VHS Bergkamen startet am 22. Januar mit neuem Programm: Noch freie Plätze in wenigen Kursen

„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, bemerkt Sabine Ostrowski, VHS Leitung, mit einem Zwinkern zum Semesterstart der VHS Bergkamen am 22.01.2017.  Das VHS-Team freut sich darauf, dass es wieder los geht und  das VHS-Gebäude sich wieder von seiner lebhaften Seite zeigt.

Das attraktive Kursangebot wird gut angenommen. Bislang haben sich 800 Personen angemeldet. Aber so wie in jedem Halbjahr gibt es in einigen Kursangeboten noch freie Plätze, die sie sich sichern sollten.

In den beliebten Kochkursen sollte man sich zügig anmelden, da diese manchmal schneller ausgebucht sind als vermutet.

Zum Thema Fotografieren mit der Digitalkamera gibt es gleich zu Semesterbeginn zwei interessante Angebote, die sich zum einen mit technische Fragestellungen beschäftigen, zum anderen aber auch gemeinsam mit den Teilnehmenden unterschiedliche Einstellungen an unterschiedlichen Motiven ausprobieren, um das fotografische Objekt angemessen in Szene zu setzen.

Mit den Entspannungskursen der VHS können Sie Ihre Gesundheit eigenverantwortlich stärken. So erlangen Sie körperliches Wohlbefinden und meistern berufliche und private Anforderungen. Das Spektrum der Entspannungskurse ist breit gefächert. Mit Entspannung lernen, einer Mischform unterschiedlicher Entspannungstechniken, über Feldenkrais, Qi Gong, verschiedene Yoga Angebote, auch Lachyoga, Autogenes Training bis zur Muskelentspannung nach Jacobsen.

In den neuen Yogakursen donnerstags Vormittag und mittwochs am Abend, für das Autogene Training und die Muskelentspannung nach Jacobsen gibt es noch freie Plätze.

Interessierte haben die Möglichkeit, in der ersten Unterrichtsstunde in das Angebot zu  „schnuppern“, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen ob es sich um das für Sie richtige Angebot handelt. Melden Sie sich einfach an, nehmen an der Schnupperstunde teil, falls Ihnen der Kurs nicht zusagt setzen Sie sich am  nächsten Tag mit dem VHS Team in Verbindung und melden sich wieder ab.

Diese Regelung gilt auch für den Fremdsprachenbereich. Hier sollten Sie allerdings, wenn Sie sich unsicher sind, welches Kursangebot das Richtige für sie ist, eine Beratung durch die Fachbereichsleiterin, Manuela Sieland-Bortz, in Anspruch nehmen. Wie Sie wissen, sind Fremdsprachen zum unverzichtbaren Bestandteil einer erfolgreichen Biografie geworden, sowohl im beruflichen Kontext als auch für ein interkulturelles Grundverständnis.

Sie lernen bei der VHS Bergkamen in Kursen der entsprechenden Fremdsprachen-Niveaustufen, die sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen orientieren. Unterrichtet wird von qualifizierten Lehrkräften.

Das Fremdsprachenangebot umfasst sechs Sprachen, angefangen bei Niederländisch, über Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Französisch und vielen Englischkursen.

Auch im Fachbereich EDV und Beruf macht die VHS Sie  nicht nur fit für den Beruf sondern auch für private Anwendungen. Es gibt Angebote für unterschiedliche Interessenslagen und für jede Altersgruppe. So gibt es Grundlagenkurse für Personen, die zwar über ein gewisses Maß an Kenntnissen in einzelnen Anwendungsbereichen verfügen, sich aber bei genauer Betrachtung als lückenhaft und somit unzureichend erweisen. Da bietet es sich an, sich intensiver mit Themen wie Textverarbeitung, Word und/oder Excel auseinanderzusetzen.

Für ältere Menschen sind die Kurse „ PC Grundlagen für die Generation 65 +“ und die Smartphone Kurse „ Android, Apps und Co.“ Im Angebot.

Das Schlagfertigkeitstraining und das Thema Zeitmanagement sind wertvolle Beiträge zur Bewältigung des Berufsalltags.

