Pfadfinder von „Ritter der Tafelrunde e.V.“ planen das nächste Jahr

Zum Klausurwochenende für das Jahr 2018 trafen sich jetzt die Führungskräfte des Pfadfinderstamms Excalibur aus Kamen-Methler mit den Mitstreitern der Partnergruppe Pendragon aus  Bergkamen und Merlin aus Unna.

Die Führungskräfte der „Ritter der Tafelrunde“.

Mehr als 30 Themen mit mehr als 20 Unterpunkten standen auf der Agenda der Führungskräfte. Angefangen von der Verteilung der Verantwortlichkeiten der Lager, Fahrten und Aktionen für 2018, über die organisatorischen Belange der eigenen Rüstkammer oder des Materiallagers bis hin zu den sehr trockenen finanziellen Themen wie Sponsoring und der Aufstellung des Finanzplanes fürs kommende Jahr.

Viele neue Veranstaltungen

Geplant ist nun für das anstehende Lager- und Fahrtenjahr ein großes Potpourri an Aktionen. Zu den traditionellen Lagern wie die Filmnacht im Februar, das St. Georgslager im April, das Pfingstlager, das zweiwöchige Sommerlager und das Sommer-Abschluss-Lager im September haben sich eine Vielzahl an weiteren Veranstaltungen gefunden.

Dazu gehört die Mitarbeit auf der Kite, eine Adventfeier, Stufenaktionen und mehrere Wanderrungen, eine Veranstaltung nur für die einzelnen alterstufen, Schulungen für die Älteren und eine Floßfahrt.

Ein Highlight wird im nächsten Jahr das Eurocamp in England sein, dort treffen die Pfadfinder über 2000 andere Pfadfinder aus der ganzen Welt.

Der „Horst Ritter der Tafelrunde e.V.“ wird sich mindestens an drei sozialen Aktionen beteiligen. Im Februar wird bei der so genannten Pennyaktion Geld eingesammelt für Pfadfindergruppen in der dritten Welt. Zur Advent- und Weihnachtszeit werden sich die Pfadfinder wieder an den Projekten „Weihnachten im Schuhkarton“ und der Friedenslichtaktion beteiligen. Weitere Termine, Informationen und Fotos zu den Aktionen der vergangenen Monate und Jahre gibt unter www.ritterdertafelrun.de.




Ladies-Jazznight im Almrausch: Nachwuchskünstlerin und Jazz-Diven überzeugten

Man hätte getrost die Veranstaltung am vergangenen Freitag im Overberger Almrausch „Bergkamener Ladies-Jazznacht“ nennen können. Denn drei Frauen drückten diesem letzten Konzert in der Nordbergstadt im Rahmen von „Take 5 – Jazzfestival in der Hellwegregion“ ihren Stempel auf.

Fay Claassen mit dem Trio Peter Beets im Almrausch

Zunächst betrat die junge Sängerin Johanna Schmoll aus Osnabrück die Bühne des Almrausch-Veranstaltungssaals. Sie erhielt als Nachwuchskünstlerin die Chance, sich im „Vorprogramm“ zu präsentieren. Angekündigt war, dass sie vom Keyboarder Matthias Banse, ebenfalls Osnabrück, begleitet werden sollte. Doch er brachte gleich seine Band „More ist More“ mit. Ein Glücksfall, denn die Jazz-Standards, die die Osnabrücker spielten, erklangen frisch aufpoliert.

Apropos Klang: Hier leistete der Tonmeister ganze Arbeit, saubere und differenzierte Töne mithilfe relativ kleiner, aber im Saal verteilten Lautsprechern ins Publikum zu bringen. Von dieser angenehmen Akustik, die den Besuchern nicht die Ohren zudröhnte, profitierte auch das Karin-Hatzel-Quartett, das man getrost auch als kleine Haus-Band des Take 5-Jazzfestivals bezeichnen kann. Die vier Musiker sind in diesen rund sechs Wochen gut beschäftigt. Den Bass zupfte mit Uli Bär der Festival-Hauptorganisator.

