Wasserfreude sehr erfolgreich bei Stadtmeisterschaften

Am vergangenen Sonntag richteten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen wieder sehr erfolgreich die Stadtmeisterschaften im Schwimmen aus. Der Veranstalter des Wettkampfes war der Stadtsportbund, der durch seinen Vorsitzenden Dieter Vogt vertreten wurde.

Die Siegerinnen und Sieger der Stadtmeisterschaft im Schwimmen 2017. Foto: privat

Als Ausrichter organisierten die Wasserfreunde den Wettkampf, stellten alle Kampfrichter und übernahmen die Auswertung. Natürlich sorgten sie auch wieder bestens und reichhaltig für das das leibliche Wohl ihrer Gäste. Vor dem Hallenbad wurde gegrillt und im Eingangsbereich Getränke, Kuchen, Crêpes und herzhafte Waffeln angeboten.

In diesem Jahr kämpften stolze 144 Schwimmerinnen und Schwimmer mit zusammen 464 Starts um die begehrten Stadtmeistertitel in den verschiedenen Jugend- und Altersklassen. Damit hat sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem letzten Jahr mit 74 Teilnehmern fast verdoppelt. Im Einzelnen waren 14 Schwimmer der Bodelschwingh-Schule Bergkamen, vier Bürger der Stadt Bergkamen, elf Schwimmer der DLRG und 115 Schwimmer der Wasserfreunde bei dem vereinsoffenen Wettkampf vertreten.

Die Stadtmeisterschaften werden in Altersklassen (AK) ausgeschwommen, wobei bei den Jahrgängen 2011 bis 2000 je zwei Jahrgänge in Minis und Jugend E bis A zusammengefasst werden, danach sind es immer zehn Jahrgänge von AK 20 bis AK 50.
Die Jugend E und D sowie die Altersklassen ab AK 30 haben die Möglichkeit 50m Brust, 50m Freistil 50m Rücken und 25m Schmetterling zu schwimmen alle anderen Schwimmer jeweils die doppelte Distanz plus die 100m Lagen. Die Minis der Jahrgänge 2010/11, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei waren, schwimmen Brust, Freistil und Rücken über 25m. Die geschwommenen Zeiten werden dann in Punkte umgerechnet und zusammengezählt. Der Schwimmer mit der höchsten Punktzahl wird am Ende Stadtmeister in seiner Altersklasse und erhält einen der begehrten Pokale. Somit lohnt es sich natürlich, möglichst viele der angebotenen Strecken zu schwimmen. Die Ehrung der Stadtmeister übernahm in diesem Jahr Dieter Vogt als Vorsitzender des Stadtsportbundes.

Die diesjährigen Bergkamener Stadtmeister sind:

  • Minis: Sofia Helal (172 Punkte); Jan Luca Goly (155 Punkte)
  • Jugend E: Lina-Julie Bracht (365 Punkte); Piet Weppler (415 Punkte)
  • Jugend D: Chiara Morawski (969 Punkte); Alexander Mengin (679 Punkte)
  • Jugend C: Jana Vonhoff (1362 Punkte); Lennox Nüsken Punkte (851 Punkte)
  • Jugend B: Lisa Weber (1943 Punkte); Maximilian Weiß (1807 Punkte)
  • Jugend A: Ann-Kathrin Teeke (2040 Punkte)
  • AK 20: Michelle Rudolf (1214 Punkte); Niclas Knoke (2041 Punkte)
  • AK 30: Sandra Walkenhaus (645 Punkte); Manuel von der Heide (708 Punkte)
  • AK 40: Susanne Panberg (738 Punkte); Oliver Sloboda (1034 Punkte)
  • AK 50: Manuela Knoke (422 Punkte); Andreas Moroz, Bürger der Stadt (326 Punkte)
  • Schwimmer mit Handicap: Anke Synowzik (503 Punkte); Cemil Sevimli, Bodelschwingh-Schule (173 Punkte)

Jeder Teilnehmer erhielt für jede geschwommene Strecke eine Urkunde und die jüngeren zudem noch eine Medaille. Somit ging kein Teilnehmer leer aus, was gerade für die jüngeren Schwimmer eine schöne Motivation ist. Diese Siegerehrungen der einzelnen Strecken wurden während der gesamten Veranstaltung von Dieter Vogt vom Stadtsportbund durchgeführt.




