Bilanz der Silvesternacht: Polizei hatte jede Menge zu tun

Mit zahlreichen Einsatzkräften ist die Polizei in der Silvesternacht im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna im Dienst gewesen. Zwischen 19.00 Uhr am Silvesterabend und 08.00 Uhr am Neujahrsmorgen kam es zu 130 polizeilichen Einsätzen.

Auch durch den Genuss von zu viel Alkohol kam es zu einigen Schlägereien, insgesamt waren es 11 Körperverletzungsdelikte. Auf der Bahnhofstraße in Unna wurden aus einer Gruppe von vier Personen heraus zwei 18-jährige Männer und eine 18-jährige Frau geschlagen. Einer der jungen Männer erlitt dabei eine Verletzung an der Nase. Auf dem Markt in Unna wurden mehrere Personen aus einer größeren Gruppe heraus angepöbelt. Ein 49-jähriger Unnaer wurde dabei von einem 18-jährigen Mann aus Unna getreten. In Selm kam es vor einer Gaststätte in der Ludgeristraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Weiterhin kam es zu mehreren Bränden. In Selm verursachte eine Silvesterrakete in der Buchenstraße den Brand einer Doppelhaushälfte. Die vier Bewohner mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. In Unna brannten an der Iserlohner Straße mehrere Rundballen Heu. In mehreren Städten wurden Mülltonnen durch Böller in Brand gesetzt. In Werne auf der Werner Straße wurde ein Briefkasten der Deutschen Post vermutlich durch einen sog. Polen Böller in mehrere Teile gesprengt. In Schwerte geriet eine Sauna in Brand und Unbekannte versuchten einen Bagger in Brand zu setzen.

Die Abwesenheit der Bewohner nutzen Einbrecher in mehreren Städten aus. So wurden vier Wohnungseinbrüche in Kamen, drei in Unna und einer in Bergkamen in der genannten Zeit angezeigt.
Auch bedingt durch den Genuss von zu viel Alkohol musste die Polizei in Schwerte in einer Wohnung gegen einen Randalierer einschreiten. Der 41-jährige Mann reagierte auf die einschreitenden Beamtinnen und Beamten derart aggressiv und leistete Widerstand, dass er die Nacht im Gewahrsam in Unna verbringen musste. Das war bis 06.45 Uhr der einzige Gast aus dem Bereich der KPB Unna, der diese Übernachtungsmöglichkeit nutzen musste. Am frühen Morgen wurde durch eine Streifenwagenbesatzung dann an der Florianstraße ein 24-jähriger Unnaer angetroffen, der stark alkoholisiert dort in einem Gebüsch lag. Er wurde durch die Beamten ins Gewahrsam in Unna gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.




Frohes Neues mit explodierendem Lichterteppich unter der Halde

Die extra eingepackte Taschenlampe bleibt arbeitslos. Immer wieder zischt eine Rakete über den Kopf hinweg und erhellt den Himmel über der Bergehalde in Neonrot, Knallblau oder im satten Grün. Kleine Schreckmomente gibt es, wenn rechts und links im Wald ein Böller explodiert. Wer meint, er hätte als einziger die Idee gehabt, die Silvesternacht 145,8 m über Höhennormallnull zu verbringen, der hat sich heftig getäuscht. Schon 45 Minuten vor der magischen Stunde sind kleine Pilgerströme auf den Serpentinen unterwegs.

 

Aufwärmen für das große Feuerwerk in der Stunde Null.

Die Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas leuchten blau den Weg hinauf. Hin und wieder hört man ein Schnaufen knapp unterhalb oder oberhalb der eigenen Serpentine: Mancher muss kurz mal verschnaufen, denn es geht ganz schön steil hinauf. Andere nehmen gleich den direkten Weg durch den Korridor, der fast direkt auf die Plattform führt. Wummerte Technomusik, Sekt- und Bierflaschen sind die Begleiter auf diesem reichlich unkomfortablen Weg durch die Botanik.

Zum Ziel auf dem Plateau weisen nicht nur die 14.400 LED-Lampen der 30 Meter hohen Lichtskulptur „Impuls“. Immer zwirbeln sich hier Kaskaden aus explodierendem Licht in die Höhe. Die ersten Hobbyfeuerwerker schießen sich bereits warm. Auch in den Serpentinenschleifen mit freier Sicht richten sich die ersten Silvestergruppen ein. Die Raketen und Batterien werden aus der Verpackung geschält. Die Sektflaschen werden eifrig geleert, damit die stilechten Abschussvorrichtungen bereitstehen. Musik schallt hier und dort aus der Dunkelheit, in die sich hin und wieder der fast schon volle Mond durch dicke Wolken hineinkämpft.

