Spielzeugbörse „Kinderkram!“ der Friedenskirchengemeinde ist in der Auferstehungskirche am Samstag wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Spielzeugbörse „Kinderkram!“ der Friedenskirchengemeinde ist in der Auferstehungskirche am Samstag, 24. März, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen, um z. B. etwas für die nächste Kindergeburtstagsparty oder für Ostern haben zu können. Kein Kind soll ohne Geschenk bleiben oder eine Einladung ausschlagen müssen, nur weil das Geld für ein Geschenk fehlt.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Lrganisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.

Kinderkram ist jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in den unteren Räumen der Auferstehungskirche für jedermann geöffnet.
Weitere Öffnungszeiten nach Absprache.




Anmeldungen fürs Drachenbootrennen beim Hafenfest 2018 in der Marina Rünthe ab sofort möglich

Im Rahmen des Bergkamener Hafenfestes stehen auch in diesem Jahr wieder die Drachenbootregatten für Hobby- und Firmenmannschaften auf dem Veranstaltungsprogramm.

Schon seit mehreren Jahren sind die Drachenboote mit bis zu 18 Paddlerinnen und Paddlern pro Boot ein Hingucker für die Besucher des Hafenfestes. Dabei verwandelt sich die Nordseite des Hafengeländes in eine Zeltstadt und in ein Fahrerlager für die teilnehmenden Teams.

Auf dem Wasser heißt es dann mindestens drei Vorläufe über jeweils 250m zu bestreiten, um dann in den Finals dabei zu sein.

Los geht es am Samstag, 2. Juni, mit den Hobbyteams, bei denen natürlich der Rünther Kanuverein einer der Favoriten auf den Regattasieg ist.

Am Sonntag, 3. Juni, gehen dann die Firmenmannschaften auf das Wasser, bei denen immer mehrere Mannschaften der Bayer-Werke an den Start gehen.

Anmeldungen zu diesen Mannschaftswettbewerben können bei Heiko Rahn –h.rahn@bergkamen.de – vom Sportbereich der Stadt Bergkamen ab sofort erfolgen. Die Meldeunterlagen und Ausschreibungsbestimmungen sind auf der Homepage der Stadt Bergkamen –www.bergkamen.de – hinterlegt.




Kinderwoche in den Osterferien im Kinder- und Jugendhaus BALU

In den kommenden Osterferien bietet das Kinder- und Jugendhaus Balu von Montag, 26. März, bis Donnerstag, 29. März, eine Kinderferienwoche an. Das Balu hat in dieser Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr für Kinder von 6-13 Jahren geöffnet.

Neben zahlreichen Spielangeboten findet in diesem Jahr am Dienstag, 27. März von 13.00 bis 16.00 Uhr ein Breakdance-Workshop für Kinder von 8-13 Jahren statt. Er wird geleitet von Julian Süßengut, Deutscher Meister im Breakdance 2011 und 2012. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop versteht sich als Einstieg in ein fortlaufendes Kursangebot, welches nach den Ferien dienstags in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr stattfinden soll.

Am Donnerstag, 29.03.2018, führt Clown „Fidelidad“ sein Manegenprogramm im großen Saal des Kinder- und Jugendhaus Balu auf. Im Kreisrund der Manege spielt der Clown Fidelidad als liebenswürdiger „Dummer-August“ zur Freude und zum Spaß seines Publikums sein ein-stündiges Spektakel.

Die Veranstaltung für Kinder ab 6 Jahren beginnt um 15.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 €.

Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02307-60235 im Kinder- und Ju-gendhaus Balu sowie unter www.balu-bergkamen.de.




Polizei nach den tödlichen Unfällen auf der A1: Gaffer! Schämt Euch!

gaffen: verwundert, neugierig, selbstvergessen, häufiger aber sensationslüstern [mit offenem Mund und dümmlichem Gesichtsausdruck] jemanden, etwas anstarren, einen Vorgang verfolgen
Quelle: Duden

Foto: Polizei

Spektakuläre Unfälle auf Autobahnen ziehen sie an und bremsen sie aus: Gaffer. Langsam fahren, um zuzusehen. Dass die Polizei inzwischen Einsatzkräfte nur für die Ahndung der Schaulustigen am Unfallort stellen muss, ist das traurige Ergebnis dieses unerträglichen Verhaltens.

