Bergkamener Delegation bot in der Partnerstadt Gennevilliers deutschen Qualitätswein an

Auch in diesem Jahr nahmen Bergkamener am traditionellen Weinmarkt der Partnerstadt Gennevilliers in Frankreich tei, der in der Zeit vom 17. bis 19. November 2017 durchgeführt wurde.

Die Bergkamener Delegation präsentierte in Gennevilliers deutschen Qualitätswein.

Die Bergkamener, die mit einer 6-köpfigen Delegation, angeführt vom Amtsleiter der Zentralen Dienste Thomas Hartl, in die Nähe von Paris gereist waren, präsentierten zum wiederholten Mal deutsche Weine.

Ein kleines, für den französischen Gaumen liebevoll ausgewähltes Angebot an Weinen wurde in Gennevilliers präsentiert und fand aufgrund seiner hochwertigen Qualität großen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Weinmarktes.




Bus brennt aus: Fahrerin kann sich retten – keine Passagiere an Bord

Am Dienstagmorgen brannte auf der Lünener Straße, Höhe Jagdhaus Langern in Werne, gegen 6.25 Uhr ein Bus aus. Die Fahrerin, die allein mit dem Bus unterwegs war, hörte einen lauten Knall, stieg aus und bemerkte das Feuer. Der Bus brannte vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung wurden ein Wohnhaus und der Straßenbelag in Mitleidenschaft gezogen.

Löscharbeiten mit Schaum. Foto: Feuerwehr Werne

Zum ablöschen der letzten Glutnester wurde der Bus in einen Schaumteppich gehüllt. Mit der Wärmebildkamera wurden parallel versteckte Brandnester gesucht und gefunden. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr und sperrte die Lünener Straße für die Dauer der Löscharbeiten komplett ab. Bis zur Einrichtung einer Baustellenampel durch Straßen NRW, die den Verkehr dann einspurig passieren lassen wird, blieb die Lünener Straße gesperrt.

Der Sachschaden wird derzeit auf über 100 000 Euro geschätzt.




Freitag wird’s laut im Yellowstone: Vier Bands auf der Bühne

 Am Freitag, 24.11.2017 wird es im Jugendzentrum Yellowstone in Bergkamen-Oberaden mal wieder richtig laut im Konzertsaal. Im Rahmen der Jugendkulturförderung der RAG Stiftung „Glück Auf Jugend – Kohle für coole Projekte“ veranstalten Jugendliche für Jugendliche ein Konzert unter fachkundiger Anleitung und in einem professionellen Rahmen.

Alex Fischer kommt mit seiner Band zum Yellowstone. Foto: Flemming Bußmann

Die Jugendband Effektief organisiert das Konzert, bei dem sich vier, aus der Region stammende Bands die Bühne teilen. Musikalisch sind die Bands verschieden, dennoch haben sie eine Sache gemeinsam: ihre Liebe und Leidenschaft für deutsche Texte.

Den Anfang werden um 20:00 Uhr das Katastrophen Kommando machen. Hier gibt es flotten Punkrock mit Humor und Aussage. Hiernach werden Alex Fischer und Band die Besucher mit Pop, Rock und Herzschmerz bedienen. Dritte Band des Abends sind Vocuz. Sie zünden ein hörenswertes Hitfeuerwerk. Gespielt wird Alternative Rock und Crossover, immer mit dem Gefühl für die richtige Songstruktur. Die Lieder gehen direkt ins Tanzbein. Ihr Motto: „So hart wie möglich, so zart wie nötig.“

Als Höhepunkt des Konzerts werden Effektief dann selbst auf der Bühne stehen. Die Organisatoren des Konzertes sind die Gewinner der Ruhr Tour Live 2016, dem größten Musikwettbewerb im Kreis Unna.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos. Los geht es um 20:00 Uhr, die Türen zum gemütlichen Chillen öffnen sich bereits um 19:00 Uhr.

 




Lippeverband zum Welttoilettentag: Medikamente gehören nicht ins Abwasser

Kaum wird es gestern beim Besuch des Stillen Örtchens bemerkt haben: Am Sonntag war Welttoilettentag. Anlässlich dieses Jahrestages gab der Lippeverband wie in jedem Jahr bekannt, wie viel Abwasser im Vorjahr in seinen Kläranlagen gereinigt wurde: In der Kläranlage Lünen des Lippeverbandes, das auch Abwässer aus Bergkamen reinigt, wurde 2016 eine Menge von 21.297.506 Kubikmeter Abwasser gereinigt (im Vorjahr: 24.019.331).

