Smartphoneführerschein und Sportnoten – diskussionsfreudige Debattanten des Gymnasiums überzeugen

Auch in diesem Jahr glänzten die Debattanten des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wieder im Rahmen des Schulentscheids zu „Jugend debattiert“, einem bundesweit ausgetragenen Wettbewerb, dessen Schirmherr Bundespräsident Frank Walter Steinmeier ist und bei dem es um Fairness, Ausdauer und natürlich rhetorisches Geschick geht.

Sie alle glänzten während der Debatten des diesjährigen Schulentscheids zu „Jugend debattiert“ mit Sachkenntnis und guten Argumenten: Luke Mischel, Ben Menze (sitzend v. li.), Matti Semrau, Sandro Bismark, Elias Feroughi, Luca Marie Born, Aleyna Eken und Sandy Wotzka (hi. v. li.). Foto: Pytlinski/SGB

In insgesamt vier Debattenrunden vertraten am vergangenen Freitag denn auch die acht Debattanten des neunten Jahrgangs (Sandy Wotzka, Aleyna Eken, Luca Marie Born, Elias Feroughi, Ben Menze, Luke Mischel, Matti Semrau und Sandro Bismark) mit überzeugenden Argumenten und beeindruckender Sachkenntnis ihre Position – und dies, obwohl ihnen bis zum Beginn des Wettbewerbs nicht bekannt war, ob sie auf der Pro- oder Contra- Seite debattieren würden.

„Soll im Sportunterricht auf Noten verzichtet werden?“ und „Soll für Minderjährige ein Smartphone-Führerschein vorgeschrieben werden?“ – beide Themen wurden von den Teilnehmern ausführlich und in weiten Teilen formvollendet beleuchtet, so dass es der Jury , gebildet von den Lehrerinnen Monja Schottstädt, Nina Weber und Isabel Heiling, zwar schwerfiel, den Sieger zu küren, sie aber nebenbei noch die eigene Sachkenntnis zu Eigenheiten von Apple- und Android- Smartphones erweitern konnte.

Zur nächsten Wettbewerbsebene, dem Regionalentscheid am 16. Februar in Hamm, werden Luke Mischel und Ben Menze fahren.




Kostenlose Annahme am Wertstoffhof: Wenn der Fernseher ausgedient hat – wohin damit?

Immer wieder locken Händler mit günstigen Angeboten für Elektrogeräte. Viele Computer, Kaffeemaschinen, Fernseher oder Elektroherde wurden oder werden neu erworben. Doch: „wohin mit den ausgedienten Altgeräten?“ fragen viele BürgerInnen die GWA-Abfallberatung.

Foto: GWA

Seit Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) im Jahr 2006 können alle haushaltsüblichen Elektrogroß- und Kleingeräte kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Obwohl inzwischen einige Jahre vergangen sind, gibt es im Hinblick auf diese bürgerfreundliche Veränderung offensichtlich immer noch Verunsicherungen. „Dies äußert sich in zahlreichen Nachfragen an unserem gebührenfreien Infotelefon“, berichtet Regine Hees, Abfallberaterin bei der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA.

Die Hersteller von Elektrogeräten und Verbraucher werden durch das ElektroG jedoch auch in die Pflicht genommen: Die Hersteller sind verantwortlich für die kostenfreie Rücknahme und Verwertung der von den Kommunen gesammelten Altgeräte. Der Verbraucher wird in die Pflicht genommen.
Selbst kleinere Elektrogeräte dürfen weder über die Restmülltonne noch über die Wertstofftonne entsorgt werden. Auch ein Bügeleisen oder Föhn ist also zum Wertstoffhof zu bringen.

Laut Angaben des Bundesministeriums für Umwelt fallen in Deutschland jährlich ca. 2 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikmüll in Deutschland an. Neben wertvollen Rohstoffen wie Kupfer und Aluminium enthalten die Altgeräte auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber oder Flammschutzmittel. Ziel des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes ist es zum einen, diese Rohstoffe verstärkt zurück zu gewinnen und zu recyceln und zum anderen, die Schadstoffe kontrolliert zu erfassen und zu entsorgen.