Neue Dienstfahrzeuge: Kreis Unna setzt weiter auf E-Mobilität

Die Kreisverwaltung Unna geht in Sachen E-Mobilität weiter mit gutem Beispiel voran: Fünf neue Elektro-Fahrzeuge ersetzen fünf Diesel-Fahrzeuge. Die neuen E-Golfs stehen seit Mitte Oktober im Fuhrpark der Kreisverwaltung den Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung.

Landrat Michael Makiolla (4.v.r.), Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (4.v.l.) und Holger Gutzeit (Leiter Zentrale Dienste, 2.v.r.) stellen gemeinsam mit Tanja Fityka (Sachgebietsleiterin Service und Logistik, r.), Tobias Reinhard (l.), Jochen Pfeiffer (3.v.l.), Marcus Wiesenthal (2.v.l., Mitarbeiter im Fuhrparkmanagement) und Thomas Weigel (Stadtwerke Unna, 3.v.r.) die neuen Fahrzeuge vor. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

„Sie ersetzen fünf Polo-Modelle mit Dieselmotor“, sagt Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk. „Damit sind unsere Mitarbeiter sauber, schnell und bequem unterwegs. Und Spaß macht es auch noch, die Fahrzeuge zu fahren.“ Die Golfs verfügen nämlich über ein 1-Gang-Getriebe, das unterbrechungsfrei beschleunigt – und das völlig geräuschlos.

Gute Erfahrung mit E-Fahrzeug

Von einem Benzinmotor kaum zu unterscheiden: Der E-Motor mit 85 kW im Golf. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die fünf neuen E-Golfs sind dabei nicht die einzigen Fahrzeuge mit Elektromotor am Kreishaus. Im Jahr 2016 hat der Kreis Unna bereits einen BMW i3 in seinen Fuhrpark aufgenommen. „Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, sagt Holger Gutzeit, Leiter der Zentralen Dienste. „Die Mitarbeiter fahren gerne mit dem Fahrzeug. Auch diese Rückmeldungen haben uns dazu veranlasst, weiter auf E-Mobilität zu setzen.“

Die Golfs sind geleast und lassen sich äußerlich kaum von einem Golf mit Benzinmotor unterscheiden. Ein e-Golf wiegt rund 1.600 Kilogramm, ist 4,3 Meter lang und 1,8 Meter breit. Angetrieben wird der VW von einem Motor mit 85 kW – das entspricht rund 115 PS. Als Höchstgeschwindigkeit sind 140 km/h angegeben. Die Reichweite liegt – je nach Fahrweise – zwischen 140 und 190 Kilometern.

Ökostrom für Klimaschutz
In der Kreishaus-Garage stehen zum Laden der Autos eigene Steckdosen zur Verfügung. Sie werden mit Ökostrom von den Stadtwerken Unna beliefert. „Damit sind wir völlig klimaneutral unterwegs“, sagt Dr. Wilk. „Und dass mit unseren Fahrzeugen jetzt fünf E-Fahrzeuge mehr im Kreis Unna unterwegs sind, soll auch ein Zeichen sein: Für alltägliche Fahrten sind E-Fahrzeuge bestens geeignet.“ PK | PKU




Jens Schmülling 1. Vorsitzender des neuen SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder der SPD Ortsvereine Weddinghofen und Heil in der Gaststätte „Kuhbach Stuben“, um den neuen Ortsverein Weddinghofen-Heil zu gründen. Mit großer Mehrheit wu8rde Jens Schmülling zum 1. Vorsitzenden dieses neuen Gremiums gewählt.

Der Vorstand des neuen SPD-Ortsvereins Weddinghofen-Heil.

Die formalen Beschlüsse für diesen letzten Schritt einer Fusion wurden bereits in den zurückliegenden Wochen in den Vorständen des Bergkamener Stadtverbands und des Unterbezirks Unna gefasst. Zwischen den beiden Ortsvereinen besteht seit Langem eine intensive Zusammenarbeit, die sich bereits in der Kooperation der Arbeitsgemeinschaften Sozialdemokratischer Frauen (WeHeMI) über Jahre bewährt hat. „Aus diesen durch-weg positiven gemeinsamen Erfahrungen zwischen den Ortsvereinen ist eine tiefe Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen erwachsen, um diesen gemeinsamen Schritt in die Zukunft zu unternehmen“, verriet die scheidende Vorsitzende des Ortsvereins Heil Ute Scheunemann in ihrer Begrüßung.