Sollten Ihr Interesse geweckt sein, setzen Sie sich bitte mit dem VHS Team in Verbindung.

Eine vorherige Anmeldung ist für alle Kurse zwingend erforderlich und nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr  im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 Herr Christian Blom und 284 954 Frau Heike Derksen möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über http://vhs.bergkamen.de anmelden.

 




Vorträge im Hellmig-Krankenhaus: Sport Thema in Pulsschlagreihe

Regelmäßige Bewegung gilt neben gesunder Ernährung als wichtiger Therapie- wie Vorsorgebestandteil für viele Krankheitsbilder. Chancen und Risiken sportlicher Betätigung eröffnen den Reigen der Gesundheitsvorträge des Klinikums Westfalen und der VHS Kamen im neuen Jahr am Hellmig-Krankenhaus Dortmund. Es warten in den Folgemonaten Vorträge zu vielfältigen Gesundheitsthemen mit Rat für Erkrankte und Vorbeugungstipps für Gesunde.

Um Chancen und Risiken sportlicher Betätigung geht es in der Pulsschlagreihe.

Zu Themen von Bluthochdruck bis Knieverschleiß, Blutarmut bis Sodbrennen und Gallensteinen reicht das Programm. Referenten im Hellmigium, dem Vortragssaal des Kamener Krankenhauses, sind Chefärzte und Oberärzte des Klinikums Westfalen. Der Besuch ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag besteht jeweils Gelegenheit zu individuellen Fragen an den Referenten.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 10. Januar, ab 18.30 Uhr das Thema Sport. Ziel sportlicher Betätigung soll es sein, den eigenen Körper zu fördern, Kraft, Ausdauer und Koordination zu verbessern. Eine dem eigenen Fitnessstand angemessene Sportausübung und die richtige Vorbereitung helfen, Fehlbelastungen und Verletzungen zu vermeiden. An diesem Abend geht es um breit gesteckte Fragen von der Trainingsintensität und dem Einsatz von Krafttraining bis zu Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln. Referent ist Dr. Andreas Ludwig, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen

Mittwoch, 21. März, 18.00 Uhr
„Bluthochdruck und seine Folgen“
Referent: Dr. Marcus Rottmann, Chefarzt der Klinik für Diabetologie und Angiologie
am Hellmig-Krankenhaus

Mittwoch, 11. April, 18.00 Uhr
„Wenn die Knie schmerzen“
Referent: Dr. Dieter Metzner, Chefarzt der Klinik für Unfall- und
Wiederherstellungschirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen

Mittwoch, 25. April, 18.00 Uhr
„Zwerchfellbruch, Reflux und Sodbrennen – was kann man tun?“
Referent: Dr. Andreas H. Ludwig, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen

Mittwoch, 9. Mai, 18.00 Uhr
„Blutarmut – ein häufiges Phänomen. Tipps und Tricks.“
Referent: Dr. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie,
Gastroenterologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen

Mittwoch, 6. Juni, 18.00 Uhr
„Steinreich ist nicht immer gut – Erkrankungen der Gallenwege“
Referent: Arthur Matuschek, Leitender Oberarzt an der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen




Kreisseniorenkonferenz beschließt Arbeitsschwerpunkte 2018: Altersarmut, Sicherheit, Pflege und Digitalisierung

Noch im alten Jahr haben die Delegierten der Kreisseniorenkonferenz die Themenfelder festgelegt, die im Jahr 2018 vorrangig diskutiert und bearbeitet werden sollen. „Wir wollen uns mit den Fragen beschäftigen, die die ältere Generation bewegt“, sagte einleitend der neue Vorsitzende der Kreisseniorenkonferenz Rolf Schwerdt, bevor die Delegierten ihre Vorstellungen äußern konnten.

So soll das Mehrgenerationenwohnhaus in der Effertzstraße in Unna aussehen.

