Musikakademie Bergkamen stellt ihr Jahresprogramm 2018 vor

Das vierte Jahresprogramm der Musikakademie Bergkamen ist das bisher Umfangreichste und Vielfältigste. Diesmal werden von Januar bis Dezember 2018 insgesamt 27 verschiedene Veranstaltungen angeboten. Dazu gehören fünf Vorträge, eine Operneinführung, eine Konzerteinführung, ein Gesprächskonzert und 19 Workshops.

Stellten das Programm 2018 der Musikakademie Bergkamen vor: Anne Horstmann und Musikschulleiter Werner Ottjes.

Vom „Tri-Tra-Trullala Prinzip“ in der Musik über die berühmten Klavier-Virtuosen des 20. Jahrhunderts bis zum Geigenbau reicht das Spektrum der Vortragsreihe. Als neues Format wird eine Konzerteinführung zu einer Veranstaltung der Konzertaula Kamen angeboten. Für Freunde der Oper gibt es wieder eine Einführung im Zusammenhang mit aktuellen Produktionen der Oper Dortmund im Programm: Nabucco von Giuseppe Verdi. Zum Todestag von Claude Debussy ist ein Gesprächskonzert mit Werken des großen Komponisten geplant.

Zum ersten Mal werden 2018 spezielle Angebote für Streichinstrumente präsentiert: Neben einem Einsteigerkurs für hohe Streichinstrumente gibt es ein Ensembleangebot für Wiedereinsteiger und einen Vortrag über Geigenbau.

Als neuer Dozent für Bluesgitarre wird Sebastian Dörries, der in Deutschland und Amerika studierte, zwei Intensivkurse anbieten.

Aufgrund der begeisterten Resonanz gibt es in diesem Jahr wieder einen Workshop-Chor zur Gesangsrevue der Musikschule Bergkamen 2018 sowie ein zweites Chorprojekt „Auch Männer können Singen!“.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene bietet die Musikakademie wieder Kurse im Bereich Ukulele, Mundharmonika und Notenlesen an, sowie einen neuen Vertiefungskurs für E-Bass.

Beim „Familiy-Brass“ können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind ein Blechblasinstrument spielen lernen. Der Improvisationsworkshop ist für Instrumentalisten aller Art offen und bietet die Möglichkeit, musikalisches Miteinander jenseits des Notentextes zu erproben.

„Klaviertechnik für Pianisten“ und der „Kompositionsworkshop“ sind weitere neue Intensivangebote im Programm.

Ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder musikalisch Aktive – alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Musikakademie herzlich willkommen!  Alle Veranstaltungen sind auch als originelle Geschenkideen für Musikinteressierte möglich. Kontakt: entweder per E-Mail an info@musikschule-bergkamen.de oder telefonisch unter 02306/307730.

Hier ist das komplette Jahresprogramm als Download: 2018.Musikakademie.broschuere




60 Jahre Schnückel auf der Präsidentenstraße 41 in Bergkamen

Seit 60 Jahren gibt es auf dem Nordberg das Kaufhaus Schnückel, das für viele Bergkamener eine feste Anlaufstelle ist. Dies wird gefeiert, indem die Kundinnen und Kunden bis zum kommenden Samstag, 18. November, einen Rabatt von 20 Prozent erhalten. Dies gilt für alle Waren im Angebot von Schnückel.

So sah das Kaufhaus Schnückel vor 60 Jahren aus.

In Jahr 1957 eröffnete Walter Schnückel sein Kaufhaus mit einer Verkaufsfläche von 400 m². Im Laufe der Jahrzehnte erfolgten Um- und Ausbauten bis zur heutigen Größe.

Die Rabatt-Aktion zum Jubiläum von Schnückel in Bergkamen läuft noch bis kommenden Samstag, 18. November.

Aktuell bietet Schnückel auf der jetzigen Verkaufsfläche von 2500 m² führen wir Damen- und Herrenmode, Wäsche, Lederwaren, Uhren & Schmuck, Sport, Schuhe und Schreibwaren an.

In diesen vielen Jahren hat sich nicht nur das Kaufhaus Schnückel, sondern auch das Umfeld stark verändert. Zwar kann man nicht mehr wie damals, was auf dem historischen Foto zu erkennen ist, auf der Präsidentenstraße direkt vor dem Haupteingang parken. Dafür gibt es auf der Rückseite (Anfahrt über Straße Zweihausen) wesentlich mehr bequeme und natürlich auch kostenlose Parkplätze.
Das gesamte Team von Schnückel Bergkamen freut sich darauf, möglichst viele Bergkamenerinnen und Bergkamener in ihrem Haus begrüßen zu dürfen.