Durch die Sitzung leitete der stellv. SPD Unterbezirksvorsitzende Rainer Schmeltzer MdL aus Lünen, der ebenfalls die Fusion der Beiden Ortsvereine in seinem Grußwort als „große Chance und eine zukunftsweisende Entscheidung in die richtige Richtung“ nannte. „Mit der Fusion zweier Ortsvereine betritt die SPD im Kreis Unna kein Neuland, auch in anderen Kommunen im Südkreis wurde dieser Schritt an der ein oder anderen Stelle schon mal vollzogen, um durch sich ergebende Synergien innerhalb der Partei die politische Arbeit der SPD für die Menschen vor Ort noch besser und spürbarer wird“, so der scheidende Ortsvereinsvorsitzende aus Weddinghofen, Julian Deuse.

Den neuen Ortsverein Weddinghofen-Heil wird zukünftig Jens Schmülling anführen. Schmülling wurde mit einem starken Votum von 31 Ja und 3 Nein Stimmen in sein neues Amt gewählt. Als Ziele für seine Aufgabe nannte er unter anderem „die richtigen Lehren für die SPD aus den vergangenen Wahlen ziehen zu wollen und durch gute und glaubwürdige Arbeit vor Ort, das Vertrauen der Menschen zu stärken und zu erhalten. Der SPD Ortsverein Weddinghofen-Heil wird sich noch spürbarer als heute in der Bürgerschaft engagieren, um das Ohr dort zu haben, wo die Probleme der Menschen zu hören sind“, so Schmülling weiter.

Zum Vorstand gehören weiterhin vier stellvertretende Vorsitzende: Ute Scheunemann, Brigitte Matiak, Julian Deuse und Dirk Haverkamp. Kassierer: Knut Bommer und Heike Ritterswürden. Schriftführerin: Mareike Jander und Simone Leuthold-Haverkamp. Komplettiert wird der Vorstand von 12 Beisitzern: Ute Korte, Wer-ner Matiak, Marion Korte-Rahn, Murtaza Karaouglu, Michael Menne, Uli Godawa, Heinz Sommerfeld, Dominik Jander, Sabrina Berber, Wendelin Wächter, Jürgen von Popowski und Wolgang Kerak




Kunst aus Bergkamen ist im „Zuckerhut“ von Hettstedt zu sehen

Arbeiten von Mitgliedern der Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ sind zurzeit in der Partnerstatt Hettstedt zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine weitere Etappe einer engen Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern beider Städte.

Ein Foto von der Ausstellungseröffnung.

Bereits bei der Jahresausstellung der Kunstwerkstatt in der Galerie „sohle 1“ war mit Inge Strauss eine Künstlerin aus Hettstedt beteiligt gewesen. Zum Jubiläumsfest der Kunstwerkstatt in der Kühlerfabrik Adam war dann aus der Vorstand von „Kunstzuckerhut“ gekommen. Dies ist eine Art Förderverein, der auf ehrenamtlicher Basis kulturelle Veranstaltungen im „Zuckerhut“ wie die zurzeit laufende Ausstellung mit den Künstlerinnen und Künstlern aus Bergkamen organisiert. „Zuckerhut“ ist ein restaurierter Turm der ehemaligen Wehranlagen rund um Hettstedt.

Der „Zuckerhut“ in Hettstedt.

Dieser Turm gibt der Gruppe auch den Namen: Es wird berichtet, dass der runde Aufbau auf dem Turm, der ihm ein zuckerhutartiges Aussehen verleiht, zur besseren Abwehr von Kanonenkugeln diente. Derartige Türme sind im Mansfelder Land mehrfach zu sehen. Von der Stadt saniert, mit Strom und Heizung versehen, wurde er dem Verein als Domizil zur Verfügung gestellt und dient nun als Ausstellungsraum, Veranstaltungsraum für Kleinkunst und als Begegnungsstätte.

An den buckeligen, weiß gestrichenen Wänden können Kunstwerke einen ganz eigenen Charme entwickeln. „Wegmarke Bergkamen“ ist der Titel, der nicht nur die Verbindung schafft zur traditionellen Ausstellung der „sohle 1“, er soll auch darauf hinweisen, dass in den Werken sich Bergkamen und die Region spiegeln, aber natürlich auch die eigene Sprache des jeweiligen Künstlers.

