Auszubildenden-Botschafter besuchen am Montag die Willy-Brandt-Gesamtschule
Die Auszubildenden-Botschafter der Stiftung Weiterbildung sollen Schüler/innen der weiter-führenden Schulen authentische Einblicke in mögliche Ausbildungsberufe vermitteln. Sie werden die Willy-Brandt-Gesamtschule am kommenden Montag, 4. Dezember, besuchen. Dabei berichten sie Schülerinnen und Schülern der Abteilung 8 bis 10 von ihrer eigenen Berufswahl, stellen ihren Ausbildungsberuf, ihr Ausbildungsunternehmen und den Arbeitsalltag vor. Sie beantworten Fragen der Jugendlichen rund um die Ausbildung.
Folgende AzuBo und Firmen haben sich angekündigt:
Anlagenmechaniker/Mechatroniker/Elektroniker für Automatisierungstechnik/Chemikant/Chemie-laborant (Bayer);
Kauffrau Büromanagement/Gesundheits- und Krankenpfleger (Katharinenhospital);
Groß- und Außenhandelskaufmann (Stappert GmbH);
Berufskraftfahrer (Steden Logistik);
Altenpfleger/in (AuK Pflegedienst);
Floristin (Gartencenter Röttger);
Fachkraft für Lagerlogistik (DHL Solutions Fashion GmbH).
19 Medaillen für Wasserfreunde in Bremen
Am 23. Internationalen HEAD Schwimmfestival der SG Aumund-Vegesack nahmen in diesem Jahr 19 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen teil. Auf der Kurzbahn erschwammen sie sich gemeinsam 19 Medaillen und 38 persönliche Bestzeiten.
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Marco Steube (Jg.2003) bekam eine Goldmedaille über 50m Brust, je eine Silbermedaille über 50 und 100m Schmetterling sowie eine Bronzemedaille über 100m Brust; Maximilian Weiß (Jg.2002) eine Goldmedaille über 200m Schmetterling, eine Silbermedaille über 100m Schmetterling sowie je eine Bronzemedaille über 100m Freistil und 100m Lagen; Felix Wieczorek (Jg.2002) eine Silbermedaille über 200m Schmetterling sowie je eine Bronzemedaille über 100m Schmetterling und 200m Freistil; Saskia Nicolei (Jg.2003) eine Silbermedaille über 100m Lagen und eine Bronzemedaille über 100m Brust; Kristina Jungkind (Jg.2003) je eine Bronzemedaille über 200m Rücken und 200m Freistil; Victoria Reimann (Jg.2004) je eine Bronzemedaille über 50m Brust und 200m Schmetterling; Moritz Kneifel (Jg.1999) eine Bronzemedaille über 100m Rücken und Jana Vonhoff (Jg.2004) eine Bronzemedaille über 200m Rücken.
Zudem belegte Lisa Weber einen guten fünften Platz im offenen Finale über 50m Freistil.
Auch mannschaftlich waren die TuRaner wieder stark. Sie belegten bei der 4x50m Lagenstaffel mit Kristina Jungkind, Saskia Nicolei, Jana Vonhoff und Victoria Reimann einen guten dritten Platz.
Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam, Lara Boden, Rebecca Jütte, Tobias Jütte, Felix Christian Kneifel, Fabian Synowzik, Ann-Kathrin Teeke, Armin Wefers und Liane Wefers mit vielen guten Leistungen.
Dieser Wettkampf ist bei den Wasserfreuden aufgrund der langjährigen Wettkampffreundschaft mit der SG Aumund-Vegesack besonders beliebt, so freuen sich sowohl die Schwimmer und ihr Trainer Tobias Jütte, als auch ihre Begleiter Karsten Kaminski und Jörg Steube jedes Jahr auf die Fahrt nach Bremen. Neben dem gut organisierten Wettkampf, wurde am Samstagabend für die erwachsenen Begleiter ein Gemeinschaftsabend und die Schwimmer eine Disko angeboten. So hatten alle TuRaner nach ihrem gemeinsamen Abendessen die Möglichkeit ihren Abend mit viel Spaß ausklingen zu lassen.