Auch auf Facebook ist Schnückel Bergkamen zu finden: https://www.facebook.com/schnueckelbergkamen/




Bayer-Stiftung fördert „Lernwerkstatt“ des Bergkamener Vereins für Kinder- und Jugendhilfe mit 4500 Euro

„Gute Bildung legt den Grundstein für die Zukunft.“ Diesen Satz hört man oft: in der Politik, in Bildungseinrichtungen oder wenn Eltern ihre Kinder zum Lernen motivieren möchten. Leider bietet sich nicht allen Mädchen und Jungen eine optimale Ausgangslage, um den Lernstoff in der Schule verstehen und verinnerlichen zu können. Der Bergkamener Verein für Kinder- und Jugendhilfe setzt sich daher für mehr Chanchengerechtigkeit ein – unter anderem mit einer Lernwerkstatt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Diese Einrichtung fördert die Bayer-Sozialstiftung im Rahmen ihres Ehrenamtsprogramms mit einem Betrag von 4.500 Euro.

Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bergkamener Bayer-Standortes (hintere Reihe 3. v. r.) ehrte die Arbeit der Lernwerkstatt, links neben ihm die Leiterin Gabriele Wehmann.

Beim Unterricht in der Lernwerkstatt steht der Spaß im Vordergrund. Um Kinder und Jugendliche zur Teilnahme zu bewegen, stellen die Initiatoren ihnen ein breites Spektrum an Lehrmaterialien, Bildungsausflügen, Lernmethoden und Betreuungsangeboten bereit. Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bergkamener Bayer-Standortes, freut sich über die Förderung dieser nachhaltigen und zukunftsorientierten Initiative durch die Bayer-Sozialstiftung: „Es ist wichtig, Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg zu begleiten. Bildung darf kein Privileg sein.

Ein besonderes Anliegen der ehrenamtlich tätigen Betreuer und Pädagogen ist es, jungen Menschen mit schwierigem sozialem Hintergrund uneingeschränkten Zugang zu dem Programm zu ermöglichen. Dafür steht ihnen die Lernwerkstatt an fünf Tagen pro Woche offen. „Statistiken belegen eindeutig, dass Kinder aus finanziell schwachen Familien oder mit Migrationshintergrund durchschnittlich schlechtere Bildungsabschlüsse erzielen als solche aus der so genannten gesellschaftlichen Mitte“, so Gabriele Wehmann vom Verein für Kinder- und Jugendhilfe. „Unser Angebot ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, ihnen wirksam helfen zu können. Dabei bauen die jungen Menschen das Vertrauen auf, das wiederum die Grundlage für ein unbeschwertes Lernen ist.“

In der Werkstatt geht es nicht darum, möglichst viele Inhalte in kurzer Zeit zu vermitteln. „Wir möchten vielmehr erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen gerne zu uns kommen, Spaß am Lernen haben und dann motiviert zur Schule gehen“, erklärt Wehmann weiter. Deshalb beinhaltet das Programm neben klassischer Nachhilfe auch praktische Übungen wie das Zusammenstellen von Bewerbungsunterlagen und das Vorbereiten auf Bewerbungsgespräche. Die Fördermittel der Bayer-Stiftung ermöglichen es außerdem, Bildungsausflüge zu finanzieren – etwa in die Stadtbibliothek oder Museen.

Die Stiftung hat seit ihrer Gründung im Jahr 2007 weltweit 632 gemeinnützige Bürgerprojekte im Umfeld der Bayer-Standorte mit mehr als 2,2 Millionen Euro ermöglicht. In der aktuellen Runde des Ehrenamtsprogramms werden 32 deutsche Projekte mit rund 93.000 Euro und 67 internationale Programme mit rund 248.000 Euro gefördert. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre des Bayer-Konzerns engagiert. In Bergkamen und Umgebung wurden bisher 30 Projekte mit rund 110.000 Euro unterstützt.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2018. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx.




Bürgermeister begrüßt russische Gäste des Gymnasiums

Rund 40 Schülerinnen und Schüler hatte jetzt Bürgermeister Roland Schäfer mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Ratstrakt empfangen. Anlass war der Schüleraustausch zwischen dem städtischen Gymnasium Bergkamen und dem Gymnasium Nummer 5 in Sergjev Possad (Russland).

