TuRa-Wasserfreunde: Chiara Morawski erschwimmt vier Goldmedaillen und Jahrgangspokal in Witten

Am vergangenen Samstag nahmen elf Nachwuchsschwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen sehr erfolgreich am 4. Neujahrsschwimmfest in Witten teil. Gemeinsam erschwammen sich die TuRaner bei dem kindgerechten Wettkampf stolze 27 Medaillen und 27 persönliche Bestzeiten auf der Kurzbahn.

Das erfolgreiche TuRa-Team: Niclas Knoke, Mika Tom Krause, Mika Rinne, Mila Fee Krause, Aksaya Amirthalingam, Max Simon, Lina Marie Schäfer und Nele Fritzsche.

Im ersten Abschnitt starteten nur Kinder der Jahrgänge 2011 und 2012 über 25m Brust und 25m Rücken sowie 25 Kraulbeine am Brett (KB). Hier erhielt Mika Tom Krause (Jg.2011) eine Goldmedaille über 25m Rücken, eine Silbermedaille über 25m KB und eine Bronzemedaille über 25m Brust; Aksaya Amirthalingam (Jg.2011) eine Goldmedaille über 25m Brust sowie je eine Bronzemedaille über 25m KB und 25m Rücken; Max Simon (Jg.2012) eine Goldmedaille über 25m KB und eine Silbermedaille über 25m Brust; Lina Marie Schäfer (Jg.2012) eine Goldmedaille über 25m Rücken und eine Bronzemedaille über 25m Brust und Mila Fee Krause (Jg.2011) eine Silbermedaille über 25m Rücken. Mika Rinne schwamm bei seinen Starts mit tollen neuen persönlichen Bestzeiten nur knapp am Treppchen vorbei.

Aber auch zusammen waren die jüngsten TuRaner stark, sie siegten über 4x25m Freistil mit Mila Fee Krause, Mika Rinne, Mika Tom Krause und Aksaya Amirthalingam sowie bei der 6x25m Pinnchen-Staffel, wo jeder Schwimmer nach dem Anschlag ein kleines Pinnchen mit Wasser trinken musste, mit Mila Fee Krause, Max Simon, Mika Rinne, Lina Marie Schäfer, Mika Tom Krause und Aksaya Amirthalingam.
Im zweiten Abschnitt starteten die Schwimmer der Jahrgänge 2009 und 2010 über alle vier 25m Strecke und die älteren Schwimmer über die 50m Strecken. Hier erhielt Chiara Morawski (Jg.2006) je eine Goldmedaille über 50m Schmetterling, 50m Rücken, 50m Freistil und 50m Brust sowie den Lagenpokal in ihrem Jahrgang; Julian Noel Bracht (2006) eine Goldmedaille über 50m Brust sowie je eine Bronzemedaille über 50m Schmetterling und 50m Freistil; Yannick von der Heide (Jg.2009) eine Goldmedaille über 25m Schmetterling sowie je eine Bronzemedaille über 25m Rücken und 25m Brust; Thalia Simon (Jg.2006) je eine Silbermedaille über 50m Schmetterling und 50m Rücken sowie je eine Bronzemedaille über 50m Brust und 50m Freistil und Lina-Julie Bracht (Jg.2008) eine Silbermedaille über 50m Rücken und eine Bronzemedaille über 50m Brust.

Mit der 5x50m Freistil-Staffel erkämpften sich Chiara Morawski, Julian Noel Bracht, Thalia Simon, Lina-Julie Bracht und Yannick von der Heide einen guten zweiten Platz.

Die Trainer Nele Fritzsche und Niclas Knoke freuten sich über die guten Leistung ihrer Mannschaft.




Technischer Defekt: Vito prallt gegen das Gebäude des ehemaligen Hagebaumarktes

Ein technischer Defekt ist vermutlich der Auslöser eines Unfalls am Samstagabend gegen 18.10 Uhr im Kreisverkehr Erich-Ollenhauer-Straße / Ernst-Schering-Straße.