Zum Weihnachtsmarkt in Weddinghofen kommt sogar ein Feuerschlucker
„Wir in Weddinghofen“ lädt am Samstag, 2. Dezember, ab 15 Uhr zum Besuch des Weihnachtsmarkts auf dem Hof des Albert-Schweitzer-Hauses an der Schulstraße ein. In den zurückliegenden Jahren hat sich diese Veranstaltung zu einem beliebten Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils entwickelt.
Folgendes Programm ist vorgesehen:
15.00-15.05 Rede Bürgermeister
15.05-15.15 Kindergärten Auftritt/
15.15-15.25 Schneeman Tanz AWO Kinder
15.25-15.35 Lions Dance (TUS Weddinghofen)
15.30-16-15 Schreberjugend
16.15-16.45 Chanty Chor mit kleiner Pause
17.00 Nikolaus kommt/Kindergarten singt ein Willkommen
17.30 Kangjoo Jump (TUSWeddinghofen)
18.30-19.00 dieMel
Zum Schluss: Feuerschlucker
Neues Café am Stadtmuseum mit Außenterrasse mit behindertengerechten Toiletten und Wickelraum geplant
Oberaden erhält in den nächsten zwei Jahren ein richtiges Café mit Außen-Südterrasse, behindertengerechten Zugang und Toilette und dazu auch einen Wickelraum für die ganz kleinen Gäste. Jetzt wird sogar darüber nachgedacht, dieses Café mit einem rund 100 Quadratmeter großen Veranstaltungsraum für bis zu 70 Teilnehmer zu ergänzen, der auch beispielsweise von Vereinen genutzt werden kann.
Architektenentwurf für den Bau eines Cafés mit Terrasse und Veranstaltungsraum für das Stadtmuseum.
Möglich machen es die Investitionen, die die Stadt bis 2019 plant, und die Umgestaltungs- und Erweiterungspläne von Museumsleiter Mark Schrader für sein Haus. Das neue Café soll nämlich den neuen Eingang zum Stadtmuseum in Oberaden ergänzen. Angesiedelt wird beides im bzw. am Mitteltrakt, ein Flachbau zwischen den beiden städtischen Gebäuden am Museumplatz, der bis vor deren Umzug die Druckwerkstatt beherbergt hatte.
Den Plan, das Café mit einem Veranstaltungsraum zu ergänzen, hat jetzt ein Architekt ins Spiel gebracht, der in der Nachbarschaft den Bau eines neuen Wohnhauses betreut. Er hat sich sogar hingesetzt und hat ohne einen Auftrag einen Plan gezeichnet, wie die Druckwerkstatt auf die doppelte Fläche nach hinten zum Hof hin vergrößert werden kann. Diese Idee, die Schrader in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses am Mittwochabend vorgestellt hatte, schein gefallen gefunden zu haben. Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich bat die Fraktionen nun, diesen Vorschlag noch in ihren Haushaltsplanberatungen zu diskutieren. Denn diese Erweiterung würde rund 150.000 Euro zusätzlich kosten.
Das Café kann natürlich nicht nur von Museum-Besuchern genutzt werden. Es lädt nach der Fertigstellung Radler und Fußgänger auf der Kuhbachtrasse ebenso zu einer Rast ein wie die Besucher des Römerparks. Hierbei handelt es sich um einen Baustein für das Vorhaben von Mark Schrader, noch mehr Menschen für das Stadtmuseum zu interessieren.
Serie Verkehrsregeln aufgefrischt Teil 1: „Schnell vorbei am Bus?“
Parken auf dem Gehweg, Überholen von Bussen, Einfädeln auf andere Fahrstreifen – im Straßenverkehr wird einiges falsch gemacht. Bei vielen ist die Fahrprüfung schon länger her und im hektischen Alltag werden dann so manche Regeln vergessen.