Gruppenfoto vor dem Rathaus. Foto: Stadt Bergkamen

Nach einem gemeinsamen Foto auf dem Platz der Partnerstädte fand sich die Gruppe im großen Sitzungssaal ein. Dort durften die Gäste auf den Sitzen der Politiker/-innen Platz nehmen und sich von dem Kletterausflug erholen, an dem sie vorher teilgenommen hatten. Bürgermeister Schäfer begrüßte die Anwesenden und erläuterte den Ort des Treffens genauer. Sowohl die Sitzverteilung als auch die Aufgaben des Rates wurden hierbei näher erklärt.

Anschließend folgte ein kurzer Einblick in die Bergkamener Stadtgeschichte mit einem spontanen Frage-Quiz zu den verschiedenen Flaggen im Ratstrakt. Aber auch die Gegenwart und Zukunft durften nicht fehlen. Hier konnte BürgermeisterSchäfer thematisch passend über die derzeitige Bevölkerungsstruktur inBergkamen, aber auch über wichtige Projekte wie zum Beispiel dieWasserstadt Aden oder einem geplanten Bad-Neubau berichten.

Auch Fragen beantwortete Bürgermeister Schäfer gern. Übersetzt wurde das Ganze durch eine russische Betreuungslehrerin.

Ein gelungener Besuch fanden alle Beteiligten, der jederzeit wiederholt
werden kann. „Ich komme auch gern‘ in die Schulen“, so Bürgermeister Schäfer.




11. Overberger Adventsmarkt öffnet am 2. Dezember seine Tore

Der 11. Overberger Adventsmarkt öffnete am Samstag, 2. Dezember, um 14 Uhr auf dem Gelände der Grundschule an der Kamer Heide seine Pforten. Die Veranstalter laden alle Bürger/innen ein, einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, Kalt – und Warmgetränken und herzhaften Leckereien zu verbringen.

Das bunte Bühnenprogramm startet um 14:30 Uhr Theaterstück „Pfiffigunde“ des Familienzentrums „Sprösslinge“. Es handelt von einer Prinzessin im heiratsfähigen Alter, die so gar nicht ans Heiraten denken möchte. Doch Königinmutter, die Weihnachten gerne mit Prinz unter dem Tannenbaum verbringen möchte, lässt einen Bewerber nach dem anderen erscheinen.

Weiteres Programm:

15:00 Uhr  Voltigierabteilung des Reitvereins Bergkamen-Overberge

16:15 Uhr  Theaterstück der Kindertagesstätte ( Pfiffigunde )

16:45 Uhr   Nikolaus (alle Kinder können in den reich gefüllten Sack greifen)

18:00 Uhr   Kinderchor Sunshine Kids

An mehr als 30 Ständen werden hausgemachte Marmeladen, Chutneys, Teddybären, Stoffapplikationen, Bilder, Holzarbeiten, Adventsgestecke, Selbstgestricktes und handbemaltes Porzellan angeboten.

Ein Imker bietet selbst gemachte Honigmilch an. Als besondere Spezialität gibt es dieses Jahr auf dem Overberger Adventtsmarkt Bienen Bert´s Honey-Bacon-Burger mit Honey-BBQ-Sauce auf Burger-Brötchen.

Die Kinder der Grundschule und der Kindergartens haben fleißig gebastelt und bieten hübsche Geschenke an.

Die Jugendfeuerwehr wird eine Feuerzangenbowle anbieten. Der FC Overberge lockt mit selbstgebackenen Kuchen und mit herzhaften Grillangeboten.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird der Theaterverein Overberge für seine Vorstellungen Anfang des Jahres 2018 den Kartenvorverkauf ab 14:00 Uhr starten.

Es gibt also viele Gründe den 11. Overberger Adventsmarkt zu besuchen.  Die Veranstalter freuen sich über viele Besucher.

 




AWO im Kreis Unna ehrte langjährige Mitarbeitende

Am Sontag wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO im Kreis Unna und der Tochtergesellschaften, die in diesem Jahr Dienstjubiläum haben bzw. in den Ruhestand gehen,  in einem feierlichen Rahmen geehrt.

