Trotz Masern-Verdachts: Oberstufe der Gesamtschule stellt sich vor

Erst 24 Stunden zuvor war noch das Gesundheitsamt in der Willy-Brandt-Gesamtschule. Denn die Nachricht kam am Donnerstag aus heiterem Himmel: Ein Schüler könnte an Masern erkrankt sein. Vorerst ist es noch ein Verdacht, aber die Schule hat alle Sicherheits-Register gezogen. Alle Lehrer und Mitschüler, die in Kontakt mit möglicherweise an Masern erkrankten Schüler waren, sind beurlaubt. Auch der Tag der offenen Tür ist vorsichtshalber deutlich abgespeckt worden. „Das ist uns sehr schwergefallen, weil der Tag eine lange Tradition hat und auch schon lange angekündigt war. Wir wollen aber auf Nummer sichergehen und nichts riskieren“, schildert Schulleiterin Ilka Detampel.

Mit Kohlestift und Händen den Falten auf der Spur: Im Kunstunterricht konnten die Besucher den Schülern beim Tag der offenen Tür über die Schulter schauen.

Sie ist nach diesen zwei Tagen zur Fachfrau für Masern geworden. Inkubationszeit, Ansteckungsgefahr, Sicherheitsmaßnahmen: „Ich bin jetzt voll und ganz informiert“, kommentiert Ilka Detampel die Ereignisse der letzten Stunden. Die Sicherheitsmaßnahmen sind sofort angelaufen. Gesundheitsamt und Bezirksregierung wurden informiert. Alle setzten sich zusammen und beschlossen, kein Risiko einzugehen, bis es Klarheit gibt. Alle, die Kontakt zu dem betroffenen Schüler hatten, müssen sich am Montag beim Arzt untersuchen lassen. Das Blut wird Aufschluss geben, ob es eine Infektion gegeben hat. 14 Tage können zwischen einer möglichen Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit vergehen. Masern gehören zu den ansteckendsten Krankheiten. Dabei handelt es sich um einen Virus, der schon durch bloßes Einatmen übertragen werden kann. Fieber, Husten, Hautflecken: Die Symptome sind vielfältig und können sogar tödlich enden.

Gut besucht war das Café, in dem es nicht nur selbstgebackene Kuchen gab, sondern auch viele Informationen zu Anmeldungen und Schwerpunkten der Oberstufe.

Die Schüler der SII ließen sich am Samstag die gute Laune trotzdem nicht verderben. Schließlich hat der Tag der offenen Tür an der Gesamtschule eine lange Tradition. Dabei schauen viele Ehemalige in ihren alten Klassenräumen vorbei, es ergeben sich interessante Begegnungen und spannende Gespräche. Das war auch diesmal nicht anders, obwohl die SI aufgrund des Masern-Verdachtsfalls nicht mitmachen konnte. Der Fächermarkt der Oberstufe fand trotzdem statt und hatte auch viele interessante Einblicke zu bieten. Eltern und Schüler brachten unzählige selbstgemachte Kuchen mit und füllten damit ein eigenes Café. Selbstgemachte Crêpes und Baguettes: Auch kulinarisch gab es einiges zu entdecken. Johanna Schneider hatte jedenfalls ein volles Programm an diesem Tag. Sie hat die Realschule beendet, den Q-Vermerk schon in der Tasche und möchte unbedingt das Abitur machen. Biologie und Chemie sind die Fächer, die die 16-Jährige am meisten interessieren. „Ich möchte gern Medizinerin werden oder wenigstens etwas in der Medizin machen“, schildert sie ihre Pläne. Das Gymnasium kommt für sie nicht in Frage. Deshalb schaute sie sich in den Räumen der Gesamtschule um, sprach zusammen mit ihrer Mutter mit Lehrern und Schülern und war sehr angetan. Das Berufskolleg in Unna wird sie sich ebenfalls noch anschauen.

Farbstoffen mit Licht und Falten mit Kohle auf der Spur

Ab in den Apparat und Lichtwellen einschalten: Die Chemieschüler zeigen, wie man der Indigo-Farbe der Jeans chemisch auf die Schliche kommt.