Der 20-jährige Fahrer des Mercedes-Vito verlor dort die Kontrolle über sein Fahrzeug, das anschließend über einen Gehweg rollte, eine Hecke durchbrach und letztlich gegen das Gebäude des ehemaligen Hagebaumarktes prallte. Durch den Aufprall wurden die Airbags des Vitos ausgelöst. Dabei verletzte sich der 20-Jährige leicht.  Er wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr ab gestreut. Der entstandene Sachschaden wird auf 9200 Euro geschätzt.




„Haushalt. Die Dinge und ich“ – Ausstellung in der sohle 1 zum Thema Lust und Frust im Haushalt

11 Künstlerinnen und Künstler aus NRW und eine Berliner Künstlerin widmen sich demnächst in der Galerie sohle 1 dem Thema Lust und Frust der modernen Menschen im Haushalt. Am Donnerstag, 8. März (Internationaler Frauentag!) wird die einmalige, für Bergkamen konzipierte Ausstellung um 19 Uhr in der Galerie sohle 1 eröffnet. Die Kuratorinnen der Ausstellung Ina Ewers-Schultz und Martina Padberg werden in die Ausstellung einführen, die von Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel eröffnet wird. Zahlreiche Künstlerinnen werden bei der Eröffnung anwesend sein.

Haushalt geht uns alle an. Wie Frauen und Männer im modernen Alltag Haushalt bewältigen, mit Chaos und Ordnung umgehen. Lust und Frust erfahren, was ihnen Haushalt überhaupt noch bedeutet, zeigen die Künstlerinnen und ein Künstler in Installationen, Video, Fotografien, Zeichnungen und Objekten auf.
Begleitend zur Ausstellung werden auch Führungen angeboten.

Eine Führung mit Kuratorin Ina Ewers-Schultz kann am 15. April besucht werden, Eintritt 3,- €. Termine für weitere Führungen werden demnächst bekannt gegeben, Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.

Informationen: Stadt Bergkamen, Kulturreferat, Simone Schmidt-Apel, Tel.: 02307/965-263.
Anmeldung: Stadt Bergkamen, Kulturreferat, Anne Mandok , Tel: 02307/ 965-464.




Viel mehr Einsätze auch für die Lebensretter in Weddinghofen

Es waren mehr Einsätze, sogar viel mehr. 43 mal häufiger als noch 2016 mussten die Weddinghofener Lebensretter im vergangenen Jahr ausrücken. Für insgesamt 161 Einsätze wurde Alarm ausgelöst. Darunter „einer der größten Einsätze, die ich in meiner Laufbahn erlebt habe“, resümiert Ralf Bartsch. Der Brand an der Zentrumstraße hatte Wehren aus dem gesamten Umkreis mobilisiert.

Die Geehrten und Beförderten der Weddinghofener Wehr mit dem Gästen aus Politik, Verwaltung und Wehrleitung.

Aber auch der Einsatz in der Schlenke in Oberaden mit 30 Verletzten wird wohl in die Geschichtsbücher auch der Löschgruppe Weddinghofen eingehen. Bei der Jahresdienstbesprechung am Samstag waren noch einmal Bilder von diesen Großeinsätzen zu sehen. Ansonsten standen vor allem die „Randnotizen“ im Mittelpunkt. Denn es sind gerade die Übungen, Unterrichtseinheiten, Lehrgänge, Seminare, Leistungsnachweise und weitere Aktivitäten, mit denen sich die Lebensretter nicht nur fit für die immer anspruchsvolleren und fordernden Einsätze halten. Hier investieren die drei Feuerwehrfrauen und 30 Feuerwehrmänner aus Weddinghofen auch einen Großteil ihrer Freizeit, um für andere jederzeit einsatzbereit zu sein.