Das Ergebnis war eindeutig: Die Themen Altersarmut, Sicherheit, Pflege und Digitalisierung wurden am meisten gewünscht und werden nunmehr in den nächsten Monaten im Vordergrund der Arbeit der Kreisseniorenkonferenz stehen. Überraschend für alle war die Hervorhebung des Themas „Digitalisierung und Senioren“. In einer kurzen Diskussion wurde deutlich, dass für die ältere Generation Brücken zur digitalen Welt gebaut und Berührungsängste abgebaut werden müssen. Allerdings wurde auch erkannt, dass der Einstieg ins Internet und dessen Nutzung nicht dazu führen darf, auf die unmittelbare Kommunikation mit anderen Menschen zu verzichten.

„Wohnen im Alter“ war ein Schwerpunktthema der letzten Jahre, zu dem der Geschäftsführer der Unnaer Kreis- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) Matthias Fischer als Referent in der Kreisseniorenkonferenz gewonnen werden konnte. Er stellte Projekte des Mehrgenerationenwohnens in der Effertzstraße und Mozartstraße in Unna vor. Hier hat die UKBS in den letzten Jahren Häuser mit Angeboten für das Mehrgenerationenwohnen gebaut. „Diese Häuser sind Begegnungsorte für ein Miteinander der Generationen“, so Matthias Fischer, „sie schaffen Raum für gemeinsame Aktivitäten und nachbarschaftliches Miteinander“. Die Häuser der UKBS stehen allen Menschen offen, jeder ist willkommen. Erwartet wird ein freiwilliges Engagement, ohne das könnten viele Angebote in den Häusern nicht erbracht werden.

Der Kreisseniorenkonferenz steht eine Geschäftsstelle zur Seite, die beim Kreis Unna in der Stabsstelle Planung und Mobilität angesiedelt ist. Kontakt: Anna Musinszki, Tel. 0 23 03 / 27-23 61, E-Mail anna.musinszki@kreis-unna.de.

Weitere Informationen zur Kreisseniorenkonferenz gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Kreisseniorenkonferenz).




Serie Verkehrsregeln aufgefrischt Teil 5: Auch Fußgänger haben „Vorfahrt“

Parken auf dem Gehweg, Überholen von Bussen, Einfädeln auf andere Fahrstreifen – im Straßenverkehr wird einiges falsch gemacht. Bei vielen ist die Fahrprüfung auch schon länger her und im hektischen Alltag werden dann so manche Regeln vergessen. In der Serie „Verkehrsregeln aufgefrischt“ werden diese wieder ins Gedächtnis gerufen.

Heute: Auch Fußgänger haben „Vorfahrt“

Ein Fußgänger geht über den Zebrastreifen. Hier ist klar, dass Autofahrer anhalten müssen, um ihn über die Straße gehen zu lassen. Foto Max Rolke – Kreis Unna

Bei einem Zebrastreifen ist die Situation klar: Wenn ein Fußgänger über die Straße möchte, müssen Autofahrer anhalten. Doch wie ist das beim Abbiegen in eine Seitenstraße oder bei Verkehrsinseln mitten auf der Straße? Haben die Fußgänger hier auch „Vorfahrt“?

„Wer abbiegt, muss für Fußgänger, die gerade über die Straße wollen, anhalten“, klärt Michael Arnold von der Straßenverkehrsbehörde auf. „Das gilt vor allem auch beim Linksabbiegen. Nicht nur entgegenkommende Fahrzeuge müssen durchgelassen werden, auch Fußgänger.“

Sonderfall Querungshilfe

Querungshilfen für Fußgänger sind im Straßenverkehr häufig zu finden: Es sind die kleinen Verkehrsinseln, die in der Fahrbahnmitte stehen. Hier haben die Fußgänger keine „Vorfahrt“. Sie müssen warten, bis sie die Straße sicher passieren können. „Hier zu halten ist also kein Muss – es ist aber einfach ein netter Zug, jemanden die Straße überqueren zu lassen“, sagt Arnold. PK | PKU




Klinikum Westfalen dankt ehrenmtlichen Helfern

Sie stehen Patienten als Gesprächspartner zur Verfügung, verteilen Bücher oder bieten sich als Patientenfürsprecher für Klärungen an: Ehrenamtliche Helfer leisten im Klinikum Westfalen einen wichtigen Beitrag, so Geschäftsführer Michael Kleinschmdt. Als Dankeschön lud die Geschäftsführung des Krankenhausverbundes jetzt ehrenamtliche Mitarbeiter aus den vier Häusern in Dortmund, Kamen und Lünen zu einem Jahresabschlussessen ein.