Gerade für Johannas Berufswünsche hat die Gesamtschule einiges zu bieten. Die Zusammenarbeit mit Bayer und der Chemie-Schwerpunt der Schule, die technische Ausstattung inklusive 4K-Fernsehern und Breitband-Internet in jedem Klassenraum, Unterricht mit eigenen Laptops und Handys: Da stecken viele neue Ideen im Unterrichtsplan. In jeder Klasse lagen die Schulbücher für alle Fächer aus und Lehrer und Schüler standen als Ansprechpartner bereit. Etwa im Chemieraum, wo Ruven Bals mit seinen Kollegen aus dem Leistungskurs Jeans zerschnibbelte, die Farbstoffe herausholte und in einer Apparatur mithilfe von Lichtwellen und anschließenden mathematischen Formeln herausfand, welcher und wieviel Farbstoff in einer Jeans steckt. Im Kunstraum war eine Decke über eine Staffelei gehängt worden und die Schüler versuchten sich mit Kohlestiften und Leinwand daran, die Falten mit ihren Schattenwürfen so gut wie möglich einzufangen. „Das machen sie hier heute zum ersten Mal – und sehr gut“, war der Lehrer mehr als zufrieden.

Ganz schön sportlich: Der Sportkurs präsentiert sich mit Geräten und guter Laune.

Sogar Türkisch können alle, die die Oberstufe der Gesamtschule besuchen, lernen. Hier gibt es Fortführungskurse, die demnächst vielleicht auch für alle Interessierten geöffnet werden – auch für solche Schüler, die Türkisch ganz neu lernen wollen. Das Fach ist auch deshalb spannend, wie hier über die kulturellen Wurzeln, Aspekte der Alltagskultur oder aktuelle politische Entwicklungen diskutiert wird.Linn Melina Raulien interessierte sich dagegen mehr für Sport und Mathematik. Das sollen ihre Leistungskurse werden, wenn sie demnächst die Oberstufe besucht. Auch sie möchte das Abitur machen, nachdem sie die Realschule abgeschlossen hat. Die Kamener Gesamtschule hat sie sich schon angeschaut. „Es ist gar nicht so leicht, sich zu entscheiden“, meint die passionierte Handballerin.

Lecker: Mit Crepes macht Französisch richtig Spaß.

Ein bisschen Zeit, sich zu entscheiden, hat sie noch. Die Anmeldewoche beginnt erst in ein paar Tagen. Dann werden sich wahrscheinlich wieder ca. 80 Schüler für die Oberstufe an der Willy-Brandt-Gesamtschule anmelden – die Hälfte wird von anderen Schulen auch aus Kamen oder Werne dazustoßen. So war der Trend der letzten Jahre. Davor gab es eine Phase, in der die Oberstufe noch stärker war und ca. 100. Schüler umfasste. Auch die zentralen Abschlussprüfungen stehen noch an.Der Tag der offenen Tür der SI ist nicht abgesagt, sondern nur verschoben. Wann er nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Den 25. Januar hat die Schulleitung bereits ins Auge gefasst. Der Tag wird sehr wahrscheinlich an einem Wochentag stattfinden. „Wir werden uns hier mit den Grundschulen abstimmen“, erläutert Ilka Detampel.




Alkohol und Zigaretten reduzieren: Suchtberatung der Diakonie gibt Tipps, wie man gute Vorsätze besser durchhalten kann

Der Jahreswechsel ist die Zeit, in dem viele Menschen ihr Leben überdenken und gute Vorsätze fassen. Zum Beispiel möchten sie weniger trinken oder mit dem Rauchen aufhören. Wer sein Konsumverhalten nachhaltig ändern möchte, findet Rat und Unterstützung bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Kamen. Die Berater Günter Hackert und Reiner Welschhoff geben einige Tipps, wie man gute Vorsätze besser durchhalten kann.

