326 Punkte)
  • Schwimmer mit Handicap: Anke Synowzik (503 Punkte); Cemil Sevimli, Bodelschwingh-Schule (173 Punkte)

Jeder Teilnehmer erhielt für jede geschwommene Strecke eine Urkunde und die jüngeren zudem noch eine Medaille. Somit ging kein Teilnehmer leer aus, was gerade für die jüngeren Schwimmer eine schöne Motivation ist. Diese Siegerehrungen der einzelnen Strecken wurden während der gesamten Veranstaltung von Dieter Vogt vom Stadtsportbund durchgeführt.




Neue Dienstfahrzeuge: Kreis Unna setzt weiter auf E-Mobilität

Die Kreisverwaltung Unna geht in Sachen E-Mobilität weiter mit gutem Beispiel voran: Fünf neue Elektro-Fahrzeuge ersetzen fünf Diesel-Fahrzeuge. Die neuen E-Golfs stehen seit Mitte Oktober im Fuhrpark der Kreisverwaltung den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung.

Landrat Michael Makiolla (4.v.r.), Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (4.v.l.) und Holger Gutzeit (Leiter Zentrale Dienste, 2.v.r.) stellen gemeinsam mit Tanja Fityka (Sachgebietsleiterin Service und Logistik, r.), Tobias Reinhard (l.), Jochen Pfeiffer (3.v.l.), Marcus Wiesenthal (2.v.l., Mitarbeiter im Fuhrparkmanagement) und Thomas Weigel (Stadtwerke Unna, 3.v.r.) die neuen Fahrzeuge vor. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

„Sie ersetzen fünf Polo-Modelle mit Dieselmotor“, sagt Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk. „Damit sind unsere Mitarbeiter sauber, schnell und bequem unterwegs. Und Spaß macht es auch noch, die Fahrzeuge zu fahren.“ Die Golfs verfügen nämlich über ein 1-Gang-Getriebe, das unterbrechungsfrei beschleunigt – und das völlig geräuschlos.

Gute Erfahrung mit E-Fahrzeug

Von einem Benzinmotor kaum zu unterscheiden: Der E-Motor mit 85 kW im Golf. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die fünf neuen E-Golfs sind dabei nicht die einzigen Fahrzeuge mit Elektromotor am Kreishaus. Im Jahr 2016 hat der Kreis Unna bereits einen BMW i3 in seinen Fuhrpark aufgenommen. „Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, sagt Holger Gutzeit, Leiter der Zentralen Dienste. „Die Mitarbeiter fahren gerne mit dem Fahrzeug. Auch diese Rückmeldungen haben uns dazu veranlasst, weiter auf E-Mobilität zu setzen.“

Die Golfs sind geleast und lassen sich äußerlich kaum von einem Golf mit Benzinmotor unterscheiden. Ein e-Golf wiegt rund 1.600 Kilogramm, ist 4,3 Meter lang und 1,8 Meter breit. Angetrieben wird der VW von einem Motor mit 85 kW – das entspricht rund 115 PS. Als Höchstgeschwindigkeit sind 140 km/h angegeben. Die Reichweite liegt – je nach Fahrweise – zwischen 140 und 190 Kilometern.

Ökostrom für Klimaschutz
In der Kreishaus-Garage stehen zum Laden der Autos eigene Steckdosen zur Verfügung. Sie werden mit Ökostrom von den Stadtwerken Unna beliefert. „Damit sind wir völlig klimaneutral unterwegs“, sagt Dr. Wilk. „Und dass mit unseren Fahrzeugen jetzt fünf E-Fahrzeuge mehr im Kreis Unna unterwegs sind, soll auch ein Zeichen sein: Für alltägliche Fahrten sind E-Fahrzeuge bestens geeignet.“ PK | PKU




Jens Schmülling 1. Vorsitzender des neuen SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder der SPD Ortsvereine Weddinghofen und Heil in der Gaststätte „Kuhbach Stuben“, um den neuen Ortsverein Weddinghofen-Heil zu gründen. Mit großer Mehrheit wu8rde Jens Schmülling zum 1. Vorsitzenden dieses neuen Gremiums gewählt.