„Unter dem Strich ist diese Regelung ein Gewinn für Verbraucher und Umwelt“, so GWA-Abfallberaterin Regine Hees.

Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung unter der Telefonnummer  0 800 400 1 400 (gebührenfrei) montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr. Oder unter www.gwa-online.de




6. Sinfoniekonzert der Spielzeit: Beethovens Violinkonzert – „Tumult einiger Instrumente“

Die Uraufführung von Beethovens Violinkonzert kam nicht gut an: Es sei ein „fortwährender Tumult einiger Instrumente“, schrieb ein Kritiker. Knapp 211 Jahre später gilt es als eines der wichtigsten Werke für die Violine. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann das am 21. Februar tun.

Violinist Linus Roth

Denn dann spielt die Neue Philharmonie Westfalen unter Leitung von Hendrik Vestmann und Linus Roth an der Violine in der Konzertaula Kamen das 6. Sinfoniekonzert. Zu hören ist ab 19.30 Uhr (um 19 Uhr gibt es eine Einführung) das erwähnte Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Beethoven.

Violinkonzert setzt Maßstäbe
Linus Roth bringt seine Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703 mit. Er und seine Violine gehören zu den interessantesten Geigern seiner Generation. Das Konzert gilt als große Herausforderung für die meisten Violinisten. Roth, der den ECHO Klassik als „Bester Nachwuchskünstler 2006“ gewonnen hat, stellt sich dieser Herausforderung.

Das Konzert hat neue Maßstäbe gesetzt, obwohl es zunächst bei Beethovens Zeitgenossen durchfiel. Es gilt aber heute „in seinen riesenhaften Dimensionen, dem sinfonischen Zuschnitt und der Absage an glitzernden Virtuosität als ein Fixstern für kommende Generationen“, so das Programmheft der NPW.

Kartenverkauf und weitere Infos
Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail bei doris.erbrich@kreis-unna.de erhältlich. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro). Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU




Benefizgala „Augen Auf !“ – Proben der Schreberjugend gehen in den Endspurt

Am Samstag, 3. Februar, wird es ernst für die Tänzerinnen und Tänzer der Schreberjugend Bergkamen: um 18.30 Uhr öffnet sich der Vorhang in der Kamener Konzertaula und die Benefizveranstaltung des Lions Clubs BergKamen startet!

Schreberjugend Tanzgruppen proben für Lions-Tanzgala in der Kamener Konzertaula

„Augen auf!“ heißt das Programm des Tanzabends und präsentiert sich in zwei ganz unterschiedlichen Teilen. Der Abend beginnt mit verschiedenen Choreographien, die – ganz unter dem Motto „Augen auf!“- der heutigen Gesellschaft einen getanzten Spiegel vorhalten.

Kritisch und ironisch zeigen die jungen Tänzerinnen und Tänzer den Zuschauern ihren Blick auf unsere heutige Zeit, mal in einzelnen Gruppen, dann wieder in wechselnden Großchoreographien.
Zu den besonderen Highlights gehört das gemeinsame Werk der Schreberjugend Bergkamen mit dem bekannten Choreographen Colin Sinclair “Remembrance Of Futures Past”.

Nach der Pause begleitet das Publikum die jungen TänzerInnen in die Welt der Musicals. Die gängige Musik eines bekannten, spannenden Musicals wird von allen Schreberjugendlichen gemeinsam auf der Bühne umgesetzt. Bunte Kostüme, packende Soli, rasante Gruppenperformances gestalten den zweiten Teil des Abends. Um welches Musical es sich handelt, wird an dieser Stelle nicht verraten!

Um dieses Feuerwerk an Tänzen und Übergängen, an Gruppen- und Kostümwechseln auf die Bühne zu bekommen, starteten am Sonntag die „Durchlaufproben“ der Schreberjugend Bergkamen.

„Es ist spannend zu sehen, wie die einzelnen Puzzleteile plötzlich ein Tanzical ergeben!“, stellt die Stadtverbandsvorsitzende der Schreberjugend Bergkamen, Maria Franke, begeistert fest. Verantwortlich für die Koordination des ersten Programmteils ist Julia Schlüter-Michalek, für die zweite Hälfte zeigt sich Cindy Jensch verantwortlich. Der wichtige Teil der Technikbetreuung und der Musikaufbereitung liegt in den Händen von Stefan Zehner.