Allein 33 Übungen, Zugübungen, Unterrichtsdienste, und Sonderdienste standen 2017 für alle auf dem Programm. Darunter auch die vorschulische Brandschutzerziehung in fünf Kindergärten und in der Ganztagsschule. Besonders in Erinnerung geblieben ist aber ein Dienst, der für die Jugendfeuerwehr organisiert wurde. Dabei lernte der Nachwuchs nicht nur das Gebäude und die Geräte kennen und übte, wie Menschen gerettet werden. Eine junge Nachwuchsfeuerwehrfrau hatte ihre Truppe als Einsatzleiterin dabei derartig im Griff, „dass wir uns ganz gewiss keine Sorgen um die Zukunft machen müssen“, resümiert Ralf Bartsch.

Sportlich ganz weit vorn

Besonders beeindruckend sind zudem die sportlichen Aktivitäten der Weddinghofener Kameraden. Die liefen nicht nur in Person von Frank Bartsch in kompletter Einsatzuniform samt Atemschutzgerät die 42 km beim Berlin-Marathon. Sie erklommen beim Fire-Fighter Sky-Run und Treppenlauf der Feuerwehr auch rennenderweise unzählige Stufen, bewältigten den Matsch beim LakeRun am Möhnesee, absolvierten den Silvesterlauf von Werl nach Soest ebenso wie den Altländer Blütenmarsch in Jorg und den Atemschutzwettkampf in Hemau. Max und Mika Matthies erkämpften sich das Deutsche Sportabzeichen.

Auch 2018 stehen wieder mehrwöchige Grundlehrgänge und insgesamt 30 Termine auf dem Programm. Unter anderem steht Besuch der Kameraden aus Drüplingsen bei Iserlohn an, eine Übung beim Institut der Feuerwehr, das traditionelle Dorfabi und natürlich auch die Beteiligung an Festen und Feiern im Stadtteil. Organisatorisch werden sich Kleinigkeiten ändern, nachdem im vergangenen Jahr bereits die energetische Sanierung mit neuen Toren erfolgt ist. In diesem Jahr wird die Werkstatt aus der Halle ausziehen und eine neue Unterkunft in einer Garage des Altgebäudes bekommen.

Besondere Auszeichnungen und Beförderungen

Besondere Auszeichnungen erhielt Michael Gebühr im Zuge der Jahresdienstbesprechung. Er hat zum 40. Mal in Folge nicht nur den Leistungsnachweis der Freiwilligen Feuerwehren bestanden und bekam dafür das Leistungsabzeichen in Gold mit Eichenlaub des Verbands der Feuerwehren NRW. Er ist auch seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr und wechselt aus gesundheitlichen Gründen in die 18 Kameraden starke Ehrenabteilung. Dafür gab es der Tradition entsprechend einen Krug mit spezieller Widmung. Geehrt wurde auch Heinz Dresemann für 60 Jahre Mitgliedschaft. Verabschiedet wurde Stefan Ring als stv. Kassierer. Adrian Bussek bekam eine besondere Ehrung, weil er zusammen mit Dominik Niehues 190 Stunden investiert hat, um Geräte, Fahrzeuge und vieles mehr in das Verwaltungssystem einzuspeisen.

Befördert wurden: Ralf Bartsch (Brandoberinspektor), Hauke Geipel (Brandmeister), Michael Wiesner, Mika Matthies, Sven Koch und Jonas Katzenberg (Feuerwehrmann-Anwärter) sowie Hakan Ergül (Oberfeuerwehrmann, wird nachgeholt).