Der Vorstand des neuen SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil.

Die formalen Beschlüsse für diesen letzten Schritt einer Fusion wurden bereits in den zurückliegenden Wochen in den Vorständen des Bergkamener Stadtverbands und des Unterbezirks Unna gefasst. Zwischen den beiden Ortsvereinen besteht seit Langem eine intensive Zusammenarbeit, die sich bereits in der Kooperation der Arbeitsgemeinschaften Sozialdemokratischer Frauen (WeHeMI) über Jahre bewährt hat. „Aus diesen durch-weg positiven gemeinsamen Erfahrungen zwischen den Ortsvereinen ist eine tiefe Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen erwachsen, um diesen gemeinsamen Schritt in die Zukunft zu unternehmen“, verriet die scheidende Vorsitzende des Ortsvereins Heil Ute Scheunemann in ihrer Begrüßung.

Durch die Sitzung leitete der stellv. SPD Unterbezirksvorsitzende Rainer Schmeltzer MdL aus Lünen, der ebenfalls die Fusion der Beiden Ortsvereine in seinem Grußwort als „große Chance und eine zukunftsweisende Entscheidung in die richtige Richtung“ nannte. „Mit der Fusion zweier Ortsvereine betritt die SPD im Kreis Unna kein Neuland, auch in anderen Kommunen im Südkreis wurde dieser Schritt an der ein oder anderen Stelle schon mal vollzogen, um durch sich ergebende Synergien innerhalb der Partei die politische Arbeit der SPD für die Menschen vor Ort noch besser und spürbarer wird“, so der scheidende Ortsvereinsvorsitzende aus Weddinghofen, Julian Deuse.

Den neuen Ortsverein Weddinghofen-Heil wird zukünftig Jens Schmülling anführen. Schmülling wurde mit einem starken Votum von 31 Ja und 3 Nein Stimmen in sein neues Amt gewählt. Als Ziele für seine Aufgabe nannte er unter anderem „die richtigen Lehren für die SPD aus den vergangenen Wahlen ziehen zu wollen und durch gute und glaubwürdige Arbeit vor Ort, das Vertrauen der Menschen zu stärken und zu erhalten. Der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil wird sich noch spürbarer als heute in der Bürgerschaft engagieren, um das Ohr dort zu haben, wo die Probleme der Menschen zu hören sind“, so Schmülling weiter.

Zum Vorstand gehören weiterhin vier stellvertretende Vorsitzende: Ute Scheunemann, Brigitte Matiak, Julian Deuse und Dirk Haverkamp. Kassierer: Knut Bommer und Heike Ritterswürden. Schriftführerin: Mareike Jander und Simone Leuthold-Haverkamp. Komplettiert wird der Vorstand von 12 Beisitzern: Ute Korte, Wer-ner Matiak, Marion Korte-Rahn, Murtaza Karaouglu, Michael Menne, Uli Godawa, Heinz Sommerfeld, Dominik Jander, Sabrina Berber, Wendelin Wächter, Jürgen von Popowski und Wolgang Kerak




Kunst aus Bergkamen ist im „Zuckerhut“ von Hettstedt zu sehen

Arbeiten von Mitgliedern der Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ sind zurzeit in der Partnerstatt Hettstedt zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine weitere Etappe einer engen Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern beider Städte.

Ein Foto von der Ausstellungseröffnung.

Bereits bei der Jahresausstellung der Kunstwerkstatt in der Galerie „sohle 1“ war mit Inge Strauss eine Künstlerin aus Hettstedt beteiligt gewesen. Zum Jubiläumsfest der Kunstwerkstatt in der Kühlerfabrik Adam war dann aus der Vorstand von „Kunstzuckerhut“ gekommen. Dies ist eine Art Förderverein, der auf ehrenamtlicher Basis kulturelle Veranstaltungen im „Zuckerhut“ wie die zurzeit laufende Ausstellung mit den Künstlerinnen und Künstlern aus Bergkamen organisiert. „Zuckerhut“ ist ein restaurierter Turm der ehemaligen Wehranlagen rund um Hettstedt.