Der Bus steht mit eingeschaltetem Warnblinklicht an der Bushaltestelle. Hier gilt: Überholen nur im Schritttempo. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
Mehr als 8.500 Unfälle gab es im Kreis Unna (ohne Lünen) im Jahr 2016. 95 Prozent dieser Unfälle waren auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Grund genug, verloren gegangenes Wissen in der Serie „Verkehrsregeln aufgefrischt“ wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Heute: „Schnell vorbei am Bus“
Viele Autofahrer kennen es: Morgens auf dem Weg zur Arbeit halten Busse nur auf. Fährt der Bus mit Warnblinklicht eine Haltestelle an, gibt es die Chance, schnell zu überholen. „Achtung!“, warnt Michael Arnold von der Straßenverkehrsbehörde: „Kinder könnten noch schnell über die Straße zum Bus rennen.“
Deshalb gilt:
Überholverbot, wenn der Bus mit Warnblinkern eine Haltestelle anfährt.
Langsam überholen, wenn der Bus mit Warnblinkern an der Haltestelle steht.
Vorsichtig vorbeifahren, wenn der Bus rechts blinkt und eine Haltestelle ansteuert.
„Langsam überholen heißt hier Schrittgeschwindigkeit“, sagt Arnold. „Das ist kurz vor Stehenbleiben. Wer einen Fußgänger noch überholen kann, ist schon zu schnell. Besonders Kinder sind gefährdet, weil sie sich im Straßenverkehr nicht auskennen. Autofahrer müssen daher besonders aufpassen und langsam fahren.“
Gilt auch für Gegenverkehr
Das gilt übrigens auch für den Gegenverkehr und Radfahrer, die am Bus vorbeifahren. Wenn der Bus wieder abfährt, müssen Autofahrer ihn einfädeln lassen. Das heißt also auch hier nicht: Schnell vorbei am Bus. Es heißt in der Situation: Platz lassen, langsam fahren und nicht mehr überholen. PK | PKU
Bürgermeister zeichnet Karin Schäfer, Rolf König und Dieter Vogt mit der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen aus
Bürgermeister Roland Schäfer zeichnete in einer Feierstunde am Mittwochabend im Forellenhof in Rünthe Karin Schäfer, Rolf König und Dieter Vogt mit der Ehrenmedaille der Stad Bergkamen aus. Diese Ehrung hatte vorher der Stadtrat in seiner Novembersitzung einstimmig so beschlossen.
Auszeichnung engagierter Bergkamener (vorne v. l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Dieter Vogt, Karin Schäfer und Rolf König.
Karin Schäfer engagiert sich bereits seit 1988 in der Arbeiterwohlfahrt Bergkamen. Von 1990 bis 2008 war sie Beisitzerin im Kreisverbandsvorstand, seit 1990 Ortsvereinsvorsitzende Bergkamen-Mitte, seit 2004 stellvertretende Unterbezirksvorsitzende, von 2008 bis 2016 stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende und seit 2016 Kreisverbandsvorsitzende.
Zudem ist Schäfer Kuratoriumsvorsitzende des AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrums sowie Delegierte zu den Bezirks- und Bundesverbandskonferenzen und seit über 30 Jahren Wahlhelferin bei der Stadt Bergkamen.
Karin Schäfer hat im Jahre 2013 bereits die Silbermedaille der Stadt Bergkamen verliehen bekommen. Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll ihr bis heute anhaltendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich als Lebenswerk gewürdigt werden.