Folgende Lehrgänge wurden absolviert:

Stadtebene:

Absturzsicherung: Marcel Berg, Tobias Birk, Adrian Bussek, Max Matthies, Ramazan Özcelik, Andreas Schorn, Justin Tamme

Kreisebene

Truppführer-Lehrgang FII: Marcel Berg

Sprechfunker-Lehrgang: Dennis Schade, Justin Tamme

Maschinisten-Lehrgang: Marcel Berg, Hakan Ergül

Landesebene

F/B V-1Verbandsührer: Ralf Bartsch

F III Gruppenführer: Hauke Geipel

Seminar ABC II: Berthold Boden

Seminar Ölschadenabwehr: Berthold Boden

Seminar Sicherheitsbeauftragte: Jürgen Birk, Max Matthies

Seminar Führungskräfteweiterbildung Brände von Fahrzeugen mit E-Antrieb: Peter Budde

Sonstige

Brandschutzbeauftragter VdF NRW: Berthold Boden

Führerscheinklasse CE: Tobias Birk




Unser Vorschlag: Ein Ikea-Dezernat bei der Staatsanwaltschaft

von Andreas Milk
Ob die Staatsanwaltschaft Dortmund wohl bald über ein eigenes Ikea-Dezernat nachdenkt? Möglich wär’s. Wieder mal geht es in einem Prozess vor dem Kamener Amtsgericht um den „Tatort Selbstscanner-Kasse“ im Möbelhaus am Kamen Karree. Zwei Frauen aus Bielefeld und Bönen sind angeklagt. Der Vorwurf: Im Februar 2017 sollen sie vier Teppiche im Gesamtwert von 456 Euro zum Schnäppchenpreis von 7,96 Euro erstanden haben – einfach, indem sie die Barcodes austauschten. Die Kasse zeigte beim Einscannen jeweils 1,99 Euro an.

Kleine Rückblende: Im April 2017 wurde ein junges Paar in Kamen wegen frisierter Ikea-Barcodes verurteilt; im September 2016 stand ein junger Mann vor Gericht, der seine Ware nur teilweise eingescannt hatte. Und dazwischen – Anfang 2017 – sollte die damalige Möbelhaus-Chefin Dinah Rudack als Zeugin gegen einen (Ex-) Mitarbeiter aussagen. Auch der, so die Anklage damals, habe zum eigenen Vorteil an Preisschildern rumgefummelt. Rudack konnte ohne Aussage wieder gehen – der Angeklagte hatte sich ins Ausland abgesetzt.

Nun also die beiden Frauen mit den vier Teppichen. Beim Termin am Freitag bestritten sie jede Diebstahlsabsicht. Vielmehr habe die Kasse Kapriolen gemacht und die Geldkarte wieder ausgespuckt. Irgendwas sei da wohl schief gegangen – sie selbst hätten sich aber nichts vorzuwerfen.

Amtsrichter Martin Klopsch hatte keine Ikea-Mitarbeiter als Zeugen geladen. Denn er habe mit Geständnissen gerechnet, erklärte er. Weil es die nicht gab, wird der Fall Ende April noch einmal verhandelt. Ein Video aus der Überwachungskamera soll dann gezeigt werden. Außerdem will Klopsch – wie schon in dem Prozess vor einem Jahr – Dinah Rudack vorladen. Inzwischen ist sie nicht mehr Chefin von Ikea in Kamen; sie wechselte vor kurzem nach Rotterdam.




Das sieht die Polizei nicht gern: Klapprad zum „heißen Ofen“ umgebaut

Eine Begebenheit frei nach dem Motto „Kein Tag ist wie der andere bei der Polizei“ hatte am Dienstag,  ein Motorradpolizist in Lünen auf der Kurt-Schumacher-Straße / Kamener Straße. Der Beamte beobachtete den Verkehr auf der Kurt-Schumacher-Straße, als ihm ein Gefährt (siehe Foto) nicht nur durch seine auffällige Farbe, sondern auch durch futuristisch anmutende Konstruktionen („Fluxkompensator“ per pedes?), förmlich ins Auge stach.

Bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Konstruktion nicht als eine wissenschaftliche, einem Science-Fiction-Roman entsprungene Sensation, sondern als schnöder Zweitakt-Motor. Der Fahrer des „Feuerstuhls“, ein 60-Jähriger aus Lünen, hatte den Motor auf dem Gepäckträger montiert. Vom Motor aus führte eine Kette zum modifizierten Hinterradritzel. Ein entsprechender Gaszug zur Geschwindigkeitsregelung führte zum Lenker. Die Beleuchtung setzte sich aus einer Taschenlampe vorne und mehreren roten Akkuleuchten am Heck des Feuerstuhls zusammen. In seiner ersten Einlassung gab der 60-jährige Konstrukteur an, es handele sich um einen Bausatz, welchen er selber auf sein Fahrrad montiert habe. Er habe auch versucht das Gefährt zu versichern, allerdings habe seine Versicherung dies auf Nachfrage abgelehnt.

Ende der Geschichte: Das Gefährt wurde zwecks Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Der 60-Jährige bekam eine Verkehrsvergehensanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.




Rückgang der Wohnungseinbrüche im Kreis Unna um 40 Prozent

„Es wird immer schlimmer.“ Dieser Kommentar ist oft auf Facebook zu lesen, wenn es um Kriminalität geht. Zumindest im Kreis Unna und für Wohnungseinbrüche stimmt er nicht. Die jetzt von der Polizei vorgelegten Zahlen zur Einbruchskriminalität sprechen eine ganz andere Sprache.

Die bereits im Jahr 2016 rückläufige Zahl der Einbrüche in Wohnungen (Reduzierung um über 12 % auf 1.039 Fälle) hat sich während des Jahres 2017 weiterhin erfreulich entwickelt. Die Polizei im Kreis Unna kann für das Jahr 2017 einen noch deutlicheren Rückgang um weitere 40 % (617 Taten) feststellen. Damit entwickelt sich die Situation im Kreis Unna günstiger als es landesweiten Prognosen des Landeskriminalamts Ende Dezember 2017 erwarten ließen. Dort ging man Weihnachten noch von einem bereits erfreulichen Rückgang um „nur“ 25 % aus.

Auch die im Januar zunehmende Aktivität von Wohnungseinbrechern trübt dieses Bild nicht. „Die polizeiliche Erfahrung der letzten Jahre zeigt“, so der Leiter der für den Kreis Unna zuständigen Direktion Kriminalität, Frank Kujau, „dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im Januar jeden Jahres gegenüber dem Dezember deutlich zu- und im Anschluss wieder abnimmt.“

Dennoch ist die Polizei unverändert aktiv. Wie Landrat Michael Makiolla als Chef der Polizei klarstellte, bleibt die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs auch im Jahr 2018 das zentrale strategische Thema der Kriminalitätsbekämpfung. „Die Aufklärungsquote ist auf 19 % gestiegen. Ein für den Wohnungseinbruch gutes Teilergebnis. Auch der erneut gestiegene Anteil an Versuchen auf nunmehr fast 48 %, zeigt dass sich die Arbeit des Kommissariats Kriminalprävention auszahle. Viele Eigentümer haben in der Vergangenheit in ihre Sicherheit investiert, was ich begrüße. Das rentiert sich jetzt. Doch wir ruhen uns auf den Erfolgen nicht aus.“

Im Rahmen der Fortsetzung ihrer Aktivitäten hat die Polizei am Donnerstag in Methler erneut Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Es wurden dabei Personen und Fahrzeuge überprüft, Bürgergespräche geführt und Informationsmaterial zum Thema Prävention gegen Wohnungseinbrecher verteilt.

Diese Maßnahmen sind Teil des ganzjährigen Aktionsprogramms von Fahndungs- und Kontrollaktionen der Polizei im Kreis Unna, die sich in unterschiedlichen Zeitabständen in den verschiedenen Gemeinden des Polizeibezirks fortsetzen werden. Polizeibeamte werden sowohl in Uniform als auch nicht erkennbar in Zivil eingesetzt und teilweise -so wie am gestrigen Tag- auch von Angehörigen der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Daneben reagiert die Polizei selbstverständlich auch auf Notrufe von Anrufern zu verdächtigen Aktivitäten und insbesondere Einbruchsversuchen in der Nachbarschaft. Dass diese Meldungen derzeit rückläufig sind, ist sicherlich auch dem Rückgang an Straftaten geschuldet.