Als Dankeschön lud die Geschäftsführung des Klinikums Westfalen jetzt ehrenamtliche Mitarbeiter aus den vier Häusern in Dortmund, Kamen und Lünen zu einem Jahresabschlussessen ein. Im Bild hinten rechts: Geschäftsführer Michael Kleinschmidt.

Michael Kleinschmidt griff dabei ein Wort des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck auf. Der hatte ehrenamtlichen Einsatz als Geschenk für Deutschland bezeichnet. Michael Kleinschmidt übertrag das auf die Welt des Klinikums Westfalen und bedankte sich für die Zeit, die die Mitarbeiter von Besuchs- und Bücherdienst und die Patientenfürsprecher mit ihrem Einsatz verschenken – zum Wohl der Patienten. Für die Seelsorger, die die Besuchsdienste begleiten, schloss sich Matthias Mißfeldt dem Dank an. Seitens der ehrenamtlichen Helfer bedankte sich Angela Nowotny, Sprecherin des Besuchsdienstes Kontakt und Hilfe im Brackeler Haus, für die Einladung und die gute Unterstützung.




Kinder-Uni 2018: Infos und Termine

Noch Platz im Kopf? Lust auf mehr Wissen und zwischen acht und zwölf Jahre alt? Dann ist die vom Kreis angebotene Kinder-Uni 2018 gesetzt. Wie gewohnt, lehren richtige Professoren von richtigen Hochschulen. Neu ist, dass das jetzt vorliegende Programm erstmals die Kinder-Uni-Vorlesungen für das komplette Jahr auflistet.

Die erste Kinder-Uni im neuen Jahr findet am Freitag, 19. Januar statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen an der Holtgrevenstraße 2 – 6. Prof. Dr. Wolfgang Sonne von der Technischen Universität (TU) Dortmund fragt sich und seine Jungstudenten: Was ist Architektur?
Die Kinder-Uni ist gemacht für Kinder zwischen acht bis zwölf Jahren. Die Vorlesungen dauern ungefähr eine Stunde. Der Eintritt ist frei.

Das Programm wird in Schulen ausgelegt und steht im Internet zum Download bereit: Kinder-Uni 2018. Für die Jugend-Uni (ab zwölf Jahren) gibt es den Überblick fürs erste Semester. Zu finden ist die Info unter www.kreis-unna.de/jugenduni. PK | PKU

Kinder-Uni-Termine 2018 für die Pinwand
19.01.2018: Lünen | Prof. Dr. Wolfgang Sonne: Was ist Architektur?
16.02.2018: Holzwickede | Prof. Dr. Ralf Landwehr | Es ist Mathematik!
16.03.2018: Werne | Dr. Alexander Gurdon | Was Musik so alles kann
20.04.2018: Unna | Prof. Dr. Barbara Mertins | Das Lexikon in unserem Kopf
08.06.2018: Fröndenberg | Prof. Dr. Olaf Goebel | Strom aus Sonne und Wind
29.06.2018: Kamen-Methler | M.Eng. Michael Walter und M.Eng. Christian Fried | Intelligente Fahrzeuge
07.09.2018: Schwerte | Dipl.-Ing. Karsten Haßelmann M.Eng | Warum fliegt ein Flugzeug?
28.09.2018: Bönen | Prof. Dr. Carmen Binnewies | Pause für Kopf und Körper
09.11.2018: Begkamen | Prof. Dr. rer. nat. Stefanie Sielemann | Sicherheit am Flughafen
07.12.2018: Selm | Prof. Dr. Harald Strauß | Expedition in die Tiefsee

Jugend-Uni-Termine | 1. Halbjahr 2018
25.04.2018: Unna | Prof. Dr. Peter Kersten | Der Marsianer – Mark Watney und die Wissenschaft plus Filmvorführung „Der Marsianer“
16.05.2018: Lünen | Star Wars – Möge die Ableitung des Impulses mit Dir sein! plus Filmvorführung „Star Wars“




29-jähriger Fußgänger aus Bergkamen bei Verkehrsunfall getötet

Ein 29-jähriger Fußgänger aus Bergkamen wurde am 1. Januar gegen 5.40 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Alten Landwehrstraße in Hamm getötet.