Ein entscheidender Faktor ist zunächst die Motivation. Möchte der Betroffene für sich selbst etwas ändern oder drängen ihn andere dazu? „Je stärker man etwas wirklich selbst will, desto länger hält man durch“, erklärt Günter Hackert. Von Vorteil sei es auch, sich stets die positiven Folgen der geplanten Verhaltensänderung zu vergegenwärtigen, merkt sein Kollege Reiner Welschhoff an: „Wer die Quälerei in den Vordergrund rückt anstatt zum Beispiel das wachsende angenehme Körpergefühl, wird es schwer haben, einen Vorsatz zu fassen.“

Wer beschlossen hat, den Suchtmittelkonsum zu reduzieren oder zu stoppen, kann seiner Motivation auch mit ein paar psychologischen Tricks auf die Sprünge helfen: „Man kann sich selbst für eine bereits geschaffte Etappe belohnen“, nennt Günter Hackert ein Beispiel. Grundsätzlich sei Motivation nichts Unbewegliches im Sinne von immer da oder immer nicht da, ergänzt Reiner Welschhoff. „Man kann jeden Tag sehr viel dafür tun, dass sie wieder wächst.“

Doch was passiert, wenn Betroffene wieder schwach werden und zu Alkohol oder Zigarette greifen? „Wichtig ist es, dass Betroffene respektvoll mit sich selbst umgehen, falls das passiert“, sagt Günter Hackert. „Entscheidend ist, den nächsten Tag als neue Chance zu sehen.“ Auf dem individuellen Weg zur Reduzierung eines Suchtmittels können auch Familien, Freunde oder Fachleute eine große Unterstützung sein. „In unseren Beratungen erörtern wir auch, wie das soziale Umfeld dabei helfen kann, das vorgenommene Ziel doch noch zu erreichen“, sagt Reiner Welschhoff.

Die Suchtberatungsstelle der Diakonie bietet ihre Unterstützung vor allem dann an, wenn es darum geht auf Alkohol und/oder Nikotin zu verzichten. Gemeinsam mit den Experten können Ratsuchende herausfinden, welches der beste Weg für sie ist. Auch können sie erörtern, ob eine bisher nicht bekannte Erkrankung den Erfolg verhindert. Die Berater der Diakonie Ruhr-Hellweg wissen, welche weiteren Hilfen zu Verfügung stehen und können diese gegebenenfalls vermitteln. Das Angebot ist kostenlos und  vertraulich. Alle Beratungen unterliegen einer  Schweigepflicht.

Weitere Informationen unter www.diakonie-ruhr-hellweg.de




Masern-Verdachtsfall: Gesamtschule sagt Tag der offenen Tür am Samstag ab

Leider muss am Samstag, 13. Januar, für die Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen und deren Eltern an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen der „Tag der offenen Tür“ in der Abteilung 5-7 von 10.00 – 13.00 Uhr entfallen. Der „Tag der offenen Tür“ in der Abteilung 11-13 und der damit verbundene Fächermarkt von 10.30 – 13.00 finden wie vorgesehen statt.

Wegen eines Verdachtsfalles auf Masern und nach Rücksprache mit der Bezirksregierung und dem Gesundheitsamt hat sich die Schulleitung dazu entschlossen, den Termin in der SI abzusagen. Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme aus Gründen des Infektionsschutzes und der fürsorglichen Prävention.

In der Abteilung 5-7 wird der „Tag der offenen Tür“ voraussichtlich nach dem 25.01.2018 an einem Wochentag in einem abgeänderten Format nachgeholt.




Kraftvoll ins neue Jahr – Zeit für eine Innenschau: Seminar in der Ökologiestation in Bergkamen

Sandra Bille (Wildnispädagogin) und Birgit Lübeck (Yogalehrerin) nutzen am Sonntag den 28. Januar in der Ökologiestation in Bergkamen Heil den Jahresanfang, eine Zeit, in der alles noch offen ist, um einen letzten Blick zurück ins alte Jahr zu werfen – „was kann ich hinter mir lassen, welches Ereignis hat mich besonders geprägt und innerlich wachsen lassen?“- und sich dann bewusst auf das neue Jahr zu fokussieren.

Übungen in Stille und Solozeiten in der Natur bringen die TeilnehmerInnen in engen Kontakt zu sich selbst und helfen herauszufinden, was Kraft gibt, glücklich macht und zum Strahlen bringt. Abschließend werden im Kreise der Gemeinschaft die Geschichten und Erlebnisse des Tages geteilt.
Da ein Teil der Veranstaltung draußen stattfindet, sollten neben lockerer Kleidung und dicken Socken auch wettergerechte Kleidung mitgebracht werden.