Rund 180 Tänzerinnen und Tänzer der Schreberjugend Bergkamen zeigen auf der Bühne der Konzertaula ihr Können – die Benfizgala des Lionsclubs BergKamen und der Schreberjugend Bergkamen kann beginnen!




Kreis Unna stellt dem Bergkamener Doppelhaushalt ein gutes Zeugnis aus

Im November hatte Kämmerer Marc Alexander Ulrich seinen ersten Doppelhaushalt die die Stadt Bergkamen vorgelegt, der rund vier Wochen später vom Stadtrat verabschiedet wurde. Am Montag überbrachte Dezernent Dr. Detlef Timpe vom Kreis Unna den Prüfbericht der Kommunalaufsicht über dieses Zahlenwerk im Rathaus. Das Ergebnis lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Aus der Sicht des Kreises ist alles in Ordnung.

Kämmerer Marc Alexander Ulrich

Dabei lobte die Kommunalaufsicht ausdrücklich die sorgfältige und gewissenhafte Haushaltsplanung der Kämmerei. „Der Haushalt 2018/2019 ist positiv eindrucksvoll und bietet eine realistische Perspektive für den Aufbau des Eigenkapitals“, sagte Timpe. „Im Kreisvergleich liegt der Bergkamener Doppelhaushalt an der Spitze, auch was nachhaltige Investitionen in die Bausubstanz angeht, so Timpe weiter. Eine Gefahr, künftig unerwartet wieder in die Haushaltssicherung zu geraten, sieht die Kommunalaufsicht nicht, ergänzte Herr Ralf Oxe von der Kommunalaufsicht.

In Vertretung für Bürgermeister Roland Schäfer bedankten sich Kämmerer Marc Alexander Ulrich und Kämmereileiter Volker Marquardt für die gute Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht.
Wichtig für alle Bergkamener ist: Zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger konnten vermieden werden. In der mittelfristigen Finanzplanung ist keine Erhöhung von Steuern, insbesondere der Grundsteuer B, vorgesehen. Ferner bleiben die Gebühren insgesamt stabil. Die Entwässerungsgebühren konnten sogar leicht gesenkt werden.

Im Kreisvergleich befindet sich der Grundsteuer B Hebesatz der Stadt Bergkamen im unteren Drittel.
Investitionen sind in den Jahren 2018 und 2019 in Höhe von rund 60 Mio. € vorgesehen. Insbesondere handelt es sich hierbei um den Breitbandausbau, die Errichtung eines Freizeitbades, den Ausbau der Wasserstadt Aden sowie umfangreiche Investitionen in die Bildung und energetische Sanierung öffentlicher Gebäude.

Die Stadt Bergkamen befand sich von 2010 bis einschließlich 2016 im Haushaltssicherungskonzept (HSK). Durch das positive Jahresergebnis im Jahresabschluss 2016 konnte das HSK erfolgreich beendet werden. Die Aufstellung des Doppelhaushaltes 2018/2019 ist daher nicht mehr mit einer Genehmigungspflicht durch die Aufsichtsbehörde verbunden, sondern es besteht lediglich eine Anzeigepflicht.

In dem gesamten Finanzplanungszeitraum (2018 bis 2022) können in der Ergebnisplanung positive Jahresergebnisse dargestellt werden. Dies führt dazu, dass das Eigenkapital (Ausgleichsrücklage und allgemeine Rücklage) der Stadt Bergkamen aufgebaut werden kann, um mögliche Schwankungen in künftigen Jahren ausgleichen zu können.




Bildungsmonitor für den Kreis Unna: „Stabil, inklusiv und auf hohem Niveau”

Das gab es noch nie im Kreis Unna: Einen Bildungsmonitor, der die Bildungslandschaft im Kreis Unna darstellt. Zentrale Themen: Integration, Inklusion und der Übergang von der Schule in den Beruf. Auf einem Fachtag am 26. Januar stellten die Bildungsexperten des Kreises die Daten vor.