Ein 66-Jähriger, ebenfalls aus Bergkamen, befuhr die Alte Landwehrstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Zwischen der Kerstheider Straße und der Sandbochumer Straße betrat der 29-Jährige nach Mitteilung der Polizei unvermittelt die Fahrbahn und wurde von dem VW Golf frontal erfasst. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.

Ein Sachverständiger wurde angefordert und erschien am Einsatzort. Der VW Golf wurde sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Alte Landwehrstraße bis 9.40 Uhr voll gesperrt.




Bilanz der Silvesternacht: Polizei hatte jede Menge zu tun

Mit zahlreichen Einsatzkräften ist die Polizei in der Silvesternacht im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna im Dienst gewesen. Zwischen 19.00 Uhr am Silvesterabend und 08.00 Uhr am Neujahrsmorgen kam es zu 130 polizeilichen Einsätzen.

Auch durch den Genuss von zu viel Alkohol kam es zu einigen Schlägereien, insgesamt waren es 11 Körperverletzungsdelikte. Auf der Bahnhofstraße in Unna wurden aus einer Gruppe von vier Personen heraus zwei 18-jährige Männer und eine 18-jährige Frau geschlagen. Einer der jungen Männer erlitt dabei eine Verletzung an der Nase. Auf dem Markt in Unna wurden mehrere Personen aus einer größeren Gruppe heraus angepöbelt. Ein 49-jähriger Unnaer wurde dabei von einem 18-jährigen Mann aus Unna getreten. In Selm kam es vor einer Gaststätte in der Ludgeristraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Weiterhin kam es zu mehreren Bränden. In Selm verursachte eine Silvesterrakete in der Buchenstraße den Brand einer Doppelhaushälfte. Die vier Bewohner mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. In Unna brannten an der Iserlohner Straße mehrere Rundballen Heu. In mehreren Städten wurden Mülltonnen durch Böller in Brand gesetzt. In Werne auf der Werner Straße wurde ein Briefkasten der Deutschen Post vermutlich durch einen sog. Polen Böller in mehrere Teile gesprengt. In Schwerte geriet eine Sauna in Brand und Unbekannte versuchten einen Bagger in Brand zu setzen.

Die Abwesenheit der Bewohner nutzen Einbrecher in mehreren Städten aus. So wurden vier Wohnungseinbrüche in Kamen, drei in Unna und einer in Bergkamen in der genannten Zeit angezeigt.
Auch bedingt durch den Genuss von zu viel Alkohol musste die Polizei in Schwerte in einer Wohnung gegen einen Randalierer einschreiten. Der 41-jährige Mann reagierte auf die einschreitenden Beamtinnen und Beamten derart aggressiv und leistete Widerstand, dass er die Nacht im Gewahrsam in Unna verbringen musste. Das war bis 06.45 Uhr der einzige Gast aus dem Bereich der KPB Unna, der diese Übernachtungsmöglichkeit nutzen musste. Am frühen Morgen wurde durch eine Streifenwagenbesatzung dann an der Florianstraße ein 24-jähriger Unnaer angetroffen, der stark alkoholisiert dort in einem Gebüsch lag. Er wurde durch die Beamten ins Gewahrsam in Unna gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.




Frohes Neues mit explodierendem Lichterteppich unter der Halde

Die extra eingepackte Taschenlampe bleibt arbeitslos. Immer wieder zischt eine Rakete über den Kopf hinweg und erhellt den Himmel über der Bergehalde in Neonrot, Knallblau oder im satten Grün. Kleine Schreckmomente gibt es, wenn rechts und links im Wald ein Böller explodiert. Wer meint, er hätte als einziger die Idee gehabt, die Silvesternacht 145,8 m über Höhennormallnull zu verbringen, der hat sich heftig getäuscht. Schon 45 Minuten vor der magischen Stunde sind kleine Pilgerströme auf den Serpentinen unterwegs.