Eine tolle Sicht lockte viele auf das Plateau.

Außer Atem sind jedenfalls alle, die auf dem Plateau ankommen. Denn die Stufen hinauf scheinen unendlich. Der stramme Wind hat sich hier oben, auf der höchsten Erhebung im östlichen Ruhrgebiet, zu einem kleinen Sturm weiterentwickelt. Die Haare flattern in die Sektgläser hinein, die mancher hier schon in den Händen hält. An den Regenjacken und Schals reißen die Böen. Ein Hut fliegt durch die Luft, sein Besitzer rennt hinterher. Mancher Böller schlägt eine ganz andere Richtung ein, als von ihren Werfern ursprünglich gedacht. Nicht ganz ungefährlich ist das, was einige mit fröhlichem Blutalkoholpegel eine Viertelstunde vor Mitternacht mit den Feuerwerkskörpern anstellen.

Fulminante Sicht und laufende Nasen im Sturm

Noch leuchtet die Lichtkunst und gibt Impulse. Die Anwesenden bereiten sich auf den Countdown vor.

Inzwischen wird es eng auf dem Plateau, denn es kommen immer mehr Feierlustige. Kein Wunder, die Sicht ist fulminant, obwohl es kurz zuvor noch geregnet hat. Das Werksgelände von Bayer ist wie ein eigenes Lichtkunstwerk komplett illuminiert. Die Friedrich-Ebert-Straße sticht erleuchtet aus der Dunkelheit hervor. Der Flughafen in Dortmund ist mit seinen erleuchteten Landebahnen glasklar zu erkennen. Immer wieder explodieren kleine Pilze, Kugeln, Fächer, Sternenregen über der Landschaft. Industrie- und Logistikflächen stechen als Lichtkegeln hervor. Die Nase läuft beständig im Wind, die Hände und Füße frieren langsam ein.

Dann zählen alle von drei an rückwärts, die Lichtsäule geht aus und es rufen sich Wildfremde gegenseitig fröhlich ein frohes neues Jahr zu. Im selben Augenblick wird es fast taghell in allen Himmelsrichtungen. Ein Teppich aus funkelnden Lichtexplosionen breitet sich bis zum Horizont aus. In den jetzt überall gezückten Handys spiegelt sich ein grandioses Schauspiel, in dem der Wind nun vor lauter Knallen, Zischen, Rauschen, Knattern und Böllern nicht mehr zu hören ist. Menschen liegen sich in den Armen, küssen sich, stoßen an oder schauen einfach nur gebannt in die Ferne.

Toller Ausblick mit Querschlägern.

Auch das Werksgelände von Bayer gibt eine tolle Kulisse vor dem Silvesterfeuerwerk ab.

Eine Gruppe aus Werne freundet sich gerade mit Bergkamenern an. Keiner hat den anderen je gesehen. Egal, heute ist Silvester, da lernt man sich kennen. Aus Köln ist sogar jemand dabei. Ein Ehepaar aus Unna ist mit dem Wohnmobil gekommen. „Es hat sich gelohnt“, meinen die beiden, die sich dick in Schals, Mützen, Thermojacken und Kapuzen eingemummelt haben. „Die Aussicht war wirklich grandios und es war ein tolles Schauspiel.“ Einer Fotografin stürzt final das Stativ auf den Kopf: Der Wind hat es fortgeweht.

So sieht ein Silvesterfeuerwerk aus, wenn der Wind die Kamera fast vom Stativ weht.

 

 

Der Parkplatz ist jetzt randvoll und es entsteht ein kleines Chaos, als Fußgänger mit ausparkenden Autofahrern kollidieren. Auch auf dem Rückweg ist Vorsicht angesagt. Angeheiterte Feiernde halten nicht immer die exakte Richtung, von den Bürgersteigen fliegen hier und dort knallende Geschosse vor die Motorhaube und spontanes Ausweichen ist dort gefragt, wo Feuerwerksbatterien mitten auf der Straße in hellen Flammen stehen. Die ersten Feuerwehrautos und Polizeiwagen sind die einzigen, die jetzt mit Blaulicht unterwegs sind. Selbst auf der Autobahn sind nur vereinzelte Fahrzeuge zu sehen. Auch das ist ein wirklich einmaliges Erlebnis in dieser Silvesternacht.