Der „Zuckerhut“ in Hettstedt.

Dieser Turm gibt der Gruppe auch den Namen: Es wird berichtet, dass der runde Aufbau auf dem Turm, der ihm ein zuckerhutartiges Aussehen verleiht, zur besseren Abwehr von Kanonenkugeln diente. Derartige Türme sind im Mansfelder Land mehrfach zu sehen. Von der Stadt saniert, mit Strom und Heizung versehen, wurde er dem Verein als Domizil zur Verfügung gestellt und dient nun als Ausstellungsraum, Veranstaltungsraum für Kleinkunst und als Begegnungsstätte.

An den buckeligen, weiß gestrichenen Wänden können Kunstwerke einen ganz eigenen Charme entwickeln. „Wegmarke Bergkamen“ ist der Titel, der nicht nur die Verbindung schafft zur traditionellen Ausstellung der „sohle 1“, er soll auch darauf hinweisen, dass in den Werken sich Bergkamen und die Region spiegeln, aber natürlich auch die eigene Sprache des jeweiligen Künstlers.

Radierungen von Helmut Ladeck, eine Bildserie von Gitta Nothnagel, Skulpturen und Bilder von Dietrich Worbs, drei großformatige Arbeiten mit dem Titel Ruhrgebiet I –III von Martina Dickhut, die mit ihrer Farbgebung an Hochofenabstiche erinnern, und Fotografien von Silke Kieslich aus dem Raum Bergkamen sollen die Verbindung der Partnerstädte mit (künstlerischem) Leben erfüllen. Die Arbeiten aus Bergkamen sind im „Zuckerhut“ noch bis zum 2. November zu sehen…

„Nachdem im Jubiläumsjahr der Kunstwerkstatt ein Anfang gemacht, ein Kontakt aufgebaut wurde, hoffen die Künstler, dass sich auch in Zukunft eine Zusammenarbeit, ein intensiver Austausch halten lässt“, so die Sprecherin der Kunstwerkstatt Silke Kieslich..




Wasserfreunde wählen neuen Vorstand

Die  Wasserfreunde TuRa Bergkamen haben in ihrer Jahreshauptversammlung am 11.10.2017 im Treffpunkt in Bergkamen ihren Vorstand neu gewählt. Die Versammlung wurde vom zweiten Vorsitzenden des Hauptvereins TuRa Bergkamen Dieter Vogt geleitet, der zudem auch langjähriges Mitglied der Wasserfreunde ist. Karl-Heinz Chuleck, der Sozialwart TuRa Bergkamens war ebenfalls anwesend.

Der neue Vorstand der TuRa-Wasserfreunde.

Neuer Abteilungsleiter ist der ehemalige Geschäftsführer der Wasserfreunde Karsten Kaminski, zur neuen Geschäftsführerin wurde Manuela Knoke gewählt. Kassiererin Sylke Jütte und die stellvertretende Kassiererin Angela Nicolei wurden wiedergewählt.

Zum erweiterten Vorstand gehören Tanja Wallny (Kassenprüferin), Patrice Weppler (Kassenprüfer), Katharina Simon (Kassenprüferin), Sabine Teeke (Pressewartin), Tobias Jütte (sportlicher Leiter), Michelle Rudolf (stellvertretende Sportliche Leiterin ), Matthias Hilse (Jugendwart/2.stellvertretender Sportlicher Leiter), Moritz Kneifel (stellvertretender Jugendwart), Claudia Ebel (Kampfrichterobfrau), Nicole Kaminski (stellvertretende Kampfrichterobfrau), Manuela Knoke (Koordinatorin Nachwuchsbereich), Uwe Haase (Beauftragter Aufbau/technischer Service), Michael Teeke (Internetbeauftragter), Ann-Kathrin Teeke (stellvertretende Internetbeauftragte), Stefanie Steube (Küchenteam), Manfred und Heike Große (Koordinatoren England).