Kläranlage Lünen. Foto: Lippeverband

Das Klärwerk Lünen-Sesekemündung, das der Lippeverband im Rahmen des Seseke-programms umfassend modernisiert hat, ist nach Hamm-West die zweitgrößte Kläranlage im gesamten Lippeverbandsgebiet.

Medikamente im Wasser

Der Lippeverband nutzt den Welttoilettentag, um darauf hinzuweisen, was alles nicht in der Toilette entsorgt werden darf. Dazu gehören neben Hygieneartikeln unter anderem auch Altmedikamente: Die sogenannten Spurenstoffe können auch in modernen Kläranlagen nicht restlos herausgefiltert werden, sie belasten daher die Gewässer und schädigen die Fauna in den Bächen und Flüssen. In Essen führt die Emschergenossenschaft, die „Schwester“ des Lippeverbandes, daher die Sensibilisierungskampagne „Essen macht’s klar“ durch. Die Bevölkerung wird dadurch darauf aufmerksam gemacht, dass nicht verbrauchte Medikamente in den regulären Hausmüll gehören – denn dieser wird verbrannt, die Kläranlagen bleiben verschont!

Die Kampagne „Essen macht’s klar“ gilt als Modellprojekt. Denkbar ist, dass sie später auch auf andere Städte, wie etwa Lünen, übertragen wird.

Der Welttoilettentag

Der Welttoilettentag wurde erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Von den Vereinten Nationen wird der Vorschlag, den 19. November zum regelmäßigen Jahrestag zu machen, mitgetragen.

Lippeverband

Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe und wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und  -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.

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AG Wohlfahrt im Kreis Unna will Zusammenarbeit weiter stärken

Die Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna setzen sich für eine noch engere Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung ein.

Die Mitglieder der AG Wohlfahrt haben im „Haus Villigst“ über das Thema Beteiligungskultur gesprochen. Foto: drh

„Wenn Städte und Gemeinden sozialpolitische Entscheidungen treffen, ist es wichtig, dass unsere Expertinnen und Experten frühzeitig mit einbezogen werden“, erklärt Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg. „Die langjährige und landesweit herausragende Zusammenarbeit von Sozialverbänden, Politik und Verwaltung im Kreis Unna lebt davon“, ergänzt der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt.

Das Gremium tagte am 10. November im „Haus Villigst“ in Schwerte. Im Mittelpunkt stand das Thema Beteiligungskultur im Gemeinweisen. Die Teilnehmenden, darunter auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, waren sich darüber einig, dass der fortwährende Dialog eine große Bedeutung für die Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders hat. Die Basis für eine gute Zusammenarbeit sei eine frühzeitige und nachhaltige Beteiligung der Wohlfahrtsverbände an politischen Entscheidungsprozessen, fasst Christian Korte zusammen.

Die Wohlfahrtsverbände mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden vertreten seinen Worten nach einen wichtigen gesellschaftlichen Bereich. „Wir sehen in der täglichen Arbeit, wie sich politische Entscheidungen auf das Leben der Menschen auswirken und geben entsprechende Rückmeldungen an die Verantwortlichen“, so Korte. „Die Wohlfahrtspflege beleuchtet ein Thema aus einer ganz anderen Perspektive. Das kann wertvoll für die politische Willensbildung sein.“

Über die AG Wohlfahrt:

Der AG Wohlfahrt gehören die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, das Deutsche Rote Kreuz und der Paritätische Wohlfahrtsverband aus dem Kreis Unna an. Auch die politischen Parteien und die Kreisverwaltung sind in dem Gremium vertreten. Die AG Wohlfahrt tagt regelmäßig etwa vier- bis fünfmal im Jahr. Während dieser Konferenzen sprechen die Mitglieder zum Beispiel über Themen wie Inklusion, bezahlbaren Wohnraum, die Situation der Flüchtlinge oder Fördermittel. Aktueller Sprecher der AG Wohlfahrt ist Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg.




Wieder zwei Unfälle auf der A1 kurz hintereinander: Drei Personen verletzt

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde heute Morgen um 7:17 Uhr zur A1 gerufen. Auf der linken Richtungsfahrbahn ist es zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten PKW gekommen. Die Einsatzstelle lag circa 1km vor der Abfahrt Hamm/Bergkamen. Drei verletzte Personen wurde durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Einer der beteiligten Fahrzeugen am Montagmorgen auf der A1. Fotos: Feuerwehr Werne

Aufgrund der Anzahl an Verletzten wurden Rettungswagen zur Unterstützung aus dem Kreisgebiet auf die Autobahn entsandt. Ebenfalls wurde der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Kreises Unna zur Einsatzstelle gerufen. Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die A1 in Fahrtrichtung Köln für circa eine Stunde voll gesperrt.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr und stellte den Brandschutz sicher. Es wurden die Batterien an mehreren PKW abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel mit Bindemittel abgestreut und verunreinigt wiederaufgenommen.