Auto brannte in der der Nacht zu Freitag am Friedrichsberg

In der Nacht zu Freitag rückte um 0.42 Uhr die Löschgruppe Bergkamen-Mitte zu einem Pkw-Brand am Friedrichsberg aus.

Beim Eintreffen brannte das Fahrzeug im vorderen Bereich in voller Ausdehnung. Es wurde ein Trupp unter Pressluftatmern eingesetzt. Dieser nahm 1 C-Rohr mit einer Mittelschaumpistole zur Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Es waren 14 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Einsatz. Der Einsatz endete 2.15 Uhr.

Der ältere Audi A3, an dem Totalschaden entstand, wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Der Sachschaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.

 




Workshops Blues-Gitarre für Einsteiger und Fortgeschrittene: Noch Plätze frei

Am 15. Januar 2018 starten zwei neue Intensivkurse für die Freunde der Blues-Gitarre an der Musikakademie Bergkamen: „Blues Basics für Einsteiger“ und „Blues-Instrumentals – Vertiefungskurs“, in denen noch Plätze frei sind.

Um die Grundlagen der Bluesmusik auf der E-Gitarre geht es dem Kursleiter Sebastian Dörries in dem Intensivkurs „Blues Basics für Einsteiger“. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur ein eigenes Instrument und ein kleiner Verstärker sollten mitgebracht werden.

Der Intensivkurs „Blues Instrumentals“ wendet sich an E-Gitarristen aller Altersstufen, die mit der Bluestonleiter und Begleitpatterns bereits vertraut sind. „Mein Ziel für diesen Workshop ist die Erarbeitung eines Repertoires an Titeln, mit denen man z. B. auf Blues-Sessions auftreten kann“, erläutert Dörries.

Der Workshop „Blues Basics für Einsteiger“ findet montags abends von 18.00 bis 19.30 Uhr statt, der Vertiefungskurs „Blues Instrumentals“ von 19.30 bis 21.00 Uhr. Die Kosten für einen Intensivkurs betragen 95,00 €. Die Kurse sind auf 5 Unterrichtseinheiten angelegt. Die Teilnehmerzahl ist je Kurs auf maximal 6 Personen begrenzt. Unterrichtsort ist die Preinschule in Bergkamen-Oberaden.

Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen noch bis zum 8. Januar 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




Tanzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene starten jetzt im Martin-Luther-Haus

Für Tänzerinnen und Tänzer mit Grundkenntnissen und langjähriger Erfahrung starten am Samstag, 13. Januar, wieder im Martin-Luther-Haus an der Goekenheide in Weddinghofen wieder unterschiedliche Kurse. Für Jung und Alt …die jüngsten Paare sind gerade 16 und die ältesten 70.

Interessenten können sich bei Michael Krause unter 016098984400 melden. Das Bild stammt vom Weihnachtsball.




Workshop Notenlesen der Musikakademie Bergkamen: Noch Plätze frei

Aufgrund vielfacher Nachfrage hat die Kursleiterin Bettina Pronobis für 2018 wieder einen Einsteigerkurs „Notenlesen“ geplant, in dem noch Plätze frei sind. Der Workshop startet am 12. Januar und ist für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse geeignet. In vier Sitzungen jeweils freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr werden Chorsänger, Wiedereinsteiger oder Selbstlerner im Instrumentalspiel mit den Geheimnissen der Notenschrift vertraut gemacht.

Bettina Pronobis. Foto: Wilhelm Lohmann

Die Kursleiterin und studierte Violinistin Bettina Pronobis möchte mit diesem Angebot Hürden abbauen. Sie ist selbst seit ihrer Jugend engagierte Chorsängerin und verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung mit allen Altersstufen. Ihr Anliegen ist es nicht nur, die Systematik unseres Tonsystems zu vermitteln, sondern auch die neu erworbenen Fähigkeiten zu trainieren. Dabei wird die individuelle Zielsetzung der Teilnehmer berücksichtigt.

Die Kosten für den einzelnen Workshop betragen 20,00 €. Die Teilnehmer werden gebeten, Bleistift und Radiergummi mitzubringen. Der Workshop findet in der Burgschule Bergkamen-Oberaden statt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 5. Januar  telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




„Ekstase ist nur eine Phase“ – Gastspiel von Barbara Ruscher in der „sohle 1“ ausverkauft

Die Veranstaltung des Bergkamener Kulturreferats mit Barbara Ruscher in der Reihe MittwochsMix am 10. Januar 2018 in der Galerie „sohle 1“ ist bereits ausverkauft. Sie stellt ihr neues Programm „Ekstase ist nur eine Phase“ vor.