Karin Hatzel Quartett

Ein Spaßvogel meinte am Freitagabend, da oben auf der Bühne spielten auf der Bühne Vertreter der Bergkamener und Unnaer Musikschule. In gewisser Weise stimmt das, denn Karin Hatzel ist in Bergkamen Saxophon-Lehrerin und bei Sven Bergmann kann man lernen, Klavier bzw. den Flügel jazzig zu spielen. Dass sie wie auch Martin Siehoff am Schlagzeug MeisterInnen an ihren Instrumenten sind, zelebrierten sie an Stücken u.a. von Thelonious Monk. Wayne Shorter, Charlie Parker, John Abercrombie und eigenen Kompositionen.

Einige Experten zählen Fay Classen aus den Niederlanden zu den Jazz-Diven. Warum, zeigte die Sängerin in einem äußerst dynamischen und swingenden Zusammenspiel mit dem „Trio Peter Beets“. Dieses Quartett harmoniert wohl auch deshalb so gut, weil sich Fay Classen und das Trio seit vielen Jahren aus der gemeinsamen Arbeit im Jazz Orchestra des Concertgebouw in Amsterdam kennen. Und noch eine Erkenntnis brachte dieses in jeder Hinsicht erquickende Konzert: Jazz lässt sich auch gut in Holländisch singen. Fay Classen interpretierte den Jazz-Hit von Rita ReysZon In Scheveningen“ (Sonne über Schveningen). Und auch das hörte sich sehr gut an und bot einen schönen Kontrast zu den bayrisch blau-weißen Rauten links und rechts neben der Bühne.




Konzert mit den „Letzten Heulern“ gibt es jetzt auf CD und wird wiederholt

Wer das grandiose Konzert des Chores „Die letzten Heuler“ mit dem Titel „Off the Beat“ am 8. Oktober in der Kamener Konzertaula verpasst hat, hat nun zwei Möglichkeiten, versäumtes nachzuholen. „Am 18. Februar 2018 um 18 Uhr gibt es eine Reprise des Off-the-Beat-Konzerts in der Lindenbrauerei in Unna“, erklärt der Chorleiter, Komponist und Arrangeur Reinhard Fehling. Hinzu kommt, dass es jetzt auch eine CD mit einem Mitschnitt der Uraufführung gibt.

Reinhard Fehling mit „Die letzten Heuler“. Foto: Jörg Prochnow

Dieser Silberling heißt natürlich auch „Off the Beat“, hat eine sehr gute Klangqualität und ist für 8 Euro in der Mayerschen Buchhandlung an der Weststraße in Kamen zu haben. Leider ist es keine Doppel-CD, sodass einige kleinere Passagen herausgeschnitten wurden.

Und was hat das jetzt mit Bergkamen zu tun, wird vielleicht der eine oder andere fragen. Ursprünglich wurden „Die letzten Heuler“ vor rund drei Jahrzehnten von Schülerinnen und Schülern der Kamener Gesamtschule und ihrem damaligen Musiklehrer Reinhard Fehling gegründet. Heute wohnen viele Chormitglied ebenso in Bergkamen wie einige Solisten.

Für dieses Konzertprogramm hat Reinhard Fehling tief in der Rock-Geschichte gegraben. Zu einigen Hits wie Hard Days Night von den Beatles gesellen sich im Konzertprogramm (auch auf der CD) eine Reihe von Perlen das Losing You von Randy Newmann, die es auf Langspielplatten zu entdecken gilt.

Doch es wird nicht einfach nur „gecovert“. Der Komponist Fehling hat mit „Money“ und „Love in Times oft War“ zwei bemerkenswerte Rockkantaten geschaffen, indem er Teile bekannter und weniger bekannter Songs aus der Rock- und Pop-Geschichte mit den immer noch aktuellen Themen „Geld“ und „Krieg“ zu neuen, kunstvollen Kompositionen für den Chor zusammengefügt hat.  