 

Aufwärmen für das große Feuerwerk in der Stunde Null.

Die Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas leuchten blau den Weg hinauf. Hin und wieder hört man ein Schnaufen knapp unterhalb oder oberhalb der eigenen Serpentine: Mancher muss kurz mal verschnaufen, denn es geht ganz schön steil hinauf. Andere nehmen gleich den direkten Weg durch den Korridor, der fast direkt auf die Plattform führt. Wummerte Technomusik, Sekt- und Bierflaschen sind die Begleiter auf diesem reichlich unkomfortablen Weg durch die Botanik.

Zum Ziel auf dem Plateau weisen nicht nur die 14.400 LED-Lampen der 30 Meter hohen Lichtskulptur „Impuls“. Immer zwirbeln sich hier Kaskaden aus explodierendem Licht in die Höhe. Die ersten Hobbyfeuerwerker schießen sich bereits warm. Auch in den Serpentinenschleifen mit freier Sicht richten sich die ersten Silvestergruppen ein. Die Raketen und Batterien werden aus der Verpackung geschält. Die Sektflaschen werden eifrig geleert, damit die stilechten Abschussvorrichtungen bereitstehen. Musik schallt hier und dort aus der Dunkelheit, in die sich hin und wieder der fast schon volle Mond durch dicke Wolken hineinkämpft.

Eine tolle Sicht lockte viele auf das Plateau.

Außer Atem sind jedenfalls alle, die auf dem Plateau ankommen. Denn die Stufen hinauf scheinen unendlich. Der stramme Wind hat sich hier oben, auf der höchsten Erhebung im östlichen Ruhrgebiet, zu einem kleinen Sturm weiterentwickelt. Die Haare flattern in die Sektgläser hinein, die mancher hier schon in den Händen hält. An den Regenjacken und Schals reißen die Böen. Ein Hut fliegt durch die Luft, sein Besitzer rennt hinterher. Mancher Böller schlägt eine ganz andere Richtung ein, als von ihren Werfern ursprünglich gedacht. Nicht ganz ungefährlich ist das, was einige mit fröhlichem Blutalkoholpegel eine Viertelstunde vor Mitternacht mit den Feuerwerkskörpern anstellen.

Fulminante Sicht und laufende Nasen im Sturm

Noch leuchtet die Lichtkunst und gibt Impulse. Die Anwesenden bereiten sich auf den Countdown vor.

Inzwischen wird es eng auf dem Plateau, denn es kommen immer mehr Feierlustige. Kein Wunder, die Sicht ist fulminant, obwohl es kurz zuvor noch geregnet hat. Das Werksgelände von Bayer ist wie ein eigenes Lichtkunstwerk komplett illuminiert. Die Friedrich-Ebert-Straße sticht erleuchtet aus der Dunkelheit hervor. Der Flughafen in Dortmund ist mit seinen erleuchteten Landebahnen glasklar zu erkennen. Immer wieder explodieren kleine Pilze, Kugeln, Fächer, Sternenregen über der Landschaft. Industrie- und Logistikflächen stechen als Lichtkegeln hervor. Die Nase läuft beständig im Wind, die Hände und Füße frieren langsam ein.

Dann zählen alle von drei an rückwärts, die Lichtsäule geht aus und es rufen sich Wildfremde gegenseitig fröhlich ein frohes neues Jahr zu. Im selben Augenblick wird es fast taghell in allen Himmelsrichtungen. Ein Teppich aus funkelnden Lichtexplosionen breitet sich bis zum Horizont aus. In den jetzt überall gezückten Handys spiegelt sich ein grandioses Schauspiel, in dem der Wind nun vor lauter Knallen, Zischen, Rauschen, Knattern und Böllern nicht mehr zu hören ist. Menschen liegen sich in den Armen, küssen sich, stoßen an oder schauen einfach nur gebannt in die Ferne.