Die Veranstaltung dauert von 10.00 bis 16.00 Uhr und kostet 70,00 Euro je TeilnehmerIn, vegetarisch-biologisches Essen und Tee inklusive. Eine Anmeldung ist bis zum 19. Januar beim UMWELTZENTRUM WESTFALEN unter 0 23 89 – 98 09 11 oder 9 80 90 (auch Anrufbeantworter) für maximal zwölf TeilnehmerInnen möglich.




„Das Tri-Tra-Trullala-Prinzip“: Ein heiterer musikwissenschaftlicher Vortrag mit Reinhard Fehling

Die Musikakademie Bergkamen startet ihr Vortragsprogramm für das Jahr 2018 am 29. Januar mit einem humoristischen Paukenschlag. Der umtriebige Chorleiter, Komponist und Musikwissenschaftler Reinhard Fehling präsentiert sein neues Forschungsfeld: „Das Tri-Tra-Trullala-Prinzip“ in der Musik.

Reinhard Fehling. Foto: Roland Baege

Der zweiteilige Vortrag richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und verspricht einen heiteren, mit vielen Musikbeispielen garnierten historischen Streifzug durch die Werke größerer und kleinerer Komponisten.

Fehling gelingt es, das Bauprinzip jeglicher Musik auf eine erstaunlich simple Formel zurück zu führen: das aus dem Kasperletheater wohlbekannte „Tri-Tra-Trullala-Prinzip“. Er gibt dazu – mit leichtem Augenzwinkern – vielfältige Klangbeispiele aus der Volksmusik, der populären, barocken, klassischen, romantischen und modernen Musik. „Die im Laufe der Veranstaltung gewonnene Erkenntnis bewirkt ein wacheres Hören,“ erläutert Reinhard Fehling. „Das kann z. B. beim eigenen Komponieren helfen.“

Der zweiteilige Vortrag findet am Montag, den 29. Januar und 5. Februar von 19.00 bis 20.30 Uhr in der Galerie „sohle 1“ im StadtMuseum in Bergkamen-Oberaden statt. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 2 x 8,00 €. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 22. Januar 2018 telefonisch unter 02306/307730 entgegen.




Städtisches Gymnasium Bergkamen: Auch Schulkonferenz befürwortet die Rückkehr zu G9

Am Donnerstagabend sprachen sich auch die Mitglieder der Schulkonferenz des Städtischen Gymnasiums Bergkamen einhellig für eine Rückkehr zu G9 und damit zum Abitur nach 9 Jahren aus. Schon am Dienstagabend gab es dafür bei der Schulpflegschaftssitzung uneingeschränkte Zustimmung.

Zuvor hatte dies auch das Kollegium des SGB auf der Lehrerkonferenz Anfang Dezember befürwortet.
Bereits ab dem neuen Schuljahr 2018/2019 können damit wohl kommende Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Städtischen Gymnasium von einer längeren Vorbereitungszeit auf das Abitur profitieren.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich wird beim Informationsabend für interessierte Eltern kommender Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, der am Mittwoch, 17. Januar, 19 Uhr, im Pädagogischen Zentrum der Schule stattfinden wird, zu dieser Thematik Rede und Antwort stehen. Am Samstag, 20. Januar, folgt dann der Tag der Offenen Tür von 9 bis 12 Uhr.




Abschied vom Rathaus für Susanne Jonas nach über 45 Jahren

Über 45 Jahre stand Susanne Jonas auf der Gehaltsliste der Bergkamener Stadtverwaltung. Am Donnerstag wurde die Büroleiterin des Kulturreferats durch Bürgermeister Roland Schäfer offiziell in die Freizeitphase der sogenannten Altersteilzeit mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß verabschiedet. Ihr Nachfolger steht bereits fest: David Zolda wird am 1. März ihren Platz im Kulturreferat einnehmen.

Abschiedsrunde beim Bürgermeister (v. l.): Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper, Personalratsvorsitzende Anika Smits, Roland Schäfer, Sachgebietsleiterin Personal Jutta Rahn, Susanne Jonas, Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich und Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel.