Zauberhafte Adventsmomente zwischen Feenwesen und Einhörnern

Mit verzaubertem Gesicht beobachtet Julia die Feen und Einhörner, die über die Gänge schweben. Feiner Schneestaub fliegt um sie herum und formiert einen stattlichen Schneesturm. Kurz darauf kniet das Mädchen auf dem Boden und fegt den Kunst-Schnee mit den Händen zusammen. Sie lässt ihn versonnen durch die Finger rieseln. Dann muss die Mama einen Winkel im Einkaufskorb für die adventliche Beute freischaufeln. Einer von vielen zauberhaften Momenten am Freitag in der Adventsnacht im Gartencenter Röttger.

Lebendige Einhörner lösen vor ihren dekorativen Verwandten kleine Schneestürme aus.

Engel haben vor dem vollbesetzten Bäckerei-Café ihre Spuren hinterlassen.

Da probieren Großmütter heimlich kleine Engelsflügel als Geschenk für die Enkeltöchter an. Erwachsene Menschen treten in verzückte Zwiesprache mit Hundeskulpturen, die stolz die Nikolausmütze tragen. Schwiegertöchter betrachten ihr Spiegelbild in glitzernden Weihnachtsbaumkugeln. Schwiegersöhne legen in unbeobachteten Momenten den Eisbärenkopf in den Einkaufswagen, der künftig im Flur neben dem ersten Schrecken amüsierte Bewunderung auslösen wird.

Prost: Bei großartiger Adventsstimmung und leckerem Glühwein entstehen langjährige Freundschaften und Traditionen.

 

 

Die achtköpfige Truppe hat sich inzwischen einen Tisch neben dem Glühweinstand erobert. Wie schon seit Jahren. Denn der Besuch der Adventsnacht bei Röttger ist für die sieben Frauen und einen Mann aus Werne, Kamen, Oberaden und Bochum längst ein fester Termin im Jahr. Hier hat alles angefangen – bei einem Glühwein. Seit dem gemeinsamen Spaß an diesem ersten Röttger-Abend geht es auch zu anderen Anlässen gemeinsam vor die Tür. Etwa zum Karneval. Heute Abend ist eigens ein kollektiver Weihnachtsmann-Kopfschmucke für alle vorbereitet worden. „Wir trinken zusammen Glühwein und Wein, gehen zusammen shoppen, lassen uns adventlich inspirieren – und haben vor allem viel Spaß“, sind sich alle einig.

Wo ganz eigene Röttger-Traditionen entstehen

 

Randvoll waren die Sitzbänke neben der Glühweinbar und der Suppenküche.

Sie sind nicht die einzigen mit einer eigenen Röttger-Tradition. Seit gut 20 Jahren gibt es die Röttger-Adventsnacht. Seitdem haben sich hier Gleichgesinnt gefunden, die sich immer wieder zwischen der Weihnachtsdeko treffen. Manche reservieren sogar feste Plätze. Darunter eine Gruppe aus Capelle oder die „Großen Zahnfeen“ – eine Truppe von Zahnarzthelferinnen aus Hamm. Längst reisen die Gäste nicht nur aus Bergkamen, sondern weit darüber hinaus an. Mancher kann sich bis lange nach Mitternacht nicht von der adventlichen Stimmung trennen.

Leckere Cocktails mit weihnachtlichem Ambiente durften nicht fehlen.

Kein Wunder, warten neben Glühwein und adventlicher Dekoration doch allerhand Überraschungen darauf, entdeckt zu werden. An einer Cocktailbar gibt es alkoholisierte oder auch schlicht fruchtige Leckereien, der Food Truck kredenzt Flammkuchen in verschiedenen Variationen, aus der Suppenküche duftet es nach Lauch- oder Gulaschsuppe, Bratwürstchen werden im Akkord gedreht und Brötchen im Braune-Café fast am Fließband belegt. Denn der Ansturm ist gewaltig, die Parkplätze überfüllt, die Parkplatz-Wächter mit manchen verknäulten Blechlawinen vollauf beschäftigt.