Radierungen von Helmut Ladeck, eine Bildserie von Gitta Nothnagel, Skulpturen und Bilder von Dietrich Worbs, drei großformatige Arbeiten mit dem Titel Ruhrgebiet I –III von Martina Dickhut, die mit ihrer Farbgebung an Hochofenabstiche erinnern, und Fotografien von Silke Kieslich aus dem Raum Bergkamen sollen die Verbindung der Partnerstädte mit (künstlerischem) Leben erfüllen. Die Arbeiten aus Bergkamen sind im „Zuckerhut“ noch bis zum 2. November zu sehen…

„Nachdem im Jubiläumsjahr der Kunstwerkstatt ein Anfang gemacht, ein Kontakt aufgebaut wurde, hoffen die Künstler, dass sich auch in Zukunft eine Zusammenarbeit, ein intensiver Austausch halten lässt“, so die Sprecherin der Kunstwerkstatt Silke Kieslich..




Wasserfreunde wählen neuen Vorstand

Die  Wasserfreunde TuRa Bergkamen haben in ihrer Jahreshauptversammlung am 11.10.2017 im Treffpunkt in Bergkamen ihren Vorstand neu gewählt. Die Versammlung wurde vom zweiten Vorsitzenden des Hauptvereins TuRa Bergkamen Dieter Vogt geleitet, der zudem auch langjähriges Mitglied der Wasserfreunde ist. Karl-Heinz Chuleck, der Sozialwart TuRa Bergkamens war ebenfalls anwesend.

Der neue Vorstand der TuRa-Wasserfreunde.

Neuer Abteilungsleiter ist der ehemalige Geschäftsführer der Wasserfreunde Karsten Kaminski, zur neuen Geschäftsführerin wurde Manuela Knoke gewählt. Kassiererin Sylke Jütte und die stellvertretende Kassiererin Angela Nicolei wurden wiedergewählt.

Zum erweiterten Vorstand gehören Tanja Wallny (Kassenprüferin), Patrice Weppler (Kassenprüfer), Katharina Simon (Kassenprüferin), Sabine Teeke (Pressewartin), Tobias Jütte (sportlicher Leiter), Michelle Rudolf (stellvertretende Sportliche Leiterin ), Matthias Hilse (Jugendwart/2.stellvertretender Sportlicher Leiter), Moritz Kneifel (stellvertretender Jugendwart), Claudia Ebel (Kampfrichterobfrau), Nicole Kaminski (stellvertretende Kampfrichterobfrau), Manuela Knoke (Koordinatorin Nachwuchsbereich), Uwe Haase (Beauftragter Aufbau/technischer Service), Michael Teeke (Internetbeauftragter), Ann-Kathrin Teeke (stellvertretende Internetbeauftragte), Stefanie Steube (Küchenteam), Manfred und Heike Große (Koordinatoren England).

 




Achim Amme bringt „All You Need Is Love“ in die Stadtbibliothek Bergkamen

Der Hamburger Autor, Musiker und Schauspieler Achim Amme kommt mit einer John Lennon-Biografie nach Bergkamen in die Stadtbibliothek. Die Veranstaltung findet im Lesecafe am Dienstag, 17. Oktober um 19.00 Uhr statt.

Achim Amme Foto: © Rosa-Frank.com

Originaleinspielungen der Musik ergänzen den Vortrag. Die Stadtbibliothek und der Förderkreis organisieren die Veranstaltung gemeinsam.

John Lennon war der charismatische Kopf der Beatles. Seine musikalische Inspiration und die hintergründigen Texte begründeten den Mythos der Fab Four. Er sang die schönsten Liebeslieder; Songs, die in die Herzen gehen – und in die Beine. Während Paul McCartney mit seinem charmanten Lächeln die Musik der Beatles auch der Elterngeneration erschloss, liebte John eher die Provokation. Zugleich war er aber auch ein menschenscheuer Träumer. Mit Hits wie All You Need Is Love, Strawberry Fields Forever und Lucy In The Sky With Diamonds schuf er Klassiker voll poetischer Melancholie. Nach dem Ende der Beatles nutzte John zusammen mit seiner Lebensgefährtin Yoko Ono seinen Ruhm für politisches Engagement. Give Peace A Chance und Imagine wurden zu Hymnen der Friedensbewegung. Und noch heute, dreißig Jahre nachdem er vor seiner Wohnung in New York von einem geistig verwirrten Fan ermordet wurde, erreicht seine Stimme die ganze Welt.




Arno Panje für 75-jährige Mitgliedschaft in der IG BCE ausgezeichnet

Arno Panje wurde jetzt zu seiner 75- jährigen Mitgliedschaft in der IG BCE durch den Vorsitzenden der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen Mario Unger ausgezeichnet.