Susanne Jonas hinterlässt eine breite Spur im Bergkamener Kulturleben. Denn zu ihren Aufgaben gehörte es seit Dezember 1995 nicht nur, das Referat verwaltungstechnisch und auch finanziell zusammenzuhalten. Sie kümmerte sich auch mit großem Engagement um die inhaltliche Ausgestaltung der beiden Bergkamener Kabarett- und Kleinkunstreihen.

Dafür war sie oft unterwegs, um Künstler, die noch nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, live auf der Bühne zu erleben. Einer ihrer Entdeckungen für das Bergkamener Publikum ist zum Beispiel das Storno-Trio, dass schon kurz nach seinem ersten Gastspiel im studio theater immer wieder für ein ausverkauftes Haus sorgt. Einen anderen brauchte sie sich nicht vorher anzusehen: Dieter Hildebrandt. Er war mit der Münchner Lach-und Schießgesellschaft und später auch als Solist gern gesehener Gast im Fernsehen. Persönlich hatte er sie mit seiner menschlichen Wärme bei seinem Auftritt in Bergkamen überrascht, wie sie am Donnerstag in der Abschiedsrunde beim Bürgermeister berichtete.

Ein anderer wichtiger Arbeitsschwerpunkt war die Koordination und Pflege der Kunst im öffentlichen Raum. Hier ist natürlich insbesondere die Lichtkunst zu nennen, die sie von Anfang an begleitet hatte.

Auch wenn sich Susanne Jonas jetzt quasi im Ruhestand, bleibt sie dem Bergkamener Kulturleben erhalten. Vor einiger Zeit hat sie die Geschäftsführung der Bergkamener Künstlergruppe „Kunstwerkstatt sohle 1“ übernommen. Dort hat sie es auch wieder mit ihrem ersten Chef, dem ehemaligen Bergkamener Kulturdezernent Dieter Treeck zu tun, der zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe gehört.

Jetzt will sie auch das Klavierspielen bei der Musikschule vernünftig lernen. Das Instrument steht bereits seit einigen Jahren im Haus der Familie Jonas in Overberge, doch bisher hatte sie nicht die Zeit gehabt, sich mit den schwarzen und weißen Tasten intensiv auseinanderzusetzen.

Und Kabarett-Abenden wird man sie natürlich auch sehen – dann aber ausschließlich als Besucherin. Der erste Termin steht schon fest: Es ist das Gastspiel des Kabarettisten Andreas Rebers am 27. April im studio theater. Ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im Kulturreferat haben ihr zwei Eintrittskarten geschenkt. Sie wussten genau, dass Susanne Jonas bereits seit Jahren immer wieder versucht hatte, ihn für Bergkamen zu engagieren. „Ich habe zu seiner Agentin gesagt, dass ich nicht eher in den Ruhestand gehe, bis das geklappt hat“, erzählte sie am Donnerstag




CDU-Mittelstandsvereinigung sagt Danke

Im Rahmen der konstituierenden Vorstandssitzung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung im Kreis Unna (MIT) wurden der ehemalige Vorsitzende Matthias Laue und Sabine Saatkamp geehrt.

Frank Murmann, Sabine Saatkamp und Matthias Laue (v.l.)

Die Bergkamener Bilanzbuchhalterin stellte den Kreisverband von 2011 bis 2017 als Schatzmeisterin auf eine solide finanzielle Basis. Der aus Fröndenberg stammende Geschäftsführer war seinerzeit „in die Bresche gesprungen“, als sich Frank Murmann (links) aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Matthias Laue führte den Verband vier Jahre mit großem Erfolg.

„Es hat schon einen gewissen Charme, dass ich als Matthias Laues Vorgänger nun wieder zu seinem Nachfolger gewählt wurde, ist aber auch ein Zeichen von Konstanz“, meint Murmann. Der aktuelle MIT-Kreisvorsitzende überreichte ein Präsent und freute sich, dass beide weiterhin im Vorstand aktiv sein werden – für die zeitraubenden Ämter waren sie zuvor aus beruflichen Gründen nicht wieder angetreten.