Adventliches Dekorieren in der „Floristik-Kiste“.

Eine Großveranstaltung, die vollen Einsatz verlangt. „Von unseren mehr als 50 Mitarbeitern sind heute Abend 30 mit dabei“, schildert Claudia Röttger. „Ohne so viel Engagement wäre das gar nicht zu stemmen“, sagt sie. Hinzu kommen die vielen Ideen, die das gesamte Röttger-Team an diesem besonderen Abend umsetzt. Da werden in der „Floristik-Kiste“ wahre Kunstwerke gezaubert. Schaufenster-Puppen verwandeln sich unter den Händen der Kolleginnen und Kollegen in zauberhafte Wesen. Kostüme werden vorbereitet, Gesichter geschminkt, das gesamte Gartencenter mit blinkenden Sternen, Weihnachtsmann-Mützen und Engelsflügeln geschmückt.




Gleich sechs Dienstjubilare der Stadtverwaltung geehrt: Zwei sind sogar seit 40 Jahren dabei

Gleich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bergkamener Stadtverwaltung wurden am Freitag wegen ihrer Dienstjubiläen ausgezeichnet. Seite 25 Jahren sind Katja Petersdorf, Elke Ott, Karsten Quabeck und Meike Scherney im öffentlichen Dienst tätig sowie Martina Seipenbusch und Sabine Siedlaczek sogar seit 40 Jahren.

Die Dienstjubilare der Bergkamener Stadtverwaltung.

Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeister Roland Schäfer, die Beigeordneten Christine Busch und Marc Alexander Ulrich, der Leiter der Zentralen Dienste Thomas Hartl und für den Personalrat Matthias Kollmann.

Die Geehrten:

Katja Petersdorf

Nachdem Frau Petersdorf 1995 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen erfolgreich abgeschlossen hatte, begann sie ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Jugendamt. 1997 wechselte sie ins Bürgerbüro und ist dort seitdem tätig.

Ihre 25-jährige Beschäftigungszeit vollendete Frau Petersdorf mit Ablauf des 31.07.2017.

Karsten Quabeck

Herr Quabeck hat seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bergkamen 1995 beendet und war seitdem in verschiedenen Fachämtern beschäftigt. 2005 beendete er erfolgreich den Angestelltenlehrgang II. Seit 2008 ist Herr Quabeck im Stadtmarketing beschäftigt und u. a. für die Planung und Durchführung von Großveranstaltungen zuständig. Im Jahr 2014 hat er die Leitung dieses Sachgebietes übernommen.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Herr Quabeck seine 25-jährige Beschäftigungszeit.

Elke Ott

Frau Ott ist seit dem 01.08.1992 für die Hausmeistertätigkeiten im Albert-Schweitzer-Haus an der Schulstraße zuständig.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Ott ihre 25-jährige Beschäftigungszeit.

Meike Scherney

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin im Jahr 1995 war Frau Scherney zunächst im Fachdezernat Innere Verwaltung (jetzt: Zentrale Dienste) tätig. 1999 wechselte sie ins Sozialamt (jetzt: Bürgerbüro). Mit Ausnahme einer Abordnung zum Jobcenter des Kreises Unna von 2011 bis 2012 ist sie seitdem dort beschäftigt. Seit 2012 nimmt sie innerhalb des Sachgebietes Soziales, Senioren und Gesundheit Aufgaben im Seniorenbüro wahr.

Mit Ablauf des 31.08.2017 vollendete Frau Scherney ihre 25-jährige Dienstzeit.

Martina Seipenbusch

Am 01.08.1977 begann Frau Seipenbusch ihre Ausbildung zur Bürogehilfin und war nach erfolgreichem Abschluss zunächst als Schreibkraft in verschiedenen Ämtern tätig. Seit 1995 ist sie im Bereich der Finanzbuchhaltung auch für die Sachbearbeitung der Buß- und Verwahrgelder zuständig. Am 01.08.2002 hatte Frau Seipenbusch ihr 25- jähriges Dienstjubiläum.