Toller Ausblick mit Querschlägern.

Auch das Werksgelände von Bayer gibt eine tolle Kulisse vor dem Silvesterfeuerwerk ab.

Eine Gruppe aus Werne freundet sich gerade mit Bergkamenern an. Keiner hat den anderen je gesehen. Egal, heute ist Silvester, da lernt man sich kennen. Aus Köln ist sogar jemand dabei. Ein Ehepaar aus Unna ist mit dem Wohnmobil gekommen. „Es hat sich gelohnt“, meinen die beiden, die sich dick in Schals, Mützen, Thermojacken und Kapuzen eingemummelt haben. „Die Aussicht war wirklich grandios und es war ein tolles Schauspiel.“ Einer Fotografin stürzt final das Stativ auf den Kopf: Der Wind hat es fortgeweht.

So sieht ein Silvesterfeuerwerk aus, wenn der Wind die Kamera fast vom Stativ weht.

 

 

Der Parkplatz ist jetzt randvoll und es entsteht ein kleines Chaos, als Fußgänger mit ausparkenden Autofahrern kollidieren. Auch auf dem Rückweg ist Vorsicht angesagt. Angeheiterte Feiernde halten nicht immer die exakte Richtung, von den Bürgersteigen fliegen hier und dort knallende Geschosse vor die Motorhaube und spontanes Ausweichen ist dort gefragt, wo Feuerwerksbatterien mitten auf der Straße in hellen Flammen stehen. Die ersten Feuerwehrautos und Polizeiwagen sind die einzigen, die jetzt mit Blaulicht unterwegs sind. Selbst auf der Autobahn sind nur vereinzelte Fahrzeuge zu sehen. Auch das ist ein wirklich einmaliges Erlebnis in dieser Silvesternacht.




Auto brannte in der der Nacht zu Freitag am Friedrichsberg

In der Nacht zu Freitag rückte um 0.42 Uhr die Löschgruppe Bergkamen-Mitte zu einem Pkw-Brand am Friedrichsberg aus.

Beim Eintreffen brannte das Fahrzeug im vorderen Bereich in voller Ausdehnung. Es wurde ein Trupp unter Pressluftatmern eingesetzt. Dieser nahm 1 C-Rohr mit einer Mittelschaumpistole zur Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Es waren 14 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Einsatz. Der Einsatz endete 2.15 Uhr.

Der ältere Audi A3, an dem Totalschaden entstand, wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Der Sachschaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.

 




Workshops Blues-Gitarre für Einsteiger und Fortgeschrittene: Noch Plätze frei

Am 15. Januar 2018 starten zwei neue Intensivkurse für die Freunde der Blues-Gitarre an der Musikakademie Bergkamen: „Blues Basics für Einsteiger“ und „Blues-Instrumentals – Vertiefungskurs“, in denen noch Plätze frei sind.

Um die Grundlagen der Bluesmusik auf der E-Gitarre geht es dem Kursleiter Sebastian Dörries in dem Intensivkurs „Blues Basics für Einsteiger“. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur ein eigenes Instrument und ein kleiner Verstärker sollten mitgebracht werden.

Der Intensivkurs „Blues Instrumentals“ wendet sich an E-Gitarristen aller Altersstufen, die mit der Bluestonleiter und Begleitpatterns bereits vertraut sind. „Mein Ziel für diesen Workshop ist die Erarbeitung eines Repertoires an Titeln, mit denen man z. B. auf Blues-Sessions auftreten kann“, erläutert Dörries.

Der Workshop „Blues Basics für Einsteiger“ findet montags abends von 18.00 bis 19.30 Uhr statt, der Vertiefungskurs „Blues Instrumentals“ von 19.30 bis 21.00 Uhr. Die Kosten für einen Intensivkurs betragen 95,00 €. Die Kurse sind auf 5 Unterrichtseinheiten angelegt. Die Teilnehmerzahl ist je Kurs auf maximal 6 Personen begrenzt. Unterrichtsort ist die Preinschule in Bergkamen-Oberaden.

Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen noch bis zum 8. Januar 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.