Noch während den Aufräumarbeiten ereignete sich um 8:15 auf der Gegenspur in Fahrtrichtung Bremen auf gleicher Höhe der Unfallstelle ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW. Glücklicherweise wurden bei diesem Unfall keine Personen verletzt. Auch diesmal war die A1 in Fahrtrichtung Bremen für die Dauer der Rettungsarbeiten komplett gesperrt. Da der Verkehr in Fahrtrichtung Bremen stand konnten die Einsatzkräfte direkt eingreifen und die Gerätschaften über die Mittelleitplanke reichen.

Auch hier sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Auslaufende Medien wurden abgestreut und das verunreinigte Ölbindemittel wiederaufgenommen. Es waren 14 freiwillige Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Nachdem die Arbeiten der Feuerwehr erledigt waren wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben. Um 9 Uhr konnte Einsatzende gemeldet werden.

Erwähnenswert war die gute Rettungsgasse die die Verkehrsteilnehmer im Rückstau auf der A1 machten. Für die Rettungskräfte war ein schnelles Vorrankommen zu den Verletzten möglich. Des Weiteren an diesem Einsatz beteiligt waren sechs Rettungswagen aus dem gesamten Kreisgebiet, ein Notarzt aus Werne, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, und der Leitende Notarzt des Kreises Unna sowie die Autobahn-Polizei.




Mord am Hellweg: Krimi-Bestsellerautor Sunil Mann nimmt in Bergkamen seine Ermittlungen auf

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Deshalb laufen bereits vielfältige Vorbereitungen für die neunte Ausgabe von Europas größtem Krimifestival im Herbst 2018. Für den Bergkamener Beitrag in der nächsten Krimi-Anthologie „Mord am Hellweg“ nimmt der Krimi-Bestsellerautor Sunil Mann vor Ort seine Ermittlungen auf.

Erfolgsautor Sunil Mann schreibt den Bergkamener Kurzkrimi.

Vom 15. September bis zum 10. November 2018 werden erneut über 200 Veranstaltungen mit weit über 400 Autorinnen und Autoren sowie weiteren künstlerisch Beteiligten in über 25 Kommunen links und rechts des Hellwegs sowie einigen Gaststädten über die Bühne gehen. Eine bedeutende Säule des
Festivals ist die Krimi-Anthologie „Mord am Hellweg“, die seit 2002, dem ersten Veranstaltungsjahr des Projekts, jeweils pünktlich zu Festivalbeginn erscheint.

Für den neuen Krimiband mit dem Titel „Henkers.Mahl.Zeit“, der im Herbst 2018 begleitend zur neunten Ausgabe von Europas größtem internationalen Krimifestival „Mord am Hellweg“ im Grafit Verlag veröffentlicht wird, wurden 23 renommierte Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeworben. Zwei bis drei Tage besuchen die beteiligten Autorinnen und Autoren für ihre jeweiligen Geschichten die Stadt oder Gemeinde, über die sie schreiben. Mitgegeben haben ihnen die Herausgeber folgende Bedingung: Mindestens ein waschechter Mord pro Story ist Pflicht! Wie viele Leichen am Ende den Hellweg dank der 23 Kurzgeschichten wieder einmal pflastern, können Krimifans ab September 2018 nachlesen, wenn der Krimiband passend zum Festivalstart erscheint. Alle Autorinnen und Autoren werden ihren Kurzkrimi während des Festivals im nächsten Jahr dann in der jeweiligen Stadt/Gemeinde bei einer Lesung vorstellen.

Sunil Mann, Autor aus der Schweiz mit indisch-stämmigen Wurzeln wird den Bergkamener Beitrag schreiben. Er kommt am 27. November nach Bergkamen und wird drei Tage in der Stadt mit Recherchen verbringen.




Au revoir, Hélène! – 17-jährige Französin lernte bei Bayer den deutschen Arbeitsalltag kennen

Deutschland als Wirtschaftsstandort. Die deutsche Arbeitswelt. Deutsch als relevante Sprache auf dem Arbeitsmarkt. All das lernte die 17-jährige Französin Hélène Stanley im Rahmen eines Praktikums bei Bayer in Bergkamen kennen. Der Kalender sorgte dafür, dass die Abiturientin am 31. Oktober und 1. November zudem zwei kirchliche Feiertage erlebte – und undeutsches Brauchtum wie Halloween.