Obwohl Gewerkschaftsmitglieder während der Nazizeit verfolgt und getötet wurden, trat der mittlerweile 90-jährige Arno Panje der IG BCE, damals IG BE, bei und dies aus voller Überzeugung.

Auch heute noch ist er überzeugtes IG BCE Mitglied, denn er weiß, dass er dieser Gewerkschaft viel zu verdanken hat. “Auch wir als IG BCE wissen, was wir an Arno Panje haben“, betont Mario Unger.

Zu seinem Jubiläum überreichte ihm Unger eine goldene Taschenuhr, die Anstecknadel und die Urkunde. Unger und Panje waren sich dahingehend einig, dass es nur wenige Menschen gibt, die ein solches Jubiläum feiern können.




An der Büscherstraßen entsteht kleine Siedlung mit 18 Eigenheimen

Die Bagger sind auf der ehemaligen Ackerfläche an der Büscherstraße gegenüber der Kleingartenanlage „Grüne Insel“ aufgefahren. Demnächst sollen dort 18 ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser entstehen. Dabei können sich die Bauherren sowohl die ausführende Baufirma, den Architekten und somit auch die Architektur ihres künftigen Zuhauses selbst aussuchen und bestimmen. Es werden dort also auf den 416 bis 554 Quadratmeter großen Grundstücke keine Häuser „von der Stange“ errichtet.

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Zum offiziellen Start der Erschließungsarbeiten für die kleine Siedlung an der Büscherstraße trafen sich am Mittwoch zukünftige Bewohner sowie Vertreter der beteiligten Firmen und der Stadt Bergkamen.

on den 18 Grundstücken sind übrigens bereits 13 verkauft worden. Zum offiziellen Stadt der Erschließungsarbeiten waren deshalb nicht nur Bürgermeister Roland Schäfer, der Leiter des Amts für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften Thomas Reichling und Vertreter der Beteiligten Firmen gekommen, sondern auch schon eine Reihe von künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern gekommen, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen.

Zunächst werden jetzt die Leitungen für die Ver- und Entsorgung verlegt. Anschließend werden drei Stichstraße gebaut. Eine Vorgabe für die Häuser ist eine Südausrichtung, damit auf ihren Dächern Solar- bzw. Photovoltaikanlagen installiert werden können. Ein Lärmschutzwall wird künftig diese kleine Siedlung vom bestehenden Bolzplatz trennen.

Beteiligt an diesem Projekt sind die Pro Grassi Entwicklungsgesellschaft, die Pro Dev GmbH und die Firma Kappstein Immobilien, die für den Verkauf der Grundstücke zuständig ist. Von Seiten der Stadt habe es bereits eine Vorleistung gegeben: der Ausbau der Büscherstraße mit neuen Gehwegen und Stellplätzen, wie Bürgermeister Roland Schäfer erklärte.

Wer nähere Auskünfte zu den Grundstücken benötigt, kann sich an Kappenstein Immobilien, https://www.kappenstein-immobilien.de/, wenden.




Franz Müntefering beim Kreis-Seniorentag: „Beteiligung hört mit 65 nicht auf“

„Altersarmut“. Darum ging es beim inzwischen 11. Kreis-Seniorentag am 11. Oktober in Unna. Die Rednerliste war prominent besetzt: Neben dem sozialdemokratischen Urgestein Franz Müntefering sprach Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge. Sie brachten klare Worte und einen Appell an die Senioren mit in die Stadthalle.

Landrat Michael Makiolla (2.v.l.) begrüßte gemeinsam mit Hans-Jürgen Allendörfer, Vorsitzender Seniorenkonferenz (2.v.r.), Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (r.) und Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge (l.) in der Stadthalle Unna. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Angekündigt und begrüßt von Landrat Michael Makiolla brachte Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), sein Anliegen schnell auf den Punkt: „Gesellschaftliche Beteiligung hört mit 65 Jahren nicht auf. Senioren können Einfluss nehmen und selbst Antwort auf die Frage geben, wie sie im Alter leben wollen. Die Veränderung hängt am Menschen, nicht am Alter.“