Rolf König engagiert sich bereits seit 1977 im Bezirksverband Hamm-Kreis Unna der Kleingärtner e. Er war von 1977 bis 1995 stellvertretender Vorsitzender, Kassierer und Vorsitzender im Kleingartenverein „Grüne Insel“, von 1983 bis 1993 Kassierer und erster Sprecher in der Interessengemeinschaftder Kleingärtner in Bergkamen, seit 1993 nimmt er beratend an den Sitzungen der Interessengemeinschaft teil. Er war von 1993 bis 2005 Beisitzer und Schriftführer des Bezirksvorstandes Hamm-Unna der Kleingärtner und ist seit 2005 deren Vorsitzender.
Im Jahr 2007 wurde ihm bereits die Silbermedaille der Stadt Bergkamen verliehen. Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll sein bis heute anhaltendes ehrenamtliches Engagement im Bezirksverband der Kleingärtner als Lebenswerk gewürdigt werden.
Dieter Vogt engagiert sich seit 1978 für die Wasserfreunde TuRa Bergkamen. Von 1978 bis 1999 war er deren Pressewart, Geschäftsführer und 2. Vorsitzender und von 1979 bis 2001 Beisitzer und stellvertretender Kassenwart im TuRa Hauptverein, von 1999 bis 2003 Abteilungsvorsitzender Wasserfreunde TuRa, seit 2001 Vorsitzender des Kreisschwimmverbandes Unna und 2. Vorsitzender des Gesamtvereins TuRa Bergkamen. Seit 2004 ist Dieter Vogt Vorsitzender der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen e. V.
Im Jahr 2011 wurde ihm die Silbermedaille der Stadt Bergkamen verliehen. Mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Bergkamen soll sein bis heute anhaltendes ehrenamtliches Engagement im sportlichen Bereich als Lebenswerk gewürdigt werden.
Interkulturellen Elternabend an der Willy-Brandt-Gesamtschule
Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen veranstaltete im Studiotheater in Kooperation mit dem Multikulturellen Forum Lünen und der MIKA-Kalis Lernwerkstatt Hagen einen interkulturellen Elternabend. Zielsetzung der Veranstaltung war die Stärkung der Partizipation von Eltern mit türkischer Zuwanderungsgeschichte an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Gesamtschule.
Foto: B. Fonk
In einem ersten Block der Veranstaltung von 17.00 bis 19.00 Uhr waren Eltern von Kindern der Jahrgangsstufen 5 bis 7 angesprochen. Es ging um allgemeine Informationen zum deutschen Schulsystem, um Rechte und Pflichten der Eltern in der Bildungsarbeit und um den erzieherischen Umgang mit häuslichen und schulischen Konflikten. Unterstützt wurden die referierenden Lehrerinnen Frau Dilekci und Frau Gücer dabei von der Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Jeuter und Frau Koslowsi von der MIKA-Kalis Lernwerkstatt Hagen.
Ein zweiter Block von 19.00 bis 21.00 Uhr war für Eltern von Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 gedacht. Im Fokus standen hier Informationen zur dualen Ausbildung und Orientierungshilfen zum erzieherischen Umgang mit pubertierenden Jugendlichen. Die moderierenden Lehrer Herr Arslan und Herr Seck wurden dabei unterstützt von Frau Schotenröhr-Thormann von der MIKA-Kalis Lernwerkstatt Hagen und Herrn Kim vom Multikulturellen Forum Lünen.
Nach beiden Informationsblöcken bestand die Möglichkeit zum Besuch von Informationsständen in der Mensa und zu Gesprächen mit den Lehrern, den Gastreferenten und Mitarbeitern der KAUSA– Servicestelle Hamm/Kreis Unna.
Zusatzwünsche der SPD für den Etat 2018 / 2019: Sanierung des studio theaters, Nachbau des Nordtores und ein Skaterpark
Der von Kämmerer Marc Alexander Ulrich vorgelegt Doppelhaushalt wird in der Dezemberratssitzung eine breite Unterstützung erfahren. Am Montag hat die CDU-Fraktion angekündigt, dass sie ihn mittragen wird. Am Dienstag haben dann die Sozialdemokraten nachgezogen.