Verfasser des Bildungsmonitors Jan Schröder (l.), stellt gemeinsam mit Landrat Michael Makiolla (2.v.l), Dezernent Dr. Detlef Timpe (3.v.r.), Anja Seeber (Leiterin Fachbereich Schulen und Bildung, 2.v.r.), Dirk Mahltig (Sachgebietsleiter Dienstleistungszentrum Bildung, r.) und Margot Berten (Dienstleistungszentrum Bildung, 3.v.l.) den Bildungsmonitor vor. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

„Der Bildungsmonitor ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem regionale Bildungsmanagement“, sagt Dezernent Dr. Detlef Timpe. „Diese Daten können nämlich Grundlage für die Weiterentwicklung von Bildungsakteuren wie Schulen aber auch für Kreishandwerkerschaften oder Berufskollegs sein.“

Bericht zeigt positive Ergebnisse
Die Daten, die unter anderem IT.NRW bereitgestellt hat, zeigen, dass die Bildungslandschaft im Kreis Unna stabil, inklusiv und auf hohem Niveau ist: „Mit über 42 Prozent ist das Abitur der am häufigsten vergebene Schulabschluss im Kreis Unna“, sagt Jan Schröder vom Dienstleistungszentrum Bildung des Kreises Unna. „Zudem werden rund 57 Prozent aller Schüler mit Förderbedarf inklusiv an einer Regelschule unterrichtet. Das sind zwei durchaus positive Ergebnisse, die die Daten zeigen.“

Die Daten hat das Dienstleistungszentrum Bildung des Kreises Unna im Rahmen des Programms „Bildung integriert“ zusammengestellt. Fokus haben die Experten neben allgemeinen Grundlagen auf drei zentrale Themen gelegt: Integration, Inklusion und den Übergang von der Schule in den Beruf. „Daraus jetzt die richtigen Schlüsse zu ziehen und konkrete Taten abzuleiten, kann gemeinsam mit uns erarbeitet werden“, lädt Schröder die regionalen Bildungsakteure zur Zusammenarbeit ein.

Chance erkannt
Viele Bildungsakteure, unter anderem auch Schulleiter, Planer und Schulräte, folgten der Einladung, an dem Fachtag teilzunehmen. Das Interesse der Städte und Gemeinden im Kreis Unna ist groß. Die Daten können für die Kommunen speziell aufbereitet werden, damit sie etwa in der Schulentwicklungsplanung eingesetzt werden können.

Wer an den Daten und einer Zusammenarbeit interessiert ist, kann sich an die Projekt-Mitarbeiter wenden. Mehr dazu gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchwort „Bildung integriert“). PK | PKU




Durchsuchung nach anonymem Hinweis: Gesamte Wohnung war zu einer Cannabis-Plantage“ umfunktioniert

Am vergangenen Samstag haben Beamte in Lünen eine Wohnung mit unzähligen Cannabis-Pflanzen entdeckt. Der Strom dafür bekam man kostenlos.

Da staunten die Beamten nicht schlecht: Die gesamte Wohnung war zur Cannabis-Plantage umfunktioniert worden. Foto: Polizei

„Herr Anonym“ brachte gegen 15 Uhr den entscheidenden Hinweis. Daraufhin suchten Polizisten eine Wohnung in der Bebelstraße in Lünen auf. Leben konnte man in der Wohnung nicht, sie war komplett umfunktioniert zur „Cannabis-Plantage“. Vor Ort trafen die Beamten auf drei Männer, die gerade dabei waren, die „Ernte“ von mehreren hundert Pflanzen zu verpacken. Das Trio (21, 25, 30, alle aus Schwerte) war sichtlich überrascht und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Über hohe Stromkosten für das Equipment mussten sich die drei Cannabis-Bauern keine Sorgen machen. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten im Flur des Mehrfamilienhauses einen manipulierten Sicherungskasten. Strom bezahlten man demnach nicht…

Die Drei Tatverdächtigen erwarten jetzt Verfahren wegen der Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Übrigens ein Verbrechenstatbestand. Zudem wurde eine Anzeige wegen Stromdiebstahls, im Fachjargon „Entziehung elektrischer Energie“, gefertigt.