In dieser Woche kam es zu zwei schweren Lkw-Unfällen auf der A1, zwei Menschen verstarben noch am Unfallort. Offenbar ein Fest für Gaffer: Mit extrem verlangsamter Geschwindigkeit versuchten dutzende Auto- und Lkw-Fahrer, sich ein Bild vom Unfall zu machen. Einige gehen noch weiter. Sie filmen den Unfall, manchmal sogar die Unfallopfer, um dann diese Videos in sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Dabei kam es nicht nur beim vorbeifahrenden Verkehr auf den entsprechenden Fahrbahnseiten, sondern auch auf der Gegenfahrbahn zu Staubildung durch Gaffen.Ein Verkehrsunfall auf Höhe der Unfallstelle, augenscheinlich durch genau dieses Verhalten provoziert, bestätigt die Warnhinweise der Polizei: Gaffen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern gefährlich. Zweimal Totalschaden, ein erheblicher Sachschaden. Und das nur aus Neugierde und Sensationslust.

Allein beim zweiten Unfall wurden zwei Streifenwagen dafür abgestellt, Gaffer am Unfallort zu ahnden. Über 25 Anzeigen wurden aufgenommen. Die Schaulustigen erwarten Bußgelder, filmende Gaffer zahlen zusätzlich 100 Euro Strafe und bekommen einen Punkt. Kollegen konnten vor Ort die außerordentliche Anzahl der Gaffer nicht bewältigen – die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher.

Die Polizei bittet dringend: „Bitte verhalten Sie sich rücksichtsvoll, wenn Sie sich einem Unfallort nähern, und fahren in angemessener Geschwindigkeit weiter – ohne Blick auf eventuelle Opfer. Damit erweisen sie Respekt und bringen sich und andere nicht Gefahr. Vielen Dank!“




Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen auf geschichtspolitischer Fahrt nach Auschwitz und Wieliczka

„…daß Auschwitz nicht noch einmal sei!“ –38 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen reisten im Rahmen einer geschichtspolitischen Projektfahrt für fünf Tage nach Polen, um dort das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz zu besichtigen. Die Gruppe nutzte den Besuch auch, um sich mit polnischen Schülerinnen und Schülern zu treffen, um einen Schüleraustausch mit der Bergkamener Partnerstadt Wieliczka zu erneuern.

Schüler des Gymnasiums bei einer Führung durch das Konzentrationslager Auschwitz. (Foto: SGB/Groesdonk)

Dazu reiste auch Frau Joormann-Luft an, die bei der Stadt Bergkamen für die Koordination der Städtepartnerschaften zuständig ist. Wir haben uns in der Schule mit der dortigen Deutschlehrerin Frau Kopacz getroffen, die den letzten Austausch koordiniert hat“, berichtet Geschichts- und Lateinlehrer David Heinze, der die Fahrt mit seinem Kollegen Jan Groesdonk initiiert hat.

Nach der Ankunft am Sonntagmorgen wurde die Gruppe, die neben David Heinze und Jan Groesdonk auch von Anita Pytlinski begleitet wurde, durch Marek Filipek von der Stadt Wieliczka herzlich begrüßt. Bei winterlichen Temperaturen spazierten die Gäste aus Bergkamen im Schnee durch die Stadt und besuchten dort auch das berühmte Salzbergwerk. Ein gemeinsames Abendessen im Hotel mit musikalischer Darbietung der Gruppe Yana Banda rundete den ersten Tag ab.

Am Montag reisten die Jugendlichen nach einem Einkaufsbummel in Wieliczka nach Krakau, um die zweitgrößte Stadt des Landes bei einem Erkundungsspiel genauer kennenzulernen.

Der Dienstag stand dann zunächst ganz im Zeichen des Schüleraustausches. Die Bergkamener Pennäler trafen sich mit den polnischen Gastgebern und besichtigten die vor 4 Jahren neu gebaute Schule, indem gut vorbereitete polnische Schülergruppen die Bergkamener durch die Schule führten und kleine Unterrichtseinheiten in der polnischen Sprache anboten, während sich die Lehrer über Möglichkeiten eines zukünftigen Schüleraustausches berieten.