Barbara Ruscher. Foto: Michael Schiffhorst

Mit diesem Programm tritt Barbara Ruscher drei Tage später am 13. Januar 2018 in Dortmund im Cabaret Queue auf. Mit ihrem neuen Programm erobert die scharfsinnige Kabarett-Lady Barbara Ruscher charmant und intelligent nun auch die letzten Tabus unserer Zeit: sowohl die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar („Beckenbauer hat keine Sklaven gesehen, die Inklusion ist gelungen! Sehbehinderte Funktionäre sind voll integriert!“) als auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty Shades of Grey“ („S-M ist normal geworden, selbst der Papst sagt, leichte Schläge sind erlaubt“). Der nahtlose
Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt ihr ebenso charmant wie die Kunst, die Welt nicht
moralinsauer, aber wunderbar ätzend zu spiegeln.

Wer sie nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpasst!
Ekstase findet Ruscher in allen Bereichen: im modernen Verhältnis der Geschlechter, aber auch bei
Massentierhaltung, beim Datenklau im Punktesammeln, bei der Billigproduktion und der Wahl von
Ernährungskonzepten („Der Pavian ernährt sich überwiegend vegan – dann guckt mal, wie sein
Hintern aussieht“) – all das wird von ihr souverän als Stand-up und am Klavier, getextet und
gedichtet, lakonisch und bissig präsentiert.




Zwei Meistertitel für Ann-Kathrin Teeke von den Wasserfreunden

Bei den Südwestfälischen Kurzbahn-Meisterschaften 2017 in Iserlohn gingen fünf Schwimmerinnen und vier Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen an den Start.

Zum Abschluss der Kurzbahnsaison und gleichzeitig ihrem Saisonhöhepunkt erschwammen sich die neun TuRaner gemeinsam noch einmal 23 persönliche Bestzeiten. Zudem gelang vier Wasserfreunden in den Einzelwertungen und einer Staffel der Sprung aufs Treppchen.

Ann-Kathrin Teeke (Jg.2000) freute sich über gleich zwei Meistertitel. Sie siegte in der Jugend A (Jg.2000/2001) über 50 sowie 100m Rücken. Ann-Kathrin sicherte sich mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit über 100m Rücken zudem noch einen Start im offenen Finale, wo sie den sechsten Platz belegte. Über 200m Rücken verfehlte die Schwimmerin das Treppchen mit neuer persönlicher Bestzeit nur um 31/100 und schwamm weitere persönliche Bestzeiten über 50 und 200m Freistil.

Marco Steube (Jg.2003) wurde Zweiter in der Jugend B (Jg.2002/2003) über 200m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit, weitere persönliche Bestzeiten schwamm er über 200m Brust, 50m Schmetterling sowie 50m Rücken.

Saskia Nicolei (Jg.2003) wurde Dritte in der Jugend B über 200m Brust in neuer persönlicher Bestzeit und erschwamm sich weitere persönliche Bestzeiten über 50 und 100m Brust sowie 100m Freistil.

Maximilian Weiß (Jg.2002) wurde Dritter in der Jugend B über 50m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit, eine weitere persönliche Bestzeit erschwamm er sich über 100m Rücken.

Weitere persönliche Bestzeiten erschwammen sich Kevin-Noah Kaminski über 50 und 100m Freistil sowie 100m Lagen, Moritz Kneifel über 50, 100 und 200m Freistil sowie 100m Lagen, Victoria Reimann über 100m Lagen und Jana Vonhoff über 200m Rücken. Die erfolgreiche Mannschaft komplettierte Lisa Weber.

Auch gemeinsam waren die Wasserfreunde wieder stark, so erkämpften sich Tobias Jütte, Marco Steube, Maximilian Weiß und Moritz Kneifel den zweiten Platz über 4×50 Lagen. Hier erschwamm sich Trainer Tobias Jütte als Startschwimmer über 50m Rücken sogar noch eine persönliche Bestzeit, so konnte er nicht nur mit den guten Leistungen seiner Schwimmer sehr zufrieden sein. Über 4x50m Freistil wurden sie in gleicher Besetzung Vierte. Ann-Kathrin Teeke, Saskia Nicolei, Victoria Reimann und Lisa Weber schwammen über 4x50m Lagen sowie 4x50m Freistil gute Zeiten und platzierten sich unter den Top10.