TuS Weddinghofen ehrte treue Mitglieder und wählte einen neuen Vorstand

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des TuS Weddinghofen 1959 e.V. zur Jahreshauptversammlung. Ab 19 Uhr waren alle Mitglieder des Vereins eingeladen, in den alevitischen Kulturverein, in die Buchfinkenstraße 8, zu kommen. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit, sich im wichtigsten Gremium des Vereins, über die Aktivitäten, die Finanzen und die Entwicklung des Vereins zu informieren.

Die Jubilare des TuS Weddinghofen (v. l.): Friedhelm Wallberg, Christina Hoewert, Helga Gontz, Elfriede Zogoll, Christa Josephs, Marlies Fechler, Helga Kreutz und Jochen Kiel. Im Hintergrund zu sehen sind Ellen Wiemhoff und Knut Bommer.

Der TuS Weddinghofen 1959 e.V. lud zur Versammlung auch die diesjährigen Jubilare ein. 15. Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt.

Für 10. Jahre Mitgliedschaft im TuS Weddinghofen 1959 e.V. wurden geehrt: Hakima El-Farfachi, Gudrun Schuhmann und Sylvia Tomaszewski.
25. Jahre im Verein sind: Christina Hoewert, Hans-Joachim Kiel, Helga Kreutz, Vanessa Tschamke sowie Friedhelm Wallberg.
Bereits 35. Jahre im TuS Weddinghofen 1959 e.V. sind: Marlies Fechler, Wolfgang Kerak und Kirsten Wandel.
Christia Nagel wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Für 50. Jahre Mitgliedschaft wurden Helga Gontz, Christa Josephs und Elfriede Zogoll geehrt.

Der Vorstand informierte während der Sitzung über, die aktuelle Haushaltslage und die finanzielle Entwicklung für das Jahr 2018. Die sportliche Leiterin und der Fachwart Volleyball informierten über das sportliche Jahr 2017 und das kommende Jahr 2018. Nachdem alle Berichte des Jahrs 2017 gehört wurden, entlastete die Versammlung den Vorstand. Auf der Tagesordnung standen ebenfalls die Vorstandswahlen. Neu in den Vorstand wurden Michelle Wetter als Beisitzerin, Ilka Heitmann als Jugendwartin, Sabrina Wernau als Frauenturnwartin, sowie Jost Wedding als Beisitzer und Verantwortlichen für die Homepage gewählt.

Von der Versammlung wiedergewählt wurden: Knut Bommer als Vorsitzender, Ellen Wiemhoff als Geschäftsführerin, Heinz Wiese als stellvertretender Kassierer, Jan Wiemhoff als Pressewart, Ewald Wetter als Hallenwart DMT-Halle.

Für den Ehrenrat wurden von der Jahreshauptversammlung gewählt: Christa Josephs, Egon Seifert, Manfred Ott, Kristen Wandel und Hans Stutzke.

Nach dem offiziellen Teil lud der Verein alle anwesenden Mitglieder zum gemütlichen Ausklang, in Form eines Essens ein. Der Abend klang so in gemütlicher Atmosphäre und bei guten Gesprächen aus.

Der neue Vorstand: erste Reihe von links
Murtaza Karaoglu, Sabrina Wernau, Ewald Wetter, Ilka Heitmann, Sara Wetter, Michelle Wetter, Susanne Vestweber, Chrsita Josephs (Ehrenrat)
Zweite Reihe von links
Knut Bommer, Jost Wedding, Ellen Wiemhoff, Bernd Wiemhoff, Jan Wiemhoff, Heinz Wiese, Renate Hübsche, Stephanie Bierkämper, Manfred Ott.




Am Standort Bergkamen: Bayer unterstützt Internationale Biologieolympiade

Wer Großes erreichen will, muss mitunter hart dafür trainieren. Das gilt auch in der Schule. Beste Voraussetzungen zum Üben fanden kürzlich zehn Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen am Bayer-Standort Bergkamen vor, wo sie sich auf die nächste Runde der Internationalen Biologieolympiade (IBO) vorbereiteten. Das Unternehmen hatte den Nachwuchswissenschaftlern aus diesem Anlass seine Ausbildungslabore für eigene Experimente zur Verfügung gestellt.