Vorsitzender Wilfried Bartmann (6. v.r.) und Geschäftsführer Rainer Goepfert (5. v.l.) ehrten insgesamt acht Mitarbeitende für ihre jahrzehntelange Unternehmenszugehörigkeit. Foto: AWO

Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann und Geschäftsführer Rainer Goepfert bedankten sich bei den Jubilaren für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Verbundenheit zur AWO. Beide betonten: „Die Arbeit der AWO im Kreis Unna hat ein hohes Ansehen und wird sehr geschätzt. Das liegt vor allem an den Mitarbeitenden, die sich über viele Jahre mit viel Fachlichkeit und Engagement einbringen.“

25 jährige Tätigkeit: Petra Aschof, Manuela Lomparksi, Petra Rothenpieler

30 jährige Tätigkeit: Inge Heckmann, Simone Hegenbarth

Ruhestand: Erika Birkelbach, Sabine Hinze-Schulze, Helmut Lindemann




Pfadfinder von „Ritter der Tafelrunde e.V.“ planen das nächste Jahr

Zum Klausurwochenende für das Jahr 2018 trafen sich jetzt die Führungskräfte des Pfadfinderstamms Excalibur aus Kamen-Methler mit den Mitstreitern der Partnergruppe Pendragon aus  Bergkamen und Merlin aus Unna.

Die Führungskräfte der „Ritter der Tafelrunde“.

Mehr als 30 Themen mit mehr als 20 Unterpunkten standen auf der Agenda der Führungskräfte. Angefangen von der Verteilung der Verantwortlichkeiten der Lager, Fahrten und Aktionen für 2018, über die organisatorischen Belange der eigenen Rüstkammer oder des Materiallagers bis hin zu den sehr trockenen finanziellen Themen wie Sponsoring und der Aufstellung des Finanzplanes fürs kommende Jahr.

Viele neue Veranstaltungen

Geplant ist nun für das anstehende Lager- und Fahrtenjahr ein großes Potpourri an Aktionen. Zu den traditionellen Lagern wie die Filmnacht im Februar, das St. Georgslager im April, das Pfingstlager, das zweiwöchige Sommerlager und das Sommer-Abschluss-Lager im September haben sich eine Vielzahl an weiteren Veranstaltungen gefunden.

Dazu gehört die Mitarbeit auf der Kite, eine Adventfeier, Stufenaktionen und mehrere Wanderrungen, eine Veranstaltung nur für die einzelnen alterstufen, Schulungen für die Älteren und eine Floßfahrt.

Ein Highlight wird im nächsten Jahr das Eurocamp in England sein, dort treffen die Pfadfinder über 2000 andere Pfadfinder aus der ganzen Welt.

Der „Horst Ritter der Tafelrunde e.V.“ wird sich mindestens an drei sozialen Aktionen beteiligen. Im Februar wird bei der so genannten Pennyaktion Geld eingesammelt für Pfadfindergruppen in der dritten Welt. Zur Advent- und Weihnachtszeit werden sich die Pfadfinder wieder an den Projekten „Weihnachten im Schuhkarton“ und der Friedenslichtaktion beteiligen. Weitere Termine, Informationen und Fotos zu den Aktionen der vergangenen Monate und Jahre gibt unter www.ritterdertafelrun.de.




Ladies-Jazznight im Almrausch: Nachwuchskünstlerin und Jazz-Diven überzeugten

Man hätte getrost die Veranstaltung am vergangenen Freitag im Overberger Almrausch „Bergkamener Ladies-Jazznacht“ nennen können. Denn drei Frauen drückten diesem letzten Konzert in der Nordbergstadt im Rahmen von „Take 5 – Jazzfestival in der Hellwegregion“ ihren Stempel auf.

Fay Claassen mit dem Trio Peter Beets im Almrausch

Zunächst betrat die junge Sängerin Johanna Schmoll aus Osnabrück die Bühne des Almrausch-Veranstaltungssaals. Sie erhielt als Nachwuchskünstlerin die Chance, sich im „Vorprogramm“ zu präsentieren. Angekündigt war, dass sie vom Keyboarder Matthias Banse, ebenfalls Osnabrück, begleitet werden sollte. Doch er brachte gleich seine Band „More ist More“ mit. Ein Glücksfall, denn die Jazz-Standards, die die Osnabrücker spielten, erklangen frisch aufpoliert.