Am Nachmittag stand schließlich der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz auf dem Programm. Bei einer Führung durch das Stammlager Auschwitz 1 und das Vernichtungslager Birkenau erhielten die Schülerinnen und Schüler intensive und beklemmende Einblicke in die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten. „Die Intensität und die Nachhaltigkeit der Erfahrung in Auschwitz, sich mit der Barbarei am originalen Schauplatz der Taten auseinanderzusetzen, kann kein klassischer Unterricht erreichen“, betont Geschichtslehrer David Heinze.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch der „Schindlerfabrik“. In den Hallen der aus Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ bekannten ehemaligen Deutschen Emailwarenfabrik (DEF), in denen Oskar Schindler durch die Möglichkeit für ihn zu arbeiten über Tausend Juden das Leben rettete, befindet sich heute ein modernes Museum, in dem anschaulich und interaktiv über die Zeit der Besetzung Kraukaus durch Nazideutschland und natürlich die Geschichte der Rettung der „Schindlerjuden“ informiert wird.

Politiklehrer Jan Groesdonk resümiert: „Die Fahrt war eine wichtige Erfahrung und hat wieder einmal gezeigt, wie man geschichtliche Bildung interessant und nachhaltig für das Heute fruchtbar machen kann.“

Bergkamener Schülerinnen und Schüler und ihre Begleiter mit den polnischen Gastgebern in Wieliczka.




Attraktive Medien für die Osterferien: Stadtbibliothek während der Ferien geöffnet

In der Bibliothek warten viele Angebote. Foto: Stadt Bergkamen

Ein Besuch der Stadtbibliothek lohnt sich für alle, die in den Osterferien nicht in den Urlaub fahren, besonders. Denn in der Stadtbibliothek finden sich zahlreiche attraktive Medien, um es sich zu Hause gemütlich zu machen und sich eine schöne Osterzeit zu gestalten.

Vom Bastelbuch, über dicke Schmöker, Kinderbücher und Gesellschaftsspiele bis hin zu aktuellen Sachbüchern gibt es ein vielfältiges Angebot in der Stadtbibliothek zu entdecken.
Und falls doch die Ferne lockt, so bietet die Stadtbibliothek zahlreiche Reiseführer zu vielen Nah- und Fernreisezielen.

Die Öffnungszeiten sind in den Osterferien unverändert, lediglich am Ostersamstag, 31. März, bleibt die Stadtbibliothek geschlossen.




38. Frühjahrsschwimmfest ein voller Erfolg für Wasserfreunde

Die Wasserfreunde TuRa Bergkamen richteten am vergangenen Wochenende sehr erfolgreich ihr 38. Frühjahrsschwimmfest im Hallenbad aus. Insgesamt 15 Vereine mit 195 Teilnehmern der Jahrgänge 2010 bis 2001 lieferten sich bei 716 Einzel- sowie 23 Staffelstarts spannende Wettkämpfe um Medaillen, Jahrgangs- sowie Staffelpokale.

Für die Wasserfreunde gingen 18 Schwimmerinnen und 24 Schwimmer an den Start. Sie erschwammen sich gemeinsam 43 Gold-, 28 Silber- und 27 Bronzemedaillen, 98 persönliche Bestzeiten, neun Jahrgangs- sowie drei Staffelpokale.

Medaillen bekamen Kim Loreen Ptasinski (5x Gold), Marco Steube (5x Gold), Saskia Nicolei (4x Gold, 1x Silber), Liane Wefers (4x Gold, 1x Bronze), Piet Weppler (4x Gold, 1x Bronze), Alexander Mengin (4x Gold), Victoria Reimann (3x Gold, 2x Silber), Felix Wieczorek (2x Gold, 2x Silber, 1x Bronze), Yannick von der Heide (2x Gold, 2x Silber), Maximilian Weiß (2x Gold, 2x Silber), Carina Blank (1x Gold, 4x Silber), Max Gregor Schäfer (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze), Josephine Borowski (1x Gold, 2x Bronze), Ian Jared Wefers (1x Gold), Kevin-Noah Kaminski (3x Silber, 2xBronze), Armin Wefers (2x Silber, 3x Bronze), Julian Noel Bracht (2x Silber, 1x Bronze), Noah Mo Krause (2x Silber, 1x Bronze), Kaan Aydin (1x Silber, 1x Bronze), Sofia Helal (3x Bronze), Chiara Morawski (3x Bronze), Jan Luca Goly (2x Bronze), Janosch Sloboda (2x Bronze), Felix Niehues (1x Bronze) und Emma Schmucker (1x Bronze) überreicht.