Die Holz-Erde-Mauer im Römerpark in Bergkamen soll nach dem Wunsch der SPD-Fraktion weitergebaut und durch den Nachbau des Nordtores ergänzt werden.
SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer: „Wir freuen uns ausdrücklich darüber, dass umfassend in die Bergkamener Infrastruktur investiert wird. In den Haushaltsjahren 2018 / 2019 ist ein Investitionsvolumen in Höhe von 60 Mio. Euro geplant. Seit Gründung der Stadt Bergkamen hat es noch nie Investitionen in dieser Größenordnung gegeben. Sie betreffen nahezu alle öffentlichen Bereiche im Stadtgebiet“.
Priorität habe der Bildungsbereich. Hier gelte es, durch Investitionen in die
Gebäudeinfrastruktur ein positives Lernumfeld zu schaffen. Schäfer: „Insofern begrüßen wir ausdrücklich alle geplanten Investitionen in Bergkamener Schulen inkl. OGS-Bereiche und Kindertageseinrichtungen“
Doch Bergkamen soll auch weiterhin überregional als Stadt der Kunst und Kultur überregional wahrgenommen wird. Schäfer: „Das bereits vorhandene umfangreiche Angebot erfährt auch weit über die Stadtgrenzen hinaus große Beliebtheit. Auch hier gilt es, in die vorhandene Infrastruktur zu investieren, um die kulturelle Vielfalt vor Ort zu erhalten.
Als Schwerpunkte zusätzlicher Bemühungen sieht die SPD das studio theater und im Ortsteil Oberaden mit Stadtmuseum und Römerpark. So sollen in das studio theater laut Antrag der SPD-Fraktion bis 2020 eine Million Euro investiert werden.
Im Römerpark möchte die SPD, dass die Pläne zur Rekonstruktion des Nordtores in die Tat umgesetzt werden. Dazu sollen zunächst 30.000 Euro für einen entsprechenden Auftrag an einen Architekten bereitgestellt werden und 2020 noch einmal 150.000 Euro für den Bau. Die geschätzten Gesamtkosten von 450.000 Euro sollen aber durch Spenden erbracht werden.
Schließlich wünsch die SPD den Bau einer Skateranlage im Bereich des Freizeitzentrums am Häupenweg, der ab 2019 nutzbar sein soll. Hierfür sollen 85.000 Euro eingeplant werden.
Hubert Hüppe zum Vizepräsidenten von Special Olympics gewählt
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) wurde am vergangenen Wochenende in Berlin für drei weitere Jahre zum Vizepräsidenten von Special Olympics Deutschland (SOD) gewählt.
Das neue Präsidium der Special Olympics Deutschland (SOD); Hubert Hüppe oben links.
Hüppe hatte sich bereits in den vergangenen drei Jahren in dem Verband besonders für das Gesundheitsprogramm engagiert. Sein Ziel sei es, dass Menschen mit Behinderungen überall die Möglichkeit haben sollten, beim Sport mitzumachen. Dazu gehöre auch die Bereitschaft der örtlichen Sportvereine.
Special Olympics ist weltweit die größte Sportbewegung für Menschen mit sogenannter „geistiger“ Behinderung. Zur Präsidentin wurde erneut Christiane Krajewski gewählt.
Die nationalen Spiele finden im Mai mit insgesamt 4.600 Athleten statt. Deutschland will sich für die Austragung der Weltspiele 2023 bewerben.
Hubert Hüppe: „Ich freue mich über das große Vertrauen der Mitglieder von SOD und werde mich auch in und mit dem Verband für den Ausbau der Inklusion im Sport einsetzen.“
Tritt in den Bauch, Haarschnitt wider Willen? – Eine „schrecklich problematische Familie“ beschäftigt die Gerichte
von Andreas Milk
Diplomatischer als der Vorsitzende am Kamener Amtsgericht kann man es kaum sagen: „Die ganze Familie zeichnet sich dadurch aus, nicht unproblematisch zu sein.“ Die Bergkamener Sippe bringt zuverlässig einer Reihe von Juristen Arbeit.