Apropos Klang: Hier leistete der Tonmeister ganze Arbeit, saubere und differenzierte Töne mithilfe relativ kleiner, aber im Saal verteilten Lautsprechern ins Publikum zu bringen. Von dieser angenehmen Akustik, die den Besuchern nicht die Ohren zudröhnte, profitierte auch das Karin-Hatzel-Quartett, das man getrost auch als kleine Haus-Band des Take 5-Jazzfestivals bezeichnen kann. Die vier Musiker sind in diesen rund sechs Wochen gut beschäftigt. Den Bass zupfte mit Uli Bär der Festival-Hauptorganisator.

Karin Hatzel Quartett

Ein Spaßvogel meinte am Freitagabend, da oben auf der Bühne spielten auf der Bühne Vertreter der Bergkamener und Unnaer Musikschule. In gewisser Weise stimmt das, denn Karin Hatzel ist in Bergkamen Saxophon-Lehrerin und bei Sven Bergmann kann man lernen, Klavier bzw. den Flügel jazzig zu spielen. Dass sie wie auch Martin Siehoff am Schlagzeug MeisterInnen an ihren Instrumenten sind, zelebrierten sie an Stücken u.a. von Thelonious Monk. Wayne Shorter, Charlie Parker, John Abercrombie und eigenen Kompositionen.

Einige Experten zählen Fay Classen aus den Niederlanden zu den Jazz-Diven. Warum, zeigte die Sängerin in einem äußerst dynamischen und swingenden Zusammenspiel mit dem „Trio Peter Beets“. Dieses Quartett harmoniert wohl auch deshalb so gut, weil sich Fay Classen und das Trio seit vielen Jahren aus der gemeinsamen Arbeit im Jazz Orchestra des Concertgebouw in Amsterdam kennen. Und noch eine Erkenntnis brachte dieses in jeder Hinsicht erquickende Konzert: Jazz lässt sich auch gut in Holländisch singen. Fay Classen interpretierte den Jazz-Hit von Rita Reys „Zon In Scheveningen“ (Sonne über Schveningen). Und auch das hörte sich sehr gut an und bot einen schönen Kontrast zu den bayrisch blau-weißen Rauten links und rechts neben der Bühne.




Konzert mit den „Letzten Heulern“ gibt es jetzt auf CD und wird wiederholt

Wer das grandiose Konzert des Chores „Die letzten Heuler“ mit dem Titel „Off the Beat“ am 8. Oktober in der Kamener Konzertaula verpasst hat, hat nun zwei Möglichkeiten, versäumtes nachzuholen. „Am 18. Februar 2018 um 18 Uhr gibt es eine Reprise des Off-the-Beat-Konzerts in der Lindenbrauerei in Unna“, erklärt der Chorleiter, Komponist und Arrangeur Reinhard Fehling. Hinzu kommt, dass es jetzt auch eine CD mit einem Mitschnitt der Uraufführung gibt.

Reinhard Fehling mit „Die letzten Heuler“. Foto: Jörg Prochnow

Dieser Silberling heißt natürlich auch „Off the Beat“, hat eine sehr gute Klangqualität und ist für 8 Euro in der Mayerschen Buchhandlung an der Weststraße in Kamen zu haben. Leider ist es keine Doppel-CD, sodass einige kleinere Passagen herausgeschnitten wurden.

Und was hat das jetzt mit Bergkamen zu tun, wird vielleicht der eine oder andere fragen. Ursprünglich wurden „Die letzten Heuler“ vor rund drei Jahrzehnten von Schülerinnen und Schülern der Kamener Gesamtschule und ihrem damaligen Musiklehrer Reinhard Fehling gegründet. Heute wohnen viele Chormitglied ebenso in Bergkamen wie einige Solisten.

Für dieses Konzertprogramm hat Reinhard Fehling tief in der Rock-Geschichte gegraben. Zu einigen Hits wie Hard Days Night von den Beatles gesellen sich im Konzertprogramm (auch auf der CD) eine Reihe von Perlen das Losing You von Randy Newmann, die es auf Langspielplatten zu entdecken gilt.

Doch es wird nicht einfach nur „gecovert“. Der Komponist Fehling hat mit „Money“ und „Love in Times oft War“ zwei bemerkenswerte Rockkantaten geschaffen, indem er Teile bekannter und weniger bekannter Songs aus der Rock- und Pop-Geschichte mit den immer noch aktuellen Themen „Geld“ und „Krieg“ zu neuen, kunstvollen Kompositionen für den Chor zusammengefügt hat.  