Über einen Jahrgangspokal freuten sich Yannick von der Heide (Jg.2009), Piet Weppler (Jg.2008), Liane Wefers (Jg.2007), Alexander Mengin (Jg.2006), Victoria Reimann (Jg.2004), Saskia Nicolei (Jg.2003), Marco Steube (Jg.2003), Felix Wieczorek (Jg.2002) und Kim Loreen Ptasinski (Jg.2001).

Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam, Lara Boden, Lina-Julie Bracht, Mareen Brech, Danny Czarnetzki, Lisa Marie Ebel, Alexa Haase, Josef David Helal, Kristina Jungkind, Leon Jungkind, Elias-Noel Kaminski, Navin Ketheeswaran, Rishi Ketheeswaran, Viktor Kotulski, Tessa Nüsken und Thalia Simon mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten.

Aber auch bei den Staffeln waren die Wasserfreunde kaum zu schlagen und holten vier Jahrgangspokale. Sie siegten über 4x 50m Lagen der jüngeren Jahrgänge mit Alexander Mengin, Piet Weppler, Liane Wefers und Chiara Morawski, über 4x 50m Lagen der älteren Jahrgänge mit Felix Wieczorek, Saskia Nicolei, Maximilian Weiß und Kevin-Noah Kaminski, über 4x 50m Freistil der jüngeren Jahrgänge mit Alexander Mengin, Piet Weppler, Ian Jared Wefers und Chiara Morawski sowie der älteren Jahrgänge mit Maximilian Weiß, Felix Wieczorek, Kevin-Noah Kaminski und Saskia Nicolei. Den zweiten Platz belegten die TuRaner über 4x 50m Lagen mit Noah Mo Krause, Julian Noel Bracht, Lisa Marie Ebel und Thalia Simon sowie Armin Wefers, Marco Steube, Kim Loreen Ptasinski und Victoria Reimann. Über 4x 50m Freistil wurden sie Zweite mit Marco Steube, Armin Wefers, Victoria Reimann und Kim Loreen Ptasinski sowie Dritte mit Mareen Brech, Julian Noel Bracht, Lisa Marie Ebel und Thalia Simon.

Auch außerhalb des Beckens war die Veranstaltung für die Wasserfreunde wieder ein voller Erfolg. So wurde der reibungslose Ablauf, die gute Organisation und das leckere und reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken wieder einmal von allen Seiten gelobt. Darum geht erneut ein besonderer Dank an die vielen fleißigen Helfer, ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre.




Musikakademie Bergkamen lädt zum Workshop „Blues Harp“ für Fortgeschrittene ein

Bereits zweimal war der erfahrene Kursleiter Dietmar Spatz als Gastdozent der Musikakademie in Bergkamen, um interessierten Anfängern die Grundlagen der „Blues Harp“ zu vermitteln. Nun lädt er Fortgeschrittene ein zum Vertiefungskurs am 15. April 2018 (Sonntag) von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Kursleiter Dieter Spatz. Foto: Regina Lux

„Ziel dieses Workshops ist das Spiel von Blues und Volksmusik. Die Teilnehmer werden ihre Spieltechnik verbessern und Neues, wie z. B. Bending Töne und Akkordspiel, kennen lernen“, erläutert Dietmar Spatz. „Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Vorkenntnisse auf dem Instrument, z. B. durch einen Einsteigerkurs.“

Die Teilnehmer werden gebeten, Schreibutensilien, Getränke und eine in C-Dur gestimmte Mundharmonika mitzubringen. Die Kosten für den Workshop betragen 38,00 €. Veranstaltungsort am 15. April von 11.00 bis 16.00 Uhr ist das Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen ab sofort bis zum 06. April 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




Kreis fährt Extraschicht: „Bullemänner“ als Topact auf Haus Opherdicke

Am 30. Juni ist die Nacht der Nächte: Die Metropole Ruhr fährt die ExtraSchicht 2018. Als Premierenakteur mit dabei ist der Kreis Unna. Er bietet auf Haus Opherdicke Komik, bunte Bilder und ganz viel Lichtkunst.

Die „Bullemänner“ blicken bei der Extraschicht in die westfälische Seele. Foto: Thomas M. WeberHinter Dortmund nur noch Pampa? Nein, sagte sich ein Team rund um Stefanie Kettler. Die Kulturchefin des Kreises nahm Kontakt zur Ruhr Tourismus GmbH auf (sie zeichnet u. a. für Konzeption und Marketing verantwortlich), legte parallel dazu die Eckpfeiler des Programms fest, verpflichtete die beiden „Bullemänner“ und dann gab es keinen Zweifel mehr: Der Kreis fährt seine erste Extraschicht.