Armutsforscher mit Appell
Deutschlands wohl bekanntester Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge richtete seinen Blick auf die Politik. Er sprach bei der Veranstaltung über Ursprung, Bedeutung und Folgen von Altersarmut: „Altersarmut ist die zentrale politische Herausforderung unserer Zeit. Das Problem der Armut wird sich verschärfen. Es müssen jetzt Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Rente herbeigeführt werden, damit der Lebensstandard im Alter gehalten werden kann.“

Nach den Reden wurden beim Kreis-Seniorentag auch die von den Seniorenorganisationen vorgeschlagenen designierten Delegierten der Kreis-Seniorenkonferenz in ihrer Funktion bestätigt. Im Anschluss konnten die Besucher und Gäste Infotische und Workshops besuchen. Die Themen waren unter anderem: Sucht im Alter, Gedächtnistraining und Übungen für mehr Gelassenheit im Alltag. PK | PKU




Es gibt noch Eintrittskarten für die „Bremer Stadtmusikanten“ im studio theater  

 Für die Eröffnungsveranstaltung der Kindertheatersaison 2017/18 des Jugendamtes am kommenden Mittwoch, 18. Oktober, gibt es noch Eintrittskarten. Das Theater Kreuz & Quer aus Duisburg zeigt aus seiner „Gebrr&Grimm“-Reihe das Stück „Vier sind dann mal weg“ im studio theater.

Das Theater Kreuz & Quer zeigt im studio theater das Stück „Vier sind dann mal weg“. Foto: Rainer Besel

„Vier sind dann mal weg“ ist eine ganz besondere Interpretation des bekannten Märchens der Bremer Stadtmusikanten: Grimm sitzt vor der Garage und repariert die Fahrräder, denn heute wollen Gebrr und Grimm eine große Radtour machen. Doch da gibt es einen kleinen Haken: Gebrr hat heute überhaupt keine Lust auf Radfahren. Und keine Überredungskunst kann sie dazu bewegen, sich doch noch aufs Rad zu schwingen. Außer Grimm würde ihr ein Märchen erzählen, aber eines ohne Radfahren. Dann würde sie es sich nochmal überlegen.

Also erzählt Grimm ein Märchen; das Märchen von einem Drahtesel, einem Wackeldackel, einem Katzenauge und einem Wasserhahn. Aber eigentlich sind das ja die vier Tiere aus dem Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“: Esel, Hund, Katze und Hahn, die sich bekanntlich auf ihre alten Tage aufmachen, eine bessere Welt für sich zu finden. Ob Gebrr und Grimm sich am Ende auch auf den Weg machen?

Auf jeden Fall wird es eine bewegte Märchenstunde mit einem Esel, der auf Draht ist, einem Hund, der immer zustimmend nicken kann, einem fast blinden Katzenauge und einem tropfenden Wasserhahn, einem Logo Mobil Fluchtauto, einer spannenden Verfolgungsjagd und viel mehr.

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) sowie an der Tageskasse erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter 02307/965381.




Freilebende Katzen: Katzenschutzverordnung beschlossen

Sie wurde intensiv beraten und diskutiert, nun ist sie fertig – die Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Kreisgebiet Unna. Mit dem zehn Paragraphen umfassenden Regelwerk soll der Leidensdruck frei umherstreifender Katzen gesenkt werden.

Zu viele Tiere in einem bestimmten Gebiet – das führt zu hohem Infektionsdruck. Der Kreis nutzt nun die vom Gesetzgeber 2015 eröffnete Möglichkeit und steuert ab Januar 2018 mit einer Verordnung gegen. Dabei arbeitet der Kreis eng mit den Tierschutzvereinen zusammen, die sich bislang bei der Betreuung verwilderter Katzen engagiert haben.

Freigängerkatzen werden registriert
Nicht nur das: Halter sogenannter Freigängerkatzen müssen künftig ihren „Haustiger“ durch einen Mikrochip kennzeichnen, registrieren und außerdem kastrieren lassen. Um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu vermeiden, müssen sich Besitzer fortpflanzungsfähiger Katzen auch darum kümmern, dass die Vierbeiner keinen Auslauf bekommen.

Bei fortpflanzungsfähigen, aber noch nicht kastrierten Katern und Katzen mit Freigang, kann eine Kastration auf Kosten des Besitzers angeordnet werden. Auch freilebende Katzen sollen gekennzeichnet, registriert und kastriert werden. Die Kosten übernimmt in diesen Fällen dann die öffentliche Hand.

Nach Inkrafttreten der Verordnung zum 1. Januar 2018 gilt übrigens eine sechsmonatige Übergangsfrist. PK | PKU