Amtsgericht Kamen
Diesmal saß Marina H. (29, Name geändert) auf der Anklagebank. Die aus dem Kosovo stammende Frau soll vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder dessen Freundin misshandelt haben. Die war damals schwanger. Marina H. – so die Anklage – hielt die junge Frau fest; der Bruder trat ihr in den Bauch. Später habe Marina H. ihr dann auch noch die Haare abgeschnitten. Und, noch ganz was Anderes: Bei Zalando, Amazon und anderen Versandhändlern soll Marina H. Ware für Hunderte Euro bestellt und nicht bezahlt haben.
Was die Misshandlungsvorwürfe angeht: „Absurd“, sagt Marina H. Das angebliche Opfer sei inzwischen sogar wieder mit ihrem Bruder zusammen. Der wiederum machte von seinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern. Und seine Freundin selbst? Die machte im Laufe des Verfahrens widersprüchliche Angaben, beschuldigte neben Marina H. noch weitere Angehörige von deren Familie.
Auch in Sachen Versandhausschwindel war die Anklage wackelig. Als Zeuge sagte ein DHL-Zusteller aus: Er erinnere sich an einen „komischen Fall“ – und zwar habe er beim Liefern eines Paketes den Eindruck gehabt, von einem Mann vor dem Haus abgefangen zu werden. Dem gab er das Paket trotzdem: Die Zusteller haben Zeitdruck. Längere Debatten und Nachforschungen vertrügen sich kaum mit „durchschnittlich 180 Paketen am Tag“, von denen der Zeuge sprach.
Am Ende: Freispruch für Marina H. – sowohl in Sachen Körperverletzung als auch in Sachen Internetbetrug. Das Verfahren am Amtsgericht Kamen sei nur „kleiner Teil eines riesengroßen Verfahrens“ gewesen, so der Richter. Unter anderem gab es in dem Zusammenhang auch ein Gewaltschutz-Verfahren vor dem Familiengericht. Was die strafrechtliche Seite angeht, scheint die Staatsanwaltschaft ein bisschen überstrapaziert zu sein. Marina H.’s Verteidiger beanstandete, die Dortmunder Justizbehörde habe aus Versandhaus-Material, das bei einer Hausdurchsuchung gefunden wurde, eine „Anklage gebastelt“, obwohl seine Mandantin den Versendern nachweislich nichts schuldig sei. Und der Richter schilderte, dass die Staatsanwaltschaft die Herausgabe einiger Akten verweigert habe – was wiederum ihn veranlasst habe, einen Pflichtverteidiger zu bestellen, sodass Marina H. einen fairen Prozess bekommt.
10c der Realschule Oberaden besucht den Düsseldorfer Landtag
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Realschule Oberaden hatten die besondere Gelegenheit, zusammen mit ihrer Politiklehrerin, Frau Dziegielewski, den NRW-Landtag in Düsseldorf zu besuchen und damit den direkten Kontakt zum Zentrum der Legislative unseres Bundeslandes zu erhalten.
Bitte Platz nehmen: Die 10c im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags.
Besonderen Eindruck hinterließ in diesem Zusammenhang der Blick in den Plenarsaal, in dem die Abgeordneten in manchmal sehr kontroversen und harten Debatten ihre jeweiligen Vorstellungen zur Entwicklung unseres Bundeslandes verbal ausfechten.
Sich selbst als Parlamentarier ausprobieren konnten sich die Schülerinnnen und Schüler mit der fiktiven Frage, welchen Sinn die Herabsetzung des Wahlalters auf 0 Jahre machen könnte.
Insgesamt war das für unsere RSO-Schülerinnen und -Schüler eine sehr inspirierende und gelungene Fahrt, … nach einstimmigem Beschluss!