Schwarz auf weiß nachzulesen ist dies im Programmheft, in das es der Kreis gleich zweimal geschafft hat. Als einer von fünf „Neuen“ wird er auf Seite 15 vorgestellt. Was er bei seinem Ersterscheinen auf der Extraschicht-Bühne im Angebot hat, ist auf Seite 94 nachzulesen.

Neben den Bullemännern mit ihrem Talent, ganz tief in die westfälische Seele zu steigen und dieselbe zu erklären, gibt es Führungen durch die Farbwelten von Otmar Alt, denn seine bunten Bilder werden im Juni im Haupthaus von Haus Opherdicke zu sehen sein.

Zweifellos zum Hingucker werden wird der Skulpturenpark rund ums Wasserschlösschen hoch über der Ruhr: Lichtkunst verwandelt die Gartenlandschaft mitsamt der Arbeiten des Bildhauers Raimondo Puccinelli zu später Stunde in eine fast mystische Zauberwelt.

Auch in Sachen Verkehrsanbindung ist bei der ersten Extraschicht des Kreises schon alles klargemacht: Die ES 29 ist das Fortbewegungsmittel der Wahl zum und vom Haus Opherdicke in Holzwickede.

Weitere Informationen gibt es unter www.extraschicht.de. PK | PKU




Postfiliale im Reisebüro Brinkmann schließt am 30. Juni – SPD fordert sofortigen Ersatz

Der Stadtteil Oberaden muss auch weiterhin eine Post-Filiale haben – und zwar ohne zeitlichen Abstand zwischen der Schließung der bestehenden und der möglichen Eröffnung einer neuen. Das fordert die SPD-Fraktion, nachdem bekannt geworden ist, dass die Postfiliale im Reisebüro Brinkmann an der Jahnstraße zum 30. Juni geschlossen wird.

Die Deutsche Post erklärt in einem Schreiben an Bürgermeister Roland Schäfer, dass die Vertriebsgebietsleitung bereits auf der Suche nach einem Standort und einem neuen Partner sei. Gern sei man auch bereit, Vorschläge der Stadt hierzu berücksichtigen.

Nach Auffassung der SPD wird sich die Partnersuche sehr schwierig gestalten. Die Filial-Schließung sei auch Thema der jüngsten Sitzung des SPD-Ortsvereins Oberaden gewesen. Dort habe man alle möglichen Geschäfte entlang der Jahnstraße und der Rotherbachstraße darauf hin abgeklopft, ob sie ausreichend Platz für eine Postfiliale böten, erklärte der stellvertretende Fraktionschef Dieter Mittmann.

Fündig geworden seien die Sozialdemokraten dabei nicht. Erschwerend komme hinzu, dass für den Filialdienst zusätzliches Personal eingestellt werden müsse.

Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer sieht noch einen ganzen andren Grund, dass sich Gewerbetreibende nicht unbedingt um eine Partnerschaft mit der Post drängeln würden: die nicht sehr üppig ausgestatteten Konditionen. Er forderte die Deutsche Post auf, auch hier nachzubessern.




Wieder ein tödlicher Lkw-Unfall auf der A 1

Wieder gab es einen tödlichen Lkw-Unfall am Stauende auf der A 1. Bei diesem Unfall im Westhofener Kreuz, der sich gegen 11.10 Uhr ereignete, starb ein 68-jähriger Lkw-Fahrer noch am Unfallort.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 45-Jähriger aus Arendsee (Sachsen-Anhalt) mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. In Höhe des Westhofener Kreuzes staute sich der Verkehr, so dass der 45-Jährige sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste. Aus bislang ungeklärter Ursache erkannte dies ein dahinter fahrender 68-Jähriger aus Echtershausen (Rheinland-Pfalz) offenbar zu spät. Nahezu ungebremst prallte er mit seinem Sattelzug gegen den des 45-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. Der Fahrer aus Arendsee erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A 1 in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Ebenso die Anschlussstelle Schwerte. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr über die dortige Parallelfahrbahn geleitet. Gegen 16.20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.

Zu allem Überfluss ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos – offenbar war das Gaffen in Richtung des schweren Unfalls hier der Auslöser. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.

Gegen weitere zwei Dutzend Fahrer fertigten die Beamten zudem Anzeigen, weil sie mit ihren Handys die Unfallstellte filmten oder fotografierten.