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Seipenbusch ihre 40-jährige Beschäftigungszeit.

Sabine Siedlaczek

Ihre Ausbildung zur Bürogehilfin hat Frau Siedlaczek 1979 erfolgreich beendet. Ihre Tätigkeit im Kulturreferat hat sie direkt im Anschluss begonnen, zunächst als Stenotypistin. 1996 hat Frau Siedlaczek den Angestelltenlehrgang I erfolgreich abgeschlossen. Seit 1995 ist sie im Bereich der Musikschule u. a. für das Anmeldewesen sowie die Teilnehmerverwaltung und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

 

Mit Ablauf des 31.07.2017 vollendete Frau Siedlaczek ihre 40-jährige Beschäftigungszeit.




2. Nacht der Lichtkunst in der Hellwegregion: „Wasserlicht“ strahlt in der Marina Rünthe

Zur 2. Nacht der Lichtkunst in der Hellwegregion am Samstag, 25. November, inszeniert die Stadt Bergkamen zur Nacht der Lichtkunst die Marina in Rünthe. Zusätzlich zu Mischa Kuballs „PulsLicht“ wird es unter dem Titel „Wasserlicht“ für eine Nacht weitere Lichtinstallationen im gesamten Hafen zu sehen geben.

Die Künstlerin Nikola Dicke zeichnet mit Licht an verschiedene Gebäude rund um den Hafen, auf die winterfest gemachten Boote und das Sicherheitstor am Kraftwerk. Außerdem sind zwei großformatige Grubenlampen aufgestellt, die die Kumpel vom Barbaraschacht zur Verfügung stellen und auf die Nikola Dicke gezeichnet hat. Projektionen von Mitgliedern der Kunstwerkstatt Bergkamen werden ebenfalls an ausgewählten Stellen zu sehen sein.

Diese Lichtzeichnungen können Besucherinnen und Besucher ab 17.30 Uhr vom Boot aus erkunden, denn zwei Boote fahren abwechselnd die Gäste ca. 45 Minuten durch den Hafen, begleitet von fachkundigen Lichtkunstführern.

Akustisches Highlight des Programms sind 30 min-Konzerte mit Mona Lichthof und ihrem Ensemble, die Lieder und Gedichte zum Thema „Wasser“ präsentieren.

Für die Teilnahme an den Bootstouren, Führungen und Konzerten werden Tagestickets zum Preis von 10,90 Euro pro Person angeboten. Die gibt es auch an der Abendkasse im Trauzimmer der Marina Rünthe.

Weitere Angebote vor Ort gibt es in vielen Städten der Hellwegregion und es gibt auch acht Lichtreisen per Bus. Eine führt von der Marina Rünthe zu den Lichtinstallationen nach Hamm. Im Angebot ist auch wieder eine Lichtreise speziell für Familien. Bei diesen Bustouren empfiehlt es sich, sich rechtzeitig Karten im Vorverkauf zu sichern.

Lichtreise zur Lichtkunst an den Brücken und am Wasser Bergkamen – Hamm

Treffpunkt: Marina Rünthe, Platz am Hafeneingang, Hafenweg 4

17.30 Uhr Abfahrt zu den Lichtkunstbrücken in Hamm. Dort werden die „Blaue Welle“ von Vollrad Kutscher, das Lichtkunstwerk an der Unterführung an der Hafenstraße von Günter Dohr und die „Regenbogenbrücke“ von Horst Rellecke besucht.

 

19.30 Uhr Ankunft in Bergkamen. Hier werden zusätzlich zu Mischa Kuballs „PulsLicht“ für eine Nacht weitere Lichtinstallationen von Nikola Dicke im gesamten Hafen zu sehen sein. Diese Lichtzeichnungen können im Rahmen einer Fahrt über den Datteln-Hamm-Kanal erkundet werden. Akustisches Highlight des Programms sind die Konzerte mit Mona Lichtenhof und ihrem Ensemble, die Lieder und Gedichte zum Thema Wasser präsentieren. Die Lichtreise wird von Klaus Holzer begleitet, der als Gästeführer zu Themen wie Lichtkunst im öffentlichen Raum und Stadtgeschichte zu Fuß und mit dem Fahrrad in Bergkamen unterwegs ist.