Zauberhafte Adventsmomente zwischen Feenwesen und Einhörnern

Mit verzaubertem Gesicht beobachtet Julia die Feen und Einhörner, die über die Gänge schweben. Feiner Schneestaub fliegt um sie herum und formiert einen stattlichen Schneesturm. Kurz darauf kniet das Mädchen auf dem Boden und fegt den Kunst-Schnee mit den Händen zusammen. Sie lässt ihn versonnen durch die Finger rieseln. Dann muss die Mama einen Winkel im Einkaufskorb für die adventliche Beute freischaufeln. Einer von vielen zauberhaften Momenten am Freitag in der Adventsnacht im Gartencenter Röttger.

Lebendige Einhörner lösen vor ihren dekorativen Verwandten kleine Schneestürme aus.

Engel haben vor dem vollbesetzten Bäckerei-Café ihre Spuren hinterlassen.

Da probieren Großmütter heimlich kleine Engelsflügel als Geschenk für die Enkeltöchter an. Erwachsene Menschen treten in verzückte Zwiesprache mit Hundeskulpturen, die stolz die Nikolausmütze tragen. Schwiegertöchter betrachten ihr Spiegelbild in glitzernden Weihnachtsbaumkugeln. Schwiegersöhne legen in unbeobachteten Momenten den Eisbärenkopf in den Einkaufswagen, der künftig im Flur neben dem ersten Schrecken amüsierte Bewunderung auslösen wird.

Prost: Bei großartiger Adventsstimmung und leckerem Glühwein entstehen langjährige Freundschaften und Traditionen.

 

 

Die achtköpfige Truppe hat sich inzwischen einen Tisch neben dem Glühweinstand erobert. Wie schon seit Jahren. Denn der Besuch der Adventsnacht bei Röttger ist für die sieben Frauen und einen Mann aus Werne, Kamen, Oberaden und Bochum längst ein fester Termin im Jahr. Hier hat alles angefangen – bei einem Glühwein. Seit dem gemeinsamen Spaß an diesem ersten Röttger-Abend geht es auch zu anderen Anlässen gemeinsam vor die Tür. Etwa zum Karneval. Heute Abend ist eigens ein kollektiver Weihnachtsmann-Kopfschmucke für alle vorbereitet worden. „Wir trinken zusammen Glühwein und Wein, gehen zusammen shoppen, lassen uns adventlich inspirieren – und haben vor allem viel Spaß“, sind sich alle einig.

Wo ganz eigene Röttger-Traditionen entstehen

 

Randvoll waren die Sitzbänke neben der Glühweinbar und der Suppenküche.

Sie sind nicht die einzigen mit einer eigenen Röttger-Tradition. Seit gut 20 Jahren gibt es die Röttger-Adventsnacht. Seitdem haben sich hier Gleichgesinnt gefunden, die sich immer wieder zwischen der Weihnachtsdeko treffen. Manche reservieren sogar feste Plätze. Darunter eine Gruppe aus Capelle oder die „Großen Zahnfeen“ – eine Truppe von Zahnarzthelferinnen aus Hamm. Längst reisen die Gäste nicht nur aus Bergkamen, sondern weit darüber hinaus an. Mancher kann sich bis lange nach Mitternacht nicht von der adventlichen Stimmung trennen.

Leckere Cocktails mit weihnachtlichem Ambiente durften nicht fehlen.

Kein Wunder, warten neben Glühwein und adventlicher Dekoration doch allerhand Überraschungen darauf, entdeckt zu werden. An einer Cocktailbar gibt es alkoholisierte oder auch schlicht fruchtige Leckereien, der Food Truck kredenzt Flammkuchen in verschiedenen Variationen, aus der Suppenküche duftet es nach Lauch- oder Gulaschsuppe, Bratwürstchen werden im Akkord gedreht und Brötchen im Braune-Café fast am Fließband belegt. Denn der Ansturm ist gewaltig, die Parkplätze überfüllt, die Parkplatz-Wächter mit manchen verknäulten Blechlawinen vollauf beschäftigt.

Adventliches Dekorieren in der „Floristik-Kiste“.