Sina Krickhahn, Chemielaborantin im 2. Ausbildungsjahr, assistiert Hélène Stanley bei der Arbeit im Ausbildungslabor. Fotos Bayer AG

Lisa Puzicha, angehende Chemielaborantin im 2. Ausbildungsjahr, hatte Hélène während ihres Deutschland-Aufenthalts bei sich zu Hause aufgenommen – Freizeitprogramm inklusive. Neben einer Halloween-Party lernte der Gast aus Caen (Normandie), den Zoo in Münster, den Maxipark in Hamm und eine deutsche Kegelbahn kennen.

Bei Bayer waren die beiden jungen Frauen vor allem im Ausbildungslabor aktiv. „Wir haben den Wirkstoff von Aspirin hergestellt. Und ich habe eine Werksführung bekommen“, schildert Hélène in fehlerfreiem Deutsch. Nur ein kleiner Akzent verrät die Herkunft der jungen Französin, die auch fließend Englisch spricht. Kein Wunder: Der Vater ist Engländer. Der Onkel jedoch ist in Deutschland verheiratet.

„Ich habe zwei Cousins in München, mit denen ich mich gerne in ihrer Muttersprache austauschen möchte“, berichtet Hélène, die seit der 6. Klasse Deutsch lernt – mittlerweile in zehn Unterrichtsstunden wöchentlich. Ein Vierteljahr als Austauschschülerin in Chemnitz, Besuche in Berlin und Köln und natürlich bei der Familie in Bayern haben die Deutsch-Kenntnisse der Abiturienten perfektioniert.

Neben Lisa Puzicha (2. v. l.) standen Hélène Stanley (Mitte) weitere hilfsbereite Bayer-Auszubildende zur Seite.

Will sie nach dem Abitur, dem Baccalaurèat, auch einen Beruf ergreifen, bei dem sie Deutsch benötigt? „Nein, ich möchte Medizin studieren. Ich liebe Biologie und Chemie. Deshalb habe ich mich für das Praktikum bei Bayer beworben.“ Möglich gemacht hat den Aufenthalt in Bergkamen das Goethe-Institut in Paris, mit dem der Bayer-Standort bereits seit vielen Jahren kooperiert. Außerdem waren das Auswärtige Amt und die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer beteiligt.

Am Ende ihres Praktikums zieht Hélène Stanley eine erfreuliche Bilanz. Sie hat viel Neues erfahren und über die Größe des Bayer-Standortes ebenso gestaunt wie über den (für eine Französin) frühen Arbeitsbeginn. Und nicht nur das: „Ihr habt so viele lange Begriffe, die sich aus vielen Wörtern zusammensetzen. Zum Beispiel ‚Naturwissenschaften’. Französisch ist da unkomplizierter. Da heißt das einfach Sciences“.




Wasserfreunde schwimmen zum Abschluss des Trainingslagers in Bayreuth

In den diesjährigen Herbstferien gab es für einen Teil der Wasserfreunde TuRa Bergkamen keine Trainingspause, sondern ein Trainingslager im eigenen Bad. An vier Tagen in jeder Woche trainierten die Schwimmer vormittags etwa fünf Stunden, davon zwei im Wasser.

Die Teilnehmer des Lehrgangs: Lisa Weber, Jana Vonhoff, Saskia Nicolei, Kim Loreen
Ptasinski, Kevin-Noah Kaminski, Ann-Kathrin Teeke, Maximilian Weiß,
Felix Wieczorek und Tobias Jütte zu sehen.

In diesen zwei Wochen feilte Trainer Tobias Jütte gemeinsam mit seinen Schwimmern insbesondere an deren Technik. Zudem hatte Jugendwart Matthias Hilse einen Ausflug in den Landschaftspark Duisburg-Nord für den Mittwoch der ersten Woche organisiert und donnerstags ging es abends noch zum Bowlen nach Unna. In der zweiten Woche durften dann auch einige Nachwuchsschwimmer einmal in das Training der ersten Mannschaft reinschnuppern.

Am Freitagmorgen des letzten Ferienwochenendes fuhren acht Schwimmerinnen und Schwimmer zum Abschluss des Trainingslagers gemeinsam mit ihrem Trainer nach Bayreuth. Nach ihrer Ankunft nutzten sie den restlichen Freitag und den Samstag für gemeinsame Ausflüge z.B. auf die Sommerrodelbahn oder ins Stadtzentrum.