Tickets für diese Lichtreise: ACHTUNG: BEGRENZTE BUSKAPAZITÄT! Online unter: www.hellweg-ein-lichtweg.de oder im Kulturreferat, Tel.: 02307 96 54 64, E-Mail: a.mandok@bergkamen.de.

 

Weitere Infos zur 2. Nacht der Lichtkunst in der Hellwegregion gibt es hier las Download: Lichtkunst HeL-NdL-2017_Programmheft

 




Aqua-Kino am 19. November im Hallenbad: Bald auch regelmäßige Spielenachmittage

Die GSW bieten Kindern und Jugendlichen im Hallenbad in Bergkamen am Sonntag, 19. November, ein Kinoevent der ganz besonderen Art. Mit professioneller Ton- und Videotechnik, sowie einer großen Filmleinwand.

Das Hallenbad in Bergkamen.

Die „KINO Pool-Party“ findet von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt und vereint Blockbuster und Badespaß miteinander: Mit Auszügen aus einem actionreichen Programm stimmen die Animateure auf einen Streifen ein, der im Vorfeld von den jungen Gästen selbst ausgewählt wird. Die Abstimmung erfolgt klassisch per Applaus.

Ab dem 26. November bieten die GSW zudem regelmäßig einen Spielenachmittag inklusive diverser Wasserspielgeräte wie in Bönen an. Dieser findet dann an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr statt.




Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannte Täter manipulieren Geldspielautomaten

Zwei noch unbekannte männliche Täter manipulierten am 27. Juli dieses Jahres zwischen 20:30 Uhr und 23:40 Uhr insgesamt vier Geldspielgeräte in der Spielhalle an der Bambergstraße und erlangten so die Auszahlung eines vierstelligen Geldbetrages.

Die Beschuldigten wurden von der Videoüberwachungsanlage der Spielhalle aufgenommen. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder der beiden Beschuldigten. Wer erkennt die beiden abgebildeten Männer? Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.




Kämmerer legt Haushaltsplanentwurf vor: Abgaben sollen für die Bürger stabil bleiben

Kämmerer Marc Alexander Ulrich hat in der Ratssitzung am heutigen Donnerstag seinen ersten Doppelhaushalt in die parlamentarische Beratung eingebracht. Eine wichtige Nachricht ist: In den kommenden zwei Jahren sollen die Steuern stabil bleiben. Das gilt insbesondere für die Grundsteuer B, die bekanntlich auch die Bewohner von Mietwohnungen über die Betriebskosten zahlen müssen. Ulrich: „Unsere Leitlinie bei der Aufstellung des Doppelhaushalts war, soweit wir es derzeit absehen und als Stadt Bergkamen beeinflussen können, zusätzliche Kosten für die Bevölkerung zu vermeiden und damit Stabilität und Verlässlichkeit zu bieten.“

Kämmerer Marc Alexander Ulrich

Die zweite wichtige Nachricht ist, dass die Stadt in 2018 und 2019 rund 60 Millionen Euro investieren will. Der dickste Brocken sind 19,3 Millionen für den Neubau des Kombibads am Häupenweg. Ulrich: „Damit kann der Rat eine abgewogene Entscheidung treffen. Eine Festlegung erfolgt mit diesem Haushaltsansatz noch nicht, da nur Möglichkeiten eröffnet werden.“ Doch in seiner Haushaltsrede plädierte Ulrich für eine äußerst attraktive Variante, damit Bergkamen auch in Zukunft für seine Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleibt.

Insgesamt 17,2 Millionen Euro will die Stadt Bergkamen in den kommenden zwei Jahren in die Bildung investieren. Darin enthalten sind Fördermittel des Landes aus dem Programm „Gute Schule 2020“. Mit diesem Geld sollen die Digitalisierung der Schulen und die Sanierung der Gebäude vorangetrieben werden. Geplant ist auch, die Bedingungen für den Schulsport zu verbessern.