„Wir wollen, dass der Kreis Unna unverändert eine Region ist, in der die Menschen sicher leben können.“ so Landrat Michael Makiolla. Deshalb ruft er die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Beobachtungen der Polizei in jedem Fall zu melden und insbesondere gegenüber ungewöhnlichen Ereignissen in ihrer Nachbarschaft kritisch zu bleiben.




Gedenkfeier zum 72. Jahrestag des Grubenunglücks auf der Schachtanlage Grimberg 3/4

Die Mitglieder der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen treffen sich am Dienstag, 20. Februar, um 10.30 Uhr zur Gedenkfeier zum 72. Jahrestag des Grubenunglücks auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 am Ehrenmal auf dem Waldfriedhof, Am Südhang

Weitere Termine der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen sind:

  • 10.03.2018, 11 Uhr Jahreshauptversammlung in den Kuhbachstuben
  • 01.05.2018, 11 Uhr 1. Mai-Kundgebung in der Römerbergsporthalle in Oberaden
  • 30.06.2018, 18 Uhr Klönabend im Krähenwinkel
  • 29.09.2018, 11 Uhr Jubilarfeier in der Schützenheide
  • 11.11.2018, 14 Uhr  Skatturnier im  Krähenwinkel

Das Skatturnier wird zusammen mit dem IGBCE Regionalforum durchgeführt. Am Ostersamstag ist eine weitere Aktion der Ortsgruppe in Weddinghofen geplant.

Zu der am Samstag, den 10.03.2018 stattfindenden Jahreshauptversammlung der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen, ist der Bundestagsabgeordnete der SPD, Oliver Kaczmarek, eingeladen. Er wird dort über die Koalitionsverhandlungen und ggf. über deren Abschluss referieren.




Ausstellung „passing“ nur noch bis Sonntag in der sohle 1 zu sehen

Noch bis zum 16. Februar ist in der Galerie sohle 1 die Ausstellung „passing“ zu sehen. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich auf besondere Porträtfotografien, Film und Videoarbeiten und Lichtinszenierungen einzulassen.

Das Künstlerduo Simone Prothmann und Siegfried Krüger

Simone Prothmann und Siegfried Krüger setzen Zeit als Komponente ein und thematisieren in ihren Arbeiten immer wieder Nicht-Sichtbares, Verborgenes und Unumkehrbares. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung werden die Künstler Idee, Annäherung und Hintergründe zu ihren Arbeiten vorstellen.

Städtische Galerie „sohle 1“
Jahnstraße 31/Museumsplatz
59192 Bergkamen-Oberaden
02306 30 60 21 0

Öffnungszeiten:
Di – Fr 10-12 und 14-17 Uhr
Sa 14-17 Uhr
So 11-18 Uhr




Heftige Kritik von der SPD: Straßen.NRW will auch nach dem Bau der L821n weiterhin Lkw auf der Schulstraße rollen lassen

In Sachen Ortsdurchfahrten in Oberaden und Weddinghofen hat der Bergkamener Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß am Donnerstag eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Unter anderem will er wissen, wie sich das Land vorstellt, wie nach dem Bau der L821n eine Entlastung von Schulstraße/Kampstraße und der Jahnstraße erreicht werden kann.

Demo für den Bau der L 821n: Die Proteste vieler Anlieger von Schul- und Kampstraße bringen wohlmöglich die neue Umgehungsstraße, eine nennenswerte Entlastung vom Lkw-Verkehr wird es nach den Plänen von Straßen.NRW aber nichtan der Kampstraße am Montagnachmittag.