Zeugnisse für 15 Lehrer: „Go-In“-Qualifikation erreicht

Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche sollen schnell integriert werden. Sie gehen im Kreis deshalb in Regelklassen – auch wenn sie anfangs kein oder nur wenig Deutsch sprechen. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Unna machte jetzt weitere 15 Lehrer fit für die praktische Umsetzung des sogenannten Go-In-Konzeptes.

Weitere Lehrer ließen sich bei einer Qualifizierung vom KI Kreis Unna fit für die Umsetzung des Go-In-Konzeptes machen. Foto: Kreis Unna

Das KI hatte die Fortbildung im Rahmen des bundesweiten Projektes BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift) angeboten. Die Pädagogen aus Bergkamen, Bönen, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna und Werne erhielten dabei praktische Hilfestellungen für ihren Unterricht, verbesserten ihre interkulturellen Kompetenzen und lernten auch etwas über die „Stolpersteine“ der deutschen Sprache.

Zum Abschluss der Schulung gab es Qualifizierungsbriefe. Ausgehändigt wurden sie von Schulrätin Beate Schroeter sowie Steffi Stelzer, Ina Ravenschlag und Heike Maier-Finnemann vom KI Kreis Unna. PK | PKU




„eAkte“ kommt: Jobcenter bis Ende März 2018 mittwochs geschlossen

Die Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna werden vom 01.01.2018 bis 31.03.2018 mittwochs geschlossen bleiben. Notfälle oder terminierte Vorsprachen bilden die Ausnahme. Grund dafür ist die Einführung der „elektonischen Akte“ (kurz: eAkte) im Jobcenter Kreis Unna.

Die Einführung der elektronischen Akte stellt für das Jobcenter Kreis Unna in den ersten Wochen des Jahres eine große Herausforderung dar. Um den Prozess dieser Umstellung möglichst reibungslos zu absolvieren, hat die Geschäftsführung des Jobcenters Kreis Unna die vorübergehende Kürzung der wöchentlichen Öffnungszeiten beschlossen. Mittwochs bleiben ab sofort alle Geschäftsstellen kreisweit geschlossen – also auch in Bergkamen.

„Es müssen viele Testläufe stattfinden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen geschult werden und auch technisch müssen wir ein wenig umrüsten“, erklärt Uwe Ringelsiep die Entscheidung, fügt aber hinzu: „Die Türen an unseren Häusern bleiben geöffnet, es finden allerdings keine Servicezeiten statt. Kundinnen und Kunden, die sich in einer akuten Notsituation befinden, können selbstverständlich bei uns vorsprechen.“ Ringelsiep meint damit z.B. Kunden, denen der Strom abgestellt wurde oder Kunden, die absolut mittellos sind. Ferner können am Mittwochvormittag weiterhin terminierte Kundenvorsprachen stattfinden. „Einladungen auszusprechen steht unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstverständlich frei.“

eAkte – Was ändert sich?

Der Einführung der sogenannten eAkte sieht Ringelsiep positiv entgegen: „Natürlich ist eine solche systematische Umstellung aufwendig, aber es ist einfach nicht mehr zeitgemäß, Papierakten zu führen in diesem digitalen Zeitalter.“ Für Kundinnen und Kunden ändert sich im Wesentlichen nur, dass deren Post in einer zentralen Bearbeitungsstelle gescannt, digital gespeichert und einige Wochen später vernichtet wird. Wer Original-Unterlagen einreicht, und diese wiedererhalten möchte, muss dies explizit mitteilen. Hinweis: In den meisten Fällen reichen Kopien aus. Diese können vor Ort in den Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna erstellt werden.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr von 08.00 bis 13.00 Uhr, Do von 08.00 bis 17.00 Uhr
Service Center: Werktags telefonisch von 08.00 bis 18.00 Uhr unter 02303 2538-0 erreichbar.




Raub auf einen Supermarkt durch zwei maskierte Täter mit Schusswaffen – Täter flüchtig

Die beiden Täter werden von den Zeugen folgendermaßen beschrieben:
  • Die erste Person sei ca. 1,80m groß, männlich, ca. 18-20 Jahre alt, deutschsprachig, bekleidet mit einer schwarzen Sturmhaube, schwarzer Jacke, schwarzer Pullover, schwarzer Jogginghose, schwarze Sportschuhe und einer schwarzen Sporttasche.
  • Die zweite Person sei etwas kleiner, ebenfalls männlich und zwischen 18-20 Jahre alt, bekleidet mit einer schwarzen Sturmhaube, schwarz-weißem Schal, dunkler Pullover, schwarzer Jacke und einer schwarzen Jogginghose mit silbernen Längsstreifen.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303-921-3120 oder 02303-921-0 entgegen.