Bayer-Auszubildende – hier Robin Schmitz – unterstützten die Teilnehmer der Internationalen Biologieolympiade beim Experimentieren im Labor. Foto: Bayer AG

„Wir freuen uns, diesen führenden Schulwettbewerb im Fach Biologie fördern zu können und damit begabte junge Menschen bei der Berufsorientierung zu unterstützen“, macht Standortleiter Dr. Timo Fleßner deutlich und kündigt an, dieses Engagement in den kommenden Jahren fortzusetzen. „Forschung und Innovationen erfordern ein hohes Maß an Know-how. Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern und sie mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen vertraut zu machen, ist daher eine wichtige Aufgabe, an der wir uns gerne beteiligen.“

Gerade im Fach Biologie hat praktisches Arbeiten einen hohen Stellenwert – weshalb der Aufenthalt bei Bayer gut ankam. „Hier haben wir die Chance, Versuche durchzuführen, die an Schulen kaum möglich sind“, bestätigt der IBO-Landesbeauftragte Dr. Manfred Schwöppe. Bei der Arbeit im Labor vertiefen die Schülerinnen und Schüler aber nicht nur das Interesse an ihrem Lieblingsfach. Sie genießen es auch, mit gleichstarken Lernern zu experimentieren und knüpfen private Kontakte untereinander. „Manche IBO-Teilnehmer profitieren davon auch noch Jahre nach dem Ende ihrer Schulzeit“, betont Schwöppe.

Insgesamt hatten sich Ende vergangenen Jahres 152 der im Juni gestarteten 343 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen für die zweite IBO-Runde qualifiziert – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Die sieben Besten unter ihnen nehmen Ende Februar an der nächsten Ausscheidungsrunde auf Bundesebene teil, wo sie sich für das Finale in Teheran (Iran) qualifizieren können.

Die jährlich stattfindende Internationale Biologieolympiade dient der Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie. Sie will kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln. Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.




Raubüberfall auf Lotto- und Post-Filiale an der Schulstraße – Angestellte mit Messer bedroht

Am Samstag betrat gegen 8.50 Uhr ein bislang unbekannter männlicher Einzeltäter die Lotto-/Postfiliale in der Schulstraße in Weddinghofen und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe der Bargeldbestände von den beiden sich in der Filiale befindlichen Angestellten.

Nachdem dem Täter das Bargeld übergeben wurde, flüchtete er zu Fuß vom Tatort in südliche Richtung. Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ.

Beschreibung des Täters: 20-30 Jahre alt, 170-175 cm, schlanke Statur, Täter sprach sowohl deutsch als auch russisch, dunkelgraue Jacke mit BVB-Emblem, wobei auf der Rückseite der Jacke von der Werbung „EON“ das „E“ nicht mehr zu erkennen war, Täter war vermummt durch Kapuze und weißem Tuch vor Mund und Nase.

Wer kann Angaben zu einem möglichen Täter oder Tatverdächtigem machen? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter 02307-921-3220 oder 921-0 entgegen.




Gelassener Rückblick auf ein oft skurriles Oberadener Feuerwehrjahr

Die Berichte sind verlesen, die Statistiken, Beförderungen, Ehrungen und Neuigkeiten abgeschlossen. Eigentlich soll es jetzt zum verdienten gemütlichen Teil des Abends übergehen, schließlich leisten die Feuerwehrkameraden aus Oberaden knapp 4.000 Stunden Dienst freiwillig im Jahr, so jedenfalls 2017. Doch daraus wird für einige nichts. Die Handys brummen, Alarm geht ein. In der Marina in Rünthe hat jemand einen Feuerschein erblickt – an einem Abend, an dem es beim Hafenfeuer vor Flammen nur so wimmelt. Das ist nicht der einzige skurrile Moment, den die Wehrleute der Oberadener Einheit inzwischen mit Gelassenheit bewältigen.

Geehrte und Beförderte der Oberadener Wehr mit Gästen aus Politik und Verwaltung, Einheitsführung und der Leitung der Feuerwehr.