Auslöser dieser Anfrage waren Äußerungen eines Sprechers von Straßen.NRW gegenüber der Presse, dass es keine Herabstufung der Schulstraße und Kampstraße zu einer Kreis- oder Gemeindestraße geben wird. Folgerichtig sei es dann unmöglich, auf der Landstraße L664 eine Begrenzung der Tonnage beim Lkw-Verkehr einzuführen.

Der von ihnen gewünschte Effekt, die Lkw-Verkehrs von der Schulstraße auf die neu zu bauende L821n zu verdrängen und so die Lärmbelästigungen für die Anlieger zu minimieren könne dann nicht eintreten, zeigten sich am Freitag Rüdiger Weiß und der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Schäfer überzeugt.

Hauptargument von Straßen NRW: Man könne nicht plötzlich die L664 an der Töddinghauser Straße enden lassen. Die so entstehende Lücke bis zur Lünener Straße (L 654) sei nicht hinnehmbar. Auch die SPD will nicht, dass die L664 im „Nirgendwo“ endet. Auf ihre Initiative hin hat sich der Stadtrat im vergangenen Jahr dafür ausgesprochen, diese Landstraße von Hamm kommend an der Kreuzung mit der Werner Straße enden zu lassen. Schäfer: „Dort kann man nach links oder rechts abbiegen und auf dem Fernstraßennetz weiterfahren.“

Anders als die Schulstraße und Kampstraße hat Straßen.NRW die Herabstufung der Jahnstraße (noch L821) in der Planung. Das ist für Bernd Schäfer zu wenig, um für einen Straßen-Neubau ein Stück Natur und Naherholungsbereich zu opfern. Er geht davon aus, dass, wenn sich Straßen.NRW nicht weiterbewegt, die Zahl der Gegner in der SPD-Fraktion wachsen wird.
Rüdiger Weiß rechnet damit, dass die Landesregierung etwa vier Wochen benötigt, um seine Kleine Anfrage zu beantworten. Danach will die SPD-Fraktion weitere Schritte beraten




Rasierer, Pflegeset, Dose Bier – fünf Monate Haft für einen Ladendieb

von Andreas Milk
Ein Rasierer, ein Gesichtspflegeset, ein Dosenbier – macht zusammen: 76 Euro. Oder fünf Monate Haft. Lidl hat sich so gar nicht gelohnt für den 37-jährigen Thomas H. (Name geändert). Für den Diebstahl am 26. August 2017 in der Oberadener Filiale an der Jahnstraße schickte ihn das Kamener Amtsgericht heute ins Gefängnis. Da ist er sowieso schon: Wegen früherer Taten muss H. in Hamm bereits zwölf Monate verbüßen.

Ein notorischer, seit 1996 gerichtsbekannter Dieb – und ein recht sympathischer, gab Richter Martin Klopsch zu. Denn Thomas H. ist keiner von denen, die Taten abstreiten. Im Gegenteil: Er hat sogar bei einem Prozess Dinge zugegeben, von denen die Staatsanwaltschaft noch gar nichts wusste. Auch da ging es eigentlich bloß um Diebstahl. In der Verhandlung erzählte H. dann freimütig, er sei mit einem Fahrzeug unterwegs gewesen, für das er erstens keinen Führerschein hatte, zweitens keine Zulassung. Vor Gericht gilt zwar, dass niemand sich selbst zu belasten braucht, schon gar nicht als Angeklagter. Aber es wird eben auch niemand daran gehindert.

Zurück zum Lidl-Fall: H. hatte seine Beute im Rucksack; an der Kasse legte er nur eine Packung Nudeln und ein zweites Dosenbier aufs Band. Die Kassiererin wurde stutzig, sprach ihn an. Prompt gab er – wie gewohnt – alles zu.

Und obwohl dieser „Kunde“ so pflegeleicht ist, meinte Richter Klopsch dann doch: „Ich würd‘ mich freuen, wenn ich Sie jetzt mal ein paar Jahre nicht wiedersehe.“