Tanzkurse der evangelischen Friedenskirchengemeinde starten ins neue Jahr

Am kommenden Samstag, 13. Januar, starten die Tanzkurse der evangelischen Friedenskirchengemeinde in das neue Jahr. In der Heimatstätte , dem Martin Luther Haus , darf dann wieder das Tanzbein geschwungen werden.

Es werden drei Kurse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angeboten. Mittlerweile seit 19 Jahren leiten Kerstin Larm und Michael Krause durchs Programm. Jung und Alt betreten dabei zusammen das Parkett und es werden sowohl Standard als auch lateinamerikanische Tänze unterrichtet.

Aber nicht nur das Tanzen wird groß geschrieben , sondern auch die Geselligkeit . Neben Weihnachtsball , Tanz in den Mai oder dem Oktoberfest , findet jedes Jahr der traditionelle Triathlon (Radfahren, Grillen, Tanzen) statt. Neue Tänzer sind immer gern willkommen . Infos gibt es unter www.ak-dancers.de und 016098984400




Für Einsteiger und die ganze Familie: Musikakademie lädt zum Tagesworkshop „Blues Harp“

Am Sonntag, 4. Februar, dreht sich in der Burgschule in Bergkamen-Oberaden alles um ein handliches, kleines Instrument: die Mundharmonika, auch Blues Harp genannt. Von 11.00 bis 16.00 Uhr bietet die Musikakademie einen Workshop für Einsteiger und die ganze Familie (ab 8 Jahre) an.

Kursleiter Dieter Spatz. Foto: Regina Lux

„Die Mundharmonika ist ein preiswertes Instrument, in der Hosentasche zu transportieren und leicht zu erlernen. Sie ist das ideale Instrument für alle, die einen unproblematischen Einsteig in die Welt der Musik und des eigenen Musizierens suchen“, sagt Kursleiter Dietmar Spatz. Der erfahrene Blues Harp Lehrer weiß genau, wie man Jung und Alt hierfür begeistern kann. „Die Teilnehmer lernen spielerisch die Mundharmonika kennen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt, nur Freude am Spielen und Klang dieses handlichen Instrumentes. Und ab geht die Post. Nach kurzer Zeit spielen Sie schon Ihr erstes Lied!“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen Basiswissen und Kenntnisse, die dazu führen sollen, dass sie selbständig weiter Mundharmonika üben und spielen können.

Für den Workshop empfiehlt sich eine C-Dur gestimmte diatonische Mundharmonika (Blues Harp), die für 15 € auch im Kurs erworben werden kann. Dietmar Spatz arbeitet mit dem Lehrbuch „Blues Harp für Einsteiger“, das zum Preis von 20 € ebenfalls im Kurs erworben werden kann.

Die Teilnehmer werden gebeten, Schreibutensilien, Getränke und eine Mundharmonika mitzubringen. Die Kosten für den Workshop betragen 38 €. Veranstaltungsort ist die Burgschule in Bergkamen-Oberaden von 11.00 bis 16.00 Uhr. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 26. Januar 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




18-jährige Bergkamenerin Opfer eines versuchten Raubes im Hoeschpark in Dortmund

Die Polizei Dortmund hat am Dienstagabend zwei mutmaßliche Räuber festgenommen. Das Duo soll zuvor im Hoeschpark versucht haben, ein Paar zu berauben.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren eine 18-Jährige aus Bergkamen und ein 17-jähriger Dortmunder gegen 20.40 Uhr im Hoeschpark unterwegs. An einer Parkbank kamen plötzlich zwei junge Männer auf sie zu und forderten die Herausgabe ihrer Handys. Um die Forderung zu unterstützen, bedrohte einer der Tatverdächtigen das Paar mit einer abgebrochenen Glasflasche. Es kam zu einem Gerangel, bei dem einer der jungen Männer versuchte, die Handtasche der 18-Jährigen zu entreißen. Aber auch dieser Versuch scheiterte und das Duo flüchtete in Richtung Süden.

Im Rahmen der Fahndung konnten Polizisten die Tatverdächtigen (16 und 19, aus Dortmund) im Bereich der Werkmeisterstraße stellen und vorläufig festnehmen. Die Beamten brachten sie ins Polizeigewahrsam.

Die Ermittlungen dauern an.