Da war der Witzbold, der dem mit Blaulicht zum Einsatz rasenden Feuerwehrwagen winkend und bester Stimmung vor die Motorhaube sprang. Da sind immer mehr Schaulustige, die nicht nur unflätig auf die Anweisungen der Lebensretter bei Einsätzen reagieren, sondern durchaus gewalttätig durchsetzen wollen, dass sie mit ihren Handy-Kameras das Geschehen filmen können. „Wir sind oft schon online, wenn wir noch im Einsatz sind“, sind Einheitsführer Martin Bücher und sein Stellvertreter Manfred Hövels zunehmend schockiert über eine Entwicklung, die nicht nur die 37 Feuerwehrleute aus Oberaden betrifft. Die Tendenz ist global und macht allen Sorgen.

Generell gibt es mehr Einsätze, die alle gemeinsam bewältigen müssen. „In den letzten Jahren waren es immer über 100“, resümiert Martin Büscher. In diesem Jahr wurde die Oberadener Einheit 122 Mal für Einsätze über die Stadtteilgrenzen hinaus alarmiert, 81 Einsätze gab es allein in Oberaden. 1.432 Stunden häuften sich dabei an. Darunter waren der fatale Wohnungsbrand in der Zentrumstraße, ein Großeinsatz mit in der Feuerwehrsprache „Massenanfall von Verletzten“ in der Schlenke und ein gewaltiger Gebäudebrand in Bönen, bei dem eine Eisenwarenhandlung ausbrannte. Das neue Jahr ging gleich mit einem der schlimmsten Tage seit Jahren weiter: Sturm „Friederike“ sorgte auch in Oberaden dafür, dass die Wehrleute seit 11 Uhr ununterbrochen bis abends unterwegs waren, um Bäume zu beseitigen, hinabgewehte Dächer abzusichern und unendlich viele Sturmschäden zu beseitigen. Denn das Hubrettungsfahrzeug war hier besonders gefragt.

Viel Interesse, aber wenig Mut zum Eintritt

Ungewöhnlich ist auch, dass das Interesse an der Feuerwehr zwar auch in Oberaden groß ist. Es gibt viele Anfragen per E-Mail, viele Interessenten schauen sich im Feuerwehrgerätehaus um und holen sich Informationen. Die wenigsten tauchen dann aber jemals wieder auf, um auch tatsächlich in die Feuerwehr einzutreten. Hier ist eben ein Vielfaches an Engagement und Freizeit im Vergleich zu anderen Hobbys gefragt. „Dafür ist die Kameradschaft aber auch einzigartig“, betont die Einheitsleitung und freut sich, dass es in diesem Jahr viele Neuaufnahmen aus der Jugendfeuerwehr geben wird.

2.470 Stunden Dienst leisteten die Wehrleute im vergangenen Jahr bei 75 Veranstaltungen. Dazu gehörten auch vier Übungen mit der Löschgruppe Heil und die traditionelle Übung mit der Einheit Niederaden. 10 Kameraden aus der Ehrenabteilung und 235 passive Mitglieder gesellen sich zu den aktiven Feuerwehrleuten. Die haben auch 2018 einiges vor. Am 1. September steht der traditionelle Dämmerschoppen im Foyer der Realschule ins Haus, bei dem alle Interessierten eingeladen sind, die Feuerwehr kennen zu lernen. Beim Weihnachtsmarkt werden die Wehrleute ebenso wenig fehlen wie beim Dorfabitur der Kameraden aus Weddinghofen. Außerdem stehen Leistungsnachweise auf dem Programm. Die Vorfreude auf den Neubau des Gerätehauses wird weiter steigen: Die alte Behausung platzt längst aus allen Nähten. An den Fahrzeugen müssen die Spiegel eingeklappt werden, damit sie überhaupt in die Hallen passen, die Bausubstanz ist allmählich marode, der Keller unbenutzbar und klitschnass. 2020 sollen die Planungen für den Neubau beginnen.

Auch Beförderungen und Ehrungen gab es bei der Jahresdienstbesprechung. Befördert wurden: Melina Stief (Feuerwehrfrau), Tim Kuhne (Feuerwehrmann), Florian Böttger (Unterbrandmeister), Dustin Larmann (Unterbrandmeister), Martin Kock (Brandmeister), Thomas Ciliax (Brandinspektor), Dirk Meyer Jürgens (Brandinspektor). Ehrungen erhielten Pascal Fülbier mit einer Sonderauszeichnung für 10 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr und Helmut Günster für 60 Jahre Mitgliedschaft.