Eine Großveranstaltung, die vollen Einsatz verlangt. „Von unseren mehr als 50 Mitarbeitern sind heute Abend 30 mit dabei“, schildert Claudia Röttger. „Ohne so viel Engagement wäre das gar nicht zu stemmen“, sagt sie. Hinzu kommen die vielen Ideen, die das gesamte Röttger-Team an diesem besonderen Abend umsetzt. Da werden in der „Floristik-Kiste“ wahre Kunstwerke gezaubert. Schaufenster-Puppen verwandeln sich unter den Händen der Kolleginnen und Kollegen in zauberhafte Wesen. Kostüme werden vorbereitet, Gesichter geschminkt, das gesamte Gartencenter mit blinkenden Sternen, Weihnachtsmann-Mützen und Engelsflügeln geschmückt.




Gleich sechs Dienstjubilare der Stadtverwaltung geehrt: Zwei sind sogar seit 40 Jahren dabei

Gleich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bergkamener Stadtverwaltung wurden am Freitag wegen ihrer Dienstjubiläen ausgezeichnet. Seite 25 Jahren sind Katja Petersdorf, Elke Ott, Karsten Quabeck und Meike Scherney im öffentlichen Dienst tätig sowie Martina Seipenbusch und Sabine Siedlaczek sogar seit 40 Jahren.

Die Dienstjubilare der Bergkamener Stadtverwaltung.

Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeister Roland Schäfer, die Beigeordneten Christine Busch und Marc Alexander Ulrich, der Leiter der Zentralen Dienste Thomas Hartl und für den Personalrat Matthias Kollmann.

Die Geehrten:

Katja Petersdorf

Nachdem Frau Petersdorf 1995 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen erfolgreich abgeschlossen hatte, begann sie ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Jugendamt. 1997 wechselte sie ins Bürgerbüro und ist dort seitdem tätig.

Ihre 25-jährige Beschäftigungszeit vollendete Frau Petersdorf mit Ablauf des 31.07.2017.

Karsten Quabeck

Herr Quabeck hat seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen 1995 beendet und war seitdem in verschiedenen Fachämtern beschäftigt. 2005 beendete er erfolgreich den Angestelltenlehrgang II. Seit 2008 ist Herr Quabeck im Stadtmarketing beschäftigt und u. a. für die Planung und Durchführung von Großveranstaltungen zuständig. Im Jahr 2014 hat er die Leitung dieses Sachgebietes übernommen.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Herr Quabeck seine 25-jährige Beschäftigungszeit.

Elke Ott

Frau Ott ist seit dem 01.08.1992 für die Hausmeistertätigkeiten im Albert-Schweitzer-Haus an der Schulstraße zuständig.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Ott ihre 25-jährige Beschäftigungszeit.

Meike Scherney

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin im Jahr 1995 war Frau Scherney zunächst im Fachdezernat Innere Verwaltung (jetzt: Zentrale Dienste) tätig. 1999 wechselte sie ins Sozialamt (jetzt: Bürgerbüro). Mit Ausnahme einer Abordnung zum Jobcenter des Kreises Unna von 2011 bis 2012 ist sie seitdem dort beschäftigt. Seit 2012 nimmt sie innerhalb des Sachgebietes Soziales, Senioren und Gesundheit Aufgaben im Seniorenbüro wahr.

Mit Ablauf des 31.08.2017 vollendete Frau Scherney ihre 25-jährige Dienstzeit.

Martina Seipenbusch

Am 01.08.1977 begann Frau Seipenbusch ihre Ausbildung zur Bürogehilfin und war nach erfolgreichem Abschluss zunächst als Schreibkraft in verschiedenen Ämtern tätig. Seit 1995 ist sie im Bereich der Finanzbuchhaltung auch für die Sachbearbeitung der Buß- und Verwahrgelder zuständig. Am 01.08.2002 hatte Frau Seipenbusch ihr 25- jähriges Dienstjubiläum.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Seipenbusch ihre 40-jährige Beschäftigungszeit.

Sabine Siedlaczek

Ihre Ausbildung zur Bürogehilfin hat Frau Siedlaczek 1979 erfolgreich beendet. Ihre Tätigkeit im Kulturreferat hat sie direkt im Anschluss begonnen, zunächst als Stenotypistin. 1996 hat Frau Siedlaczek den Angestelltenlehrgang I erfolgreich abgeschlossen. Seit 1995 ist sie im Bereich der Musikschule u. a. für das Anmeldewesen sowie die Teilnehmerverwaltung und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

 

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Siedlaczek ihre 40-jährige Beschäftigungszeit.