Wer die Haushaltsrede des Kämmers im Detail nachlesen möchte, findet sie hier zum Download: Haushaltsrede DHH 2018_19

Die Fraktionen haben nun die Gelegenheit, den Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/2019 zu beraten. Beschlossen wird er aller Voraussicht durch den Stadtrat nach am 14. Dezember.




Bergkamener Netzwerk Demenz hat ein neues Sprecherteam

In der jüngsten Netzwerksitzung des Bergkamener Netzwerkes Demenz wurde ein neues Sprecherteam mit insgesamt sieben Mitgliedern einstimmig für insgesamt drei Jahre gewählt. Nach der Neuwahl trafen sich die Mitglieder jetzt zur ersten Arbeitssitzung, um Vorschläge für die zukünftige Netzwerkarbeit zu konzipieren.

Das neue Sprecherteam: Ludger Moor, Inge Freitag, Aggi Sommer, Anne Kappelhoff, Ulrike Ziel, Angelika Chur ,
Meike Scherney (nicht anwesend).

Dabei ist vor allem weiterhin die Aufklärung und Normalität im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ein großes Anliegen des Netzwerkes. Neben der Vorbereitung der Netzwerksitzungen sind weitere wichtige Aufgaben des Sprecherteams:

–       die Öffentlichkeitsarbeit und neutrale Vertretung der Ziele des Netzwerkes Demenz

–       Ansprechpartner für Interessierte, Betroffene, Angehörige

–       Erarbeitung von Themenvorschläge

–       Weitergabe von Informationen an die Netzwerkmitglieder

Einig war sich auch diesmal das neu gewählte Sprecherteam darüber, dass das Nutzen von Ressourcen der am Netzwerk beteiligten Mitglieder sowie die Vernetzung untereinander zu einer weiteren Verbesserung von Angeboten, Versorgungs- und Hilfeleistungen in Bergkamen beitragen.

Neu gewähltes Sprecherteam:

Ludger Moor, Einrichtungsleiter AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum

Anne Kappelhoff, Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna

Angelika  Chur, Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Familie und Gleichstellung

Aggi Sommer, Ambulanter Pflegedienst „Die Pflegeprofis“

Ulrike Ziel, Kath. St. Elisabeth Kirchengemeinde / Caritas

Inge Freitag und Meike Scherney, Seniorenbüro Stadt Bergkamen




Kammermusikkonzert in der Sparkasse: „Klarinette trifft Quartett“

Mit einem Konzert unter dem Motto „Klarinette trifft Quartett“ setzt die Musikschule Bergkamen ihre Kammermusikreihe am kommenden Donnerstag, 16. November, um 19.30 Uhr  in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen fort.

clarinet.factory: v.l.n.r: Johannes Bitter, Jasmin Garlik und Sabrina Garlik (Klarinette), Werner Ottjes (Bassklarinette).

Mit Jasmin und Sabrina Garlik kehren zwei junge Musikerinnen in ihre einstige Heimatstadt zurück, der Untertitel der Veranstaltung mit dem Quartett clarinet.factory heißt deshalb auch „back to the roots“. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer künstlerischen und pädagogischen Ausbildung an der Musikhochschule Münster haben sich die beiden Zwillingsschwestern mit zwei ehemaligen Lehrern und Betreuern an der Musikschule Bergkamen zum Quartett zusammengefunden.

Das neu gegründete Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, die stilistische Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Klarinettenmusik in spannenden Konzerten zu zeigen. Die vier Musikerinnen und Musiker spielen seit Dezember 2016 in dieser Besetzung und präsentieren mit ihrem ersten Programm ein musikalisches Crossover mit Werken von Mozart über Gershwin bis Piazzolla.

Das Konzert findet am Donnerstag, 16. November 2017, 19.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Rathausplatz 2, in Bergkamen-Mitte statt, der Eintritt ist frei.