Am Sonntag nahmen sie dann am 21. Internationalen Bayreuther Schwimmfest auf der Kurzbahn teil. Kevin-Noah Kaminski, Saskia Nicolei, Kim Loreen Ptasinski, Ann-Kathrin Teeke, Jana Vonhoff, Maximilian Weiß und Felix Wieczorek erschwammen sich gemeinsam neun persönliche Bestzeiten. Da sie bei diesem sehr stark besetzen Wettkampf in Doppeljahrgängen und zum Teil offen gewertet wurden, kamen die TuRaner dieses Mal nicht in die Medaillenränge. Lisa Weber begleitete die Mannschaft, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen dieses Mal nicht am Wettkampf teilnehmen.

Alles in allem war Tobias Jütte mit den Leistungen seiner Mannschaft sowohl im Trainingslager als auch beim Wettkampf wieder einmal sehr zufrieden. Und alle hatten zusammen natürlich auch eine Menge Spaß, sowohl beim Training als auch beim restlichen Programm.




SPD-Fraktion setzt sich für Attraktivierung des Studio Theaters ein

Die SPD-Fraktion wird sich auf der bevorstehenden Klausurtagung am kommenden Wochenende unter anderem ausführlich mit den Investitionen der kommenden Jahre befassen. Dabei steht auch das Studio Theater in der Albert-Schweitzer-Straße auf der Agenda der Genossen.

Das studio theater soll nach einer Forderung der SPD auf Vordermann gebracht werden.

„Es gilt, die Aufenthaltsqualität im Studio Theater insgesamt zu steigern. Neben energetischen Maßnahmen sind auch weitere Investitionen notwendig. Das Studio Theater soll auch in Zukunft seinem Anspruch als Aushängeschild für die hohe Qualität kultureller Veranstaltungen gerecht werden“, so Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer. Er macht deutlich, dass ein entsprechender Antrag zum Haushaltsplanentwurf seitens der SPD-Fraktion geplant ist. Am kommenden Wochenende werden die Fraktionsmitglieder über die Details beraten.




Nach Besuch des NRW-Landtags: Verhaltener Optimismus bei Befürwortern der Ortsumgehung L 821n

Verhalten optimistisch waren die Mitglieder der BI „Pro L821n  jetzt!“ nach ihrem jüngsten Treffen am Freitag. Der Sprecher der BI Thomas Schauerte gab bekannt, wie der neuste Sachstand zum Bau der geplanten Umgehungstrasse L821n ist. Er berichtete, dass eine kleine Delegation mit Mitgliedern der Bürgerinitiative und der Bergkamener CDU-Fraktion zwei Tage vorher den NRW-Landtag besucht hatte.

Besuch im NRW-Landtag (v. l.): Gerd Miller, Gerhard Hejnowicz, Thomas Schauerte, Ina Scharrenbach, Hendrik Wüst, Marco Morten Pufke, Annette Adams

Der neue Verkehrsminister Hendrik Wüst und die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung Ina Scharrenbach erklärten gemeinsam den Fortschritt zum geplanten Bau der L821n. Verkehrsminister Hendrik Wüst gab mit den Worten „wir sind auf einem guten Weg“ ein deutlich optimistisches Stimmungsbild ab. Die Straße sei baureif und beide Minister würden sich stark dafür einsetzen, dass sie bereits im Dezember 2017 in das Landesstraßenausbauprogramm 2018 aufgenommen werde 

„Anfang 2018 wird dann sicherlich die Stadtverwaltung offiziell informiert, sodass dem mehrheitlichen Beschluss des Bergkamener Rates vom Juni 2017 gefolgt wird und zeitnah der Baustart geplant werden kann, so BI-Sprecher Thomas Schauerte“. Alle angedachten Alternativen des Rates, der Stadtverwaltung, der Befürworter und der Gegnern der L821n seien nicht realisierbar. Die L 821n sei  „alternativlos“, weil nach allen Prognosen der Pkw-Verkehr um 13 Prozent und der Lkw-Verkehr um 30 Prozent bis 2030 zunehmen werde.

Thomas Schauerte: „Diese Informationen wurden von den anwesenden lärmgeplagten Anliegern aus Oberaden und Weddinghofen mit Beifall begrüßt. Jetzt endlich ist die berechtigte Hoffnung, dass der drastisch zunehmende LKW Verkehr von den betroffenen Straßen verbannt werden kann. Der gemeinsame 40 jährige Einsatz der Anwohner und Politiker unserer Stadt für die Umgehungsstraße hat sich gelohnt. Eine günstigere „L821n-Gesamtkonstellation“ hat es in den vergangenen 40 Jahren nicht gegeben. Die CDU-Landesregierung wird hierbei sicherlich zum finalen Schlüssel für die Realisierung.“